Black Ops: Treyarch nicht verantwortlich für DLC-Preise

PC 360 PS3 Wii DS
Bild von Christoph Vent
Christoph Vent 123674 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtDieser User unterstützt GG seit fünf Jahren mit einem Abonnement.Xbox-Experte: Kennt sich mit Vollpreis-Spielen, DLC und Mediacenter ausAction-Experte: Wacht über alles, was mit dem Action-Genre zu tun hatAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Antester: Hat 10 Angetestet-Artikel geschriebenMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtRedigier-Guru: Hat 5000 EXP fürs Verbessern von Beiträgen gesammelt

12. Juli 2011 - 14:05 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
Call of Duty - Black Ops ab 13,43 € bei Amazon.de kaufen.

Den Unmut der Community an den Publisher weiterzuleiten, scheint bei Entwicklern im Moment sehr beliebt zu sein. Vor wenigen Tagen erst meldete Insomniac Games, dass sie an der Entscheidung, ihrem Spiel Resistance 3 einen Online-Pass beizulegen, nicht beteiligt gewesen seien (wir berichteten). Nun meldete sich auch Treyarch, Entwickler von Call of Duty - Black Ops, zu Wort. Thema dabei waren unter anderem die aus Sicht vieler Spieler zu hohen Preise für DLCs des Spiels.

In einem Interview mit der Webseite Gamasutra sagte Dan Bunting, Leiter des Bereichs Multiplayer bei Treyarch, auf Entwicklerseite habe man nicht viel Einfluss auf geschäftliche Entscheidungen. Stattdessen bemühe man sich, den Spielern möglichst viel Gegenwert zu bieten, was ihnen anhand der unzähligen Spielstunden an Unterhaltung auch gelingen würde. Zudem verbessere sich das Design der neuen Maps ständig. So nehme man zum Beispiel Rücksicht darauf, dass -- zur Überraschung des Entwicklers -- kleinere Maps bei der Community besser ankommen. Im Folgenden ergänzt Bunting, dass der Fokus darauf liege, durch regelmäßig neue Inhalte das Interesse der Fans zu halten, weshalb man mit drei veröffentlichten Mappacks innerhalb von sieben Monaten einen firmeninternen Rekord aufstellte.

Ob diese Art der Besänftigung bei der Community Wirkung zeigt, darf bezweifelt werden. Jedoch ist ebenso davon auszugehen, dass sich an den Preisen der DLCs in Zukunft nichts ändern wird, schließlich verkündete man im April noch, die Fans hätten sich mit den Preisen abgefunden. Die Downloadzahlen bestätigen ihr Übriges.

Khorn 13 Koop-Gamer - 1513 - 12. Juli 2011 - 14:11 #

"Im folgenden ergänzt Bunting, dass der Fokus darauf liege, durch regelmäßig neue Inhalte das Interesse der Fans zu halten"

Äh ok, man hätte auch einfach die Mod-Tools, die jetzt zufällig einen Monat nach dem DLC erscheinen sollen, von Anfang an anbieten können. Es gibt einfach nichts besseres als gute Mod-Tools um den Lebenszyklus eines Spiels zu verlängern. Siehe CS oder Battlefield 2

bam 15 Kenner - 2757 - 12. Juli 2011 - 18:15 #

Da jedes Jahr ein neues COD auf den Markt kommt, muss man den Lebenszyklus aber eben nicht (über einen langen Zeitraum) verlängern. Man will ja gerade, dass jeder Spieler jedes Jahr eine neue Version kauft und eben nicht noch jahrelang eine alte Version spielt.

Doof für die Spieler, aber so funktioniert das Geschäftsmodell der CoD-Reihe nunmal. Dass solche Entscheidungen von Activision Blizzard getroffen werden ist klar, schließlich ist Treyarch nur ein internes Entwicklungsstudio.

Spielstern (unregistriert) 12. Juli 2011 - 14:22 #

So ganz klar ist mir die Sache nicht. Die Entwickler haben keinen Einfluss auf die Preise, ok, aber sie haben ja Einfluss auf den DLC-Content. Mit anderen Worten: Wenn sie wissen, dass der DLC richtig teuer wird, dann können sie das ausgleichen, indem sie den DLC richtig umfangreich und unterhaltsam machen. Dann gibt es auch mehr Zufriedenheit auf Seiten der Käufer.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7746 - 12. Juli 2011 - 14:50 #

Nicht wenn sie nur eine gewisse Menge an Ressourcen für den DLC zur Verfügung haben (Zeit, Personal). Allein deshalb schon können sie sicher nicht beliebig Inhalt für den DLC produzieren. Und wenn sie zu viel hineinpacken würden, würde sicher Activision auch etwas dazu sagen.

Alien42 (unregistriert) 12. Juli 2011 - 14:55 #

Wäre eine Möglichkeit. Aber ich würde den Publishern zutrauen, das wenn der Content umfangreicher wird, das sie auch den Preis dafür erhöhen.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 12. Juli 2011 - 19:50 #

Ich schätze mal die Publisher würden einfach sagen "Nicht mehr als 5 Maps, die anderen packen wir dann ins nächste DLC."

Khorn 13 Koop-Gamer - 1513 - 12. Juli 2011 - 14:24 #

Das erlaubt aber das Firmen interne Memo nicht, weil ja sonst die Bonuszahlungen geringer ausfallen. ^^

Korbus 15 Kenner - 3189 - 12. Juli 2011 - 15:32 #

So wirds gemacht, die Knete aus den DLC Verkäufen einstreichen und dem Publisher den schwarzen Peter zuschieben. Die Jungs bei Treyarch haben den Bogen raus.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 12. Juli 2011 - 19:50 #

Die Leute kaufen's doch eh, wozu noch ein Statement dazu? Wenn es die Gamer so wollen, weiter so!

Nihilus6 15 Kenner - 2916 - 12. Juli 2011 - 20:39 #

Das traurige ist, dass obwohl die COD Spiele immer mehr an Qualität verlieren, die Käuferzahlen stetig steigen und sich gerne bei diesen DLCs über den Tisch ziehen lässt.
Gut eins muss man dem natürlich lassen, wer wirklich COD ersnthaft und langfristig online spielt, für den ist das ein annehmbares Preis/Leistungsverhältnis, für alle anderen ist es unverständlich wie man 15 Euronen für 5 Karten ausgeben kann :D

Tigerfr0sch 15 Kenner - 3072 - 13. Juli 2011 - 0:12 #

Die Geschichte wird sich auch bei MW3 wiederholen, und bei dessem Nachfolger und bei dessem Nachfolger...
Activision weiß doch bald nicht mehr wo die ganze Kohle noch angelegt werden soll.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit