Diablo 3: Echtgeld-Auktionen, Online-Zwang und Beta-Infos

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2. August 2011 - 9:39 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Just am vergangenen Wochenende hatten etliche Fanseiten- und Pressevertreter die Gelegenheit, sich von Blizzard Entertainment die neuesten Entwicklungen in Sachen Diablo 3 anzusehen. Darüber, was bei dem Event zu sehen war, durften die Gäste erst einmal nichts sagen. Heute morgen um 9 Uhr fiel die Sperre und rund um die Welt freuten sich Diablo-3-Fans über eine wahre Schwemme an News.

Das wohl Wichtigste vorab: Einen Termin für die heiß ersehnte Diablo-3-Beta gibt es noch nicht. Vom Umfang her soll die Beta den ersten Akt enthalten (in leicht gekürzter Form) und mit dem Kampf gegen König Leoric enden -- inklusive aller fünf Klassen. Der Hardcore-Modus darf ebenfalls getestet werden. Die Beta startet in Nordamerika. Andere Regionen sollen nach und nach zugeschaltet werden. Was den Start der Beta angeht, ruhen derzeit die Hoffnungen der Fans auf dem vierteljährlichen Conference-Call von Activision-Blizzard.

Heiß diskutiert wird sicher auch das "Echtgeld"-Auktionshaus: Hier können Spieler ihre gefundenen Items gegen echtes Geld weiterverkaufen - Blizzard wird mit einer kleinen Gebühr an den Auktionen verdienen. Daneben soll es auch ein "herkömmliches" Auktionshaus geben, in dem ihr mit der Ingame-Währung bezahlt. Das durch Auktionen im "Echtgeld"-Auktionshaus eingenommene Geld könnt ihr dann etwa im Blizzard-Shop für neue Spiele oder Merchandising-Produkte ausgeben. Über Drittanbieter (welche ist noch nicht bekannt), soll man sich sein Geld auch ausbezahlen lassen können. Screenshots der beiden Auktionshäuser findet ihr auch in unserer Galerie. Ebenfalls für Diskussionsstoff sorgt die Entscheidung der Entwickler, dass Diablo-3-Spieler online sein müssen, um das Spiel genießen zu können -- einen Offline-Modus (wie etwa bei Starcraft 2) soll es nach derzeitigem Stand der Dinge nicht geben.

Jede Klasse darf sich zudem über ein eigenes Einführungsvideo freuen und Arena-PvP-Spieler werden in einem Matchmaking-System passende Gegner finden. Das System soll auch bei der Gruppen-Suche zum Einsatz kommen. Erfolgsjäger jubilieren, ähnlich wei bei World of Warcraft oder GamersGlobal, über eine Menge Achievements. Die erreichten Erfolge werden dann auf einem Banner, das jeder Charakter hat, ausgestellt.

Der Demon Hunter (Dämonenjäger) bekommt ein neues Ressourcensystem spendiert: Hass wird für Angriffsfertigkeiten benötigt und regeneriert sich recht zügig, während Disziplin für Verteidigungs-Zauber gebraucht wird und sich nur langsam aufbaut.

Video:

KingJames23 15 Kenner - 3225 - 1. August 2011 - 9:15 #

Das klingt doch toll!
Das mit dem Echtgeld-Auktionshaus ist ein kluger Schachzug von Blizzard um noch ein paar Euros abzugreifen :-)

Alien42 (unregistriert) 1. August 2011 - 9:18 #

Findest du? Für mich hat sich das Spiel damit endgültig erledigt.

Hamrath (unregistriert) 1. August 2011 - 9:32 #

Wieso? Keiner wird dich zwingen, das zu nutzen. Und wo ist das Problem, mit ein paar Gegenständen, die man gefunden hat, aber z.B. aufgrund seiner Klasse nicht nutzen kann, ein wenig Geld nebenbei zu verdienen? Nenn mir bitte einen vernünftigen Grund, was daran schlecht ist?

DevilDice 12 Trollwächter - 825 - 1. August 2011 - 9:33 #

Wieso das? Ist doch ein kann und kein muss.

Strabo 03 Kontributor - 15 - 1. August 2011 - 9:34 #

Warum? Mir ist das Echtgeldauktionshaus völlig egal, weil ich dort nicht einkaufen muss, und da nicht Blizzard Zeug verkauft, sondern die Spieler, das Spiel ziemlich sicher auch nicht darauf aufgebaut ist, dass man dort Items kauft (wie bei den ganzen Free-to-Play spielen, wo man ohne Items aus dem Itemshop meist wenig Spass hat).

Veldryn 10 Kommunikator - 393 - 1. August 2011 - 10:54 #

Nonsense. In Diablo 2 gab es genug Anbieter, bei denen man Items gegen echtes Geld kaufen konnte. Dazu wurde auch niemand gezwungen. Nun macht es Blizzard eben selber.

MarineKingPrime (unregistriert) 1. August 2011 - 19:55 #

Damit hat sich Blizzard das Franchise komplett zerstört. Man kann sich Chars/Items und Gold kaufen. Also Geld gewinnt, wer am meisten €uronen verballert rockt am meisten.
Also um im PvP zu ownen braucht man eine Dicke Brieftasche.

Tomate (unregistriert) 1. August 2011 - 21:25 #

Ich verstehe das Problem nicht mit dem Auktionshaus. Ich hab Diablo2 gespielt und man konnte sich alle möglichen Sachen bei EBay für seinen Charakter dort kaufen. In meinem Clan wurden auch Sachen dort verkauft (bestimm wurden auch Sachen gekauft nur hat das niemand zugegeben oder rausposaunt ;) Und wenn ich bei Ebay mal nach „World of Warcraft Gold“ suche kann ich diesen Schritt nur verstehen geändert hat sich eigentlich nix nur das es nicht mehr Ebay sondern Blizzard ist der jetzt was verdient. Einzige andere Möglichkeit wäre gewesen die Items an den Char zu binden … aber da wäre auch etwas vom sammel/tausch Fieber verloren gegangen. Also ich werde mir mit Sicherheit nix kaufen aber wenn ich Sachen über habe würde ich sie verkaufen …

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1330 - 1. August 2011 - 12:26 #

Wollte mich auch schon aufregen, Echtgeld für Spielitems, und so weiter ;)

Aber ja, mann MUSS es nicht nutzen, und wenn ich was finde, kann ich damit sogar noch etwas Geld verdienen, und dass sich Blizzard von dem Kuchen was abschneidet ist ja klar, so lang nicht von 5 € Preis nur 0.50 € ankommen.

Ich find den Online-Zwang "schlimmer", sowas ist immer ein kleines K.O.-Kriterium bei mir, allerdings ist ja Diablo ja doch ziemlich spaßig im Netz, und wenn man es eh hauptsächlich Online spielt doch auch in Ordnung. Mir persönlich wäre aber dann ein "vollwertiges" MMORPG lieber ;)

Scurgo 10 Kommunikator - 385 - 2. August 2011 - 19:40 #

Seh ich absolut genau so. Bevor der Schwarzmarkt verdient dann eben der Hersteller selber. Ist ja kein Zwang...

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2326 - 1. August 2011 - 9:37 #

interessante idee....kann man dann Diablo3 als nebenjob machen? :D

Cam1llu5_EX 14 Komm-Experte - 2611 - 2. August 2011 - 4:43 #

Sofern sich Leute finden, die dafür Geld ausgeben, ja ^^
Ich sehe es schon kommen, dann suchten welche Diablo3, um Geld für die monatlichen WoW-Gebühren zu bekommen :D

Janpire 14 Komm-Experte - P - 2622 - 3. August 2011 - 10:31 #

:D
Das wär doch mal ein Geschäftsmodell. "Rechne hier direkt das aus der Diablo 3 Auktion gewonnene Geld in Spielzeit für WoW um" "Yeah! Ich habe Talrashas mighty underpants of death gefunden, damit bekomme ich 79,4 Tage WoW Spielzeit"

Argh! (unregistriert) 1. August 2011 - 9:40 #

"Das durch Auktionen im "Echtgeld"-AH eingenommene Geld könnt ihr dann etwa im Blizzard-Shop für neue Spiele oder Merchandising-Produkte ausgeben."

Wie jetzt? Also handelt man im "Echtgeld-AH" doch nicht mit echtem Geld sondern mit einer Ersatzwährung die nur in Blizzard Shops gültig ist, oder wie muss ich das verstehen?
Die entscheidene Frage ist doch: Kann ich mir durch den Einsatz von echten Euro Vorteile im Spiel verschaffen?

Benjamin Ginkel 18 Doppel-Voter - 10252 - 1. August 2011 - 9:59 #

Das mit dem Blizzard-Shop war ein Beispiel. Es soll auch möglich sein, sich das Geld auszahlen zu lassen.

Argh! (unregistriert) 1. August 2011 - 11:42 #

Alles klar danke für den Hinweis!
Naja ich finds bedenklich. Aber andererseits findet der Handel sowieso statt, also machts kaum einen Unterschied, außer dass Vielspieler sich noch legal etwas dazuverdienen können.
Wer sich seinen "Erfolg" in Spielen kauft ist IMHO selber Schuld, da man sich nur selbst um die Spielerfahrung bringt.

Experte 10 Kommunikator - 404 - 1. August 2011 - 9:40 #

Is doch klar, dass Blizzard das macht. Die wollen da einfach mitverdienen und den Markt sozusagen nicht eBay überlassen. Und solange man dort nicht Unique Items kaufen muss, weil es die im Spiel nicht zu finden gibt, ist es doch ok. Muss ja keiner Mitmachen.

Sisko 22 AAA-Gamer - 32659 - 1. August 2011 - 9:49 #

Das ist wohl der Punkt, Blizzard versucht so zu mindest eingermaßen selbst die Kontrolle bei Echtgeld-Auktionen zu haben. Die Erfahrung hat wohl gezeigt, dass ein "Verbot" von Item-Verkäufen gegen Echtgeld wieso nicht durchzusetzen ist, also baut man es gleich selbst ein. Wenn das verdiente Geld allerdings nur im Blizzard-Shop eingesetzt werden kann, befürchte ich trotzdem für Spieler "lukrativere" Alternativen ohne diese Einschränkung.

Hamrath (unregistriert) 1. August 2011 - 9:50 #

Ich denke, das wird eine Mischung aus beidem. Du kannst eben deine Items im AH verkaufen, aber Blizzard wird wahrscheinlich auch die Möglichkeit nutzen und besondere Gegenstände anbieten, die so im Spiel nicht zu finden sind. Aber auch hier gilt: Keiner wird dich zwingen, diese zu kaufen.

Flopper 15 Kenner - 3507 - 1. August 2011 - 9:59 #

Die Währung heißt E-Balance und wird für das gesamte Battle.net gelten. Also zB. auch für den Starcraft Marktplatz in HotS.
Diese Währung kannst du dir auszahlen lassen, auf dein Bankkonto, gegen Gebühr. Oder du bezahlst damit dein WoW Abo. Genauso wirst du diese Währung über Kreditkarte etc. auch im Battle.net kaufen können und dann in den Spielen ausgeben. Das Auktionshaus ist im gesamten Spiel jederzeit aufrufbar. Wird für Goldfarmer sehr anziehend sein und die Preise nach ca. vier Woche sehr sehr niedrig halten.

floxyz 16 Übertalent - P - 4853 - 1. August 2011 - 9:45 #

Interessante Idee das mit dem Echtgeld-AH. Hoffentlich werden da nicht Gegenstände verkauft die es nur dort gibt...

McSpain 21 Motivator - 27305 - 1. August 2011 - 9:51 #

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nie etwas mit Diablo und seinen Klonen anfangen konnte. Und ich fürchte das ändert sich mit Teil 3 auch nichtmehr bei mir.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 1. August 2011 - 9:57 #

Ich seh jetzt schon die armen Seelen, die mit dem Spiel ihr Pizzageld verdienen wollen...

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 2. August 2011 - 18:38 #

Und bestimmt wird es eine Erfolgsgeschichte auf alle Newsseiten schaffen...

thurius (unregistriert) 1. August 2011 - 9:57 #

btw auf http://www.mmo-champion.com/content/ gibs bilder zum Auction House

turrican-2 11 Forenversteher - 750 - 1. August 2011 - 10:01 #

"Legalize it - Goldfarmer erwünscht"
Ein Auktionshaus mit barer Münze empfinde ich spannender und flexibler als ein gewöhnlicher ItemShop, an dem nur Blizzard wirklich Freude hat.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 33851 - 1. August 2011 - 10:13 #

Klingt ja alles spannend. Bleibt abzuwarten ob es auch spannend wird.

Merawen 11 Forenversteher - 638 - 1. August 2011 - 10:14 #

Verdammte Scheisse, was soll das!

Lars 17 Shapeshifter - P - 7055 - 1. August 2011 - 11:11 #

Welch differenzierter, aussagekräftiger Kommentar...

carafai 08 Versteher - 198 - 1. August 2011 - 15:42 #

wo er recht hat, hat er recht.

mihawk 19 Megatalent - P - 13130 - 1. August 2011 - 10:16 #

Die idee mit dem Echtgeld-Auktionen ist doch gut, wenn ich daran denke, wie viele Super Items, die ich in Diablo II gefunden hab, einfach weitergeschenkt hab bzw. im Spiel für noch mehr sinnloses Gold verkauft hab ...

Rondrer (unregistriert) 1. August 2011 - 10:31 #

Hm bin nicht wirklich froh über das Echtgeld AH. Aber andererseits kann ich auch verstehen, warum sie es eingebaut haben.

In Diablo 2 und WoW haben sie vergeblich versucht gegen Echtgeld-Handel vorzugehen. Gebracht hat das nicht wirklich was. So sorgen sie zumindest dafür, dass es in einem von ihnen geregelten Umfeld geschieht (und natürlich verdienen sie auch daran ;) ).

Zumal es bei Diablo ja auch keine persistente Welt gibt, und einen die ganzen Farmbots und "Chinafarmer" nicht wirklich stören werden.

McFareless 16 Übertalent - 5557 - 1. August 2011 - 12:40 #

Das mit der persistenten Welt ist natürlich ein Grund der das mit den Farmern relativiert, dass stimmt, aber wenn deine Welt von anderen genutzt wird, die sich die ganzen billig Items/Gold für Bahres gekauft haben, wirst du merken, dass es auch dein Spiel durcheinander bringt?

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 1. August 2011 - 10:33 #

Diablo 3 ist damit für mich gestorben. Mit welcher Begründung soll ein Neueinsteiger bessere Items bekommen, als jemand, der das Spiel schon seit Monaten spielt und richtig Zeit investiert hat? Nur damit Blizzard extra Kohle macht, als wenn sie nicht schon genug davon hätten? Muss man dann demnächst für Bosse vorher Items farmen, die ins AH stellen und verkaufen, damit man sich eine bessere Waffe kaufen, um eine Chance gegen den Boss zu haben?

So ein Schrott Free-to-Play 2.0 können sie behalten und sich sonst wo hinstecken.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 1. August 2011 - 10:48 #

Items werden genauso wie in Diablo 2 Levelbeschränkungen haben: Rüstung XY kann dann beispielsweise erst ab Level zx genutzt werden. Totale Neueinsteiger werden sich also im Item-Shop nicht gleich die beste Ausrüstung erkaufen können.
Dazu kommt, dass Blizzard selbst keine spielrelevanten Items im Item-Shop anbieten wollen, sondern sich - ähnlich wie bei World of WarCraft - auf kosmetische Gegenstände beschränken wollen.

Ich bin zuversichtlich, dass Blizzard das Auktionshaus so gestaltet, dass Diablo 3 auch dem Auktionshaus-Verweigerer Spaß macht und seinen Sammeltrieb erhält. Das Auktionshaus, in dem mit Gold statt mit Geld bezahlt wird, halte ich sogar für eine gute Idee: So werden Käufer und Verkäufer eben leichter zusammengebracht, ersterer wird unnötige Items schneller los, letzterer bekommt seine Wunschitems schneller.

Levthan 10 Kommunikator - 527 - 1. August 2011 - 10:37 #

Keine Ahnung was ich von dem Echtgeld-Auktionshaus halten soll, einerseits haben sich die Leute sowieso schon immer Items über andere Anbieter gekauft und ob sie es jetzt bei Blizzard tun oder woanders ist im Prinzip egal aber kann mir vorstellen das ein offizieles Echtgeld-Auktionshaus noch mehr Leute dazu antreibt Geld für Items auszugeben.

Grohal 14 Komm-Experte - P - 1957 - 1. August 2011 - 10:44 #

Wenn D3 nicht solange flopt bis die das Echtgeld-AH wieder raushauen sehe ich schwarz für zukünftige Spiele. Unglaublich wie gierig die Spielebranche geworden ist.

Moralapostel (unregistriert) 1. August 2011 - 15:41 #

Soll das Geld lieber komplett an chinesische Gefängnisaufseher gehen, die Insassen zum Farmen zwingen? Ist doch gut wenn wenigstens ein Teil davon in die Entwicklung neuer Spiele fließt.

