Studie: Hohe Preise als Grund für Schwarzkopien in Schwellenländern

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6. April 2011 - 15:30 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Eine Studie des Social Science Research Council hat sich mit den Ursachen für illegale Kopien in Schwellenländern beschäftigt. Diese war über drei Jahre angelegt und wurden von 35 Wissenschaftlern in Südafrika, Russland, Brasilien, Mexiko, Bolivien und Indien durchgeführt. In 440 Seiten wurde nun das Ergebnis ihrer Forschungsarbeit veröffentlicht. Als grundlegendes Ergebnis wird dabei präsentiert, dass die Ursache für die starke Verbreitung von Schwarzkopien hauptsächlich im Preis der Produkte begründet liegt und nicht, wie von der Unterhaltungsindustrie oft angeführt, an der hohen Rate organisierter Kriminalität.

Die Preise für Unterhaltungsmedien wie Filme, Musik und Spiele sind im Vergleich zum Durchschnittseinkommen etwa zehn Mal so hoch wie in den USA oder Europa, was zu einem indirekten Zwang für die Menschen führt, zu den vielfach günstigeren Kopien zu greifen. Diese werden dabei so billig verkauft, dass es sich selbst für kriminelle Organisationen nicht lohnt, in diesem Bereich einen "Geschäftszweig" zu betreiben. Auf der anderen Seite verzichtet die Unterhaltungsindustrie darauf, ihre Preise entsprechend anzupassen, zudem sind offizielle Vertriebsstellen rar gesät.

Beachtlich ist, dass lokale Firmen sich gegen den Trend behaupten können. Durch ihre Anpassung an die Gegebenheiten des jeweiligen Landes, können sie mit den illegalen Kopien erfolgreicher konkurrieren. Im Gegensatz halten westliche Unternehmen auf Grund des Gewinnmaximierungs-Gedankens an ihrem starren Preissystem fest und investieren lieber in Lobbyarbeit, um erfolgreich Einfluss auf die Gesetzgebung der Länder zu nehmen. So wurden in etwa die Längen von Freiheitsstrafen bei Urheberrechtsverstößen in vielen der Staaten erhöht.

Allerdings führen auch strengere Gesetze nicht zu einer abschreckenden Wirkung und dämmen den illegalen Markt nicht ein. Hinderlich dabei ist allerdings auch, dass die Exekutive der Länder der Verfolgung von Schwarzkopierern kaum Bedeutung beimisst. Die Aufklärung schwerer Verbrechen erhält den Vorzug vor dem Zufriedenstellen von ausländischen Rechteinhabern. Aufgrund der Ergebnisse plädieren die Studienautoren dafür, dass die westliche Unterhaltungsindustrie von ihrem restriktiven Weg absieht, ihr Geschäftsmodell überdenkt und sich an die Wettbewerbsbedingungen anpasst.

Anonymous (unregistriert) 6. April 2011 - 15:44 #

Ein Ergebniss, dass sich fast komplett auch auf nicht Schwellenländer ummüntzen läßt.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12818 - 6. April 2011 - 15:51 #

nein lässt es sich nicht.

Anonymous (unregistriert) 6. April 2011 - 16:07 #

"Im Gegensatz halten westliche Unternehmen auf Grund des Gewinnmaximierungs-Gedankens an ihrem starren Preissystem fest und investieren lieber in Lobbyarbeit um erfolgreich Einfluss auf die Gesetzgebung der Länder zu nehmen. So wurden in etwa die Längen von Freiheitsstrafen bei Urheberrechtsverstößen in vielen der Staaten erhöht."

Stimmt

"Allerdings führen auch strengere Gesetze nicht zu einer abschreckenden Wirkung und dämmen den illegalen Markt nicht ein."

Stimmt auch

"Auf Grund der Ergebnisse plädieren die Studienautoren dafür, dass die westliche Unterhaltungsindustrie von ihrem restriktiven Weg absieht, ihr Geschäftsmodell überdenkt und sich an die Wettbewerbsbedingungen anpasst."

Basiert auf oberen beiden. Warum stimmt das dann nicht mehr?
Du erinnerst dich hoffentlich noch an die Raubkopierer sind verbrecher und erhalten auf jeden Fall 5 Jahre Knast (soviel gibts höchstens für die Verbreitung! von Kinderpornografie, 2 Jahre für den Besitz).
Du erinnerst dich vielleicht auch noch daran, dass die Internetsperren nach Meinung Einiger auch auf Urheberrechtsverletzungen übertragen werden sollten und die Vorratsdatenspeicherung eh.
Gleichzeitig wird immer stärker ein System etabliert, mit dem immer mehr Gewinn aus einem Produkt rausgezogen werden soll (ich sag jetzt mal im Spielebereich DLC oder digitale Kurzvermietung von Filmen die mehr kosten als in der Videothek) und Einschränkungen für die Verbrauchen (Stichwort DRM).
Die Gewinne der Singles und auf dem Retail PC Markt schrumpfen nicht ohne Grund. Und das werden nicht die letzten Bereiche sein in denen es so kommt.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10841 - 7. April 2011 - 13:12 #

"Die Preise für Unterhaltungsmedien wie Filme, Musik und Spiele sind im Vergleich zum Durchschnittseinkommen etwas zehn Mal so hoch wie in den USA oder Europa, was zu einem indirekten Zwang für die Menschen führt, zu den vielfach günstigeren Kopien zu greifen."

