Blizzard-Designer: „Action- und RPG-Genre verschmelzen“

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18. April 2011 - 10:05 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Die Kollegen von AtomicGamer sprachen kürzlich mit dem Lead Content Designer von Diablo 3, Kevin Martens. Neben Antworten auf Fragen, was Spieler vom neuen Diablo-Spiel erwarten können, äußerte sich dieser unter anderem auch dazu, warum es in den letzten Jahren so wenig sogenannte Triple-A-Actionrollenspiele gab. Nach Meinung von Martens habe das unterschiedliche Gründe:

Ich denke, das hat mit verschiedenen Dingen zu tun. Erstens, Action- und RPG-Genre verschmelzen viel mehr miteinander als es bisher der Fall war. Es gibt Titel wie The Elder Scrolls 4 - Oblivion, das ein gutes Beispiel für ein großartigen Rollenspiel ist und zudem ein gutes Actionsystem bietet. Darüber hinaus werden vielen Actionspielen aber auch RPG-Elemente hinzugefügt, wie beispielsweise bei Bioshock. Eines meiner Lieblingsrollenspiele der letzten Generation war übrigens GTA - San Andreas. Das Spiel bot überzeugende Rollenspiel-Anteile, wurde jedoch als Actiontitel vermarktet, verkauft und angesehen.

Speziell in Bezug auf die Action-RPGs – jenes Genre, das laut Martens von Diablo geprägt wurde –, empfindet der Blizzard-Mitarbeiter die Entwicklung solcher Titel als durchaus schwierig, weil sie eine Reihe verschiedener Klassen und ein gutes Zufallssystem bieten sollten, so wie es in Diablo 2 der Fall war. Die Frage, was die Anziehungskraft diese Spiele-Genres ausmacht, beantwortet der Entwickler damit, dass die entsprechenden Action-RPGs eine niedrige Hürde für den Einstieg und wenig Komplexität bieten:

Ich denke, eines der besten Dinge an solchen Spielen ist die geringe Einstiegshürde. Im Fall von Diablo beginnst du einfach damit, auf [Gegenstände/Gegner] zu klicken. Es ist nicht so komplex. Du besitzt einige Kräfte, Tränke und so weiter. Es ist nicht schwierig zu verstehen, wie das Spielen funktioniert. Viele Menschen sind bereit, [ein Action-RPG] auszuprobieren, wenn sie die Action spüren. Ich denke, dass manche Spieler Bedenken haben, sich an bestimmte Rollenspiele heranzutrauen, weil diese sehr komplex und verwirrend wirken.
Tamttai 10 Kommunikator - 379 - 18. April 2011 - 10:11 #

"weil diese sehr komplex und verwirrend wirken."

Super, dann schicken wir die Leute am besten auch nicht mehr in den Mathe-Unterricht :)

Mir ist die gesamte Entwicklung ehrlich gesagt ziemlich egal, solange es entweder eine "Anti-Idioten-Knopf" gibt, der das Spiel auf Wunsch komplex werden lässt, oder es easy-to-lörn, hart-to-master ist :)

Ich möchte mich nach dem besiegen des end-über-ober-mopses gerne großartig fühlen und das misslingt regelmäßig, wenn das spiel zu leicht ist und auch die story nix raushaut (aber das ist ein anderer punkt).

das gilt nur natürlich nicht, wenn das simple spiel dennoch sau schwer ist (shadow dancer anyone?)

Anonymous (unregistriert) 18. April 2011 - 11:28 #

weil die zu komplex und verwirrend sind werden die dann auch erstmal auf einen Zwei-Kopf-Shotter runter-dedummt, sieht man ja bei wcraft. Fehler werden mit 30 sek Sprint vom Geistheiler zum Körper praktisch bedeutungslos, statt dessen gibt es Erfolge am Fliessband, praktisch für Anwesenheit.

Action-Rpg gepansche ist dann nicht mehr schön wenn das Rpg Element in einem Rpg Spiel immer unbedeutender wird und sich auf Werteklauberei beschränkt.

wolverine 16 Übertalent - P - 4219 - 18. April 2011 - 10:20 #

"...empfindet der Bioware-Mitarbeiter die Entwicklung..." *pssst* Insofern er nicht im Laufe des Interviews den Arbeitgeber gewechselt hat, ist er Mitarbeiter bei Blizzard, nicht Bioware... ;-)

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137436 - 18. April 2011 - 10:24 #

Nanu, wo war ich denn da mit meinen Gedanken ...? Danke für's Aufspüren und Melden! :)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 18. April 2011 - 10:39 #

Hätte ja auch perfekt zu "Bioware nimmst Stellung zu den Änderungen in Dragon Age 2" passen können der Text ;)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 18. April 2011 - 10:19 #

GTA San Andreas bot überzeugende Rollenspiel-Anteile? Das ist ja die bescheuerste Aussage die ich jemals gehört habe. Wenn Blizzard ihre Rollenspiele so in Zukunft designen möchten, dann ist die Firma für mich gestorben.

Elder Scrolls Oblivion war zwar toll, aber die mitlevelnden Gegner waren für viele Rollenspiele-Fans ein Schlag in die Fresse. Und auch Bioshock hatte keine Rollenspiel Elemente, sondern man konnte seine Kräfte austauschen.

Wenn solche Spiele die Rollenspiele der Zukunft sind, dann habe ich auch dem PC, der 360 und der PS3 nichts mehr zu suchen.

Ich gehe jetzt mein klassisches Rollenspiel, wie es in meinen Augen sein sollte, auf dem DS weiterspielen.

Makariel 19 Megatalent - P - 13454 - 18. April 2011 - 13:14 #

Volle Zustimmung!

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 18. April 2011 - 13:52 #

Einspruch !
Das mitleveln der Gegner bei Oblivion war mit das geilste am ganzen Spiel, so bleib es nämlich bis zum Ende spannend. Und realistisch ist es obendrein, wenn man nach 2-3 Monaten an einen Ort zurückkehrt an dem nur 1 Dino rumeiert, dann hat er danach einen ganzen Haufen Verstärkung gerufen ^^ Ausserdem hatteste bei Oblivion wenige Waffenstärken, daher hatte man den 4er oder 5er schon sehr früh, und damit wärs viel zu leicht gewesen ;)

Weiter machen sir

Anonymous (unregistriert) 18. April 2011 - 14:11 #

Ach, es war geil, dass man am Anfang überall hinlatschen konnte in dem Wissen, das einem bestenfalls ein paar Ratten und Banditen in Fellklamotten über den weg laufen während man bei höheren Level sogar auf den Wegen ständig im Horden von Banditen in seltensten! Glas und wie auch immer die schweren Rüstungen hießen und Minotauren rechnen mußte?
Das war geil? Ich bekomme lieber auf die Fresse weil ich mich zu tief in eine dunkle Höhle wage als das in der Höle immer Gegner auf mich warten die ich problemlos verschachte.

Woldeus 14 Komm-Experte - P - 1865 - 18. April 2011 - 15:19 #

nicht zu vergessen, dass man mit nicht kampffertigkeiten auch lvlte. die gegner haben sich brav an den eigenen lvl angepasst, was, wenn man diesen lvl aber nicht durch kampf, sondern durch handwerk, handel u.ä. erreichte? game over.

dass banditen in den wertvollsten rüstngen überhaupt noch überfälle machen, störte dann doch in der "glaubhaften" welt..

zur aussage des blizzardmitarbeiters kann ich ich auch nichts positives sagen.
noch mehr action in rpg? mir sind in rollenspielen so schon zu viele kämpfe. also mal besser weniger gegner aufstellen, und für mehr atmospshäre durch z.b. rätsel oder detektivquests u.ä. erzeugen.
wenn jmd action will, wird ein shooter oder action adventure gespielt. dass man dort mittlerweile skill systeme eingebaut hat, ist super, aber dadurch rollenspiele durch noch mehr action zu verwässern, geht gar nicht.

Red Dox 16 Übertalent - 4123 - 18. April 2011 - 10:31 #

Also wenn das Blizzards Ansprüche und Ziele sind, dann gute Nacht. Bioshock und RPG Anleihen, GTA San Adreas...oh boy. Können sich besser Systemshock2 als solides Beispiel heranziehen oder direkt Fallout 3/Vegas wenn sie von "Action + RPG" brabbeln.

SNAKE 13 Koop-Gamer - 1324 - 18. April 2011 - 10:43 #

Jo oder Borderlands... die genannten Spiele kann man nicht wirklich als RPG-Action Symbiose sehen!
Wie wärs mal mit nem Borderlands 2... mit besserer Story, abwechslungsreicheren Quests und vieleicht nem erweiterten Skilltree?!
Das wäre dann der perfekte RPG-Shooter!

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 18. April 2011 - 10:43 #

Genreschubladen und Wertungssysteme sind unnötiger Ballast der 80er, schaffen wir beides einfach ab ! :D

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 18. April 2011 - 10:48 #

Wo wir grad dabei sind, es gibt da ein ganz tolles Konzept über Neudenk und Neusprech. :D

Anonymous (unregistriert) 18. April 2011 - 11:29 #

Facebooknutzer findet das megaplus gut.

Makariel 19 Megatalent - P - 13454 - 18. April 2011 - 13:10 #

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Ganesh 16 Übertalent - 4870 - 19. April 2011 - 8:04 #

Momentan sieht es so aus, als würden wir mit Abschaffung der Genreschubladen eher m Einheitsbrei landen.

Azzi (unregistriert) 18. April 2011 - 11:18 #

Ich kann dieses "ent-komplexivieren" und dieses "Einsteiger freundlicher machen" nicht mehr hören.
Damit hat Blizzard schon WoW kaputt gemacht und jegliche Motivation genommen. Man kann dort nicht mehr sterben beim Leveln, man kann sich nicht verskillen, man muss sich nicht bewegen und man muss nichts mehr für seine Ausrüstung tun...

In Spielen will ich eine Herausforderung, etwas worauf ich hinarbeite, etwas wo ich Zeit und "Skill" investieren muss um mich zu steigern. Wenn ich alles direkt von Start an kann wird ein Spiel für mich langweilig.
Ich persönlich bin halt der Spieler der sich gerne in das Spiel vertieft und nicht "unterhalten" werden will während ich nebenbei noch fernseh kucken und chatten kann...

Und GTA ein Rollenspiel....naja was soll man schon sagen von einem Entwickler dessen einzige Charakterentwicklung in ihrem Online Rollenspiel das beschaffen von Lila Pixeln ist die eine immer höhere Zahl draufstehen haben...

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2117 - 18. April 2011 - 11:26 #

Recht hat der gute Mann aber schon irgendwo. Ich kann jetzt, mangels allgemeinem Überblick, nicht sagen, ob seine Beispiele gut gewählt sind, ABER das "Rollenspiel-Elemente" in den letzten Jahren in viele Spiele integriert wurden, ist unbestreitbar. Es ist ja anscheinend Standard, dass in Egoshootern "gelevelt" wird, dass man verschiedene Charaktere auswählen kann und das man Punkte irgendwohin verteilt.
Der eigentlich Grund liegt aber wahrscheinlich eher hier:
"Diablo II was a king of that genre, and it’s still for sale everywhere over 10 years later."
Das Action-RPG-Genre ist selbst nur eine Subkategorie und vieleicht auch nicht so populär wie z.B. FPS-Shooter. Dazu kommt, dass die Möglichkeit zur Innovation eingeschränkt ist. Jedes neue Programm muss sich ernsthaft (!) noch heute mit einem 10 Jahre alten Spiel messen lassen. Das beliebte Torchlight spielt sich 1A wie Diablo. Nun ist auch noch Diablo 3 bald fertig. Zwischendurch hab es ja immer mal wieder Spiele der Kategorie: Titan Quest & Sacred. Der Markt verträgt wahrscheinlich einfach nicht mehr...
Nur so ein paar Gedankengänge! :)
Grüße
Christian

Anonymous (unregistriert) 18. April 2011 - 14:13 #

In Egoshooter wird meist nur im Multiplayer gelevelt für den virtuellen Gemächtsvergleich.

Klischrow 06 Bewerter - 74 - 18. April 2011 - 11:30 #

Also die Spiele, die er da als Beispiele gewählt hat, sind schon etwas fragwürdig. Ich kann mich bei GTA San Andreas beim besten Willen nicht an Rollenspielelemente erinnern. Das einzige was mir da einfällt, sind die Waffen- und Driving-Skills und das man durch trainieren länger sprinten konnte. Ist zwar auch eine Art aufleveln, hatte aber bei mir keinen Einfluss auf das Spielgeschehen und ich konnte das Spiel dadurch auch nicht besser meistern. Mein CJ war fett und ich hab trotzdem und hab trotzdem alle Missionen geschafft.

Leser (unregistriert) 18. April 2011 - 17:08 #

Du hast also mit deinem fetten CJ auch die Fahrradmissionen geschafft? Und hast ohne Flugtraining die Flugmissionen gemeistert?

Nokrahs 16 Übertalent - 5685 - 18. April 2011 - 11:32 #

Je größer diese Entwicklerstudios werden, desto mehr casual games werden offensichtlich produziert, damit mehr Publikum angesprochen werden kann, was wiederum für Umsatz sorgt.

Zum Glück gibt es aber auch in Zukunft noch Programme die Spielern mit dem Verlangen nach mehr Komplexität genüge tun. Beispielsweise Mount & Blade von Taleworlds oder X3 von Egosoft.

Nur um die Produkte der großen Studios sollte man einen Bogen machen, wenn man nicht so auf Popcorn steht.

Gorny1 16 Übertalent - 4719 - 18. April 2011 - 11:33 #

Mhhh... ich hab beim lesen die ganze Zeit darauf gewartet, dass einer Deus Ex sagt... das war doch wohl die aller beste Symbiose zwischen Actionspiel in Form von Egoshooter und Rollenspiel. Mit einem solchen System hätte ein Bioshock nochmal um einiges besser werden können.
Aber leider ist der Trend so, wie man gut zwischen Mass Effect 1 und 2 sehen kann, dass man die RPG-Elemente seichter einbindet um es nicht zu komplex zu machen. Dort fehlt mir wirklich die ur-alte Idee des "Fortgeschrittener"-Modus.
Wie damals in der DSA-Nordlandtrilogie. Anfänger brauchen selbst nicht zu steigern, sondern können einfach spielen und die Helden werden gleichmäßig besser und alles läuft gut. Fortgeschrittene können alles selber steigern und an allem feilen wie es ihnen beliebt. Perfekt!

Balberoy 11 Forenversteher - 764 - 18. April 2011 - 11:34 #

Das erklärt wieso DA II son scheiß Mistdreck geworden ist, danke Blizzard. Nach der Aussage brauch ich auf euch wohl nichtmehr zu setzen (ganz zu schweigen nach SC II).

Makariel 19 Megatalent - P - 13454 - 18. April 2011 - 13:12 #

Was ist an SC2 so schlimm?

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 18. April 2011 - 14:02 #

Punkt 1. DA2 Is wirklich ne Blamage (Aber war ja abzusehen)

Punkt 2. Starcraft 2 is absolut solide, da gibts wenig zu meckern, ausser vielleicht das sie die Spieler nicht ernst nahmen und nen Chat verweigert haben, ansonsten, geile Kampagne mit Hollywood Feeling und Multiplayer ist denke ich ja mal auch klar das der noch 5-10 Jahre gespielt wird.

Geschmäcker halt ^^ Da steckste nicht drin

Anonymous (unregistriert) 18. April 2011 - 16:42 #

Story ist etwas lustlos rübergebracht worden. Die beste Szene ist Kerrigan zurück gelassen, die Revolution ist einfach nicht fesselnd, der Verräter in der Blechbüchse nicht überzeugend, Raynor hat soviel Mimik wie Nicholas Cage und Zeratul wirkt irgendwie wie ein ungewaschener Hippie.

Der einzige Charakter der der Story etwas neues und schwung rein bringt ist der Rasta-Psi-Verrückte. Ansonsten fehlt enorm viel Dramatik, die neue Bedrohung durch die Zerg wird in etwa mit "oh, die Zerg sind wieder da" rübergebracht. Keine Zerebraten, kein Overmind, der Schwarm ist nicht wirklich bedrohlich, und von den Xelnaga lernt man nicht wirklich mehr als wir eh schon vor 10 Jahren wussten. Dazu fehlt den Protoss jegliche Mystik, da ist überhaupt nichts mehr geheimnisvoll. Intrigen gibts auch nicht mehr. Schwache Story, nervige Unterbrechungen aufm Schiff. Balancing und Gameplay ist ok, aber das wars dann auch schon. Lags wegen Internetzwang kommen dazu, in erster Linie ist die Story uninspiriert.

Makariel 19 Megatalent - P - 13454 - 18. April 2011 - 19:19 #

Die Story von SC2 ist leider nicht so berauschend, da stimme ich zu. Da hätte ich nach 10 Jahren Entwicklung doch ein bisschen mehr erwartet. Zerg, Protoss und Xel Naga sind halt schon 'alte Bekannte', da kann man nicht mehr allzu viel mystifizieren. Was mich genervt hat ist, dass das Spiel vorbei war grad als die Story endlich interessant wurde. Ich kann mit solch blöden Cliffhangern nix anfangen.

SC2 ist trotzdem ein 1A Spiel. Ich hatte auch keinerlei Lags oder sonstige Probleme und es mach nach wie vor Spaß online ein paar Zerglinge die Schädel einzuschlagen. Zugegebenermaßen wird meistens mit meinen Truppen der Boden aufgewischt, ich bin wohl einfach etwas zu langsam ;-)

volcatius (unregistriert) 18. April 2011 - 13:05 #

"Eines meiner Lieblingsrollenspiele der letzten Generation war übrigens GTA - San Andreas."

Soll das ein Witz sein?

Leser (unregistriert) 18. April 2011 - 17:10 #

Hast du San Andreas gespielt? Das ist auf jeden Fall ein überzeugenderes RPG als Mass Effect.

Makariel 19 Megatalent - P - 13454 - 18. April 2011 - 19:12 #

Wenn du sowas schreibst musst du dir die Frage ob du Mass Effect überhaupt gespielt hast gefallen lassen.

Anonymous (unregistriert) 18. April 2011 - 13:23 #

„Action- und RPG-Genre verschmelzen“
--
Zumindest bei Bioware.

Prinzipiell wäre dagegen ja nicht mal was zu sagen, kann ja auch Spaß machen. Mir allerdings nur bedingt.

Vielleicht wäre es, nebenbei bemerkt, ganz schlau, zukünftige Bioware-Titel dann auch Action-Rollenspiel zu nennen. Besser wäre vielleicht noch Action-Rollen-Seifenoper. Klingt etwas holprig, aber das trifft es am ehesten.

Ich jedenfalls hoffe fröhlich darauf, dass demnächst dann mal wieder jemand das wieder einmal untergegangene Rollenspielgenre im Sinne guter alter Party-RPGs rettet.

Irgendein Entwickler wird die Lücke füllen. Vielleicht nicht mit einer bombastischen Dutzende-Millionen-Produktion, für die dürfte die leicht nerdige Zielgruppe solcher Spiele nicht groß genug sein. Aber darauf könnte ich gerne verzichten, wenn es dafür mal wieder ein Spiel wie weiland Baldurs Gate gäbe.

volcatius (unregistriert) 18. April 2011 - 13:28 #

Kann jemand dem Wardell mal ein paar Millionen spenden?

http://www.gamasutra.com/php-bin/news_index.php?story=20998

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 18. April 2011 - 14:10 #

Ich befürchte der Zug ist ein für alle mal abgefahren. Die Entwickler heute bekommen garnicht mehr das Werkzeug an die Hand um solche Wunder wie Baldurs Gate zu schaffen. Alles muss glänzen und schimmern, un shadern, und shadowen xD

Als ich bei Dragon Age Origins die Zauber gesehen habe, wusste ich nicht ob ich heulen oder lachen sollte :( Aber als April Scherz wär das Spiel echt gut gewesen fürn Euro, oder zwei. Hab das Spiel natürlich fachmännisch im Schrank der Amateure verstaut.

Gaming ist ein riesiger Markt geworden, in dem ordentlich Knete zu machen ist. Diese Tatsache allein wird vielleicht den ein oder anderen Entwickler noch zu guten Spielen kommen lassen aber die Masse und vor allem die großen Publisher haben keine Träume mehr, oder lassen keine zu...

Imperitum 18 Doppel-Voter - 9391 - 18. April 2011 - 17:09 #

Ich hoffe die Entwickler bringen irgendwann wieder einmal den Mut auf Spiele wie Baldurs Gate zu entwickeln, die viel mehr Wert auf spielerischen Tiefgang legen.
Von mir aus auch gerne direkt ein Baldurs Gate 3.
Statt die Leute aber zum Nachdenken und Lernen anzuspornen, wird in vielen Spielen das Augenmerk meiner Meinung nach zu sehr darauf gelegt, alles mögliche so stark zu vereinfachen, dass jeder noch so unerfahrene Genre Neuling einen "weichen Einstieg" hat.

