Drakensang Online: Entwicklertagebuch #1 veröffentlicht

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Felix Helm 4449 EXP - Redaktions-Praktikant,R8
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22. Januar 2011 - 20:56 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
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Auf einer Fanseite zu Drakensang ist gestern ein erstes Entwicklertagebuch zu Drakensang Online erschienen, das einige Aspekte des Spiels näher beleuchtet. Darin wird unter anderem erwähnt, dass die Welt von Drakensang Online nach der Veröffentlichung stetig mit neuen Inhalten erweitert werden soll. In dem Tagebuch erfährt man außerdem, warum sich die Entwickler dazu entschlossen haben, die „Das Schwarze Auge“-Lizenz nicht für ihr aktuelles Projekt zu verwenden:
Eine Welt umzusetzen, die bereits bis ins allerkleineste Detail beschrieben ist, bedeutet, dass der schöpferischen Arbeit selbst bei intimer Kenntnis der Materie Recherchen in meterhohen Stapeln von Regelwerken vorangehen, verknüpft mit umfangreichen Absprachen mit einer vielköpfigen Redaktion. Diesen Aufwand zu betreiben erschien uns vor allem hinsichtlich eines Aspektes nun sehr ungeeignet: Die Flexibilität, mit der ein Online-Spiel auf die Wünsche der Community eingehen muss, ist enorm. Wir wollen diese Anpassungen und Erweiterungen (neue Monster, Items, Länder, Archetypen etc.) mit einer akzeptablen Geschwindigkeit vornehmen und die Möglichkeit haben, Kleinigkeiten flexibel innerhalb von wenigen Tagen hinzuzufügen, sodass die Spieler nicht nur alle paar Monate etwas Neues geboten bekommen.
 
Drakensang-Spielern drängt sich die Frage auf, ob es sich bei Drakensang Online denn noch um ein „echtes“ Drakensang handelt. Auch darauf findet man eine Antwort im Entwicklertagebuch:
Ja. Natürlich. Das sieht genauso aus wie Drakensang, das ist die grafische Handschrift, die wir kennen. Das ist eine Welt, die die Atmosphäre, die Magie und auch den Humor ausstrahlt, für den Drakensang stand und weiterhin steht.

 

Die Entwickler von Bigpoint haben aber nicht nur vor, deutsche Fans mit dem Spiel zu erreichen. Drakensang Online soll im Laufe des Jahres in 20 Sprachen übersetzt werden. Das komplette Entwicklertagebuch lest ihr hier.

DerDani 15 Kenner - P - 3931 - 22. Januar 2011 - 21:03 #

So langsam sollten die sich dann aber ne neue Domain dafür sichern - also es läuft ja noch über DSA-drakensang.de. Mit DSA hat's leider ja nichts mehr zu tun...
Aber vielleicht trotzdem einen Blick Wert.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11360 - 22. Januar 2011 - 21:11 #

Wie viele Blicke mehr doch ein echtes Drakensang wert gewesen wäre... :-/

invincible warrior 13 Koop-Gamer - 1282 - 22. Januar 2011 - 22:38 #

Mhh, haben die Entwickler wieder zu viel Blizzards Entwicklung angeschaut und wollen nen Klon machen? Das klappte doch schon einmal nicht! Da wurde damals LMK entwickelt, erst auch noch unter DSA Lizenz und stand damals noch für "Die Legende der Magierkriege". Doch dann zog sich die Entwicklung immer mehr hin und die Lizenz ging Flöten. Da hieß das Spiel dann nur noch "The Lady, the Mage and the Knight". Nachdem Diablo 2 rauskam wurde es immer stiller um das Projekt.
Ich glaube, dass aus den Überresten das Spiel Divine Divinity entwickelt wurde (hatte aber am Ende nix mehr mit dem Spiel LMK zu tun)

Fyyff 11 Forenversteher - 681 - 23. Januar 2011 - 1:11 #

Soweit ich mich erinnere wurde aus LMK das erste Sacred. Außerdem fällt DD schon deshalb raus, weil dessen Schöpfer Belgier sind und DSA wird ja traditionell nur in Deutschland gespielt und nur von deutschen Spieleschmieden verwurstet (merkt man dafür leider auch). :P

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29622 - 23. Januar 2011 - 10:36 #

Es war schon Divine Divinity von den Larian Studios.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11360 - 23. Januar 2011 - 11:17 #

Jop, aus Unless wurde zunächst LMK und letztendlich DD. Ein schönes Spiel, auch ohne DSA Lizenz.

ArcaJeth 12 Trollwächter - P - 1124 - 23. Januar 2011 - 12:57 #

Aus Armalion wurde Sacred :) (siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=5AIz9XTy7FI ein Armalion-Trailer ^^)

Und laut wiki-aventurica.de hat LMK nix mit DD zu tun:
"Im Gegensatz zur immer noch weit verbreiteten Annahme veröffentlichten die Larian Studios das Spiel nicht als Divine Divinity. Divine Divinity wurde unabhängig von LMK nach der Trennung von Attic mit dem Arbeitstitel "Project C" begonnen."

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29622 - 23. Januar 2011 - 15:21 #

Ich habe den Link jetzt gerade nicht parat, aber ich glaube mich zu erinnern, dass ich in einem Forum von Larian-Mitarbeitern gelesen habe, dass sie LMK als Basis genutzt hätten.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11360 - 23. Januar 2011 - 16:25 #

Jop, so ist auch mein Wissensstand. Das Spiel wurde neu aufgezogen und nicht nur umgelabelt, allerdings wurden auch Elemente -allen voran die Engine, aber wohl auch Grafiken, Sounds etc.- zum Teil übernommen.

Fyyff 11 Forenversteher - 681 - 23. Januar 2011 - 20:03 #

Ah Armalion. Das wars. Aber schön zu wissen das gleich zwei Iso-Ansicht-DSA-Spiele net rausgebracht und irgendwie in anderen Spielen verwurstet wurden. :D

volcatius (unregistriert) 23. Januar 2011 - 7:11 #

Das hat nun wirklich nix mehr mit Drakensang gemeinsam.

Reines Hack&Slay in einer Onlinewelt, mit Itemshop und Bigpoint im Nacken, ne danke.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 24. Januar 2011 - 19:08 #

Das war aber irgendwo voraussehbar, auch wenn die Entwickler das schön reden. Ich werde es mir dennoch mal anschauen, selbst wenn ich nur 30Min Spaß damit habe... das sind 30Min Spaß für Lau.

DerDani 15 Kenner - P - 3931 - 24. Januar 2011 - 19:24 #

Finde auch, dass das vorhersehbar war -> man sehe sich doch nur das grausige Add-On von Teil 2 an (oder auch gegen Ende von Teil 1).
Das wirkte teilweise extrem so, als ob die Ideen ausgegangen und man reiht nur noch Gegner aneinander.
Wenn dann wenigstens zugegeben wird, dass sie keine großen Wert auf Story oder Rollenspiel, sondern mehr auf die Kämpfe legen, ist es vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung.

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