Ubisoft führt eigenen Online-Pass "uPlay Passport" ein [Upd.]

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15. Juli 2011 - 17:05
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Update vom 15.7.:

Heute hat Ubisoft den Uplay Passport bestätigt: Der soll den Online-Mehrspielermodus in Spielen ermöglichen und "Bonusinhalte und exklusive Angebote" bieten. Wie der Name schon verrät, setzt der Passport auf Uplay auf. In jeder Kopie eines mit Uplay Passport ausgestatteten Spiels wird eine Karte mit einem einmalig nutzbaren Registrations-Code stecken. Einmal verbraucht, ist der Code weg -- Ubisofts Kampfansage an all diejenigen bösen Menschen, die ein Spiel tatsächlich gebraucht kaufen wollen. Immerhin: Entsprechende Titel werden auf der Rückseite der Packung gekennzeichnet, und Gebrauchtkäufer zahlen eine 9,99-Euro-Strafgebühr für einen weiteren UPlay-Code. Der erste UPlay-Ttel soll Driver San Francisco sein.

Ursprüngliche News vom 14.7.:

Publisher Electronic Arts hat es im letzten Jahr vorgemacht, weitere folgten diesem Beispiel. Zuletzt Sony Computer Entertainment, die mit ihren First-Party-Titeln beginnend mit Resistance 3 ebenfalls auf den fahrenden Zug aufspringen. Die Rede ist von einem Online-Pass, der in Form eines einmalig nutzbaren Codes den Online-Modus freischaltet und Neuware kostenlos beiliegt. Gebrauchtkäufer müssen gegebenenfalls gegen eine Gebühr von knapp 10 Euro einen neuen Code kaufen.

Wie die Kollegen von GamerZines berichten, wird Ubisoft mit der Veröffentlichung von Driver San Francisco Anfang September seine eigene Variante einführen: den Uplay Passport. Eine offizielle Ankündigung mit Preisangabe steht momentan allerdings noch aus. Der französische Publisher deutete schon nach der Einführung von EAs "Project 10 Dollar" an, dass man "wahrscheinlich irgendwann in der Zukunft" dieser Linie folgen werde.

Nihilus6 15 Kenner - 2916 - 14. Juli 2011 - 18:48 #

Find es vollkommen in Ordnung und steh da voll hinter diesen Online Pässen, irgendwie müssen die ja fehlende Einnahmen durch Gebrauchtkäufe kompensieren.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 14. Juli 2011 - 18:51 #

Oh oh, gleich hagelt es Schläge von allen Seiten. *schon mal duck*
Ich bin ja deiner Meinung, aber sowas darfst du hier doch nicht laut sagen.

Mister Y 10 Kommunikator - 448 - 14. Juli 2011 - 19:06 #

dann fange ich schon mal an...

Ich finde diese ganze Onlinepass-Geschichte ist Kundengängelung par excellence und Gebrauchtkäufe hat es schon immer in so ziemlich allen Produktkategorien gegeben. Alles in allem soll es mir aber recht sein - immer dürften so die Preise für Gebrauchtspiele fallen und den ganzen Online-Quatsch brauche ich in 90% aller Singleplayer-Games eh nicht.

Ganz nebenbei senkt es meine Bereitschaft Spiele der entsprechenden Publisher zum Release neu zu kaufen...

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50609 - 14. Juli 2011 - 20:26 #

noch ein grund mehr für mich nichts mehr von ubi zu kaufen........

Azizan 17 Shapeshifter - 7303 - 14. Juli 2011 - 20:34 #

Leider haben sie sowas wie Assassins Creed und Siedler...da ist es schwer nichts von ihnen zu kaufen ;)

Sebastian Schäfer 16 Übertalent - 5544 - 14. Juli 2011 - 20:54 #

/signed

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 14. Juli 2011 - 21:43 #

Auf der Konsole gehts und wenn man wie ich eh nicht online spielt...tjoah, kann man den Pass einfach mit verkaufen. :D

Azizan 17 Shapeshifter - 7303 - 14. Juli 2011 - 23:03 #

Hab ja leider die Konsole dazu nicht ;(

Alien42 (unregistriert) 14. Juli 2011 - 23:30 #

Tja, wer es trotzdem tut, braucht sich hinterher auch nicht beschweren.

Der ganze Unsinn kann sich nur durchsetzen, weil es anscheinend genug Spieler gibt, die jeden Mist mitmachen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 15. Juli 2011 - 0:13 #

Wahrscheinlich haben sie die Hoffnung, das all die neuen Käufer (schliesslich wächst der Markt ja und wächst und wächst... ) gleich am Anfang darauf gedrillt werden: Du kaufen neu!1! Du nix verkaufen!1!

Und siehe da - sie sind dran gewöhnt.

Mal sehen ob es klappt oder ob sie klamm heimlich und in stille die Sache wieder eindampfen.

Ehrlich, ich mach mir keine sorgen, den wenn es klappt mir ihren Pass, graben sie sich ihr eigenes Grab oooder im Jahre 2040 gibt es nur noch 3 Spiele. Modern Warfare: The Series; Plant VS Bejeweled und MultiVille.

;)

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 16. Juli 2011 - 1:13 #

Glaube nicht das die Online-Passports die Computerspiele-Industrie zerstören werden, bei allem klagen und jammern, wird der Verkauf von Spielen immer weiter in die Richtung von digitalem Vertrieb gehen. Tutorials haben die Handbücher ersetzt, in der Packung ist in der Regel doch eh außer dem Datenträger und Werbung nichts mehr drin und in 10-15 Jahren gibts dann einfach keine Packung mehr im Regal, dann hat sich das Thema Gebrauchthandel eh erledigt.

Ob einem das nun schmeckt oder nicht, ich vermute stark das da die Reise hingeht, Steam zeigt schon heute das dieser Vertriebsweg existiert und von Kunden abgenommen wird.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 15. Juli 2011 - 0:00 #

Verzicht beginnt im Kopf ;) Wenn man nur will, kann man auch auf Ubisoft-Produkte verzichten.

Konsolen Chris 16 Übertalent - 4557 - 15. Juli 2011 - 2:04 #

hehe, dass hast du aber gut vorausgeahnt, Pesti.

xaan (unregistriert) 15. Juli 2011 - 6:52 #

Gebrauchtkäufe sind im Bereich Film und Musik seit Jahrzehnten gang und gäbe. Daran ist weder die eine noch dei andere Industrie kaputtgegangen. Bis zuletzt hat sich die Filmindustrie gegen den Videorekorder und die Privatkopie gewehrt. Das Ende des gesamten Moviebusiness wurde prophezeiht. Eingetreten ist dagegen ein wahrer Geldregen von Videotheken und Verleih, der das bisschen Aufnahme aus dem TV Programm bei weitem kompensiert hat. Es scheint, die Geschichte will sich wiederholen. Die Spielehersteller sind offensichtlich genauso blind, wie es die Filmindustrie anfangs war. Nur leider stehen den Spieleherstellern heutzutage andere Mittel zur Verfügung, ihre Idiotie durchzusetzen. Und so wird es auch niemanden geben, der sie zu ihrem Glück zwingen kann.
Vielleicht merken sie es irgendwann daran, dass die Leute anfangen weniger Spiele zu kaufen, weil sie die alten nicht mehr loswerden. Aber ich wette, da wird man dann schon eine genehmere Erklärung finden.

Liam 13 Koop-Gamer - 1222 - 16. Juli 2011 - 14:14 #

Seh da aber noch einen Unterschied, weil Musik wie Film DVDs erheblich günstiger sind als Spiele. Daher es auch vermutlich erheblich mehr Leute gibt, die bereit sind mal eben einen Film oder eine CD Original zu kaufen, weil der Unterschied zum Gebrauchtgut nicht so enorm ist und man dafür nicht mit verkratzten/defekten Datenträgern kämpfen brauch.

Orxus 13 Koop-Gamer - 1436 - 14. Juli 2011 - 19:11 #

ironie ich seh dich :)

Jonesy (unregistriert) 15. Juli 2011 - 3:45 #

So ein Schwachsinn! Also baut Mercedes nun bei den Autos die gebraucht verkauft werden die Lenkräder aus und baut sie erst wieder ein wenn sie vom neuen Besitzer 1000 € bekommen haben?!

Wie blöd kann man sein das auch noch für gut finden.

Ubisoft interessiert mich seid dem Launcher nicht mehr, kein Cent haben sie mehr von mir bekommen und wird auch so bleiben.

Rubio The Cruel 12 Trollwächter - 1078 - 15. Juli 2011 - 6:45 #

nö, das lenkrad ist noch drin, aber du darfst damit nur auf dem eigenen gelaende/hof rumfahren und nicht am oeffentlichen strassenverkehr teilnehmen. :)
denn fuer den oeffentlichen strassenverkehr brauchst du, na?, richtig: einen fuehrerschein. (der ist ist diesen falle allerdings "plattformabhaengig" und nicht herstellerabhaengig)

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 15. Juli 2011 - 14:33 #

Und eine Zulassung und die muss man auch jedesmal wieder neu beantragen wenn man nen Auto kauft :)

Kookser 12 Trollwächter - 1064 - 16. Juli 2011 - 20:15 #

Nein, einfach nein. Nach einem Weiterverkauf lässt Mercedes (oder auch Microsoft etc.) natürlich das "Lenkrad im Auto" (liegt ja auch nicht mehr in ihrer Hand) und lehnt stattdessen jegliche Garantieansprüche und Serviceleistungen ab, so fern man nicht bereit ist diese Kosten (teilweise) selbst zu übernehmen. Sie sehen kein Geld und auch vertraglich dürfte dies (mehr oder weniger) abgesichert sein, mit Kulanz dürfte in diesem Fall auch nicht wirklich zu rechnen sein. Kann man aber auch wirklich nicht anders von diesen Konzernen erwarten, oder ?

Maximilian John Community-Event-Team - 9880 - 14. Juli 2011 - 19:16 #

Öhm, waren das nicht die, die es angefangen und dann wieder fallengelassen haben?

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58766 - 14. Juli 2011 - 19:37 #

Nein, Ubisoft waren die mit dem Always-On-Kopierschutz. Die ersten mit Onlinepass waren glaube ich EA, möglicherweise aber auch THQ.