Sicherlich ist das ein lobenswerter Aspekt, aber auch nur in gewissen Maßen.
Jeder weiß, dass man aus Fehlern lernt und dies auch ein wichtiger Prozess ist.
Dennoch scheint dies für einige Entwickler eine solch negative Erfahrung zu sein, sodass sie diese Erfahung dem Spieler vorenthalten möchten.

Warum schenkt ihr mir dann nicht direkt nen gratis Joint zu dem jeweiligen Spiel, um meine Glücksgefühle zu steigern?! ;-)

Dennoch stimme ich dir im Bezug auf den finanziellen Aspekt vollkommen zu.

Man merkt es mittlerweile sehr häufig, dass viele Entwickler mit Dollarzeichen in ihren Augen an ein Projekt heran zu gehen scheinen.
Beispiel: "Arkania - Gothic 4" (der Name sollte hier wohl für Gewinn sorgen) oder die DLC Politik bei einigen Spielen; z.B. Mafia 2.

DanceingBlade 10 Kommunikator - 536 - 18. April 2011 - 13:24 #

Das Problem an der Geschichte ist: "Was ist ein Rollenspiel?".
Ist es eine knallharte Umsetzung der Pen und Paper Rollenspiele?.
Besticht es durch die überzeugend ausgearbeitete Geschichte?.
Oder durch den stärker werdenden Avatar?.

Früher wurde noch diskutiert ob Diablo 1 ein Rpg ist.
Heutzutage findet man in Spielen wie CoD deutliche Rpg Einflüsse.

Z.B war WoW für mich am Anfang ein Rollenspiel erster Güte.
Inzwischen hat sich meine Meinung in der Hinsicht gewandelt.
WoW ist Diablo 2,5...aber trotzdem noch ein Rpg?. Hmmm.
Ehrlich gesagt scheißen die meisten Wowspieler auf die Geschichte :).

Ich bin mit Spielen wir Ultima V, Pool of Radiance, Baldurs Gate 1+2
groß geworden.
Trotzdem gefällt mir der Dragon Age 2 auf der Xbox ganz gut.
Bei Demon Souls fand ich, gerade durch den Schwierigkeitsgrad und die Atmosphäre , die Immersion ganz gewaltig.

LegendaryAfanc 16 Übertalent - P - 4630 - 18. April 2011 - 18:08 #

Also falls Diablo 3 so wird wie Diablo 2 ist für mich die Welt in Ordnung.

Diablo 2: man findet schnell ins Game, hat auch schnell seine Erfolge, selbst wenn man sich total verskillt, aber nen Char basteln der in hell wirklich alles allein machen kann ist dann schon schwieriger.

Einen perfekten Char zu machen ist dann richtige Profiarbeit, Items sammeln, Traden, viele Guides lesen, bei indiablo das Strategieforum lesen, Sachen ausprobieren usw.

Soul (unregistriert) 19. April 2011 - 4:40 #

Wenn ich ein Rollenspiel zocke, dann will ich viel Komplexität, viele Rollenspielelemente, viele Entscheidungsfreiheiten und keine wilde Action. Dieses "wir kürzen mal alles weg und machen nur noch Action" macht das Rollenspielgenre doch kaputt.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 19. April 2011 - 17:32 #

Höh? GTA - San Andreas hat Rollenspiel-Anteile? Das einzige was da annähernd vielleicht hinkommt war die Tatsache, daß, je öfter man die Waffen benutzte oder mit den Fahrzeugen fuhr, oder schwamm, diese Eigenschaften verbessert wurden. Ob das allerdings für "richtige" Rollenspiel-Anteile reicht bezweifle ich. Das war eher ein nerviges Feature ;).

Anonymous (unregistriert) 20. April 2011 - 10:33 #

WOW = strohdoff. SC2 = zum gefühlt 10000000000000 mal C&C. Diablo = war mir schon bei Teil 2 zu langweilig weil zu simpel u. stupide.

Blizzard ist ne öde Firma. Meiner Meinung nach zumindest.

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