Südkorea: Zapfenstreich für Gamer unter 16

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Inti 3283 EXP - 15 Kenner,R2,A1,J8
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3. Mai 2011 - 7:50 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Am vergangenen Freitag verabschiedete die südkoreanische Regierung ein neues Fürsorgegesetz. Dieses besagt, dass Jugendliche unter 16 Jahren nach Mitternacht nicht mehr an Onlinespielen teilnehmen dürfen. Der Protest der Spielefirmen in Südkorea konnte dieses Verbot nicht verhindern.

Das Gesetz soll dabei helfen, die Internetsucht einzudämmen. In den letzten Jahren gab es in Südkorea einige erschreckende Fälle, die weltweit für Aufsehen sorgten. So ließ ein Pärchen im Mai 2010 ihr Baby verhungern, während es im Internet ein virtuelles Baby aufzog. Weiterhin verstarb im März des gleichen Jahres ein 32-jähriger Mann nach fünf Tagen Dauerspielen, in denen er nur wenige Pausen einlegte. Aufgrund dieser schwerwiegenden Fälle -- und einer geschätzten Anzahl von 2 Millionen Internetsüchtigen -- hat sich die Regierung von Südkorea für diesen Schritt entschieden. Wie und vor allem ob ein solches Gesetz durchgesetzt und kontrolliert werden kann, bleibt aber mit Sicherheit abzuwarten.

zegge 14 Komm-Experte - 2217 - 3. Mai 2011 - 8:14 #

Traurig, dass man für solche Fälle Gesetze braucht. Man sollte doch annehmen, ein gesunder Menschenverstand sei vorrausgesetzt.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 8:17 #

Ich denke, bei den Extremfällen kann so ein Gesetz nichts ausrichten. Es sei denn, Nachbarn passen auf.

Inti 15 Kenner - 3283 - 3. Mai 2011 - 8:21 #

Das frage ich mich auch wie die das Gesetz durchsetzen wollen.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 3. Mai 2011 - 17:12 #

Mein Ansatz:
Indem man bei dem Account sein Geburtsjahr angibt. das müssen die bei der Accounterstellung halt irgendwie prüfen (Ausweisscan, Nummer etc.) Natürlich kann man dann mit dem Account eines Anderen rumeiern, aber dann ist dessen Besitzer verantwortlich, wenn was passiert.

Asto 15 Kenner - 2904 - 3. Mai 2011 - 8:52 #

Naja süchtige besitzen in dem Bereich aber nur noch einen beschränkt funktionierenden gesunden Menschenverstand, das ist das Problem. Und süchtig kann man unter >bestimmten äußeren Faktoren< schnell werden, da kann sich keiner von frei sprechen.

Larnak 21 Motivator - P - 25543 - 3. Mai 2011 - 13:56 #

Da wird das Gesetzt wohl gar nichts ändern, schließlich betrifft das nur Kinder. Gerade für die finde ich das aber gut - bis Mitternacht ist ja auch lang genug ;)
Erwachsene müssen auf sich selbst aufpassen - schlimm nur, wenn sie ihre Verantwortung gegenüber anderen vernachlässigen.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 3. Mai 2011 - 22:34 #

find ich auch aber sachen wie "So ließ ein Pärchen im Mai 2010 ihr Baby verhungern, während es im Internet ein virtuelles Baby aufzog. " gehn halt einfach mal überhaupt nicht ;)

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 4. Mai 2011 - 1:46 #

Ich traue schon den meisten deutschen Nachrichten nicht mehr, alles wird überall abgeschrieben, keiner checkt mehr Quellen, alle verlinken sich gegenseitig und dazu das geheule "Das Internet hat einen Geburtsfehler!!1! Da kann man kein Geld machen mit (witz->?)Qualitäts(?<-witz)journalismus!!1elf".

Und wenn ich dennen schon nicht mehr wirklich traue, bevor ich nicht 3 andere Quellen gecheckt habe, glaube ich einem Land wie Südkorea noch weniger. Bestimmt ist an der Story was wahres dran, aber was ...?

Die selbe Story könnte man sicher auch von deutschen Suffeltern schreiben, während ein Kind im Nebenzimmer stirbt. Was für Gesetze bringt man dann auf die Spur? Kein Alkohol mehr? Wär ich dafür - aber mit dieser Meinung stehe ich ziemlich alleine da.

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 3. Mai 2011 - 8:21 #

Auf der einen Seite finde ich es richtig, da meiner Meinung nach ein 16 jähriger oder jährige nach 0 Uhr nichts mehr am PC zu suchen hat. Selbst vorher ist es schon fragwürdig da Schule & Co. vernachlässigt wird. Aber logischerweise verhindert das Gesetz nur Online spielen und nicht spielen ansich (wäre aber auch ein Schritt zu weit denke ich).
Witzig allerdings finde ich das das Gesetz mit der populistischen Beschreibung: "Wir tun was für Kinder" erscheint und dann in der News die Rede ist von einem Paar das ihr Kind verhungern lies (hm also soviele 16 jährige Paare mit Kind kenn ich jetzt nicht). Und das andere Beispiel "ein 32 jähriger" spricht für sich. Mag natürlich an den Quellen News liegen aber ich finds schon seltsam ;)
Für solche Menschen bringt das Gesetz nichts aber die scheinen genauso gefährdet wie die jungen Menschen.

bam 15 Kenner - 2757 - 3. Mai 2011 - 8:22 #

Da in Südkorea hauptsächlich über Internetcafes gespielt wird, kann man das ganze recht gut umsetzen. Wenn Betreiber hier Jugendliche nach Mitternacht quasi nach Hause schicken müssen geht das doch völlig in Ordnung.

Wie das genaue Gesetz nun lautet geben die Quellen leider nicht her. Höchstwahrscheinlich gilt das Verbot aber eben nicht für zuhause, weil man es nicht kontrollieren kann.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 8:24 #

Für diese Fälle stimmt das natürlich. Naja, wir sind es ja eh schon gewohnt, dass ab 0 Uhr Zapfenstreich ist, wenn man keine 18 ist.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12258 - 3. Mai 2011 - 8:35 #

Früher gabs mal sowas wie Eltern... aber das wurde wohl abgeschafft hm.

Nur wegen einem Einzelfall sowas veranstalten ist genauso übertrieben wie ein "Killerspielverbot" bei uns...

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 8:41 #

Wenn unter 16-Jährige nach 0 Uhr noch in einem Internetcafé sitzen dürfen, dann ist das wohl eher das Problem. Das Gesetz müsste zum Schutz der Jugend also viel breiter ausgelegt sein. Unser Gesetz hat da sicher seine Berechtigung. Das nur auf Onlinespiele festzulegen ist, wenn es kein analoges Gesetz zu unserem gibt, wohl eher am Problem vorbei.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12258 - 3. Mai 2011 - 8:44 #

nein?
Immerhin sind es die Eltern die dem Kinde gestatten solange wegzubleiben und auch sind es die Eltern die ihr Kinde mit Geld versorgen, nicht der Staat!

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 8:50 #

Aha, und weil manche Eltern einen an der Pfanne haben, darf/muss der Staat sich nicht zum Wohle der Kinder einsetzen?

Entschuldige, ich finde solche Regelungen richtig und wichtig, weil nicht alle Eltern verantwortungsvoll handeln. Das ist ein Punkt über den zu streiten ich keinen Sinn sehe. Verbote sind nicht immer gut, aber wenn es an manchen Ecken keine gesetzlichen Regelungen gäbe, wäre das oft noch schlimmer.

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 3. Mai 2011 - 8:50 #

Einzelfall sagst du?
Die Anzahl der jugendlichen die Aufgrund von Alkoholkonsum sterben ist sehr sehr gering (Einzelfälle? Gut wir haben das Gesetz ja auch schon) und trotzdem ist es erst ab 18 erlaubt Alkohol an Personen zu verkaufen und das ist auch gut so. Oder wieviele Jugendliche sterben an Lungenkrebs? Trotzdem sind Zigaretten erst ab 18. Das ist einfach eine Maßnahme um das Risiko zu senken genauso wie dieses Gesetz in Südkorea.
Klar: Eltern, seh ich genauso das heutzutage Erziehung ein Witz ist aber was will der Staat (Deutschland z.b.) machen? In die Erziehung eingreifen darf er nicht ausser es verstößt gegen Gesetze. Natürlich kann man andere Maßnahmen starten um Eltern bei der Erziehung zu helfen, aber sagen wir wie es ist: so ein Gesetz kostet leider weniger und geht schneller. Ob es mehr bringt ... keine Ahnung. :/

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 8:57 #

So was kannst du kaum verallgemeinernd sagen. Wenn du keine eigenen Kinder hast, dürftest du zudem kaum beurteilen können, ob Erziehung heutzutage ein Witz ist. Erziehung geschieht nicht im luftleeren Raum und sieht darum heute anders aus, als früher.

Das manche Eltern nicht in der Lage zu sein scheinen, ihre Kinder überhaupt zu erziehen, sollte dir nicht als Grundlage für so eine allgemeine Aussage dienen. Es zeigt vielmehr, warum die von dir aufgeführten Gesetze, wie du ja auch selber schreibst, trotzdem benötigt werden. Nicht, weil es überhaupt keine Erziehung mehr gibt, sondern weil es nicht wenige Fälle gibt, wo sie leider wirklich benötigt werden.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12258 - 3. Mai 2011 - 8:58 #

Schön alkohol und zigaretten und nun nenne mir einen minderjährigen Jugendlichen der nicht ohne Probleme an Zigaretten/Alkohol rankommt?
wirst keinen finden.

Und genau es kostet weniger und geht schnell aber helfen tut es sicherlich nichts. wer was haben will bekommt es so oder so.

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 3. Mai 2011 - 9:09 #

Tja erschreckend aber wahr. Bloß die Eltern die dann quasi zulassen/es nicht merken das ihre Kinder Zigaretten oder Alkohol konsumieren sind unverantwortlich. Daran kann aber auch der Gesetzgeber nicht viel ändern. Also finde ich in diesem Moment das Prinzip "wenig Hilfe ist auch Hilfe" in Ordnung, je nach Verhältnissmäßigkeit natürlich.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 9:13 #

Sorry, das ist Blödsinn. Man kann die Maßnahmen umgehen, aber "problemlos" ist das nicht möglich. Es gibt durchaus Jugendliche, die deshalb verzichten. Du kannst eben nicht mit 13 in den nächsten Supermarkt laufen und dir eine Stange Zigaretten und eine Pulle Vodka kaufen. Du kannst zwar die falschen Freunde oder Eltern haben, aber die hat (zum Glück) nicht jeder.

Nach deiner Logik müsste man auch auf den verbot von Drogen verzichten. Es gibt ja durchaus Leute, die das Gesetz umgehen, also ist das Gesetz also Blödsinn...? Legalisieren wir also einfach alles, inkl. bei rot über die Ampel fahren, nur weil ein Gesetz keinen 100%igen Schutz bietet?

Mit deiner Argumentation kann ich mich nicht anfreunden.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12258 - 3. Mai 2011 - 9:25 #

lol wo lebst du?
Schon ich konnte problemlos Alkohol kaufen und auch meine kleine Cousine, die 14 ist, bekommt das Zeug ebenso problemlos. War als minderjähriger am Wochenende locker bis 2-3 Uhr in Lokalen, Polizei ist in den seltestens fällen aufgetaucht und dafür gabs am ende immer Toilette/Hintertür xD

Nehmen wir aktuelleres Beispiel, Solarium!
Darf man auch nur noch ab 18 rein... eigentlicht. Aussehen tut es ganz anders. Wenn man solche Gesetzte hat, sollte man auch schauen das diese Kontroliert werden allerdings hätte das einen Personal und kostenaufwand in sich den kein Staat tragen kann---> Kontrolle somit unmöglich.
An alles was frei verkäuflich ist, kommt man ohne Probleme heran. Wer ernsthaft was andres glaubt sollte sich mal kaltes Wasser ins Gesicht werfen...