Politician 12 Trollwächter - 1110 - 1. August 2011 - 15:48 #

Interessant ist eher die Frage inwieweit man Blizzard für solche zustände juritisch haftbar machen könnte, wenn das ganze über offizielle Kanäle läuft. Schließlich kann man sich nichtmehr darauf berufen, dass der Handel generell verboten sei. Allerdings denke ich dass sich Blizzard AGB technisch sehr gut absichern wird.
Ich gehe trotzdem davon aus, dass der Missbrauch zunehmen wird anstatt auf dem bekannten niveau zu stagnieren.

bam 15 Kenner - 2757 - 1. August 2011 - 18:49 #

Warum sollte man Blizzard dafür haftbar machen? Die haben damit doch gar nichts zu tun. Verstößt Unternehmen oder Privatperson X (China-Farmer) gegen Gesetze hat das doch keinerlei Konsequenzen für Unternehmen Y (Blizzard), wenn X eine Dienstleistung von Y in Anspruch nimmt; mehr ist dieses Auktionshaus nicht.

Dadurch dass Blizzard den Item-Handel zu 100% kontrolliert (alles läuft über das Battle.net) können verstöße jeglicher Art einfach durch den Ausschluss des jeweiligen Nutzers (nach Meldung und Prüfung) geahndet werden. Das ist eher ein großer Schutz vor Missbrauch.

Tearwiz 10 Kommunikator - 533 - 1. August 2011 - 10:46 #

Die Idee mit den zwei Auktionshäusern gefällt mir gut. Bei Diablo gab es noch nie eine "gerechte" Verteilung von Loot, manch einer fand beim ersten Mephi-Run direkt einen SoJ, ein anderer niemals einen und Betreiber von Seiten wie D2JSP haben durch den illegalen Handel mit ingame- Gegenständen wahnsinnig viel Geld verdient, von Ebay ganz zu schweigen. Da ist mir Blizzards kontrolliertes Vorgehen sehr viel lieber.

Außerdem gab es bei Diablo nie Bosse, für die man besonders gute Ausrüstung brauchte, ob man das allerbeste Teil in einem Slot hatte oder das fünftbeste, das einem nachgeschmissen wurde, war immer nur fürs Ego und das (ziellose) PVP interessant.

Heretic (unregistriert) 1. August 2011 - 10:56 #

Ist doch schlau von Blizzard! Den Item-Handel mit Echtgeld gibt es sowieso. Anstatt jetzt dagegen zu kämpfen bietet Blizzard eine eigene Plattform dafür.

Mir isses egal! Mein Finde-Glück war eh' nie besonders groß, ich würde niemals Items für echtes Geld kaufen und ich werde Diablo 3 in erster Linie solo spielen.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11462 - 1. August 2011 - 11:00 #

...aber permanent online. :-/

Heretic (unregistriert) 1. August 2011 - 11:20 #

Aber nicht zwingend, oder? Bei StarCraft 2 gibt es doch auch einen Offline-Modus...

Anym 16 Übertalent - 4962 - 1. August 2011 - 11:27 #

Doch, zwingend, siehe beispielsweise http://www.1up.com/news/diablo-3-requires-online-when-playing

Diese Information vermisse ich übrigens auch noch in der News.

McFareless 16 Übertalent - 5557 - 1. August 2011 - 12:35 #

Das gefällt mir bei meiner schwankenden Onlineverbindung auch überhaupt nicht :/

Politician 12 Trollwächter - 1110 - 1. August 2011 - 11:01 #

Ok ein weiteres Spiel was ich mir definitv nicht kaufen werden. Wenn ich ein spiel zum Vollpreis kaufen will ich ihm nicht noch echtes Geld in den Rachen schmeißen müssen um mithalten zu könnnen.
Und es ist echt bedenklich wenn nun bereits offiziell gefördert wird, dass Progamer nur mit gamen ihn Geld verdienen können. Denn es wird so kommen, dass sie Spezialistengilden bilden werden, die ihren Profit maximieren werden. Am besten geht das wenn man irgentwelche Armen Schweine in 3.Welt Ländern farmen lässt.....jedenfalls nicht meine Vorstellung davon wie ich meine Freizeit verbringen will.
Wenn ich in ein Spiel eintauche will ich mich in einer Spielwelt bewegen und der echtes Geld einfach keine Rolle spielt.
Aber für Blizzard wird sich der Scheiß lohnen, da Diablo groß genug ist, damit ihnen das System ihrer Käuferschaft nicht zerschießt. Und wenn das Spiel groß genug ist, wird es auch genug Vollidioten geben die jede Menge Echtgelt ins Spiel pumpen, gerade da Diablo schon immer mehr auf Gear als auf Skills gesetzt hat.

Onlinegames kommen bei der Entwicklung mir jedenfalls nichtmehr ins Haus!

thurius (unregistriert) 1. August 2011 - 11:06 #

"Denn es wird so kommen, dass sie Spezialistengilden bilden werden, die ihren Profit maximieren werden."

gibs doch schon bei wow und nemmt man "chinafarmer" ;)
und die progressgilden bieteten son itemservies auch an,wenn die die bosse abgefarmt sind,zahlst als casual ein paar euro,wechselt auf den server der gilde und du wirst zum boss kill mitgenommen und kriegts das item wofür du bezahlt hast ;)

Tearwiz 10 Kommunikator - 533 - 1. August 2011 - 11:05 #

Wo genau siehst du denn das Problem, mit normalem Spielen nicht mehr "mithalten" zu können?
Niemand zwingt dich dazu, irgendetwas zu kaufen, man wird das Spiel sicherlich auch ohne Gegenstände gegen echtes Geld zu kaufen durchspielen können.

carafai 08 Versteher - 198 - 1. August 2011 - 15:50 #

dass mit dem d und dem t ist schon schwer

Christoph Vent Redakteur - P - 130578 - 1. August 2011 - 16:01 #

Sagt der, der anscheinend nicht den Unterschied zwischen "das" und "dass" kennt, Großschreibung zu Beginn eines Satzes missachtet und auf Satzzeichen verzichtet.

Age 19 Megatalent - P - 13994 - 1. August 2011 - 16:31 #

Pwnd! xD

Azzi (unregistriert) 1. August 2011 - 11:05 #

Naja ich verstehe schon das Blizzard bei dem Itemhandel mitverdienen will nachdem man diesen schlecht unterbinden konnte.

Allerdings wird das in letzter Konsequenz eh dazu führen, dass Farmbots Epics pausenlos einstellen und damit das Auktionshaus für Ottonormal Nutzer ziemlich unattraktiv wird.

Auch wirkt sich das Ganze negativ auf die Motivation aus: Immerhin besteht diese zum Grossteil aus der Itemjagd und das Hoffen auf neue tolle Items. Sind diese Items nun plötzlich immer verfügbar (für reales Geld), warum soll ich dann weiter spielen und nur auf Glück vertrauen wenn ich es für etwas Kleingeld sofort bekomme.

Zuletzt denke ich das damit das normale auktionshaus austirbt, wer nutzt denn ne Ingame Währung wenn man reale Kohle als Tauschmittel hat.

Tearwiz 10 Kommunikator - 533 - 1. August 2011 - 11:10 #

Das normale Auktionshaus wird für nicht extrem seltene Gegenstände sicherlich nicht aussterben, schließlich muss man beim Echtgeld - Auktionshaus in Vorleistung treten und echtes Geld bezahlen, nur um Gegenstände einzustellen, auch wenn sie sich nicht verkaufen.

Tolle Gegenstände waren schon immer gegen echtes Geld verfügbar, wenn man sie nicht selbst suchen wollte. Es gibt einige Leute, die damit sehr viel Geld verdient haben.
Und: Wenn man sich alle Gegenstände, die man haben will, direkt gegen Geld kauft, was ist dann das Ziel, weshalb man weiterspielen sollte? Es gibt ganz sicher viele Leute, die das zum Protzen nutzen werden, siehe WoW, aber kann das nicht egal sein? ;)

Politician 12 Trollwächter - 1110 - 1. August 2011 - 11:44 #

Es ist aber ein Unterschied ob das ganze im Graubereich läuft und man geziehlt danach suchen muss, immer in der Gefahr Geld zu zahlen ohne auch wirklich geliefert zu bekommen und mit der Möglichkeit, dass der Spielebetreiber das entsprechende Item wieder entzieht wenn er es spitz bekommt oder ob diese Art von Handel offiziell legitimiert ist.
Viele potentieller Geldzahler werden sich eben nicht auf dubiose Goldseller verlassen. Wenn Blizzard das ganze offiziell macht geht der Charakter als unterhaltungsspiel entgültig verloren. Das ganze bekommt einen kommerziellen Hintergrund, der mir den Spass am spielen nimmt.

Ich habe das selbe problem auch bei F2Play Titeln. Atlantica Online war das MMO was mir bisher am meisten Spass gemacht hat....aber leider auch mit itemshop gearbeitet hat, sodass ich letztlich nicht weitergespielt habe. Und das Blizzard Modell ist noch viel schlimmer als Itemshops, da es jeden Gegenstand gegen Echtgeld zu kaufen gibt. Mir macht ein Spiel welches eh nur von der Itemhatz lebt so keinen Spass. Aber es ist für Blizzard sowohl profitabler als auch einfacher als zu versuchen Goldsellern konsequent das Handwerk zu legen, indem man die von ihnen verkauften Gegenstände konsequent löscht.

Tearwiz 10 Kommunikator - 533 - 1. August 2011 - 12:00 #

Es kommt halt darauf an, wie man sein Spielziel definiert. Ich werde sicher nichts gegen echtes Geld kaufen, weil es mir auch darum geht, Dinge im Spiel selbst zu verdienen.
Aber warum raubt dir die bloße Verfügbarkeit eines Gegenstandes gegen Geld den Spielspaß, wenn du ihn auch im Spiel so finden kannst? Definierst du den Spielspaß dadurch, besser ausgerüstet als andere zu sein? Findest du es unfair, dass andere mit weniger Spielzeit, aber mehr Geld besser ausgerüstet sind?
Mir ist der virtuelle Vergleich mit anderen immer schon egal gewesen, daher kann ich nichts negatives daran finden, dass es etwas zu finden UND zu kaufen gibt.

JanGret 10 Kommunikator - 477 - 1. August 2011 - 11:18 #

Was im Artikel noch fehlt, ist die Erwähnung des Always-Online DRMs und die fehlende Modbarkeit.

Damit sind zwei der wichtigen Eigenschaften die Diablo 2 erfolgreich machten ausgeschaltet...

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 1. August 2011 - 11:22 #

Ach komm, das stört doch niemanden, ist ja schliesslich Blizzard und nicht Ubisoft...

DELK 16 Übertalent - 5488 - 2. August 2011 - 4:08 #

Jep, die Doppelmoral regt mich auch immer ein wenig auf ;)

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 1. August 2011 - 11:20 #

Es kann doch echt nicht sein, dass die PC-Gemeinde bei jedem Free-to-Play Spiel rumbrüllt, in dem man sich gegen Echtgeld Spielvorteile erkaufen kann, aber es bei Blizzard und Diablo 3 ja etwas vollkommen anderes ist.
Manche sind an Scheinheiligkeit kaum noch zu überbieten.

Azzi (unregistriert) 1. August 2011 - 11:25 #

In der Regel zahlt man für F2P Spiele aber auch keine 50€, sondern kan nsich den Client gratis runterladen. Außerdem ist Diablo ein Hack'n Slay und kein MMO, weshalb hier auch kaum laufende Kosten anfallen die man durch Gegenstandsverkäufe decken müsste...

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 1. August 2011 - 11:26 #

Komisch, bei Guild Wars und Diablo 2 gings doch auch ohne, obwohl beide keine MMOs sind...

Azzi (unregistriert) 1. August 2011 - 11:36 #

Äh ich hab dein Anfangspost auch falsch gelesen merk ich grad :P

Blizzard hat halt ne grosse Fanbase mit Leuten die jeden Scheiss kaufen. Kuck dir WoW an: Es gibt sonst nirgends ein MMO das sowohl Monatsgebühr kostet als auch die User noch mit Itemshops melkt. Das war bisher ein NoGo, entweder Itemshop ODER Monatsgebühr...

Aber Blizz kann es sich leisten, die wenigsten WoW Spieler scheinen in letzter Konsequenz das spiel zu verlassen.

Seit der Activision Fusionierung wird in jedem Blizz-Activision Spiel der Käufer doch gemolken wo es nur geht: Itemshops, Zusatzleistungen kosten Geld die früher gratis waren, gestrichende Features (Lan Modi etc.), möglichst maximale Überwachung und Kontrolle der Käufer (Real-ID,Facebook-Bindung etc.).

Anonymous (unregistriert) 1. August 2011 - 12:14 #

öhm, nur f2p oder p2p sind out. beides gemixt ist die neue mode. ist bei wow so, wurde in eve nun eingeführt und kommt auch in kotor.

Punkbanana 13 Koop-Gamer - 1327 - 1. August 2011 - 11:25 #

Es wird langsam Zeit das Diablo 3 kommt!!!

Kopa 12 Trollwächter - 837 - 1. August 2011 - 11:48 #

"Was machen sie beruflich ?"
"Also Tagsüber verkaufe ich Brötchen, aber Nachts werde ich zum Barbaren und verkaufe magische Rüstungen und Waffen an all die anderen Abenteurer."

carafai 08 Versteher - 198 - 1. August 2011 - 16:01 #

man sollte echt mal den Kommentar Kudo einführen oder nen daumen runter oder hoch oder nen like...
naja von mir gibts nen n1

Heretic (unregistriert) 1. August 2011 - 16:41 #

Und was bedeutet n1?

Nekekami212 13 Koop-Gamer - 1446 - 1. August 2011 - 17:34 #

nice one

Heretic (unregistriert) 1. August 2011 - 17:40 #

Man lernt nie aus! :)

Heretic (unregistriert) 1. August 2011 - 12:00 #

Wir halten also fest was eigentlich schon abzusehen war:

Diablo 3 entwickelt sich im MP sehr stark in Richtung WOW hin. WOW und MMOs im allgemeinen sind nichts für mich, also spiele ich solo.

Für mich zählen sowieso nur Items die ich selbst gefunden habe. Wenn jemand echtes Geld dafür bezahlen will, bitte! Mich, als Solisten, juckt das nicht.

Ein Dauer-Online-Zwang ist blöd! Für Diablo 3 nehme ich das aber, ehrlich gesagt, schulterzuckend in Kauf. :)

Anonymous (unregistriert) 1. August 2011 - 12:11 #

was ist denn mit "banner" gemeint?
wieder der gläserne spieler ala wow, den man aufgrund von zahlen auf einer webseite als noob, pro oder durchgeknallt identifizieren kann?

thurius (unregistriert) 1. August 2011 - 12:17 #

haben sie(blizzard) doch schon gesagt das eine datenbank kommt

http://www.pcgames.de/Diablo-3-PC-27763/News/Diablo-3-Inspektion-der-Mitspieler-Ausruestung-und-globale-Datenbank-bestaetigt-834586/

patchnotes 14 Komm-Experte - 1844 - 1. August 2011 - 12:12 #

Als ich die News gelesen habe mit Online-Zwang und Itemshop, dachte ich mir noch: "Oh oh, das wird einen Shitstorm in den Kommentaren geben!"

Offensichtlich habe ich die Macht von Blizzard unterschätzt! ;)

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 1. August 2011 - 12:29 #

Da kann ich auch nur noch mit dem Kopf schütteln.
Alle diejenigen, die sich dem Gepöbel gegen Ubisofts "Ubi-Launcher" angeschlossen haben, aber nun beim "großen Diablo 3" still halten, sind einfach nur inkonsequent. (Vielleicht gibt es diese Gruppe aber auch gar nicht, meine Aussage hier ist nur unter Vorbehalt.) Da wird in großen Reden die Zukunft des Gamings in Frage gestellt und wenn Blizzard so einen Klops rauswirft, ist es den Leuten wieder egal?

Achja, einen LAN-Modus wirds auch nicht geben. Aber ich bin als "Irgendwann-mal-für-5-Euro-Käufer" eh nicht die Zielgruppe der großen Firmen. Und auf "Diablo 3" kann ich jetzt auch guten Gewissens verzichten.

Red Dox 16 Übertalent - 4207 - 1. August 2011 - 12:47 #

Irgendwann mal für 5€? Von Activision Blizzard die nichmal CoD2 heutzutage für unter 20 anbieten? ^^

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 1. August 2011 - 13:45 #

Ja, ehm, dann bedeutet das wohl in diesem Fall "nie". Aber sonst gibt es die meisten Spiele irgendwann für (unter) 5 Euro, und sei es bei irgendwelchen DD-Plattformen.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85195 - 1. August 2011 - 15:22 #

Also COD2 hab ich vor Jahren im Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt für 10 Euro mitgenommen. Gibt's übrigens auch in der Software Pyramide für 10 Euro und die auch bei Amazon. Die reguläre für 15 Euro.

Alien42 (unregistriert) 1. August 2011 - 20:32 #

*hust* Starcraft II lag schon mal drunter :)

Vidar 18 Doppel-Voter - 12536 - 1. August 2011 - 12:17 #

Naja das mit dem Aktionshaus wäre mir egal wer sich daran stört solls nicht nutzen.
Aber dieses elendige DauerOnline Scheiße, ne danke kann aber auch auf D3 verzichten

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 1. August 2011 - 12:26 #

Ich versteh's ehrlich gesagt auch nicht so Recht, bisher ist mir hier zu wenig Kritik. Ein Echtgeld-Auktionshaus und vor allem ein permanenter ONLINE-ZWANG selbst für Singleplayer geht mal überhaupt nicht, völlig egal von welcher Firma. Und das ist ja auch nicht einfach Blizzard hier, sondern Activision-Blizzard, die sich als Publisher auch ständig miserabel verhalten, ist ja auch kein Wunder bei dem Chef.

