Perpetuum: Science-Fiction-MMO mit Mechs (+Trailer)

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4. April 2011 - 15:08

Bereits Ende November 2010 startete mit Perpetuum nach über fünf Jahren Entwicklungszeit und etwa 18 Monaten des Testens ein MMORPG, in denen Kampfroboter und deren individuelle Weiterentwicklung die Hauptrolle spielen. Wer sich für diese Thematik interessiert und vielleicht nicht bis zu Fertigstellung des kürzlich angekündigten Spiels Hawken warten möchte, findet in den folgenden Absätzen einige Information zu dem Titel. Da die ausführliche Beschreibung eines MMOs den Rahmen einer News deutlich sprengen würde, werden wir nur einige der wichtigsten Spielmerkmale aufzählen. Entwickelt wurde und wird Perpetuum vom ungarischen Independent-Studio Avatar Creations.

Die Hintergrundgeschichte bezieht sich auf die Energieprobleme der Menschheit in einer nicht allzu fernen Zukunft. Durch eine Anomalie wurde ein Planet entdeckt, der der Erde ähnelt und zudem eine neue Energiequelle bietet. Dieser Himmelskörper wird jedoch von einer künstlichen, roboterähnlichen Lebensform bewohnt, deren Technologie und Ressourcen sich die Menschheit zu Eigen machen möchte. Weitere umfassende Informationen zur Story, den Mechs, den Fraktionen, dem Gameplay sowie vielen weiteren Themen bietet euch die offizielle Website zum Spiel.

Eure Aufgaben bestehen darin, gegen die unterschiedlichsten feindlichen Mechs zu kämpfen, verschiedene industrielle Aktivitäten zu starten, Handelsgüter zu tauschen oder Dienste anzubieten oder euren eigenen Zielen nachzugehen. Was genau ihr Spiel im realisiert – ob ihr an vorderster Front kämpft oder euch lieber an Entwicklungen beteiligt –, bleibt somit euch überlassen. Folgende Merkmale geben die Entwickler unter anderem an:

  • persistentes Universum: jeder Spieler ist Teil eines Servers, einer Handlung
  • mehr als 30 verschiedene Mechs und hunderte von Ausrüstungsgegenständen: die Roboter können auf verschiedene Arten spezialisiert werden, zum Beispiel in Bezug auf Tätigkeiten oder Taktiken (siehe auch die Robopedia)
  • Echtzeit-Schlachten: keine Runden und daher keine zeitliche Beschränkung eurer Kampf-Moves
  • veränderbare Planeten-Oberfläche: das Terrain kann beispielsweise durch Militäraktionen oder Landwirtschaft verformt werden
  • sich dynamisch verändernde Vegetation: die Flora verändert sich fortwährend, wobei die Parameter vom Spieler modifiziert werden können, um zum Beispiel an wichtige Materialien zu gelangen
  • auf Zeit basierende Charakter-Entwicklung: kein sogenanntes Grinden nötig; Weiterentwicklung auch dann, wenn ihr nicht spielt
  • steuerbares Wirtschaftssystem: der Spieler kann den Abbau-, den Verbesserungs- und auch den Herstellungsprozess beeinflussen
  • soziales Netzwerk: ein komplexes System zur Gründung und Führung eines Unternehmens ist vorhanden
  • Möglichkeit, im Open-World-PVP-Modus gegen andere Spieler anzutreten

Perpetuum kann neben Englisch, Französisch oder Russisch auch in deutscher Sprache gespielt werden. Neben der Implementierung weiterer Sprachen arbeiten die Entwickler derzeit außerdem an einer umfangreichen Erweiterung. Diese wird sechs neue Inseln enthalten und den Umfang der Spielwelt verdoppeln.

Je nach Region kosten 30-Tage-Abos derzeit 8,95 Euro beziehungsweise 9,95 Dollar. Wer vorher einen Blick riskieren möchte, hat seit wenigen Tagen anhand von 15 kostenfreien Spieltagen die Gelegenheit dazu. Der Client des Spiels kann sowohl für Windows-Rechner als auch für Macintosh und Linux kostenfrei heruntergeladen werden (dort findet ihr auch die Systemvoraussetzungen). Ebenfalls kostenlos ist der Soundtrack von Perpetuum: Bei Interesse könnt ihr die Tracks einzeln oder als Gesamtpaket (etwa 138 Megabyte; auch CD-Cover sind verfügbar) auf eurem Rechner speichern.

