Gabe Newell verrät Steam-Passwort auf der CeBIT

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5. März 2011 - 18:47 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Gabe Newell, Valve-Gründer, hat während der CeBIT die Zuschauer auf der Intel-Pressekonferenz herausgefordert. Erst gestern hatte die Firma Steam Guard vorgestellt, eine optionale Sicherheitstechnik für Steam-User, bei der sie nur noch von bestimmten Computern aus Zugriff auf ihr Steam-Konto haben. Steam Guard wird mittels Authentifizierung durch eine E-Mail gesichert. Mit Intels kommender Identity Protection Technology (IPT) wird es zudem optional möglich sein, alle 30 Sekunden ein neues numerisches Passwort  generieren und an Steam Guard senden zu lassen.

Heute verzichtete Gabe Newell auf eine Demonstration der neuen Sicherheitsfunktion, sondern ging einen anderen Weg: Er forderte die Zuhörer auf, sich selbst ein Bild von Steam Guard zu machen (die ab sofort als Betaversion auf Steam verfügbar ist) und verriet kurzerhand seinen eigenen Steam-Usernamen nebst  Passwort: gaben@valvesoftware.com sowie MoolyFTW.

Video:

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 5. März 2011 - 12:20 #

LoL cooles Passwort :D Das Feature klingt ganz cool, aber gibt natürlich auch wieder Möglichkeiten für Unfug der Industrie.

Kripther 11 Forenversteher - 586 - 5. März 2011 - 12:26 #

War gestern live dabei. War eig nur ne Werbeveranstaltung für Intel. Informativ oder besonders war für mich gar nichts. Es wurde halt nur wieder gezeigt wie toll die Intel Prozessoren sind und wie sich das Unternehmen über die letzen Jahre entwickelt hat.

Ray (unregistriert) 6. März 2011 - 12:16 #

Die Praesentation war auch als Werbeveranstaltung gedacht. Es sollte Sandy Bridge promotet werden.

KompostMaster 08 Versteher - 207 - 6. März 2011 - 22:19 #

jo besonders die beispiele waren sehr überzeugend.... unglaublich sie konnten wow mit ihrem neuen cache system auf medium grafik darstellen ohne , dass man es bemerkt hat

Anonymous (unregistriert) 5. März 2011 - 13:41 #

Ist das sowas wie die PSN beim Pentium III? Eindeutig zugeordnete Prozessor-ID?

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 5. März 2011 - 13:51 #

Ja nur um einiges erweitert

http://www.3dcenter.org/artikel/trusted-computing-reloaded-intels-manageability-engine

P.S. Identity :)

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 5. März 2011 - 13:59 #

Wenn die antwort nein wäre und dann dieser Link, dann wäre es richtig. :)

Anonymous (unregistriert) 5. März 2011 - 14:04 #

die Antwort war trotzdem super, erklärt genau was ich wissen wollte.

Machiavelli 13 Koop-Gamer - 1470 - 5. März 2011 - 13:57 #

Naja so wie ich das verstanden hab läuft das nicht direkt über die CPU sondern über die Intel Managment Engine mit Algorithmen von Vasco und Symantec dabei wird dann alle 30sec ein 6stelliger Code generiert was jedoch als Eingangswert für diese Berechnung genommen wird hab ich nicht rausgefunden wahrscheinlich Modulo von irgendwelchen flüchtigen Registern (ohne jeden Gewähr)

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 5. März 2011 - 15:12 #

Schon jemand probiert ob das Passwort bei irgendwelchen anderen Websites funktioniert? ;)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 5. März 2011 - 15:23 #

Wenn er das Passwort öfters benutzt, würde ich ihm und Mooly ein Verhältnis unterstellen :D

Machiavelli 13 Koop-Gamer - 1470 - 5. März 2011 - 15:50 #

Wenn er das Passwort öfters benutzt, würde ich ihm Fahrlässigkeit unterstellen :D

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11147 - 5. März 2011 - 19:31 #

Wenn er das Passwort nicht extra für diesen Event geändert hat... ;)

furzklemmer 15 Kenner - 3131 - 5. März 2011 - 20:22 #

Entschuldige meine Unwissenheit, aber wer oder was ist Mooly?

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 5. März 2011 - 20:25 #

Der Chef der PC Sparte von Intel
http://www.golem.de/1103/81905.html

Anonymous (unregistriert) 6. März 2011 - 13:30 #

Ohoh, was Trusted Computing angeht traut sich Google am heutigen Tag so einiges.

Da im Android-Appstore einige Apps mit Rootkits ausgeliefert worden sind erlaubt sich Google auf den knapp 260.000 infizierten Smartphones diese Apps per Remote-Kill zu entfernen.

Benachrichtigt wird man anschliessend per Email. Da haben wir doch wieder einmal einen interessanten Präzedensfall - an sich ein guter Service, aber wer beschliesst ob es wirklich Malware ist, wer zeichnet die Löschungen auf, und der Besitzer wird überhaupt nicht gefragt?

Quelle: techcrunch.com/2011/03/05/android-malware-rootkit-google-response/

Machiavelli 13 Koop-Gamer - 1470 - 6. März 2011 - 15:57 #

Das Google Anwendungen nach eigenem ermessen löschen darf steht aber ganz klar in den Android Market TOS http://www.google.com/mobile/android/market-tos.html Punkt 2.4

Anonymous (unregistriert) 6. März 2011 - 16:00 #

Wieder etwas das ich nicht wusste, danke dir. Ist aber ein Grund mehr warum mir echte Programme lieber sind.

thurius (unregistriert) 6. März 2011 - 19:02 #

http://www.golem.de/1006/76019.html

Corthalion 16 Übertalent - 4765 - 7. März 2011 - 20:30 #

Hehe, das hab ich auch live gesehen. Allerdings widerspricht ein solcher Schutz doch dem sonst so beworbenen Merkmal, dass man sich von "jedem" PC in Steam einloggen und dort spielen kann.

Anonymous (unregistriert) 8. März 2011 - 1:10 #

Widerspricht dem sogar extrem, allerdings zieht die Industrie offensichtlich ohnehin die komplette Überwachung, Reduzierung aller Accounts auf eine einzelne Onlinepräsenz mit Bindung an DRMs vor die von den führenden Unternehmen bestimmt und erzwungen werden können.

Der Ottonormalbürger soll die Kontrolle über seinen Rechner an ein Firmen-Konglomerat abgeben und muss garnicht wissen was da auf seinen Computer passiert? Schöne neue Welt.

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