EA: Weniger und größere Marken // Mehr F2P-Angebote

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18. April 2011 - 17:39

Im Rahmen des jährlichen, sogenannten Showcase-Events lud Electronic Arts vergangene Woche verschiedene Partner aus Einzelhandel und Medienbrache nach London ein. Während der Veranstaltung ging es unter anderem um die bevorstehenden größeren Veröffentlichungen sowie zukünftige Unternehmensstrategien. Während einer einleitenden Rede skizzierte EAs UK Marketing Director Stuart Lang die vier Grundprinzipien für das Geschäftsjahr 2012. Im Detail handelt es sich dabei um:

  • weniger und größere Marken
  • Verstärkung digitaler Aktivitäten
  • Erweiterung der Direktvermarktungs- und Free-to-Play-Angebote
  • fortlaufendes Engagement bezüglich neuer IPs und neuer Genres

Darüber hinaus erwähnte Lang, dass sich die Strategie hinsichtlich weniger und größerer Marken bereits auszahlt, was seiner Aussage nach auch an der Gewährleistung hochqualitativer Produkte und Dienste auf einer konstanten Basis liegt.

Zudem konnte das Unternehmen große Fortschritte auf dem Shooter-Markt erzielen und den entsprechenden Marktanteil im Jahr 2010 von acht auf 16 Prozent verdoppeln. Nach dem Start des Jahres 2011 mit den Veröffentlichungen von Crysis 2 und Bulletstorm, steht mit Battlefield 3 im vierten Quartal der „in diesem Jahr stärkste Release in diesem Bereich“ bevor.

Neben der Kategorie der Shooter erwähnt der Marketing-Direktor auch die Rennspiele. Mit dem im letzten Jahr veröffentlichten Need for Speed Hot Pursuit (GG-Test 7.0) und dem kürzlich erschienenen Shift 2 Unleashed (GG-Test 9.0) habe man diese Rubrik ...

... neu belebt und die Need-for-Speed-Marke erneut an die Spitze des Genres stellen können, sowohl kommerziell als auch die Kritiken betreffend.

Lang bekräftigte abschließend EAs Engagement bezüglich origineller Inhalte und der Zusammenarbeit mit Independent-Studios:

Durch die Weniger/Größere-Strategie wird die Frage aufgeworfen, ob wir neue IPs und neue Genres vernachlässigen – was jedoch entschieden nicht der Fall ist, ganz und gar nicht.

Um seine letzte Aussage zu unterstützen, erwähnte der EA-Mitarbeiter Spiele wie Alice - Madness Returns, Portal 2, Kingdoms of Amalur - Reckoning und Shadows of the Damned.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20846 - 18. April 2011 - 17:41 #

hmm... glaub nimma das die dann alte Serien von Bullfrog und Origin großartig wieder auf dem Markt bringen :(

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 19. April 2011 - 22:23 #

Na klar...

Froody42 14 Komm-Experte - 2067 - 18. April 2011 - 17:58 #

Ist das nicht schon seit langem die Strategie so ziemlich ALLER Publisher? Wenige Marken, die dafür massig Geld mit jeder Fortsetzung einbringen.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12841 - 18. April 2011 - 18:07 #

Damit vollführt EA mal wieder einen Volldrehung, nachdem Need for Speed Undercover gefloppt war hatten sie ja damals ein größeres vielfältigeres Portfolio angekündigt um die Marken nicht mit jährlichen Fortsetzungen zu überfluten. Produkt dieser Strategie waren Titel wie Mirror's Edge etc.. Jetzt will man das Portfolio an Marken wieder verkleinern, und wie wird man den damit drohnenden Marktanteilverlust entgegen wirken wollen? Indem eben mehr Spiele entsprechender Marken erscheinen. Also kann es sein dass es nun wieder ein jährliches Battlefield und Need for Speed gibt, es also wieder alles von vorne beginnt.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 18. April 2011 - 18:21 #

Hat sich jetzt gerade etwas verändert? *An die Sims-Reihe denkt* hmm... oder *an die unzähligen Lizenzen denkt, die bei EA in der Schublade stecken und weder verkauft noch selbstständig genutzt werden* ... Ja, schön, dass ich noch ein Alice erleben darf, aber gefühlte 200 Titel haben nicht das 'Glück'. Scheinbar spiele ich wirklich nur sich schlecht-verkaufende Spiele ~ ^^

Edit: Da ich gerade Novachen lese ~ diese letzte Ankündigung habe ich in dem Sinne nie umgesetzt gesehen. Es war einfach nur ein längerer Abstand zwischen den sich ewig wiederholenden Serien, lediglich die 'Ausrede' für Qualität länger Entwickeln zu müssen, wurde fix ausgetauscht. =)

Heretic (unregistriert) 18. April 2011 - 18:57 #

- weniger und größere Marken
- Verstärkung digitaler Aktivitäten
- Erweiterung der Direktvermarktungs- und Free-to-Play-Angebote
- fortlaufendes Engagement bezüglich neuer IPs und neuer Genres

Das klingt, als hätte jemand die Haupt-Nachteile großer Publisher aufgezählt. ;-)
Mit dem letzten Punkt will man wohl einen gewissen Innovations-Willen zur Schau stellen. Blöd nur, dass die meisten Leute die nach Innovation schreien, etwas ganz anderes meinen.

Für mich steht da oben: "Alles wird (noch) schlechter!". Der Rest ist übliches Marketing-Gewäsch.
Obwohl man ganz klar sagen muss, dass die Release-Liste von EA noch nicht ganz so schlimm "vermainstreamed" ist wie die von Activision. Naja, kommt ja alles noch.

Was will man da schon machen? Geld regiert nunmal die Welt...
Solange es noch Ausnahmen von der Regel gibt ist alles gut. Ich habe eh nicht mehr so viel Zeit zum Daddeln wie früher. :-)

Korbus 15 Kenner - 3189 - 18. April 2011 - 18:55 #

Wie heissts doch so schön? Im Westen nichts neues. Auch EA will also seine grossen Marken weiter melken bis sie völlig ausgelutscht sind. Und was ich mich grad frage ist, kommt Portal 2 nicht eigentlich von Valve? Was hat EA damit gross zu tun?

speedy110 11 Forenversteher - 602 - 18. April 2011 - 19:12 #

... die Sache mit Portal 2 verstehe ich auch nicht.

Cohen 16 Übertalent - 4459 - 18. April 2011 - 20:20 #

EA ist seit Jahren Publisher der Retail-Versionen von Valve (Half-Life 2, Orange Box, L4D1+2, Portal 2). Lediglich Half-Life 1 + Add-Ons und Counter Strike liefen noch über Sierra.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 18. April 2011 - 19:36 #

Die ganze Branche scheint eh am Rad zu drehen, merkwürdige Design und Gameplay Entscheidungen ( Rage MP Rennspiel BF mutiert zum SP Game ) und Aussagen auf die man sich nicht verlassen kann. Alle bekloppt, ganz schlimm ist das irgendwie bei allem wo EA irgendwo mit drin hängt :D

Anonymous (unregistriert) 18. April 2011 - 21:47 #

Oh ja, bitte mehr von dem EA F2P Spielen.
Selbst im Vergleich zu anderen F2P titeln stinken die ab und sind bei dem "du mußt zahlen" nur wenig von Bigpoint entfernt. Aber scheinbar gibt es genug Melkkühe.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23648 - 19. April 2011 - 0:25 #

Ziemlich mutlose Strategie, aber immer noch besser als die der japanischen Third-Party Hersteller.

NovemberTerra 12 Trollwächter - 1019 - 19. April 2011 - 6:07 #

Solang die nicht auf die schnapsidee kommen the old republic F2P zu machen...

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 19. April 2011 - 6:13 #

heisst das jetzt das sie NBA,FIFA,NHL,Madden und den Fussballmanager net mehr jährlih rausbringen wollen ? ^^ dazu noch die beiden NFS serien die auch jährlich neue Ableger kriegen.

Wenn man von irgendwoher mit Marken zugemüllt wird dann ja wohl von EA und nen wirklichen Wandel hab ich da in den letzten Jahren net gesehen (mal davon abgesehen das sie jetzt auch noch zusätzlich mit Battlefield heros und Battlefield Free, oder wie das heisst, im f2p bereich mitmischen wollen ... )

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3241 - 19. April 2011 - 6:55 #

- Verstärkung digitaler Aktivitäten

Also noch mehr DLCs? Dazu passt auch die Fokussierung auf F2P...

PatrickF27 10 Kommunikator - 432 - 19. April 2011 - 8:18 #

Echt dämliche Strategie, gerade EA hatte doch in der letzten Zeit in meiner Gunst einiges wieder aufgeholt mit vielen neuen IPs wie z.B. Mirror's Edge, Dantes Inferno, Dead Space oder auch Brütal Legend. Selbst NfS war mit Shift mal in eine ganz andere Richtung gewandert, die mir sehr gut gefallen hat. Und jetzt wird wieder die Kuh der bekannten IPs totgemolken. Geht auf Dauer nicht gut (hoffe ich zumindest)...Na ja zumindest wird's zwischendurch immer mal was frisches geben. Das gibts bei z.B. Activision ja schon lange nicht mehr.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 19. April 2011 - 10:27 #

weniger und größere Marken
- Alles unter 3 Mio wird eingestampft?

Verstärkung digitaler Aktivitäten
- mehr DLC und Microtransaktionen auch in Vollpreistiteln

Erweiterung der Direktvermarktungs- und Free-to-Play-Angebote
- Was nicht 3 Mio verkauft wird F2P und da zu grabe getragen

fortlaufendes Engagement bezüglich neuer IPs und neuer Genres
- Bekannte Genres vermurksen, damit es in COD Schema passt und überall natürlich Fokus auf Aktion, Sportspiele bekommt beispielsweise ein besseres Foul System, wo man Tritte und Schläge mit Perks verbessern kann und nach 5 Kills ehm Fouls in Folge, Rauchbomben und Bierbecherwerfer bei den Fans im Stadion anfordern kann.

Sehe ich das eigentlich falsch, oder geht das komplett weg von dem hier?
http://www.gamasutra.com/view/news/27157/EA_Distribution_Business_To_Be_Pared_Down_Headcount_Stable_In_2010.php
Gefühlt sind 90% der Spiele im Moment von EA gepublished :D

Naja sollen nur nicht die armen Indie versauen, weil sie alles auf Massenmarkt trimmen wollen, viele Indie Spiele Studios sind ja Ex EA Mitarbeiter (World of Goo, inemeri, SpyParty....) :D

Revolted 09 Triple-Talent - 276 - 19. April 2011 - 11:45 #

"fortlaufendes Engagement bezüglich neuer IPs und neuer Genres"

Aber Mirror's Edge 2 wird eingestampft!? Lügner.

Nokrahs 16 Übertalent - 5709 - 19. April 2011 - 14:13 #

Mehr Entwicklungszeit für die Studios wäre mal ein Schritt nach Vorne gewesen.

Bis auf sehr wenige Ausnahmen verlieren alle einst hochgelobten und mit guten Teams bestückte Studios gehörig an Status weil sie zu wenig Zeit für die Entwicklung haben und es zwingend immer Fortsetzungen eines Erfolgstitels geben muss der gemolken wird anstatt das nächste neue Projekt anzugehen.

Darkling 09 Triple-Talent - 258 - 19. April 2011 - 17:12 #

über kurz oder lang wird das wohl das Ende von Bioware sein schade eigentlich

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