Remedy-Mitbegründer wechselt zu Rovio

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Wesker 1957 EXP - 14 Komm-Experte,R8,S1
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7. Februar 2011 - 1:09 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Eine traurige Entwicklung für Alan Wake-Entwickler Remedy, eine glückliche für Angry Birds-Schöpfer Rovio? Wie das finnische Studio berichtet, habe man Petri Järvilehto, einen Mitbegründer der ebenfalls finnischen Spieleschmiede Remedy, ins Boot geholt. Bei Rovio wird Järvilehto von nun an den Posten des Senior Vice President of Console Development bekleiden.

Während Rovio mit ihrer Angry Birds-Marke in jüngerer Vergangenheit mehr als erfolgreich diverse Mobilgeräte, darunter iPhones und Android-Smartphones, das Playstation Network und sogar den Mac infiltriert hat, gelangte Remedy schon vor vielen Jahren mit dem coolen New Yorker Cop Max Payne zu Ruhm, welcher mit Schriftsteller Alan Wake leider nicht wiederholt werden konnte. Derzeit arbeitet Remedy an einem Remake ihres Arcade-Racers Death Rally für iPad und iPhone, während Rovio weitere Umsetzungen ihres Vogelspiels geplant hat, unter anderem für den Nintendo 3DS.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 7. Februar 2011 - 2:01 #

Schade aber ich glaube die Meisten würden genauso handeln.
Warum noch 1-3 Jahre ein innovatives Games versuchen zu Entwickeln mit hohem Entwicklungsaufwand und vielen Kosten um danach evtl. bei schlechten Verkaufszahlen das Studio schließen zu müssen.
Mit "Mini Games" kann man in kleinen Teams mit wenig kosten Ideen schnell und günstig umsetzen ( bereichert durch 3D, Neigungssensoren und Touchscreens ) und hat wenig Risiko aber viel Gewinn.

Ein 8h Single Player Game für 50-70€ oder ein kleines 2-3h Game für max. 10€, welches nicht weniger Spaß bieten muss, manchmal sogar mehr, ist auch für den Konsumenten immer interessanter. Vollpreis Titel scheinen nur noch über 3 Mio Einheiten als Erfolg zu gelten. Und dies scheint meist nur bei bekannten Serien im X-ten Aufguss zu klappen oder Zusatzgewinne mit umstrittenen DLC´s.

Die kommenden Tablets werden diesen Trend wohl weiterführen und die Leistung zielt ja auch stark auf den Spielsektor.

bam 15 Kenner - 2757 - 7. Februar 2011 - 13:11 #

Der Argumentation kann ich nicht so recht folgen. Richtig ist, dass neue Spieleentwicklungen immer ein höheres Risiko haben, als bekannte Serien. Das liegt aber in der Natur der Sache. Erst wenn man ein Spiel veröffentlicht hat, kennt man wirklich die Nachfrage nach diesem Spiel bzw. der Art des Spiels.

Es gibt aber doch Unmengen an neuen Spielen, die in den letzten Jahren erfolgreich rausgebracht wurden. Als Beispiele: Uncharted, Batman Arkham Asylum, Dragon Age, Mass Effect, Dead Space, Bayonetta, Heavy Rain, Little Big Planet. Alles neue Serien die sich millionenfach verkauft haben und im Zuge dessen nun teilweise Nachfolger spendiert bekommen/bekommen haben.

Von daher ists einfach nicht richtig, dass sich nur bekannte Serien richtig gut verkaufen. Es ist aber ganz natürlich, dass zu einem erfolgreichen Erstlings-Werk eben auch ein Nachfolger kommt. Das ist aber nicht nur im Interesse der Entwickler/Publisher, sondern auch im Interesse der Spieler, sonst würden die Verkaufszahlen von Sequels anders aussehen.

Für mich liegt es in diesem Fall ganz einfach daran, dass Alan Wake als mittelschwere Katastrophe angesehen werden kann. Zwar ist das Team klein und die Kosten des Spiels dürften nicht allzu hoch gewesen sein, aber die lange Entwicklungszeit und der Zustand des Endprodukts haben gezeigt, dass bei Remedy etwas grundlegend falsch läuft. Der Wechsel wird sicherlich interne Gründe haben; mich würde es auch nicht wundern, wenn Remedy bald geschlossen wird.

faldnd 12 Trollwächter - 1071 - 7. Februar 2011 - 14:14 #

Und manchmal ist es auch einfach nur mal an der Zeit weiterzuziehen und was anderes zu machen im Leben.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 37495 - 8. Februar 2011 - 15:40 #

Schade, dass selbst Remedy jetzt nur noch iPhone-Spiele macht, ich hoffe, das istkein Dauerzustand. Soll Take 2 denen doch den Auftrag für Max Payne 3 geben, selbst kriegen sie da ja anscheinend nichts Gescheites auf die Reihe.

Wesker 14 Komm-Experte - P - 1957 - 8. Februar 2011 - 16:05 #

Ich denke das Remake von Death Rally ist eher ein Projekt, um sich ein paar Brötchen dazu zu verdienen, um eventuell Alan Wake 2 besser finanzieren zu können.

Weiß nicht, inwiefern Microsoft da Geld springen lässt.

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