Epic Games: „99-Cent-Apps sind unser Tod“

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20. April 2011 - 9:57 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Im Gespräch mit dem Branchenmagazin IndustryGamers äußerte sich Mike Capps, Präsident vom Unternehmen Epic Games (unter anderem für die beliebte Unreal Engine verantwortlich), kürzlich zu der Entwicklung der Spielebranche und was er von 99-Cent-Apps hält. Nach Ansicht von Capps sei es neben all' den Free-to-Play- oder Social- und Mobile-Gaming-Angeboten eine unsichere Zeit für das traditionelle Spiele-Business:

Epic besteht nun seit etwa 20 Jahren – und wir waren noch nie so unsicher über das, was als nächstes in der Spiele-Industrie passieren wird. Wir befinden uns an einer Art Wendepunkt. Wird es physische Distribution in 10 Jahren noch geben? Oder in fünf? Wird sich jemand für die nächste Konsolen-Generation interessieren? Was wird sich im PC-Bereich tun? Wird man auf dem PC noch Geld verdienen können, wenn es kein ‚connected game‘ sein wird? Was wird in der mobilen Kategorie passieren?

„Jede Menge furchteinflößender Dinge“, so Capps weiter. Anhand der PlayStation 3 beschreibt er im weiteren Verlauf, wie es früher war. So bestand kein Zweifel am Erfolg der Konsole, da die PS2 schließlich erstaunlich erfolgreich war. Zugleich stellt er die Frage, ob und wie man sicher sein kann, dass jeder den Sprung zur nächsten Konsolen-Generation mitmachen wird.

Trotz des großen Erfolgs, den das Unternehmen beispielsweise mit dem Spiel Infinity Blade für iPhone und iPad erzielen konnte, sieht der Epic-Games-Mitarbeiter besonders die „Welle an 99-Cent-Apps“ als eine große Bedrohung an und klagt:

Wenn es etwas gibt, das uns im traditionellen Spiele-Geschäft neutralisiert, dann sind es die Dollar-Apps. Wie verkauft man jemanden ein 60-Dollar-Spiel, das sich lohnt ... [die User] sind an 99 Cents gewöhnt. Wie ich schon sagte, ist es eine ungewisse Zeit in der Branche. Aber es ist auch eine spannende Zeit für denjenigen, der den richtigen Weg einschlägt und gewinnt.
Imbazilla 15 Kenner - 2964 - 20. April 2011 - 9:22 #

Und sie selbst helfen mit.

Tamttai 10 Kommunikator - 379 - 20. April 2011 - 9:36 #

quality beats price. so und nicht anders

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 20. April 2011 - 9:38 #

Wenn allerdings drei Millionen Nutzer eine App für 99 Cent kaufen ist das trotzdem retabler als wenn sich nur 5000 Käufer für ein 60-Dollar-Spiel finden. Sollte der Herr vielleicht mal durchrechnen ;) .

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12872 - 20. April 2011 - 9:45 #

Tolle Rechnung aber es sind meistens mehr als 5000 Käufer oder? Und ich halte auch nichts von den 99 Cent Titel, genau so wenig wie auf dem Telefon zocken, aber jedem das seine.
Ich denke trotzdem das 99 Cent Titel die großen Games nicht verdrängen werden, warum auch? Ist quasi wie früher in der Spielhalle, Titel für 99 Cent sind für zwischen durch mal und Games wie ein Killzone 3 sind für Abends vor dem TV.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 20. April 2011 - 10:02 #

Die Zahlen sind wahllos dahingeschrieben, die Relationen könnten aber passen. Preiswertere Spielen könnten wahrscheinlich einen höheren Umsatz und sogar einen größeren Gewinn bedeuten, das erfordert aber etwas Mut. Ok und solange das Kauf-Vieh für einen AAA-Titel bereitwillig auch mal 120 Euro (inkl. DLC-Abzocke) hinlegt..

AticAtac 14 Komm-Experte - 2128 - 20. April 2011 - 9:46 #

Ich glaube der "Herr" würde lieber folgende Rechnung aufstellen:
3 Millionen x 60$

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3111 - 20. April 2011 - 14:21 #

Du etwa nicht?

LEiCHENBERG 13 Koop-Gamer - P - 1788 - 20. April 2011 - 16:06 #

Aber wie Klug ist es, wenn man die Rechnung gern aufstellen würde, sich der -angeblichen- Realität nicht zu stellen?