Mir gefiel der Stil und die immer stärker werdende Ausrichtung auf den dümmsten anzunehmenden User ohnehin nicht, aber mit dem Online-Zwang auch für Singleplayer ist das Spiel für mich definitiv gestorben, so etwas mache ich schlicht nicht mit, egal ob bei Ubisoft, Namco Bandai, EA (C&C 4) oder Activision-Blizzard. Dann behaltet Euren Kram doch. Gibt mehr als genug andere schöne Spiele.

Tom_82 12 Trollwächter - 959 - 1. August 2011 - 12:38 #

Für mich hat sich das Game dadurch auch von selbst erledigt. Bei StarCraft 2 habe ich noch zähneknirschend als Fanboy des ersten Teils die online Registrierung ergehen lassen. Aber ständig online wird es bei mir nicht geben.
Schade, dass man bei spielen nur noch um den ganzen Sche.... drum herum am diskutieren ist und sowas als wichtige Info raushaut. Wann geht es denn endlich mal wieder darum, dem Spieler komfort zu bieten um ihm ein tolles Spielerlebnis zu bieten. Stattdessen hört man immer nur, was es für neue Features gibt, die es dem Hersteller erlauben dem Gamer das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich werde echt zu alt. 20 Jahre Gamer und plötzlich ist man zu alt und hinterwäldlerisch um die Fortsetzung eines seiner liebsten Spiele genießen zu können, weil man auf das ganze Brimborium drum herum keinen Bock bzw. Verständnis hat.

DerStudti (unregistriert) 2. August 2011 - 4:10 #

Wie wahr. Und wenn dann noch dazukommt, dass man keine zeitgemäße Internetanbindung vor Ort hat und einem Spielprinzip bislang nur etwas im - jetzt gestrichenen - LAN-Modus abgewinnen konnte, fällt es nicht schwer, auf die verbliebenen, kundenfreundlichen Anbieter auszuweichen.

mal 11 Forenversteher - 619 - 1. August 2011 - 12:33 #

mit dem Echtgeld Auktionshaus wird es den normalen Handel zwischen Spielern wohl auch nicht mehr geben
wenn Menschen bereit sind Geld für virtuelle Items auszugeben und viele dieses Angebot auch nutzen, wird sicher niemand seine Items gegen die Ingame Währung oder andere Items tauschen
damit kann ich mich glaube nicht anfreunden so gern ich das auch möchte
es geht weniger darum das man Items kaufen kann, sondern das ein für mich spassiger Punkt des Spieles damit von Anfang an wegfällt, und das nur aus Geldgier von Activision/Blizzard
ich habe ja vieles erwartet womit sie zusätzliches Geld in Diablo3 generieren können, und einiges hätte ich nicht mitgemacht
aber mit einem Echtgeld Auktionshaus habe ich nicht gerechnet
ich befürchte nur das bei Erfolg andere Firmen nacheifern werden, womit Blizzard wieder einmal eine schlechte Vorreiterrolle einnimmt

Z 12 Trollwächter - 1009 - 1. August 2011 - 12:36 #

Onlinezwang bei Solospiel -> no way!

Sher Community-Event-Team - 3635 - 2. August 2011 - 18:05 #

Indeed, aber es wurde schon bestätigt das es wie bei SC2 auch einen Offlinemodus gibt.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11462 - 2. August 2011 - 18:14 #

Quelle?

McFareless 16 Übertalent - 5557 - 1. August 2011 - 12:37 #

Mich reizt das Spiel eigentlich schon, da ich damals viel Zeit in D2 investiert habe ;) aber bei den Aussichten muss ich mir das nochmal überlegen ;)

SNAKE 13 Koop-Gamer - 1324 - 1. August 2011 - 12:41 #

Ich seh den Tag kommen, dass für alle Blizzard Titel ein Oninezwang besteht. Und wenn die Fangemeinden groß genug sind verlangt man einfach Gebühren (5€ pro Monat) von den Spielern, damit sie weiter das Battlenet nutzen können. Damit noch mehr Geld in die Kassen gespült wird, weil es Activision-Blizzard ja sooo schlecht geht...

Unbegreiflich wie es manche Leute schaffen ihren Ruf so in den Dreck zu ziehen. Außerdem sollten die mal überlegen, ob sie nicht mehr Geld, durch Spieler die das Spiel gar nicht kaufen, verlieren (wegen dem Onlinezwang) anstatt durch ein paar Raubkopien, die es ja doch geben wird... und jetzt sogar mit Begründung!

Anonymous (unregistriert) 1. August 2011 - 12:52 #

man kann ja davon halten was man will, aber die sind nicht dumm. würde das am ende nicht mehr geld abwerfen, würden sie es nicht machen. ihnen ist es auch völlig egal, ob es nun mehr oder weniger spielen, die eine zahl hinter dem $ alle 3 monate ist entscheident.

Cornerstone 14 Komm-Experte - 1850 - 1. August 2011 - 13:01 #

Oh man Junge....

Activiosn Blizzard ist ein Unternehmen. Ziel ist die Gewinn-/Umsatzmaximierung. Es geht nicht daum, daß es A/B "sooo schlecht geht". Wäre das der Fall, gäbe es kein D3, oder? Wer sollte auch die Finanzierung stemmen?

Und zu deiner Begründung "Pro-Raubkopien" sag ich mal lieber garnichts.....

SNAKE 13 Koop-Gamer - 1324 - 1. August 2011 - 13:59 #

In meiner Aussage ging es aber um den Zwang des Zahlens den ein kostenpflichtiges Battlenet mit sich bringen würde. Immerhin hätte man schon Geld ausgegeben und man würde ohne weitere Zuzahlungen die Rechte am Nutzen dieses Programms verlieren. Sowas fällt dann nicht mehr unter eine normale Finanzierung, da man ja zum Zeitpunkt des Kaufens des Spieles (z.B. SC2) sich nicht bewusst sein konnte, dass man später Zuzahlungen hat.
Das war auch im Grunde nur eine leicht übertriebene Überlegung wie es das Unternehmen schafft noch mehr Geld von seinen Kunden zu kassieren. Ob es wirklich so weit kommt darf bezweifelt werden.

Und eine Pro-Raupkopien Begründung habe ich in der Hinsicht nirgends ausgesprochen.
Worauf ich im Grunde hinaus wollte war, dass jemand der kein stabiles Internet (oder überhaupt keines) besitzt das Spiel nicht zocken kann. Die einzige Möglichkeit bestände dann nur in gecrackten Versionen die einen keinen Onlinezwang aufbinden.

Das soll nicht heißen, dass ich sowas begrüße... ich finde es nur schade, dass eine Gruppe von Spielern einfach so ausgeschlossen wird.

carafai 08 Versteher - 198 - 1. August 2011 - 17:05 #

Ja man, und früher war Blizzard nicht so ein Misthaufen, der nur an die Gewinnmaximierung dachte. Ganz im Gegenteil, hat Blizzard früher sich immer am best möglichsten Gameplay orientiert und nicht auf diese Unternehmens-scheiße wie Ausbeutung zur Gewinnmaximierung. Gerade deswegen hat Blizzard ja so eine riesige Fanbase. Noch jedenfalls.

Und es ist ein Grund für Raubkopien das ein Permanenter Online-zwang besteht. Mir ist es egal, ich würde das Spiel wahrscheinlich eh die meiste Zeit im Multiplayer zocken. Auch wenn die meisten Spieler eh einen Internetanschluss besitzen, gibt es sehr viele die nicht Immer On sein möchten zum Zocken.

SNAKE 13 Koop-Gamer - 1324 - 2. August 2011 - 14:48 #

Amen

Cornerstone 14 Komm-Experte - 1850 - 1. August 2011 - 12:56 #

Wer jemals Diablo 2 gespielt hat weiß, daß es eigentlich kein Single Player Spiel ist. Oder andersrum: Wer Diablo 2 im Bnet spielte, hat einen um ein vielfaches höhren Spielspass als wenn er nur SP zockt. Und man war dann, logisch, immer online!

Für die D2 Fans (nicht Fanboys) ist es also keine Änderung von D3 zu D3.

Zum Thema "BLizzard stellt eigene Items im Auktinshaus ab, um NOCH mehr Geld von den armen Spieler abzuzocken:

"*Players Only*
Blizzard does not plan to post items for sale in the auction house. The driving purpose of the auction house is to provide players with a fun additional in-game option for what they do with the items they obtain in the game. Items sold in the auction house will be posted by players and purchased by players."

Seht es doch einfach so, daß es sich um ein Free2Play MMO handelt, allerdings mit der Möglichkeit items zu kaufen (wenn man denn mag). Das tolle daran ist aber, daß die items tatsächlich von Spielern stammen, die diese auch selbst gefunden haben! Diese Idee finde ich wesentlich besser als alles was ich bisher von den Free2Play MMOs gesehen habe!

Vorausgesetzt natürlich, daß das Bnet/D3 kostenlos bleibt, was ich noch immer inständig hoffe ;)!

Also: Calm down! Bring me D3 - now!

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 1. August 2011 - 13:05 #

Dann komm doch mal in das Dorf in dem ich lebe und versuche hier mal ein Spiel mit ständiger Online-Verbindung zu spielen. Versuch mal so ein Spiel mit DSL via Satellit und 5GB Begrenzung im Monat zu zocken.

Ich lade dich ein. Bitte!

Leute wie mir ist der Multiplayer aus den oben genannten Gründen völlig egal, aber zusätzlich werde Ich auch aus dem Singleplayer ausgesperrt. Ich habe ab WarCraft 1 jedes Blizzard-Spiel im Original zum Release gekauft und hier stehen. Seit StarCraft 2 hat sich das geändert. Ich weiß schon warum Ich nur noch auf Konsole spiele.

Anonymous (unregistriert) 1. August 2011 - 13:11 #

rüttel nicht an fremden welten. alle haben dsl standleitung, diablo ist kein single player spiel und verdammt nochmal, blizzard hat den shop nur fürs wohlbefinden der spieler eingebaut!

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7578 - 1. August 2011 - 14:20 #

Hi, ich kann das echt verstehen, da ich bis Anfang des Jahres auch nur DSL Ultra Light mit 384 hatte, aber Starcraft 2 konnte ich im SP (nicht Offlinemodus) trotzdem spielen. Hat zwar etwas gedauert aber es ging.

Jetzt hab ich von der Telekom RAM geschaltet bekommen und hab 1000-2000 zur Verfügung und hab gute Pings und kann alles Problemlos spielen. Geht bei dir wirklich gar nix?

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 1. August 2011 - 14:26 #

Es ist ein riesiger Unterschied zwischen einer 384er Leitung und DSL via Satellit. Da würde ich jederzeit die 384 bevorzugen, selbst wenn Satellit mit einer 100MBit-Leitung kommen würde.

jroger 09 Triple-Talent - 279 - 1. August 2011 - 23:11 #

DSL via Satellit ist ja auch kein DSL. (Ja ich weiß, dass es Anbieter gibt, die das so bewerben, aber Quatsch ist es trotzdem.)

So, genug klug geschissen für heute.

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 1. August 2011 - 16:46 #

Geht wirklich nichts. Ich habe jeden großen Anbieter durch - nada. Das liegt bei uns an den Leitungen die im Ort verlegt sind. Damit ist DSL quasi nicht möglich. Es gab schon Petitionen das hier mal was passiert, aber da ist nichts bei rumgekommen.

Internet per Stick hatte Ich einen Tag. Ging überhaupt nicht. Nach einem 45 minütigen Gespräch mit einem Technik-Fachmann von der Hotline hat dieser mir versichert das es technisch unmöglich ist bei uns im Ort mit so etwas wie einem UMTS-Stick ins Netz zu gehen und etwas ähnliches wie eine halbwegs stabile Verbindung zu erreichen.

Danach bin Ich auf DSL via Satellit umgestiegen. Problem: Ich habe eine Volumenbegrenzung von 5GB!!! im Monat. Danach wird meine Leitung auf Modem/ISDN-Geschwindigkeit gedrosselt (Je nach Tageszeit und je nachdem wie viele andere Leute es noch nutzen/Stosszeiten). Der einzige Zeitpunkt an dem die Leitung brauchbar ist ist Nachts wenn scheinbar niemand anderes Sie nutzt. Nachts bedeutet: Von etwa 2 Uhr Nachts bis 7 Uhr Morgens. Das ist die Zeit in der auch ich mal etwas downloaden kann ohne mir Gedanken zu machen (Downloadgeschwindigkeit zwischen 500kb und 1MB/s).

Weiteres Problem: Wenn die 5Gig aufgebraucht sind wird die Leitung tagsüber "instabil". Einmal alle 1 - 2 Stunden ist die Verbindung locker für 2 - 3 Minuten weg. Oftmals kommt die Verbindung auch nicht mehr wieder, und nur ein Neustart hilft.

Ich habe schon unzählige Male mit dem Provider über das Problem gesprochen, er meinte nur er kann mir nicht helfen und kann mir nur anbieten meinen Vertrag ohne Kosten für mich zu kündigen und auch das Equipment selbst wieder abzuholen ohne das mir Kosten entstehen.

In einigen Nachbarorten sieht es übrigens ähnlich düster aus. Es betrifft nicht nur mich. Bei uns im Ort haben sich die meisten Leute leider schon damit abgefunden.
Und nein: Nur umziehen werde ich wegen einer anderen Internetverbindung bestimmt nicht. Man muss auch ne Grenze ziehen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 1. August 2011 - 17:20 #

Ja, aber so Schicksale wie Deines gibt's doch gar nicht. Und auf 'nem Laptop unterwegs will auch niemand spielen. Deswegen ist das ja alles überhaupt kein Problem. Versuchen uns hier zumindest immer wieder einige Leute weiszumachen.

Und das ist immerhin Deutschland hier, Diablo 3 dürfte ja weltweit interessant sein, auch in Ländern, wo es mit der Versorgung mit stabilen ausreichend schnellen Internetflatrates noch viel schlechter aussieht.

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 1. August 2011 - 17:52 #

So ist's halt. Ich hege aber keinen Groll gegen Activision/Blizzard. Schließlich steht nirgendwo geschrieben das Ich ein Recht darauf habe das Spiel spielen zu können.

Allerdings steht auch nirgendwo geschrieben das A/B 50€ von mir einstreichen wird. Und von meinem Nachbern. Und von einem Freund im nächsten Ort...

Alien42 (unregistriert) 1. August 2011 - 20:41 #

Sei froh, das du eine gute Leitung in der Stadt hast. Auf den ländlichen Gebieten bzw. Stadtrandzonen sieht die Welt schon deutlich anders aus.

Alien42 (unregistriert) 1. August 2011 - 20:37 #

Deutschland ist inzwischen Internet-Entwicklungsland. Fast alle anderen europäischen Staaten sind an uns vorbeigezogen. Das Wunder soll ja jetzt LTE bringen. LOL!

Heretic (unregistriert) 1. August 2011 - 13:48 #

"Wer Diablo 2 im Bnet spielte, hat einen um ein vielfaches höhren Spielspass als wenn er nur SP zockt."

Das dürfte doch wohl eine Frage des individuellen Geschmacks sein. Ich bin im allgemeinen kein großer MP-Fan, deshalb interessiert mich bei D3 auch nur der Solo-Modus.

Wenn sich D3 jetzt im MP-Modus wie ein MMO spielt, hat sich dieser für mich sowieso erledigt.

patchnotes 14 Komm-Experte - 1844 - 1. August 2011 - 14:27 #

"Seht es doch einfach so, daß es sich um ein Free2Play MMO handelt"

Das ich aber für 50 Euro im Laden kaufe. ;)

Ob D2 im Bnet einen vielfach höheren Spielspaß hat, ist übrigens sehr subjektiv. Ich konnte höchstens einer Partie im LAN was abgewinnen.

MicBass 19 Megatalent - 14401 - 1. August 2011 - 22:48 #

"Wer Diablo 2 im Bnet spielte, hat einen um ein vielfaches höhren Spielspass als wenn er nur SP zockt."

Ansichtssache, wie so vieles im Leben. Ich selbst habe bei D2 im B-Net nie sonderlich viel Spaß gehabt. Die anderen waren mir irgendwie immer zu schnell...oder ich zu langsam? Fand es jedenfalls deutlich angenehmer gemütlich im Einzelspieler.

Mr. Tchijf 14 Komm-Experte - P - 2097 - 2. August 2011 - 11:15 #

So gings mir auch...

Ich wollte in "Ruhe" durch die Dungeons ziehen...

Wenn ich MP gespielt habe, dann im LAN mit Freunden damals, wo man sich durchs Zimmer verständigt hat und sich abgestimmt hat...

Schöne alte Zeit, du kommst nie mehr zurück...

