Neue CPUs: Intel Sandy Bridge erschienen

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Dennis Ziesecke 29790 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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3. Januar 2011 - 19:36 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Intel beginnt das noch junge Jahr mit einem Paukenschlag – heute wurde die neue Prozessorgeneration mit dem Codenamen "Sandy Bridge" veröffentlicht. Damit macht es bei Intel erneut "Tock", denn Sandy Bridge steht für eine komplett neue Chiparchitektur. Intel pflegt seit geraumer Zeit das bewährte Tick-Tock-Modell – jedes Jahr wird entweder eine neue Architektur eingeführt ("Tock") oder die bestehende Architektur überarbeitet ("Tick").

Neue Mainboards erforderlich

Nicht weniger als 43 neue Prozessoren wird Intel in den kommenden Wochen auf den Markt bringen, viele Desktopmodelle sind bereits jetzt im Handel. Ein Umstieg auf Sandy Bridge erfordert allerdings neben dem Kauf einer entsprechenden CPU auch den Wechsel des Mainboards. Platinen mit dem Sockel LGA1156 war damit kein langes Leben bescheiden – alle jetzt kommenden Desktop-Prozessoren verlangen nach einem Board mit LGA1155. Intel hat neben der Anzahl der Prozessorkontakte auch weitere Details am Steckplatz geändert, so dass ältere Prozessoren sich auch nicht versehentlich in moderne Mainboards stecken lassen.

Mit Sandy Bridge hat Intel sich für umfassende Änderungen in der CPU entschieden. Ziel war es, die Performance pro Watt  zu erhöhen und eine leistungsstarke aber energieeffiziente Grafikeinheit direkt auf dem CPU-Die zu integrieren. Beide Vorhaben sind Intel geglückt, bahnbrechende Neuerungen abseits dieser Punkte sucht man jedoch weiterhin vergebens. 

Sandy Bridge – Desktop-CPUs
Modell Kerne/Threads Takt/m.Turbo L3-Cache Grafik TDP
Core i7-2600K 4/8 3,4 GHz/3,8 GHz 8 MB HD3000 95 W
Core i7-2600 4/8 3,4 GHz/3,8 GHz 8 MB HD2000 95 W
Core i7-2600S 4/8 2,8 GHz/3,8 GHz 8 MB HD2000 65 W
Core i5-2500K 4/4 3,3 GHz/3,7 GHz 6 MB HD3000 95 W
Core i5-2500 4/4 3,3 GHz/3,7 GHz 6 MB HD2000 95 W
Core i5-2500S 4/4  2,7 GHz/3,7 GHz 6 MB HD2000 65 W
Core i5-2500T 4/4 2,3 GHz/3,3 GHz 6 MB HD2000 45 W
Core i5-2400 4/4 3,1 GHz/3,4 GHz 6 MB HD2000 95 W
Core i5-2400S 4/4 2,5 GHz/3,3 GHz 6 MB HD2000 65 W
Core i5-2300 4/4 2,8 GHz/3,1 GHz 6 MB HD2000 95 W
Core i5-2390T 2/4 2,7 GHz/3,5 GHz 3 MB HD2000 35 W
Core i3-2120 2/4 3,3 GHz 3 MB HD2000 65 W
Core i3-2100 2/4 3,1 GHz 3 MB HD2000 65 W
Core i3-2100T 2/4 2,5 GHz 3 MB  HD2000 35 W

Core im Überblick

Die Topmodelle werden weiterhin als Core i7 bezeichnet und verfügen über 4 Rechenkerne sowie Hyperthreading, können also insgesamt 8 Threads gleichzeitig verarbeiten. Der L3-Cache beträgt 8 MB und alle i7-Modelle können ihren Takt je nach Auslastung der Rechenkerne per Turbomodus erhöhen. Das über 300 Euro teure Topmodell Core i7-2600K verfügt weiterhin über einen offenen Taktmultiplikator zum einfachen Übertakten der CPU. Und nur die teureren K-Modelle nutzen im Desktopbereich die schnellere HD3000-Grafikeinheit, alle anderen CPUs müssen mit der nur halb so schnellen HD2000 vorlieb nehmen. 

Mit den Core i5 streicht Intel das Hyperthreading und reduziert den L3-Cache auf 6 MB. Auch hier ist nur beim K-Modell der Multiplikator offen und die schnellere HD3000-Grafik verbaut. Die langsameren S- und T-Modelle entsprechen den Energiesparversionen der jeweiligen CPU, hier liegt die maximale Energieaufnahme teilweise nur noch bei niedrigen 45 Watt. Ein wenig verwirrend ist der Core i5-2390T, handelt es sich doch bei diesem Modell eigentlich um einen Core i3. Dem i5-2390 stehen so nur zwei Rechenkerne inklusive Hyperthreading zur Verfügung, im Gegensatz zur i3-Serie kann dieser Prozessor seinen Takt aber per Turbomodus steigern. Die TDP liegt bei nur 35 Watt.

Die Intel-Core-i3-Reihe nutzt nur zwei Rechenkerne, kann aber dank Hyperthreading maximal vier Threads simultan bearbeiten und so die Recheneinheiten effizienter auslasten. Den Takt-Turbo hat Intel bei den i3 gestrichen, der L3-Cache beträgt nur 3 MB. Ein K-Modell mit offenem Multiplikator und schnellerer Grafik existiert nicht, die TDP liegt bei 65 Watt. Einzig der mit nur 2,5 GHz taktende Core i3-2100T benötigt nur maximal 35 Watt.

