EA-Manager: 60-Dollar-Spiele sind „Ausbeutung“

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22. März 2011 - 22:44

Das Bild zeigt einen Screenshot aus Battlefield Play4Free.

In einem noch nicht online verfügbaren Interview mit der britischen Website Rock, Paper, Shotgun äußerte sich Ben Cousins, General Manager von Electronic Arts' Free-to-Play-Abteilung Easy Studios (Battlefield Play4Free, noch nicht erschienen), durchaus provokativ über derzeitige Geschäftsmodelle den Markt der Vollpreisspiele betreffend. Während des Gesprächs über die verschiedenen Bezahlmodelle bei F2P-Titeln legte Cousins folgende Ausführung dar:

Ich kann mir nichts vorstellen, das Ausbeuterischer ist, als alle deine Inhalte an die Voraussetzung zu binden, jemanden 60 Dollar dafür bezahlen zu lassen. Wenn man objektiv darüber nachdenkt, ist das ein harsches Geschäftsmodell. Was wir machen, ist jedem die Möglichkeit zu geben, ein Spiel zu spielen und selbst herauszufinden, ob er es mag. Wenn sie es nicht mögen, können sie es wieder sein lassen und verlieren nichts.

Darüber hinaus ist der Manager unter anderem der Meinung, dass die Zukunft des Spielens auf „kostenlosen Spielen mit umfassenden Mehrspieler-Erfahrungen“ basieren wird.

Spezieh 18 Doppel-Voter - 9409 - 22. März 2011 - 22:33 #

Was soll man dann erst bei 60 Euro sagen. Oder mehr? Die Konsolengemeinde kennt diese Preise schon ewig und auch der PC-Spiele-Markt ist näher an die 60 Euro gerückt. Viele warten ja direkt nach der Ankündigung eines neuen Spiels auf die Budgetversion.

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 10:36 #

häh, was? nen konsolenspiel kostet maximal 45 eur, ein pc spiel im normalfall 20-25 eur.
günstiger gehts nicht

Auxan 11 Forenversteher - 812 - 23. März 2011 - 11:35 #

Du meinst wohl Du gibst höchstens 45 EUR für ein Konsolenspiel aus und für ein PC Spiel höchstens 20-25 EUR??
Denn das sie es jeweils maximal kosten ist schlicht falsch.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85145 - 23. März 2011 - 14:40 #

In UK vielleicht. Das interessiert jetzt aber nicht. Hier in Deutschland und in Österreich/Schweiz kostet ein neues Spiel ca. 60 (Konsole) und ca. 45-50 (PC).

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9234 - 23. März 2011 - 18:15 #

Jo, und Ps3 Spiele bei Media Markt die neu sind 69,95...

Das hab ich fürs neue Fifa bezahlt, weil ich irgendwie meinte ich muss jetz aufm großen Tv Fußball zocken, und es MUSS genau jetzt sein xD

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35863 - 23. März 2011 - 18:44 #

Ich glaube, er zielt jetzt nicht exakt auf diese 60 Dollar ab, sondern darauf, dass man einen relativ hohen Preis für ein Gesamtpaket bezahlt. Dagegen kann man bei einem F2P-Titel einen Grundstock kostenlos spielen und bei Gefallen weitere Inhalte für kleinere Beträge dazukaufen.

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 22:40 #

Das sagt er aber auch nur, weil man bei F2Pay wesentlich mehr Kohle von dummen Spieler abgreifen kann.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10783 - 22. März 2011 - 23:18 #

...oder weil man das glaubt.

Calmon 13 Koop-Gamer - 1222 - 23. März 2011 - 15:09 #

Es ist die Frage was "dumm" ist. Ich hab mal Spore für viel Geld gekauft und es ca. 2 Stunden gespielt und EA dann für knapp 2 Jahre verflucht.

Auf der anderen Seite spiele ich seit ca. 2 Jahren ein F2P Spiel und habe dafür weniger als 30 € ausgegeben.

Billy (unregistriert) 23. März 2011 - 16:42 #

Das liegt daran weil man bei einem F2P Spiel mehr Geld abgreifen kann als bei einem normalen Titel wo man nur einmal bezahlt. Du musst ja nur mal sehen was Frauen alles für Geld ausgeben nur um ihren Avatar einzukleiden, außerdem sind die Preise überteuert, man kann meistens ab 5 Euro Punkte kaufen und mit diesen 5 Euro lässt sich grade mal eine Sache kaufen.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6950 - 22. März 2011 - 22:40 #

Der Kerl meint doch nur, dass man in Zukunft das Grundspiel für wenig Geld bekommt und den Rest teuer kaufen darf per DLC oder Abo. Ich könnte mit einer Preiserhöhung für Spiele leben, die wurden immerhin in den letzten mindestens 15 Jahren nie teurer. Es muss allerdings auch der Inhalt stimmem.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5928 - 22. März 2011 - 23:36 #

Also ich habe für meine Spiele früher 70-80 DM gezahlt, in seltenen Fällen auch mal 90 DM (so um 2000), preiswerte (ältere) Spiele gab es für 20 oder 30 DM und DLC nannte man damals noch Patches und die waren kostenlos.

Es hat sehr wohl eine Preiserhöhung gegeben. Mag sein, dass es bei Konsolenspielen anders war, aber im PC-Bereich war die schon spürbar.

Elysion 14 Komm-Experte - 1957 - 23. März 2011 - 0:15 #

Jop kann ich unterschreiben: Ich weiß noch genau wie die Titel damals alle 79.99 DM gekostet haben und mir das immer zu teuer war.
Heute sind die meisten Top Titel bei 49€ und einige "auserwählte" Rohrkrepierer bei 60€. Und dazu muss man noch die Entwicklung der Spielzeit sehen die drastisch nach unten geht (nicht jedes Spiel hat ein Multiplayer part der bindet), im Gegensatz zu früher wo viele Titel 20-40 Stunden Solo Spielzeit boten für weniger Geld.
Wie gesagt nur PC Titel, Konsole mag anders sein aber dann habt ihr ja quasi Glück keine Preiserhöhung zu haben ;)

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 23. März 2011 - 1:56 #

Um 2000 hat aber die Tafel Schokolade 70 Pfennig gekostet und heute 80 Cent. Da stehen Spiele, vor allem wenn man eine durchschnittliche Inflation von rund 2% rausrechnet schon eher billig da.

zz-80 12 Trollwächter - 935 - 23. März 2011 - 9:17 #

Ich erinnere mich aber auch daran das für Titel wie Wing Commander oder Strike Commander der Standardpreis 139.99 DM war und dann kamen noch die DLCs... äh Verzeihung Add-On und Speechpacks hinzu. Aber immerhin waren das noch große Verpackungen mit richtigen Handbüchern, Blueprints, etc. aber das ist wohl ein anderes Thema. Für mich persönlich ist der Preis für aktuelle Spiele iO und sollte mich ein Spiel mal nicht so interessieren das ich es direkt haben muss, dann beträgt die Wartezeit für einen ersten Preisverfall nur einige ganz wenige Monate.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10783 - 23. März 2011 - 11:03 #

Der Preisverfall und die Globalisierung hat im PC-Bereich eigentlich längst alles überkompensiert. Nur wenige Spiele sind nicht davon betroffen. Ich habe mir über die UK-Seite von D2D Shogun 2 vor einigen Tagen für 29,34€ gekauft.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11444 - 23. März 2011 - 11:17 #

Dann haste dich aber ziemlich über den Tisch ziehen lassen.^^ 140DM haben bei mir mal zwei SNES Titel gekostet (u.a. Wing Commander^^), nie aber ein Spiel für den PC oder Amiga - auch nicht von Origin. Lediglich Wing Commander 3 kommt mit 120DM da ran. Alle anderen Spiele lagen bei 100DM oder drunter, teilweise sogar deutlich.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 23. März 2011 - 16:00 #

Früher gab es noch einen übelsten Import Aufschlag, heute sparst du beim Import noch.

Elysion 14 Komm-Experte - 1957 - 23. März 2011 - 9:26 #

Wenn man den absoluten Preis berechnet, hast du in der Tat recht. Aber wie gesagt es mag nur meine Subjektive Meinung sein, jedoch in den vergangenen 20 Jahren in denen ich nun schon Erfahrung mit Spielen gemacht habe, gingen vor allem in Spiele Tests die Durchschnitts Spielzeiten drastisch runter.
Wie lange saß man an einem "Erben der Erde", "Dune" oder "History Line"? Tage? Wochen? (ich sags dir: es waren eher Monate ;)
p.s. Du kaufst aber teure Schokolade meine Tafeln kosten eher 40-50 Cent ^^

tintifaxl 12 Trollwächter - 872 - 23. März 2011 - 10:00 #

Meine erstes gekauftes Spiel damals war Silent Hunter für den C64. 120 DM habe ich dafür bezahlt. Und das war Ende der 80er aber eine Menge mehr Geld als heute 60 EUR.

Nächstes Beispiel: Baldurs Gate 2 um 799 ATS aus dem Jahr 2001.

2011: 26 GBP für Dragon Age 2. 20 EUR für Divinity 2 + Addon. 40 EUR für DCS A-10C.

Ich finde, Spiele werden immer billiger. ;-)

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 10:41 #

oh mann, wie dumm internetkids doch immer wieder sind.
ich hab damals mind. 80 dm für nen pc spiel gezahlt (für konsolen spiele mind. 120 dm). heute zahl ich maximal 25 eur - also max. 50 dm. und das obwohl eigentlich alles durch normale inflation teurer wird.
und was haben patchs mit dlc zu tun? meine fresse, einfach mal fresse halten, wenn man keine ahnung hat, ja?
zudem auch wenns eh niemand kapieren wird: heutige spiele sind "ETWAS" komplizierter, größer und qualitativ hochwertige als all die achso tollen alten spiele für viel weniger geld, ok?
auch wenn sie nicht teurer wurde (sondern billiger), wäre das sogar noch verständlich.

El Cid 13 Koop-Gamer - 1684 - 23. März 2011 - 14:57 #

Weiß noch wo wir die PSX gekauft hatten, Gran Turismo hatte dort auch mit 99,90DM zugelangt. ^^

gar_DE 16 Übertalent - P - 5928 - 23. März 2011 - 21:50 #

Wer um 2000 mehr als 80 DM für Spiele gezahlt hat (und ich sprach von PC Spielen, wie ich deutlich geschrieben habe), war selber schuld, aber wo bekommt man heute in Deutschland(!) _neue_ Spiele für 25€? Klar kosten Importe nur so viel, das ist aber nicht das Thema!

Das Inhalte, die früher per Patch nachgeliefert wurden, heute teilweise als DLC verkauft werden oder sogar mit dem fertigen Spiel ausgeliefert und dann "freigekauft" werden müssen, verteuert Spiele zusätzlich.
Bestes Beispiel für sowas sind die Map-Packs für CoD. Früher hat man Maps kostenlos bekommen (noch bei CoD 4 war das so), heute soll man für 5 mehr oder weniger gelungene Maps 14€ bezahlen. Außerdem konnte man auch Maps selber basteln und spielen, das wird heute unterbunden.
Wer sich an solche Serviceleistungen nicht mehr erinnern kann oder sie nie gekannt hat, sollte "mal die Fresse halten".

Zu dem "komplizierter" fällt mir nicht wirklich was ein. Qualität gab es genauso wie Gurken. Wing Commander ist ein gutes Beispiel. Alpha Centauri, Homeworld, IL-2 Sturmovik, GTA und Diablo II sind alles gute Exemplare für Spiele um 2000, deren Qualitäten heute teilweise noch nicht mal mehr erreicht werden.
Sicherlich gibt es heute mehr Multiplayer, aber dafür kommt der Singleplayer meist zu kurz. Aber wenn ich an Q3A denke, was 99 raus gekommen ist, das kann sich mit jedem aktuellen Shooter messen, wenn man nicht nur die Grafik als Maßstab anlegen will. Natürlich waren die PCs damals auch nicht in der Lage, Grafikprachten wie heutige Maschinen zu erzeugen, das war halt Stand der Technik und für die Zeit herausragend.
Außerdem gab es früher andere Interessen. So waren Simulationen weitaus beliebter als heute (z.B. Falcon 4) und deren Tiefgang erreicht heute keine Simulation mehr (vor allem, wenn man diesen Massenmüll wie Müllabfuhr-"Simulator" mit einbezieht).

Und zu guter Letzt: Wo um Himmelswillen habe ich mich beschwert?
Ich habe auf den Beitrag von Blacksun geantwortet und meine Beobachtungen des Spiele-Marktes abgegeben. Das ich DLCs mit Patches verglichen habe, habe ich jetzt mit diesem Beitrag ausführlich begründet und es steht jedem frei, sich die Teile zu leisten oder es halt zu lassen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12525 - 22. März 2011 - 22:55 #

Tja wenn die Spiele so eine "Qualität" wie das F2P Battlefield hätten, würde ich das Spiel auch nicht für den Preis kaufen.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11767 - 22. März 2011 - 22:54 #

Ich stelle mal folgende gewagten Thesen auf:
o) Bei Free2Play (eigentlich eine Marketinglüge) zahlt derjenige, der am meisten Geld hat. Laut einem Manager gibt's ja wahnsinnige die mehrere 1000€ ins Spiel pumpen.
o) Vollpreisspiele sind tatsächlich sehr unfair wenn mann die reine Spielzeit je Euro betrachtet (Bulletstorm - grandioses Spiel aber kurz versus Civilzation - episch lange Spieldauer)
o) Fair wäre eigentlich nur nach gespielten Minuten zu verrechnen (also wie beim telefonieren). Wie das in die Hose gegangen ist hat All Points Bulletin bewiesen.
o) Ich persönlich hätte am liebsten eine Flatrate, aber das bleibt mir wohl bis in naher Zukunft verwehrt *zu onlive hinschiel*

John of Gaunt Community-Moderator - P - 59624 - 22. März 2011 - 23:18 #

Ich zahle lieber einmal 60 Euro für ein richtiges Spiel, als nichts für irgendwelchen F2P-Schrott, der von der Spieltiefe niemals an ein Vollpreisprodukt drankommt. Von daher kann mir EA mit der neuen Ausrichtung gestohlen bleiben. Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3216 - 22. März 2011 - 23:42 #

Gegenfragen
Was macht ein F2P Spiel aus und ein "Vollpreis"produkt
(wird das schlechter wenn es nicht mehr VP ist?)
Wo fängt ein F2P an und wo fängt ein Browser Game an?

Ich zocke seit knapp 3 Jahren ein BrowserGame was KEINE Werbung hat UND auch KEINE Möglichkeit bietet für irgendwas Geld auszugeben.
Doch das Beste ist das das kein weichgespültes Game ist sondern wo es noch auf Taktik und Geschick ankommt.

Man sollte allerdings sich allerdings zwei bis dreimal am Tag für je 20Min mit dem Spiel beschäftigen;
was ja wirklich "blöd" ist für ein Spiel was gut ist.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11767 - 23. März 2011 - 0:11 #

Wie heißt das Spiel? Bin interessiert!

psychodad (unregistriert) 23. März 2011 - 2:09 #

Der EA-Schuster soll ruhig sein Glück mit F2P versuchen und sich aus dem normalen Markt verabschieden. Dann haben andere Publisher/Entwickler hier mehr Chancen und evtl. kommen ein paar frische Ideen und kundenfreundlichere Spiele heraus.

Available (unregistriert) 22. März 2011 - 23:22 #

1. Der Vergleich hinkt. Vollpreisspiele /= F2pspiele
2. F2P setzen oft auf Konkurenz zwischen Spielern, die Ausbeutung beginnt da wo einem Spieler für zusätzliches Geld ein Vorteil eingeräumt wird
3. erhält man durch Geld nur mehr Inhalte bleibt das Gleichgewicht gewahrt, ohkey
4. wenn nicht = Ausbeutung
5. dann folgt F2P mit mehr Ausbeutung als Vollpreisspiele.

Shatter 09 Triple-Talent - 273 - 22. März 2011 - 23:28 #

Kann den Menschen bei EA mal Jemand die Drogen wegnehmen? Gegen das was von denen so kommt ist Charlie Sheen ja stocknüchtern.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11147 - 22. März 2011 - 23:32 #

Auf der einen Seite verteidigt EA als Firma ihre DRM-Politik, die einen Weiterverkauf verbietet und einem so keine Schadenbegrenzung ermöglicht, wenn einem das Spiel doch nicht gefällt und dann so einen Satz: "können sie es wieder sein lassen und verlieren nichts." für ihr F2P.
Vielleicht sollten sie mal bei ihren Vollpreisspielen anfangen und dies sicher stellen. ;)

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 23:38 #

Ich bin ja gespannt, wie das mit F2P weitergeht.

Erinnert sich z.B. noch jemand, dass Shareware
in Deutschland nie erfolgreich war, weil der
Deutsche nie bezahlt hat.
(Gibt es eigentlich Zahlen zu deutschen Käufen
im App-Store?)

Dann wurden doch neulich zwei F2P-Projekte beerdigt,
weil sie schon 10 Millionen verschlungen hatten
(THQ/Relic/Company of Heroes/2. Spiel).

Siedler ist seit Monaten in der Beta, wann
kommt das endlich?
(Kann man da jetzt schon Zusatzinhalte bezahlen?)

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85145 - 22. März 2011 - 23:42 #

Ich hätte ne bessere Idee: Spiele in Single- und Multiplayer aufteilen und somit separat anstatt als ein Spiel zu verkaufen. Singleplayer wegen immer kürzer werdenen Spielzeiten um die 10 Euro und die entsprechenden Multiplayer, da eindeutig viel längere Spielzeiten um die 30 Euro. So bekommt jeder das was er will und muß für das "ungewollte" nicht draufzahlen :).

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11147 - 22. März 2011 - 23:50 #

Soweit der Wunsch^^
Realität:
30€ SP
30€ MP
und den Rest gibt es per DLC. xD

Heretic (unregistriert) 23. März 2011 - 1:10 #

Wäre für mich persönlich eigentlich die perfekte Lösung, da mich der Multiplayerteil so gut wie nie interessiert. Dann würde ich vielleicht sogar mal wieder einen Shooter kaufen! ;-) Die sind für mich zurzeit quasi nie ihr Geld wert. Tja, leider alles Wunschdenken. Da halte ich es fast für wahrscheinlicher, dass der Singleplayer-Part ausstirbt. Ich bleibe bei meinen RPGs, die sind ihr Geld wenigstens wert. Das einzige Ärgernis sind da nur noch diese verdammten DLCs.

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 10:47 #

"Singleplayer wegen immer kürzer werdenen Spielzeiten "
Oh mann, ich liebe Euch Zurückgebliebenen von Gestern, denen es immer nur um Quantität geht.
Die Aufteilung in SP/MP wäre sicherlich gut, aber für ein grandioses SP Erlebnis, wie sie ihn heutige Spiele (im Gegensatz zu früher mit ultra Längen, etc) bieten, darf schon mehr als 10 Eur verlangt werden.
Jedes moderne Spiel mit achso kurzer Spielzeit von 6-10 Stunden ist tausendmal besser (gemacht, inszeniert, bessere Story, etc) als jedes achso tolle alte Spiel mit 40+ Spielstunden (wovon 90% eh nur Filler waren). Aber gut, gegen die Quantität rulez Mentalität kommt man eh nicht an.

Heretic (unregistriert) 23. März 2011 - 12:39 #

Sorry, aber das ist nicht ganz richtig.
Wir halten fest: Du stehst auf CoD & Co. Ich kann das ja auch nachvollziehen. Ich stehe zum Beispiel auch auf Filme in denen es ohne große Umschweife ununterbrochen zur Sache geht. Ein Hoch auf Rambo 4 :-).
Der Singleplayerpart der heutigen Shooter mag sehr intensiv sein, es kracht und scheppert im Sekundentakt. Das ist für mich aber noch lange keine Entschuldigung dafür, dass man an maximal 2 Feierabenden durch ist.
Ich erinnere mich an diverse Shooter die durchaus auf 25 Stunden gekommen sind. Da waren richtige Perlen dabei die an keiner Stelle langweilig waren. Eine tolle Atmosphäre kann man auch auf subtilere Art als nur mit 10 Script-Explosionen pro Minute und Hetzjagden, bei denen man garnicht mehr das Gefühl hat den Typen da selbst zu steuern, erzeugen.

Ich habe mehrmals die letzten paar CoDs bei Kumpels angespielt und kann nur sagen dass mich das nur noch langweilt. Eben, weil ich da nur noch von Script zu Script renne und zwischendurch Moorhuhn spiele.
Wenn es dir Spaß macht dann bitte, kauf´ es dir. Du kannst aber nicht jemanden als "zurückgeblieben" bezeichnen nur weil er etwas mehr als primitive Dauer-Action erwartet.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 23. März 2011 - 15:20 #

"Ich stehe zum Beispiel auch auf Filme in denen es ohne große Umschweife ununterbrochen zur Sache geht. Ein Hoch auf Rambo 4 :-)."

"Ich habe mehrmals die letzten paar CoDs bei Kumpels angespielt und kann nur sagen dass mich das nur noch langweilt. Eben, weil ich da nur noch von Script zu Script renne und zwischendurch Moorhuhn spiele."

Völlig korrekt, ich mochte auch noch kein einziges Spiel, das "Of Duty" oder "Of Honor" hieß. Aber auch Rambo wusste, dass man nicht stundenlang Dauervollgas geben kann, ohne dass es langweilig wird. Es gibt schon einen gewissen Spannungsbogen, immer größere Scharmützel, aber mit Pausen, und am Ende geht alles in die Luft. Wenn aber von Anfang an alles in die Luft fliegt, ist die Luft schnell raus. ;)

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 0:06 #

Wenn ich mir die Preise für Pippifax-DLC so angucke,
wird man demnächst wohl nicht mit 60 Euro auf einen
Schlag abgezockt, sondern muss nur 180 Euro für
den gleichen Umfang bezahlen.

Klar, ist viel besser, 6 Monate lang jeden Monat
30 Euro zu zahlen, als einmal 60 Euro.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 23. März 2011 - 1:06 #

Nyahaha~, der Mann hat echt Humor. Dabei verlangt doch genau sein Verein für die deutsche Konsolenfassung von Crysis 2 derzeit schlappe 70 Euronen (gestern waren es noch gar 80 Teuros). Ob das auch den Tatbestand der Ausbeutung erfüllt? xD

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 10:49 #

Geil, wo genau?
Auch wenn jeder Spieler mit Hirn (Ich weiss, sehr selten), nur bei Amazon uk kauft, selbst bei Amazon de kostet Crysis 2 45 Eur, bei UK ca. 30 eur.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 23. März 2011 - 15:20 #

http://www.gamersglobal.de/news/33700/crysis-2-produzent-verteidigt-drm-nutzung

guggst du hier, rechts im Infokasten sind Amazonpreise mit links.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 59624 - 23. März 2011 - 17:49 #

Die teuren sind Marketplace-Angebote. Die Steckbriefe linken immer auf die Standard-Version von Spielen, Amazon selbst bietet derzeit aber nur die Limited Edition (45 bzw. 55 Euro). Daher stehen dann im Steckbrief die teureren Fassungen.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 23. März 2011 - 21:28 #

Was aber auch tief blicken lässt wenn die standard-version 70 Euronen kosten soll und eine limited edition die ja idr einen Mehrwert enthält bereits für 55 Euros verkauft wird...

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24228 - 23. März 2011 - 1:42 #

Free2Play Spiele riechen für mich deutlich mehr nach Abzocke als gewöhnliche Retailspiele.

BFBeast666 14 Komm-Experte - 2062 - 23. März 2011 - 1:49 #

Es wäre schön, wenn das "aktuelle" Geschäftsmodell bei $60 bzw. 60€ bleiben würde. Blöderweise hörts da nicht auf, denn dank DLC kann man über die Lebenszeit eines Spieles ja noch jede Menge Kohle machen. Und niemand reizt das derzeit extremer aus als EA. Wenn ich mir überlege, wieviel Kram im Nachhinein für das erschreckend blutarme Mass Effect 2 rausgehauen wurde - da könnte man glatt ein zweites Spiel draus machen bzw. das eigentliche Hauptspiel auf eine vernünftige Spielzeit drücken.

Aber um mal den Rant zu beenden und wieder auf einen Tangens mit dem Thema zu kommen: Ich bezahle lieber einmal einen Fixpreis und habe dann das ganze Spiel zur Verfügung, als dauernd Pfennigbeträge für irgendwelchen Krimskrams rauszuhauen, der am Ende dann doch wieder auf Vollpreisniveau hinausläuft. Need For Speed World zeigt zum Beispiel, wie ausbeuterisch "Free to Play" (größter Hohn, IMHO) sein kann - wer brav Kohle latzt, bekommt mehr Powerups, mehr XP, bessere Karren... nee, nicht mit mir, vor allem, weil das zugrundeliegende Spiel leider komplett zerhackt wurde und man dauernd irgendwelche Cheater sieht, die mit ihren Level-1-Autos selbst Veteranen mit hochstufigen Flitzern an die Wand fahren.

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 9:43 #

Das letzte liegt aber vor allem an der miesen Balance.
Spiele das Spiel auch, habe mir bisher bei Levelups vor allem Beschleunigungs, Geschwindigkeits, Straßenlage und Startboni (3s Nitro beim Start) gegönnt und noch nie einen Cent in das Spiel investiert.
Habe einige nette Teile gewonnen und ich habe einen Silvia.
Und das Ding ist absolut imba. Damit beschleunige ich, ohne irgendwelche Cheats, problemlos die meisten T2 Wagen aus. Ausnahmen bilden nur der RX und der Elise (welcher der Silvia der T2er ist).
Das mit den mehr Powerups stimmt allerdings, mit den besseren Karren aber nur bedingt. Bisher habe ich noch jeden Lambo weit abgehängt.
Der Rest ist doch üblich F2P, du bezahlst um schneller vorran zu kommen. Die Boni finde ich daher nicht schlimm.
Das Spiel hat aber trotzdem ein ziemliches Problem mit Cheatern. Auch ist das World nicht unbedingt die beste Idee gewesen. Wenn ein Südamerikaner, ein Russe und ein Deutscher gegeneinander fahren verkommt es zu einer Lagorgie der jeweils anderen Autos.
Die werden dann schon mal von der KI übernommen und rammen einen weg.

Bei den DLC stimme ich dir aber absolut zu.

Thief1983 09 Triple-Talent - 269 - 23. März 2011 - 11:00 #

Ich kann mich hier einigen Meinungen nur anschließen. Dieses "Gewirtschafte" mit den DLCs ist doch recht nervig, gerade dann, wenn es keinen Sinn macht, warum diverse Inhalte nicht von Anfang an in das Spiel implementiert wurden - siehe z.B. Mafia 2.
Was ich aber ebenfalls störend finde, ist die Tatsache, dass der Spielepackung doch immer weniger beiliegt, die Preise aber gleich bleiben. Ich glaube, das ist ein wirklicher Unterschied. Man überlege sich einmal was früheren Rollenspielen neben dem Datenträger noch beilag - bspw. Baldurs Gate oder einem Ultima. Da fand man aufwändig gestaltete Handbücher, eine Karte usw. und das meißt schon in der Standard-Ausführung. Heute bekommt man sowas wenn überhaupt nur noch in einer Collectors-Edition und die sind dann meist noch einmal deutich teurer.
In Zukunft soll ja am besten sogar der Datenträger hinfällig werden. Ich stell mir schon das Desaster vor, wenn mal die Festplatte des PCs oder der Konsole über den Jordan geht und mann alles neu downloaden muss - oder was, wenn die Internetferbindung mal rumzickt? Dann wartet man eben, bis man sich sein komplett digitales Spiel mit rund 5- 7 GB aus dem Netz saugen kann. In der Zeit kann man ja dann eine seiner guten alten Konsolen anschmeißen und unbeschwert daddeln ;)

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 11:03 #

Marketing-Blabla, um die eigenen f2p-Titel mit Bonusinhalten zu bewerben, mit denen sich anscheinend sehr viel mehr Geld verdienen lässt als mit Komplettpaketen. Zumindest haben die EA-Schergen das früher schonmal erwähnt.

Ich hab trotzdem lieber ein komplettes Spiel vor der Nase als ein Grundgerüst mit 2.423.453.432 Erweiterungsmöglichkeiten.

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... früher hat man die Spiele gekauft und gut wars.

bam 15 Kenner - 2757 - 23. März 2011 - 14:44 #

F2P hat sicherlich den Vorteil der vom EA-Manager angesprochen wird, allerdings hat die Industrie hier einfach noch nicht das richtige Modell gefunden. Klar kann man schon jetzt profitabel mit F2P und Zusatzinhalten sein, von der Profitablität von Vollpreisspielen ist man aber meilenweit entfernt.

Das Problem ist derzeit einfach, dass die F2P-Spiele einfach nicht die Qualität eines Vollpreisspiels haben. Sollte sich das irgendwann in Zukunft ändern, kann man darüber reden. Per se sind Zusatzinhalte doch recht attraktiv. Ähnlich wie ein MMO Abo-Gebühren verlangt, könnte man mit regelmäßigen Inhalten auch so Spieler zufrieden stellen.

Derzeit geht das aber einfach in eine falsche Richtung. Hier veröffentlicht man ein durchschnittlich gutes Spiel und will durch DLC-Items Geld reinholen. Da stimmt aber schon das Grundgerüst nicht, nämlich das eigentliche Spiel.

Wenn man aber nun ein Spiel ala Oblivion oder auch Borderlands kostenlos zur Verfügung stellt, dann aber z.B. neue Gebiete, quasi Mini-Addons, verkauft, wird das ganze schon interessanter. Hier muss aber eben das Spiel an sich schon richtig gut sein und den Spieler begeistern, auch ohne jeglichen Bezahlcontent.

Dass hier ein Konflikt besteht ist klar. Einerseits wollen die Spieler schon richtig guten kostenlosen Content, andererseits verdienen die Entwickler daran ja noch nichts; es besteht also die Gefahr, dass niemand den DLC kauft, da das Spiel in seiner kostenlosen Fassung schon gut genug ist.

Solang man da kein funktionierendes Modell findet, bleiben Vollpreisspiele einfach das attraktivste Modell für beide Seiten.

Darvinius 13 Koop-Gamer - 1672 - 23. März 2011 - 14:48 #

Die können mir schön mit ihrem F2P den Buckel runterrutschen. Ich kann doch selber entscheiden ob ich ein Vollpreisspiel kaufe oder nicht. Deshalb muss man mir nicht diese Baustellenspiele unter die Nase reiben wo man an allen Ecken und Kanten Kohle hinblättern muss. Grade im Multiplayer wo dann der im Vorteil ist der die meiste Kohle hat. Vielen Dank auch das können sie sich stecken.

Billy (unregistriert) 23. März 2011 - 16:31 #

Haben die jetzt aus schlechtem Gewissen eine Free to Play Abteilung erschaffen? Immerhin wäre das ganz logisch, wenn man in letzter Zeit verfolgt hat, was sich EA so alles geleistet hat.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 23. März 2011 - 16:40 #

Fifa:Online NFS:World BF:Heroes BattleForge Tiger W:Online etc
Sind schon länger raus, neu ist BF:P4F
Und neue Freunde haben sie auch schon :D
http://www.computerspiele.com/bigpoint-bietet-bald-f2p-spiele-von-ea-an.html

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3601 - 23. März 2011 - 16:47 #

Ich will zwar auch nicht mehr bezahlen, aber objektiv betrachtet muss man den Spielen 60 oder 70 € eigentlich gönnen. Zu meiner C-64-Zeit kosteten Spiele nicht selten 129,95 DM. Auf dem PC hat sich dann 89,95 DM für neue Titel eingebürgert. Das entspricht ziemlich genau den heute noch üblichen 45 €. Wenn man sich überlegt, wieviel moderner die Technik der Games geworden ist im Vergleich zu damals, muß man den Games 60-70 € eigentlich zugestehen. Man muß mal überlegen wieviel teurer Strom oder Benzin seit damals geworden ist. Oder Kino: Kurz nach der Maueröffnung konnte ich mir in den "neuen Ländern" Karate Tiger XX für 50 Pfennig (!) ansehen. Genausoviel kostete eine Busfahrt durch die Stadt. Dazu werden heutzutage selbst gute Spiele oft schon nach ein paar Monaten verramscht. Nach tlw. schon einem Jahr auf Spielezeitungen gebracht. Dieses Grabbeltischverhalten gab's damals noch nicht.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85145 - 23. März 2011 - 17:46 #

"Wenn man sich überlegt, wieviel moderner die Technik der Games geworden ist im Vergleich zu damals, muß man den Games 60-70 € eigentlich zugestehen."

Modernere Technik ja, aber damals warst du mit so einem Spiel auch ne ganze Weile beschäftigt. Heute hast du es in ein paar Stunden durch. Ergo, man bekommt weniger Inhalt. Das sollte man auch nicht vergessen.

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 18:25 #

Das ist schlicht falsch, da die Welt nicht nur aus Shootern besteht. Castlevania: Lords of Shadows zum Beispiel hat ein außergewöhnliches Design und sehr sehr gute Technik und die Spielzeit ist ziemlich lang. Die Total War-Reihe und Anno-Reihe haben einen beachtlichen technischen Fortschritt hingelegt und ihre Spielzeiten sind ebenfalls jenseits von Gut und Böse. Das gleiche bei diversen Rollenspielen (Dragon Age zum Beispiel. Tolle Choreographien, hervorragende Dialoge. Spielzeit über 60 Stunden oder Elder Scroll 4, damals ja der Hammer in Sachen OpenWorld-Grafik. Meine Spielzeit war bei über 120 Stunden).

Zumal die Frage ist, was du unter weniger Inhalt verstehst. Nur weil viele Spiele früher länger dauerten, waren sie nicht gleich Inhaltsreicher. Wenn ich 20 Minuten lang auf Gegner ballere anstatt 5 Minuten lang hab ich damit nicht automatisch mehr Inhalt. Im Gegenteil: wenn in den 5 Minuten hinter mir noch ein Vulkan ausbricht und Kameraden und Gegner sich gegenseitig anschreien, hab ich sogar sehr viel mehr Inhalt. Nur eben stark komprimiert.

Ja und dann wäre da natürlich noch das Thema MMORPGs und auf Multiplayer geeichte Titel, deren Spielzeiten kaum messbar sind. Ich denke, dass sehr viele Spieler höhere Spielzeiten mit Modern Warfare hinlegen als damals mit Unreal (dessen Story ja elend lang war).

"Die Spiele" werden nicht kürzer. Die Tendenzen gehen eher stärker außeinander. Und um das Thema entsprechend zu behandeln, haben wir unsere goldenen Testerengelchen, die uns sagen, wie lang ein Spiel ist und ob es das wert war.^^

anonymer Onkel (unregistriert) 23. März 2011 - 22:15 #

Ganz so stimmt das nicht. Heute wie damals gab es längere und kürzere Spiele. Guck dir einfach mal ein paar Longplays von alten Actionspielen auf youtube an! Vielen kommen nur auf eine Netto(!)spielzeit von unter einer Stunde. Der Unterschied - und da sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema - lag beim Schwierigkeitsgrad. Die meisten dieser Actionspiele waren ab einem gewissen Punkt so schwer, dass der durchschnittliche Spieler nie den Abspann bewundern durfte.
Man stelle sich ein Homefront vor, bei dem man bei jedem Tod zum Levelanfang zurückversetzt wird, man nur drei Leben und ein Continue hat und dann ist's vorbei. Wenn dann noch die Gegner besser zielen und das Alter Ego nur noch soviel aushält wie bei Operation Flashpoint und vor allem dieses alberne Auto-Healing (warum hat sich dieser Mist überhaupt durchgesetzt?) deaktiviert wird... DANN hat auch ein Homefront eine Spielzeit von mehreren Dutzend Stunden.

In diesem Sinne: Macht Spiele schwerer!

Thief1983 09 Triple-Talent - 269 - 24. März 2011 - 12:53 #

Hmm da fällt mir spontan Demon´s Souls für die PS3 ein. Da liegt der größte Reiz im wirklich knackigen Schwierigkeitsgrad. Damit einher gehend ist dann natürlich auch eine längere Spielzeit, je nachdem wie oft man einen Level neu beginnen muss. Ist also schon was dran an der Aussage ...

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3601 - 25. März 2011 - 1:18 #

Ja, okay, mit der Spielzeit hast Du natürlich nicht unrecht, andererseits hat auch Anonymous nicht unrecht: Diese Spielzeit-Inflation gibt's vor allem bei Ego-Shootern. Gegenüber einem DooM II ist man sicher durch die meisten heutigen schneller durch. Man muß allerdings auch überlegen, wieviel dieser "Spielzeit" eigentlich Frust schieben war. Wenn man sich in Maniac Mansion oder Indiana Jones ATLC in eine Sackgasse gerätselt hat (ohne es zu wissen), oder einem bei Zak das Geld ausging. Diese Unlösbarkeiten als Teil des Gameplays sind ja praktisch passé. Die Spielzeit ohne Frustschieberei darf daher auch gerne kleiner sein.

Anonymous (unregistriert) 24. März 2011 - 7:38 #

...es gibt noch dollar ?

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