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 58130 - 1. August 2011 - 12:59 #

Hm, die Auktionshäuser sind mir egal, muß man ja nicht nutzen. Aber der permanente Onlinezwang ist kritisch. Bin da eigentlich nicht so penibel, bei Dragon Age und Mass Effect habe ich das auch genutzt aber ich hatte die Wahl, ob ich es nutzen möchte. Es war kein Zwang. :(

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12415 - 1. August 2011 - 13:00 #

Ich finde die Idee sehr reizend. Ich finde an Orten irgendwelche Items und kann mir so dann noch paar Euros extra verdienen, ich finds Spitze =) So kommen auch die zum Sammeltrieb, die es vorher eher als lästig empfunden haben.

Red Dox 16 Übertalent - 4207 - 1. August 2011 - 13:12 #

Vielleicht liegts an mir, aber als weitere "vernichtende" Nachricht nach dem Online Zwang fasse ich die Talentsystemüberarbeitung auf :-(
http://diablo3.ingame.de/kommentare.php?newsid=110482

Heretic (unregistriert) 1. August 2011 - 13:59 #

Das finde ich jetzt ehrlich gesagt nicht so dramatisch. Bei Diablo 2 hatte ich bei jedem Char 2-3 Skills, die ich ständig benutzt habe. Im Vergleich dazu gab es dann wiederum 27 andere, die bei mir so gut wie nie Verwendung fanden.

Das neue System bringt das Potential mit sich, auch im späteren Spielverlauf eine deutlich größere zahl an Skills effektiv zu nutzen, weil diese dann auch vollwertig zur Verfügung stehen. Dass sie sich auch noch im einzelnen über die Runen individualisieren lassen finde ich sogar richtig MEGA! ;)

Anonymous (unregistriert) 2. August 2011 - 11:02 #

Ich möcht in einem Rollenspiel einfach die Freiheit meinen Charakter selber zu skillen und keine fixe Vorgabe. Wo bleibt denn da die Individualisierung? Und die Runen machen das meiner Meinung auch nicht viel besser.

Fozzie 12 Trollwächter - 1015 - 3. August 2011 - 11:46 #

Eben, auf diese Weise wird das Spiel noch mehr von den Items abhängig, als ohnehin schon. Denn um einen Skill dann tatsächlich effektiv nutzen zu können, wirst du darauf angewiesen sein, die richtigen Runen zu finden - und noch weiß niemand, wie hoch die dropchance da sein wird.

Somit werden sich sämtliche Charaktere endgültig nur noch über ihre Ausrüstung unterscheiden/personalisieren lassen, da es das einzige ist, was man beeinflussen kann. Attribute und Skills werden automatisch gesteigert/vergeben, so etwas wie "builds" wird es praktisch gar nicht mehr geben.

Das verstehe ich nicht, warum macht Blizzard das? Die Leute *lieben* builds, verfassen guides und diskutieren darüber. Die persönliche "Ausformung" der Charaktere ist eine der Hauptfaszinationen von Rollenspielen und der Grund, weshalb solche Elemente immer häufiger auch in andere Genre übernommen werden - und gerade das wird gestrichen? Das ist doch Schwachsinn.

Trotzdem, der Blizzard/Diablo-Bonus bei der Fangemeinde wird schon verhindern, dass das Spiel floppt, auch wenn ich es mir anders wünschen würde, damit vielleicht mal ein Denkzettel auch an andere Entwickler verteilt wird.

Age 19 Megatalent - P - 13994 - 1. August 2011 - 13:20 #

Sehr schön, nun dürft ihr auch endgültig bei Blizzard die Saat ernten, die ihr geflissentlich gegossen und behütet habt, anstatt das Pflänzchen zu zertreten. In fünf Jahren werde ich wohl ein reiner Retro-Gamer sein, dann spare ich wenigstens das Geld zum Aufrüsten.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 1. August 2011 - 14:28 #

Wenn du ganz lieb bist, darfst du dir mal einen C64 von mir ausleihen. ;)

Age 19 Megatalent - P - 13994 - 1. August 2011 - 14:51 #

Da greife ich lieber auf den Amiga500 zurück, denn ganz SO alt bin ich nun auch wieder nicht. :P

Mr. Tchijf 14 Komm-Experte - P - 2097 - 1. August 2011 - 17:30 #

Schließe mich dir wirklich an...

Auch wenn DSL-Flat vorhanden ist, will ich mir nicht zwingend vorschreiben lassen, wann und wo ich ins Netz gehen muss, damit ich ein SPIEL nutzen kann. Außerdem ist mir der MP zu 99% schnuppe, da ich gerne alleine durch Dungeons ziehe...

Ich hole jetzt schon mehr und mehr die alten Games aus dem Regal...

Leider befürchte ich, dass 9 von 10 Leuten, die hier "Boykott" brüllen, das Spiel trotzdem kaufen werden...

Froody42 14 Komm-Experte - P - 2067 - 1. August 2011 - 13:26 #

Damit kann ich das Spiel fast schon vergessen. Always-Online ist bei meiner Verbindung einfach ein Killer. Und bei diesen fadenscheinigen Begründungen von Blizzard kommt mir mein Frühstück hoch, was für ein ekliges PR-Gebrabbel...

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3270 - 1. August 2011 - 13:42 #

Ui, D3 mit Ubilauncher und einem (von Spielern gefüllten) Itemshop.
Blizzard, da geht noch mehr! :D

SlySly 09 Triple-Talent - 233 - 1. August 2011 - 13:48 #

Ei jei jei jei jei: ONLINEZWANG

Okay, verständlichals Cheatschutz, wenn ich mit dem SP Char auch online mitmischen kann. Aber nicht jeder will das, mich eingeschlossen. Soviel Zeit habe ich garnicht, ich möchte gemütlich mich durch Hack'n'Slayn und das war es dann für mich.

Onlinezwang? Zu Hause, kein Problem. Ich bin aber viel in Zügen unterwegs und in Hotels (und nicht jedes hat WLan). Ne ne ne,

Aber man kann das Spiel ja kaufen und eine onlinezwangbefreite Version zusätzlich haben. Mal wieder.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 1. August 2011 - 14:07 #

Das Problem bei letzterer Lösung: So lernen es die Publisher nie. Die lernen ausschließlich über Verkaufszahlen und dann auch nur, wenn sie keine anderen fadenscheinigen Begründungen mehr haben, warum diese schlecht sind.

Darth68 10 Kommunikator - 409 - 1. August 2011 - 14:04 #

Also ich zock das Spiel nur im Singlepayer und Koop mit Freunden. Dieser ganze Community-Quatsch geht mir hinten vorbei. Und wer kauft sich Sachgen in einen Spiel (das er bereits bezahlt hat) mit echtem Geld? Was hab ich denn bitte davon? Ich kauf mir Inhalte von einem Spiel, das mir schon gehört? Wow krass, für was man Leute alles Geld aus der Tasche ziehen kann!

Ach übrigens, ich verkaufe Zettel aus Papier auf denen Schwerter und Rüstungsgegenstände abgebildet sind. Wer interesse hat bitte melden.

patchnotes 14 Komm-Experte - 1844 - 1. August 2011 - 14:24 #

Bring Blizzard nicht auf Ideen! ;)

Z 12 Trollwächter - 1009 - 1. August 2011 - 14:55 #

Du gehst das völlig falsch an.

- Du verkaufst das Recht die Zettel aus Papier auf denen Schwerter und Rüstungsgegenstände abgebildet sind in die Hand zu nehmen und anzuschauen. Die Zettel bleiben dein Eigentum.

- Es besteht keinerlei Recht diese in irgendeiner Form zu verändern. Dafür stellst du einen Filzstift als kostenpflichtiges Addon zur Verfügung.

- Bevor das Recht auf Nutzung eingeräumt werden kann, muss sich der Käufer in deinem "Zettel auf denen Schwerter und Rüstungsgegenstände abgebildet sind"-Club anmelden und seine Zettel und Filzstifte registrieren.

- Dafür darf er coole Betrachtungsweisen (zB. mit baumelndem Lachs) jederzeit auf YouTube hochladen.

Limper 16 Übertalent - P - 5260 - 1. August 2011 - 16:39 #

Brilliant :D Nachdem ich von Anfang an nicht so begeistert von einigen Ideen in Diablo 3 bin, werd ich es mir diesmal wirklich verkeifen und nicht wie bei Starcraft 2 beim Saturn Angebot nachgeben.

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 1. August 2011 - 16:46 #

Made my day!

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 1. August 2011 - 17:12 #

So geil... für solche Ausführen brauchen wir hier auf GG unbedingt Kommentar-Kudos :D

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 1. August 2011 - 17:21 #

Göttlich :). Ich will auch Kommentar-Kudos!

Tom_82 12 Trollwächter - 959 - 1. August 2011 - 19:52 #

Ich verschenke meine Verkaufsrecht für die Nutzung eines imaginären Kommentar-Kudos.

Noch treffender kann man es einfach in keiner Kommentarschleife wiedergeben.

Darth68 10 Kommunikator - 409 - 2. August 2011 - 11:44 #

Wir sollten uns unbedingt zusammen tun. Ich kann die Kohle schon riechen! ;-)

Butcherybutch 14 Komm-Experte - 2401 - 1. August 2011 - 14:19 #

Kluger Schachzug von ActiBlizz, nun werden sie sich auch noch mit den Chinafarmern/Bots eine Goldene Nase verdienen. Zum glück bin ich eh mit anderen Spielen beschäftigt.

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2099 - 1. August 2011 - 14:22 #

Allways-on KS und Echtgeldauktionshaus mit Itemhandel?
Und tschüß...

Froody42 14 Komm-Experte - P - 2067 - 1. August 2011 - 14:32 #

Was man ebenfalls noch in die News aufnehmen könnte, ist dass Modding ausdrücklich verboten sein wird. Ein weiterer Schlag ins Gesicht der Kunden, gerade nach dem extrem modfreundlichen Starcraft II...

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 1. August 2011 - 17:23 #

Bei 'nem PC-Spiel Modding ausdrücklich zu verbieten ist ja auch wieder ein schöner Schlag ins Gesicht. Typisch Activision-Blizzard. Ich finde auch, dass das dann in die News gehört.

Anonymous (unregistriert) 1. August 2011 - 14:33 #

Davon stand hier nichts, eigentlich das schlimmste: Laut rockpapershotgun (und die beziehen sich auf PCGamer) werden Mods ausdrücklich nicht gestattet!
Finde ich ziemlich schade. Weiß zwar nicht, wie die Modszene bei Diablo aussieht, aber bei Warcraft und Starcraft gibt es tollen User-Content, der dadurch wegfallen würde.

Alien42 (unregistriert) 1. August 2011 - 20:48 #

Ist doch klar! Entweder Items gegen Echtgeld handeln oder Mods, beides kann nicht gehen. Oder willst du den Cheater die Tür sperrangelweit aufmachen? Deswegen ja auch der Onlinezwang.

Darth68 10 Kommunikator - 409 - 1. August 2011 - 14:37 #

Also ich hab mich gerade auf Spielestern informiert (sehr gut und ausführlich), was da wirklich alles abgeht. Wenn das alles so kommt, dann kann ich das Game aus meiner "Warte auf"-Liste streichen.

So langsam vergrault man mir mein Hobby. Ich will nicht immer online sein, ich will nicht, dass jeder Hersteller weis, was ich im Singleplayer treibbe. Ich möchte cheaten, wenn ich im Singleplayer nicht weiter komme (ich hab ja schliesslich für das ganze Spiel bezahlt!). Ich will mich nicht erst irgendwo anmelden müssen um ein SPIEL zu spielen.

Den Kommentar von weiter oben (...ich werd zum Retrospieler...) kann ich langsam unterschreiben.

Ich kann den Nachfoldger meines absoluten Lieblingsspiels abschreiben, ich glaubs ja nicht. Ich werd zu alt für den Scheiß!

Niemand (unregistriert) 1. August 2011 - 16:10 #

Das sehe ich genauso, da vergeht einem langsam wirklich die Lust am spielen. Wenn man über 2 Stunden damit zubringen muss Accounts die man gar nicht will zu erstellen, Software Müll wie gfwl zu updaten, nur um ein Spiel spielen zu können, dann will man auch schon nicht mehr spielen.

Tom_82 12 Trollwächter - 959 - 1. August 2011 - 19:59 #

Danke für den Tipp, schnell entfernen. ;)

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3270 - 2. August 2011 - 8:17 #

Willkommen im Club und markiere gog.com schon mal als Lesezeichen… ;)

Seitdem sich DRM wie eine Pest ausgebreitet hat, kaufe ich kaum noch Spiele. Damit bin ich natürlich eine Minderheit, da die Masse alles mit sich machen lässt. Sie werden auch D3 kaufen, als ob es kein anderes Spiel gäbe.

Valve hat mit HL2 DRM zum Durchbruch verholfen, Blizzard wird mit D3 jetzt den „Ubilauncher“ salonfähig machen.

Naja, mir ist es mittlerweile egal, sollen die Konsumzombies doch ihrem Trieb freien Lauf lassen. Als nächstes wird es in ein paar Jahren gebührenpflichtige SP-Spiele geben… die Server kosten schließlich Geld. ;)

Age 19 Megatalent - P - 13994 - 2. August 2011 - 14:16 #

Du bist mir sooo sympathisch! :)

Nesaija 13 Koop-Gamer - 1664 - 1. August 2011 - 15:44 #

OMG wie scheisse ist den das bitte. Sry für diese Ausdrücke. :(
Ich finds echt schade welchen Weg da Blizzard gewählt hat vorallem mit dem Items für Rl Geld kaufen, das macht ne PvP Liga fast unmöglich.

Auch finde ich es schade das man das Game nicht offline Spielen kann....
Scheinbar töten sie damit auch direkt den Mod Support den es bei Teil 1 dank Open Bnet gab (und hell yeah es gab schöne Mods für d2.. auch wenn die für die modder wohl auch nicht einfach zu realisieren waren)

Also da muss ich jetzt echt schwer überlegen ob ich mir dann das Game überhaupt hole, wenn sich da eh jede Nulpe seine Items für Rl erkaufen kann, wo bleibt den dann die Große Motivation und Spaß im Handelschat zu handeln?

Alien42 (unregistriert) 1. August 2011 - 20:49 #

Was gibt es da zu überlegen? Ganz klar nein! Nicht kaufen!

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 - 1. August 2011 - 15:44 #

Online-Zwang gefällt nicht.

Larnak 21 Motivator - P - 25909 - 1. August 2011 - 15:44 #

Ok, fassen wir zusammen:
1) Real-Vermögen nimmt Einfluss auf Spiel-Erfolg
2) Online-Zwang per 'Blizz-Launcher'
3) Mod-Verbot

Mh, und gerade fing ich an, mich richtig auf Diablo 3 zu freuen. Naja, spare ich mir das Anstehen auf der GC. Irgendwo ist dann halt doch mal Schluss, ich empfinde das als eine ziemliche Frechheit und ein ganz deutliches "Ey, Leude. Mal im Ernst. IHR kauft doch sowieso. Also machen WIR jetzt das, worauf wir Bock haben. So sieht's nämlich aus."

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2326 - 1. August 2011 - 15:54 #

Punkt 1) finde ich übertrieben, da man trotzdem lvl beschränkungen etc hat und keiner wird gezwungen sich etwas zu kaufen

Punkt 2) öhm ja ich zocke WoW und hab eine stabile Internetverbindung, ok ein offline Modus wäre nett gewesen wie bei starcraft 2

Punkt 3) ja da muss ich dir recht geben das ist echt schade

Larnak 21 Motivator - P - 25909 - 1. August 2011 - 16:19 #

Punkt eins ist nicht übertrieben, sondern eine philosophische Frage in Bezug auf das, was man von Spielen erwartet und was man von ihnen nicht erwartet.
Und ich erwarte von ihnen nicht nur nicht, ich lehne es durchweg ab, wenn Spiele sich geradezu darum bemühen, soziale Ungerechtigkeiten bzw. Unterschiede in Form einer "Mehrklassengesellschaft" von der ohnehin schon traurigen Realität in ein Spiel zu führen, in der solche Dinge nichts zu suchen haben.
Wenn andere das toll finden, bitteschön. Für mich ist das ein Punkt, der sich schon aus einer sozialverträglichen Ethik heraus verbietet.
Die Auswirkungen auf die ingame-Gesellschaft durch diese Entscheidung werden sehr groß sein, auch nicht nur aus diesem Grund.

Punkt zwei ist wiederum eine ähnliche Frechheit, gibt es doch keine technischen Notwendigkeit zum Online-Zwang. Was ein gravierender Unterschied zu WoW ist. Ich habe es schon oft erlebt, dass man mal aus irgendwelchen Gründen kein Internet hat. Router kaputt, Probleme mit t-online, WLAN-Verbindungsschwierigkeiten, unterwegs -- usw. In der Summe tritt das alles nicht so selten auf, dass ich es ok finden würde, ein SP-Spiel zwangsweise online spielen zu müssen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 2. August 2011 - 9:00 #

Das würde ich genau so unterschreiben.

Christoph Vent Redakteur - P - 130578 - 1. August 2011 - 16:08 #

"IHR kauft doch sowieso." So sieht es wohl aus. Die "Features", die als Gründe für den Online-Zwang angegeben sind, sind einfach nur scheinheilig und zur Hälfte soziale Elemente wie Freundesliste, Partyfunktion und Cross-Game-Chat. Ein Offline-Spieler legt darauf gewöhnlich keinen Wert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Spielerlebnis zusammenbricht, wenn man auf diese Elemente verzichten müsste. Und der Spruch "es gibt ja noch andere Spiele" ("I want to play Diablo 3 on my laptop in a plane, but, well, there are other games to play for times like that." - http://www.1up.com/news/diablo-3-requires-online-when-playing) ist auch nicht gerade glücklich gewählt.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 1. August 2011 - 16:37 #

Du hast vollkommen Recht.
Leider auch mit dem zweiten Absatz, denn trotz dieser übertriebenen Gängelungen, dem, wie Du unten schön anmerkst, ethisch fragwürdigen Ingame-Handel und zuletzt dem - inzwischen normalen - Mod-Verbot wird sich das Spiel verkaufen wie blöde, denn den meisten wird es egal sein.
Und obwohl Ubisoft es nicht schafft, dauerhafte Internetverbindungen für Singleplayer-Spiele zu etablieren, "Diablo 3" könnte diesem Spielschutzsystem (ich verwende bewusst nicht "Kopierschutz") zum Durchbruch verhelfen.

Alien42 (unregistriert) 1. August 2011 - 20:51 #

Aus der Entscheidung Punkt 1) zu unterstützen folgt Punkt 2) & 3).

DELK 16 Übertalent - 5488 - 2. August 2011 - 4:28 #

Mit den Deppen von Spielern kann mans ja machen... Solange sich das Spiel wieder millionenfach verkauft wird Blizzard nur noch weiter in die Richtung experimentieren, wie tief der Kunde sich bücken will.

IndianaJoe 08 Versteher - 175 - 1. August 2011 - 16:09 #

hmm,

ich bin der Meinung das wir bald hören werden aufgrund eines Selten Items in Wert von 1000€ erschießt/prügelt/was auch immer
Mann oder Frau jemanden etc. Und wer sagt das diese Werte nicht erreicht werden sage ich nur ebay WOW Accounts.

Wie sehr das Spielverhalten sich negativ entwickeln wird wenn ich Gegenstände für Geld für "echte Kohle" verkaufen kann/will ich mir gar nicht ausmalen. Und es macht mir angst. Klar das es Item Shop usw. gib gab. Aber um damit Geld zu verdienen ist das mit Aufwand verbunden. Und mal ehrlich wie wird man sich verhalten wenn auf einmal ein Gegenstand in wert von 20-40€ Dropt?Teilen/Abgeben/Verkaufen? Da werden Freundschaften/Beziehungen kaputt gehen und eisiges Klima schaffen. Ich hoffe das Blizzard das nochmal überdenkt.

Anonymous (unregistriert) 2. August 2011 - 11:18 #

"Und mal ehrlich wie wird man sich verhalten wenn auf einmal ein Gegenstand in wert von 20-40€ Dropt?Teilen/Abgeben/Verkaufen? Da werden Freundschaften/Beziehungen kaputt gehen und eisiges Klima schaffen."

Genau! Ich seh schon die Schlagzeile in der Bild - "Amoklauf nach Ormus-Roben-Drop!" - eine ganz neue Definition von Killerspiel! Nicht Shooter sind der Auslöser solcher Taten - RPG´s!

ne jetzt mal ernsthaft - wenn da wirklich Freundschaften dran zu Grunde gehen, dann kann den Betreffenden sowiso nicht mehr geholfen werden...

Larnak 21 Motivator - P - 25909 - 2. August 2011 - 17:23 #

Dass Geld Freundschaften zerstört ist leider normal und nichts, was nur in seltenen Fällen bei psychisch instabilen Menschen vorkommt.

Aber um das zu verhindern gibt es ja bei D3 für jeden Spieler seine eigene Beute... Langsam ergibt alles einen Sinn. Zumindest aus Blizz-Sicht.

thurius (unregistriert) 2. August 2011 - 16:45 #

"Wie sehr das Spielverhalten sich negativ entwickeln wird wenn ich Gegenstände für Geld für "echte Kohle" verkaufen kann/will ich mir gar nicht ausmalen. Und es macht mir angst. Klar das es Item Shop usw. gib gab. Aber um damit Geld zu verdienen ist das mit Aufwand verbunden. Und mal ehrlich wie wird man sich verhalten wenn auf einmal ein Gegenstand in wert von 20-40€ Dropt?Teilen/Abgeben/Verkaufen?"

da jeder seinen eignen loot kriegt im mp,wird es nicht passieren
http://www.gamersglobal.de/news/38951/diablo-3-beute-droppt-fuer-jeden-spieler-separat

volcatius (unregistriert) 1. August 2011 - 16:20 #

Also je mehr ich über Diablo 3 lese, desto weniger gefällt es mir.
Den Vorgänger habe ich intensiv gespielt, es war mein erstes Onlineerlebnis mit Gilden etc.; die Freude war riesig, wenn da ein goldener Ring glitzerte. Bei D3 geh ich jetzt einfach ins Auktionshaus und zahle 10 Euro für einen Stone of Jordan.
Leider habe ich die Befürchtung, dass sich der alte Suchtfaktor bei D3 nicht mehr einstellen wird.

Tom_82 12 Trollwächter - 959 - 1. August 2011 - 20:10 #

Da sieht man sehr schön den Unterschied zu früher und der jetzt kommenden Zukunft.

Gerade letzte Woche habe ich mich mit meinem Chef über Spiele unterhalten, die man im Netzwerk spielen kann bzw. die wir früher vor ca. 10-15 Jahren dort gespielt haben. Unter anderem auch Diablo. Wie man sich gegenüber saß nachdem man 8 Stunden lang das Netzwerk aufgebaut hatte um dann noch 1 Stunde Diablo zu spielen. :)

Jedenfalls haben wir beide davon mit verklärtem Blick erzählt wie es war wenn man das Pling eines fallenden Ringes hörte. Und beide wussten wir noch vom Ring of Jordan.

Das sind einfach Dinge die verbinden. Und Spiele auch zu etwas besonderen für uns Gamer machen. Schade wenn einem solche sentimentaler Unsinn genommen wird.

Shio (unregistriert) 1. August 2011 - 16:21 #

Interesaant wäre wenn Blizzard diese Dollars mit Lieferserviceketten verbinden würde, dann könnte man sich zum Genießen des Spiels noch gleich Bier und was zu essen kommen lassen ;)

Nokrahs 16 Übertalent - 5751 - 1. August 2011 - 16:41 #

China Farmer brauchen nun wirklich nur noch einen Account und müssen nicht ständig neu kaufen nach einem "Bann". Wenn das mal keine nette Geste von Blizzard ist.

Insgesamt sehe ich die Angelegenheit aber nicht mehr so verbissen wie ich es noch vor 10 Jahren zu meinen EQ1 Hochzeiten getan hätte. Loot in diesem Spiel war wirklich ein "Erfolg" und wer sich diesen durch Geld beschafft hat, war eben auch nicht wirklich gern gesehen auf den Servern.

Loot in Diablo 3 ist aber sicher sehr inflationär und stellt nicht wirklich den ideellen Wert früherer Loot-Objekte aus anderen Spielen dar.

Sicher wird es auch kein "no-drop" Loot geben, welches der Spieler selbst Vor-Ort nach besiegtem Gegner aufheben muss. Entsprechend wenig wert haben diese vielen Gegenstände und kaufen lohnt sich wohl nur, wenn man entweder keine Geduld oder viel Pech bei den "drops" hat.

Hier werden die unterschiedlicher Spielertypen wohl neu definiert. Der "Archiever" beispielsweise wird sich verstärkt auf die freischaltbaren Erfolge konzentrieren, da Loot als solcher nicht mehr wirklich zählt.

Wird sicher von Fans dieser Spiele rauf und runter gespielt. Für mich persönlich war nach dem ersten Diablo und dem ersten Sacred eigentlich Ruhe eingekehrt, da mein Fokus eher auf "echten" RPG's liegt und daran wird der kommende Blizzard output wohl auch nicht viel ändern.

Spitter 13 Koop-Gamer - 1309 - 1. August 2011 - 16:45 #

Also ich freue mich Trotzdem noch auf Diablo 3 !

Das AH für Echtes Geld finde ich Persönlich auch Total überflüssig . Aber mal Ehrlich (steht ja über weiter über mir sconmal im Kommentar) wer sich Früher Items für Diablo 2 besorgen wollte der hatt bei Diversen Seiten oder einfach bei Ebay geschaut , dort waren die Items Teilweise für horrende Summen drin (Seltene Setteile). Und die haben sich Massig Verkauft. Clans haben sich Stellenweise nur aufs Farmen Konzentriert. Und klar ist das Blizzard solche sachen sowieso auch Chinafarmer sowieso nicht Stoppen kann , ausser eben man Verbietet den Handel generell Ingame. Dadurch würde aber jedes derartige Spiel Zerstört. Das Blizzard sich jetzt selbst einen Shop anlegt , wo man kaufen kann und sich noch ein Wenig Geld einheimst ist mir daher Persönlich Total Egal . Habe dort nie gekauft und werde nie Kaufen. Wenn dadurch aber den "Chinafarmen" und Konsorten die Luft genommen wird , begrüße ich den Shop sogar noch.

Onlinezwang : Finde ich Persönlich sehr sehr Schade , genau wie die Mittlerweile Restlos gestrichenen LAN Modi in jedem Spiel. Allerdings gehe ich da auch mit der Zeit und es ist mir Mittlerweile auch Egal. Sobald mein Rechner hochgefahren ist bin ich eigendlich durch den Router Permanent im Netz. Für Leute mit Schlechtem DSL tut es mir ehrlich Leid. Ich Wohne auch am Arsch der Welt , der Vorteil ist nur das ich Kabelfernsehen habe und Dadurch auch Schnelles und Stabiles Internet , sogar 120 Mbit (seid 2 Jahren keine Störung gehabt). Dies war auch nicht immer , vorher war nur DSL Verfügbar das Ewig abstürzte besonders Abend. Aber mittlerweile so Sehen es die Konzerne ist dies Faktisch eine Minderheit , die die Puplisher nicht mehr interessiert.

Good Old Times:
Früher bei Diablo 1 war auf der CD EXTRA!!! Noch die Spawn Installation , damit falls nicht jeder das Spiel hatt man Zusammen MP zocken konnte! Das war noch Service erster Güte. Evtl war die Geldgier damals noch nicht so weit Fortgeschritten , aber naja . Die Zeiten ändern sich und dem Entgegentreten kann man einfach nicht ! Es kaufen sich Trotzdem Zich Millionen User D3. Die paar die Sich hier oder sonstwo aufregen sind Denen mit verlaub Scheiss Egal.

Mod Verbot :
Ich kenne jetzt bei D2 kaum Mods. Bei Warcraft und Starcraft fände ich es Persönlich Schlimmer wegen den ganzen Custom Maps. Ich weiss nur das jeder 3 Spieler in D2 damals nen Maphack hatte :) , solche MODS sollten auch nicht zugelassen sein ^^ . Trotzdem ist die MOD unterstützung bei Allen Puplishern mitterweile im Keller ! Was ich oft erwähnt einfach Traurig finde. Es gibt immer viele Kreativen Kontent von begabten Leuten aus der Community ! Aber auch hier greift einfach nur noch der Profit ! DLC´s ist das Zauberwort. Da werden in Bad Company 2 , 4 Karten die nur veränderte Versionen vorhandener sind Released für 4,99 € ! und die Blinde Masse freut sich auch wie ein Schneekönig und Kauft den Käse . Wie oben solange das Klappt wird sich bei Aktiengesellschaften mit Profitorientierung sicherlich nichts Ändern. Früher bei Unreal Tournament gabs jeden Tag neue Maps aus der Com und Gratis Mappacks von Epic.

So Long , (ließt eh keiner und wenn nicht alles ^^)
MFG
Spitter

Heretic (unregistriert) 1. August 2011 - 17:18 #

Habe ALLES gelesen und unterschreibe es so. Ganz besonders den ersten Satz! :-)

Red Dox 16 Übertalent - 4207 - 1. August 2011 - 17:18 #

>Da werden in Bad Company 2 , 4 Karten die nur veränderte Versionen vorhandener sind Released für 4,99 € !<

Ich glaube du meinst CoD ;) Bad Company2 gabs doch so ziemlich alles für Umme, mal abgesehen vom Vietnam Addon.

Spitter 13 Koop-Gamer - 1309 - 1. August 2011 - 17:47 #

Ja Sry Meinte COD :) . Prinzipiell alles Das Gleiche !

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3270 - 1. August 2011 - 19:22 #

>>"Die Zeiten ändern sich und dem Entgegentreten kann man einfach nicht !"<<

Oh doch, dem kann man ganz leicht entgegentreten: Nicht kaufen.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 2. August 2011 - 4:22 #

Aber da müsste man ja auf was verzichten, das man eigentlich haben will!!!1!11

patchnotes 14 Komm-Experte - 1844 - 2. August 2011 - 9:59 #

"Wenn dadurch aber den "Chinafarmen" und Konsorten die Luft genommen wird , begrüße ich den Shop sogar noch."

Huh? Die werden durch den Blizzardshop jetzt sogar legalisiert, es ist also eher mit mehr Chinafarmern zu rechnen. Der Unterschied ist nur, dass sie jetzt 3x an Blizzard zahlen. Beim Einstellen der Auktion, wenn die Auktion abgeschlossen ist und wenn sie sich dann das Geld auszahlen lassen.

Indirekt arbeiten also also Chinafarmer für Blizzard ;)

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 94238 - 1. August 2011 - 17:09 #

Online-Zwang ist bescheuert! Sowas mag ja in Ländern wie Finnland funktionieren wo der Zugang zum Netz ein Grundrecht darstellt, bei uns jedoch ist jederzeit mit Netzausfall wegen Anbieterschluderei zu rechnen. Doof!

Trax 14 Komm-Experte - 2517 - 1. August 2011 - 17:11 #

Online Zwang?
Das heißt wenn ich viel reise und öfter auch mal offline spielen möchte/muss, kann ich es möglicherweise nicht spielen?!
Hmmmm... damit habe ich wohl nun ein Spiel weniger auf meiner Warteliste.
Wobei ich nicht glaube, dass sich die breite Masse von dieser Art von Gängelung abschrecken lässt - leider...

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 1. August 2011 - 18:00 #

Möglicherweise ist gut, ganz sicher sogar kannst Du es dann nicht spielen.

Ich fürchte leider auch, dass die breite Masse es entweder gar nicht mitbekommt oder es ihr egal ist, so wie bei allem anderen auch.

Anonymous (unregistriert) 2. August 2011 - 11:31 #

Dass der "breiten Masse" nicht alles egal ist, siehst du ja wohl auf dieser Seite wo ausgiebig darüber diskutiert wird.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 2. August 2011 - 14:49 #

Naja, die Leute, die hier diskutieren, sind nur leider nicht die breite Masse, sondern eine Minderheit. Sonst würde Ubisoft schon lange nicht mehr von einem Erfolg des Ubilaunchers sprechen.

DerselbeAnonymous (unregistriert) 2. August 2011 - 16:08 #

......

Es wird ja nicht nur auf dieser Seite darüber geredet.

(ich kann jetzt leider keine links posten, da ich nicht angemeldet bin, gib einfach zur Überprüfung "Diablo 3 always-on" bei google ein und schau was passiert)

Wenn man alle User zusammenrechnet, welche jetzt ausgiebig darüber diskutieren ob die Änderungen richtig oder falsch sind, dürfte das ein wesentlicher Teil der breiten Masse sein. Eigentlich ging es mir nur darum, dieses "der breiten Masse ist alles egal" zu widerlegen, da ich solche Pauschalierungen nicht mag.

Larnak 21 Motivator - P - 25909 - 2. August 2011 - 16:58 #

Trotzdem ist die 'breite Masse' davon nicht betroffen. Leider!
Aber diese massiven Internet-Proteste auf Fanseiten und Co gab es auch bei Einführung des Ubi-Launchers, ja die gab es sogar bei Einführung von Online-Aktivierung und Steam. Hat es irgendetwas bewirkt? Nein, natürlich nicht. Wer da wirklich hart geblieben ist, kann heute praktisch keine neuen Spiele mehr spielen.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 2. August 2011 - 17:58 #

Hilf halt am Ende nichts, wenn alle nur reden und am Schluss trotzdem kaufen. Boykott ist für die meisten Jugendlichen ja außerhalb jeder Vorstellung.

Sleeper1982 14 Komm-Experte - 2489 - 1. August 2011 - 18:07 #

hm war klar das bliz sowas irgendwann bringt. Immerhin hat man als spieler so auch noch die möglichkeit ein wenig geld zu verdienen.

Aber wirklich begeistert bin ich davon nicht. wird sich zeigen müssen ob sowas funktioniert.

Captain Placeholder (unregistriert) 1. August 2011 - 18:13 #

Damit ist Diablo 3 für mich gestorben. Ich hatte auf ein Offline-WoW gehofft...

Flugtier 10 Kommunikator - 416 - 1. August 2011 - 18:19 #

Früher waren es noch Spiele, heute nur noch Geld-sammel-Software. Hier hat sich Blizz das Spielprinzip wirklich zu Eigen gemacht.

Spitter 13 Koop-Gamer - 1309 - 1. August 2011 - 18:23 #

Zu den Offline Leuten noch eine Sache :

Wartet halt mit dem KAuf 1-2 Wochen. Für fast jedes Spiel gibts dann doch No-CD (mittlerweile eher no-dmr ^^) Cracks. Wenn mann ja Wirklich nur Offline Spielen will kann man die doch wenn möglich aufpsielen. Glaube wirklich sicher ist ATM nur der Ubi LAuncher , bin mir aber nicht Sicher.

Das es evtl Illegal ist hatt mich Früher Z.B. auch nicht davon Abgehalten.

Beispiel Need For Speed 4 - Brennender Aspahlt. Immer gerne gespielt nur die ORiginal CD ist Derart zerkratzt gewesen nach einer Zeit das wenn der Sound agespielt wurde Üble Ruckler beim Anspielen waren.

Ärgerlich ist es immer. Aber Wer wikrlich nur Offline Spielen will hatt zumindest eine kleine Alternative :) . MAnn kann auch wenn man sich ganz Stark ärger bis zur Budget version warten :)

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 1. August 2011 - 20:00 #

Ich kaufe doch nicht das Spiel mit für mich inakzeptablen Zwängen und suche mir dann illegale Möglichkeiten (die auch nicht immer problemlos laufen) diese wieder loszuwerden. Das ist doch im Grunde völlig absurd. Der absolut einzige Weg den Publishern klar zu machen, dass man so etwas nicht akzeptiert, ist der Kaufverzicht.

Spitter 13 Koop-Gamer - 1309 - 1. August 2011 - 20:25 #

Womit du aber Leider einer der Wenigen bist. Wie gesagt ändern wir die Spieleindustrie dein Boykott nicht. Zusammenhalt gibt es auf der Welt eben nur selten. Schon kaum im Internet.

Madman 08 Versteher - 218 - 1. August 2011 - 18:24 #

Mit diesen Ankündigungen und dem absolut lahmen Video mit den noch lahmeren Umgebungsgrafiken hat Blizzard es geschafft mich absolut zu
ent-hypen. Schade :(

Anonymous (unregistriert) 1. August 2011 - 18:29 #

das video fand ich auch etwas abschreckend. sah nicht anders aus als drakesang online ^^

Madrakor 15 Kenner - P - 3219 - 2. August 2011 - 18:06 #

Kann ich nur so unterschreiben, das Video ist ja mal grauenvoll. Wenn das das "fertige" Spiel einigermassen wiederspiegelt, gute Nacht.

Und die Ankündigungen stören mich teils mehr, teils weniger, insgesamt ergibt sich aber eine stark gedämpfte Erwartungshaltung.

birnpaul 04 Talent - 26 - 1. August 2011 - 18:26 #

Was spricht denn schon dagegen?
Dieses Auktions-Haus ist doch nichts anderes als ein Item-Shop wie jetzt bei D2. Spieler, die jetzt im Internet beim Chinesen von nebenan einkaufen werden das auch bei D3 tun. Ob jetzt im "Blizzard Auktions Haus" oder beim oben genannten Chinesen ist ja wohl egal.

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1636 - 1. August 2011 - 18:41 #

Echgeld-Auktionshäuser sind mir egal - ich will das gar nicht Online zocken bzw. nur mit Freunden, die dafür auch nicht ihr Geld rauswerfen.

Online Zwang auch im Singleplayer? Wenn mich nicht jeder Review total flashed können die das vergessen. Es gibt schon für den scheiß bei Starcraft 2 keine gute Begründung und hier gibts ja nicht mal einen Gastmodus - das ist einfach nur beknackt. Dann lieber ein nerviger Kopierschutz ala Day of the Tentacle...

Dilldapp 08 Versteher - 201 - 1. August 2011 - 18:48 #

Das Echtgeld Auktionshaus war eigentlich zu erwarten. Ich habe zwar nicht bei D3 damit gerechnet, sondern eher bei Titan, aber so sind sie jetzt halt schneller gewesen. Ich sehe das sehr kritisch, denn dadurch wird der Handel in dem Auktionshaus mit Spielwährung wohl ziemlich brach liegen. Da ich D3 aber eh nur Solo spielen werde, könnte ich über dieses Thema noch hinwegsehen. Wo ich aber nicht wegsehe, ist dieser permanente Onlinezwang, der sicher nicht nur auf den Kopierschutz zurückzuführen ist, sondern vor allem auf die Sozialen Netzwerk Funktionen im Battlenet. Mich würde es überhaupt nicht wundern, wenn Blizzard für D3 diesbezüglich auch noch eine Vereinbarung mit Facebook treffen würde.

Dieser Onlinezwang ist für mich ein erhebliches Ärgernis, über welches ich nicht hinwegsehe. Wenn ich Solo spielen will, dann will ich nicht zu einem "Gläsernen Spieler" werden. Ich entscheide ob ich Online oder Offline bin, nicht ein Spielentwickler. Damit bin ich aber scheinbar nicht mehr die angepeilte Zielgruppe. Kein Problem, ich halte mich auch vehement von den Sozialen Netzwerken fern, dann schaffe ich das zukünftig auch bei D3. Schade, habe mich auf das Spiel gefreut.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11767 - 1. August 2011 - 19:12 #

Wow, Blizzard ist endgültig von Activision zerfressen worden. Spielelemente gegen bares Geld war für Blizzard IMMER das absolute NOGO! Sorry, aber damit haut man sich doch die ganze Spielbalance zusammen. R.I.P. Blizzard, das ist das Anfang vom Ende...

Zum Onlinezwang: Das ist mir egal, wenn ich spiele dann sowieso Multiplayer oder bin eh online.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 1. August 2011 - 20:39 #

Ich glaube nicht das es etwas mit Activision zu tun hat. Blizzard hat mit den Einnahmen von WoW einfach Blut geleckt.

Sh4p3r 15 Kenner - P - 2736 - 1. August 2011 - 19:46 #

Dank SP-Onlinezwang Geld gespart. Hatte zwar ein Auge auf D3, und wäre eines der wenigen PC-Only Titel, aber Onlinezwang unterstütze ich auf keinen Fall! Und da ich auf D3 jetzt nicht so scharf drauf bin, ist es für mich nicht so schlimm; kann auch auf das Spiel verzichten :)

Player One 13 Koop-Gamer - P - 1264 - 1. August 2011 - 19:19 #

Mit Onlinezwang hat sich dieses Spiel dann für mich ebenso erledigt wie Siedler 7, Assasins Creed und die anderen Ubisoft-Spiele, die dieses "Feature" enthalten, bzw. enthielten. Diese Spiele kaufe ich auch nicht, wenn der Onlinezwang seitens des Publishers entfernt wurde.
Ob man mit Diablo 3 allerdings viel verpasst, wage ich zu bezweifeln. Blizzard hat schon mit Starcraft 2 in meinen Augen allenfalls Add-On-Qualität abgeliefert.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9234 - 1. August 2011 - 19:26 #

Die Spiele freuen sie über Erfolge wie bei World of Warcraft... UND natürlich Gamers global die ja berühmt für ihre Erfolge sind ^^

Zu gut ;D

bam 15 Kenner - 2757 - 1. August 2011 - 19:46 #

Blizzards Entscheidungen sind doch letztendlich Resultate der Erfahrungen und Beobachtungen aus den vorherigen Spielen. Diablo 2 wurde hauptsächlich Online gespielt (das ganze Konzept ist darauf ausgelegt) also geht man nicht davon aus, dass ein Online-Zwang viele Spieler vom Kauf abhält. Die positive Seite der Entscheidung ist nunmal ein gewisser Schutz (natürlich kein perfekter) gegen Hacker, dem Gebrauchtmarkt, Raubkopierer und auch einen Anreiz das Auktionshaus zu nutzen.

Das Auktionshaus als solches ist einfach nur die Integration dessen was es bei Diablo 2 eh schon gibt, nur eben durch viele Drittanbieter. Das Integriert man nun, macht damit profit, aber schützt gleichzeitig Käufer und Verkäufer vor Betrügern. Wer kein Interesse dran hat muss es nicht nutzen. Im Allgemeinen belaufen sich bei F2P-Spielen die Anzahl der Leute die Echtgeld Investieren auf 10-20%, das Spielwährung-Auktionshaus sollte entsprechend gut gefüllt sein.

Blizzard ist nicht bekannt dafür überstürzt solche Dinge einzuführen und planlos die Spieler zur Kasse zu bitten. Das Auktionshaus klingt fair und garantiert einen stetigen Zahlungsstrom was zum Teil auch zu besserem Support führen wird (besserer Support führt nämlich dann zu mehr einnahmen). Im Grunde ist das eine Win-Win-Situation.

Übrigends: Ähnliches ist mit dem Marktplatz für Starcraft 2 Mods auch dort geplant (gewesen). Eventuell bringt man beides zeitgleich an den Start um Spielübergreifend die entsprechende Währung nutzen zu können.

Azzi (unregistriert) 1. August 2011 - 20:15 #

Klar und du glaubst noch an den Weihnachtsmann oder^^

WoW hat eindeutig gezeigt das hohe Gewinne nicht dazu führen das mehr Content oder besserer Support veröffentlicht wird. Das einzige was sich verbesserte ist der Gewinn der Aktionäre von Activision. Und genau das wird auch in D3 der Fall sein.

Ich hab ja nix gegen Gewinne einfahren, ich meine das muss jedes Kapitalunternehmen tun. Allerdings hat das mittlerweile Formen angenommen das man als Konsument mittlerweile an jeder Front abgezockt wird. Sachen die früher selbstverständlich kostenlos waren wird man heute selbstverständlich zur Kasse geboten...

bam 15 Kenner - 2757 - 2. August 2011 - 0:23 #

Unsinn. Blizzard hat diese Abozahlen nicht ohne Grund erreicht. Nur durch anhaltenden Support und kontinuirliche Contentupdates und der Einhaltung einer gewissen Qualität hat man Abozahlen im 8-Stelligen Bereich erreicht und hält diese bis heute.

Gewinne fährt man als Unternehmen nur dann langfristig ein, wenn man Kundenzufriedenheit als Priorität ansieht. Genau das macht Blizzard. Wenn dies nicht der Fall wäre, dann würde man einen raschen Schwund von Spielern beobachten, das ist eben nicht gegeben.

Raokhar 06 Bewerter - 866 - 1. August 2011 - 19:48 #

Für mich sind diese "Neuankündigungen" nicht so gravierend.
Ich spiele Diablo nur im Hardcore-Modus. In diesem ist das Feature mit dem Echtgeld-AH deaktiviert.
Des Weiteren zocke ich es nur online, da macht der Always-On-Kopierschutz mir nichts aus.

Tom_82 12 Trollwächter - 959 - 1. August 2011 - 20:23 #

Von Diablo 2 hatte ich mir noch die Special Edition geholt. Bei der war ein Buch bei in der Blizzard unter anderem auch seine Firmen Historie gepriesen hat. Die Zeiten in denen Bill Roper das Gesicht der Firma war. Dort haben sie ihre Unabhängigkeit gepriesen und das es ihnen nur um die Spieler geht. Und sie natürlich nur die Spiele machen, die sie auch gerne spielen.

Heute sagt man dazu Marketing Bullshit. Damals gab es eine Firma der man es geglaubt hat. Die Firma, die das Battle Net bot in dem man sich kostenlos um Multiplayer organisieren konnte und es Ranglisten gab. Wo es für den LAN-Modus die Spwan CD gab. Wo spiele einfach nicht veröffentlicht wurden, weil man mit dem Ergebnis unzufrieden war, obwohl es vermutlich auch alle gekauft hätten. Die ihren Spielen mächtige Editoren beipackten und so für unendlich User-Content Nachschub sorgten. Die immer wieder Patches nachschoben, die wirklich entschieden das Spiel verbesserten.

Dann irgendwann beschloss diese Firma ihren ganzen Ruf der noch übrig war nach WoW und SC2 zu nehmen und einfach mal komplett im Klo runter zu spülen.
Ich habe diese Fan-Buch noch heute, doch anstatt verklärt darin zu blättern und an meine Jugend zu denken, mit durchzockten LAN-Nächten, mit Rückenschmerzen vom harten Fußboden und zu viel Kaffee im Körper, bekomme ich nun Würgereize.

Derumiel 13 Koop-Gamer - 1396 - 1. August 2011 - 20:27 #

Mit dem Echtgeld-Auktionshaus könnte ich sehr gut leben, da es ja keinen Zwang dazu gibt.
Aber Always-Online - nein Danke, dann muss ich wohl schweren Herzens auf Diablo 3 verzichten. :(
Aber ich scheine ja sowieso zur aussterbenden Gattung der Leute zu gehören, die Always-On wirklich als Gängelei empfindet (zumindest was ich in meinem Freundeskreis so höre)...

Punisher 19 Megatalent - P - 15386 - 1. August 2011 - 21:02 #

Der "Zwang" zum Echtgeld-Auktionshaus kommt spätestens indirekt, wenn du gern Multiplayerst, nicht nur im Freundeskreis. Dann nämlich, wenn irgendwelche Fummels sich beim erreichen eines neuen Levels jeweils erstmal mit der für das Level bestmöglichen Ausrüstung eindecken, die man für Geld bekommen kann, und dir maximal die Gegner vor der Nase weg hack'n'slayen. Bei allem Idealismus machts nämlich wenig Spass sowas zu zocken, wenn die anderen in deinem Team dir immer haushoch überlegen sind.

Ich hab Diablo 2 gefühlte 800 schlaflose Nächte gezockt und jedes coole Utensil war eine große Freude, wir haben Items verglichen und getauscht, die wir gefunden haben und so weiter... das alles verliert - finde ich - den Sinn, wenn man den Kram auch für n paar Kröten kaufen kann. Damit bleibt Diablo 3 ein simles Casual-Hack'n'Slay ohne - für mich - anhaltende Langzeitmotivation.

Punisher 19 Megatalent - P - 15386 - 1. August 2011 - 20:46 #

Unabhängig davon, ob man das jetzt gut oder schlecht findet... ich denke, da dürfte ein ordentlicher Berg Fragen im Raum stehen, gerade rechtlicher Natur, da man sich "erarbeitetes" Geld auszahlen lassen kann, ist das sicherlich eine "Einnahme"... wird das regelmäßig und mit Gewinnabsicht betrieben ist das Steuerpflichtig. Damit hätte man dann analog Ebay zumindest hier zu lande diverse Probleme, nämlich die Pflicht, gewerbliche Händler zu kennzeichnen, sich bei Streitigkeiten über Gerichtsstände o.ä. Gedanken zu machen, solche Dinge wie "Rücknahme nach Fernabsatzgesetz" müsste man auch zumindest bedenken...

Von privat an privat entstehen da weitere Frage - z.B. könnte ich mir vorstellen, dass man D3 als Glücksspiel mit realem Geldeinsatz (Anschaffung, Einstellgebühr) einstufen könnte oder dass es Probleme mit minderjährigen Spielern gibt, die sich im Shop etwas übernehmen, um im PvP der coolste zu sein...

Irgendwie sehe ich das Ganze sehr sehr skeptisch.

Madrakor 15 Kenner - P - 3219 - 2. August 2011 - 18:10 #

Hehe, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Das könnte interessant werden...

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 1. August 2011 - 21:00 #

Warum eigentlich kein Facebook-Zwang, wenn man schon mal dabei ist? Ich stelle mir das so vor, dass vorm ersten Spielen der B.net-Account mit dem Facebook-Account verknüpft werden muss. Dieser muss vorher per Post-Ident bestätigt werden, so dass auch alle Angaben darin echt sind und muss auf öffentlich stehen. Diablo 3 postet dann dort immer alle Spielfortschritte. Würde doch perfekt zu dem ganzen Schrott noch passen.

Doomhammer 11 Forenversteher - 759 - 1. August 2011 - 21:10 #

Oh cool! Wieder ca. 60€ gespart.

Anonymous (unregistriert) 1. August 2011 - 21:21 #

Was diejenigen mit den Dollarzeichen in den Augen hier nicht zu erkennen scheinen, ist, dass Blizzard hier eine Art Tauschsteuer etabliert. Viel Spaß, wenn Euch noch ein Setitem fehlt, das mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:10000 gedroppt wird. Wo früher vielleicht ein Ringtausch geholfen hätte, erhebt BLizzard jetzt fleißig Steuern und am Schluss sind alle, die sich jetzt über ihre Centbeträge beim Verkauf freuen die Gelackmeierten, ohne es zu merken und Blizzard freut sich, weil bei jedem Tauschschritt eben ein Teil des Werts des Tauschitems an Blizzard wandert. Diesen Teilwert müssen die Spieler zusätzlich erwirtschaften, ganz einfach. Da ist ja die Mehrwertsteuer sogar noch humaner, weil die Händler von dieser nämlich befreit sind. Bei Blizzard muss analog quasi Produzent, Verteiler, Großhändler, Einzelhandel und Kunde jeweils die Mehrwersteuer abführen.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11767 - 1. August 2011 - 21:37 #

Interessanter Post! Da hast du vollkommen recht, hätte ich selbst gar nicht gesehen. Der einzig Glückliche ist der Erstverkäufer, er muss keine "Steuern" zahlen.

insaneRyu 13 Koop-Gamer - P - 1403 - 1. August 2011 - 22:10 #

Es gibt auch noch das normale Gold-AH. Ich denke mal es wird immer Leute geben die Virtuelle Items weder ver- noch kaufen wollen also sollte das angebot auch im Gold-AH recht ordentlich sein. Direkt nach release vermutlich nicht weil sich geschätzte 75%+ denken werden "OMG GELD!" und dann erstmal keine Käufer finden werden weils weit mehr Verkäufer als Käufer gibt.