In unserer Galerie zum Spiel findet ihr derzeit etwa 80 verschiedene Screenshots, anhand derer ihr einen guten Eindruck vom Spiel, dessen Schauplätzen, dem Benutzerinterface und natürlich den Mechs erhaltet. Zudem findet ihr unter dieser News den offiziellen Launch-Trailer, der euch in etwa drei Minuten ebenfalls zahlreiche Gameplay-Szenen aus dem Mech-MMO präsentiert.

Video:

Vidar 18 Doppel-Voter - 12273 - 4. April 2011 - 15:24 #

sind Mechs im moment wieder angesagt?
Letztes Jahr MW5 ankündigung, Hawken und nun noch dieses hier ^^

Also in Schriftform hört sich das alles ganz gut an, mal sehen was am Ende da wirklich rauskommt ^^

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137367 - 4. April 2011 - 15:29 #

> mal sehen was am Ende da wirklich rauskommt
Wie meinst du das - der Titel ist doch schon eine Weile erhältlich/spielbar. ;)
.
Bin immer wieder begeistert, was Indie-Entwickler so alles auf die Beine stellen (können) ...

Freeks 16 Übertalent - 5530 - 4. April 2011 - 15:24 #

Wirkt wie ein EVE mit Mechs. Kann das jemand bestätigen?

KikYu0 (unregistriert) 4. April 2011 - 15:42 #

Damit triffst du den Nagel auf den Kopf.
Zig Trillionen Menüs, und nicht wirklich "direkte" Kämpfe.
Dazu nen "dickes" Wirtschaftssystem.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 4. April 2011 - 16:32 #

In dem verlinkten Video gibt man sich zwar Mühe das zu verschleiern aber Perpetuum ist eindeutig ein Eve Klon. Ich meine auch mal gelesen zu haben das die Macher von Perpetuum aus einer grauen Quelle den kompletten Sourcecode von Eve bekommen haben und das Game letztlich nur ne Mod ist. ;)

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 13. April 2011 - 13:54 #

spiele seit ein paar Tagen die Trial, Mod ist vielleicht ein wenig hart, aber es richtet sich eindeutig an die gleiche Zielgruppe wie Eve Online.

Wer Actionreiche Kämpfe, schnelle Erfolge oder unkompliziertes Gameplay mag, sollte hier wohl eher das Weite suchen, ähnlich wie in Eve Online steht das Wirtschaftssystem sehr im Vordergrund, alles kann gebaut werden, wobei hier komplexe Prozesse erforderlich sind, normale Alltagsgegenstände können in Fabriken produziert werden, dafür braucht man aber ein Master-Template, das man wiederum über Reverse-Engineering bekommt, seltenere Produkte werden in einer Prototypen-Fabrik gefertigt, die Baupläne dafür müssen aber erst mal erforscht werden. Die nötigen Rohstoffe für all dies, können wiederum überall in der Welt abgebaut werden und müssen dann refined werden.

Für all dies gibt es Skills die all diese Vorgänge schneller und mit weniger Verlust ablaufen lassen können.

Ähnlich wie in Eve geht dann nach 20-30 Spielstunden die Lernkurve deutlich nach oben.

Makariel 19 Megatalent - P - 13452 - 4. April 2011 - 15:27 #

Warum muss das ein MMO sein? Ich hab keine Lust mehr auf ein Spiel mit Monatsgebühr.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1244 - 4. April 2011 - 15:31 #

Agree... Selbst wenns am Anfang Spaß macht, verlier ich allgemein die Lust nach 1, 2 Monaten oder bin überfordert/will nicht zu viel Zeit investieren... Naja, aber F2P ist ja leider auch nicht wirklich ne Alternative.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 4. April 2011 - 15:38 #

Die Roboter und das Wirtschaftsystem sind scheinbar wesentlich komplexer als Hawken, allerdings bin ich reserviert ggü MMOs und finde die Umgebungs-Architektur von Hawken um Längen besser!

KikYu0 (unregistriert) 4. April 2011 - 15:41 #

In der Closed Beta war das Spiel Horrible ._.
Btw Hawken und das hier sind WELTEN, ganze Galaxien... bitte keine solche "grauenvollen" vergleiche.

falc410 14 Komm-Experte - 2356 - 4. April 2011 - 16:00 #

Also gibts jemand der das Spiel schon getestet hat (in der Release Version?). Für ein MMO ist es ziemlich günstig, allerdings scheint es auch bei weitem weniger zu bieten.

Anonymous (unregistriert) 4. April 2011 - 23:23 #

was will man da testen? wie gut oder schlecht sie von eve kopiert haben? es ist einfach nur erschreckend, wie wirklich alle features sich 1-1 in eve wiederfinden. nichtmal das ui unterscheidet sich großartig. wer auf die art von spiel steht, sollte direkt zu eve greifen, da hat das ganze immerhin hand und fuß.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 5. April 2011 - 21:28 #

Also ich hab mich jetzt mal für ca. 10 Stunden da reingeworfen (mit Ubuntu via CrossOver Games). Nach dem ersten "Ah" und "Oh" als "pausierender" EvE-Spieler, folgte leider schon nach 1-2 Stunden etwas ernüchterung. Man denkt an Mechs und kriegt erstmal einen Arachnoiden vor die Füsse geworfen, mit dem Tuckelt man dann die ersten 8 Stunden rum. Ja, er nennt sich später MK2 und ist Grau statt Rot, aber im großen und ganzen ist es die selbe Leier.

Wer von EvE behauptet Mining im Weltraum ist langweilig, der sollte das bei Perpetuum gaaanz sein lassen. Es ist zwar am Start kompliziert (Scanne Area, Scanne Tile, Uploade dies, Klicke das, justiere Dort, Visiere an) aber dann ... da ist Mining im Weltall quasi wie Shogun 2 gegen Jörg.

Der Sound ist leidlich vorhanden, keine Mechschritte, ab und zu ZirpZirp und BoomPeng - aber zu 95% hört man eh nur die Musik (welche sehr gut und auch seehr EvE'ig ist).

Was mich aber später dann wahrlich in die Flucht geschlagen hat, war das finden des Missionspunktes. Luftlinie 1.8 Kilometer, ok. Nen Tal dazwischen hier, nen Berg dazwischen da. Abhänge dort, ok. Endeffekt: Ich hab mich gefühlt wie ne Ratte im Labyrinth. Man tuckelt und tuckelt und kommt auf 1.2km ran und merkt dann: Oh Sackgasse, an dieser Stelle meinte der Mapdesigner: Nee, umdrehen. Also umdrehen, anderen Weg, mittlerweile bei 2.2km Entfernung, wieder rantuckern, 1.4km ... oh Sackgasse. Man könnte natürlich den "Approach" Button drücken, dann bewegt sich Mechilein zum Ziel. Luftlinie versteht sich - Wegfindung? Wozu Wegfindung?! Ruums gegen Wand, wieder per Hand.

Wie es mit Craften, Prototypen und etc da abgeht - noch keinen richtigen Schimmer. Ich wollte nur weg von dem Tutorial-Kontinent, hab mich aber wohl vertuckert.

Wenn das mit den Maps besser wird (am besten alle Berge einebbnen) und die Abwechslung sich steigert (fast jede Mission war: Gehe A, Zerpulver|Scanne|Mine Drone + evtl Gehe B (und mach das selbe was du bei A gemacht hast), Gehe Zurück) dann schau ich da noch mal rein, aber ansonsten: Zuwenig Mech's gesehen, Action zu Bla, Sound zu wenig, Grafik so Lala.

Es ist perse nicht schlecht und hat sicher Potenzial, jedoch erstmal nur für Hardcore Spieler zu empfehlen ergo EvE-Spieler, die mal was anderes sehen wollen als Sterne, um dann (zumindest im jetztigen Zustand) schnell wieder aufs Schiff umzusteigen.

Have Fun, i'm done.

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