Warhammer 40K - Space Marine: Multiplayer-Modus angespielt

PC 360 PS3
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Benjamin Braun 280826 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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20. Juli 2011 - 17:02 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Im April 2011 haben wir bereits einen ausführlichen Blick auf den Storymodus von Warhammer 40.000 – Space Marine (zum GG-Angetestet-Artikel) geworfen. Vor kurzem konnten wir uns auf einem Event in London im Mehrspielerpart des Spiels austoben und wollen euch verraten, ob das Spiel über die Kampagne hinaus zum Weiterspielen motivieren kann.

40 Stationen, ein GamersGlobal-Redakteur

Wir nehmen an einer der rund 40 Stationen Platz, an denen THQ die Xbox-360-Version startklar gemacht hat. Zunächst steht uns ein Spielerprofil auf dem fünften von insgesamt 41 Levels zur Verfügung. Auf dieser Stufe können wir aus den drei Standardklassen wählen oder uns eine erste eigene Klasse erstellen. Das gilt sowohl für die Fraktion der Space Marines als auch die der Chaos-Truppen. Unsere Wahl fällt auf die Sturm-Einheit der Space Marines, da sie als einzige über einen Düsenantrieb am Anzug verfügt, mit dem wir leicht höher gelegene Position erreichen können. Als Bewaffnung dient unserer Spielfigur eine Bolter Pistol sowie ein Kettenschwert für den Nahkampf. Nun ist es Zeit, das erste Match zu starten. Wir entscheiden uns für „Auslöschung“, was nichts anderes als ein Team-Deathmatch ist, in dem maximal 16 Spieler Platz finden. Dem zweiten Modus namens „Annektieren“ widmen wir uns später.

Die Partie beginnt: Zunächst versuchen wir uns in der Fabrik-ähnlichen Map zu orientieren und stoßen bald auf unseren ersten Kontrahenten. Scheinbar hat sich fast jeder für dieselbe Klasse entschieden wie wir, weshalb die meisten Gegner unter Beschuss fröhlich in der Luft herumspringen, um uns das Zielen zu erschweren. Kaum ist unser Ziel hinter einer Mauer verschwunden, taucht ein anderer Feind in unserem Rücken auf und malträtiert uns im Nahkampf. So lernen wir den Respawn-Punkt unserer Verbündeten etwas genauer kennen und bemerken, dass uns hier keine gegnerische Einheit gefährlich werden kann.

Wir sprinten schnell zum zentralen Teil der Map, in dem wir die meisten Chaos-Marines vermuten. Wir entdecken einen Raptor (die Chaos-Variante unserer Sturm-Einheit), der schnurstracks auf uns zuläuft. Wir nutzen das Sprungmodul, um ihn aus der Luft mit einem Sturzangriff zu vernichten -- und schon steht ein Kill auf unserer Habenseite. Beim nächsten Kontrahent setzen wir erneut unsere Sprungfähigkeit ein und wollen ihn aus der Luft mit unserer Waffe aufs Korn nehmen. Wir müssen aber feststellen, dass Schießen und Springen zur selben Zeit nicht möglich ist. Passt irgendwie nicht so ganz zu den genetisch getuneten Superkriegern, die man doch darstellen soll.


Bei Space Marines und Chaos-Truppen wählt ihr aus jeweils drei sich sehr ähnelnden Klassen.

Alle Klassen durchprobiert

Nach einigen Runden im Team-Deathmatch wechseln wir zum  Annektieren-Modus. Darin gilt es jeweils zwei Punkte auf der Karte mit dem Team zu halten oder einzunehmen. Jede erfolgreiche Eroberung oder Verteidigung bringt Punkte auf das Team-Konto. Wer als erstes das Limit erreicht, hat gewonnen.

Mittlerweile haben wir alle Klassen beider Fraktionen einmal durchprobiert. Der taktische Space Marine (auf der Gegenseite der Chaos Space Marine) ist ausgeglichen ausgerüstet und kann sowohl einen Plasmawerfer auf mittlere Distanz als auch ein Scharfschützengewehr für größere Entfernungen einsetzen. Im Nahkampf greift er auf ein Kampfmesser zurück, das er nur im absoluten Notfall einsetzen sollte. Feindlichem Beschuss entkommt er mit Hilfe eines schnellen Ausweichsprungs.

