Missile Command-Film: Drehbuchautoren gefunden

Bild von Gucky
Gucky 34202 EXP - 22 AAA-Gamer,R10,S5,C10,A10,J10
News-Redaktion: Hat von der Redaktion weitere Rechte für das News-Redigieren erhaltenDieser User unterstützt GG seit drei Jahren mit einem Abonnement.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertDieser User hat uns zur TGS 2017 Aktion mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Idol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtDieser User hat uns an Weihnachten 2016 mit einer Spende von 10 Euro unterstützt.Silber-Archivar: Hat Stufe 10 der Archivar-Klasse erreicht

12. Januar 2011 - 12:37 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
Ein knappes Jahr ist her, da hat Peter Chernin, der ehemalige CEO des Filmstudios 20th Century Fox, eine Verfilmung des Atari-Klassikers Missile Command angekündigt (wir berichteten). Missile Command ist ein Spiel, das 1980 als Automat für die damals sehr populären Spielhallen entwickelt wurde und schnell eine Portierung auf Spielekonsolen wie den Atari 2600 fand. Der Spielinhalt ist simpel gestrickt: Es gilt, die Flugbahnen von unterschiedlich schnellen Sprengköpfen und anderer Projektile mit denen der aus drei eigenen Raketenbasen entsandten Abwehrgeschosse zu verrechnen und zur rechten Zeit von der richtigen Station aus Abfangraketen zur richtigen Stelle zu schicken. Schafft man das nicht, sind die zu schützenden Städte bald vernichtet.

Obwohl es kaum ein Spiel gibt, bei dem eine Verfilmung unmöglicher zu sein scheint, will Fox mit der Verfilmung von Missile Command anscheinend ernst machen: Kürzlich engagierte sie mit Burk Sharpless und Matt Sazama zwei Drehbuchautoren, die sich irgendeine halbwegs plausible Story zu der Vorlage ausdenken sollen. Viel Erfahrung scheinen die beiden jedoch nicht zu haben, bislang werden sie nur als Autoren für die kommenden Filme Dracula Year One und Flash Gordon angegeben. Vielleicht sollten sie sich zur Inspiration die passende Folge von Lenhardts Nachtwache zum Thema durchlesen.

 
Wer von euch Missile Command in der Variante der Atari 2600-Version noch nicht kennt, kann sich gerne das folgende Video ansehen.

Video:

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 12. Januar 2011 - 11:53 #

Bitte wieder in die Schublade. Skyline könntet ihr nehmen und versuchen eine Story einzubauen. spart ihr zumindest die CGI kosten.

Gucky 22 AAA-Gamer - P - 34202 - 12. Januar 2011 - 11:58 #

Der kommende Battle Los Angeles geht in die gleiche Richtung. Vielleicht entsteht in Hollywood gerade hier ein Subgenre.

Übrigens habe ich gestern beim Zhanarzt ein sehr interessantes Interview im Spiegel von James Cameron gelesen. Darin beklagt er sich über ein ideenloses Hollywood, bei dem alles nur noch über Marken und Stars zu funktionieren scheint. Speziell führt er "Schiffe versenken" an, was ja auch gerade verflimt wird. "Missile Command" ist ja letztlich auch so eine Marke.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 12. Januar 2011 - 12:18 #

Naja Cameron bezeichnet andere als Ideenlos... Die letzten Filme die ich gut fand waren alles andere als Starbesetzt und Marken, aber ich hab mittlerweile auch einen geschmack weit ab von Hollywood Blockbustern. Und Schiffe Versenken gab es schon min. 2 gute Jagt auf Roter Oktober und Das Boot :D

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3306 - 12. Januar 2011 - 12:39 #

Ääääh, ein Film über ein Spiel, welches über keinerlei Story verfügt, sondern wo nur massenhaft Atomraketen auf Städte zufliegen, die der Spieler abschießen muss?! Aaaah ja...

Nicht mal der Name dürfte vielen bekannt sein, als dass er als Zugpferd für einen Film herhalten könnte.

Wobei das Spiel am Automaten (mit Kugel) nicht schlecht war.

Anonymous (unregistriert) 12. Januar 2011 - 13:27 #

Unterscheidet sich also nicht von den meisten anderen was so aus Hollywood rüberschwapt.

Nekekami212 13 Koop-Gamer - 1511 - 12. Januar 2011 - 13:04 #

Das klingt ja mal so dermaßen bescheuert, dass ich schon fast neugierig bin, was die daraus machen werden... aber nur fast...

Konsolen Chris 16 Übertalent - 4579 - 12. Januar 2011 - 14:31 #

Das Spiel hat ja keine echte Handlung. Aliens oder die Sowjets, wobei ich auf letztere tippe, greifen die West Coast an. Mit Aliens wäre das ein selten dämmlicher Film, aber mit Sowjets als Angreifer wäre das ein interessanter "Was wäre wenn?-Film". Der Atomkrieg aus Sicht von Angestellten Soldaten in einer Abwehrraketen Basis, die ihre Befehle aus Cheyenne Montain erhalten. Ähnlich wie The Day After nur mit dem Fokus auf die Abwehrmaßnahmen, wobei auch War Games mit reinspielt. Der Film sollte allerdings 1980 spielen und auch voll auf 80er Jahre gemacht sein. Das würde teuer werden, daher wird es wohl eher ein dummer Alienfilm oder sowas.

