PSN Pass für Resistance 3: Insomniac selbst nicht glücklich

Bild von Johannes
Johannes 39095 EXP - 23 Langzeituser,R10,S3,A8,J10
News-Redaktion: Hat von der Redaktion weitere Rechte für das News-Redigieren erhaltenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertDieser User hat uns zur TGS 2017 Aktion mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Idol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenTop-News-Meister: Hat mindestens 500 Top-News geschriebenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtDieser User hat uns an Weihnachten 2016 mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Silber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreicht

11. Juli 2011 - 10:07
Resistance 3 ab 27,50 € bei Amazon.de kaufen.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Sony mit dem im September erscheinenden Egoshooter Resistance 3 einen eigenen Onlinepass etablieren will, um so dem Gebrauchtspielemarkt noch etwas Profit abgewinnen zu können. Denn der beiliegende PSN-Pass wird die Onlinefeatures des Spiels nur einmal aktivieren; Sekundärkäufer müssen einen eigenen Code erwerben (wir berichteten).

Nun hat sich der Entwickler des Spiels, Insomniac Games, über den Kurznachrichtendienst Twitter geäußert, dass er nicht an der Entscheidung beteiligt gewesen war. Die Anordnung sei direkt von Sony Computer Entertainment gekommen und musste von Insomniac hingenommen werden. "Der PSN Pass ist eine Initiative von Sony, die alle First-Party-Spiele betrifft. Wir sind die ersten, die ihn einbauen müssen", heißt es dort. In einem anderen Tweet wird ergänzt, dass aufgebrachte Fans ihr Feedback lieber an Sony richten sollen.

Insomanic Games' Resistance 3 soll am 9. September auf den Markt kommen.

Punkbanana 13 Koop-Gamer - 1377 - 11. Juli 2011 - 10:22 #

naja ist nicht das erste game was maßnahmen gegen den gebrauchtmarkt unternimmt

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7709 - 11. Juli 2011 - 10:32 #

Kann ich mit leben, spätestens wenn es das Spiel in der Platinum für 15 oder 20 Euro mit PSN-Pass gibt.

Revolted 09 Triple-Talent - 276 - 11. Juli 2011 - 10:36 #

Gut, dann sollen sie zukünftig nur Multiplattform entwickeln.

raveneiven 13 Koop-Gamer - 1705 - 11. Juli 2011 - 10:58 #

Also ich kauf mir in Zukunft lieber nur noch alte PS2 und N64 Perlen die an mir vorbeigegangen sind und spiele die. Zum Glück gibts ja genug gute Klassiker bis ich sehe wie sich der Markt entwickelt in Zukunft.
Alles andere kauf ich für 20€ oder so bzw. für 3,99€ im Steam sale.

Der Gebrauchtmarkt ist KEIN Betrug am Hersteller. Früher hat man seinem besten Freund immer die Spiele gegeben die man durchgespielt hatte oder zusammen gespielt oder einer kaufte Spiel 1 und der andere Spiel 2.
Wenn Sony darauf verzichten kann dass ich 40-50 Euro für ein gutes Spiel bezahle und warte bis ich es für 10-20 Euro bekomme oder gar nicht kaufe dann bitte =)

So, ich spiel jetzt Pokemon Rot, das ist gerade angekommen.
(PS: Ist es peinlich wenn man mit seinem 2. Gameboy mit sich selbst Pokemon tauscht :D)

Faxenmacher 16 Übertalent - 4033 - 11. Juli 2011 - 14:36 #

"(PS: Ist es peinlich wenn man mit seinem 2. Gameboy mit sich selbst Pokemon tauscht :D)"

"Leicht" nerdig ist das schon ;).

raveneiven 13 Koop-Gamer - 1705 - 11. Juli 2011 - 19:27 #

Aber so werd ich wenigstens nicht von meinen "Freunden" übers Ohr gehauen. ^^

slez 09 Triple-Talent - 320 - 11. Juli 2011 - 11:19 #

Warum nicht überlegen warum der Gebrauchtmarkt so groß ist, ich meine 50+ euro für ein Spiel zu verlangen ist schon teilweise krass, da die meisten Spiele Heutzutage innerhalb von einigen Stunden durchgespielt sind.

Extrem Beispiel Vanquish: Hätte ich dafür 50-60 Euro bezahlt für 3-4 Stunden Gameplay waren das 15-20 Euro die Stunde. Dafür könnte ich mit meiner Freundin ins Kino gehn und hätte immernoch einen größeren Mehrwert an Unterhaltung für mein Geld.

Green Yoshi 21 Motivator - 25390 - 11. Juli 2011 - 11:36 #

Die Spielpreise in UK sind eh günstiger als die Gebrauchtpreise bei Gamestop.

Basti51 14 Komm-Experte - 1984 - 11. Juli 2011 - 17:42 #

So siehts aus, aufm dt. Markt sind die Spiele aber auch in den letzten 2 Jahren billiger geworden, besonders bei ebay kann man oft gut einkaufen (aber da natürlich meist gebraucht)
Diese ganzen Maßnahmen sind echt der letzte Industriedreck. Ich will gebrauchte Spiele kaufen können und sie auch richtig benutzen!

Marco Büttinghausen 20 Gold-Gamer - P - 20431 - 11. Juli 2011 - 12:07 #

"Nun hat sich der Entwickler des Spiels [...] über [...] Twitter geäußert, dass er nicht an der Entscheidung beteiligt [...] war. Die Anordnung sei direkt von Sony Computer Entertainment gekommen."

Schön zu sehen das Entwickler noch volle Kontrolle über ihre Produkte haben *hust*

Apolly0n 12 Trollwächter - 1010 - 11. Juli 2011 - 12:41 #

Auch wenn die Entscheidung nicht von Insomniac selbst stammt, so bezweifel ich doch ernsthaft, dass sie die Sache nicht unterstützen. Egal welcher Entwickler es nun ist, sie klagen doch fast alle über den Gebrauchthandel. Wenn der Gebrauchthandel durch solche Maßnahmen unattraktiver gestaltet wird, man die Schuld aber jemand anderes zuweisen kann, dann ist das doch die denkbar beste Situation für Entwickler :)

Mir persönlich ist es aber ohnehin extrem egal. Ich kaufe meine Spiele immer neu (es geht eben nichts über den typischen Geruch, wenn man ein Spiel zum ersten Mal aus der Verpackung befreit ... herrlich :D). Wenn mir Spiele zu teuer sind, dann warte ich eben, bis sie zu einem günstigeren Preis angeboten werden. Ohnehin entspricht das Ganze doch in weiten Teilen dem Steam-Modell (in einer light Fassung), dass viele ja nur all zu bereitwillig hinnehmen (so z.B. auch Millionen bei StarCraft 2 und zukünftig Diablo 3). Warum aber gerade der Online-Pass so verschmäht wird, verstehe ich nicht ganz.

Madrakor 15 Kenner - P - 3218 - 11. Juli 2011 - 12:54 #

Geht mir recht ähnlich, ich kaufe mir auch nur die Spiele zum Vollpreis, von denen ich weiß dass sie mir gefallen. Der Rest wird dann irgendwann zu reduzierten Preisen geholt, das reicht mir. Und weiterverkaufen werde ich meine Spiele auch nicht, irgendwie gehört eine Sammlung, ob nun digital wie bei Steam oder "in Echt", für mich zum Spielen dazu. So gesehen kann mir das ganze Online Pass gedöns egal sein.

CookieGER 07 Dual-Talent - 149 - 11. Juli 2011 - 14:37 #

Diese ganzen Online-Pässe sind meiner Meinung nach einfach nur nervig. Ich kann zwar den Gedanken dahinter verstehen aber trotzdem sollte man einen anderen Weg suchen..

Nihilus6 15 Kenner - 2916 - 11. Juli 2011 - 14:46 #

Ich find die Idee gut, denn letztendlich verliert der Entwickler/Publisher, durch einen Onlinepass kriegt er zumindest einen Teil wieder.
Eine Alternative dazu kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Jörg Kurzer (unregistriert) 11. Juli 2011 - 15:18 #

Was verliert er denn?

Novachen 19 Megatalent - 13156 - 11. Juli 2011 - 15:37 #

Na endlich spricht es mal jemand aus, dass die Entwickler auch nur die Opfer sind. Das betrifft doch nahezu alle Schutzsysteme, es wird sich immer beim Hersteller beschwert und mit Boykott gedroht, dabei haben sie an der ganzen Misere noch mit am wenigsten zu tun. Wenn SCE mein Essen bezahlt dann muss man das nunmal einbauen, so ist leider der Markt.

Trax 14 Komm-Experte - 2564 - 11. Juli 2011 - 16:24 #

Kein Problem. Ich muss ja mein Geld nicht für neue Spiele ausgeben und kann es gerne auch in andere Sachen investieren wenn mir die Politik der Publisher nicht zusagt.
Aus dem Alter wo man noch zwingend irgendwelche Titel haben will/muss bin ich längst raus. Ich bin mittlerweile auch schon bereit manche Schutzmechanismen zu dulden, aber man muss ja nicht jeden Mist akzeptieren.

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 11. Juli 2011 - 16:35 #

Ich finde es toll wo uns Ketten wie GameStop schon hingebracht haben.

Andererseits – warum sollte jemand den gleichen Gegenwert für weniger Geld bekommen als jemand der einen höheren Betrag zahlt? Wenn ich ein gebrauchtes Auto kaufe hat dieses ja auch schon eine „Wertminderung“ hinter sich. Nur um mal das gerne zitierte „Würdest du den auch den Kauf und Verkauf gebrauchter Autos verbieten?“-Argument wieder aus der Mottenkiste zu holen.

Nur am Rande: Ich bin nicht gegen der Gebrauchtmarkt. Ich bin nur gegen Ketten wie GameStop die diesen Markt inzwischen so Fett gefüttert haben das die Publisher zu solchen Methoden greifen.

Green Yoshi 21 Motivator - 25390 - 11. Juli 2011 - 18:11 #

Es ist wohl eher so, dass Gamestop ein sehr liebes Kind der Industrie ist. Spezieller Content und Editionen sprechen da ja eine ganz deutliche Sprache.

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 11. Juli 2011 - 20:12 #

Das verstehe ich auch nicht. Es liegt wohl einfach an der (vor allem in den USA extremen) flächendeckenden Verbreitung.

Green Yoshi 21 Motivator - 25390 - 11. Juli 2011 - 21:47 #

In Deutschland findet ja gerade ähnliches statt, bin letztens durch Mönchengladbach gegangen, innerhalb von 500 Metern zwei Gamestops gesehen. ;-)
Da sich Spiele in solchen Shops nicht gegen andere Medien wie CDs und Blu-Rays durchsetzen müssen, sind der Industrie solche Läden wohl ganz Recht. Und wer dauernd Spiele eintauscht, um sich neue Spiele leisten zu können, ist immer noch ein besserer Kunde als jemand der nur ein Mal im Jahr das neue FIFA und Need for Speed kauft.

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 11. Juli 2011 - 18:33 #

Ich finde aber schon, dass Gebrauchttitel auch eine Art Wertminderung haben. Veraltete Grafik sowie (je nach Titel) ein angegrautes Spielprinzip. Multiplayer (sofern vorhanden) geht auch nicht immer: Entweder sind die Server schon down oder leer.

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 11. Juli 2011 - 20:10 #

Stimmt. Aber der Industrie ist wohl weniger ein Spiel, das ein halbes Jahr oder mehr auf dem Buckel hat, ein Dorn im Auge als ein Titel der 1 – 2 Wochen nach Release bei GameStop, für 5€ - 10€ weniger als zum Neupreis, zum ersten mal gebraucht den Besitzer wechselt.

volcatius (unregistriert) 11. Juli 2011 - 23:20 #

Der entscheidende Punkt ist, dass weder Volkswagen noch BMW bei allen nachfolgenden Verkäufen eines einstigen Neuwagens mitverdienen.

Anonymous (unregistriert) 11. Juli 2011 - 18:01 #

Ich denke, dass Sony mit dem PSN-Pass einige Fehler machte. Erstens hätte er nicht PSN-Pass heißen dürfen, da er kein Pass für das PSN ist, sondern ein Pass für die Online-Funktionen der jeweiligen Spiele (SOCOM, Uncharted, etc.). Der Name suggeriert aber dem Kunden, dass er mit dem Pass Zugang zum PSN erhält.

Zweitens kommt der Pass kurz nach dem PSN-Ausfall. Es ist ein wirklich schlechter Zeitpunkt, um eine Gebühr für etwas einzuführen, das zuvor kostenlos war. Ich spreche ihnen nicht das Recht ab, solche Dinge zu tun – es gibt ähnliche Versuche von EA, Ubisoft, Capcom etc., den Gebrauchtmarkt einzuschränken. Sony hätte aber bis nächstes Jahr warten sollen, da der PSN-Ausfall noch zu sehr in den Köpfen der Leute ist.

Letztendlich werden wohl die Leute, die Online spielen möchten, ein neues Spiel kaufen und die Leute, die eine gebrauchte Kopie erwerben, den Singleplayer nutzen. Sonys Online-Spiele sind nicht sehr langfristig populär (vielleicht mit Ausnahme von SOCOM) und der PSN-Pass liegt nur First-Party-Titeln bei – also ist es keine so große Sache. Meine Vermutung ist, dass Sony weniger als zehn Millionen Dollar einnehmen wird, wahrscheinlich weniger als fünf Millionen Dollar. Und das ist die Kritik, die der PSN-Pass erzeugte, nicht wert.

Johannes 23 Langzeituser - 39095 - 11. Juli 2011 - 20:58 #

Bist du es, Michael Pachter?

marshel87 16 Übertalent - 5714 - 11. Juli 2011 - 18:26 #

Ich warte schon drauf, dass autos nur noch einen Fahrzeugbrief bekommen, wo man nur einen Halter eintragen kann...

Tom_82 12 Trollwächter - 959 - 11. Juli 2011 - 21:23 #

Es ist doch einfach schön mit anzusehen, dass ein Konsolenhersteller eines seiner Alleinstellungsmerkmale per Dienstanweisung mal eben außer Kraft setzt und so die Gamer einfach sinnlos frustriert. Entschieden wird an der Kasse.

Henke 15 Kenner - 3636 - 11. Juli 2011 - 22:55 #

Mir ist schon klar, das Hersteller und Publisher an Gebrauchtspielen nichts verdienen, genausowenig wie an den zahllosen Raubkopien, aber die Richtung, in die sich das ganze entwickelt, ist schon sehr bedenklich.
Ich bekomme als normaler Spieler/Käufer ja nicht einmal das ganze Produkt, sondern muß fehlende Inhalte auch noch teuer und umständlich per DLC nachrüsten, und dem armen Schwein, dem ich mein Spiel weiterverkloppe geht es noch übler...

In was für einer Welt leben wir denn?

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit