Battlefield 3: Modding, Destruction 3.0 und Systemanforderungen

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8. Juli 2011 - 19:53 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Ginge es um die Anzahl der veröffentlichten News, könnten EA und DICE die Schlacht gegen die selbsternannten Gegner von Activision und Infinity Ward mit Modern Warfare 3 bereits im Vorfeld des Release als siegreich erklären. Im Moment erscheinen täglich neue Information zu Battlefield 3. Eines muss man den Verantwortlichen dahinter lassen: Die Taktik der häppchenweisen Veröffentlichung geht auf - Battlefield 3 ist in aller Munde.

Der Vorgänger Battlefield 2 erfreute sich nicht zuletzt auf Grund zahlreicher, oft hochwertiger Modifikationen wie Forgotten Hope 2 oder Project Reality großer Beliebtheit. Die Community malte sich schon Fortsetzungen der Mods für das kommende Battlefield 3 aus. In einem Video-Interview mit GameStar zerschlägt Patrick Söderlund, Senior Vizepräsident bei EA, die Hoffnungen der Fans. Modding-Tools seien demnach nicht geplant, da man die Frostbite Engine 2 mit ihren Zerstörungen und ihren weiteren Funktionen bei DICE als zu komplex ansehe. Die Herausforderung, Mods zu erstellen, sei für die Fans zu groß. Ob diese Begründung von der Community akzeptiert wird oder eine "Jetzt erst recht"-Einstellung hervorrufen wird, wird sich ab dem 27.10. diesen Jahres zeigen.

Einen weiteren kleinen Dämpfer der Vorfreude erteilte Community Manager Daniel Matros in einem Podcast der Seite dontrevivemebro hinsichtlich der im Spiel eingesetzten Zerstörungstechnik Destruction 3.0, die dafür sorgt, dass Häuser und Umgebung auf Beschuss reagieren und letzten Endes sogar in sich einstürzen. So lassen sich Häuser wie schon in Battlefield - Bad Company 2 nicht gezielt in alle Einzelteile zerlegen. Effekte wie bröckelnder Putz an Wänden, wie man es aus den veröffentlichten Videos kennt, dienen somit nur der Optik und der Atmosphäre, nicht aber dem Gameplay.

Im amerikanischen Onlineshop des Händlers GameStop sind indes neue Systemanforderungen aufgetaucht. Da eine Bestätigung seitens DICE noch aussteht, sind folgende Angaben mit Vorsicht zu genießen.

Minimale Systemanforderungen:

  • Windows Vista / Windows 7
  • Zweikernprozessor mit 2,0 GHz
  • 2 GByte Arbeitsspeicher
  • DirectX-10- oder DirectX-11-kompatible Grafikkarte
  • 15 GByte freier Festplattenplatz (10 GByte bei Digitalversion)

Empfohlene Systemanforderungen:

  • Windows 7 64-bit
  • Vierkernprozessor
  • 4 GByte Arbeitsspeicher
  • DirectX-11-kompatible Grafikkarte (GeForce GTX 460, Radeon Radeon HD 6850)
  • 15 GByte freier Festplattenplatz (10 GByte bei Digitalversion)

Video:

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 8. Juli 2011 - 20:13 #

Also wenn eine Modding Group es drauf hat mit der Battlefield Engine umzugehen dann die Jungs von Forgotten Hope. Was die in FH2 alles aus der BF2 Engine gepresst haben war unglaublich. Ich denk die werden es auf die "etz erst recht" Tour machen.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 8. Juli 2011 - 20:38 #

Genau. Notfalls schreibt sich die Community ihre eigenen Tools. Die Studios unterschätzen immer wieder, wie lern- und experimentierwillig Modder sein können. "Es könnte ein paar Leute überfordern" ist ein strunzdämliches Argument in meinen Augen. Das hat einige auch in der Total-War-Community sauer gemacht. CA scheute sich, die Entwickler-Tools für Empire herauszubringen (wenn schon kein explizites Modding-Toolset), weil, wie sie sagten, sie dafür nicht geeignet seien; sie würden - leicht überspitzt widergegeben - nicht in einem hübschen Klickibunti-Kleid daherkommen. Also Kommandozeilentools? Na und? Wo ist das Problem? Solange es Modding gibt, haben Modder eigene Tools geschrieben, eigene Tutorials ins Netz gestellt und so weiter. Dass man das partout nicht sehen will... Ich verstehe es nicht. Sie müssten doch nicht einmal extra Moddingtools veröffentlichen, es würde schon reichen, wenn sie ein wenig Dokumentation springen lassen würden; nebst ein paar Worten dazu, wie Maps, Waffen, Items eingebunden und mit Funktionen ausgestattet werden können. Mehr braucht es doch gar nicht - den Rest mach eine genügend starke Community. Ich bin jetzt nicht über die Battlefield-Community im Bilde, kann mir aber durch die lange Existenz der Serie vorstellen, dass sie in Größe und Verve der Total-War-Community in nichts nachsteht.

fightermedic (unregistriert) 8. Juli 2011 - 21:13 #

amen und halleluja

bam 15 Kenner - 2757 - 9. Juli 2011 - 11:15 #

Auch wenns nicht offen gesagt wird, der einzige Grund warum Modding-Tools nicht angeboten werden ist DLC. Man will sicherlich das ein oder andere DLC-Paket verkaufen und in Konkurrenz zu Mods würde das sicherlich auf wenig Gegenliebe stoßen.

Dass sich der Entwickler damit ins eigene Fleisch schneidet ist eigentlich klar, anhaltender Mod-Support garantiert nämlich Verkäufe des Hauptspiels über Jahre hinweg und dürfte langfristig profitabler sein als das kurzfristige DLC-Geschäft.

Wiolant 10 Kommunikator - 494 - 8. Juli 2011 - 23:39 #

Bei BF Bad Company 2 gab es doch meines Wissen nach auch keine Mod-Tool, und mir ist ebenfalls kein größeres Mod für BC2 bekannt.
Eigentlich Schade, ich habe irgendwie die Befürchtung das BF3 das gleiche Schicksal treffen wird.

Battlefield Mods waren immer toll.
Wenn ich nur an BF 1918 zurückdenke.... ;)

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50612 - 9. Juli 2011 - 7:04 #

mods zu battlefiel gehören für mich so dazu wie das salz in die suppe......nur die mods haben battlefield zu dem gemacht was es heute ist, meiner meinung nach.

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