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 12. Januar 2011 - 15:25 #

Wenn er absolut 80er-mäßig sein soll, dann kann er nicht funktionieren. Selbst heute gibt es kein in jeder Hinsicht überzeugendes Mittel zum Abfangen von Atomraketen. Alle russischen Raketen wären sowieso mit keinem System abzufangen. Wenn es (wie im Spiel) einzelne "Sprengköpfe" regnet, dann ist eh alles zu spät.
Ich rechne daher für den Film mit dem Angriff einiger weniger außerirdischer Flugkörper, die man in letzter Sekunde mit fiktiven Waffensystemen vom Himmel holt.

Anonymous (unregistriert) 12. Januar 2011 - 16:15 #

So wie in der Futerama Spaceinvadersfolge?
Ab 2.20
youtube.com/watch?v=j9Iaz0aLgms

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 12. Januar 2011 - 16:17 #

Also eine Art Deep Impact 2.0 :)

Konsolen Chris 16 Übertalent - 4579 - 13. Januar 2011 - 2:27 #

Der Film müsste schon absolut 80er-mäßig sein, um Kult zu werden. Die ganze Kalter Krieg mit Waffen der Zukunft aus Sicht der 1980er aller Star Wars wäre ein guter Filmstoff. Aliens aus dem Weltall sind total out. Ich bin was das Raketen abfangen anbelangt nicht 100% sicher, ob man nicht zumindest einige abfangen könnte. Natürlich würde Amerika und Russland sowie die ganze Welt am Ende zerstört. Ein Happyend war von mir auch nicht vorgesehen. Das wäre der Anspruch des Film, der einem am Ende deutlich macht, das zeigt, dass nicht alles damals konsequent zu Ende gedacht so toll war. Eine Mischung aus nostalgischer kultiger Rückblick in Sachen Popkultur und militärischem Denken, Klassenfeind etc. und die Schattenseiten, wenn alles anders gekommen wäre.

Missile Command - Die letzten Tage der Menschheit

oder Missile Command - Das Ende der Welt 1980.

Also diese dummen Untertitel braucht es nicht, aber das wäre der Inhalt.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 12. Januar 2011 - 14:50 #

Ich habe gerade das Drehbuch zu "Pong - The Movie in 3D" fertig.
Brauche nur noch 2 Schauspieler mit nem Brett vorm Kopf ( sollte kein Problem darstellen ) und paar Gummibälle. Ach ja und Idio.. ehm Investoren, jemand die Anschrift von Fox parat? :D

armorium 09 Triple-Talent - 264 - 12. Januar 2011 - 16:31 #

Haben wir heute schon 1. April?

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 37177 - 12. Januar 2011 - 17:39 #

Missilie Command ist tiefgründiger als man denkt. Siehe hier: http://www.escapistmagazine.com/videos/view/extra-credits/2545-Narrative-Mechanics
Ein Film dazu ist trotzdem eine Schnapsidee. ;-)

Henke 15 Kenner - 3636 - 14. Januar 2011 - 19:37 #

Ich fürchte, die Ideenlosigkeit der Hollywoodschreiber ist auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Wenn das so weitergeht, kann man Deutschland mit der xten Staffel von DSDS und Dauergrinser Bohlen sowie "Bauer sucht Frau zum ferkeln" als sehr innovativ bezeichnen...

Aber mal im Ernst: Aus Hollywood kamen in den letzten Jahren nur sehr sehr wenige Filme, die etwas länger im Gedächtnis blieben.

Da werden Superhelden am laufenden Band verwurstet, Leonardo diCapriole hüpft durch CGI-Welten, alles wird größer, bunter und vor allem 3D.

Irgendwie vermisse ich da die gute alte Zeit, als noch tolle Filme wie "Zurück in die Zukunft", "Das fünfte Element" oder auch der ersten "Matrix"-Teil gedreht wurden.

Bei meinem letzten Kinobesuch lief Harry Potter (7/1) wieder durch CGI-England(?) ohne Sinn und Verstand auf der Suche nach irgendwelchen Horkruxen. Habe mir das ganze in einem Multiplex-Kino angetan; dadurch wurde es aber auch nicht besser!

Hollywood demontiert sich selbst, und wir alle schauen zu!

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 37177 - 16. Januar 2011 - 22:12 #

Hm, du hast nicht unbedingt unrecht, aber deine Beispiele sind komisch gewählt. ;-)
Gerade Leo DiCaprio hat letztes Jahr in zwei der besten und vergleichsweise anspruchsvollste Hollywood-Großproduktionen mitgespielt, nämlich Inception und Shutter Island. Und Harry Potter kommt aus GB, nicht Hollywood. ;-)

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit