Angespielt: Red Orchestra 2 - Multiplayer

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4. Juli 2011 - 13:56 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Auch dieses Jahr lud der russische Publisher 1C wieder ins wunderschöne Prag zum alljährlichen Prag-n-Play, um sein aktuelles Line-Up vorzustellen. Unter dem eher überschaubaren Portfolio befand sich auch das viel versprechende Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad, das wir im Multiplayer-Modus gegen andere Journalisten und einige Entwickler des Titels spielen konnten.

Hoher Realismusgrad

Der Vorgänger Ostfront 41-45 war besonders wegen seinem hohen Realismusgrad bei vielen Spielern beliebt, schreckte aber Einsteiger durch seine Unzugänglichkeit schnell ab. Für den Nachfolger versprach der Entwickler Tripwire Interactive eine höhere Einsteigerfreundlichkeit, ohne dabei den Realismus zu beeinträchtigen. Anhand von vielen virtuellen Toden, aber auch einigen Erfolgserlebnisses im Multiplayer-Modus konnten wir uns vergewissern, dass dieses Ziel (noch?) nicht wirklich erreicht wurde...
Neben dem Team-Deathmatch-Modus hatten wir auch die Gelegenheit, den neuen Countdown-Modus anzuspielen. In ihm ist die Karte in mehrere Abschnitte unterteilt. Die Angreifer müssen in meist zwei bis drei Minuten ein bestimmtes Ziel erfüllen, um die nächste Aufgabe zu erhalten. Die Verteidiger müssen dies natürlich verhindern. Stirbt ein Spieler, muss er warten, bis der Countdown abgelaufen ist oder das entsprechende Ziel erreicht wurde, um wieder in den Kampf eingreifen zu können. In unserer Probepartie sollen wir ein Gebäude erobern, das von deutschen Soldaten erbittert verteidigt wird. Unser erster Versuch endet nach nur ca. 10 Sekunden und der Frage, die man am Abend sehr oft in unterschiedlichen Sprachen vernahm: Wo kam das denn her? Wie im Vorgänger führt meist ein einziger Treffer zum virtuellen Tod. Wird ein Spieler verwundet, muss er sich verbinden, um nicht zu verbluten. In unseren nächsten Versuchen haben wir dazu gelernt und bewegen uns nun nur noch geduckt von Deckung zu Deckung.


In Red Orchestra 2 - Heroes of Stalingrad solltet ihr jede Deckung nutzen, sonst kommt ihr nicht weit.

Durch den Hintereingang

Nach einigen Versuchen sehen wir ein, dass die Vorderseite des Zielgebäudes zu gut geschützt ist. Wir beschließen, das Gebäude von einer anderen Seite anzugreifen und schleichen zu einem Hintereingang. Einige Teamkameraden folgen uns und wir beginnen das Gebäude von hinten zu stürmen, während andere Mitspieler unsere Gegner auf der Vorderseite in Schach halten. Wir schaffen es, zwei verblüffte Verteidiger mit einer Handgranate auszuschalten, bevor wir wieder mal selbst das Zeitliche segnen. Diesmal hat uns ein eigener Mitspieler aus Versehen erschossen: Friendly Fire ist in Heroes of Stalingrad immer angeschaltet...
 
In der nächsten Runde entscheiden wir uns für ein Scharfschützengewehr und wechseln in das Team der Verteidiger. Beim Scharfschützengewehr stoßen wir auf eine Neuerung, die den Realismusgrad des Vorgängers noch ein bisschen nach oben schraubt: Wir müssen die Entfernung zum Gegner manuell einstellen; wir sind allerdings auch ganz gut ohne dieses neue Feature ausgekommen. Trotzdem konnten wir einige Abschüsse erzielen, bevor wir wieder zuschauen mussten. Davon, dass sich die Entwickler zurückhalten wollen, haben wir nur wenig mitbekommen. Aber dennoch fühlten wir stets, dass wir einen, wenn auch nur einen kleinen, Beitrag zum Teamerfolg geleistet haben. Denn das Spiel vermerkt zum Beispiel auch Assists, wenn wir einen Spieler nur verletzt haben und dieser dann von einem Mitspieler endgültig erschossen wird.


Im Singleplayer-Modus soll der Spieler sogar in Panzern Platz nehmen dürfen.
 
Spannender Solomodus?

Neben dem Multiplayer- will Tripwire Interactive auch einen spannenden Singleplayer-Modus abliefern. Als Einzelspieler könnt ihr die Schlacht um Stalingrad entweder auf deutscher oder auf russischer Seite bestreiten. Die Entwickler versprechen nicht-lineare Schlachtfelder und ungescriptetes Gameplay. Der Spieler soll sich selbst seinen Weg durch die Levels suchen können und nicht nur vorgegebenen Wegen folgen müssen. Außerdem soll der Spieler sogar in Panzern Platz nehmen dürfen. In welcher Art und Weise dies vonstatten geht, wurde uns allerdings nicht verraten. Das Innere eines Panzers und seine Steuerung sollen auf jeden Fall sehr realistisch ausfallen. Panzer sollen zum Beispiel eine vollständige AI-Crew besitzen.
 
Da uns vom Singleplayer-Modus nichts gezeigt wurde, können wir keine wirkliche Einschätzung abgeben, wie gut oder schlecht dieser werde könnte. Wir bezweifeln allerdings stark, dass er mehr als nur ein schmückendes Beiwerk wird. Der Mehrspieler-Modus machte auf uns hingegen einen guten Eindruck: Die Gefechte sind durch den hohen Realismusgrad im positiven Sinne anspruchsvoll. Taktisches Vorgehen und Teamarbeit werden definitiv belohnt, Einzelgänger bestraft. Wie lang das Spiel motivierend bleibt und ob auch Einsteiger ihren Spaß haben können, wird sich schon im nächsten Monat zeigen: Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad soll nach derzeitigen Planungen bereits am 30. August erscheinen.


tintifaxl 12 Trollwächter - 855 - 4. Juli 2011 - 14:08 #

Auf den Titel freue ich mich schon. Mal sehen, ob ich RO2 oder doch Iron Front - Liberation 1944 den Vorzug geben werde.

patrick_ 13 Koop-Gamer - 1402 - 4. Juli 2011 - 14:35 #

Red Orchestra ist stellenweise wirklich extrem frustrierend. Bis Heute verliere ich die meisten Panzerschlachten, weil meine Geschosse immer von der Panzerung des Gegners abgelenkt werden :/
Aber egal, dafür kann ich wenigstens als Panzerknacker aus dem Hinterhalt ein wenig reißen :D

Anonymous (unregistriert) 4. Juli 2011 - 15:38 #

Da stoßen CoD und BC2 Spieler schnell an ihre Grenzen.
Oh, ohne Zielfernrohr?
Was hinlegen,kriechen,heranschleichen,hääää,ist das was zu essen?

tintifaxl 12 Trollwächter - 855 - 4. Juli 2011 - 16:12 #

Sicherlich hat man als Arma2 Spieler einen kleinen Startbonus in RO2. Aber ich habe mich auch in RO schnell eingelebt, obwohl ich bis dahin nur BF1942 und Forgotten Hope gespielt hatte ;-)

DerMitdemTee 13 Koop-Gamer - 1267 - 4. Juli 2011 - 16:48 #

Call of Duty und Battlefield gibt es nicht erst seit Modern Warfare und Bad Company. Der Vergleich schließt sich also nicht um alles, denn Flankieren war in Call of Duty 2 beispielsweise neben vielen anderen Manövern genauso möglich wie das heute zu CoD gehörende blinde geballer. Menschliche Gegner vorausgesetzt. Zu der Zeit wurde durch die Spielergemeinde aus den Spielen einfach noch etwas anderes gemacht als nur pures Xbox Entertainment.

Heutzutage darf man natürlich befürchten deine angesprochene "Zielgruppe" ist mit nichts anderem als Destruction 2.0 und einem 12er Killstreak aufgewachsen, aber dabei 5-8 Jahre Spieleindustrie einfach auszublenden um hier ein wenig zu pöbeln verwandelt die entfernte Befürchtung schon fast in Angst und das sollte anhand der vergangenen Geschichte beider Spielereihen eigentlich nicht sein.

Zum Artikel:
Red Orchestra war zusammen mit Modifikationen (z.B Darkest Hour) schon immer spannend zu spielen und der zweite Teil wird das hoffentlich noch mit neu aufbereiteter Spielmechanik fortsetzen. Ich freu mich auf einen GamersGlobal Test ;)

Beckikaze 04 Talent - 23 - 4. Juli 2011 - 16:10 #

AUTOBUY. :) Red Orchestra war nen super Titel und bei Teil 2 bin ich gleich von Beginn an dabei. :)

ASDF 04 Talent - 23 - 4. Juli 2011 - 16:58 #

Was nicht erwähnt wurden ist, das es auch einen richtigen "arcade" Modus für Einsteiger geben wird. Dieser ist sicher nicht mit COD zu vergleichen aber so wie es scheint wurde dieser auch nicht hier mit vorgeführt. Desweiteren sind die Fahrzeuge auch im Multiplayer spielber, was irgendwie nicht aus dem Text hervorgeht. Bei Release gibt es 2 mittlere panzer und nach Release sollen kostenlos noch 2 Transporter und 2 liechte Panzer kommen, bei der bisherigen Patchpolitik von Tripwire dürfte das auch kein leeres Marketing Versprechen bleiben.

Ach lest einfach die bestetigten Fakten selber im übersichlichten Beitrag: http://forums.tripwireinteractive.com/showthread.php?t=48698

Anonymous (unregistriert) 4. Juli 2011 - 17:16 #

ein wenig zu pöbeln verwandelt die entfernte Befürchtung schon fast in Angst und das sollte anhand der vergangenen Geschichte beider Spielereihen eigentlich nicht sein.

Hat nichts mit pöpeln zu tun es ist einfach so.
Kenne viele Leute die auf Rat von Kollegen und mir,sich RO zu kaufen,
von 12 Leuten spielten nach 2 Tagen noch 3 ,der Rest spielte dann wieder BF2 mit der Begründung: Och, da ist man ja so schnell tot, ich treffe nichts usw.
Die einen mögen flache Spiele die anderen Spiele mit Tiefgang.
Problem ist halt das viele auf schnellen Spielspaß stehen und sich nicht mehr die Mühe machen wollen sich in ein Spiel einzuarbeiten.

Scytale (unregistriert) 4. Juli 2011 - 23:00 #

Hoffentlich wird RO2 ähnlich modbar wie RO, denn die Mods haben Ro erst ganz großartig gemacht, siehe Darkest Hour o.ä.

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