Der Devastor (Havoc bei Chaos) setzt primär schwere Waffen ein. Er bearbeitet seine Ziele deshalb am liebsten mit einer Laserkanone oder einem Raketenwerfer. Beide richten trotz ungenauem Feuer auch aus der Distanz noch großen Schaden an. Seine Klasse verfügt auch als einzige über die Möglichkeit, aufgeladene Schüsse abzugeben oder den Waffenmodus auf Schnellfeuer umzustellen. Dafür ist der Devastator Marine im Nahkampf hoffnungslos unterlegen, da er sich lediglich mit Tritten zur Wehr setzt. Alle drei Einheitentypen haben Zugriff auf jeweils sieben unterschiedliche Waffen. Wir können zwar auch eigene Klassen erstellen, nicht aber Fähigkeiten und Waffen frei miteinander kombinieren.


Das Waffenarsenal reicht von der einfachen Pistole bis zur mächtigen Plasmakanone.

Individuelles Aussehen, Charakter- und Waffen-Boni

Nach gut einer Stunde Spielzeit wechselt THQ das Spielerprofil. Nun stürzen wir uns mit einem Marine auf Level 41 ins Gefecht, der vollständig ausgerüstet ist. Mit jedem Levelaufstieg schalten wir nämlich sogenannte Perks frei, mit denen wir unseren Krieger an unsere Bedürfnisse anpassen können. Was soll es sein: eine schnellere Regeneration der Gesundheit im Kampf oder ein zusätzlicher Waffenslot im Inventar? Insgesamt stehen acht dieser Charakter-Perks im Spiel bereit.

Darüber hinaus gibt es auch Waffen-Perks, mit denen wir beispielsweise die Schussfrequenz erhöhen oder ein größeres Magazin in die Schlacht tragen. Sie schalten wir aber nicht einfach beim Aufleveln frei, sondern indem wir Herausforderungen meistern. Eine bestimmte Anzahl an Kopfschüssen, Assists oder Kill-Serien schaltet die Perks frei, von denen es jeweils zwei pro Waffe gibt. Also ganz ähnlich wie im Mehrspieler-Part von Bioshock 2. Auf Level 41 können wir jetzt im Charaktermenü auch auf sämtliche Rüstungstypen und -farben zugreifen und unserem Marine eine individuelle Note geben. THQ rühmt sich mit bis zu 1,8 Milliarden Kombinationsmöglichkeiten, von denen aber die allerwenigsten spielerische Auswirkungen haben.


Die Sturm-Einheiten beider Fraktionen verfügen über einen tödlichen Bodenangriff.

Vorläufiges Fazit

Nach den rund zwei Stunden, die wir den Multiplayer-Modus von Space Marine spielten, hatten wir das Gefühl, das schon alles irgendwie gesehen zu haben. Zwei Fraktionen, jeweils drei (im direkten Vergleich sehr ähnliche) Klassen und zwei Spielmodi sind nicht gerade üppig. Die Menge an Herausforderungen und die umfangreichen Mittel, den Charakter individuell zu gestalten, sind im Gegensatz dazu gigantisch. Space Marine spielt sich im Multiplayer-Modus schnell, bietet bombastischen Sound und sieht einigermaßen ordentlich aus. Aber eben auch nur ordentlich: Wie schon im Solomodus ist die Grafik nicht das Highlight des Spiels. Noch ist es zu früh, den Mehrspieler-Part abschließend zu bewerten. Er scheint uns aber nach den Eindrücken aus London hinter dem Solomodus etwas zurückzustehen.


Red Dox 16 Übertalent - 4110 - 20. Juli 2011 - 17:27 #

Auf Gametrailers gibts gerade 3 Vids dazu
http://www.gametrailers.com/index.php?

Gorny1 16 Übertalent - 4718 - 20. Juli 2011 - 18:18 #

Ich hoffe auf einen guten Solomodus... MP interessiert mich bei dem Game gar nicht, weil es da zu sehr mit meinen Warhammer 40k Vorkenntnissen kollidiert.
"Herumhüpfende" Spacemarines mit Sprungmodulen... (Betonung auf hüpfen, Sprungmodule sind ja normal für Sturmeinheiten)

MMn cool wäre gewesen, wenn die ein System aufgezogen hätten in dem die Spieler gezwungen werden in Squads vorzugehen. Z.B. durch starke Mali und Sichteinschränkungen(sowas wie die roten Adrenalinränder bei Spielen ohne klassische "Lebenspunkte"), wenn man zu weit von anderen Space Marines entfernt ist. Quasi ein Moralsystem.

Magnus Draken 12 Trollwächter - 888 - 20. Juli 2011 - 19:16 #

Kein Koop? :(

justFaked 16 Übertalent - 4264 - 20. Juli 2011 - 19:23 #

War auch mein erster Gedanke nach dem Lesen.

ShizOo 11 Forenversteher - 577 - 20. Juli 2011 - 21:25 #

m2

Red Dox 16 Übertalent - 4110 - 20. Juli 2011 - 19:56 #

Coop Informationen wurden noch nicht rausgegeben.
http://forums.relicnews.com/showthread.php?261373-Multiplayer-Blowout-Consolidation-Thread&p=1045273888&viewfull=1#post1045273888

Obs jetz allerdings nur stand alone coop (Marke GoW Horde) werden wird oder wie das bzgl. der Kampagne aussieht bleibt abzuwarten.

btw. sehr schönes Video bzgl. des Veränderns seiner MP Figur gibts hier
http://www.g4tv.com/videos/54234/warhammer-40k-space-marine-customization-walkthrough-video/?quality=hd

Magnus Draken 12 Trollwächter - 888 - 20. Juli 2011 - 21:11 #

Danke für die Infos!

Tom_82 12 Trollwächter - 959 - 20. Juli 2011 - 19:57 #

Ich hoffe einfach, dass sie die Stimmung gut einfangen. Die Screens sehr cool aus.

Lolo1887 10 Kommunikator - 501 - 20. Juli 2011 - 19:59 #

Man ist also nach 8 Levelaufstiegen auf Level 41? Wenn man pro Levelaufsteiug einen von 8 Charakter-Perks bekommt?

Tassadar 17 Shapeshifter - 7746 - 20. Juli 2011 - 23:12 #

Man wird wohl nicht zu jedem Levelaufstieg einen Charakter-Perk bekommen. Vielleicht bei jedem fünften?

Takeda Shingen 07 Dual-Talent - 99 - 20. Juli 2011 - 22:56 #

Das Ding heißt Bolter! - nicht Pistole ;-)

Magnus Draken 12 Trollwächter - 888 - 21. Juli 2011 - 0:15 #

"Als Bewaffnung dient unserer Spielfigur eine Bolter Pistol sowie ein Kettenschwert für den Nahkampf"

"Das Waffenarsenal reicht von der einfachen Pistole bis zur mächtigen Plasmakanone."

Ich habe jetzt nur diese zwei Stellen im Text gefunden und dort ist Pistole nicht verkehrt, da es hier um die kleine Version des Bolters geht: die Boltpistole (engl. Bolt Pistol) wie sie von den Sturmtruppen getragen wird. Folglich wäre/ist Bolter falsch und auch Bolter Pistol.
Boltpistole, Bolt Pistol oder kurz Pistole ist richtig.

Für alle Newsschreiber ohne Warhammer-Hintergrundwissen empfiehlt sich übrigens ein Blick auf diese Seite:
http://www.lexicanum.de (deutsch)
oder
http://www.lexicanum.com (englisch)

Lord Lava 18 Doppel-Voter - 9600 - 21. Juli 2011 - 13:20 #

Mh, klingt ja nicht wirklich begeistert.
Allerdings hat das Spiel bei mir einen großen Bonus durch das Szenario, wird also gekauft, es sei denn man liest von großen technischen Problemen o.ä..

Der letzte Screenshot ist übrigens sehr cool.

asurmen 14 Komm-Experte - 2083 - 21. Juli 2011 - 14:14 #

Die Screenshots schauen schon nicht mal schlecht aus, leider interessiert mich der Multiplayer bei diesem Spiel gar nicht...

Punkbanana 13 Koop-Gamer - 1327 - 21. Juli 2011 - 19:29 #

Nice da freu ich mich schon

DanceingBlade 10 Kommunikator - 535 - 21. Juli 2011 - 21:10 #

Den Multiplayer seh ich jetzt auch als Bonus. Kann ja auch ganz lustig sein. Aber ein Koopmodus wäre auch sinnvoll.
Einen Bolt kann man sich als kleines panzerbrechendes Raketengeschoss vorstellen das im Körper des Feindes explodiert. Man hat also ein ordentliches Tefferfeedback.
Es wundert mich immer noch das das Spiel durch die USK gekommen ist, liegt wahrscheinlich daran das die Orks grün sind. Bluten Orks grün oder rot?.

Warhammer 40k ist nichts für Weicheier.

kOnsinger (unregistriert) 21. Juli 2011 - 21:11 #

ich find immer schwierig ein spiel so für zu bewerten oder ein fazit abzugeben.
ich mochte bis jetzt alle 40k spiele und ich glaub auch das wird mir spass machen.
i freu mi.

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