Mal ehrlich: ich sehe einen riesigen Unterschied zwischen den Spielen für 79 Cent und den meisten "großen" für 40 Euro aufwärts. Die günstigen Angebote für mobile Plattformen sind ohnehin seltener von etablierten Firmen, denn von Hobby Programmierern oder sehr kleinen sich im Aufstieg befindlichen Spieleschmieden. Außerdem reichen sie eigentlich nicht an die Komplexität "ausgewachsener Konkurrenz" ~ ganz zu schweigen vom Komfort (mit einem Controller vor dem großen LCD TV, Freunden und Pizza zockt sichs doch viel angenehmer als zusammgekauert auf der Couch, während der Spieler 1/4 des Displays mit seinen Fingern verdeckt).

Eine Gefahr sehe ich in den günstigen, mobilen Spielen nicht .. auch wenn ich sie gern spiele, da gibt es doch größere Gefahren für die Industrie, denke ich. :)

AticAtac 14 Komm-Experte - 2128 - 20. April 2011 - 19:33 #

Klar, aber zwischen etwas "möchten" und Realität ist immer noch ein Unterschied!

TheEdge 14 Komm-Experte - 2383 - 20. April 2011 - 9:59 #

Epic verkauft aber meistens kein Spiel unter 1 Mio exemplare ;)
Zudem macht Epic kohle mit ihrer Engine und die lohnt es sich dann vielleicht für so ein 0,99 Cent Produkt nicht mehr zu kaufen. Dann kommt noch hinzu, dass sich nur ein kleiner Teil der Apps auch wirklich so oft verkauft.

Loki 11 Forenversteher - 597 - 20. April 2011 - 9:48 #

na lieber nicht, die sollen den Dollar-App Markt jemand anderem überlassen und sich wieder wie früher auf ihre Stammuser konzentrieren...Markttrennung wäre das beste für uns Gamer...auch wenn es für manche Firma eine Verkleinerung bedeuten würde...so müsste man wenigstens nicht in Konkurenz zu den Lemming-Bedienern treten...

FreakaDelle 02 Sammler - 3 - 20. April 2011 - 9:49 #

der zusammenhang zwischen angebot und nachfrage sollten capps bekannt sein. solange es genügend leute gibt die bereit sind für eine handvoll multiplayer karten geld hinzulegen, braucht er sich über den "untergang" des traditionellen spiele business keine gedanken zu machen.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. April 2011 - 9:50 #

Ich nutze keine 99er, aber die Industrie schafft es auch ohne, mich von Vollpreisetiteln abzuhalten. Es gibt immer mehr billiges, oder Kostenloses und Spiele die weitaus mehr kosten, müssten da auch viel mehr bieten, leider wird aber genau das meist nicht gemacht. Es muss ja auch an allen Ecken und Enden gespart werden. Teure Spiele mit teuren DLC´s zusätzlich verteuert und vieles nur auf schnellen Konsum zugeschnitten, 3-6 Monate, danach ist ein Spiel kaum noch im Kopf. Die Industrie macht sich Probleme doch meist selber, oder wie läuft das heute?

Ein Spiel muss schnell mit Unmengen an Mitarbeitern fertig gemacht werden, danach werden sehr viele entlassen ( waren ja meist eh nur für das Projekt eingestellt oder ziehen zum nächsten Projekt, falls bedarf besteht ) und der Kern arbeitet an DLC und den ganzen "Flüchtigkeitsfehlern". Alles recht seelenlos und der Großteil der Mitarbeiter macht nur seine Arbeit, kleine 20-50 Mann Teams die 2-5 Jahre brauchen und wo alle aus Überzeugung am Spiel arbeiten, will/kann sich keiner mehr leisten. Heute werden da einfach 150 Leiharbeiter beigestellt, damit das Ding in einem Jahr durch ist. Dann noch Millionen in die Werbung gepumpt, weil der Markt überfüllt ist mit gleichwertigen Spielen. So zumindest stell ich mir das Momentan vor und bezweifle, dass man damit F2P und billige Appgames etc auf Dauer mit Vollpreisspielen übersteht.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 20. April 2011 - 12:16 #

Kauf dir einen Nintendo DS. Keine DLC, kein DRM, so gut wie nie Bugs, kein F2P, aber dafür jede Menge geniale Spiele.

Mittlerweile habe ich, aus den Gründen die du genannt hast, meine HD-Konsolen seit 2 Monaten nicht mehr zum zocken an gehabt. Aber dafür liebe ich meinen 3DS wegen der Abwärtskompatibilität und es ist gerade ein Super Nintendo auf dem Weg zu mir. Ein Mega Drive kommt dann auch noch in den nächsten Monaten und ich bin im Gaming-Himmel auf Erden. :)

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2087 - 20. April 2011 - 13:26 #

Pass bloß auf, Retrogaming frisst einen schnell :)
Später willst Du noch ein Sega Master System, ein Saturn und so weiter. :)
Und am Ende hast Du nur ein Zimmer für den Retrokram, voll mit Konsolen, alten Heimcomputer und Arcadekram :)
Ich kann da ein Lied von singen.

BTW: Hat wer einen CPC664 oder CPC 6128 und was von Sinclair günstig abzugeben? :)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 20. April 2011 - 14:04 #

Master System... Wonder Boy 2! Oh mein Gott, habe ich dieses geliebt! Ich kann heute noch die Musik nachsummen. Der muss natürlich auch her, keine Frage!
Auf dem Saturn gab es doch Shining Force 3, oder? Naja der muss dann ja auch zwangsläufigerweise her.

Ehrlich gesagt habe ich nie verstanden, warum Retrozocker sich nicht einfach einen Emulator runtergeladen haben, mit dem sie jedes Spiel spielen konnten. Mittlerweile verstehe ich es absolut und freue mich tierisch darauf, meine "neuen" Konsolen hier aufbauen zu können. :)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. April 2011 - 22:09 #

Ich warte noch auf 3DS zum Winter, der DS hat vor kurzem den Geist aufgegeben und müsste mal bei Zeiten repariert werden :D MD2+MegaCD2 fliegt auch noch rum, und so gut wie alle anderen Nintendo Konsolen ;)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 21. April 2011 - 1:10 #

Na wenn du doch alles nötige da hast, dann mach einfach eine Mainstream-Pause. Schalte einfach mal völlig ab und zocke jenseits des HighEnd-PCs. Da wird es doch sicherlich den einen oder anderen Retrotitel geben, den du noch nicht durch hast.
Du wirst merken wie befreiend das ist. :)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 21. April 2011 - 1:37 #

Im Prinzip mach ich schon seit 2008 die Pause :D Viel F2P und Browserspiele und nebenher Retro Konsolen. Das letzte Spiel, welches mich so richtig am PC gefesselt hat ( also weit über 10 Stunden ) war Fallout NW. Momentan fehlt es mir bei den Spielen ( auch wenn sie sehr gut sind ) an einer Sache, Wiederspielwert. Ein Spiel auch ohne neue Inhalte nochmal spielen, einfach so weil es Spaß macht. Dieser Zauber fehlt irgendwie, nach einmal durchspielen ist die Luft raus ( persönliche Meinung jetzt ) und Spiel wird deinstalliert und vergessen. Vielleicht liegt das auch nur an der Masse an Spielen und früher musste man sich länger über ein Spiel freuen :D Das ist auch mit ein Grund, warum ich für Spiele maximal 30€ ausgebe, mehr sind sie mir einfach nicht Wert, bis auf wenige Ausnahmen ( vielleicht 1 Spiel im Jahr ).

Man sieht halt sehr oft verschenktes Potenzial bei den Spielen, und weiß aus Erfahrung, dass es Besser ginge, nur dann kommt wieder "Oh das wird so teuer können wir nicht blabla, aber dafür hauen wir das 4 Fache vom Spiel in Werbung" Das kotzt mich am meisten an, Werbung brauchen in meinen Augen fast nur schlechte Produkte, zumindest so enorme Werbeflut. Spiele haben sich auch ohne Internet und TV Werbung verkauft allein weil es Zeitungen mit Testberichten gab, den Rest macht die Mund zu Mund Propaganda. heute kommt jeder umsonst an Testberichte, nur fällt die Mund zu Mund Propaganda nicht selten negativ auf, ob man das durch die enorme Werbung versucht zu überschatten? :9

Wir werden sehen, wohin das noch führt, mich würden Berichte von Brancheninsidern ( Entwickler und Publisher, jedoch ohne PR blabla ) mal interessieren, wie sie das sehen, was sich geändert hat und wie sie die Zukunft sehen.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10736 - 20. April 2011 - 10:10 #

Im Grunde ist es bei PC-Spielen doch eher die Schwemme an guten Spielen und der schnelle Preisverfall. Ich muss gar kein Spiel für 99 Cent kaufen. Ich kann auch ein Vollpreisspiel einige Wochen nach Release sehr billig bekommen. Gerade erst habe ich Magicka bei D2D für 4,99$ gekauft. Das ist zwar noch kein 99er, aber für so ein neues Spiel verdammt nahe dran. Warum sollte ich also noch ein neues Spiel für 45€ kaufen? Sogar Shogun 2 konnte ich für 28€ bekommen, kurz nach Release.

Die Spieleindustrie ist ihr eigener Tod. Sie haut die Spiele im Jahrestakt raus - da kommt man als Normalsterblicher kaum noch hinterher.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. April 2011 - 10:23 #

"Die Spieleindustrie ist ihr eigener Tod. Sie haut die Spiele im Jahrestakt raus - da kommt man als Normalsterblicher kaum noch hinterher."

EA treibt es da ja gerade an die Spitze. Ich bin jetzt schon gesättigt, was meinen Zockerdrang angeht, nur das Jahr ist nicht mal halb vorbei, und ich ich bezeichne mich mal als Vielspieler. Das ist gerade wie ein Burnoutsyndrom durch zu viel Arbeit. Mit Spaß hat das langsam nicht mehr viel zu tun, überall Werbung für die Spiele aber langsam macht sich statt Vorfreude mehr Frust breit, und die Gedanken gehen schon mehr in OMG "muss" ich das jetzt auch noch spielen.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10736 - 20. April 2011 - 11:15 #

Ja, ist bei mir ähnlich. Ich möchte sehr gerne das neue Dragon Age spielen, ich möchte gerne Crysis 2 spielen... und ich habe einfach keine Zeit dafür. Und nebenbei kommen ja auch noch zig andere Spiele raus.
Darum lese ich Tests eigentlich auch nur noch sehr selektiv. Ich weiß schlicht und ergreifend, dass ich die meisten Dinge nicht spielen kann. Ausreizen... das geht eh kaum noch. Im Grunde bin ich kurz davor, zu kapitulieren und den Neukonsum komplett einzustellen. Der einzige Grund, warum ich bis jetzt dabei geblieben bin ist, dass für mich das Hobby "Computerspiele" eng mit dem spielen von neuen Titeln verbunden ist. Wenn ich damit aufhören würde, hätte ich wohl auch kaum noch Interesse an GG und anderen Spieleseiten, da dort Dinge stehen würden, die mich dann frühestens in 1-3 Jahren tangieren. Ich fühle mich da irgendwie "abgehängt".

Anonymousssssss (unregistriert) 20. April 2011 - 13:40 #

So wie dir gehts mir schon lange, Zille. Das letzte Spiel, das ich bei seinem Release gekauft habe, war Neverwinter Nights 2... und davor gabs auch schon eine lange Pause.
Man muss sich eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber dem verführerisch umfangreichen Angebot heutzutage geradezu antrainieren, wenn man sich nebenher noch auf dem Laufenden halten will.
Die Natur gab mir Vernunft. Also nutze ich sie auch.

Cohen 16 Übertalent - 4454 - 20. April 2011 - 18:48 #

So ist es. Mit dem Spiele-Überangebot und dadurch immer schnelleren Produktzyklen sägt die gesamte Spieleindustrie am eigenen Ast. Nach einem Monat gilt ein Spiel doch schon als "out" und wird nach wenigen Monaten für 10 - 20 Euro oder Pfund verscherbelt.

Man bekommt ja fast keine Gelegenheit mehr, ein Spiel zum Vollpreis zu kaufen, wenn man das/die aktuelle(n) Spiel(e) vor der Bestellung erstmal zu Ende spielen will ;)

Das erste Spiel seit Monaten, das ich möglichst release-nah haben wollte, war Portal 2, und selbst das konnte ich für 23 Pfund vorbestellen. Bei allen anderen potenziellen Spiele-Hits wird zwar ein Kauf eingeplant und ich freue mich auch darauf... aber ich habe immer im Hinterkopf, wie viele ungespielte Toptitel des gleichen Genres noch auf meinem ToDo-Stapel liegen, die oft keinen Deut schlechter sind als das topaktuelle Spiel.

Anonymous (unregistriert) 20. April 2011 - 10:14 #

Da man ja auf die Stammkunden von früher, die Core Zielgruppe, pfeifft u. lieber jedem, von Design Päpsten, ausgerufenem Trend, wie z.b. DRM, DLC o. Casualisierung nachhechelt (u. so ziemlich jedes Genre, welches ein Mindestmaß an Intellekt vorraussetzt abgeschafft hat), ist es natürlich nicht verwunderlich, wenn Sicherheit u. Planbarkeit verlorengeht. Denn die oberflächliche Masse, verliert das Interesse am Hobby Spiele genauso schnell, wie es entsteht. Zeit investieren diese Menschen eben auch viel weniger ins Hobby Spiele u. damit auch weniger Geld.

Macht gute, anspruchsvolle, intelligente, abwechslungsreiche Spiele, OHNE DRM, OHNE STEAM dann werdet ihr Käufer finden. Macht weiter wie bisher u. ihr werdet das Schicksal der Musikindustrie teilen.

Anonymous (unregistriert) 20. April 2011 - 10:22 #

Ich finds bedenklich, daß Freunde von mir Spiele gerne kaufen würden, (teils Spieleserien die sie IMMER gekauft haben...) jetzt lieber kopieren, weil sie auf Steam, Malware, DRM, DLC u. unausgereifte BETA Spiele keinen Bock mehr haben.

Der Gipfel ist, daß man dieser potentiellen Käuferschicht, auch noch die Budget Titel mit Steam u. DRM versaut u. somit auf Gewinne VERZICHTET.

Mein Tip an die Spielefirmen: Ihr seid zur Zeit echt perfekt, wenn Ihr die Branche zerstören wollt. Wenn Ihr das nicht wollt, macht einfach ALLES radikal anders. Mehr wie früher. War ja auch profitabel - sonst hätts damals keiner gemacht. Und wenn die heutige Spieleentwicklung so teuer ist, dann steckt ihr vielleicht zu viele Ressourcen in unwichtige Dinge. z.b. 3D Grafik.

Klischrow 06 Bewerter - 74 - 20. April 2011 - 10:34 #

Mich erstaunt immer wieder, wie groß die Konkurrenz von den Mobile Games (für Smart Phones) für "große" Spiele (für die Konsolen und den PC) zu sein scheint.
Abgesehn davon, dass ich mir kaum solche 99 Cent Apps kaufe, lässt sich das für mich gar nicht vergleichen.
Solche Spiele für Smart Phones sind doch was ganz anderes. Die sind für zwischendruch, wenn man inder Bahn oder so sitzt, ja ganz okay, aber man wechselt doch nicht von Spielen für die Konsole zu solchen kleinen Spielchen.
Die sind für mich eine nette Ergänzung wenn man unterwegs ist, aber nur weil es billiger ist, fängt man doch nicht an solche "Spielchen" zu spielen und lässt die Konsolen und den PC links liegen.
Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

PS. Die Spiele beschäftigen einen vielleicht nicht mehr so lang wie manches Spiel von früher, aber verstehe trotzdem nicht, warum sich so viele über die Preise aufregen. Klar kommen oft die DLCs noch dazu, aber wenn ich für ein neues Spiel 50 - 60 Euro zahle, finde ich das völlig okay, gerade wenn man sich anguckt, was Spiele heutzutage in der Entwicklung kosten. Wenn ich da an N64 Zeiten denke, da haben die Spiele genau so viel gekostet, und waren teilweise sogar noch teurer, aber damals hat das irgendwie nur wenige gestört.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. April 2011 - 10:42 #

Ich denke jeder Mensch hat ein eigenes Limit, wie viel er spielt ( keine Regelung ala ich spiele max 1h, sondern eine natürliche Grenze). Dabei ist egal was und wie, und die Apps machen das, was ein Spiel machen soll, sie unterhalten. Sagen wir mal du bist 1h mit dem Zug gefahren, hast eine Stunde gezockt auf deinem Smartphone und hast dann zu Hause angekommen, erst mal keinen Bock mehr auf zocken.

Klischrow 06 Bewerter - 74 - 20. April 2011 - 10:50 #

Das stimmt schon, so hab ich das auch noch gar nicht gesehen. Aber selbst wenn ich 1 Stunde im Zug gespielt habe und daheim erst mal keine Lust habe zu daddeln, ändert das ja nichts an meiner Kaufentscheidung, bzw. meinen Gewohnheiten und Vorlieben.

pepsodent 13 Koop-Gamer - P - 1414 - 20. April 2011 - 14:26 #

Früher gabs keine 99-Cent-Spiele für iIrgendwas. Da hat man dann im Zug z.B. Musik gehört und war ganz heiß drauf, zuhause direkt zu spielen. Das war dann ein teures Vollpreisspiel.
Heute gibts lustige und spaßige 99-Cent-Spiele für die Zugfahrt, und zuhause bist du dann ganz heiß drauf, die Musik in besserer Qualität mit keinen Umgebungsgeräuschen zu hören.
Das teure Vollpreisspiel hat verloren.
Natürlich gibts auch genug Leute, die für 99 Cent im Zug spielen und zuhause sofort trotzdem noch das dicke Vollpreisspiel reinhauen, weil eben auch das ganze Spielerlebnis ein anderes ist. Noch kann sich kein i-Spiel mit Fallout 3 oder sonstigen Schwergewichten messen.
Aber dass sich die 99-Cent-Spiele insgesamt auf den "normalen" Spielemarkt auswirken, denke ich schon auch. Vielen genügt die kleine Spielerei auf den portablen Geräten durchaus. Und ich denke, mit dem iPad2 wird das noch viel schlimmer werden.
Aber alles ändert sich immer. Und das auch noch überall. Jammern hilft da nicht. Müssen sich halt die dicken Spielekonzerne entsprechend bewegen.

Loki 11 Forenversteher - 597 - 20. April 2011 - 13:20 #

Naja...Spiele sind vll teurer geworden in der Entwicklung, aber garantiert nicht zu teuer...wenn man sich das Paradebeispiel MW2 anschaut (OK...da stand die Engine schon und musste nichmehr entwickelt werden...dennoch) 25 Mio. für die Entwicklung und 175 Mio.(!!!!!einself!!!) fürs Marketing...da kommich mir dann doch irgendwie verarscht vor...
Nur weils einfach profitabler ist, Kacke für viele zu entwickeln und zu hypen, als gute Sachen für wenigere zu machen, bei denen man jedoch nicht viel Marketing braucht...

Bin ja immer noch in der Hoffnung, dass, wie schon erwähnt, das Strohfeuer, des massentauglichen Videospiels, bald wieder erlischt und man wieder zu seiner Rolle als geekiger Nerd zurückehren darf...hab mich da eigentlich ganz wohl gefühlt...und die Spiele waren eben genau auf eine recht scharf umrissene Zielgruppe entwickelt, nich son schwammiger OneSizeFitsAll Schmarn...

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23313 - 20. April 2011 - 11:16 #

Ich mag One Dollar Apps, aber diese kann man doch nicht wirklich mit Vollpreisspielen vergleichen. Niemand verzichtet wegen Angry Birds auf Mass Effect 3.

hoetz 10 Kommunikator - 485 - 20. April 2011 - 11:33 #

Anders ausgedrückt: Das Marktpotential vergrößert sich durch die 1$ Apps. Durch diese können mehr Kunden erreicht werden, die vorher keine Videospiele gespielt bzw. gekauft haben, das muss sich aber nicht negativ auf die hochpreisigen Segmente (unsere 60 EUR Spiele) auswirken. Im Gegenteil, möglicherweise kann man hier sogar einen "Einstiegsdrogeneffekt" ausmachen. Ich sehe die Sache nicht so schwarz :)

Klischrow 06 Bewerter - 74 - 20. April 2011 - 11:50 #

Ich glaube so ein Effekt ist nur schwer zu erreichen. Ich kenne mich zwar auf dem App Markt nicht so aus, aber ich schätze mal die meisten Spiele werden max 4, 5 Euro kosten.
Selbst wenn dann jemand auf den Geschmack kommt und sich denk "eigentlich ist daddeln ein schöner Zeitvertreib", werden die meisten wohl bei solchen Spielen bleieben.
Der Preisunterschied ist einfach zu groß. Bei den Apps hat man ja nur die Kosten dafür, ein Smart Phone haben die Nutzer in der Regel ja schon (ich denke mal nur sehr sehr wenige werden sich ein Smart Phone wegen der Spiele kaufen).
Da werden die Kosten für "richtige" Spiele die meisten wohl eher abschrecken. Bis zu 60€ für ein Spiel, dann noch eine Konsole oder ein PC, der mit den Spielen fertig wird. Ich seh es ja bei mir. Wenn ich mal zusammenrechne, was ich für Videospiel und Zubehör schon ausgegeben habe...da kommt einiges zusammen
Da werden die meisten wohl eher bei ihren Apps bleiben.

Heretic (unregistriert) 20. April 2011 - 11:58 #

Einen "Hardcore-Gamer" (so würde ich das Gros z. B. der GG-Community nennen) interessieren solche Spielchen doch sowieso nicht, oder gehe ich da zu sehr von mir aus?
Ich habe es bisher immer so gesehen: die "echten" Spieler spielen die Vollpreistitel, die Gelegenheits-Spieler die Spielchen. Auch wenn viele Entwickler jetzt auf diesen Zug aufspringen weil es sich vielleicht sehr rentiert, fangen doch die Hardcore-Gamer nicht an nur noch solchen Cent-Kram zu zocken. Insofern braucht sich der Epic-Mensch nicht allzu viele Gedanken machen.

