Unreal Dev Kit: Epic will erst ab 50.000$ Umsatzbeteiligung

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Suzume 1810 EXP - 14 Komm-Experte,R8,S3
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23. Februar 2011 - 13:39 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Dies dürfte eine erfreuliche Nachricht für kommerzielle Nutzer des Unreal Development Kit sein. Denn einer News des britischen Online-Magazins Develop zufolge hat Epic Games die Grenze des Erlöses, ab welchem 25 Prozent der Einnahmen an das Unternehmen aus North Carolina abgeführt werden müssen, auf 50.000 USD angehoben. Damit kommt Epic unabhängigen Entwicklern entgegen, die sich mittlerweile in einem heiß umkämpften Markt (Apps und Casual Games) großen Publishern wie EA gegenüber sehen.
Diese Geste wird laut Develop in Fachkreisen aber auch als Schachzug angesehen, um zum einen eine höhere Verbreitung der Engine auf mobilen Spielgeräten zu fördern und zum anderen Entwickler von Konkurrenzprodukten wie der Unity oder der Torque Engine abzuwerben.

Mark Rein, Vizepräsident und Mitbegründer von Epic Games, betonte auch nochmals, dass die fälligen Lizenzgebühren erst nach Abzug etwaiger Publisherabgaben von den Gesamteinnahmen fällig würden. Damit spielte er auf die üblichen 30 Prozent an, die Firmen wie Apple oder Google für das Bereitstellen von Apps auf ihren jeweiligen Marktplätzen von den Entwicklern pro verkauftem Download verlangen würden.

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 23. Februar 2011 - 13:08 #

Hier noch der Link aus Epics Forum (mit Beispielen für die Kostenberechnung):
http://forums.epicgames.com/showthread.php?t=764485

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 23. Februar 2011 - 13:12 #

Die verlinkten Screenshots sind aber nur als Registrierter User zu sehen :)

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 23. Februar 2011 - 13:16 #

Danke für den Hinweis, habe ich nicht dran gedacht:
http://img257.imageshack.us/i/udkpricingexample1.jpg/
http://img121.imageshack.us/i/udkpricingexample2.jpg/

Skelly (unregistriert) 23. Februar 2011 - 13:16 #

Epic ist mir sypmphatisch. Schade dass seit UT2004 kein gescheites Multiplayerspiel mehr herauskam und die jetzt ihren Focus scheinbar auf Singleplayer Spiele legen.

Anonymous (unregistriert) 23. Februar 2011 - 15:25 #

zum glück gibts noch firmen, die das tun (single player konzentrieren). aber epic gehört ja wohl eher nicht dazu :lol:
Aber das Standard "Früher war alles besser" Gewäsch muss hald immer wieder sein, wa? (Kleiner Tipp: Nein, früher war, wenn, alles schlechter)

Freeks 16 Übertalent - 5530 - 24. Februar 2011 - 4:58 #

Naja, Epic hat in den letzten Jahren nur Unreal Tournament und Gears of War rausgebracht, also ne ausgeglichene Statistik für Multi- und Singleplayer-Titel. Zudem war UT3 eher ne Verkaufdemo für die Unreal-Engine 3. Jetzt kommt Bulletstorm, dass meines Wissens auch auf SP ausgelegt ist. Und früher war nicht alles schlechter/besser nur pixeliger und in niedrigerer Auflösung ;)

ChrisnotR (unregistriert) 24. Februar 2011 - 18:53 #

UT 2004 war aber wirklich um einiges besser als ut3, bei welchem wichtige Funktionen bis heute fehlen die bei UT 2004 von Haus aus dabei waren. Maps und Charaktere (Unreal ohne Skaarj dafür Marcus Fenix Klone wtf??) gab es auch viele mehr und vom Konsolen-Style-Movement will ich garnicht erst reden!

Mag ja sein dass hier einige Gears of War mögen, allerdings sehen Ich und viele weitere dass ganz anders. Und diese Meinung sollte auch respektiert werden da sie defintiv berechtigt ist.

Qefx 06 Bewerter - 80 - 23. Februar 2011 - 13:24 #

Uh, ich wusste das Apple und co kräftig zu schlagen. Aber 30%? WTF!

Die Unreal engine ist aber nicht wirklich sooo toll wie ich finde. Würde ich ein Spiel produzieren würde ich auf Irrlicht3D oder Ogre3D setzen. Wobei man mit Irrlicht3D schneller was "zusammen" gebastelt hat :)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 23. Februar 2011 - 14:17 #

Wenn man damit vor hat Spiele zu produzieren und zu verkaufen, denke ich mal ist das Konzept und die möglichen Plattformen der UE schon vorteilhaft, scheint ja ein Komplett Paket zu sein mit breiter Plattformunterstützung und leichter Anbindung beispielsweise an Steamworks. Für Just for Fun Programmierer sind solche Sachen ja eher weniger wichtig.

Freeks 16 Übertalent - 5530 - 23. Februar 2011 - 14:38 #

Das UDK liefert die wichtigsten Tools, kompakt und leicht einzuarbeiten. Wenn du auf Open-Source setzen willst, musst du mehrere Sachen (Physik, Mapeditor, Grafikengine usw.) erst einmal zusammenbasteln und wirklich einwandfrei läuft dass dann auch erst nach ner guten Weile.

Soweit ich mich erinnere, gelten die 30% auch nur, wenn du dir keine Lizenz erwirbst. Also erstmal 50.000$ dann stehst du vor der Wahl 30% abgeben oder ne Lizenz erwerben. Wenn dein Spiel so viel eingenommen hat, isses schon mal angebracht den Engine-Entwicklern was für ihre Arbeit zu bezahlen :)

Zudem schickt Epic zu jedem Lizenzvertrag ein Schulungsteam raus und veröffentlicht jeden Monat eine neue Version des UDK.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 26. Februar 2011 - 15:14 #

Die 30% von Apple sind nicht so schlimm, wie sie klingen. Ein Entwickler, der sich einen Publisher suchen muss, das ganze in den Laden bringen muss etc. sieht erheblich weniger als 70% des Kaufpreises.

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32535 - 23. Februar 2011 - 14:35 #

"Mark Rein, Präsident von Epic Games,... "

Ist Mark Rein nicht der Vize? Ich mag mich irren, aber ist nicht Mike Capps der Präsident?

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 23. Februar 2011 - 14:44 #

Hast Recht, ich habe mich auf die Develop-Quelle verlassen und nicht nochmal nachgeprüft.
Aber sowohl sein Linkedin- als auch sein Twitter-Profil sprechen von Vice-President und Co-Founder. Diese Seiten wird er ja hoffentlich aktuell halten :)
Ich ändere es...

Polo 13 Koop-Gamer - 1734 - 24. Februar 2011 - 12:45 #

Cool gemacht. So werden auch die kleinen unterstützt und mehr Entwickler verwenden die Plattform und sollten sie doch Glück haben und einen Hit landen, dann verdient Epic mit :)

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