Nihilus6 15 Kenner - 2916 - 14. Juli 2011 - 19:43 #

Meines Wissens nach waren EA die ersten, THQ ist dann mit auf den Zug aufgesprungen!

Maximilian John Community-Event-Team - 9880 - 14. Juli 2011 - 21:11 #

Das zeigt aber, dass sie nichts gelernt haben. Sie sind doch schonmal mit einem ähnlichen System gescheitert....

smashIt 11 Forenversteher - 554 - 14. Juli 2011 - 22:27 #

"Die ersten mit Onlinepass waren glaube ich EA, möglicherweise aber auch THQ."

auf der dreamcast bild ich mir ein lag nem game auch schon son code zum onlinezocken bei (würde jetzt mal auf pso tippen)

Ichius 10 Kommunikator - 463 - 14. Juli 2011 - 19:29 #

Warum sich fortlaufend als zahlender Kunde von Ubisoft verarschen lassen, wenn man sie auch ohne Online-Zwang und andere etwaige Kundengängelungen genießen kann? Die Gründe Spiele tatsächlich zu erwerben werden weiterhin mit Füßen getreten... .

Severian 17 Shapeshifter - P - 7089 - 14. Juli 2011 - 20:24 #

stimme ich zu. DRM, Accountbindung, Online-Pass kann mir alles gestohlen bleiben. Dabei gehen mir zwar viele Spiele durch die Lappen, aber die Publisher wollen es ja nicht anders.

Froody42 14 Komm-Experte - 2067 - 14. Juli 2011 - 19:31 #

Ubisoft ist ja immer an vorderster Front dabei, wenns um tolle neue Kopierschutzmaßnahmen geht... wobei ich den Onlinepass jetzt gar nicht so schlimm finde, wenn man die Spiele tatsächlich kauft, schadets einem ja nicht.

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32524 - 14. Juli 2011 - 19:33 #

Im Vergleich zu deren anderen Kopierschutzmaßnahmen ist das doch noch verhältnismäßig harmlos.

Torian Raven 11 Forenversteher - 793 - 14. Juli 2011 - 19:33 #

Nächster fail Ubisoft.

uLu_MuLu 14 Komm-Experte - 1902 - 14. Juli 2011 - 19:48 #

Uplay Passport...ich habe zuerst ugly passport gelesen...o0

McFareless 16 Übertalent - 5556 - 14. Juli 2011 - 20:02 #

Ich auch :D Aber passt ja wohl

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23249 - 14. Juli 2011 - 19:57 #

Das wird nur dazu führen, dass bei weniger populären Spielen die Server noch schneller verwaisen.
10 Euro für den MP-Modus nachlohnen lohnt sich ja höchstens bei langlebigen Shootern wie Call of Duty und Battlefield.

Maryn 12 Trollwächter - 1110 - 14. Juli 2011 - 20:09 #

Genau! Und wer garantiert, dass der Server einem nicht irgendwann direkt vor der Nase abgeschaltet wird und ich die 10 Euro total fehlinvestiert habe. I-A macht das ja in aller Regelmäßigkeit.

Nene, diese kundenfeindlichen Taktiken von Ubidoof, I-A etc. können mir alle gestohlen bleiben. Bleibt der Geldbeutel eben voll und die Festplatte füllt sich mit Mods und alten Spielen, die ihr Geld wenigstens noch wert waren.

Ich verstehe auch nach wie vor nicht, warum Personal und Geld verschwendet wird, um den Markt mit irgendwelchen dubiosen Kopierschutzmaßnahmen und Anti-Gebrauchtmarktroutinen zu verschlimmbessern, anstatt diese Ressourcen dafür einzusetzen, die Qualität und Quantität von Spielen zu verbessern, was ganz automatisch die Kassen klingeln lässt, wenn man es auf ehrliche und treue Kunden abgesehen hat.

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 14. Juli 2011 - 20:18 #

Es ist keine Multiplayergebühr an sich. Denn Neukäufer zahlen die ja nicht und können online spielen. Die Onlinepässe ermöglichen den Publishern lediglich nach dem privaten Weiterverkauf noch etwas zu verdienen, was sonst nicht möglich ist.

Alle die sich hier aufregen, arbeiten bestimmt umsonst.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 14. Juli 2011 - 21:02 #

Es entsteht doch kein Schaden für die Betreiber. Im Gegenteil, das Spiel bleibt am Leben und holt so für die nächste Runde weitere Spieler ab. Ganz abgesehen von den Neu-Käufern, die die Kohle brauchen um sich das neue Zeugs zu kaufen.

Ach was schreib ich, ich hab schon fusseln an den Fingern vom Ewig das selbe Tippern. :)

Sollen sie machen - sollen sie den ganzen Gebrauchtmarkt trockenlegen, ich sag nur: Die Geister die ich rief.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23249 - 14. Juli 2011 - 21:39 #

Warum sollen die Publisher beim Privatverkauf mitverdienen? Das tun Unternehmen anderer Branchen doch auch nicht.
Durch guten DLC kann man ja auch an den Gebrauchtkäufern verdienen.

Punisher 19 Megatalent - P - 13366 - 14. Juli 2011 - 23:18 #

Nuja, weil der Betrieb der Server halt auch Geld kostet. Ein wenig kann ich die Publisher da schon verstehen, wenn ein Spiel durch drei Hände geht und so ein einzelnes, verkauftes Exemplar 9 statt 3 Monate gespielt wird muss man die Server länger stehen lassen was wiederum mehr Kosten bedeutet...

Sauerei find ichs dann, wenn das z.B. bei XBOX-Spielen passiert - hier zahlt man ja mit dem Gold-Abo eh schon fürs online spielen... macht das eigentlich ein Publisher schon auf der 360? Muss ich da schon jemanden boykottieren?

Abhängig vom Händler-EK für Onlinepässe ists aber wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis Händler wie Gamestop "gratis" einen bei Gebrauchtspielen dazusteuern, gerade am Beispiel des genannten Händlers ist die Gewinnspanne SO gross, dass sie das sogar für 10€ Pass-EK noch machen könnten, ohne sich zu verkaufen.

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 23:37 #

Ob einer 9 Monate Spaß am Multiplayer hat oder je 3 3 Monate...
Ich hoffe du findest den Fehler.

Bei Live bezahlst du nur Microsoft. Die Stellen aber zum Teil nicht mal die Multiplayerserver. Pech gehabt. Vor früherer Abschaltung wird dich aber auch ein Onlinepass nicht bewahren. Die ersten Spiele mit dem Ding sind doch schon vom Netz gegangen denke ich.

Gamestop mag zwar die Kunden ordentlich ausnehmen wie eine Weihnachtsganz (man könnte auch sagen bescheißen) aber 10€ werden sich sicherlich nicht im Preis runtergehen.

Punisher 19 Megatalent - P - 13366 - 15. Juli 2011 - 9:35 #

Wenn der eine es 9 Monate spielen wollen würde, täte er es nicht verkaufen... findest du jetzt den Fehler?

Die Frage, ob es für die 360 schon Spiele mit Pass gibt bleibt bisher unbeantwortet - es KÖNNTE ja auch sein, dass MS die Pässe nicht erlaubt, eben WEIL sie ja schon kassieren.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 9:44 #

Ja, für alle EA-Sports Titel gibt es den Onlinepass. AUCH AUF DER 360!

Wenn er 9 Monate spielt oder 3 Personen nacheinander 3 Monate ist keine Kopie mehrmals unterwegs und es ist nur die selbe Anzahl spieler im Multiplayer online. ES GIBT KEINE MEHRBELASTUNG IM MULTIPLAYER DURCH GEBRAUCHTVERKÄUFE. Eine Kopie, ein Spieler. Wenn die Hersteller damit kalkulieren, dass 90% der Spieler den Multiplayer schon nach 3 Monaten nicht mehr nutzen, dann ist das grob fahrlässig für die Geldkalkulation und der Sinn des Multiplayers (heute DLC-Verkauf, früher Leute beim Spiel halten und neue Verkäufe durch Mund zu Mund Porpaganda anregen) erübrigt sich auch.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 15. Juli 2011 - 17:30 #

Du gehst also davon aus, dass man als Publisher von Beginn an damit kalkulieren sollte, dass der Käufer ja sowieso nach z.B. bereits 3 Monaten die Lust am Multiplayer verliert? Nur dann findet durch den Gebrauchtkauf und die anschließende Benutzung der Multiplayer-Server durch den Zweitkäufer eine zusätzliche Belastung statt. Sonst nicht. Und wer so kalkuliert, hat nun wirklich keine Sympathie von Spielerseite für seine Kalkulation verdient.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23249 - 14. Juli 2011 - 23:47 #

Genau, ich zahl mit den Xbox Live Gebühren fürs Onlinespielen, nicht mit dem Spielkauf.

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 19:57 #

Ich überlege grade was der letzte Multiplayer war, den ich gespielt habe.
Das war noch vor der erzwungenen Accounterstellung für Multiplayerprofile. Könnte CoD4 gewesen sein. Und davor... Wahrscheinlich Flatout 2.
Oder anders, Multiplayer interessiert mich nicht die Bohne sondern der SP. Und wenn der nicht stimmt gehts bei mir genauso weiter wie bisher.
Aber sicherlich wird es dann zu jedem Spiel auch kostenfreie Launch DLCs geben, die man nur über diesen Onlinepass erhält.
Nicht mein Problem, spiele Aktiviere und Registriere ich nie - auch die es eigentlich erforder ;).

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 14. Juli 2011 - 20:22 #

Gebrauchtspiele...mal überlegen. Ich kaufte mir Spiele gebraucht, weil ich einfach lieb gewonnene alte Titel sammeln oder Titel, die ich schon immer spielen, günstig andaddeln wollte. Darum wartete ich einfach... und nun? Nun am Besten immer vorbestellen, trotz Tiefpreis-Versprechung immer noch mehr zahlen, als wenn ich das Spiel 2 Wochen (bzw. Monate) nach dem Release kaufe) und dann erkennen, dass alles an mich gebunden ist, auch wenn mir ein Titel dann doch nicht so gefällt. Austesten mit Hilfe von Demos wird zurückgeschraubt ~ Wenn mir jetzt im Nachhinein ein erster Teil einer Serie so gut gefällt, dass ich den zweiten Teil auch noch gebraucht kaufe und den dritten, der bald herauskommt vorbestelle, haben sie trotzdem noch am dritten Titel das Doppelte verdient, als wenn ich alle 3 Low-Budget gekauft hätte. Naja, wenn Ubisoft nach dem UbiLauncher auch noch damit um sich werfen möchte ~ gerne doch. "EA schafft Online-Pass doch wieder ab, EA kauft Ubisoft für 6 US-$" ~

"Man findet selten ein Unternehmen, das es so konstant schafft den Erfolg großer Marken genauso wie die Verprellung der Kunden zu wiederholen. Für beide Aufgaben haben sie haben sehr, sehr talentierte Leute, sodass ich denke, dass wir einen humanen Geschäftsplan auf den bestehenden Marken aufbauen werden, indem wir die ehemalige Geschäftsleitung samt Beraterfirmen liquidieren." *sfz* Man wird ja noch träumen dürfen...

Madrakor 15 Kenner - P - 3219 - 14. Juli 2011 - 22:23 #

Das unterschreibe ich so.

Wenn mich ein Spiel wirklich interessiert, dann kaufe ich es mir neu, also bei Release oder ein paar Wochen danach. Will ja immer noch eine schöne Sammlung anlegen.
Meine Gebrauchten sind normalerweise alte Spiele die man so im Laden nicht mehr findet, meistens auf einem Flohmarkt aufgegriffen.

Ganz abgesehen davon interessiert mich der Multiplayer in den meisten Spielen sowieso nicht, von daher kann es mir doch relativ egal sein.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 15. Juli 2011 - 7:15 #

"Ganz abgesehen davon interessiert mich der Multiplayer in den meisten Spielen sowieso nicht, von daher kann es mir doch relativ egal sein."

Ju, vor allem, wenn der MP einfach nur so drangepatscht ist bei vielen Titeln.

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 20:31 #

Ubisoft will echt nix mehr verkaufen ...

Bei EA bin ich leider die Tage auch
reingefallen, und vom Wühltisch zwei
Spiele mit Zwangsregistrierung erwischt,
weil nicht wie früher haufenweise Leserrezensionen
davor warnen.

Arghhh!

Groth 10 Kommunikator - 395 - 15. Juli 2011 - 8:55 #

Würdest du Wühltischtitel weiterverkaufen ? Bei den ganzen Angeboten unter 10 Euro (on- und offline) denk ich darüber garnicht mehr nach.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 14. Juli 2011 - 20:38 #

Bei aller Kritik an Ubisoft und sonstigen Unternehmen, die Online-Pässe einführen möchten: Als reiner Konsument sollte man natürlich dagegen sein. Aber man sollte schon anerkennen, dass der wachsende Videospielgebrauchtmarkt ein Problem für die Videospielpublisher geworden ist.

Vergleiche mit der Automobilindustrie wie "Mercedes verbietet es mir auch nicht, meine E-Klasse zu verkaufen" hinken dahingehend, dass Software keinen Gebrauchsverlusten unterworfen ist: Sie wird nach Benutzung nicht schlechter. Ein Auto hat nach 100.000 km Fahrleistung hingegen eine schlechtere Beschaffenheit: Wer ein Auto gebraucht kauft, weiß, dass er schlechtere Qualität als bei Neuware bekommt. Dementsprechend ist der Reiz des Gebrauchtmarktes für Spiele größer als der für Automobile und daher potenziell ein größeres Problem für die Videospielbranche als für die Automobilbranche.
Ferner verdienen Automobilfirmen in der Regel auch an Gebrauchtwagen noch etwas: Inspektionen und Reparaturen in Vertragswerkstätten oder zumindest Autoersatzteile. Ein Videospielpublisher verdient nichts an einem gebraucht verkauften Spiel - es sei denn, er führt etwas wie einen "Online-Pass" ein.

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 21:03 #

der vergleich hinkt deshalb, weil automobilhersteller nichts am auto verdienen, sondern am service/ersatzteile. davon ab, weisst du was ich mit einem auto mache, was mal rein garnicht die erwartungen erfüllt oder mangelbehaftet ist? ich bring es wieder zurück. hast du das schonmal bei einem spiel versucht? diese spieleindustrie verdient absolut kein mitleid oder verständnis, denn sie kann sich sachen leisten, bei denen andere von untergehen. wenn automarke x morgen ein schlechtes/mangelbehaftetes produkt auf den markt bringt, gibs einen imageverlust und der schaden wird über jahre spürbar sein. in der videospielbranche gibs sowas garnicht. wenn überhaupt bricht ein titel ein. das unternehmen ansich kann sich doch alles erlauben.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 14. Juli 2011 - 21:20 #

Also sollten die Publisher deiner Meinung nach ein anderes System einführen. Wenn das Spiel deinen Erwartungen nicht entspricht, dann willst du es zurückgeben. Sollte es aber deinen Erwartungen entsprechen, soll die Software unregelmäßig schlechter werden, damit du DLC nachkaufen musst um es am laufen zu halten? Ist doch eine echt gute Geschäftsidee: "Du willst ein 5 Jahre altes Spiel spielen? Dann kaufe unser 5-Jahres-DLC für nur 120€ nach. Solltest du dich für das 4-Jahres-DLC entscheiden, wird das Spiel zwar auch funktionieren, aber wir garantieren nicht das es auch auf deinem System läuft."
Ist natürlich viiiiiiel besser als ein Online-Pass...

Es gibt keinen Imageverlust in der Spiele-Branche? Wie war das doch gleich mit den Bug-Schleudern von Ascaron und Jowood?

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 21:40 #

interpretation ist nicht deine stärke oder?

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 14. Juli 2011 - 21:43 #

Alter, was ich da in deinen Text reininterpretiert habe, zeugt ja schon quasi von einem Meisterwerk!
Aber du hast recht, damals in der Schule war ich da nicht besonders gut drin...

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 14. Juli 2011 - 21:46 #

Und du hast keine Lust mehr sachlich mit ihm zu diskutieren, sonst hättest du weiter die Punkte diskutiert, die er vorbringt, statt persönlich zu werden.

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 22:23 #

richtig erkannt, denn das hervorbringen der dlc's im vergleich zum autoverschleiß ist diskussionsunwürdig, zumal ich schrieb, das vergleiche auto/spiel hinken, meinst du nicht?

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 14. Juli 2011 - 22:30 #

Ist keine Rechtfertigung. Dann sag einfach nix, wenn du nicht weiter diskutieren willst.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 14. Juli 2011 - 22:57 #

Nicht jeder Automobilhersteller verdient ausschließlich am Service oder an Ersatzteilen. Wenn Mercedes einen S500 für 100.000 Euro verkauft, sind darin eine ganze Menge Gewinn enthalten.

Veröffentlicht ein Hersteller stark mangelbehaftete Software, so kann ihn das genauso wie jede andere Firma ruinieren - s., wie Pestilence bereits schrieb, Jowood.

Ferner halte ich die These, dass man Autos, die nicht die eigenen Erwartungen erfüllt, einfach zurückgeben könnte, für unwahr. Erstens: Wenn ein Autohändler das macht, geschieht dies rein auf der Basis von Kulanz; ein rechtlicher Anspruch besteht nicht. Zweitens: Mir wäre nicht bekannt, dass ein Händler so kulant wäre. Denn: Ein Mittelklassewagen für 40.000 Euro macht bereits einen Wertverlust von 10.000 Euro in dem Moment durch, wo du mit ihm vom Hof fährst. Vielleicht kann der Händler diesen etwas absenken, weil er dem nächsten Käufer eine Garantie ausspricht; aber er wird den Mittelklassewagen mit Sicherheit nicht mehr für 40.000 Euro verkaufen können. Und er darf zwei Mal Steuern zahlen.

Punisher 19 Megatalent - P - 13366 - 14. Juli 2011 - 23:24 #

25% beim vom Hof fahren? BMW-Käufer, was? ;-) 10-15% Wertverlust durch Zulassung, bei wenigen Marken mehr, bei einigen deutlich weniger.

Zweimal Steuern zahlen? ja, wenn er die Kohle vom ersten Einkauf behält. ;-) Die sollte er aber bei einer Rücknahme auch Rückerstatten...

Unabhängig von dieser kleinen Erbsenzählerei hast du natürlich grundsätzlich recht... wenn man dem Händler das Auto nach 1000 km zurückbringt wird der einem was husten von wegen Rücknahme... eben wegen dem Wertverlust.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 14. Juli 2011 - 21:09 #

"Software wird ncht schlechter" ... Ahso. Ja. Stimmt. Ich hab die automatische DX-Update-Software vergessen. Ich freu mich jeden Abend, wenn ich mein XCom-Ufo Enemy Unknown anmache, mit 1650x1080 mit DX 11 Shader Effekte. Achnee, halt. Ist ja nur 640x480 in der DosBox.

Wenn dir Auto's zu Äpfel-Birnen sind, wie stehts mit: DVDs, CDs, Möbeln, Sammelkarten, Briefmarken, *insert anything freaking else here*.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 14. Juli 2011 - 21:15 #

Die Software wird ja wirklich nicht schlechter. Wenn du an deinen Schrank gehst und ein 20 Jahre altes Spiel rausholst, dann wirst du es, auf einem dafür vorgesehenen System, genauso spielen können wie vor 20 Jahren. Was können denn die Publisher dafür, dass du dieses System nicht mehr besitzt?
Wenn du ein Auto 20 Jahre lang in der Garage stehen lässt, dann wird es garantiert nicht sofort anspringen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 14. Juli 2011 - 21:21 #

Pest, du weisst worauf ich hinaus will, also such hier nicht die Erbse. :)

Das ist als wenn du dir dein Lieblingsfilm anschaust, den du mit 6 jahren angeschaut hast - ich bezweifle das die Begeisterung dieselbe ist. Bei einem von zehn vielleicht - mehr aber bestimmt nicht. Und da könnte man auch von Oldtimer sprechen, die sind auch keine Flitzer mehr aber haben ihre Fans und liebhaber.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 14. Juli 2011 - 21:24 #

So kannst du bei mir nicht kommen. Ich habe mir gerade das 25 Jahre alte Spiel "Stunt Car Racer" für den C64 gekauft und ich finde es jetzt definitiv besser als vor 25 Jahren. :)

Alien25 (unregistriert) 14. Juli 2011 - 23:19 #

Weil der Original-Datenträger nicht mehr lesbar ist, oder wie?