Stimmt eben nicht und damit lässt sich die Studie nicht einfach so übertragen. Ein PC-Spiel kostet, wenn es ein paar Monate alt ist, keine 399€ sondern eher 14,95€ (wenn überhaupt).

Die Schwarzkopierraten kommen daher nicht von unerschwinglichen Preisen, sondern von der Geiz-ist-Geil-Mentalität, verbunden mit dem Anspruch, das Neuste immer sofort haben zu müssen. Und zwar möglichst alles gleichzeitig.

Es trifft zwar nicht auf alle zu, aber eine rechtschaffende Begründung für Kopierer hast du mit der Studie kaum an der Hand.

Anonymous (unregistriert) 7. April 2011 - 13:31 #

Warum denkst du habe ich diesen Punkt nicht mit reingenommen?
Genau, weil er nicht zutrifft wie du so süffisant bemerkt hast.

Aber auch hier haben wir ein Starres und auf Gewinnmaximierung getrimmtes Preissystem (60€ für CoD und dazu 15€ für die DLCs?) an dem nicht gerüttelt wird. Dafür wird sehr viel Lobbyarbeit (=Geld), sowohl auf Bundesebene als auch auf EU-Ebene in die Kriminalisierung von Schwarzkopierern (Raub ist was anderes) gesteckt und noch mehr in jegliche Unterbindung in die Unterbindung von Verkäuferrechten. Besonders gerne mit der netten Begründung, dass alles nur geliehen ist (worauf Sony beim jetzigen PS3 Prozess wohl auch hinaus will, stell dir vor, dann sind dein iPad, deine PS3, deine 360 usw alle nur vom Hersteller geliehen und der darf dir dann im Gegenzug alles diktieren was er will).
Begründet wird das natürlich alles mit Raubkopierern, wobei es nur um Gewinnmaximierung geht.

Problem nur, bisher hat nichts, wirklich garnichts wirklich so gewirkt wie beabsichtigt. Weder technische Maßnahmen noch strengere Gesetze. Trotz 3 Strikes kopieren die Franzosen munter weiter und trotz Ubilauncher ist AC2 mitlerweile komplett spielbar. Inklusive aller recht offensichtlich entfernten DLCs.
Trotz allem verliert man auf dem PC immer mehr und es wird kopiert wie nie zuvor. Obwohl auf dem PC mitlerweile die striktesten und restriktivsten Kundenverschrecksysteme eingesetzt werden.

Ich bin nirgens auf die Studie als Begründung für Schwarzkopieen eingegangen. Nur auf dieses Ergebnis
"Auf Grund der Ergebnisse plädieren die Studienautoren dafür, dass die westliche Unterhaltungsindustrie von ihrem restriktiven Weg absieht, ihr Geschäftsmodell überdenkt und sich an die Wettbewerbsbedingungen anpasst."
Könnte man auch anders sagen. Kundenfreundlichkeit und Kundengewinnung statt absolutem Bestandsschutz.

Anonymous (unregistriert) 7. April 2011 - 13:38 #

Und um auch bei anderen Medien zu bleiben.
Da gibt es ja noch das schöne ACTA, das weit über EU-Recht hinausgeht.
In Bälde durchgesetzt durch eine ehemalige Lobbyvertreterin der Musikindustrie. Irgendwie selbsterklärend.
heise.de/newsticker/meldung/Ex-Lobbyistin-der-Musikindustrie-soll-Urheberrechts-Referat-der-EU-Kommission-leiten-1223757.html

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10841 - 7. April 2011 - 18:11 #

Nicht falsch verstehen, ich finde auch nicht, dass diese Schwarzkopierer-Kampagne gut ist. Trotzdem lässt sich das Ergebnis meiner Meinung nach nicht übertragen. Es ist den meisten Leuten bei uns egal, ob etwas günstig ist. Wenn es wesentlich mehr als einen Euro kostet, ist es zu teuer. Es gibt auf dem PC mittlerweile so eine Masse an Spielen, die man günstig bekommt, das niemand auf Schwarzkopien umsteigen muss. Sogar liebevoll angepasste Klassiker, die du bei gog.com für eine handvoll Dollar kaufen kannst, findest du in den Tauschbörsen.

Die Studie sagt ja folgendes: "Für die Schwellenländer sind die Preise zu teuer, die Leute haben meist wirklich keine andere Möglichkeit. Sie kaufen aber, wenn der Preis für sie nicht viel zu hoch ist, wie das Beispiel lokaler Anbieter zeigen soll."

Für unser Land müsste die Industrie die Sachen aber nicht nur billiger anbieten, sondern auch fast noch verschenken. Die Preise sind bei Computerspielen nur in Ausnahmefällen dauerhaft stabil auf hohem Niveau oder direkt bei Release. Leute, die weniger Geld haben, können locker auf eine Vielzahl von saugünstigen und tollen Titeln ausweichen, die grafisch und spielerisch nicht schlechter sind, als neue Titel. Sie tun es aber nicht, weil sie oftmals den Anspruch haben, immer das neueste und am besten sofort und gleichzeitig haben zu müssen. Ein Spiel dürfte für viele Schwarzkopierer nur unwesentlich mehr als ein Rohling kosten und solche Preise entsprächen wohl kaum dem Gegenwert. MP3s kosten zwischen einem und zwei Euro. Wer muss denn bitte immer gleich die ganze Top 100 haben?

Zum Thema "Kundenfreundlichkeit und Kundengewinnung statt absolutem Bestandsschutz" kann man nur immer wieder gog.com anführen, die ihre Spiele ohne Kopierschutz verkaufen und deren Spiele dann trotzdem munter getauscht werden. Auch wenn sie weniger als eine Schachtel Zigaretten kosten.

Die Zeiten haben sich geändert, die Argumente derjenigen, die Computerspiele kopieren, nicht. Das ist mein Hauptproblem mit der Thematik. Ich finde es unverschämt, dass ich meine CDs nicht mehr kopieren kann. Ich finde es dreist, dass ich Bundesligaspiele nicht auf Youtube sehen darf, obwohl jeder hier GEZ-Gebühren zahlen muss. Ich finde es unsäglich, dass die Staffeln von im Fernsehen gelaufenen Serien immer noch für teuer Geld verscherbelt werden und am Besten nicht mal vom eigenen Festplattenkopierer auf DVD gebrannt und ausgeliehen werden dürfen.

Aber bitte! Wir haben kein Preisproblem mit Computerspielen. Das ist eher im Gegenteil der Fall. Niemand zwingt dich, COD6 für 60€ zu kaufen, wenn du COD5 für unter 20€ bekommst. Oder MOHxyz. Oder Battlefield 2. Du hast Alternativen ohne Ende. Wenn man trotzdem auf dem teuren Gegenstand besteht, auch wenn man ihn sich vermeintlich nicht leisten kann (wie war das eigentlich nochmal damals mit verzichten, bis man das Geld erspart hatte?) und es zahlreiche Alternativen gibt - was soll man dann dazu noch sagen?

fragpad 13 Koop-Gamer - P - 1521 - 6. April 2011 - 15:47 #

Ähmm, das sind doch keine echten Neuigkeiten oder ?
Ich mein, wenn die Leute kein Geld haben und sich die Sachen kopieren können, was machen sie wohl ?!?
Ist doch hier bei uns auch nicht viel anders. Solange man sich die Musik/Spiele/Filme... nicht leisten kann, werden sie kopiert. Wer sich die Sachen leisten kann, der kopiert eben nicht. Warum sollte man auch sinnlos Viren und andere Nebenwirkungen riskieren.

Age 19 Megatalent - P - 14023 - 6. April 2011 - 15:49 #

Neu vielleicht nicht aber mit einer beeindruckenden Studie belegt.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11660 - 6. April 2011 - 16:12 #

"Wer sich die Sachen leisten kann, der kopiert eben nicht. Warum sollte man auch sinnlos Viren und andere Nebenwirkungen riskieren."

Ist eben nicht zwangsläufig so und hat u.a. etwas mit Gewohnheit, Wertschätzung oder (verdrehtem) Rechtsempfinden zu tun.

Ganesh 16 Übertalent - 5026 - 6. April 2011 - 16:28 #

Einfachheit spielt auch eine Rolle. Ob ich 40 Spiele auf einer DS-Cardridge mit rumschleppen kann oder für jedes einzelne eine Karte haben muss, ist ein gewaltiger Unterschied.
Gekauft werden kann dann aber noch fürs Regal. :)

Tassadar 17 Shapeshifter - 7807 - 6. April 2011 - 18:49 #

Heutzutage riskiert man doch als ehrlicher Käufer viel mehr als als Schwarzkopierer. Man riskiert sein gekauftes Produkt nicht nutzen zu können, erst Recht nicht so wie man möchte. Mal geht's nicht ohne permanente Internetverbindung, fast nie geht's ohne beschränkte Online-Aktivierung und Kontenbindung, etc. pp. Da ist doch die Kopie viel einfacher.

Anonymous (unregistriert) 6. April 2011 - 19:05 #

Und viel weniger bekommst du auch nicht. Siehe Handbuchverzicht. Eher gibt es mehr, sowas wie alle Vorbesteller DLCs z.B.

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 6. April 2011 - 23:24 #

Wenn nur der kopieren würde, der aus Geldmangel quasi "gewzungen" wird (zumindest in Eigendarstellung), wäre das ja noch halbwegs verständlich.
Kopiert wird heute vor allem, "weil ich es kann". Bequemlichkeit spielt da natürlich auch rein, aber vor allem eben, dass man das Geld einfach spart - auch, wenn man es theoretisch bezahlen könnte. Ws gibt schließlich auch andere Luxusgüter, die sich nicht schwarzkopieren lassen - und die wollen ja auch noch erworben werden. Man denke nur an die ganzen iPhones, die man sich ständig kaufen muss...

Ganesh 16 Übertalent - 5026 - 7. April 2011 - 7:32 #

Gerade das kann ja zumindest im Hinblick auf die untersuchten Länder bezweifelt werden.

Außerdem finde ich dieses Wertschätzungsargument schwach... Einerseits handelt es sich größtenteils um reine Konsumgüter... Es beschwert sich ja auch keiner, dass Pay-TV nicht wirkllich Geld bringt: Fernsehen ist nur mit Werbung gewinnbringend. Andererseits macht es mehr Sinn, statt von einem (idealen) Wert zu sprechen, sich auf den Preis zu konzentrieren... und diese Betrachtung zeigt deutlich, dass sich die Produktion von schwarzkopierbaren Gütern sich scheinbar noch sehr gut lohnt. Daraus lässt sich zumindest schließen, dass diese Güter einen gewissen Wert für die Gesellschaft haben, vielleicht bloß keinen so hohen, wie mancher es sich wünscht.

Avrii (unregistriert) 6. April 2011 - 16:12 #

++++ NEUE STUDIE: PCs VERBRAUCHEN STROM WEGEN DEM NETZTEIL ++++

Eine Studie des Social Science Research Council hat sich mit den Ursachen für den Stromverbrauch bei PCs bestätigt.

Ohne Netzteil würden PCs wenig bis zu gar keinen Strom verbrauchen.

---

So kam ich mir gerade vor als ich diese News gelesen habe. Studien gibt es .. oO

Age 19 Megatalent - P - 14023 - 6. April 2011 - 16:16 #

Die Studie belegt, was viele schon lange angenommen haben und zieht der Industrie schwarz auf weiß einen Zahn. Was ist daran denn nur wieder zu bemängeln?

maddccat 18 Doppel-Voter - 11660 - 6. April 2011 - 16:23 #

Nicht ganz treffend, eigentlich ist es das Kabel! Lasst es weg und der Stromverbrauch sinkt merklich. :)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 6. April 2011 - 16:27 #

Und wenn wir Steckdosen verbieten, können wir alle AKWs abschalten. Toll oder?

Wer viel isst hat weniger Hunger. Wer wenig trinkt bekommt Durst. Ach, mir fallen noch so viele Studien ein, von denen ganze Industriezweige profitieren können. Ich beantrage gleich mal Gelder für die Studien!

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 6. April 2011 - 23:27 #

Es gibt eben einen Unterschied zwischen "wird wohl so sein" und "ist so". Gerade wenn es darum geht, eine argumentative Basis zu haben. "Ich glaube, weil ich denke, dass es so sein könnte" zieht da nicht wirklich...
Und gerade die Untersuchung in Bezug auf die einheimischen Produkte empfand ich als interessant.

Gerade die Mitarbeiter der Branche wären ohne belegende Studie sicher nicht bereit, das zuzugeben. Auch wenn Avrii noch so oft "Ich weiß aber!" ruft ;)

patchnotes 14 Komm-Experte - 1845 - 7. April 2011 - 15:38 #

Ein Report über Medienpiraterie, der 8 Dollar kosten würde zum Runterladen findet sich schon auf den einschlägigen Piratenseiten.

Hat irgendwie eine gewisse Ironie ... ;)

EDIT: Hat jemand eigentlich das Ding gelesen? Was genau machen denn lokale Firmen so toll anders, dass sie sich am Markt behaupten können?

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10841 - 7. April 2011 - 18:16 #

Naja, steht da implizit da: Ihr Preissystem ist flexibler und eher an lokale Gegebenheiten angepasst. Konkret: Die Preise der westlichen Anbieter sind für die Allgemeinheit einfach unerschwinglich hoch.

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