Crysis 2: Produzent verteidigt DRM-Nutzung

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21. März 2011 - 22:45
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Im Interview mit der Website GameShark wurde Nathan Camarillo, Executive Producer bei Entwickler Crytek, vor einigen Tagen auch auf das Thema des Digitalen Rechtemanagements (engl. Digital Rights Management, kurz DRM) in Bezug auf das diese Woche erscheinende Crysis 2 angesprochen. Seiner Meinung nach handelt es sich bei der Nutzung einer entsprechenden DRM-Funktion um etwas, was der Spieler wahrscheinlich nicht einmal bemerkt:

Ich weiß, dass viele negative Gefühle gegenüber DRM existieren. Aber, ich meine, was sollen wir machen? Die Aktionen einiger weniger verursachen möglicherweise leichte Unannehmlichkeiten für andere. Wenn ich ein Spiel mit DRM spiele, merke ich das? Nicht wirklich. Ich weiß nur, dass etwas im Gange ist, was jedoch nicht wirklich mein Spielerlebnis verbessert [sic]. Das ist etwas, das wir uns in der Zukunft anschauen werden müssen.

Etwa Mitte Februar war eine frühe und somit unfertige Crysis-2-Version ins Internet gelangt (wir berichteten). In einer kurzen Stellungnahme zum Leak äußerten Electronic Arts und Crytek unter anderem, dass „Piraterie weiter den PC-Absatzmarkt und die Gemeinschaft der PC-Entwickler schädigt.“.

bam 15 Kenner - 2757 - 21. März 2011 - 13:39 #

Das Problem an DRM ist doch gerade, dass es nur der Käufer merkt. Es ist erwiesen wirkungslos gegen Raubkopien. Jedes Spiel, egal welches DRM genutzt wird, landet als Kopie mit Crack im Netz.
Hier reicht also in jedem Fall ein CD-Key, der den Zugang zu den Originalen-Multiplayerservern erlaubt.

Wenn man schon DRM implementiert, dann bitte so, dass der Spieler auch etwas davon hat. Blizzard verbessert das Spielerlebnis z.B. durch das Battle.net und alle damit verbundenen Features im Spiel, aber auch außerhalb durch Zugang zu den Foren und Onlineprofilen.

Einen ähnlichen Weg können auch andere Entwickler gehen. Blizzards Methode unterbindet zudem den Gebrauchtspielhandel. Sowas funktioniert allerdings auch nur, wenn man einen Titel so stark auf Online-Modi konzipiert wie das bei StarCraft 2 der Fall ist. Bei Spielen wie Mass Effect 2 mit dem Cerberus-Netzwerk erntet man da eher Kopfschütteln.

Inno 12 Trollwächter - 1168 - 21. März 2011 - 13:51 #

Einfach garkein Kopierschutz mehr aufzwängen, hat sich doch in der Vergangenheit gezeigt das es die Leute trotzdem kaufen. Ich behaupte sogar es würden mehr Käufer werden, als Kopierer, ohne Kopierschutz. Ich hab nix gegen DRM, mir ist es egal, aber die Zeit hat doch gezeigt das es nur eine Gängelung der ehrlichen Käufer ist.

bolzer (unregistriert) 22. März 2011 - 8:50 #

Nun ja, da hab ich anderes gehört.
Soweit ich weiß hat doch Ubisoft (jaja, die mit dem bösen Ubi-Launcher) ein Jahr lang versucht, komplett ohne Kopierschutz zu verkaufen, weil sie genau das gedacht haben bzw. den Kunden eine Chance geben wollten.
Tja, das Ergebnis war es leider, dass die Absatzzahlen mehr oder weniger zusammengebrochen waren und einige Ubisoft-Titel zu den meistruntergeladensten Spielen zählten... Da hätt ich mir auch sowas wie den Ubi-Launcher (mit dem ich persönlich kein großes Problem hab, allerdings spiel ich auch nicht soviel auf dem PC) ausgedacht.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3267 - 22. März 2011 - 11:01 #

Das ergibt doch keinen Sinn. Wer Kopien aus dem Netz saugt, dem ist es egal, ob das Original einen Kopierschutz hat oder nicht. Ist ja nicht so, als würde DRM Kopien verhindern.

Persönlich bleibe ich meiner Linie seit HL2 treu: Es wird kein Geld für DRM-verseuchte Spiele ausgegeben.

bolzer (unregistriert) 22. März 2011 - 11:39 #

dem Kopierer, der eh alles kopiert und crackt mag das egal sein, aber durch die Maßnahme, es nicht mit einem Kopierschutz zu versehen, werden doch auch "unwissende" darauf aufmerksam, dass man sich ja mal im Internet umgucken könnte, obs das nicht irgendwo kostenlos gibt, denn so schwer kanns ja nicht sein, wenn da kein Schutz drauf ist...

Und somit sinken natürlich die Absatzzahlen des Publishers, weil mehr Leute kopieren.

Inno 12 Trollwächter - 1168 - 22. März 2011 - 14:04 #

Ich weiss was du meinst, aber ein 'Unwissender' wird so oder so früher oder später darauf aufmerksam ob es etwas 'kostenlos' gibt, egal ob mit oder ohne Kopierschutz. Selbst mit Schutz ists ja nicht schwer, eine Datei kopieren und fertig.

Das Ubisoft bzw Publisher allgemein gerne wegen mangelnder Absatzzahlen rumheulen und es auf die bösen Raubterroristen schieben ist auch nix Neues. Call of Duty x sind auch immer die meistkopierten Spiele, trotzdem haben sie Rekordabsatz.

Ich bleib dabei: *gute* Spiele würden sich ohne Kopierschutz genausogut oder gar besser verkaufen. Einfach weil bei Vielen die DRM Gängelung wegfällt.

Und wie Einige schon sagten: Der KS ist nicht dazu da, Kopierer davon abzuhalten es zu kopieren, sondern einzig und allein um den Gebrauchtspielemarkt einzudämmmen. Dadurch geht bzw ging dem Publisher weit mehr Geld flöten als durch Kopien.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3267 - 23. März 2011 - 10:08 #

Ich glaube nicht, dass es noch viele Spieler gibt, die nicht wissen, dass man Spiele im Netz bekommt. Schon gar nicht die, die darauf achten ob und welcher KS verwendet wird.

Fyyff 11 Forenversteher - 681 - 22. März 2011 - 15:02 #

Soweit ich weiß ist genau ein großer Ubi-Titel in betreffenden Zeitraum erschienen: Prince of Persia im Celshading-Look und mit eingebautem Godmode. Da könnten die schwachen Zahlen absolut nicht dran gelegen haben das dieses Spiel keine Zielgruppe hatte, stimmts? Für die Casuals zu "artsy" und für die Coregamer zu anspruchslos.
Ab und zu mal einen (1) Gegner umknüppeln, die selben Levels 3-4 mal duchgrasen müssen, einen naseweisen NPC-Sidekick und dabei nie sterben können (dank naseweisen NPC-Sidekick)... das klingt doch wie ein potentieller Millionenseller.
Dabei hat sich Ubisoft doch richtig weit aus dem Fenster gelehnt und das "kein Kopierschutz"-Experiment bei ein richtig soliden Titel probiert, der keinesfalls scheitern konnte. Armes Ubi.

Aber schon ein schöner Catch22 den die Firmen da den Gamern hinhauen. Ist kein KS drauf und es verkauft sich gut (siehe alle Stardock-Spiele) ist das nur ein Ausrutscher und schnell vergessen - außerdem hätten es die Konsumdrohen auch mit KS gekauft. Mehr DRM muß her.
Verkauft es sich schlecht ist immer der fehlende KS schuld. Mehr DRM muß her.
Ist ein KS drauf und es verkauft sich gut - dann dank des KS, der böse Piraten schreckt. Mehr DRM muß her.
Ist ein KS drauf und es verkauft sich schlecht - dann ist der KS schuld, der von den bösen Piraten zu leicht geknackt wurde. Mehr DRM muß her.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 15:37 #

Das super gute Shaun White Snowboarding war glaube ich auch dabei. Meta Score PoP 6,8 SWS 4,5.

http://www.pcgames.de/Prince-of-Persia-PC-215088/News/Prince-of-Persia-Ubisoft-erwartet-drei-Millionen-Verkaeufe-und-kritisiert-Wertungen-670124/

Laut vgchartz Schätzung wurden je 0,9 Mio Einheiten auf PS3/XBox verkauft, tendenziell sind solche Spiele auf PC mit viel geringeren Zahlen gesegnet.

Fyyff 11 Forenversteher - 681 - 22. März 2011 - 16:47 #

Ich bin auf jeden Fall froh das Ubisoft in ihrem "mal ohne KS"-Testzeitraum soooo viele Topspiele rausgebracht hat. Da ist die Datengrundlage für die Behauptung "fehlender KS=weniger Verkäufe" wenigstens ordentlich groß...

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 17:11 #

Diese Selbstüberschätzung, wenn es darum geht wie toll ihre neuen Spiele sind, merkt man leider immer mehr. Manche scheinen wirklich den Bezug zur Realität verloren zu haben, und denken nicht im Geringsten daran, das ihr Produkt einfach schlecht war, stand doch Firma xy drauf und Titel abc, also muss das toll sein. Viele Publisher scheinen sich einfach das Recht zu nehmen, einmal Erfolg, also immer Erfolg egal was man macht. Spiegelt sich das nicht in Verkaufszahlen, findet man schon gründe, aber das Produkt ist es nie Schuld.

Anonymous (unregistriert) 21. März 2011 - 13:52 #

Ich bemerke DRM nicht nur ein wenig.
Ich bemerke es jedes mal, wenn meine Firewall Zeter und Mordio schreit, wenn mal wieder eine Instalationsroutine, der Launcher und dann auch noch die Exe von einem Spiel ins Netz will.
Dazu bemerke ich dann gerne auch mal irgendwelche "Treiber" die sich tief in das System einfressen und versteckte Ordner auf dem Systemlaufwerk.
Und all das ohne zu wissen was nun eigentlich wirklich passiert...
Er beschreibt es schon richtig, ich weiß, dass etwas in Gange ist (und merke es anders als er meint auch recht deutlich, weil ich Programme auf meinem Rechner an einer sehr kurzen Leine halte) aber ich weiß es nicht genau und es verbessert für mich als Käufer rein garnichts. Es verschlechtert höchstens etwas.

Und selbst wenn das DRM so unsichtbar abläuft wie z.B. bei Mirrors Edge (was der Herr wohl als Verbesserung sehen würde), wird bei mir sowohl die Registryüberwachung als auch die Firewall wieder Alarm schlagen.

Immerhin erkennt er, dass die Aktion einiger weniger (der Programmierer) Unannehmlichkeiten für andere erzeugt (auch wenn er das wohl anders gemeint hat ;)).

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 21. März 2011 - 14:54 #

Kunde der 50€ im Laden bezahlt:
- Schachtel mit wenig Inhalt und eine DVD und einen Key
- Evtl Vorbesteller DLC/Items, je nach Shop sogar variabel
- Kein Verkauf oder Rückgabe bei nicht gefallen
- Aktivieren diverse Zusatztools
- Teilweise trotz DVD Downloads von großen Daten ( Beispiel HighRes DA2 )
- Permanente Internetverbindung
- Sprachpakete nicht immer frei wählbar
- Cut Mist ( Deutschland )
- Weitere DLCs extra kosten
- Support meist schlecht und langsam und aktuell EA kann Accounts bannen Foreneinträgen

Fazit: Hat Geld bezahlt und hat Nachteile gegenüber Kopierer

Der Kopierer bezahlt Nichts
- Läd ein Paket an Daten runter, und hat die komplett freie Wahl Cut/Uncut und der Sprache
- Alle DLC´s Items dabei inc aller Shopbonis
- Weitere DLC´s kostenlos
- Bonusinhalt wie Soundtrack und PDF Maps/Comics etc dabei
- Wenn es nicht gefällt, wird es gelöscht, kein Verlust
- Keine Anmeldungen oder Zusatztools zum Spielen
- Wenn es gefällt kann er einen Key für 20-30€ in einem Keyshop kaufen, eingeben und Online zocken. ( 10min Arbeit und auf Email warten )
- Vorbildlicher Support der Community !

Lässt man die Moral aus dem ganzen raus, wer hat es besser? Wenn ich einen geklauten TV kaufe für 300€ hab ich keine Garantie und die Beschaffung ist wohl auch etwas umständlicher und Auswahl des Geräts dürfte geringer sein wie im MediaMarkt etc. "Klaut" man ein Spiel hat man nur Vorteile, und das kann es doch nicht sein. Durch immer beklopptere DRM/weniger Inhalt senkt ihr die Moral der Käufer, und genau die ist der letzte Grund, warum man noch legal kauft. Spiele illegal besorgen und installieren wird immer einfacher, und ist teilweise schon einfacher wie die legale Kaufversion. Somit kommen selbst technisch nicht so versierte Leute leichter an die Version. Die Musikindustrie hat Jahre gebraucht um zu kapieren das Napster etc die Zukunft ist und den Firmen zeigt wie sie etwas haben wollen, heute haben wir ITunes mit stetigem Umsatzwachstum. DRM und ihre Zusätze sind das, was die Spieleindustrie uns aufzwingen will.

Der Kunde gibt euch die Vorgabe, setzt sie um nicht umgekehrt. Zum Glück gibt es einige in der Branche die nicht ganz so engstirnig sind und immer öfter auch ihre Meinung gegen DRM verkünden. Aber die größten Heulsusen im Business sind komischerweise die mit den dicksten DRMs und ihre Spiele sind meist nur noch "Wegwerfunterhaltung", die man künstlich mit DLC versucht am Leben zu halten. Wiederspielwert scheint bei vielen Entwicklern keine Rolle mehr zu spielen, 1 mal durch zocken 5-8 Stunden dann weg, ach ne wir haben ja Achievements das ist doch ein toller Anreiz nochmal das selbe Spiel zu spielen (Ironie :D ). Und wenn das nicht hilft, haut man einen DLC nach. Zudem scheint man zu glauben das Zocker über eine unerschöpfliche Geldquelle verfügen, und problemlos im Jahr 20 Spiele kaufen können die 8h Unterhaltung bieten. Früher kam man mit 5 Spielen das ganze Jahr aus und hatte weit mehr Spielzeit, wie mit den 20 Spielen.

Anonymous (unregistriert) 21. März 2011 - 15:20 #

Nicht nur mehr Spielzeit, die kann immer künstlich gestreckt sein.
Ich wurde auch die Zeit über gut unterhalten.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 21. März 2011 - 16:38 #

Edit: Was hindert die Publisher/Entwickler eigentlich daran nach 3-6 Monaten per Patch die DRM komplett zu entfernen? Wer es illegal haben will hat es dann eh schon, und wer die Moral hat, aber keinen Bock auf diesen Kram kann dann zuschlagen.

Anonymous (unregistriert) 21. März 2011 - 16:50 #

Entweder machst du dann noch Gewinn mit dem Game (wie Activision jetzt noch mit CoD4 und 6) oder du hast nicht genug gemacht, als das es sich lohnen würde (Alpha Protocol, da gabs ja ein "Versprechen").
Alternativ gibt es natürlich immernoch die gaaanz enge Kundenbindung, auch für DLCs und die Verhinderung eines Gebrauchtmarktes.
Wie viele würden denn heute nach spätestens 3 Wochen ihre SP-Spiele wieder verkaufen ;).

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 22. März 2011 - 4:23 #

Das passiert ja auch tatsächlich stellenweise, bei Anno 1404 z.B. wurde die Onlineaktivierung still und heimlich im Rahmen eines Patches entfernt. Keine Angabe in den Patchnotes, keine News, gar nichts - aber die Abfrage ist weg.
Soll mir Recht sein, solange sie eben weg ist, entdeckt wird es ja schließlich doch. Schade nur, dass das die Ausnahme und nicht die Regel ist.

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 6:18 #

Und mit dem Addon und in der Königsedition war sie still und heimlich wieder da.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 6:28 #

Ok um das Addon zu schützen, aber das hat sich ja dank DLC auch erledigt R.I.P. Addons.

Aber dabei fällt mir noch ein Kritikpunkt auf, die allgemeine Informationsarmut über Kopierschutz/DRM Sache. So wirklich Informiert einen der Hersteller nicht immer, welchen Schutz er gerade Einsetzt und was der macht (Siehe Dragon Age 2 Sony Aktivierding ). Und als Kunde der nicht extrem rumgoogelt, weiß man meist ja nicht mal auf was man sich da einlässt.

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 7:40 #

Nein, offiziell, weil das Addon ja eh einen Multiplayermodus mitbringt für den man online sein muss...
Das es auch im SP funktioniert - aber heute spielt ja eh jeder nurnoch F2P, MMOs und Multiplayer.

Und wenn man dann sucht welchen Schutz es hat, dann landet man per Google gerne mal in Schwarzkopiererforen in denen sich darüber ausgetauscht wird, welcher es denn nun ist.
Da sitzt man dann gleich an der Quelle. Auch nett...

Was er macht erfährst aber auch da nicht. Wäre ja noch schöner, wenn die Kunden wüßten was mit ihren PCs gemacht wird.

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 7:42 #

Addons gibt es noch, aber eher von kleinen Publishern.
Paradox bringt zu jedem Spiel immernoch mehrere (will aber wohl auch auf digital umsteigen), Kalypso bringt zu den gut laufenden auch welche.
Aber schon ein 3. Publisher fällt mir nicht mehr ein.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12525 - 21. März 2011 - 15:04 #

"Ich weiß, dass viele negative Gefühle gegenüber DRM existieren. Aber, ich meine, was sollen wir machen? "

Am besten nichts da es eh nichts bringt.
selbst ein Always On Kopierschutz wird geknackt also gibt es nichts was man machen kann. Und bei DRM kann der ehrliche Käufer ein Problem bekommen, wo er sich dann Stundenlang mit dem Support rumärgern darf während der Raubkopierer ohne Probleme spielen kann....

Anonymous (unregistriert) 21. März 2011 - 16:30 #

Die Marke Crysis ist für mich seit dem Einsatz von Installationszählern genau so tot wie Ubisoft seit Einführung des Launchers.

Solche Spiele kaufe ich höchstens noch aus Versehen für 10 Euro vom Wühltisch.

Wer hat denn Zeit 50 Spiele ordentlich zu deinstallieren, wenn er seinen Spiele-PC austauscht oder aufrüstet?

Wenn die Installationszähler nicht automatisch wieder heruntergezählt werden, z.B. einmal im Monat, dann ist das Zeug doch nicht zu gebrauchen!

Makariel 19 Megatalent - P - 13853 - 21. März 2011 - 16:49 #

"Wenn ich ein Spiel mit DRM spiele, merke ich das? Nicht wirklich."

... das sagen vor allem Softwarepiraten, denn die sind die einzigen die nichts vom DRM bemerken :p

bananenboot256 13 Koop-Gamer - 1241 - 21. März 2011 - 18:05 #

Das Einzige was DRM momentan doch schafft ist, dass es weniger Szenen-Releases vor offiziellem Verkaufsdatum gibt, oder?

Zumindest höre und sehe ich hier und da, dass zwar Images von den Spielen erhältlich sind, aber Cracks noch dauern.

Das wäre ja zumindest ein Vorteil der Publisher, der sich nicht wegdiskutieren lässt. Außer natürlich man hält dagegen, dass sich es diese Kopierer wahrscheinlich eh nie gekauft hätten.

Wenn ich DRM wirklich nicht merke macht es mir eigentlich auch nichts aus. Ich weiß jetzt allerdings auch nicht welchen "Schutz" C2 verwendet.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 21. März 2011 - 18:19 #

So wirklich schaffen die das auch nicht, bis auf Ubis Launcher, wo sie erst die Fehlenden Daten von den Servern sammeln mussten. Oft werden Daten schon vorher verteilt, und dann mnit diesen Datums Aktivierungszeug versehen. Sprich, Vorbesteller haben das Game zu hause, dürfen aber nicht spielen, und die Kopierer haben schon den Keks und den Aktivator überwunden...

bananenboot256 13 Koop-Gamer - 1241 - 21. März 2011 - 23:30 #

Stimmt auch wieder.

Nur Ärger mit dem Zeugs :-) Ich denke ja sowieso, dass es kaum einen Käufer mehr gibt mit dem ganzen DRM-Wahn, da die Kopierer immer einen Weg finden und gar nicht daran denken würden Spiele zu kaufen.

Genau so wenig "bekehrt" man einen Kopierer durch DRM zum Käufer, von daher versteh ich den ganzen Klimmbimm auch nicht.

Das sind auch so Sachen wie diese Ultradämlichen DVD-Schutzprogramme, welche auch heute noch (vereinzelt?) eingesetzt werden, zum Beispiel bei meinem Original PES11 für PC. Ich als ehrlicher Kunde muss meine DVD zum Spielen immer griffbereit und im Laufwerk haben und der Kopierer macht nen Doppelklick und spielt.

-.-

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 0:06 #

Konami die Stromrechnung für unnötige DVD Betrieb schicken :D EA nimmt ja jetzt auch aus Umweltschutz und Kostengründen das Handbuch aus den Sports Spielen raus aber billiger werden die trotzdem nicht.

http://kotaku.com/?_escaped_fragment_=5783650/no-more-manuals-as-ea-sports-goes-green#!5783650/no-more-manuals-as-ea-sports-goes-green

Novachen 18 Doppel-Voter - 12939 - 21. März 2011 - 19:47 #

Es wird immer auf die Raubkopierer geschoben, aber der wahre Grund für den Kopierschutz ist einfach der Gebrauchtmarkt. Da fahren die Hersteller wesentlich höhere Verluste ein als durch Raubkopien. Wenn man 1.000.000 Spiele verkauft kann man davon ausgehen das mit dieser Million ungefähr 1.250.000 Spieler mit einer Originalversion spielen, also fast eine Viertelmillion sich das Spiel gebraucht gekauft haben. Die Leute die das als Raubkopie haben hätten es in 75% der Fälle sowieso nicht gekauft egal ob der Kopierschutz knackbar ist oder nicht und sind daher auch keine verlorenen Kunden, denn sie wären es unter egal welchen Umständen niemals geworden. Und die anderen 25% kaufen es sich einfach später zu einem attraktiveren Preis.

Letztendlich sind es aber genau die Raubkopierer die durch Cracks etc. den größten Vorteil haben, die müssen sich nicht mit Inkompatiblen Kopierschutzsystemen zu aktuellen Systemen (Starforce3!) oder diverse Abhängigkeit von Servern rumplagen. Letztendlich geht das mit den Kopierschutzsystemen in eine ganz andere Richtung. Vielleicht sollte man einfach mal wieder über klassische Handbuchabfragen inkl. einer ALT-TAB Sperre o.ä. nachdenken, dann müssen Kopierer immerhin Geld für nen Drucker und Papier ausgeben :-P

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 21. März 2011 - 20:22 #

Und genau die Gebrauchtkäufer von heute bestellen in UK oder warten bis es bei Steam verramscht wird. IP Sperre für andere Länder wo die Spiele günstiger sind, wird das nächste sein, was uns irgendwer andrehen will als "Schutz". Die kapieren halt nicht das sie keine Verluste machen können, weil das Geld gar nicht da ist, was sie fordern.
5 Mio Käufer (50€)
+ 1Mio Gebraucht (30€)
+ 0,5 Mio Kopierer (0€)
daraus zaubern die aus den geheimen Geldbunkern
der Spieler 1,5 Mio x 50€ die angeblich da sind ihnen fehlen. Es mag 1,5 Mio Mögliche Kunden mehr geben aber nicht für 50€. Das sie gebraucht "verbieten" ok die sonst gebraucht kaufen warten halt auf Angebote, nur nehmen sie denen die durch verkauf gebrauchte Spiele wieder mehr Geld in neue Games stecken auch ihr Geld weg, also wird er auch sparsamer oder springt auch auf Schnäppchen und warten Zug auf. Wenn VW Gebrauchtwagen verbietet, und man auf Neuwagen angewiesen ist, werden sie bestimmt nicht mehr Autos verkaufen (eher im Gegenteil, man behält das Auto länger und sucht eine billigere alternative ). Ich frag mich manchmal was da für Traumtänzer in den Firmen sitzen die fern ab der Realität ihre Möglichen Umsätze analysieren. Das Gelaber hört sich mehr nach Aktionäre besänftigen an, was die da von sich geben, und dem Kunden verkauft man es als tolles Community Feature. Steam ist der lachende Dritte im Bunde, die scheffeln die Kohle und nehmen die "Arschkarte" dafür auf sich. Wobei man angesichts eines Ubilaunchers da schon froh sein kann, wenn es nur Steam als Schutz hat.

Goh 14 Komm-Experte - P - 2490 - 22. März 2011 - 2:12 #

Warum Entwickler so konsequent gegen Gebrauchtspiele vorgehen ist mir mittlerweile schon ein rätsel, seit ich Steam kenne... Es ist schon klar, dass somit eine engere(unlösbare) Bindung zwischen Community, Spiel und Firma ist, jedoch entstehen durch den verkauf gebrauchter spiele neue Kunden, die das spiel nie original geholt hätten... Klar würde ein optionales Spiele-weiterverkaufen über z.B. Steam neue Probleme aufwerfen. so wären mittelfristig sicher ein kleines stück weniger Verkäufe getätigt worden sein, was sich jedoch durch andere faktoren wie DLCs wieder rausholen lassen kann...
Ein anderes Problem, v.a. bei Steam wären die Account-Diebstähle, die ja des öfteren bei Steam vorkommen sollen... (ich kenn 2 opfer...), die dann sogar die spiele einzeln verkaufen können zu einem höheren Preis als den ganzen geklauten account. Deshalb bin ich grundsätzlich, auch wenn es für den einen oder anderen etwas "ungerecht" erscheint für ein "geregeltes" system bei gebrauchtspielen, z.B. dass ein Bestimmter (geringer) prozentsatz des Preises des gebrauchtspieles noch an den entwickler (oder evtl auch steam) geht. somit wären denk ich auch die firmen zufriedener.
Aber allgemein bin ich recht gespannt, wie sich der Trend bei den Spielefirmen im laufe dieses Jahres und auch des nächsten jahres fortsetzt, und ob sie einen neuen weg finden, ehrliche Käufer zu verscheißern oder es sogar schaffen, ein "system" einzuführen, mit dem sowohl spieler als auch firmen einverstanden sind...

Novachen 18 Doppel-Voter - 12939 - 22. März 2011 - 3:04 #

"jedoch entstehen durch den verkauf gebrauchter spiele neue Kunden, die das spiel nie original geholt hätten.."

Nein, für den Publisher macht das eben keinen neuen Kunden. Denn der sieht von dem Geld was du durch den Verkauf an deinen Kumpel verdienst ja keinen Cent und genau dieses Geld was da von Käufer zu Käufer umher geht wollen sich die Publisher ja selbst einstreichen. Ich persönlich finde das mit der Accountbindung oder solchen Ideen wie dem EA-Online Pass auch ziemlich dämlich. Wie du schon sagtest, der Umsatz steigt und steigt. Und neulich gab es hier auf GG ja eine News wo gesagt wurde das selbst der Verkauf von PC Spielen nach einer kleineren Flaute (auch wohl den eher wenigen richtig guten Titeln geschuldet) wieder angezogen ist. Sowas macht mir eigentlich klar, dass sich gute Spiele auch auf PC trotz mittlerweile verfügbarem DSL 25 MBit sehr gut verkaufen. Das der PC Markt gegenüber den Konsolen leicht abfällt hat mehrere Gründe, zum einen versprühen Konsolen trotz Patchflut noch immer das "Plug&Play" wo man sich nicht mit irgendwelchen Hardwarespezifikationen und Installationen rumplagen muss und zum anderen hat man sich auf Konsolen nicht mit irgendeiner Kopierschutzsoftware zu ärgern. Wenn man diese Kundenqüalelung sein lässt, lässt sich sogar auf dem PC noch mehr verkaufen und ich bin mir sogar sicher, dass sich die Pirateriezahlen zu vorher nicht groß ändern, egal ob es nur der klassische "Disk im Laufwerk?" Kopierschutz oder ein DRM System ist.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11450 - 22. März 2011 - 4:58 #

"Nein, für den Publisher macht das eben keinen neuen Kunden. Denn der sieht von dem Geld was du durch den Verkauf an deinen Kumpel verdienst ja keinen Cent und genau dieses Geld was da von Käufer zu Käufer umher geht wollen sich die Publisher ja selbst einstreichen."

Vermutlich sind damit zukünftige Kunden gemeint. Derjenige der heute gebraucht kauft, kann morgen schon zur Neuware greifen. Gründe dafür sind viele denkbar.

Roherfisch 12 Trollwächter - P - 1124 - 22. März 2011 - 6:44 #

Das Kunden die heute Spiele gebraucht kaufen, Spiele morgen als Neuware kaufen ist genauso aus der Luft gegriffen wie das Argument das sich "75% aller Raubkopierer" das Spiel sowieso nicht gekauft hätten!

maddccat 18 Doppel-Voter - 11450 - 22. März 2011 - 7:47 #

Ist es nicht. Konkrete Zahlen wären aus der Luft gegriffen. Nicht aber die Möglichkeit, dass sich das Konsumverhalten im Laufe des Lebens ändert. ;) Wer gebraucht kauft, ist bereit für sein Hobby Geld auf den Tisch zu legen. Wie hoch der Betrag für eine legale Kopie dabei ist, hängt von einigen Faktoren wie etwa der Wertschätzung des Produkts oder den Lebensumständen ab. Das ist eine völlig andere Ausgangssituation als bei vielen Raubkopierern!

Anonymous (unregistriert) 21. März 2011 - 23:08 #

Da Crytek auch auf dem amerikanischen und US-Markt Profit machen will werden die sich über die neuen Gesetze gegen Filesharing freuen falls diese durchkommen.

Wenn ein Filesharer für bis 20 Jahre ins Gefängnis kommen kann, länger als bei einem Mord, müsste ihr Profit durch weniger Kopien ja ansteigen. Passiert dies nicht sehen sie vielleicht ein das der Verlust doch nicht so groß ist, wahrscheinlicher ist aber wohl das die Industrie dann nach schärferen Kontrollen ruft.

Copyrightklagen sind schon absurd in den Usa, da werden auch Bauern verklagt (und so in den Ruin getrieben) weil patiertes Gen-Getreide auf ihren Feldern nachgewiesen wurde, und zwar weil die Nachbarbauern das Saatgut nachlässig über den Wind auf ihre Felder lassen. Und diejenigen die eigentlich durch unerwünschte GVOs geschädigt werden können sich nicht wehren. Was wird das für ein Fest wenn die Systemintegrierten DRMs z.B. durch Sandy Bridge erst einmal in jedem normalPC verfügbar sind.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24240 - 21. März 2011 - 23:25 #

Einfach wie die Musikindustrie den Kopierschutz wieder abschaffen.
Die Plattenlabels haben diesen Schritt sicher nicht aus Gutmenschentum und freiwilligen Verzicht auf Gewinn getan.
Bis dahin spiel ich einfach weiter auf Konsole und seh zu wie sich die Publisher mit ihrer Kundengängelung selber den Markt kaputtmachen. :-)

Roherfisch 12 Trollwächter - P - 1124 - 22. März 2011 - 6:48 #

Würde mich nicht wundern wenn man demnächst seine Konsolenspiele an seinen Account (PSN/XBOXLIVE) binden muss...

volcatius (unregistriert) 22. März 2011 - 10:41 #

Ist doch alles Salamitaktik.
Oder schon mal versucht, Spiele und DLC aus dem PSN/XBoxLive zu verkaufen?

Roherfisch 12 Trollwächter - P - 1124 - 22. März 2011 - 17:42 #

Salamitaktik...Tolles Wort :D
Ich hab aber eher von Retailprodukten gesprochen das ich auf PSN und Co. gekaufte Spiele nicht weiter verkaufen kann ist mir schon klar.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 17:55 #

Retail ist doch heute nichts anderes mehr, du bekommst im Grunde nur noch die Daten extra geliefert. Unterschied zwischen Retail und Online kauf rührt nur noch aus altem denken ;)

sieling 08 Versteher - 165 - 22. März 2011 - 0:05 #

Die ganze Diskussion bracht mich persönlich soweit, dass ich aktuelle pc Spiele (2 Jahre oder jünger) nicht mehr kaufe und vollkommen auf die Konsole umgesprungen bin (die Fortsetzungen waren einfach zu gut) bzw. die alten pc Spiele nur spiele , wobei darunter auch alles dabei ist (Beispiel: Herr der Ringe,Civ,Total War,C&C,CoDMW1,Drakensang,DoW,Diablo2,Tropico,Edna...etc.)

Ich finde man ist von sehr guten Spielen vor Jahren gut bedient wurden, die noch nicht von solchen Kopierschutzmaßnahmen befallen waren und die Umsätze stimmten (siehe heutige Fortsetzungen).
back to the rules ... Die Gegner wachsen, der Druck steigt ... Was geschieht???

Ich bin der Überzeugung , dass wir leider die Diskussion nächstes Jahr immernoch führen oder 2 Jahren alle Spiele nur noch über Cloud zu spielen...

PS: Es wird niemals etwas geben, was nich gehackt werden kann!

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 0:16 #

2008-2010 hab ich mich auch mehr mit F2P und Wii beschäftigt, so ab und zu sieht man ja mittlerweile Einsicht, aber von Angenehm ist das noch weit entfernt, dank der Retrowelle kann man wenigstens viele gute Games jetzt nachholen, die sehen zwar nicht Top aus, aber das tun aktuelle PC Games ja auch nicht immer :)

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 22. März 2011 - 1:02 #

"Etwa Mitte Februar war eine frühe und somit unfertige Crysis-2-Version ins Internet gelangt. In einer kurzen Stellungnahme zum Leak äußerten Electronic Arts und Crytek unter anderem, dass „Piraterie weiter den PC-Absatzmarkt und die Gemeinschaft der PC-Entwickler schädigt.“."

Wie?
Was hat "Piraterie" denn mit der geleakten Crysis-Version zu tun?
Die sollen erst mal in ihrem eigenen Haus für Ordnung sorgen bevor sie die Schuld auf andere schieben.

ChrisnotR (unregistriert) 22. März 2011 - 1:38 #

/sign.

Aber erstmal aufgrund zu erwartender "nicht so hohe Verkaufszahlen wie CoD" noch irgendwas rausgefeuert um sich die eigenen Versäumnisse nicht selbst einzugestehen...

Korbus 15 Kenner - 3189 - 22. März 2011 - 1:56 #

So langsam muss doch mal die Pirateriekeule ausgelutscht sein. Seit über 30 Jahren wachsen die Umsätze der Gamingbranche ununterbrochen mit teilweise sogar 2 stelligen Zuwachsraten. Und das obwohl sie praktisch seit Tag 1 gegen "Piraten" kämpfen. Wenn dann auch noch Branchengrössen im Jahr 2011 melden das sie mit ihrem neuesten Titel mal wieder alle Verkaufsrekorde gebrochen haben sollte doch auch dem letzten Gamer klar werden das die angeblichen Verluste nur Märchen sind. Raubkopien sind sicherlich ein Ärgernis für die Branche, aber keine Gefahr und erst recht keine existentielle Bedrohung.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 2:23 #

War doch bei Musik genauso. Bravo Hits fast im 4 Wochen Abstand, der Inhalt war immer der gleiche billig Mist und dann wurde Gemeckert, dass die sonst so verblödete Jugend plötzlich nicht mehr bereit ist, alle 4 Wochen 50 DM zu bezahlen für die Tolle Musik. Komischerweise kamen zu der Zeit trotzdem gute alte Musiker mit Alben raus und landeten neue Verkaufsrekorde.

Bei Spielen ist halt ein Problem, die festen Preise, warum gibt es hier nicht mehr Unterschiede? Qualitativ minderwertige Ware sollte billger sein, oder man sollte sich mehr auf die Entwicklungkosten beziehen, aber nein auf fast alles wird der 50- 70€ Stempel geklatscht auch wenn es das Produkt niemals Wert ist ( siehe Homefront), kann man ja auch schlecht Werten, weil jeder denkt sein Titel ist der nächste COD Killer.

Ich meine mich erinnern zu können das damals PC Spiele teilweise zwischen 50-100 Euro lagen, und 50DM waren da kein LWL11. Heute steht ein LWL11 glaub für 30€ im Laden und ein Homefront ( im Grunde doch nur ein halbes COD:BO ) für über 50€.

Heretic (unregistriert) 22. März 2011 - 2:44 #

Du hast an sich schon recht. Ich habe aber das Gefühl, dass z.B. Activision für das nächste CoD auch 100€ verlangen könnte und trotzdem würde sich diese Scheiße verkaufen wie geschnitten Brot. Warum also gerechte Preise machen? Die Spieler-Lemminge kaufen´s doch eh.

Ich frage mich sowieso wie es sein kann, dass bei einem solchen Spiel derartige Verkaufszahlen zustande kommen. Bestes Beispiel: Steam. Mega-Verkaufszahlen bei CoD:BO. 60€ für die digitale Version eines Ego-Shooters, obwohl man die Retail-Version im verdammten Saturn sogar billiger bekommen hätte.
Solange das so ist wird sich auch nichts ändern.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 3:09 #

Für COD würden bestimmt einige Millionen bereit sein Monatsgebühr wie bei WOW zu bezahlen. Ich glaub COD:BO ist einfach so ne Art Glücksgriff gewesen, den Erfolg kann man nicht wirklich erklären. Ich behaupte, es gab einfach nichts besseres, und alles danach hat nur kopiert und gehofft sie werden ihre Halbgaren Kopien auch nach 20 Wochen noch für 50€ los.

Das ist aber wohl wie bei WOW, hat man einmal die große Online Community, wechselt die nicht so schnell, das gab es damals ja schon bei Q3 und UT99, ebenso bekommt man die Leute von CS schwer weg :D Nur leider predigen ja im Moment alle sie würden sich SOOO um den MP kümmern, der dann meist in einem billigen Abklatsch endet, mit billigem SP.

Ich bin froh um jedes Spiel ( Shooter ) in dem gar kein MP vorkäme oder nur ein minimaler. Sobald es um MP geht müssen sie sich schon extrem von COD abgrenzen um mich noch begeistern zu können, und wenn es nur aufnehmen alter Konzepte ist ( Brink = ET ) mit Detailverbesserungen ( 1 Key Aktions ).

maddccat 18 Doppel-Voter - 11450 - 22. März 2011 - 5:02 #

Wie gut, dass es DICE gibt. :)

Soul (unregistriert) 22. März 2011 - 5:06 #

DRM mindert auch den Wert eines Spieles enorm, wie ich finde.
Wenn ich das hier richtig mitbekommen hab, kann man das Spiel insgesamt max. 5 mal installieren und muss danach bei EA betteln.
Find ich ziemlich wenig, ich setz z.B. alle 3-4 Monate mein System neu auf, da sind solche Begrenzungen schnell mal aufgebraucht.
Nee, solche Spiele kauf ich maximal irgendwann für einen 10er. Ich geb doch keine 50 Euro aus, um mich dann so gängeln zu lassen.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11450 - 22. März 2011 - 5:39 #

Alle drei bis vier Monate? Oo Die Zeiten von Win 95, 98 oder ME sind doch schon lange vorbei!^^

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 11:56 #

es wirden sich eh nicht viele das spiel kaufen von daher

habe die demo angespielt ...naja... nix neues da warte ich (vermutlich auch mehrere) lieber auf BF mit panzer,flugzeuge und schnickschnack

STF 11 Forenversteher - 623 - 22. März 2011 - 12:41 #

"es wirden sich eh nicht viele das spiel kaufen von daher"
Und das kannst du so sicher sagen?

Heretic (unregistriert) 22. März 2011 - 13:21 #

Oh oh! ;-)
Ich denke schon dass es sich gut verkaufen wird. Der Name Crysis ist ja schonmal jedem ein Begriff. Da es das nun auch für Konsolen gibt (wo eh das größte Potenzial für solche Spiele vorhanden ist) glaube ich an einen vollen Erfolg.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11147 - 22. März 2011 - 12:14 #

Die Ausrede lass ich gelten, wenn sie mir ermöglichen würden mein Spiel aus einem Account wieder zu befreien und den Key freizugeben, so dass ich es verkaufen kann. Ansonsten ist es eben nur unter dem Deckmantel der "Raubkopiebekämpfung" eine Susdünnung des Gebraucht-Spielemarktes.

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 12:52 #

Da setzt sich eine Gruppe Programmierer einige Zeit lang hin und entwickelt ein Spiel. In dieser Zeit leben sie ja von irgendwas, will heißen, irgendwie ist diese Zeit schon bezahlt. Könnt man jetzt sagen, dass während dieser Zeit investiert wird in die Zukunft.

Arbeit = Geld (mehr Geld in der Zukunft)

Wenn sie ihr Produkt fertiggestellt haben lautet die einfache Formel

(vorliegendes) Produkt = (zurückliegende, investierte) Arbeit = (investiertes) Geld

Der Wert des Produktes müsste jetzt gleich mit dem investierten Wert sein

Da fehlt aber jetzt noch der Gewinn, denn irgendwie muss das Produkt am Ende doch mehr Wert sein, als Wert hineingesteckt wurde.

Wieviel Wert wurde denn in was hineingesteckt? Beispiel: 100 Proggis erzeugen ein Produkt. EINS! Verkauft werden können wieviel? Eins? Mitnichten... beliebig viele. Einfach kopieren soviele wie nötig.

Arbeit = Geld???

Das Kopieren von Geldscheinen ist verboten...

anonymer Onkel (unregistriert) 22. März 2011 - 14:23 #

Was will uns der Verfasser dieses Beitrages sagen?
(mal ganz davon ab, dass die Gleichungen falsch sind.)

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 14:41 #

Ja was will er denn sagen... steht doch da. (Vielleicht mal zum Nachdenken anregen, was jetzt natürlich nicht explizit dasteht, aber muss es das?)

Dann geh doch mal auf die Gleichungen ein...

anonymer Onkel (unregistriert) 22. März 2011 - 19:32 #

Also, der einzigen Satz, den ich verstehe und den ich auch so unterschreiben würde, ist:
"Das Kopieren von Geldscheinen ist verboten..."

Aber da ich gerade keine Lust habe, meine Arbeit weiter zu schreiben, für die ich übrigens kein Geld bekomme und möglicherweise auch nicht in der Zukunft, hier ein Versuch das Kauderwelsch zu verstehen:

"Da setzt sich eine Gruppe Programmierer einige Zeit lang hin und entwickelt ein Spiel."
Ok, so weit, so gut..
"In dieser Zeit leben sie ja von irgendwas, will heißen, irgendwie ist diese Zeit schon bezahlt."
Wieso ist die Zeit bezahlt? Welche Zeit? Die Arbeitszeit? Die Lebenszeit? Ist das eine theologische Abhandlung über das menschliche Dasein auf der Erde? Jesus hat für unsere Sünden bezahlt, oder so?
"Könnt man jetzt sagen, dass während dieser Zeit investiert wird in die Zukunft."
Wenn du damit sagen willst, dass während der Entwicklungszeit keine Erträge erzielt werden, sondern nur Investitionen in Form von Arbeitszeit und Cash in der Hoffnung auf zukünftige Erträge getätigt werden, hast du wohl Recht. Es sei denn, man ist Minecraft-Entwickler und verkauft bereits eine Alphaversion und finanziert mit dem Erlös u.a. die weitere Entwicklungsarbeit. Oder man bringt halbfertige Spiele heraus und produziert mit dem Umsatz zusätzliche DLCs. Aber egal! Das sind (noch) Ausnahmen.
"Arbeit = Geld (mehr Geld in der Zukunft)"
Erst einmal gibt es neben bezahlter Arbeit noch andere Formen. Da wären z.B. ehrenamtliche oder Hausarbeit zu nennen. Diese bringen andere Formen von Belohnungen als monetäre.
Wahrscheinlich meinst du bezahlte Arbeit. Die Gleichung könnte bedeuten, wer Arbeit hat, hat Geld. Und er hat mehr Geld in der Zukunft. Warum auch immer?

"Wenn sie ihr Produkt fertiggestellt haben lautet die einfache Formel

(vorliegendes) Produkt = (zurückliegende, investierte) Arbeit = (investiertes) Geld"
Um das mal von hinten aufzuzäumen: Wenn wir von 100 Programmieren ausgehen, die nicht lohnabhängig, sondern als Kooperative selbständiger Unternehmer (SEHR unwahrscheinlich) arbeiten, entspricht das investierte Geld im weiteren Sinne den direkten Kosten aus Miete, Strom, Büroausstattung, Lizenzen für die Spieleengine, etc. pp. und den Lebenshaltungskosten. Mit der Arbeit hat das nix zu tun.
Streichen wir also die Arbeit und gucken uns die Restformel "(vorliegendes) Produkt = (investiertes) Geld" an. Was du wahrscheinlich meinst, ist, dass eine Eigenschaft des Produkts dem Wert des Geldes entspricht. Gesuchte Eigenschaft können nur die Kosten sein. Produktkosten = investiertes Geld ; das passt.

"Der Wert des Produktes müsste jetzt gleich mit dem investierten Wert sein"
Oh, doch nicht! Da haben die armen Programmierer soviel Zeit und Geld hineingesteckt und dann entspricht der Produktwert lediglich dem Investment an Finanzmitteln und ihre investierte Arbeitszeit wird gar nicht bezahlt. Vom unternehmerischen Risiko ganz zu schweigen. Arme Schweine!

"Da fehlt aber jetzt noch der Gewinn, denn irgendwie muss das Produkt am Ende doch mehr Wert sein, als Wert hineingesteckt wurde."
Tja, im Moment ist es ja sogar weniger wert. Zumindest, wenn man die kalkulatorischen Kosten mit einbezieht, d.h. die Programmierer hätten sich in der Zeit ja auch bei einem anderen Unternehmen anstellen lassen können und hätten dort Lohn eingestrichen.

"Wieviel Wert wurde denn in was hineingesteckt?"
Dass du jetzt verwirrt bist, kann ich gut verstehen.

"Beispiel: 100 Proggis erzeugen ein Produkt. EINS! Verkauft werden können wieviel? Eins? Mitnichten... beliebig viele. Einfach kopieren soviele wie nötig."
Ja, und der Journalist schreibt einen Zeitungsartikel. Und die Zeitung kann, soweit es die materielle Komponente hergibt, in beliebiger Stückzahl verkauft werden. It's magic! Oder einfach die Nicht-Exklusivität von Ideen.

"Arbeit = Geld???"
Nein. Das eine ist Arbeit, das andere Geld.
"Jahrmarkt im Himmel = Hamster" oder "3 = 5" wäre übrigens auch falsch.

"Das Kopieren von Geldscheinen ist verboten..."
Womit wir wieder beim Anfang wären. Sinn macht das Ganze immer noch nicht.

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 20:53 #

"Dass du jetzt verwirrt bist, kann ich gut verstehen."

Das ist der einzige Satz, den ich widerrum verstehen kann ;-)

"Ja, und der Journalist schreibt einen Zeitungsartikel. Und die Zeitung kann, soweit es die materielle Komponente hergibt, in beliebiger Stückzahl verkauft werden. It's magic! Oder einfach die Nicht-Exklusivität von Ideen."

Jetzt bin ich ein bisschen verwirrt :-)

Was genau ist denn die "Magie" und was ist mit "Nicht-Exklusivität von Ideen" gemeint?

Ist eine Idee oder eine Ideenprodukt jetzt schützenswert exklusiv oder beliebig oft kopierbar? "Schützenswert exklusiv" nimmt doch auf eine Einmaligkeit bezug. Diese Einmaligkeit findet sich doch aber nur im Schöpfungsprozess und nicht im Kopiervorgang wieder, oder?

Anonymous (unregistriert) 22. März 2011 - 15:33 #

Man erwirbt als Käufer ja eigentlich kein Produkt, sondern Nutzungsrechte an einem Produkt. Ein "Raubkopierer" nimmt weder das eine, noch das andere irgendwem weg. Er vervielfältigt beides, was als Problem angesehen wird.

Die Branche macht es aber auch zum Teil vor. Limitierte Installationen seitens der Nutzer, unlimitierte Herstellung von Kopien seitens der Hersteller.

Warum müssen die nicht vorher Lizenzen für die Herstellung einer bestimmten Stückzahl erwerben?

Das Raubkopierproblem hält der Branche den Spiegel vor. Interessant welche Spiegelfechtereien die sich noch einfallen lassen :)

Jadiger 16 Übertalent - 5089 - 22. März 2011 - 14:29 #

Das einzige was passiert wo sich die Spielebranche aufregt ist nunmal das die leute weniger Geld haben sich nicht jeden mist kaufen dadurch sinken die absatz zahlen natürlich. Und ein wirklicher Pirat hat bestimmt soviel zum zocken das das er bestimmt die nächsten Monate ausgesorgt hat und kauft sich sowieso sogut wie keine Spiele das sind keine Kunden. Und wenn man wirklich viele Spiele gespielt hat ist man einfach übersätigt und kauft nur noch ab und zu eins und das auch nur wenn es einen Online Modus hat. DRM der von Ubisoft war einfach nur ein witz ausserdem man betone mal das die Konsolen versionen meist um Tage früher im Netz sind.
Ausserdemn ist mir was aufgefallen was PC Spiele betrifft meist sind die Spiele in version 1.0 von irgendwelchen rucklern oder performens löchern betroffen dann kommt die version 1.01 und das ganze läuft dann erst flüssig. Aber sogut wie alle cracks sind für version 1.00 ausser es sind top Titel die werden dann egal welche version gecrackt aber das dauert auch wieder. Das nen ich schon fast absicht um den Raubkopiern nicht mehr zu ermöglichen es am release Tag wirklich zu spielen. Gutes beispiel Black Ops ich denke es ist volle absicht den wem fehlt das den nicht auf wenn er es probe spielt am PC jedem Tester.
Der einfach koper schutz ist ein Multiplayer den man haben will, weil eine Kampanie von 6 Stunden und das wars dann ist schon sehr teuer was auch standart wird. Und dann 10 DLCs die rausgeschnitten worden sind und auch nochmal 50 euro ausmachen also hast statt ein 50Euro spiel ein 100Euro Spiel was sehr kurz ist weils beschnitten wurde.
Ich verkauf ja auch kein Auto und sag aber die Reifen kosten dann extra und die Sitze auch usw.

Diewire 11 Forenversteher - 583 - 22. März 2011 - 14:54 #

Hmm, wenn ich mir im Laden ein Auto neu kaufe, dann kosten Reifen und Sitze extra, je nach Ausstattungsklasse.

Fyyff 11 Forenversteher - 681 - 22. März 2011 - 15:04 #

Wieviel Autos hast du schon gekauft bei dem bei Lieferung keine Sitze und kein Reifen vorhanden waren?
Klar für BESSERE Sitze und Reifen muß man bezahlen. Aber nicht für die Grundaustattung.

Diewire 11 Forenversteher - 583 - 22. März 2011 - 15:21 #

Auch die Grundausstattung kostet Geld.
Das "Problem" ist ja, dass die Gamer immer das BESSERE wollen, nur kosten solls halt nichts.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85149 - 22. März 2011 - 15:56 #

Ich würde eher sagen die Gamer wollen nicht was besseres, sondern schlichtweg ein vollständiges Spiel ohne gängelnde Einschränkungen, wenn sie es schon für teures Geld kaufen. Das kriegst du heute aber so gut wie gar nicht mehr. Man kann es drehen und wenden wie man will, der ehrliche Käufer zahlt mit der DLC-Politik schlichtweg auf sein erstandenes Spiel drauf, wenn er es vollständig haben will.

Diewire 11 Forenversteher - 583 - 22. März 2011 - 16:06 #

Aber anscheinend ist genügend "Bedarf" an der Spielezerstückelung vorhanden, denn sonst würde es das Format DLC nicht mehr geben.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85149 - 22. März 2011 - 16:18 #

Weil es leider genug Käufer gibt, die alles kaufen was man ihnen vorsetzt ;).

Inno 12 Trollwächter - 1168 - 22. März 2011 - 16:07 #

Naja, die gesamten DLC's zu verdammen ist aber auch nicht richtig. Natürlich merkt man es bei manchen Spielen das etwas weggeschnitten wurde um es Häppchenweise an den/die Mann/Frau zu bringen. Ansich ist die Idee mit DLC's nicht schlecht, wie oft hört man Entwickler sagen 'wir hätten so gerne noch dieses und jenes Feature eingebaut, aber die Deadline war da'. Dann bin ich froh wenn es per DLC irgendwann nachgeliefert wird. Aber natürlich nicht so ein Gestückele und die halbe Story fehlt, Nachlieferung per DLC.. dafür hab ich auch kein Verständnis.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85149 - 22. März 2011 - 16:17 #

Ich verdamme nicht alle DLCs, es gibt gute und schlechte. Das habe ich des Öfteren schon gesagt. Die guten sind die, die wirklich eine Erweiterung zum Spiel sind und eigentlich mehr als Addon zu sehen sind. Aber die meisten sind nunmal DLCs (oder gerade die neue Unsitte der verschiedenen Vorbesteller-Boni), wo Inhalte verkauft werden, die man früher einfach freigeschaltet hat oder in der Tat "herausgeschnitten" wurden (Beispiel Assassins's Creed 2) oder einem schon VOR Release eines Spiels DLCs "angedroht" werden.

Inno 12 Trollwächter - 1168 - 22. März 2011 - 16:18 #

Ja die Meisten sicher:) Klang nur so als wenn mal wieder alle verdammt werden:D

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 16:30 #

Richtig lustig sind ja die DLC, die sich per Savegame freischalten lassen, glaub Dead Space 2 war das.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. März 2011 - 16:26 #

Am Anfang dachte ich DLC = SUPER!!

Gute Spiele die man mag bekommen Nachschub, ohne 6 Monate auf ADDons zu warten, evtl wird auch mal etwas mehr "experimentiert", das Verlustrisiko ist ja geringer.

Leider ist das wie mit Patches auf Konsolen. Klingt erst einmal toll, das was daraus geworden ist, sind halbfertige Produkte, wo man denkt, die haben die Qualitätssicherung sofort komplett entlassen, Fehler kann man ja später aus bügeln dank Onlinefunktion und Festplatten in Konsolen.

Bei DLC die schon vor dem erscheinen des Spiel angekündigt werden, bleibt mir immer ein fieser Beigeschmack. Wenn man dann noch sieht, das Spiele immer kürzere SP Kampagnen bekommen. Wieso macht man dann nicht mal ein Spiel für 20€ das bewusst in DLC´s zerlegt wurde und nur das nötigste beinhaltet, wenn es mir gefällt kauf ich das was ich will per DLC ( MP Maps oder weitere Storyabschnitte ), Oh halt das tun sie ja, nur kostet das 50€ :D

Inno 12 Trollwächter - 1168 - 22. März 2011 - 16:33 #

Genau das ist der Punkt: sie tun es schon, nur eben für 50€:p man könnte wie du schon sagst, Spiele schön zerstückeln und jeder kauft sich nur das was er braucht. Wenn ich kein MP spiele will ich auch dafür nicht zahlen:P also wieso nicht MP per DLC, das 'Basisspiel' kostet dann meinetwegen 20€. Ehm okay... genug geträumt für heute. Solang es Abnehmer findet, wird sich die DLC Politik nicht ändern.

Diewire 11 Forenversteher - 583 - 22. März 2011 - 15:10 #

Ich persönlich habe mit dem ganzen DRM-Zeug kein Problem und meiner Meinung nach können die Hersteller/Publisher mit ihrem Produkt machen was sie wollen.
100erte DLC´s, 100€ pro Spiel und mehr, alles egal, denn über (kurz) oder lang regelt sich der Markt selbst.
Solange es aber Leute gibt, die Ihr Geld für diese Produkte ausgeben werde diese nicht billiger, sondern eher teuer (ob nun direkt oder durch mehr Aufsplittung in DLC´s).
Das ist Marktwirtschaft/Kapitalismus, so funktioniert unsere Welt.
Die Musikbranche hats lernen müssen und die PC/Konsolenbranche wirds noch lernen.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 22. März 2011 - 17:57 #

Eher müssen die Gamer lernen wie viel sie für ihr Geld verlangen können. Nur dauerts bei der breiten Masse an Konsumenten immer eine Weile bis Erkenntnisse sich durchsetzen. Das einzigste was man da als mündiger Gamer machen kann ist die ganzen Konsumschafe weiter drauf hinzuweisen das sie mal wieder freiwillig zur Schlachtbank trotten.

TheEdge 14 Komm-Experte - 2447 - 22. März 2011 - 20:38 #

Bin kaum noch auf dem PC unterwegs und auf Konsolen ist mir das relativ egal. Einzig und allein Indie Games kaufe ich mir noch auf dem PC und die sind meistens ohne irgendwelchen Kopierschutzmechanismen.

Tagave (unregistriert) 23. März 2011 - 1:58 #

In momentaner Verfassung absolut nutzlos. Meine Vermutung geht dahingehend, dass wir in Zukunft mehr Schritte in Richtung Ubisoft-System sehen, insbesondere Datenpakete, die verschlüssel, evtl. individualisiert von Gamingservern geladen werden und nicht nur irgendwelche Kontrollchecks. Auf lange Sicht dann mehr Gaming via Stream denn Daten auf der Festplatte.

Spengler (unregistriert) 23. März 2011 - 2:28 #

Kopierschutz ist denke ich mal schon sinnvoll, die letzten Jahre haben ja gezeigt das der Download von Spielen mit Cracks heute für viele Standart ist.

Wenn sich jemand ein Spiel herunterläd und Illegal nutzt, heißt das ja nicht das er , wenn die möglichkeit des runterladens nicht bestanden hätte, sich das Spiel gekauft hätte. Es heißt nur das er die kostenlose Möglichkeit genutzt hat.

Das heißt bei 50.000 heruntergeladenen Spielen sind vielleicht 500 dabei die somit geld gespart haben, der Rest spielt das spiel nur WEIL es umsonst ist.

Das selbe gilt übrigens meiner meinung auch für Musik
Gelegenheit macht eben Diebe

Jadiger 16 Übertalent - 5089 - 23. März 2011 - 11:35 #

Das ist auch meine meinung dazu aber die rechnen einfach ein Spiel wurde 500000 mal runtergeladen das ist so und so viel Kohle. Umsonst warum nicht aber dafür 50Euro plus auszugeben ist schon was anderes dann bleiben da nicht mehr viele übrig. Ausserdem haben die Hersteller eins vergessen die Reviews im Internet wo man sehr viel vom Spiel mitbekommt und schon recht genau weiss ob sich das lohnt. Und wenn man schon hört zu release bugs hier und da das macht auch einiges aus.

Anonymous (unregistriert) 23. März 2011 - 12:37 #

Wie war das nochmal? Sagte EA nicht, dass "Piraterie weiter den PC-Absatzmarkt und die Gemeinschaft der PC-Entwickler schädigt"? Wieso gibt es dann seit einigen Stunden die erste Version von Crysis 2 für die PS3 im Netz? Und das ganze 13 Stunden vor dem offiziellen Release?
Der böse PC!

Darkling 09 Triple-Talent - 258 - 24. März 2011 - 0:09 #

Dazu sag ich nur das man the Witcher 2 von GoG.com/CDP RED ohne jeglichen DRM kriegt

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