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 21:43 #

kram doch mal deine 15 jahre alte cd hervor und versuch sie zu starten. mal sehen was eher anspringt, das auto oder das cd laufwerk...

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 14. Juli 2011 - 21:49 #

Moment, ich versuche gerade noch die Interpretation fertig zu schreiben...

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 21:51 #

verfehl nicht wieder das thema...

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 14. Juli 2011 - 22:47 #

Ich hatte bereits beim Verfassen meines Beitrages mit diesem Argument gerechnet. Vor allem weil man es allerortens mittlerweile liest; zuletzt habe ich es in einem GameStar-Artikel gesehen.

Tatsächlich ist es jedoch in keiner Weise ein Gegenargument zu meiner These, dass Software keinen Gebrauchsverlusten unterlegen ist. Der Gebrauchsverlust eines Gutes ist offensichtlich ein Verlust an Qualität, der durch die Benutzung dieses Gutes entsteht - ich denke, darin sind wir uns beide einig. Was du jedoch nun beschrieben hast, sind keine Gebrauchsverluste, sondern der Wertverfall von Software (bei Spielen: Wert = Spielspaß) mit der Zeit durch den technischen Fortschritt. Du musst zugeben, dass das zwei Paar Schuhe sind: Die Unmöglichkeit, ein Spiel zu spielen, weil der Datenträger zerstört ist; und der Zahn der Zeit, der an Spielen nagt.

Genereller Wertverfall durch technischen Fortschritt trifft quasi alle Güter, Autos wie Software. Natürlich gibt es Ausnahmen von dieser Regel: Manche Automobile steigen sogar mit der Zeit im Wert, genauso wie Brief- und Sammelkarten. Der Grund ist Liebhaberei und die Preisbildung durch Angebot und Nachfrage: Es gibt genügend Liebhaber und das Angebot an bestimmten gepflegten Oldtimern oder gut erhaltenen Sammelkarten ist nun einmal begrenzt. Honoriert wird durch hohe Verkaufspreise aber eben auch nicht nur die Leistung der ursprünglichen Produzenten, sondern auch die Leistung des derzeitigen Eigentümers, das Auto respektive die Sammelkarten in so gutem Zustand gehalten zu haben. Oldtimer, die verschlissen sind und nicht mehr fahren, erzielen keine hohen Preise.

Was Film-DVDs und Musik-CDs anbelangt: Ja, auf die trifft dasselbe wie auf Videospielsoftware zu: Sie sind quasi keinen Gebrauchtverlusten unterlegen. Jedoch ist die Situation zu den Spielen dahingehend eine ganz andere, dass sich ihre Verkaufspreise meist im Bereich von 3 bis 15 Euro bewegen. Aufgrund des niedrigeren Verkaufspreis im Laden gibt es weniger Einsparpotenzial im Gebrauchthandel und damit einen geringeren Anreiz für den Konsumenten, Filme oder Musik gebraucht zu kaufen. Damit sage ich nicht, dass dort die Gebrauchtmärkte tot sind. Aber mir wäre unbekannt, dass es so umsatzstärke Läden wie Gamestop für Filme gebe, die einen Großteil ihres Umsatzes mit dem An- und Weiterverkauf von gebrauchten Filmen erzielen.
Natürlich könnte man jetzt einwenden, dass Videospiele auch einfach im Preis gesenkt werden könnten, um den Gebrauchtmarkt einzudämmen: Aufgrund der speziellen Vertriebs- und Produktionsstruktur von Videospielen ist dies nicht möglich. Von einem 60 Euro teuren Konsolen-Spiel sehen Videospielhändler ca. 12 Euro, die Konsolenhersteller 12 Euro, der Publisher 36 Euro (für PC-Spiele ungefähr dasselbe, da Spielepreise im Schnitt um 10-15 Euro niedriger). Von diesen 36 Euro x Anzahl der verkauften Spiele gehen die Kosten für Spieleentwicklung und Marketing ab. Ist das Spiel erfolgreich, macht der Publisher ca. 15 Euro Gewinn pro verkauftem Spiel - wenn. So oder so, die Publisher könnten zwecks Preissenkung nur an einem Punkt ansetzen - ihren 15 Euro Profit. Selbst wenn die Publisher großzügig wären und diesen um 33% senken würden: Die Spielepreise betrügen immer noch 55 Euro - was für ein riesen Unterschied zu 60 Euro. Selbst wenn sie ihn auf null senken würden, betrüge der Spieleverkaufspreis nach wie vor noch 45 Euro. Ergo: Substanzielle Spielepreissenkungen sind für Publisher nicht möglich und damit diese Methode zur Eindämmung des Gebrauchtmarktes ebenso. Alle Zahlen, die ich genannt habe, habe ich von Michael Pachter.

Was Möbel anbelangt: Diese sind genauso wie Autos und anders als Videospiele Gebrauchsverlusten unterlegen, daher, wie ich meine, nicht mit Software zu vergleichen.

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 23:44 #

12€ für den Händler? Man, was hast du geraucht. Bei den Gewinnspannen würde ich sofort einen Spieleladen aufmachen. Schau mal etwas rum, irgendwo hat der Dennis schon mal jemanden wie dich ordentlich ausgebremmst.
Die Konsolenhersteller bekommen die 10€ die die Spiele für die Konsolen teurer sind.
Das Preisdiagramm sieht sehr viel anders aus als du denkst. Habe aber grade keine Lust es raus zu suchen.

Und nur so nebenbei. Selbst an der Softwarepyramide machen noch alle etwas Gewinn. Sonst würde es die nicht geben.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 9:22 #

Erstens, beleidigend sollte man nicht werden - erst Recht nicht, wenn man keine Ahnung hat. Zweitens: Wenn die Händler 12 Euro bekommen, heißt das nicht, dass diese 12 Euro Gewinn sind. Von diesen 12 Euro müssen Kosten für Transport, Lagerfläche, Personal, Marketing usw. abgezogen werden. Oder glaubst du, dass die Mitarbeiter im Saturn dort umsonst arbeiten?

Dass du "gerade keine Lust hast", ein anderes Preisdiagramm heraus zu suchen, glaube ich dir aufs Wort. Denn dieses existiert nur in deinem Kopf.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 10:10 #

Und du hast Ahnung? 12€ alleine Gewinnspanne vor Abzug aller Kosten direkt vom Verkaufspreis kannst du als Händer bei jedem Produkt unter 100€ aber gehörig in den Wind schießen.
Du redest davon, dass (bei PC-Spielen) der Händler mehr als 20%! des Verkaufspreises erhält. Das hast du vielleicht beim Windigen Horst mit seinen Gebrauchtwagen um die Ecke. Aber nicht in einem so hart umkämpften Markt. Theoretisch sind natürlich 20% drin. Aber sicher nicht vom Verkaufspreis. Bei Konsolenspielen musst du vom Preis noch 10 bis 12€ für den Konsolenhersteller abziehen schon bist du wieder in der Region der PC-Spiele.
Außerdem, Mehrwertsteuer von 19% sagt dir was?
Ziehst du also die Mehrwertsteuer von knapp 20% ab sind das bei einem Spiel von 50€ noch 40 die übrig bleiben. Und 50 ist teuer. Wenn du dem OVP folgst kommst du dann vielleicht mit Ach und Krach auf 20% von dem was nach den Steuern übbrig bleibt. Aber welher Händler hält sich schon dran.
Ich habe deine Kalkulation gefunden. Die gilt für Amerika ;).
gamecaptain.de/News/15161/Wer_verdient_wieviel_an_einem_Spiel.html

Schau mal hier
pcgames.de/Das-Schwarze-Auge-Drakensang-PC-130540/News/Enthuellt-Wer-verdient-wieviel-an-einem-PC-Spiel-658979/
Nur eines stimmt noch. Durch großzügige Rabattsysteme können große Händler noch mehr rausschlagen.
Siehe hier:
de.videospiele.yahoo.com/xbox/review/wo-bleibt-mein-geld-beim-spielekauf-6338cd.html
In wie weit die Rechnungen Aufgehen kann ich aber nicht sagen. Im endeffekt läuft es auf gesenkte Preise hinaus. Besonders da ich oft genug noch Monate nach Verkaufsstart Spiele der Erstauflage rumstehen sehe die mitlerweile 2 bis 3 mal runtergesetzt wurden. Für die wurde auch der selbe Einkaufspreis gezahlt und teilweise müssen sie unter Wert raus.
Ich habe sogar letztens ein Red Faction und ein Alpha Protocol aus der Erstauflage ergattert. Aus der 3€ Wühlkiste.
Rechnest du die Verluste hoch, dann sind selbst mit großzügigen Rabatten 20% Gewinn vom versteuerten Preis auf die ganze Charge hochgerechnet vielleicht mal bei Topsellern wie GTA oder Call of Duty möglich. Ebend immer dann wenn du nichts über behältst.
Und dann sehe ich da 100 Exemplare eines Spieles, dessen Stapel in 3 Monaten nicht bedeutend kleiner geworden sind ;).

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 10:50 #

Wie gesagt, habe ich die Zahlen von Michael Pachter. Was ich vergaß zu erwähnen, ist, dass ein Netto-Verkaufspreis von 60 Euro/Dollar zugrundegelegt wird, d.h. Steuern nicht miteinbezogen werden, da diese sich von Staat zu Staat und auch innerhalb von Staaten von Bundesstaat zu Bundesstaat unterscheiden können. In jedem Fall muss selstverständlich von dem Anteil der Händler noch die Mwst. abgezogen werden - das habe ich doch nie bestritten. Diese beträgt in Deutschland 19%, d.h. bei einem 60 Euro teuren Spiel 9,58 Euro, bei einem 50 Euro teuren Spiel 7,98 Euro (50 Euro Brutto-Verkaufspreis = Netto-Verkaufspreis + 0,19xNetto-Verkaufspreis = 1,19xNettoverkaufspreis). Somit bleiben von einem Anteil von 12 Euro am Verkauf eines 60 Euro-Spiels der Händler nach Abzug der Mwst. (die sie ja abzuführen haben) gerade einmal 2,42 Euro, von denen sie ferner Kosten für Personal, Logistik und Marketing abzuziehen haben, wobei sich die Publisher in der Regel noch an den Kosten für Logistik und Marketing beteiligen (den Händlern also Geld zahlen, falls ihre Produkte in Werbekatalogen vorkommen).

Die 12 Euro sind nicht die genaue Summe, die der Händler beim Verkauf eines Spieles einbehält, sondern lediglich ein Richtwert - je nach System (Nintendo verlangt, soweit ich weiß, höhere Lizenzgebühren als Microsoft und Sony) und Publisher (Publisher und Handel sind frei in der Ausgestaltung ihrer Verträge) bleiben dem Händler mehr oder weniger als 12 Euro. Aber in der Regel bleiben ihm beim Verkauf eines Konsolenspiels ca. 12 Euro, von denen Steuern und Kosten abgezogen werden müssen - dem widersprechen ja auch deine Quellen nicht.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 14. Juli 2011 - 23:58 #

Herje, dass das auch immer gleich ein 100 Seiter werden muss, Stupo. :)

Ums kurz zu machen: Werteverfall/Gebrauchsverlust ist für mich bei Software ein und dasselbe, da trenn ich nicht. Aldiweil alleine der Fortschritt so schnell voranschreitet das die Dimensionen im Vergleich mit dem Auto um Lichtjahre hinterherhinken.

Ab einem bestimmten alter muss mann dann bei Software auch noch die Hoffnung haben, das sich jemand Firmenfremdes der Software annimmt und ein zusätzliches Programm schreibt, damit man das alte Zeug überhaupt noch benutzen kann. Ja, sicher, man könnte die alte Hardware auch noch auf Halde haben - ich bezweifle aber das jeder seinen eigenen 200qm² großen Schrottplatz hat.

Es liegt natürlich nicht an der Software selbst, sondern am drum herum das sich geändert hat - ändert aber nix an der Tatsache, dass das alte Zeugs faktisch nicht mehr nutzbar ist - ohne hilfe von extern.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 9:34 #

Zwischen Wertfall durch den Forschritt der Technik und Gebrauchsverlusten ist zu unterscheiden, da diese unabhängig voneinander zu Preisverfall führen.

Ein BMW 3er von Anfang der 1990er-Jahre in Top-Zustand ohne jedwede (Stand-)Schäden, der eine geringe Fahrleistung hat und gut gepflegt worden ist, ist trotz geringer Gebrauchsverluste wenig wert. Der Grund ist der technische Fortschritt: Aktuelle Automobile verbrauchen weniger Sprit auf der gleichen Strecke, erreichen höhere Endgeschwindigkeiten, haben eine höhere Beschleunigung, warten durch Extras auf (beispielsweise Klimaanlage statt nur Luftgebläse).
Genauso ist aber auch ein drei Jahre alter BMW 3er mit 150.000 gefahrenen Kilometern nur noch wenig wert. Grund ist nicht der technische Fortschritt - er ist immer noch up to date -, sondern die Abnutzung des Wagens: Früher oder später werden große, teure Reparaturen fällig.
Ersteres trifft auch auf Software zu, letzteres nicht.

Ich befürtworte Online-Pässe als Konsument natürlich nicht; aber ich kann nachvollziehen, wieso Unternehmen wie UbiSoft und EA auf die Idee zu Online-Pässen kommen. Vermutlich haben sie es sich am Automarkt abgeguckt: Durch Gebrauchsverluste verdienen Automobilhersteller auch am Gebrauchtmarkt: Reparaturen in Vertragswerkstätten, unabhängig von freier oder abhängiger Werkstatt Autoersatzteile. Online-Pässe sind der schlichte Versuch, am Gebrauchtmarkt zu partizipieren - und wahrscheinlich erst sekundär, ihn einzudämmen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23249 - 14. Juli 2011 - 21:44 #

Das Problem der Publisher sollten lieber die fallenden Preise für Neuware sein, Brink kostet in UK nur noch 10 Pfund, da greifen sicher mehr zu als bei den 49 Euro die Gamestop für ein gebrauchtes Brink verlangt.
Warum soll man Spiele noch zum Vollpreis für 69,99€ kaufen, wenn es sie drei Monate später für die Hälfte gibt?

Niko 16 Übertalent - 5024 - 14. Juli 2011 - 21:45 #

Brink ist ein schlechtes Beispiel. Das Spiel kostete zum Release in Deutschland für die Konsolen unter 30€ und war deutlich preiswerter als in England

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23249 - 14. Juli 2011 - 22:07 #

Die UVP in Deutschland war 60 Euro, auch wenn es vielleicht bei einem Händler unter 30 Euro gekostet hat, aber es ist nicht das einzige Spiel, das einem bereits nach ein paar Monaten hinterhergeworfen wird.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 0:30 #

Ist doch das beste was Spielern passieren kann, oder nicht?

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 14. Juli 2011 - 23:03 #

Man kann von den Verkaufspreisen im Handel nicht auf die Verkaufspreise zwischen Spieleentwickler und Händler schließen. Bei Spielen besteht anders als bei Büchern keine Preisbindung: Der Händler kann verlangen, was er will. Der Händler kann ein Spiel für 50 Euro kaufen und für 5 Euro verkaufen - keiner hindert ihn daran.
Es ist darüber hinaus bekannt, dass sich Händler gerne Preisschlachten liefern. Man denke nur an den StarCraft II-Launch: Sowohl Amazon als auch Media Markt und Saturn haben das Spiel mit Verlusten verkauft, in der Hoffnung, dass sie so neue Kunden gewinnen und Neu- und Bestandskunden nicht nur StarCraft II bei ihnen kaufen.
Wenn amazon.co.uk Brink jetzt für 10 Pfund verkauft, wissen wir nicht, ob sie auch nur 5 Pfund für Brink bezahlt haben - oder nicht 20 Pfund.

Eine Preisbindung konnten und wollten Spielepublisher bisher nicht durchsetzen.

Niko 16 Übertalent - 5024 - 14. Juli 2011 - 23:35 #

Es ist verboten bewusst Preise unter Einkaufspreis anzubieten. Und nein - Saturn hat Starcraft 2 nicht mit Verlust verkauft.

Die großen Ketten wie MediaMarkt, Saturn & Co. ordern Ware, bezahlen sie aber erst Monate später zu den dann gelisteten Preis. Beispiel: MediaMarkt ordert StarCraft 2, welches im Einkauf 50€ kostet. MediaMarkt bezahlt aber erst in ~4 Monaten und bezahlt dann den aktuellen Einkaufspreis der dann gilt. Z.B: 30€. So entsteht ein netter Gewinn und man kann halt auch den Preis drücken.
Natürlich weiß MediaMarkt nicht wie viel ein Spiel in 4 Monaten kostet. Hier wird halt der Markt & die Nachfrage geprüft und analysiert. Manchmal wird da auch mit Verlust gewirtschaftet.

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 23:46 #

Lass ihn, ist vergeudete Liebesmüh. Er glaubt Spieledealer sein wäre lukrativ.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 10:21 #

Hmm, wenn "Spieledealer" sein unlukrativ ist - wieso machen dann Media Markt, Saturn und Amazon Milliardengewinne?
Und wenn du meinst, dieser würde nicht durch den Verkauf von Spielen, sondern von Kühlschränken und Büchern gemacht werden: Wieso bieten sie dann noch Spiele an?

Wieso sind 95% aller anonymen Poster Trolle?

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 15:32 #

Fragt der Trollwächter?
Spiele verkaufen ist nicht lukrativ. Wenn nach Abzug aller Kosten pro verkauften Exemplar ein paar wenige Euro hängen bleiben, dann ist das schon was.
Die Media-Satur Holding (die sind alle eine Marke) bekommen extreme Preisnachlässe aufgrund ihrer hohen Bestellmengen. Das kombiniert mit der großen Anzahl an Märkten und den großen verkauften Mengen und atraktiven Bezahlmodellen (kaufe jetzt, zahle später weniger) sorgt für die Überschüsse. Dazu kommen nicht wirklich hohe Gehaltskosten ;)
Anbieten tun sie Spiele weil sich der Verkauf in der Masse noch einigermaßen rechnet. Was nicht heißt, dass du als kleiner Einzelladen davon wirklich gut leben köntest.
Und ja, sie machen ihren Großteil der Gewinne mit Elektronikgeräten. Genau aus dem Grund wirst du auch niemals das Exemplar mit der Typenbezeichnung in freier Wildbahn finden wie es im Markt steht. Die Preise sind bei ihnen nicht zu verachten. Und dazu kommt der Zubehörkauf der auch noch mal gutes Geld in die Kassen spühlt.

Warum halten sich alle registrierten Nutzer für absolute Überexperten. ;)

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 15:39 #

Es hat nichts damit zu tun, sich für einen "Überexperten" zu halten. Es gibt zig verschiedene große Videospielhandelsketten und hunderte Einzelläden in Deutschland. Würde sich der Verkauf von Videospielen nicht lohnen, gebe es sie nicht - sie wären pleite. Wenn Media Markt mit dem Verkauf von Videospielen nicht ordentlich Kasse machen würde, würden sie es genauso wie Amazon und alle anderen sein lassen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 15. Juli 2011 - 15:45 #

Ich hab in der Branche gearbeitet ( Videospiel Verkauf ), und Mr. Anon hat recht. Die, die noch nicht Pleite sind, halten sich mit Sicherheit nicht mit den Verkauf von Games über Wasser - das ist ein Kampf gegen Windmühlen (Saturn & Co). Entweder hast du zu wenig, bist zu teuer oder du bist zu langsam, weil die großen Deals die großen Märkte machen.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 16:09 #

Dass die Situation vieler Fachgeschäfte angespannt ist, will ich nicht bestreiten. Aber auch wenn ihre Zahl in den letzten zehn Jahren geschrumpft ist, gibt es nach wie vor noch Beispiele. Wären diese alle defizitär, gebe es heute gar keine mehr.

