Theorie: iPad dämpft Absatzzahlen des PC

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14. Januar 2011 - 21:25 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Sueddeutsche.de meldet unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Gartner, dass Apples Tablet-Computer iPad den Wettbewerb im PC-Markt deutlich verschärft hat. Zwar ist auch 2010 ein zweistelliges Wachstum zu verzeichnen, dies fällt mit 13,8 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren jedoch deutlich verhaltener aus. Und bereits das letzte Quartal des vergangenen Jahres liegt mit 3,1 Prozent hinter den Erwartungen zurück. Als Ursache nennt Gartner, dass sich Haushalte, die bereits einen oder mehrere Computer besitzen, nun eher für einen Tablet-Computer als einen weiteren PC entscheiden würden. Auch Unternehmen würden für bestimmte Aufgabengebiete nun eher ein Tablet als ein Notebook in Betracht ziehen.

Ranjit Atwal, Analyst bei Gartner zur Situation:

Das ist wirklich das erste Mal in der Geschichte, dass es eine praktikable Alternative zum PC gibt. Der PC ist in den Augen der Verbraucher immer noch sehr wichtig. Aber sie halten jetzt verstärkt nach Alternativen Ausschau.

Der weltweite PC-Markt, den Gartner getrennt vom Tablet-Markt betrachtet, wird derzeit vom US-amerikanischen Unternehmen Hewlett-Packard angeführt. HP hält mit über 350 Millionen verkauften Einheiten einen Anteil von 17,9 Prozent. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen Acer (12,9 Prozent), Dell (12,0 Prozent), Lenovo (9,7 Prozent) sowie Toshiba (5,4 Prozent).

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 14. Januar 2011 - 22:53 #

Wieso muss das jetzt wieder als "Hardwarekrieg" dargestellt werden? Ich sehe da irgendwie jetzt kein großes Problem, da eh alle Hersteller eigene Tablets und die PC Hardwarefirmen die Tabletbauteile herstellen. Ist sogar ein Vorteil, da man mehr Wert auf kleinere kompakte leistungsstarke nicht Stromfresser legt und das geht auch in die PC Entwicklung mit ein. Tablets sind doch auch nur PC´s, mit einer anderen Bauform.

Anonymous (unregistriert) 15. Januar 2011 - 0:51 #

Der dicke Kasten namens PC ist schon lange tot. Laptops und Tablets dominieren den Markt!

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 15. Januar 2011 - 1:21 #

Laptops ja, aber Tablets?
Ein großer Teil der Computer steht wohl noch immer in Büros und da wirst du selten ein Tablet finden auch in Zukunft nicht.

http://www.gamersglobal.de/news/30941/bitkom-pc-verkaeufe-erreichten-2010-neuen-bestwert

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 15. Januar 2011 - 1:26 #

Tablets wurden mittlerweile ja sogar als "Lifestyle-Geräte" eingestuft, nicht als reine Arbeitsgeräte. Also vergleichbar mit MP3-Playern, mobilen Videoplayern, Smartphones, etc..

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 15. Januar 2011 - 5:42 #

Aber selbst PC-Gehäuse im herkömmlichen Sinn sind doch heute schon so klein und handlich, dass man sie bequem mit sich herumtragen könnte. Micro-PCs oder wie die heißen.

Darkling 09 Triple-Talent - 258 - 15. Januar 2011 - 2:31 #

aktuelle RTS FPS oder RPG laufend ja auch flüssig auf dem Zombiepad

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 15. Januar 2011 - 2:35 #

Da sie es auf Netbooks auch nicht tun, ist der Vergleich ja wohl irgendwie schwachsinnig oder? Und Netbooks verkaufen sich irgendwie auch. Seltsam. Sehr viele Dinge verkaufen sich, ohne dass aktuelle RTS FPS oder RPG darauf flüssig laufen.

Sebastian Schäfer 16 Übertalent - 5550 - 15. Januar 2011 - 10:28 #

Das Ipad, oder auch ein anderer Tablet in dieser Form, ist ja auch ein neuer Markt. Für mich wäre ein Ipad auch kein Notebook-Ersatz sondern ein Gerät zum Spielen oder Surfen auf dem Sofa. Und da sollte es einem auch bewusst sein, dass man darauf keine herkömmlichen Spiele drauf spielt sondern Spiele, die für dieses Gerät extra designt wurden.

bersi (unregistriert) 16. Januar 2011 - 0:50 #

Genau so schwachsinnig wie die Argumentation, dass die Tablets Schuld an dem niedrigeren Marktwert der PCs seien (Ich meine mit PC mal eindeutig Desktops und keine Laptops/Notebooks).

Kaffeemaschinenverkäufer stellen sich ja auch nicht hin und sagen "Die Leute kaufen eher Tassimo und Senseo, weil jeder schon ne Kaffeemaschine Zuhause hat."

Wir reden doch hier in beiden Fällen von völlig unterschiedlichen Produktlinien, die auf ebenso völlig unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Natürlich kann ein iPad kein Crysis 2 darstellen. Aber genau so wenig kann man mit einem Tablet effektiv Arbeiten (Adobe, CAT etc.).

Ein Produkt kann ja nur "Schuld" an sinkenden Umsätzen sein, wenn es in irgendeiner Weise eine Konkurenz zu besagtem Produkt darstellt.

Dies ist aber nicht der Fall. Viel eher ist es so, dass die Kunden im Hardwaremarkt langsam gesättigt sind. 8GB Ram, 7 Kern CPUs mit zweistelligen GHz Zahlen. Das braucht Otto-normal Verbraucher doch gar nicht. Spiele nutzen die Hardware heutzutage nicht aus, Arbeitsprogramme schon drei mal nicht.

Insofern ist eine Aussage wie

[QUOTE]
Das ist wirklich das erste Mal in der Geschichte, dass es eine praktikable Alternative zum PC gibt. Der PC ist in den Augen der Verbraucher immer noch sehr wichtig. Aber sie halten jetzt verstärkt nach Alternativen Ausschau.
[/QUOTE]

einfach nur lächerlich. Alternative zu einem PC? 10 Stunden arbeiten (!) Photoshop ernsthaft mit Touchoberfläche? Wer will das? Wer kann das? Wer kann das gut? Und welches Gerät kann das 10 Stunden am Stück? Meine Touchgeräte (besitze kein iPad) geben nach 3 Stunden intensiver Dauerbenutzung den Löffel ab und schreien Steckdose aus allen Löchern.

Laptops ganz ähnlich. Da is die Bedienbarkeit zwar besser, aber mit dem Akku ist es nicht viel weiter. Und wenn ein Gerät keine 10 Stunden Dauerlast aushält, ohne an die Dose zu müssen, kann ich mir auch gleich nen Desktop hinstellen.

Ergo ist die Aussage in der News mal wieder an den Haaren herbei gezogen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 16. Januar 2011 - 0:59 #

Ich hatte es ja schon mehrfach erwähnt: Viele Privatnutzer sehen ein Laptop nicht als Gaming- oder Arbeitsgerät sondern als Berieselungsmaschine für Netz, Chat, Musik, Filme. Das sind die, die sich massenweise als Zweitgerät ein Netbook gekauft haben, weils so nett war mit dem kleinen Ding auf dem Sofa zu sitzen und zu surfen während Musik dudelt. Diese Kunden (und das sind nicht wenige, wahrscheinlich sogar die Mehrzahl der Netbookkäufer in den letzten Jahren) brechen jetzt weg und kaufen Tablets. Weil Tablets eben genau das auch können, nur in einigen Punkten fast noch besser. Für Facebook und Twitter brauche ich keine echte Tastatur, um nen Film zu streamen auch nicht. Und selbst der Flirtchat für die frustrierte 50jährige ist mit nem Tablet meistens gemütlicher, so auf dem Sofa räkelnd.. Dass da keiner von "echten" PCs spricht, sollte eigentlich klar sein. UNd dass das Zitat des Hoschis da auch eher doof ist - naja.. Gegessen. Aber den Background der Aussage kann ich (auch aus beruflicher Erfahrung im Einzelhandel) sehr gut nachvollziehen. Meine Kollegen verkaufen auch kaum noch Netbooks (und deutlich weniger Einsteigernotebooks), dafür mehr Tablets.

Ok, dass die meisten Android-Tablets noch absoluter Schund sind (hab genug ausprobiert..) ist ein anderes Thema. Aber Potential ist vorhanden.

Hyperbolic 16 Übertalent - P - 4212 - 15. Januar 2011 - 20:08 #

Auf dem iPad laufen ziemlich beeindruckende 3D Spiele.
Mal sehen was auf dem iPad 2 möglich ist, das bald erscheint.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 15. Januar 2011 - 5:40 #

Ich finde es völlig unangebracht diese Hardwareformen in einen Konflikt hineinzufantasieren. Die Form der Gehäuse spielt kaum mehr eine Rolle. Mit der Verkleinerung der elektronischen Bauteile werden auch die Gehäuse kleiner und in ihrer Form variabel.
Tablets sind doch ganz offensichtlich das selbe wie handliche Notebooks oder Netbooks nur dass sie ohne Klappdeckel auskommen und nen Touchscreen haben. Längst gibt es Geräte, die sowohl Tablet als auch Netbook in einem sind. Gesehen bei Mediemarkt.
Die Software entscheidet in der Zukunft mehr und mehr darüber was ein Gerät kann und was nicht. Die Formen und Größe der Gehäuse sind nahezu bedeutungslos geworden und fast nur noch vom Produktdesigns abhängig, nicht mehr vom Platzbedarf des Innenlebens.
Wer immernoch an Kategorien wie PCs oder Tablets festhält ist noch nicht in der Jetzt-Zeit angekommen.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10784 - 15. Januar 2011 - 10:08 #

Naja, wenn ich einen PC suche und einen Tablet vorgeschlagen bekomme, würde ich schon eher an der Kompetenz des Verkäufers zweifeln. Da sich die Geräte durch ihre Ausrichtung in ihrer Leistungsfähigkeit doch stark unterscheiden, ist es dann doch auch in der Jetzt-Zeit keine reine Sache des Designs. Das hört sich eher nach Marketing an.

Da die "Verdrängung" mit den genannten mobilen Kleingeräten aber in genau den Segmenten einsetzt, wo sowieso keine besonders leistungsfähige und stromfressende Hardware benötigt wird, hast du doch im Kern Recht. Tablets sind genauso wie Netbooks Hardware, die jetzt eben an Stellen angeschafft werden, wo früher PCs genutzt werden mussten, die eigentlich aber überdimensioniert in vielerlei Hinsicht waren.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 16. Januar 2011 - 7:02 #

Wobei sich die Entwicklung der Tablets irgendwie doch auch wieder eher in Richtung "überdimensioniert" hinbewegt und dabei den Preis vergisst. Wozu ein 500€ Tablet wenn es für 300€ vielseitigere Laptops gibt?

Der 200€ Tabletmarkt ist ja eher bescheiden, würde aber doch auch einige Käufer finden, wenn da was brauchbares dabei wäre.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 16. Januar 2011 - 11:15 #

Wenn man aber eben kein Laptop haben will sondern lieber ein handliches überall-Gerät, eben ein Tablet?

Die preiswerten Pads sind dummerweise durch die Bank weg unbrauchbar. Ich schreibe diesen Text gerade auf dem 200-Euro-Tablet Odys Genesis. Grauenvoll!

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 16. Januar 2011 - 11:32 #

würde ja auch lieber ein tablet nehmen, nur wie du ja selbst sagst die 200e region taugt nix und bei den neuankündigungen hab ich noch keins gesehen, welches dies ändern wird, da die preis wohl eher weiter bei 500€ aufwärts liegen dürften :(

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 16. Januar 2011 - 12:14 #

Da wird sich mit zunehmender Verbreitung der Geräte schon noch etwas tun. Nur haben die preiswerten Modelle halt Mängel, die eindeutig auf die Sparmaßnahmen zurückzuführen sind. Resistive Touchbedienung (also mit Druck statt Wisch) nervt, die Displays sind stark blickwinkelabhängig, die Prozessoren zu langsam um wirklich Spaß zu machen. Allerdings - auch preiswerte Notebooks haben oft Mängel, die im Alltag furchtbar nerven können - und schlechte Displayqualität gehört dazu.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12529 - 15. Januar 2011 - 10:35 #

irgendwie glaube ich nicht dass ein tablet mit Pc konkuriert, kenne weder im bekanntenkreis noch im Geschäftlichen jemanden der mit einem Tablet arbeitet bzw arbeiten würde!
Dafür haben sie immernoch anständiges Gerät.

Klar im Moment greift er sicherlich was weg aber dies wird sich wie mit dem Netbook nach dem großem Boom wieder normalisieren.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 15. Januar 2011 - 12:23 #

Es ist eher anders herum. Die Leute, die sich ein Netbook oder kleines Notebook als Freizeitgerät gekauft hätten, schauen sich jetzt lieber bei den Tablets um oder warten die Entwicklung ab. Als Arbeitsgerät würde sich sicherlich kaum jemand ein Tablet kaufen, dafür sind 90% der Geräte nicht gedacht (Asus' EEE-Slate wird da eine Lücke füllen, HP eventuell). Es geht wirklich um die Freizeitnutzung - und was machen viele Leute in ihrer Freizeit mit den Notebooks? Surfen, Chatten, Bilder schauen, Videos schauen. Konsumieren hauptsächlich. Dafür sind Tablets ideal. Zum Arbeiten hat man zusätzlich noch PC oder Notebook.

Makariel 19 Megatalent - P - 13853 - 15. Januar 2011 - 13:29 #

Was für ein Blödsinn. Ich kenn niemanden der sich ein iPad _anstelle_ eines PC (und ich zähle den Mac als PC) kauft. Das iPad ist ein nettes Gadget und wird gerne komplementär erworben, aber nicht als PC-Ersatz.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 15. Januar 2011 - 13:37 #

Als PC-Ersatz nicht. Aber zu den PC-Umsätzen zählen auch Netbooks. Und da habe ich als Verkäufer extrem viele Kunden kennen gelernt, die mit einem Tablet glücklicher geworden wären (Habe als Verkäufer aufgehört, kurz bevor das iPad erschienen ist). Der Verkauf von Netbooks (einem Segment, auf das die Hersteller enorm viel gesetzt haben, das stark am boomen war) ist seit dem Erstarken der Tablets stark eingebrochen, gerade Privatkunden, die ihr Netbook ausschließlich zum Konsumieren von Medieninhalten nutzen wollten schlagen jetzt lieber bei einem Tablet zu (und sind von den Billigtablets dann entsprechend enttäuscht, ein iPad oder Galaxy ist aber ja sooo überteuert - aber das ist ein anderes Thema).

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8158 - 15. Januar 2011 - 14:17 #

Hmmm, irre ich mich, oder braucht man nicht einen PC wenn man ein iPad besitzt? Höre ich "iTunes" irgendwo? Zumindest mein Apfeltelefon möchte immer fleissig an den heimischen PC angeschlossen werden. Daher sind die meisten iPad Besitzer doch eh schon PC'ler (oder Mac'ler). Ich hab das Ding aber (leider) (noch) nicht.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 15. Januar 2011 - 16:05 #

Das iPad muss genau ein mal mit iTunes angemeldet werden. Und das kann man auch im Laden direkt nach dem Kauf erledigen lassen.

Ansonsten - klar, ein Tablet ist kein ERSATZ sondern eine ERGÄNZUNG. Aber das versteht irgendwie niemand.

jps 18 Doppel-Voter - 11150 - 15. Januar 2011 - 16:29 #

Hier wird nicht gesagt, dass ein iPad anstelle eines Erst-, sondern eines Zweit- oder Dritt-PCs/Notebooks gekauft wird. Der entsprechende PC ist schon vorhanden. Nur anstelle des Kaufs eines weiteren PC/Notebook/Netbook wird nun eher zu Tablets (iPad) gegriffen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 15. Januar 2011 - 14:48 #

Theorie: Apfel dämpft Verkaufszahlen von Birnen

bam 15 Kenner - 2757 - 15. Januar 2011 - 14:51 #

Auch für eine Theorie braucht man grundsätzlich mehr als 2 Zahlen die man vergleicht und dann ohne Anhaltspunkte eine Verbindung herstellt. Genauso gut könnte man davon ausgehen, dass sich Netbook- und Laptop-Markt nun eher sättigen (was ein vollkommen normaler Verlauf wäre) und der Tablet-Markt nunmal immer noch boomt, da er relativ neu ist. Anhand der Zahlen kann man einfach so keine Schlussfolgerung aufstellen.

Qefx 06 Bewerter - 80 - 16. Januar 2011 - 19:05 #

Denke schon das dies stimmt, wenn ein Haushalt 600 Euro hat, und zwischen einem PC und Ipad entscheiden muss. Aber beide das ermöglichen was sie wollen / brauchen (oder meinen zu wollen oder zu brauchen) dann nimmt der "normale" Haushalt doch den Ipad um die soziale Leiterkletter mal nach oben zu erklimmen :)

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8158 - 17. Januar 2011 - 11:57 #

Wenn ich einen PC brauche und 600€ habe, stellt sich keine Frage, weil ein iPad kein PC Ersatz ist. iPad ist Luxus. Wer 600€ übrig hat für den Spass nebenbei, der vielleicht.

Wer nen iPad ohne PC hat, ist auf längere Zeit eh aufgeschmissen. iOS Update? Backups? Datenabgleich?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 17. Januar 2011 - 12:04 #

Womit willst du denn Daten abgleichen, wenn du eh keinen PC hast? ;)

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8158 - 17. Januar 2011 - 17:22 #

Ja, Henne <-> Ei Problem... Wo nix PC, da nix abgleich, da haste Recht. ;)

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 18. Januar 2011 - 20:39 #

Doch. Irgendwann ist "Der PC" nämlich nicht mehr da. Da gibt es dann nur noch aus reinen Nostalgiegründen "Gehäuse", die dem Nutzer nur noch das Gefühl geben, es gäbe da einen bestimmten Platz mit Anschlüssen für den USB-Stick.

Aber wozu denn noch? Ich bin jetzt gedanklich mal 30 Jahre weiter. Die Daten liegen eh alle in der Cloud. Auf meinem mobilen Endgerät für unterwegs rufe ich die benötigten Daten per WiFi-Verbindung ab. Zu Hause werden alle laufenden App(likationen) blitzeschnell mit der Hardware in meiner Wohnung synchronisiert. Dann geht mein Telefonat vom Handy während ich reingehe direkt auf den Flatscreen im Wohnzimmer und die Lautsprecher von der Steroanlage.

Wenn ich wieder rausgehe passiert das gleich umgekehrt. Officeanwendungen, klar, die macht man noch an nem Arbeitsplatz mit ner Tastatur. Aber wo wirklich die Prozesse laufen die wir steuern das ist doch in der nahen Zukunft kein PC mehr wie wir ihn heute kennen. Und nichts von dem was ich grad beschrieben habe ist noch nicht erfunden worden. Die Technik ist schon auf dem Weg. Nur der Mensch braucht noch Zeit um sich an bestimmte Veränderungen zu gewöhnen.

Im Grunde bietet diese technologische Zukunftsvision eine tolle Grundlage für einen ganz schnörkellosen Thriller in dem ein Mensch versucht seine Daten im physischen Sinne zu finden. Ich sehe grad vor mir, wie er verzweifelt die Tapete seiner Wohnung runterreißt während er die Drähte seiner in die Inneneinrichtung integrierten lokalen Mikrochip- und WiFi-Peripherie zu einer Art WLAN-Router verfolgt. Er tut das womöglich, weil er irrtümlich einen fatalen Fehler beim speichern einer personenbezogenen Datei begangen hat. Und dann stellt er fest, dass er selbst überhaupt keine Kontrolle über seine Daten hat. *Muhahahaha...!* Ich werde gleich ein Patent auf den Roman anmelden...

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