Und das wichtigste darf man auch nicht vergessen: Im Hardcore-Modus gibts das Echtgeld-AH nicht. Und das war für mich eigentlich immer der Part des Spiels an dem ich am meisten Spaß hatte. Der ständige Thrill durch nur einen Fehler draufgehen zu können. Herrlich.

Anonymous (unregistriert) 1. August 2011 - 22:21 #

Besonders herrlich ist dieser Thrill, weil man ja online sein muss. Meine Hardcoretode hatten immer! etwas mit Lag zu tun. Naja, fast ;)

Casa 12 Trollwächter - 1088 - 2. August 2011 - 1:50 #

Alle die rumheulen, kaufens doch sowieso ...

DELK 16 Übertalent - 5488 - 2. August 2011 - 4:29 #

Stimmt, so wie ich mir MW 2, Assassins Creed und Siedler 7 ebenfalls gekauft hab... oh wait!

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 2. August 2011 - 4:35 #

Das ist ein bisschen einfach.
Solche Maßnahmen, wie auch Steam-Anbindung oder sonstige Gängeleien, senken bei mir den (imaginären) Wert des Spieles. Das bedeutet, dass ich nicht mehr bereit bin, 50 Euro für ein solches Spiel auszugeben. Spiele mit Steam-Anbindung kaufe ich auch nur im einstelligen Euro-Bereich, Dauer-Online-Zwang drückt den "Ich-kaufs-jetzt"-Preis nochmal mehr.
Für 3-4 Euro würde ich "Diablo 3" sicher kaufen, für so einen Preis nehme ich auch mehrere Einschränkungen in Kauf. Nur daran verdient dann "Activision Blizzard" nicht mehr viel.

DerStudti (unregistriert) 2. August 2011 - 4:40 #

Die bloße Statistik wird dieser Behauptung wohl Recht geben, da auf jeden Kritiker sicherlich mehrere Interessenten kommen, die sich durch die angekündigten Maßnahmen nicht stören lassen, sich ihren Spielegeschmack von der sozialen Umgebung diktieren lassen oder sich schlicht nicht der Gängelung bewusst sind. Letzten Endes glaube ich aber schon, dass zumindest die älteren "Meckerer" recht konsequent in ihrer Kaufverweigerung bleiben werden. Sie wissen, dass es auch ohne DRM und Geldschneiderei geht, haben oft schon viele Genres und Hersteller durchprobiert, kennen eine für sich passende Alternative, unterliegen weniger einem Druck aus dem Freundeskreis und haben in der Regel auch schon gelernt, sich in eigenem Interesse an Grundsätze zu halten, statt blindlings dem Konsumwahn nachzugeben. Zumal wenn das Spiel sie bei jedem Start erneut daran erinnert, was sie an dem als sinnlos empfundenen "Drumherum" alles stört. Und in einem gewissen Alter will man sich schlicht nicht mehr in seiner Freizeit unnötig ärgern, um dem Hobby nachgehen zu können.

Dilldapp 08 Versteher - 201 - 2. August 2011 - 14:59 #

Du bringst es auf den Punkt. Ich, andere sicher auch, ordne mich nicht irgendwelchen Zwängen unter. Wenn mir ein Produkt gegen den Strich geht, dann wird das auch konsequent boykottiert. Hinzu kommt das ich schon seit C16 Zeiten spiele. Ich habe den Aufstieg der Spielbranche hautnah miterlebt, insofern verärgern mich solche Zwänge noch mehr. Blizzard will mir etwas verkaufen, nicht ich ihnen. Wenn ich keine Konsequenzen ziehen würde, obwohl mir das Produkt nicht paßt, dann wäre ich nichts weiter als ein Konsumzombie, der seine Eigenständigkeit längst abgegeben hat.

MicBass 19 Megatalent - 14401 - 2. August 2011 - 16:18 #

Schön gesagt. Besonders der letzte Satz trifft es gut. Was mich ärgert kommt nicht auf die Platte, fertig. Dazu ist mir meine Freizeit zu schade. Und D3 könnte nach den Ankündigungen in die Kategorie fallen.

Andererseits - wenn andere dies nicht ärgert und sie es kaufen und Spaß damit haben sollen sie es gerne tun, da sind mir hier einige ein bisschen zu dogmatisch.

MicBass, älterer Meckerer.

Larnak 21 Motivator - P - 25909 - 2. August 2011 - 17:05 #

Mein Lieblings'argument'. Immer wieder schön zu lesen :)

raveneiven 13 Koop-Gamer - 1705 - 2. August 2011 - 5:51 #

Torchlight 2 ich komme!
Diablo 3 ist für mich erstmal gestorben. Und das tut mir sehr weh in meiner Spielerseele. Noch nie hat mich ein Blizzard Spiel enttäuscht. Aber seit Activision-Blizzard...urgs =/

Alien42 (unregistriert) 2. August 2011 - 9:08 #

Oh! Stimmt ja, das soll ja Ende September erscheinen. Kostet auch nur 20€. Definitiv eine Alternative zu D3.

Anonymous (unregistriert) 2. August 2011 - 8:38 #

Das hat Blizzard schon clever gemacht, dadurch dass "Itemshop" UND "Online-Zwang" gleichzeitig bekannt gegeben wurden, diskutiert niemand über den Online-Zwang.

Der Itemshop ist mir persönlich egal, aber der Online-Zwang ist ein großer Negativ-Punkt. Wenn ich unterwegs bin, will ich schließlich auch mal Abends im Hotel spielen. Oder wenn zu Hause das Internet ausfällt (ja, soll es tatsächlich geben), gerade DANN will ich doch eine Alternativ-Beschäftigung haben.

Alien42 (unregistriert) 2. August 2011 - 11:05 #

Der Online-Zwang ergibt sich durch den Itemshop. Ich könnte mir durchaus vorstellen, das auch die Items online erzeugt werden, damit Blizzard die volle Kontrolle darüber hat. Deine Characterdaten werden wahrscheinlich auch online verwaltet, wie in einem MMO, damit du keine Chance hast zu betrügen. In die Kerbe passt dann auch noch das Verbot von Mods.

Aber wie raveneiven schon schreibt, kommt demnächst Torchlight II, und sogar noch früher und billiger als Diablo 3. Wer braucht da noch ActiBlizz und deren Müll?

Anonymous (unregistriert) 2. August 2011 - 11:43 #

Ja genau niemand diskutiert über den Online-Zwang! Hallo? Hast du dich mal umgesehen? Spieleforen, Spielesites etc....?

Subtrahierer 12 Trollwächter - 848 - 2. August 2011 - 10:26 #

Diablo 3 bekommt damit von der USK vermutlich eine ab 18 Wertung? Alles darunter würde den AGBs (nur volljährige dürfen einen Account erstellen) und der Rechtssicherheit dieses Shops zuwider laufen.

Die Idee dieses Echtgeld-AHs ist wirtschtlich sicher folgerichtig. Man wird ja auch laut Blizzard wöchentlich eine geringe Anzahl Gegenstände kostenfrei in diesem AH anbieten können und so durch erfolgreiche Verkäufe sein Echtgeldkonto ingame aufladen können um später eben bei anderen Auktionen wieder mitzubieten. Der Grundsatz "es soll alles erspielbar bleiben" wird also noch gewahrt.
Statt direkt gegen echtes Geld zu handeln, schalten andere Titel eine Künstliche Premiumwährung zwischen. So kann man sich diese Künstliche Währung dann mit echten Geld kaufen oder sie eben mit Spielgeld von anderen Spielern abkaufen. Ein besseres System für den Spieler, aber das geht dann in Richtung Gebrauchtmarkt trockenlegen ;).

Always-On DRM ist ohnehin ein no-go. Mal schaun ob Torchlight 2 davon profitieren kann.

Larnak 21 Motivator - P - 25909 - 2. August 2011 - 17:08 #

Ich glaube die USK ist nach wie vor nur auf Gewalt und ähnliche Dinge gepolt, Suchtgefahr wird von ihr ja auch nicht einbezogen. Ich denke, das wird die USK daher nicht stören.
Die USK-Wertung tut ja auch nichts anderes, als zu sagen "ok, die und die Jugendlichen/ Kinder dürfen das Spiel nicht 'kaufen'". Wer es spielen darf ist davon unabhängig, daher muss die USK-Wertung auch nicht zwingend die AGBs widerspiegeln.

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 11:26 #

Ich finde einige Reaktionen hier reichlich übertrieben!

Ja, der Online-Zwang ist eine Frechheit. Allerdings nur denen gegenüber, die über keine oder eine nur unzureichende Internetverbindung verfügen. Da sich der Großteil der Leute hier für den Online-Modus zu interessieren scheint (sonst wäre das Echtgeld-AH kein so großes Thema), dürfte dieser Umstand zumindest für diese wohl vertretbar sein. Dass man u.U. nicht unterwegs oder im Hotel spielen kann, betrifft wohl auch nur die wenigsten. Außerdem gibt es ja noch andere Spiele.

Auch beim Echtgeld-Auktionshaus bin ich eigentlich entspannt. Ob sich nun irgendein Irrer die besseren Items 12 Stunden am Tag erspielt, oder ein anders gearteter Irrer sie sich erkauft, spielt mMn keine große Rolle. Der Handel findet ohnehin statt. Wenn er jetzt durch Blizzard kontrolliert wird, dürfte sich das eher positiv auf die Balance auswirken. Es wird im Battle.net immer jemanden geben, der besser ist als ich, du und wir.

Ich finde diese Entscheidungen nicht zwingend gut. Sie werden mich aber definitiv nicht davon abhalten, das Spiel, das ich am sehnlichsten erwarte, zu kaufen.

Ich freue mich nach wie vor auf Diablo 3. :)

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 2. August 2011 - 12:50 #

Ich denke nicht, dass die Reaktionen hier übertrieben sind, denn vielen geht es um mehr als nur einen Dauer-Online-Zwang. Denn die meisten werden sicherlich (dank Flatrates) dauerhaft online unterwegs sein können.
Hier geht es um die Zukunft des Gamings, das sich durch die Etablierung solcher Maßnahmen dauerhaft verändern könnte. Früher waren wir von weniger äußeren Faktoren abhängig, um zu Spielen, jetzt kommt mit dem Internet ein weiterer hinzu. Auch die Spiele selbst entziehen sich mehr und mehr unserem Zugang und müssen erst über Platfformen etc. freigeschaltet und runtergeladen werden.
Da muss nur mal das Internet ausfallen, nach einem Umzug die Freischaltung des Zugangs 2-3 Wochen länger dauern und und und. DRM-freie und viele ältere Spiele lassen sich in der Zeit problemlos spielen, die neuerworbenen Perlen nicht. Das ist kein Weltuntergang, aber doch eine Einschränkung des eigenen Hobbies.
Zur Zeit gibt es noch genügend Alternativen, die nicht auf aktive Gängelung setzen, aber ob das in Zukunft immernoch der Fall sein wird? Steam hat sich inzwischen auch langsam, aber sicher durchgesetzt, dem Dauer-Online-DRM könnte das durch "Duablo 3" auch gelingen. Und irgendwann wird es selbst mir zu viel.

P.S.: Hoffentlich gibt es bald mal "Battle Isle - Platinum" als Angebot bei Gog.com ;)

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 14:22 #

Gut, du hast schon recht! Für die Branche ist es eben das falsche Signal, wenn ein Spiel trotz dieser Maßnahmen extrem erfolgreich ist, und das wird Diablo 3 sein. Nur möchte ich nicht auf Diablo 3 verzichten, nur um damit rein gar nichts zu erreichen.

Wegen Battle Isle: Gibt's das dort nicht schon? Oder meinst du eine Rabatt-Aktion dafür?

DELK 16 Übertalent - 5488 - 2. August 2011 - 14:54 #

Und genau deswegen wird sich Diablo 3 auch gut verkaufen... weil am Ende nur die wenigsten schaffen, einen Boykott auch durchzusetzen.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 2. August 2011 - 16:08 #

Ja, das gibts schon dort, ich meinte nur eine entsprechende Rabatt-Aktion, denn in dem Paket steckt echt endlos viel Spielspaß drinne, nur ich bin nicht immer soo flüssig ;).

Larnak 21 Motivator - P - 25909 - 2. August 2011 - 17:11 #

Genau darum geht es ja: Kaum jemand wird in unserer Konsum-Gesellschaft darauf verzichten und damit den Weg frei machen für weitere Maßnahmen in der Richtung. Es ist ja nicht so, als hätten die Kritiker dieser Systeme (also 'wir') diese Entwicklung nicht schon zur Einführung der einfachen Online-Aktivierung vorausgesagt. Das ist auch ein gutes Beispiel: Wäre der Protest damals auch in einen Boykott umgesetzt worden, hätten wir heute keine immer-online-Spiele.

Übertrieben ist die Reaktion wohl nicht, schließlich geht es nur um ein Spiel. Wenn es jetzt um Brot mit Onlinezwang ginge und ich daher sagte "Ok, ich esse nichts mehr!" wäre das wohl tatsächlich übertrieben. Aber auf ein Spiel zu verzichten tut niemandem weh.

Age 19 Megatalent - P - 13994 - 2. August 2011 - 17:24 #

Jetzt erzähl denen doch nicht, dass wir paranoiden Ewiggestrigen mit unserer Ahnung recht hatten... Der gemeine Mitmensch weiß das Dank Gewöhnungseffekt und permanent neuem Informationsfluss gepaart mit Verdrängungen doch auch auch gar nicht mehr und lacht lieber über die neuerlichen paranoiden Fantasien von uns Spinnern...

DELK 16 Übertalent - 5488 - 2. August 2011 - 14:56 #

Also ich finde, dass der Onlinezwang denen gegenüber eine Frechheit ist, die ein Singleplayerspiel (in Diablo 3 dann den Singleplayerpart des Spiels) spielen wollen, ohne permanent online zu sein. Dafür brauch ich nicht mal schlechte Internetverbindung(die ich auch hab).

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 15:38 #

Mich interessiert bei Diablo 3 auch nur der SP-Modus!
Trotzdem werde ich natürlich nicht wegen einer Maßnahme, die für mich persönlich nicht das geringste Problem darstellt, auf Diablo 3 verzichten. Das würde ja an Dummheit grenzen.

Trotzdem, wie oben schon erwähnt, empfinde ich das auch als Frechheit. Ich musste mich vor 2 Jahren noch in einem kleinen Kuhkaff mit einem 65k-Modem herumärgern, weiß also wovon ich rede.

Age 19 Megatalent - P - 13994 - 2. August 2011 - 15:53 #

Auch wenn es sicherlich nur ein Typo war, das Zusammenspiel aus 65k Modem und ich weiß wovon ich rede, gepaart mit an Dummheit grenzen ist einfach gut! xD

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 16:34 #

Ich meinte übrigens ein 56k-Modem, falls du darauf anspielst. Deinen post empfinde ich übrigens schon als sehr beleidigend! ;)

Age 19 Megatalent - P - 13994 - 2. August 2011 - 17:26 #

Ja darauf habe ich angespielt und wollte dich damit auch nicht persönlich angreifen - ich fand es einfach im Zusammenhang sehr lustig, sorry. :)

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 18:36 #

Nach reichlicher Überlegung bin ich gewillt, dir zu verzeihen! ;)

Doomhammer 11 Forenversteher - 759 - 3. August 2011 - 0:49 #

Ich freue mich auch schon...

... auf Torchlight 2, weil da gibt es:

- Singleplayer OFFLINE
- Multiplayer Internet oder LAN(!!!)
- Modding ist erlaubt und sogar erwünscht
- Kein Onlinezwang
- Open World
- ...

...und das für nur 20€

Bei Diablo 3 darf ich ~60€ hinblättern, und mir dann auch vorschreiben lassen, was ich darf und was nicht? Aber mit Sicherheit nicht. Es gibt auch noch andere interessante Spiele, die mir nicht mit so einem Mist kommen.