Drogen (abgesehn von Zigaretten/Alkohol) sind nicht frei verkäuflich und dazu braucht man andere Kontakte stimmt.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 9:26 #

Du hast völlig am Kern meiner Aussage vorbei geschrieben.

bam 15 Kenner - 2757 - 3. Mai 2011 - 9:32 #

Ein Beispiel ist wohl kaum repräsentativ für ganz Deutschland. In den meisten Geschäften werden Ausweise kontrolliert wenn es um Tabak und Alkohol geht, einfach weil es da empfindliche Strafen gibt, wenn es nicht eingehalten wird.

Natürlich gibt es da Umwege und der ein oder andere Ladenbesitzer hält sich da nicht dran. Kontrollen und Testkäufe gibt es aber tatsächlich und das reicht um deutschlandweit in den meisten Geschäften bestehende Gesetze umzusetzen.

Was wäre denn die Alternative? Verkauf von Tabak und Alkohol an Kinder und Jugendliche erlauben? Das könnten Eltern dann doch erst recht nicht kontrollieren. Es ist einfach ein Zusammenspiel von Kontrolle seitens des Staates, dem Handel und den Eltern. Kein Beteiligter kann das alleine Regeln, zusammen funktionierts aber recht gut.

Larnak 21 Motivator - P - 25543 - 3. Mai 2011 - 14:02 #

Tja, und ich musste neulich meinen Ausweis vorzeigen, weil ich Mon Cheri kaufen wollte. Alkohol und so...

Klar, irgendwie kommt man immer 'ran. Aber durchweg als problemlos würde ich das nicht bezeichnen.

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 3. Mai 2011 - 9:25 #

Stimmt an diese Argumentation hab ich gar nicht gedacht. Letzlich gibt es aufjedenfall Gesetze die ihre Daseinsberechtigung haben und da gehören die genannten definitiv dazu. Nur alles und dauerhaft zu kontrollieren sollte eben jedem klar sein: ist nicht möglich.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 9:28 #

Da stimme ich dir zu. Ich bin kein aber auch Freund von schnellen Verboten. Aber: Nur weil man nicht alle Gesetze zu 100% kontrollieren kann, bedeutet das nicht automatisch, dass sie sinnlos und falsch sind. Und auch da stimmen wir, denke ich, überein. ;-)

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 3. Mai 2011 - 9:40 #

Jap :) tun wir, alles 100% kontrollieren hätte ja fast schon etwas von Polizeitstaat.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12258 - 3. Mai 2011 - 10:20 #

Was ich damit sagen will, ein Verbot (egal von was) ändert nichts am eigentlichem Problem vorallem nicht langfristig!

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 3. Mai 2011 - 10:25 #

Verbote haben auch gar nicht die Aufgabe, Ursachen zu bekämpfen. Sie lindern nur die Symptome.

Verhindern Verbote, dass jemand mordlüstig wird? Nein. Aber im Einzelfall können sie einen Mord (Symptom) verhindern, da der Mordlüstige doch vor der Gefahr der Strafe zurückschreckt.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10735 - 3. Mai 2011 - 10:36 #

Da hast du natürlich völlig recht! Nur ist ein Verbot deshalb in meinen Augen nicht automatisch auch sinnlos und sollte weggelassen werden.

Aufklärung und Hilfe bei der Symptombekämpfung sollte immer dazugehören.

Lexx 15 Kenner - 3460 - 3. Mai 2011 - 9:04 #

Mit 16 war ich zu Schulzeit immer um 9 im Bett. :>

Vidar 18 Doppel-Voter - 12258 - 3. Mai 2011 - 9:06 #

um 9? hast ja ganze schulzeit verschlafen..tststs ^^

Lexx 15 Kenner - 3460 - 3. Mai 2011 - 10:32 #

9 Uhr Abends natürlich.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12750 - 3. Mai 2011 - 10:01 #

Find ich ehrlich gesagt nicht so schlecht. Gerade handelt es sich hier um Jugendliche die sogar noch UNTER 16 Jahren sind. Also 13, 14, 15 jährige haben um die Uhrzeit nun draußen echt nichts mehr verloren. Hier gibt es den Zapfenstreich für unter 16-jährige ja auch ab 22.00 Uhr und für unter 18-jährige ab 0.00. Beschwert sich doch auch niemand, mit 16 oder 17 denkt man da anders darüber, habe ich ja damals auch, aber mit 14 oder so war das für mich eher kein Thema.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 3. Mai 2011 - 11:27 #

Ich stör mich daran, wenn der Staat einen Vorschreibt was die eigenen Kindern zuhause tun und lassen sollen.

Am besten man Kaserniert alle Kinder ein, bis sie 18 sind und lässt sie dann Frei. (/sarkasmus)

Sorry, aber da sind die Eltern in der Pflicht. Für jedes Problem ein Gesetzt, die müssen echt dicke Bücher haben.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12750 - 3. Mai 2011 - 12:58 #

Diverse Jugendschutzgesetze in Deutschland sind auch selbstredend für die eigenen vier Wände gedacht. Um bei Videospielen zu bleiben, meinst du wenn 14-jährige zu Hause Spiele ab 18 spielen dürften würde man dessen Verkauf an Kinder unterbinden? Laut Gesetzauslegung dürfen sie das auch zu Hause nicht tun. So ist es nun auch in Südkorea nur eben bei Onlinespielen. Ist also quasi eine Umsetzung der auch hier schonmal geführten "World of WarCraft ab 18!" Debatte. Solche Vorschriften gibt es in jedem Land, nur hält sich in den eigenen vier Wänden nicht jeder daran und so wird es auch in Südkorea der Fall sein. In erster Linie wird aber den Internetcafés ein Riegel vorgeschoben und da finde ich das für nochmals, unter 16-jährigen(!) nicht so schlecht. Oder meinst du echt das 14-jährige hier ins Casino oder um 3 Uhr in die Disco gehören?

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11216 - 3. Mai 2011 - 13:08 #

Alterskennzeichen von Spielen oder Filmen gelten nur in der Öffentlichkeit. Eltern müssen sich zuhause nicht daran halten, empfehlenswert ist es natürlich trotzdem. ;) Um bei deinem Casino-Vergleich zu bleiben, hätte es gereicht, wenn man das Gesetz auf Internetcafés beschränkt.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 3. Mai 2011 - 17:26 #

Danke Mad, dachte schon ich wäre im falschen Land.

Freu mich aber trotzdem schon auf die ersten Prozesse wenn Sohnemann die Mama verklagt, weil er vom Alk nuckeln durfte... ;)

Erinner mich nicht an Internetcafé's ... das eines Freundes vom Staat quasi putt gemacht, weil Computer + Spiele = Spielothek = Mehr Steuern zahlen, als du jemals einnehmen kannst.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 3. Mai 2011 - 17:34 #

Ich meine, das nicht der Staat auf alles und jeden Aufpassen muss.

Wenn ein 14jährige das macht - und schafft - haben einige nicht aufgepasst (Eltern? Einlasser? Wirt? andere Gäste?). Dafür gibt es bereits Gesetze, die muss man nur durchziehen. Man sollte die Strafen für die, die eben solche Kids reinlassen (und/oder Dinge verkaufen, die sie noch nicht haben dürfen) so hoch schrauben, das es sich nicht rentiert diese zu übertreten.

Und wenn ein 14jähriger ausbüxt von zu Hause und sich am Rauswerfer in die Disco schleicht, dann ändert es auch nix daran, das es ein zusätzliches Gesetzt gibt, welches das verbietet, denn das Kid hat schon die anderen Gesetze nicht interessiert.

Ich habe keine Kinder, aber in meinen 4 Wänden will ich das tun, was ich will - solange ich niemanden anderen damit schädige.

Anonymous (unregistriert) 3. Mai 2011 - 10:17 #

Südkorea hat schon den Onlineausweis ohne den man nicht ins Inet kommt oder? Inet-Sperrstunde lässt sich damit also auch für Spieler zu Hause kontrollieren.

Anonymous (unregistriert) 3. Mai 2011 - 15:00 #

Im letzten Satz steht 2 mal "und" ^^

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 3. Mai 2011 - 15:02 #

Danke, korrigiert.

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