E3: Metro - Last Light angespielt

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Rechen 16014 EXP - 19 Megatalent,R10,S10,C5,A7
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11. Juni 2011 - 16:17 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Wer von euch wohnt in einem U-Bahn-Schacht? Erfahrungsgemäß ist die Quote der Untergrund-Bewohner unter unseren Lesern recht gering. Ganz anders sieht das im Shooter Metro - Last Light, dem Nachfolger des atmosphärischen Metro 2033 (GG-Test: 8.5) aus. Nach einem atomaren Krieg im Jahre 2013 ist die Oberfläche der Erde unbewohnbar geworden, die Überlebenden haben sich in den alten U-Bahn-Stationen Moskaus einquartiert. Metro - Last Light setzt zwei Jahre nach den Ereignissen aus dem ersten Teil an. Erneut schlüpfen wir in die Haut des jungen Artjom.
 
Mit Köpfchen gegen Faschisten
 
Unser Probespielen beginnt mit einer langen Kamerafahrt, die eine verheerte Ruinenstadt zeigt. Unterlegt wird das ganze von einigen Sätzen eines Sprechers, der die neue Ausgangssituation schildert. Obwohl wir im ersten Teil die geheimnisvolle Bedrohung der „Dunklen“ abgewehrt haben, sind die Bewohner der Metrostationen noch immer nicht zur Ruhe gekommen. Der Krieg in den Schächten tobt noch immer. Die Kamerafahrt endet, wir klettern in einen dunklen Tunnel. „Cektop 43“ lesen wir an einer Wand. Hier sind wir richtig, unser Auftrag: Wir sollen Mitsreiter befreien, die von einer, Fraktion namens „Reich“ gefangen gehalten werden. Zu allem Überfluss erinnern deren grimmige Vertreter auch noch an bösartige Faschisten. Die Gefangenen befinden sich in einem Zug, der den Stützpunkt des Reichs noch heute verlassen soll. Um die Kameraden zu retten, müssen wir uns also erstmal durch den Stützpunkt der Schergen kämpfen. Und den Zugang dazu blockieren wiederum zwei patroullierende Feinde mit Stirnlampen. Besonders gut haben uns übrigens die realistischen Lichteffekte und das Schattenspiel gefallen. Doch zurück zu unserem Problem: Wie kommen wir an den Kerlen vorbei? Wir warten einige Augenblicke, bis die beiden Wächter sich etwas voneinander entfernt haben. Den ersten erledigen wir von hinten mit unserem Messer – ein typischer Stealth Kill. Danach ziehen wir unsere Pistole. Ein paar Kugeln später sind wir im Tunnel alleine…
 

Die belebten Metro-Stationen waren bereits eine Stärke des Vorgängers, Metro 2033.
 
Das war noch nicht weiter schwer, doch jetzt gilt es, den Stützpunkt auszuheben. Um unbemerkt umher schleichen zu können, schießen wir mit unserer Pistole Grubenlampen aus. Doch wie löschen wir das Feuer, über dem sich die Gegner eine Suppe kochen? Draufschießen fällt da nämlich verständlicherweise flach. Zwei weitere Kugeln folgen, aus den Löchern im Kessel strömt Suppe aus, das Feuer erlischt. In bewährter Manier erledigen wir einige weitere Feinde und haben nun endlich einen kurzen Moment Ruhe um den Stützpunkt des Reichs genauer zu mustern. Dabei handelt es ich um ein zweigeschößiges Betongebäude. Wir machen uns auf den Weg nach drinnen und entdecken einen Tisch, auf dem äußerst detaillierte Waffen herumliegen. Doch wollen wir uns damit begnügen? Nein, stattdessen gehen wir ein kleines Stück weiter und klemmen uns hinter ein stationäres Geschütz. Genau das richtige Kaliber für den Kampf gegen eine weitere Gruppe von Feinden. Die Kugeln, die sich nicht in Reich-Soldaten bohren, schlagen in den Beton ein und reißen große Brocken heraus. Angewandte Physik für Destruenten!
 
Weiter geht’s. Nach einigen hundert Metern sehen wir aus der Ferne eine Versammlung von Reich-Faschisten, die in einer Art unterirdischer Halle stattfindet. Die Menge lauscht gebannt ihrem Anführer, der eine Rede hält. „Verstecken wir uns unter den Reich-Soldaten“, raunt uns ein Begleiter ins Ohr, der vor einigen Minuten zu uns gestoßen ist. Gesagt getan. Vorsichtig nähern wir uns der Versammlung und mischen uns unter die Soldaten. Meter für Meter tasten wir uns dem Redner heran. Plötzlich ziehen wir unsere Pistole und feuern mehrmals in die Luft. Die Verwirrung ist perfekt. Wir nutzen die Gunst der Stunde und machen uns auf und davon. Wir müssen schließlich noch den Zug mit den Gefangenen erwischen!


Manche Missionen führen euch auch an die Oberfläche der verwüsteten Spielwelt.

Turbulente Lorenfahrt
 
Unsere Flucht führt und durch bewohnte Nebentunnel. Zivilisten die uns im Weg stehen, stoßen wir zur Seite. Wir erreichen eine Art Schienenanlage und machen eine Lore. Wir erledigen einen weiteren Feind, ein zweiter ergibt sich uns und legt seine Waffen weg. Wir steigen auf die Lore und nehmen Fahrt auf. Wenn Zeit bleibt, feuern wir mit unserer Pistole nach hinten. Eine feindliche Lore nähert sich auf einem Nebengleis von hinten – samt wütender und heftig feuernder Faschistenfracht. Inzwischen haben wir den Zug mit den Gefangenen eingeholt, springen auf den hintersten Wagon auf und erledigen anstürmende Gegner mit einer Schrotflinte. Im Kugelhagel zerbersten Kisten, Stoff wird in Fetzen gerissen. Am Ende des Zuges erwartet uns ein schwer gepanzerter Gegner, der etliche Schüsse verträgt, nach einem heftigen Kampf jedoch zu Boden geht. Nun zu den Gefangenen… Argh! Die Demo ist schon vorbei…
 
Ein kleines Häppchen bekommen wir dann aber doch noch: Wir bekommen noch einen Ausblick auf die Mutanten, die es auch in Metro – Last Light geben wird. Selbst gesehen haben wir einen riesigen, an einen gewaltigen Fleischberg erinnernden, vor Muskeln strotzenden Gegner, der geskriptet Brocken aus einer Mauer riss. Bevor ihr jedoch selbst diese Biester bekämpfen dürft, müsst ihr euch noch etwas gedulden, erscheinen soll Metro – Last Light 2012.

 
KingJames23 15 Kenner - 3225 - 11. Juni 2011 - 17:05 #

Großartiger erster Satz^^

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