Ekrow 15 Kenner - 3352 - 2. August 2011 - 12:45 #

Ich bezweifle aber, dass es so viele gibt die ihr Geld in Items tauschen :> Also ganz nett, aber ob das auch durchdacht ist weiß nur Blizz

Subtrahierer 12 Trollwächter - 848 - 2. August 2011 - 12:54 #

Man kann auch Ingamewährung und angeblich Charaktere verkaufen. Frag mal die ganzen WoW-Gold Verkaufsseiten, ob das wer kauft - offensichtlich.

thurius (unregistriert) 2. August 2011 - 16:50 #

bitte mal ein update der news machen
blizzard hat drei neue screenshots veröffentlich mit den characters selling/buying panel
http://us.blizzard.com/en-us/company/events/diablo3-announcement/#auction:auction-summary

bild 9/15

und es gibt ne official page/FAQ zur beta
http://us.blizzard.com/en-us/company/events/diablo3-announcement/index.html#beta:d3-overview

http://us.blizzard.com/en-us/company/events/diablo3-announcement/index.html#beta:d3-faq

und eine FAQ zum AH
http://us.blizzard.com/en-us/company/events/diablo3-announcement/index.html#auction:auction-summary

http://us.blizzard.com/en-us/company/events/diablo3-announcement/index.html#auction:auction-faq

Sher Community-Event-Team - 3635 - 2. August 2011 - 17:59 #

Offensichtlich gibt es doch einen Offlinemodus mit der Einschränkung, dass man keine Erfolge bekommt und den Charakter nicht fürs PvP nutzen kann.

http://forums.battle.net/thread.html?topicId=27387874231&pageNo=1&sid=3000#16

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 18:45 #

Klingt doch gut! Für Leute wie mich, die das Spiel in erster Linie solo spielen wollen, sind das vertretbare "Nachteile".

Überhaupt sollten wir erstmal abwarten, ob alle Features, von denen jetzt gesprochen wird, letztendlich auch so im fertigen Spiel vorkommen.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 2. August 2011 - 22:52 #

Leute Leute, lasst euch nicht täuschen, es gibt keinen Offline-Singleplayer.
Ich war beim lesen auch erst überrascht, vor allem, weil die Aussagen von offizieller Stelle (Bashiok) kamen. Dann fiel mein Blick zufällig auf den Zeitpunkt dieser Aussagen: Oktober 2010.
Ich will hier nur ungern eure Hoffnungen zerstören, aber es wäre schon sehr widersprüchlich, wenn Blizzard solche Aussagen gegeneinander stehen lassen würde. Wir müssen wohl damit leben, dass sich "Diablo 3" ohne Internetverbindung nicht spielen lassen wird.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7774 - 3. August 2011 - 0:02 #

Und ich dachte schon sie wären zurückgerudert.

hazelnut (unregistriert) 2. August 2011 - 18:32 #

ich finde die ständige onlineverbindung echt nervig... ich hatte schon bei siedler nen fehler gemacht..
werds mir vielleicht später kaufen wenn es bei Steam im angebot ist ;)

Fedune 05 Spieler - 30 - 2. August 2011 - 19:25 #

Hinzu kommt noch, daß das Spielsystem vollkommen vereinfachert wurde:

Zuerst einmal kann man jetzt seine Item jederzeit unterwegs einfach zu Gold umwandeln.
Talentpunkte gibt es nicht mehr, alles wird automatisch gelernt und gesteigert, sprich jeder Char ist in dieser hinsicht absolut gleich. Man kann halt 6 Talente auf Hotkeys legen und den Rest muß man erst im Menü auswählen, kann diese Belegung jedoch jederzeit ändern, auch mitten im Kampf.
Auch Atributspunkte wurden gestrichen, hier wird ebenfalls alles automatisch und somit gleich verteilt.

Die einzige Möglichkeit seinen Charakter zu personalisieren sind jetzt noch Runen, welche sich aber eher minimal auswirken und Items, die nun besonders wichtig sind. Was ein Zufall, nach der Ankündigung des Real-Geld-AHs...
Übrigens plannt man auch den Handel mit kompleten Charakteren über das Auktionshaus zu ermöglichen.

Chefentwickler Jay Wilson zu der Frage, ob man damit nicht Goldfarmer und deren ausbeutung unterstütze und fördere: »Wir denken zwar über solche moralischen Fragen nach, sie spielen für uns aber keine Rolle. Wir konzentrieren uns eben darauf, tolle Spiele zu entwickeln.«

Ich persönlich bin jedenfalls mehr als entäuscht und werde auf Diablo3 in dieser Form garantiert verzichten!

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 22:17 #

Zumindest bei den Atributen ist das sinnvoll, da man diese schon im Vorgänger nur nach Bedarf erhöht hat, während man 2 von ihnen gar nicht brauchte. Die hätten auch schon bei D2 (ohne Individualisierungs-Verlust) automatisch gesteigert werden können. ...

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 22:30 #

...Bei den Skills kann man sich streiten. Bei D2 habe ich ab Level 30 quasi nur noch 3 von 30 Skills effektiv genutzt, was sich im Prinzip für den Rest des "Lebens" des Chars nicht mehr geändert hat. Eine spätere Umspezialisierung war nicht möglich (was blöd war). Jetzt bei D3 alle Skills jederzeit zugänglich zu machen, erscheint -zugegeben- erstmal fragwürdig...

bam 15 Kenner - 2757 - 2. August 2011 - 22:43 #

Das sind doch Designentscheidungen die das Spiel besser machen sollen und die Blizzard auch ausreichend begründet hat.

Der Hauptgrund für die Änderungen ist, dass man keine "Einwegcharaktere" in Diablo 3 haben will. Spieler sollen nicht für jeden neuen Build einen neuen Charakter anfangen. Dies wollte man zuerst dadurch lösen dass man Skills respecen kann. Blizzard hat aber gemerkt, dass das keine optimale Lösung ist.

Wenn Skills "respecbar" sind, dann müssen es Attribute auch sein. Sind sie es nicht, nutzt das Skill-Respecen nichts, da die Attribute nicht mehr optimal für den jeweiligen Build sind. Macht man sie respecbar, dann ist das nur unnütze Punkteverteilung und der Spieler verbringt seine Zeit damit auf Knöpfe zu drücken statt zu spielen.
Die Lösung: Attribute automatisch verteilen.

Die Änderung an der Talent-Verteilung hat nun wieder mit der Eingangspremisse zu tun. Wenn man seine Skills neuverteilen kann, lässt man den Spieler abermals zu irgend einem Händler rennen, neu Punkte verteilen usw. Laut Jay Wilson (Game Director) haben die Tester einfach immer dann respect, wenn sie einen neuen Skill freigeschaltet haben und die Punkte aus den Basisskills einfach voll in die neuen gesteckt. Das ist ein riesieges Balance-Problem.

Die Lösung hier ist Skills automatisch erwerben zu lassen, aber die Anzahl der "tragbaren" Skills zu limitieren. Da muss man die Mechaniken einfach nüchtern betrachten. Statt nun jedes mal zu einem Händler zu rennen oder lange im Menü Punkte neuzuverteilen, geht das nun innerhalb weniger Sekunden hat aber exakt die gleiche Spieltiefe.

Blizzard führt diese Änderungen ein, weil sie das Spielen angenehmer machen und den Fokus auf das eigentliche Gameplay legen. An Spieltiefe verliert das ganze dadurch aber nicht. Man muss das alles eben immer im Gesamtkontext sehen und nicht einzeln.

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 23:03 #

Danke!

Auch wenn du meinen (meinem blöden Handy geschuldeten) gesplitteten post zerrissen hast. ;)

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 2. August 2011 - 23:08 #

Ja, deine Argumente sind einleuchtend. Wenn ein Respec von Attributen und Skills immer ohne Einschränkungen möglich ist, dann gibt es kein "verskillen" mehr und Punkte können dann immer direkt umdisponiert werden.
Aber für mich ist das tatsächlich ein "Vereinfachung" des Gameplays, so wie es heute modern ist. Die Spieler*innen dürfen halt keine Fehler mehr machen, es darf keinen Frust geben und daher werden alle vom Spiel lieb an die Hand genommen. (Ich finde Spieltode ohne Nachteile auch fürchterlich...)
Wieso überlässt mensch es den Leuten denn nicht, auch mal Fehler zu machen, sich zu "verskillen" oder viele Tode zu sterben? Das muss nichtmal frustig umgesetzt sein, bei "Diablo 2" habe ich bei den Endbossen mit meinem Nekro auch immer geknabbert und es war mehr eine Qual, aber umso größer war die Genugtuung als auch schließlich der Herr des Schreckens zu Boden fiel. Zwischendrin haben mir auch Patches meine Skillung verhauen, trotzdem blieb das Spiel spielbar.
Dann soll es eben keinen Respec geben und die Spieler*innen müssen damit leben, zu viele Punkte in den Feuerball gesteckt zu haben. Wo ist das Problem? Wieso sollen Entscheidungen keine Konsequenzen haben?

Aber so sind wohl die neuen Design-Philosophien. Dabei war die Zeit noch so schön, als ich bei Gothic durch einen Fehltritt an einer Klippe mehrere Stunden Spielzeit verlieren konnte - daran war ich dann aber selbst schuld. ;)

Heretic (unregistriert) 3. August 2011 - 0:31 #

Ich sehe das genau so wie du (Ich liebe Gothic und hasse Oblivion)! Allerdings finde ich, dass man hier ein RPG wie Gothic nicht mit einem Hack'n'Slay wie Diablo vergleichen kann. So ein Spiel lebt von seinem extrem simplen Spielprinzip. Wenn dieses für den flow weiter vereinfacht wird, ist das dem Spielspaß, im Gegensatz zu dem eines RPGs, eher zuträglich.

bam 15 Kenner - 2757 - 3. August 2011 - 2:53 #

Ich vermute einfach, dass es genug Spielerfeedback hinsichtlich dem Respecen gab und dass das Entwicklerteam dies wohl als gutes Feature betrachtet.

Ich denke das Problem eines Systems ohne Respec ist, dass man damit zumindest am Anfang viel Bockmist baut, wenn man sich nicht grad durch Foren kämpft und dort die aktuell besten Builds herausfindet. Aber genau das ist sicher nicht im Sinne von Blizzard, das Spiel soll eben nicht nur mit Hilfe von Foren effektiv spielbar sein. Zum anderen müsste es eben bei jeder Klassenänderung eh einen Respec geben (wie z.b. bei Hellgate: London), einfach weil das sonst unfair gegenüber den Spielern wäre.

Sonst kann man sicherlich mit dem Auktionshaus argumentieren. Blizzard will, dass die Spieler dies nutzen und eben nicht alle paar Tage mit einem neuen Low-Level-Charakter rumlaufen und den Aspekt des Spiels komplett ignorieren.

Zur Verteidigung Blizzards muss man natürlich auch bedenken, dass man noch nicht so recht weiß wie das Endgame von D3 aussieht. Man zieht da eben immer Schlüsse und bezieht diese auf D2. Klar hat das neue Builds-Ausprobieren spaß gemacht und hatte seine Reize, aber vllt. ist sowas bei D3 einfach nicht sinnvoll und das Endgame bietet mehr als nur Bossfarming.

Heretic (unregistriert) 2. August 2011 - 22:49 #

...Eine Lösung wie bei Titan Quest, wo man die Skillpoints zurückkaufen konnte, könnte vielleicht besser sein. Trotzdem ist es momentan noch pure Spekulation, von diesen Design-Entscheidungen auf den Spielspaß zu schließen. Wenn Blizzard es schafft, die Sammelsucht noch weiter zu steigern, ist eigentlich alles gut. 8) Abwarten und Tee trinken!

Llane1978 (unregistriert) 2. August 2011 - 19:48 #

Wenn das mit dem Online-Handel bleibt wird Diablo 3 das erste Blizzard-Game, dass ich mir nicht kaufe.

PvP-Skills aus der Brieftasche, das geht gar nicht. Für Solo-Spieler okay, aber für MP-Anhänger der Vorgänger absolut nicht tragbar.

Ebay ist eine Sache, das Ganze aktiv selbst zu betreiben eine ganz andere.

C# Programmer (unregistriert) 3. August 2011 - 0:08 #

Also,

Wir hatten uns ja auf D3 gefreut, aber als wir das hier hörten:
1. Onlinzwang
2. kein Mod Support.
3. Realgeld-Auktionshaus (Rune of Magic lässt grüßen i+++)
Oo das hätte Blizzard nicht machen dürfen, das wird in die Hose
gehen!
Ich und meine Freunde jedenfalls, werden Keine FreeToPlay Online Games für (Echt hart erarbeitetes Geld) kaufen,WIR WERDEN ES UNTER DIESEN VERAUSSETUNGEN NICHT KAUFEN, UND WERDEN AUCH KEINE EMPFELUNGEN MEHR FÜR GAMES VON BLIZZARD VERGEBEN, IM GEGENTEIL!

Ich sage nur Boykortiert diesen Scheiß!

Motto Des Tages: Hütet euch vor Echtgeld Abzockern und Online zwang!

Soul (unregistriert) 3. August 2011 - 3:09 #

Damit wird Blizzard genauso ein Asi-Verein wie Ubisoft. Naja, bei mir heißts immer Online-Zwang = Kein Kauf.

Red Dox 16 Übertalent - 4207 - 3. August 2011 - 9:25 #

Da hier öfters wegen Mod Support das Messer gewetzt wird, darf man mal fragen welche tollen D2 Mods es denn so gibt denen damit hinterhergetrauert wird?

DELK 16 Übertalent - 5488 - 3. August 2011 - 16:18 #

http://diablo3.ingame.de/mods/ eine kleine Übersicht ;)

Lustig auch einige Blizzard-Kommentare zum Thema: "We value mods", Kevin Martens: "We're certainly not opposed to modding it." und natürlich: Leonard Boyarsky: "Yeah, we're not going to put in things that, "Oh my God, you can never mod this!" If somebody comes along and makes this great editor and makes this great mod... "

mon2908 11 Forenversteher - 594 - 3. August 2011 - 10:16 #

Dann doch lieber Torchlight 2. Diablo 3 hab ich gerade abgeschrieben.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12415 - 3. August 2011 - 12:29 #

Übrigens kann man ab jetzt die virtuellen Blizzcon 2011 Tickets hier erwerben:

http://eu.battle.net/blizzcon/de/live-stream/

Weiß jemand, ob man auch einen Diablo 3 Beta Key erhält?

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 4. August 2011 - 17:09 #

Der Online-Zwang war fast abzusehen, bin da auch noch etwas unentschlossen, aber wahrscheinlich wird D3 viel zu gut und deswegen gekauft. Und das Auktionshaus ist ein ganz schön cleverer Schachzug seitens Blizzard, der auch langfristig Umsatz machen wird.
Was die wohl noch für Neuigkeiten aus dem Hut zaubern werden...

RatkinTwitcher 08 Versteher - 166 - 5. August 2011 - 2:57 #

Wer sich nach Starcraft 2 wirklich noch über den Onlinezwang wundert verdient eine Verwunderung meinerseits.
Doch ehrlich gesagt hat es mich bei SC2, auch wenn ich es nicht wirklich beklatschen kann, nie gestört.
Das Auktionshaus ist der Versuch, das zu kontrollieren, was man zwar verbieten, aber nicht effektiv verhindern kann.
Der Handel mit Online-Spielgeld und -Schätzen KANN meiner Meinung nach NICHT vollkommen verhindert werden und da kann ich Blizzard verstehen, dass sie da mitverdienen wollen, es kontrollieren wollen. Sicherlich, der Echtgeld-Kauf derartiger Luftwerte ist nach meinem Dafürhalten der größte Unsinn aller Zeiten (ich glaube es war Mick Schnelle (berichtigt mich, wenn es nicht stimmt), der dereinst in der Gamestar kommentierte, dass man für einen Diablo2-Flitzebogen entweder stundenlang arbeiten gehen kann oder ihn am Rechner erspielen. Starke Implikation, dass Spielen zumeist um einiges mehr Spaß macht, beigefügt), jedoch ist es mir lieber, diese Verkaufsfunktion von Blizzard, als von irgendwelchen windigen Briefkastenfirmen erfüllt zu sehen. Sollte Activision-Blizzard jedoch auf die glorreiche Idee kommen uns Spieler mit demselben Pensum hirnverflüssigender Goldwerbung zu umspülen, wie man es aus WoW und anderer Quelle kennt, würde ich doch stinkig werden.
Was den Respec angeht, so wäre es sinnvoll schlicht mehrere Modi anzubieten, wenn da die Meinungen so auseinander gehen. Aus Diablo2 kennen wir doch schon den Permadeath. Warum diesen, für die Myriaden edler Computerspielmasochisten (ich trieze hier mit einem nettgemeinten Augenzwinkern, bevor jemand auf die Idee kommt den verbalen Flammenwerfer auszupacken) nicht mit einem Respecverbot kombinieren? Das ließe dem Rest der Welt die Möglichkeit, verschiedene Spielweisen der Charakterklassen auszuprobieren.
Was ich mich frage (wenn es hier bereits explizit so benannt wurde, mea culpa, ich habe nicht jeden Post gelesen) ist, warum niemand bisher darüber nachgedacht hat, die Attributssteigerung mit in den Talentbaum zu verorten? Wer Magieintensive Talente steigert, kriegt automatisch mehr Energie, wer Nahkampfangriffe steigert Stärke, etc.
Meiner Meinung nach, das Beste aus zwei Welten. Eine Klasse ->mehrere Spielweisen und doch immer die passenden Attribute für die Skillung, auch automatisch nach jedem Patch.

RatkinTwitcher 08 Versteher - 166 - 5. August 2011 - 3:01 #

Anhang:
Sind die Skills im Talentbaum müssen allerdings alternative Rüstungen für Skillungen angeboten werden, die nicht auf Stärke basieren, aber das wäre ja nicht schwer zu realisieren. (Pssst Blizzard... Titan Quest hatte das schon 2006...)

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