Für mich steht fest: zu Hause spiele ich ausschließlich vollwertige Titel weil ich mir dafür auch die zum Genießen notwendige Zeit nehmen muss. Zum Zeit-tot-schlagen unterwegs reicht mir das gute alte Snake auf meiner Nokia-Möhre (das nebenbei ganz umsonst ist), oder der MP3-Player.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 20. April 2011 - 12:19 #

Ich ziehe manchmal die Spiele auf dem iPhone den Konsolen- oder PC-Spielen vor, wenn ich zu Hause bin. Die Verachtung der Smartphone-Spiele ist meines Erachtens unangebracht, denn auch dort gibt es einige hervorragende Titel.
Plants vs Zombies z.B. lässt sich auf dem iPhone hervorragend steuern und macht mir nicht weniger Spaß als ein aktueller Vollpreistitel auf PC oder Konsole. Slice It! ist ein cleveres "Puzzlespiel", das ich jederzeit den Vollpreistiteln auf DS und PSP vorziehen würde.

Letztlich kann der Konsument nur froh sein, dass dank App- und Androidstore auch billigere Spiele Erfolg haben. Wenn man für 79 Cent Street Fighter IV auf dem iPhone 4 bekommt, muss Capcom sich zukünftig mehr bemühen, um Preise von 45 bis 60 Euro auf anderen Plattformen zu rechtfertigen.

Heretic (unregistriert) 20. April 2011 - 13:32 #

Kann ich ganz nachvollziehen. Meine Freundinn spielt gerade Galaxy On Fire und ich bin wirklich beeindruckt wie weit solche Spiele schon sind.
Trotzdem bleiben das Handy und der Handheld für mich Spieleplattformen für die Kleinen. Ich verstehe auch nicht warum manch einer (der Erwachsenen) hier den DS als seine Lieblingsplattform angibt. Setzen sich diese Leute wirklich mit dem Ding in die Straßenbahn? Ich würde mich da schämen. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen das auf solchen Geräten eine gleichwertige Spieltiefe, Atmosphäre u.s.w. erreicht werden kann. So gut das auch alles mittlerweile aussieht, ich glaube trotzdem das diese Technik nicht ausreicht die oben genannten Eigenschaften überzeugend rüberzubringen.

Nennt mich ruhig einen Deppen aber genau so seh´ ich das!

Loki 11 Forenversteher - 597 - 20. April 2011 - 13:23 #

Hm...außerdem, bleibt das Geld, das von Leuten für Spiele ausgegeben wird meist gleich, auch wenn sich die Titel an sich keine direkte Konkurrenz machen.
Kauf Dir pro Quartal 2-3 Minigames für insg 10€ und Du kaufst Dir nen Vollpreistitel pro Jahr weniger...

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. April 2011 - 22:23 #

Er vergisst z.B. auch neben den Apps die F2P Games. Es gibt eine Unmenge an Shooter mittlerweile, die teilweise sogar recht gut sind. Klar kranken sie hier und da an Cheatern oder Bugs oder bescheuertem Microtransaktionen, aber für Umsonst spiele ich z.B. gerne A.V.A. ( alliance of valiant arms ). Reicht mir vollkommen, ein COD muss ich da nicht haben.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 20. April 2011 - 11:57 #

"Was wird sich im PC-Bereich tun? Wird man auf dem PC noch Geld verdienen können, wenn es kein ‚connected game‘ sein wird?"

Was ist ein "connected game"?

An und für sich bin ich Epic immer noch böse, dass es Gears of War 2 nicht für den PC portiert hat, denn: Trotz schwacher Verkaufszahlen dürfte Epic mit der PC-Version von Gears of War Gewinn gemacht haben. Nicht nur den treuen Epic-Fans auf dem PC zuliebe hätte man daher Gears of War 1 auch auf dem PC einen Nachfolger geben können, anstatt die Handlung mit Raams Tod enden zu lassen. Ich habe allerdings auch meine Zweifel daran, ob die Entscheidung, Gears of War 2 nicht auf den PC zu portieren, tatsächlich in Raleigh, North Carolina getroffen worden ist: Da auch die von Microsoft veröffentlichten Spiele Alan Wake und Halo 3 nicht portiert worden sind, obwohl bei Ersterem mit Sicherheit Remedy nichts dagegen gehabt hätte, scheint mir eher Redmond dahinter zu stecken.

Epics Entscheidung aber, fortan den Fokus auf die Konsolen zu legen, kann man ihnen nicht verübeln. UT 3 war ohne Zweifel nicht unumstritten in der Fangemeinde (fehlende Neuerungen), aber: Es war technisch beeindruckend und dennoch extrem hardwaresparend und wurde von Epic sehr fürsorglich unterstützt (Titan Pack). Gemessen an der Qualität des Spiels waren die Verkaufszahlen mehr als enttäuschend. Dass Epic also lieber ein Gears of War 3 als ein UT 4 entwickelt, kann ich sehr gut nachvollziehen.

DarkVamp 12 Trollwächter - 903 - 20. April 2011 - 12:24 #

Lol

viele der 99Cent Apps sind wesentlich besser als die total öden Grafikdemos von Epic ohne jeglichen Spielinhalt (sorry).

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11222 - 20. April 2011 - 12:30 #

„99-Cent-Apps sind unser Tod“

Wenn man nicht auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren kann, ist das vielleicht so. Warum sollte es hier anders zugehen als in anderen Branchen. Ich weiß jetzt nicht, wie es auf dem iPhone aussieht, die aufwändigeren Apps fürs iPad kosten jedoch eher was zwischen 4,99€ und 7,99€ und unterscheiden sich in Sachen Spiel doch deutlich von dem, was man auf den aktuellen Konsolen und dem PC gewohnt ist. Die Märkte mögen sich überschneiden, sind aber keinesfalls Deckungsgleich. Wie Green Yoshi schon schrieb: wegen Angry Birds verzichtet wohl niemand auf ein Mass Effect.

Anonymous (unregistriert) 20. April 2011 - 14:06 #

"Wie verkauft man jemanden ein 60-Dollar-Spiel, das sich lohnt ... [die User] sind an 99 Cents gewöhnt."

Im Grunde ist die Sache doch ganz einfach: Kniet euch mal richtig in eine Enwicklung rein und in eine STrory die länger geht als 8 Stunden. Ich weiß noch, an "UNreal" hab ich Wochen gesessen.

rz70 (unregistriert) 20. April 2011 - 16:00 #

Es ist doch ganz einfach, ein Spiel ist mit 60-70 € einfach total überteuert. Das rächt sich nun mal. Wenn ich mir ansehe was ein Film auf Blu-ray kostet, dann sollte ein Spiel höchstens doppelt so teuer sein. Und das auch nur, weil die viel weniger absetzen als die Filmindustrie. Dafür kostet ein Spiel auch viel weniger als ein Blockbuster.

Aber an seiner Stelle würde ich auch jammern oder mich vielleicht fragen warum die 0.99 € Spiele so erfolgreich sind.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. April 2011 - 22:32 #

Moment ! :D

http://www.mcvuk.com/news/43951/COD-is-UKs-biggest-entertainment-product-of-2010

Natürlich muss man jetzt noch die Kinoeinnahmen dazurechnen, aber weniger Absetzen trifft es wohl nicht so ganz. Mittlerweile sehe ich z.B. viel lieber Serien, weil gefühlte 95% der Filme einfach nur richtiger Müll sind oder die hundertste Fortsetzung/Remake. Könnte man fast als parallele zur Spieleindustrie sehen.

Soul (unregistriert) 20. April 2011 - 18:40 #

Wie man ein 60 Dollar Spiel verkauft? Einfach richtig gute, innovative Spiele machen, diese schön umfangreich machen, fertig entwickeln(!) und auf den ganzen DLC und DRM Quatsch verzichten. Dann geben die Leute auch gerne dafür Geld aus.

Und was den PC noch betrifft: Anständige PC Versionen und keine üblen Portierungen von der Konsole.

Zenturio_Kratos 12 Trollwächter - 1162 - 21. April 2011 - 17:05 #

kann dir nur recht geben, wenn schon vor der veröffentlichung eines titels bekannt ist dass es inhalte zum download gibt hat man gleich das gefühl die wollen kein fertiges spiel bringen aber doppelt dabei verdienen.

GrotesqueTactics 07 Dual-Talent - 123 - 21. April 2011 - 20:11 #

Und genau deshalb werden viele DLCs erst mal entwickelt und erst nach dem Start angekündigt , um sie wenig später zu verkaufen. ;)
Wenn sich DLCs nicht lohnen, würden sie ja nicht entwickelt werden. Und wenn Leute tatsächlich Geld ausgeben, nur um ne andere Kleidung oder Waffe zu tragen, dann sollen sie's halt kriegen.

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