Man kann aber nicht ernsthaft bestreiten, dass Media Markt, Saturn, Amazon und Gamestop sich goldene Nasen mit dem Verkauf von Videospielen verdienen. Letztere verkaufen ausschließlich Videospiele und verwandte Artikel und haben 2009 einen Gewinn nach Steuern von 400 Millionen Dollar gemacht.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 15. Juli 2011 - 17:07 #

Ehm doch, ich bestreite das, vehement sogar, wenn du magst. Der einzige der sich ne "goldene Nase" verdient, ist sowas wie GameStop. Ich hab auch schon Spiele angekauft und dann wieder verkauft. Allerdings war das Verhältnis: 5-10 Dm ankauf (so 10% vom Neupreis) , 10-20 Dm Verkauf (also 100%-200% vom Ankauf). Während das Neue halt 50-100 DM kostete. Auf die Idee, das alte, gebrauchte Ding für Neupreis Minus 5 DM zu verkaufen hätte man mal kommen sollen. Wir hielten die Kunden für nicht ganz so bescheuert, bzw. doch, schon, aber Moralisch wäre das zu heftig gewesen, die auch noch so zu melken.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 17:56 #

Auch wenn ich aus Zeitgründen nicht auf alle deine Fehlschlüsse eingehen kann, so muss ich doch darauf hinweisen, dass Geschäfte generell nicht sofort dicht machen, nur weil sie gerade keine gigantischen Gewinne einfahren.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 18:17 #

Unternehmen, die permanent Verlust machen, gehen pleite und schließen. Oder, warte, willst du behaupten: Vor kurzem haben die Videospielhändler noch gut verdient. Sie fahren nur "gerade" keine Gewinne ein. Ach, warte, bist ja ein Troll, genauso wie der Koveras.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 18:49 #

Da hast du meinen Status aber falsch gelesen. Offenbar bin ich TrollWÄCHTER. :)

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 17:31 #

Z.B. Amazon macht Milliardengewinne mit Spieleverkäufen? AHAHAHAHAHAHAHAHAHA!

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 10:55 #

Gelegentliches Preisdumping (Verkauf unter Einstandspreis) ist mit Ausnahme von Lebensmitteln nicht verboten, s. die Auslegungsgrundsätze des Bundeskartellamtes zu § 20 IV 2 GWB, http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/download/pdf/Merkblaetter/Merkblaetter_deutsch/Bekanntmachung_Einstandspreis.pdf. Verkaufen Amazon und Saturn ein Spiel nur in der Woche des Erscheinens unter dem Einstandspreis, so ist dies nach den Auslegungsgrundsätzen des Bundeskartellamtes gelegentlich und damit durch das GWB nicht verboten.

Ich gebe zu, dass ich nur vermute, dass StarCraft 2 mit Verlusten verkauft worden ist. Für meine Vermutung habe ich jedoch einige Indizien: Die UVP von StarCraft 2 betrug 60 Euro, verkauft wurde es bei Saturn und Amazon für 39 Euro. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Einkaufspreis von Saturn und Amazon bei einem so erfolgreichen Spiel wie StarCraft 2, das auch ein Jahr nach Release noch 30 Euro im Laden und bei amazon.de kostet, lediglich die Hälfte der UVP betrug.

Zu dem Einkaufspreis kommen ferner noch Kosten für Transport, Lagerung, Marketing und Personal sowie Mwst. hinzu. Als Saturn und Amazon StarCraft 2 für 39 Euro verkauft haben, mussten sie 6,22 Euro Mwst. pro verkauftem Spiel zahlen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Amazon und Saturn SC 2 mit Verlust verkauft haben - in der Hoffnung, so neue Kunden zu gewinnen und den Verlust durch den Verkauf anderer Produkte auszugleichen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23249 - 14. Juli 2011 - 23:54 #

Jedes Unternehmen will Geld verdienen und die Preise in UK sind sicher nicht so niedrig, weil die Händler dort netter sind als die in Deutschland.
Die fehlende Preisstabilität (Nintendo Spiele mal ausgenommen) seh ich für gefährlicher, als die Mondpreise die Gamestop für Gebrauchtware verlangt.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 10:11 #

Die Händler in GB reduzieren ihre Gewinnspanne nur extrem indem sie fast alle Rabatte weitergeben. Müssen sie auch, der Markt ist dort im Grunde am Boden.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 15:58 #

Die Spielepreise in UK sind für uns Deutsche erst seit drei Jahren so günstig, weil vor drei Jahren das britische Pfund extrem an Wert gegenüber dem Euro verloren hat. Für die Briten sind dadurch Spiele aber nicht günstiger geworden, da ihre Einkommen nicht den Kursverlusten angepasst worden sind. Als ich im Sommer 2007 in Großbritannien war, war der Wechselkurs Euro:Pfund 1,44:1, heute liegt er bei 1,14:1.
Dazu kam die Senkung der UVP von Xbox 360- und PS3-Spielen im Zuge der Finanzkrise 2007 und der anschließenden Weltwirtschaftskrise, die England stärker als andere Staaten traf. Noch 2007 haben PS3- und Xbox 360-Spiele überall in England 50 Pfund (umgerechnet 72 Euro) gekostet - 10 Pfund mehr als PS2- und Xbox-Spiele. Als die Nachfrage nach Videospielen 2008 einbrach, haben Publisher und Konsolenhersteller reagiert und die UVP-Preise wieder auf PS2- und Xbox-Niveau gesenkt. Mittlerweile ist die Nachfrage wieder gestiegen - vor allem auch durch importierfreudige Kunden aus dem Ausland - und sie würden wohl gerne den Preis wieder etwas anheben - vor allem auch weil das Pfund so stark an Wert gegenüber Euro und Dollar eingebüßt hat. Aber keiner möchte der erste sein, da jeder Angst davor hat, dass seine Spiele dann keine Abnehmer finden.

Zwei weitere Gründe, wieso Preise in England niedriger als in Deutschland sind: Viele bekannte Online-Versandhändler sitzen in Steueroasen wie den Jersey-Inseln. Wer das nicht tut, kassiert gerne beim Versand: amazon.co.uk verlangt ja ganze 4,98 Pfund an Versandkosten für ein Spiel, obwohl die Lieferung von Deutschland aus erfolgt. Irreführend für den deutschen Konsumenten können ferner die Netto-Preise sein: Manches vermeintliches Schnäppchen aus England ist gar keines mehr, wenn man Mwst. (VAT) von 15% und Versandkosten addiert.

Die Situation in England ist aufgrund des starken Wertverlusts des britischen Pfunds eine spezielle und nicht mit denen in anderen Staaten zu vergleichen.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 18:09 #

Das stimmt so nicht. Selbst mit Steuern und Versand bieten Spiele aus UK fast immer noch eine deutliche Ersparnis.

Zudem bekommt man am Ende einer Bestellung immer eine Zusammenfassung angezeigt, von Irreführung kann also keine Rede sein.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 0:17 #

Soso, Spiele haben also keine Verluste? Ich bekomme von potentiellen Spielern/Käufern also die gleichen Summen geboten für das 13 Jahre alte Half-Life 1, wie für das neue Crysis 2? :D

Und die Kunden müssen gar nix anerkennen. Mein Beileid an Leute, die die Wertminderung ihrer Waren freudestrahlend hinnehmen.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 9:41 #

Koveras, ich habe ja schon einige "Diskussionen" mit dir geführt und weiß, dass es sich nicht lohnt.
Manche Leute sind so arrogant und gleichzeitig beschränkt, dass sie meinen, sie seien die Klügsten der Welt. Natürlich können Leute wie du besser beurteilen, was sich wirtschaftlich für Ubisoft lohnt und was nicht, als die Wirtschaftsexperten bei Ubisoft. Dort sitzen ja nur Schwachmaten mit irgendwelchen Universitätsabschlüssen in BWL oder sonstigen Wirtschaftswissenschaften, die ja von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und deren aufgestellten Modelle und Modellrechnungen allesamt falsch sind - das könntest du sagen, ohne sie dir anzusehen.

Es gibt rechtlich keinen Grund, der Ubisoft an der Einführung eines Online-Passes hindert; und wenn die Wirtschaftsexperten von Ubisoft meinen, dass es auch wirtschaftlich sinnvoll sei, wird es wohl so sein.

Aber du trollst ja sowieso nur - hast ja offensichtlich meine obigen Beiträge nicht gelesen oder nicht verstanden. Ansonsten würdest du mich auch nicht verleumden.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 17:36 #

Wieso erwähnst du meinen Namen, wenn du doch nur über dich selbst sprichst?

btw: Wenn du kein Troll wärst, würdest du erkennen das du dir - wie immer - selbst jegliche Legitimation absprichst, weil du ja gewiss selbst keiner dieser Wirtschaftsexperten von Ubisoft bist.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 15. Juli 2011 - 18:20 #

Koveras, das ist das letzte, was ich dir schreiben kann: Ich habe ehrlich gesagt den Eindruck gewonnen, dass du geistig ziemlich "träge" bist. Das ist an sich kein Problem. Zum Problem wird es, wenn es mit einem mir unverständlichen Maß an Arroganz und Selbstüberschätzung einhergeht.
Ich will gar nicht wissen, wer in der Realität hinter dem Bildschirm sitzt. Und wie es diesem Menschen ergeht.

Auf Wiedersehen.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 18:44 #

Mir geht's einfach super, danke. :D Und das war schon _bevor_ ich zum letzten Mal was von dir lesen musste (ist nicht sowieso schon immer alles von dir das Letzte gewesen?). :D Mach dir auch nichts daraus, dass dir einiges unverständlich ist, denn das, wie du wieder mal selbst erkannt hast, ist für dich scheinbar kein Problem. :)

Niko 16 Übertalent - 5024 - 14. Juli 2011 - 21:45 #

Ich finde es okay.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 14. Juli 2011 - 21:53 #

Statt zu versuchen, am Alt-Produkt in 2. und 3. Instanz Geld zu verdienen, sollte mich Ubisoft lieber mit ihren neuen Produkten überzeugen, dass ich eben gar nicht zum Gebrauchten greifen will. ;) Ich kaufe mir ja auch keine gebrauchtes Auto, wenn das neue kaum teurer und dafür besser ist... (Hinkt...geschenkt :D )

smashIt 11 Forenversteher - 554 - 14. Juli 2011 - 22:39 #

ich seh die sache wie mit den pösen pösen raubmordvergewaltigungskopierern

die industrie schreit permanent wegen den entgangenen verkäufen, kann allerdings keine zahlen vorlegen wie hoch sie wirklich sind

und nachdem das geld was man monatlich für games ausgibt durch den onlinepass nicht auf einmal mehr wird, wirds im besten fall ne umschichtung geben
und zwar weg von den vielen guten spielen zu wenigen sehr guten

und will sich die industrie da wirklich selber aushungern?

Anonymous (unregistriert) 14. Juli 2011 - 23:49 #

Och, zumindestens von der Filmindustrie habe ich schon lächerliche Berechnungen gesehen.
So nach der Marke jeder Film der runtergeladen wird wird im Kino zum teuersten Preis mehrmals angeschaut natürlich inklusive Popkorn und Softdrink. Das ganze natürlich nicht am Kinotag und manchmal wird eine nicht verkaufte DVD der Special Edition gleich noch aufgeschlagen.
Dringen nur nie so wirklich an die Öffentlichkeit, weil die Milchmädchenrechnungen einfach zu lächerlich sind mit denen da versucht wird Mitleid zu erzeugen.

smashIt 11 Forenversteher - 554 - 15. Juli 2011 - 1:06 #

genau das mein ich ja mit keine zahlen vorlegen können ;)

es gab aber eine ernstzunehmende studie zu dem thema
die wurde im auftrag der us-regierung durchgeführt (irc in der übergangszeit bush/obama)

ergebnis war das das was die content-mafia vorlegt erstunken und erlogen war und das man keinen zusammenhang zwischen download und entgangenem geschäft finden konnte (weder negativ noch positiv)

Novachen 18 Doppel-Voter - 12747 - 14. Juli 2011 - 22:58 #

Dieser ganze Online Pass geht doch so oder so nach hinten los. Wer mal auf eBay schaut, der wird feststellen, dass aktuelle Spiele genauso gebraucht verkauft werden wie zuvor. Nur das diese überwiegend von Leuten angeboten werden, die das Spiel eben genau wegen des Kopierschutzes nicht einmal installiert haben oder eben nur Offline genutzt haben. Sollte mich nicht wundern wenn nicht sogar sehr viele der regulären Käufer eben wegen den möglichen Weiterverkauf auf Cracks zurückgreifen.

slez 09 Triple-Talent - 320 - 14. Juli 2011 - 23:28 #

Ich glaub ich werd in zukunft reiner Retrozocker ^^

Red237 18 Doppel-Voter - P - 11159 - 15. Juli 2011 - 0:10 #

Wer tut das denn heutzutage nicht...

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 0:22 #

Ich habe mir dieses Jahr schon mehrere Spiele gekauft, die keine solchen Nachteile für mich aufwiesen. A New Beginning hatte sogar Beigaben in der Packung.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 0:13 #

"Publisher Electronic Arts hat es im letzten Jahr vorgemacht,"

Wieso im letzten Jahr? Das erste Spiel wo ich damit konfrontiert wurde, war Dragon Age: Origins und das war schon 2009.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 15. Juli 2011 - 0:34 #

Mit der nächsten Konsolengeneration wird ne Accountbindung für alle Spiele zum Standard, dann hat sich das Thema Gebrauchtspiele eh erledigt...

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 1:10 #

Nur wenn die Leute es dann trotzdem kaufen = es mit sich machen lassen. Jaja ich weiß, wer auf die Vernunft der Menschen hofft ist verloren.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 15. Juli 2011 - 2:00 #

Bezweifle ich stark. Nicht alle kaufen einfach blind alles, irgendwann ist Schluss (hoffe ich zumindest) ;)

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 15. Juli 2011 - 4:27 #

Vielleicht nicht alle, aber die meisten. Als Half-Life 2 erschien, war die Empörung im PC-Lager über die Steambindung groß, und wie sieht es heute aus? Eben. Glaubst du, das würde bei den Konsoleros anders laufen, wenn das neue Zelda, God of War, GTA oder Uncharted mit Kontobindung daher kämen (vorausgesetzt, sie wären qualitativ hochwertig)? Ich nicht, leider.

Viele kaufen sich ja heute schon DLCs, und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand sein Hauptspiel wieder verkauft, wenn er sich für 10 oder 20€ DLC dazu geladen hat, die dann unspielbar wären. So jemanden wird eine Kontobindung dann auch nicht mehr jucken.

Z 12 Trollwächter - 1009 - 15. Juli 2011 - 8:17 #

Abwarten. Damals waren die Voraussetzungen ganz andere. Es gab einfach zu wenig Alternativen. Heute kannst du zwei Monate in Herr der Ringe Online für nix oder Total War XY für Zweifuffzich versenken. Kontobindung? Bei dem Preis ist das fast allen vollkommen egal. Als PC-Spieler ist die Stunde mittlerweile die Währung mit der ich rechne, wenn es mal wieder zu Aktionswochen wie dem Summercamp letzte Woche kommt. Bei den Preisen ist meine Freizeit deutlich begrenzter als mein Geldbeutel.

Der Markt für Casual, Free2Play, Handheld und Browserspiele boomt, die Indie-Ecke bringt massiv Konsolenspiele im Preissegment von 5-15 Euro heraus. Jede Spielminute mit einer dieser Alternativen kostet die großen Publisher Geld. Buy, play & forget, das fällt einem deutlich leichter bei einer Ausgabe von 0 bis 10 statt 60 €. Doch statt für ihre Kunden zu werben, versucht man mit unseriösen Geschäftspraktiken das Letzte aus ihnen heraus zu pressen.

Ich wage die Vermutung, dass sich das in Zukunft nicht rechnen wird. Wer weiß, in fünf Jahren herrscht dann vielleicht der allgemeine Tenor "der Konsolenmarkt ist nich mehr attraktiv genug". Die Schuld wird man dann bei a) den Raubkopierern, b) den Gebrauchthändlern oder c) den Griechen suchen.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 15. Juli 2011 - 14:16 #

"Doch statt für ihre Kunden zu werben, versucht man mit unseriösen Geschäftspraktiken das Letzte aus ihnen heraus zu pressen." - Deshalb bezog ich mich oben auf den Fall, dass die genannten Blockbuster qualitativ hochwertig sind. Das mit den Alternativen mag für dich persönlich gelten, aber schau dich doch hier mal um: Selbst die kritischen PCler fiebern dem Release von neuen, guten Spielen wie Fallout, Deus Ex: HR und Skyrim entgegen.

Diese Spiele verkaufen sich auch am Releasetag (gute Tests vorausgesetzt!) trotz Kontobindung. Ich glaube nicht, dass das bei den Konsoleros anders wäre. Die wenigsten werden da auf ein neues Zelda mit 93% Metascore verzichten, nur weil sie es nicht mehr verkaufen können. Und ist die Kontobindung dann erstmal zur Normalität geworden, werden auch weniger gute Spiele damit gekauft, wenn auch nur zum Budget-Preis.

Aber wie du schon sagst: Abwarten. Hoffentlich irre ich mich ;-)

Z 12 Trollwächter - 1009 - 15. Juli 2011 - 14:42 #

Die Alternativen gelten mitnichen für mich persönlich. Die Publisher treffen solche Entscheidungen ja aus wirtschaftlichen Erwägungen. Und wenn man sich die Wachstumszahlen ansieht, dann mag bei Konsolenspielen da noch ein Plus stehen, aber in Relation zum Gesamtwachstum der Gamesbranche ist der Anteil sehr viel geringer als bei Browser, Handheld & Co.

Mag sich Skyrim gut verkaufen trotz möglicher(?) Kontobindung, es bedarf schon solcher Blockbuster, um die Spieler zu überzeugen. Aber wehe ein Spiel wird "nur gut", dann ist die Sache nicht mehr so klar.

Spieler haben ein sehr gutes Gedächtnis. Es dauert nur, bis ihre Erfahrungen sich im Umsatz zeigen. Gothic 3 war für PB das mit Abstand erfolgreichste Spiel. Es war erfolgreicher als Teil 1 und Teil 2: wegen Teil 1 und Teil 2. Und es ist das erfolgreichste geblieben: wegen Teil 3.

Anonymous (unregistriert) 16. Juli 2011 - 9:41 #

Eben. Außerdem ist nicht jeder ist 14 Jahre, will unbedingt das neue supergeile roxxor Spiel haben, das auch nur wieder ein neues Spiel unter vielen bereits durchgespielten ist. Viele Zocker sind heutzutage Ü20 und mit dem alte sollte man aus der Zockersucht schon lange raus sein, sodass man auch mal auf etwas verzichten kann, weil man eh genug zu tun hat

Hazelnut (unregistriert) 15. Juli 2011 - 1:23 #

mal ehrlich... besser wie nen bekloppten kopierschutz ;)

Kappi 15 Kenner - 3287 - 15. Juli 2011 - 3:03 #

find ich auch..

naja mich musses eh nicht interessieren, weder verkaufe ich meine spiele noch hab ich mir jemals ein gebrauchtspiel gekauft..

Strant (unregistriert) 15. Juli 2011 - 4:47 #

Deal sofern uplay ersatzlos gestrichen wird

Nokrahs 16 Übertalent - 5684 - 15. Juli 2011 - 8:40 #

Hatte da gestern dieses Videospiel gekauft, bin voller Vorfreude auf einen unterhaltsamen Abend nach Hause gefahren und musste dort leider feststellen, dass zusätzlich zur Installation der Daten auf meiner Festplatte noch gewisse Formalitäten notwendig waren.

Glücklicherweise kann ich heute, vier Tage später, endlich das von mir ausgesuchte Spiel geniesen. Im Grunde war alles ganz einfach. Nach Übergabe meiner persönlichen Daten in zwei Datenbanken des Herstellers und dessen Partner, sowie der Registrierung auf einer weiteren Social Network Seite, konnte ich das Produkt starten.

Für die endgültige Freischaltung zum Spielen waren dann nur noch kleine Formalitäten wie die Abgabe von Fingerabdrücken, Blut & Sperma Probe sowie die Einwilligung meine ingame Aktivitäten protokollieren zu dürfen, notwendig.

Jetzt darf ich endlich loslegen, wenn auch mit Handbremse, da der eingebaute Kopierschutz leider über 40% Spielleistung verringert.
Aber dafür kaufe ich irgendwann wieder schnellere Hardware und das Problem ist für alle zufriedenstellend gelöst.

Philipp L Shui Wang 10 Kommunikator - 376 - 15. Juli 2011 - 8:51 #

Mich würde ja mal interessieren, wen es hier eigentlich betrifft?
Die Spiele selber werden dadurch ja nicht teurer.
Wer verkauft denn hier seine Spiele, oder kauft sich wirklich gebrauchte Spiele?
Ich dachte immer, hier sind die meisten so stolz drauf, die Pc-Schachteln im Regal verstauben zu lassen.
Bei 70% der Jammerer hier kommt mir der Gedanke "Ubi" ich muss mal drauf haun. Das erkennt man ja schon daran, wenn im Text steht, es hat ea eingeführt und hier unten wird gefragt, ob ubi nicht damit angefangen hat.
Einfach mal drauf hauen, ohne mal die News zu lesen.

Also wen trifft es denn wirklich?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73386 - 15. Juli 2011 - 8:59 #

Primär wohl die Konsolenversionen, da die PC-Version heutzutage in der Regel durch Konto-Bindung o.ä. sowieso nicht mehr weiterveräußert werden kann. Konsolenspieler können sich - im Gegensatz zu den PC-Spielern - ein Spiel mal in der Videothek oder vom Kumpel ausleihen.

PC-Spieler behalten (auch zwangsläufig) also aufgrund dessen eher ihre Spiele und/oder kaufen sie erst zu Schnäppchenpreisen bzw. Low Budget. In der Regel sinkt auch der PC-Preis eines Spiels auch schneller, als der von der Konsolenvariante.

GameStop mit ihren "Aktionen" (bring zwei Spiele, lege 10 Euro drauf und du kriegst dafür ein neues), nehmen daher auch im Grunde nur PS3-/Xbox 360-Spiele, damit sie die abgegebenen Spiele wieder gewinnbringend verkaufen können. Mit PC-Spielen wäre das gar nicht mal möglich.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 15. Juli 2011 - 17:41 #

"Die Spiele selber werden dadurch ja nicht teurer."

Nicht einmal mehr die Möglichkeit zum Weiterverkauf zu haben, ist aber schon immer auch eine Wertminderung. Man lügt sich hier selbst in die Tasche, wenn man das nicht sehen will. Auch wenn jemand einen späteren Verkauf nicht explizit plant, ändert sich daran nichts.

Groth 10 Kommunikator - 395 - 15. Juli 2011 - 8:53 #

Ich kaufe auch lieber Neuware. Bei den ganzen Deals der verschiedenen Online-Anbieter und UK-Shops zahlt man zumeist eh den gleichen Preis oder weniger als die meisten gebrauchten Titel kosten würden. Wozu sollte ich mir in ein paar Monaten ein Spiel für x+10 Euro gebraucht holen, wenns mich neu maximal 10 Pfund kostet ? und sofern die Publisher nicht allzu sensible Daten wollten, ist mir die Registrierung auch egal. EA hat ja beispielsweise auch zu Weihnachten Spiele wie Sims3 an Abonennten der Newsletter verschenkt. Eine Aktion, die an mir ohne Registrierung vorbeigegangen wäre.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4295 - 15. Juli 2011 - 9:20 #

Ich verstehe das Gejammer eigentlich gar nicht. Ein Online-Pass ist eigentlich ein Verkauf einer Leistung, wie ein MMO Spiel. Da werden in der Regel Server betrieben, ein Spiel wird aktualisert und gepflegt und es wird Kundensupport finanziert. Dafür sollte man auch bereit sein, zu zahlen, wenn man nicht gerade seine eigenen LAN-Parties damit ausrichtet. Die Frage ist nur, welcher Preis dafür angemessen ist und das regelt gewöhnlich der Markt von selbst. Man muss ja nicht jeden Mist kaufen.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 9:31 #

rofl. Damals hat man viel weniger eingenommen und trotzdem kostenlose Server gestellt. Außerdem, wenn ich ein Spiel mit Multiplayer kaufe, will ich den auch weiterverkaufen können. Aber naja, Ubisoft Spiele kauf ich sowieso schon lange nicht mehr und EA brauch ich auch nicht unbedingt.

Groth 10 Kommunikator - 395 - 15. Juli 2011 - 12:05 #

Ubisoft und EA setzen wenigstens noch auf ein breites Spektum an Spielen. Activision setzt nur noch auf 5-6 Marken. 2K setzt auch auf DLC und OP, bleiben also nur noch die kleineren wie Bethesda, Codemaster, THQ etc ? Auch bei denen geht es vermehrt gegen Gebrauchtkäufe. Von wem willst du denn dann noch kaufen ? So groß ist der Gebrauchtmarkt auch wieder nicht, dass man diesem nachweinen müsste. Günstige Spiele bekommt man auch druch Import etc...
Und zum Thema Einnahmen, EA beispielsweise war letztes Jahr wieder in den roten Zahlen, Umsätze sind nicht Gewinne.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 12:45 #

Es geht mir auch nicht um DLCs die ich mir eh nicht kaufe, sondern um die Inhalte den ich mir mit dem Spiel kaufen und den aufdringlichen Kopierschutz. Außerdem weiß ich nicht was du für einen Verschleiß an Spiele hast, aber wenn man gerne Multiplayer spielt, kommt man mit Max eins pro Monat hin. Die Auswahl ist wirklich groß genug, wenn man auch mal gerne ältere spielt oder alte wieder raus kramt so wie ich. Selbst wenn von jetzt an mehrere Jahre nichts mehr erscheinen würde, würde es mir nicht langweilig werden.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 15. Juli 2011 - 9:34 #

Achso, deswegen soll ich jetzt für jedes Spiel also ein Abo abschliessen? Uiuiui. Du meinst das Model, das SOOoOo beliebt ist und soOoOo gut funktioniert, das es sich nur 2-3 große leisten können, während der Rest drumherum im F2P Model endet und dann versucht mit Pixel-Hüten ihre Miete zu bezahlen? :)

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 15. Juli 2011 - 13:58 #

@MachineryJoe: Der Neukäufer eines Spiels hat diese Leistung aber schon einmal bezahlt. Verkauft er sein Spiel, kann er die Leistung nicht mehr in Anspruch nehmen und verursacht auch keine Kosten mehr für den Hersteller (Serverwartung etc.). Er wird quasi durch den Gebrauchtkäufer 'ersetzt', der mittels Online-Pass dieselbe Leistung ein weiteres Mal bezahlen soll. Deshalb passt der Vergleich mit einem MMO nicht.

Extrembeispiel: 1000 Leute kaufen sich ein Spiel neu, nutzen den Multiplayer und verkaufen es dann an 1000 andere Leute, die den Multiplayer ebenfalls nutzen wollen und dafür alle einen Online-Pass brauchen. Der Hersteller braucht jetzt immer noch einen Server für 1000 Leute (er hat also keine Mehrkosten gegenüber dem Fall, dass die 1000 Neukäufer weitergespielt hätten), hat für diese Leistung aber 2000mal kassiert.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 9:25 #

Versteh ich nicht. Dann erstellt man sich halt dafür eine neue E-Mail und kann es dann verkaufen oder was??

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 15. Juli 2011 - 9:40 #

Wird etwas viel. Wenn du für jedes Spiel Username+Passwort brauchst und das dann immer mit verscheuern willst. Wenn es dann auch noch die eMail ist, musste den eMail-Account auch gleich mitverkaufen. Sonst könntest du ja via "Passwort"-Rettung das verkaufte Konto wieder zurückstibitzen.

Das wäre höchst unangenehm - und der Publisher könnte auch jederzeit deinen Account Bannen, weil du ja gegen seine bestimmungen verstossen hast, weil das mit Sicherheit nicht erlaubt ist...

Ja das leben als Betrüger, Mörder und Räuber ist schon hart. Und ich dachte, ich spiele nur Spiele.

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2011 - 9:47 #

Ja das Leben ist echt nicht leicht als Krimineller aber man muss halt sehen, wo man bleibt. ;D

Keksus 21 Motivator - 25001 - 15. Juli 2011 - 13:53 #

Hab ich vom kundenunfreundlichsten Publisher aller Zeiten nicht anders erwartet.

Alex Hassel 19 Megatalent - 17895 - 15. Juli 2011 - 18:01 #

Kann ich mit leben.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8031 - 15. Juli 2011 - 18:50 #

Er hat Jehova gesagt!

Kanonengießer 14 Komm-Experte - 2391 - 15. Juli 2011 - 19:37 #

Also, ich habe die letzten paar Online-Passes gar nicht eingelöst. Dazu gehörten Medal of Honor, Homefront und noch irgendwas, was mir grad nicht einfällt. Hab die Spiele wieder "komplett" verkauft. Wenn mich ein MP-Modus gar nicht erst reizt, lös' ich das Teil halt nicht ein und fertig. Und da ich sowieso ein Early Adaptor bin, seh ich das ganze gelassen.

Wrongfifty 12 Trollwächter - 1074 - 15. Juli 2011 - 20:33 #

Noch ein Grund Spiele erst zum Budgetpreis zu kaufen.

DanceingBlade 10 Kommunikator - 535 - 15. Juli 2011 - 21:06 #

Hmm, da ich keinen Gold Account habe kann ich mit dem Onlinepass eh nichts anfangen. Im Gegenteil ich kann sogar die Preise der Gebrauchtspiele nach unten drücken.
Wen jetzt viele so denken wie ich nimmt Ubisoft auch nicht mehr ein und der Erstkäufer ist der Dumme weil kein Händler viel Geld für ein gebrauchtes Spiel rausrückt.
Hat eigentlich jemand genau Zahlen wieviel Onlinepässe EA verkauft?.

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 16. Juli 2011 - 11:33 #

Also die Wortwahl Strafgebühr finde ich sowas von daneben. Wer soll hier bestraft werden? Die Gebrauchtkäufer haben viel weniger bezahlt als Neukäufer und werden wohl auch nach dem Kauf eines Onlinepasses darunter sein. Ich sehe keine Bestrafung.

volcatius (unregistriert) 16. Juli 2011 - 13:24 #

Das ist eh nur der erste Schritt - als nächstes wird es dann für Neukäufer einen Onlinepass mit 30 Tagen Spielzeit geben, ähnlich den MMOs.
Wer nach Ablauf der 30 Tage dann online weiterspielen möchte, kann ihn gegen Gebühr verlängern. Zuzüglich den Kosten für XBoxLive, natürlich.

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