Der bereits angesprochenen Turbo arbeitet je nach Auslastung der Recheneinheiten. Die maximale Beschleunigungsstufe wird nur erreicht, wenn nur ein Rechenkern ausgelastet ist, wie es bei älterer Software vereinzelt der Fall sein kann. Werden zwei Kerne ausgelastet, steigt der Maximaltakt per Turbo etwas weniger weit an, im Schnitt liegt man 100-200 MHz unter dem Maximalwert. Im Gegensatz zu den Nehalem- und Westmere-CPUs ist Sandy Bridge auch in der Lage, den Takt kurzzeitig per Turbo zu steigern, wenn alle vier Rechenkerne ausgelastet werden. Allerdings gilt diese Beschleunigung nur für eine sehr kurze Zeit.

Grafikeinheiten

Auch die komplett überarbeitete Grafikeinheit, die jetzt vollständig auf das CPU-Die gewandert ist, profitiert vom Turbo der CPU und steigert ihre Taktfrequenz bei geringer CPU-Last. Bei der HD Graphics 2000 nutzt Intel insgesamt 6 Ausführungseinheiten, die HD3000 greift auf 12 solcher Einheiten zurück. Die Performance ist für Spieler nicht akzeptabel, liegt bei der HD3000 aber immerhin auf dem Niveau preiswerter dedizierter Grafikchips wie AMDs HD5450. Intel unterstützt nur DirectX 10.1 und laut dem Test von computerbase.de leidet auch der Treiber noch unter diversen Fehlern, die den Start von einigen Spielen verhindern. Im Gegensatz zu den Desktop-CPUs, die nur in der K-Variante auf den HD3000-Beschleuniger zurückgreifen können, werden alle Mobil-Prozessoren mit der schnelleren Grafikeinheit ausgestattet. Sandy-Bridge-Notebooks werden also vergleichsweise viel Grafikleistung bei einem geringen Energiebedarf mitbringen können. Allerdings sollte Intel sich noch an die Entwicklung stabilerer Treiberversionen machen, da bereits die HD4500-Grafikeinheiten aktueller Geräte unter Treiberproblemen leiden.

Mit Sandy Bridge und den HD2000/3000-Grafikeinheiten verschwindet der VGA-Port von den Mainboards. Unterstützt wird nur noch DVI, Displayport und HDMI 1.4. Intel folgt dem Trend zu stereoskopischer 3D-Grafik und unterstützt 3D-Videowiedergabe via HDMI 1.4 und Displayport. Stereoskopische 3D-Spiele hingegen werden nicht unterstützt, dazu würde auch die Leistung der GPU nicht ausreichen.

Befehlssatz-Nachbrenner AVX

Neben diversen Detailänderungen in der CPU, dem überarbeiteten Turbomodus und der integrierten GPU gibt es eine weitere Neuerung, die Sandy Bridge in Zukunft zu sehr hohen Leistungssteigerungen verhelfen könnte. Die Rede ist von den Advanced Vector Extensions (AVX), dem Nachfolger der bekannten SSE-Befehle. Diese Befehlssätze sind zur Beschleunigung von Multimedia- und Verschlüsselungsfunktionen gedacht und können entsprechend optimierte Programme teils massiv beschleunigen. Auch AMD wird in den kommenden Bulldozer-CPUs AVX-Befehle integrieren, so dass eine schnelle Verbreitung dieses CPU-Nachbrenners hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt. Windows 7 wird mit dem Service Pack 1 AVX unterstützen. 

Performance und Fazit

Intel ist es geglückt, die Leistung gegenüber der Vorgängergeneration zu erhöhen. In den Tests von heise.de, computerbase.de und anandtech.com kann es der Core i7-2600 teils mit deutlich teureren 6-Kern-CPUs aufnehmen. Anwendungen, die die sechs Rechenkerne eines Core i7-980 nicht komplett auslasten können, laufen auch mit dem i7-2500K schneller als auf Intels Topmodellen der Vorgängerserie. Bei Spielen attestieren die Tester von computerbase.de den neuen Core-CPUs gar mehr Leistung, als selbst aktuelle Highend-Grafikkarten wie NVidias GTX580 verarbeiten können. 

Allerdings fällt der Performancegewinn zwar spürbar aber nicht überragend aus. Sandy Bridge sorgt für bessere Auslastungen der CPU-Kerne, für energieeffizientere Systeme und für etwas mehr Performance. Ein "must-have" stellt die neue CPU-Serie allerdings noch nicht dar. Wer hingegen den Kauf eines neuen Rechners plant und Wert auf hohe Prozessorleistung legt, sollte gleich zu einem LGA1155-System mit Sandy Bridge greifen. Von einem schnellen Core i5- oder i7-System aufrüsten, lohnt hingegen nicht so recht, vor allem Besitzer schneller Sechskern-Prozessoren sollten ihr System behalten.

Einen Sprung nach vorn dürfte hingegen die Leistung im Notebooksektor machen. Sandy Bridge wird hier für mehr Leistung bei längerer Laufzeit sorgen können. Vielen Anwendern dürfte die HD-Grafik in der CPU ausreichen; wer mit dem Gerät spielen möchte, wird allerdings weiterhin nicht um einen dedizierten Grafikchip herumkommen. In Punkto Grafikeinheit könnte auch AMD in den kommenden Monaten stark punkten. Die angekündigten Fusion-CPUs unterstützen DX 11, sollen eine höhere Performance bieten und können auf einen ausgereifteren Grafiktreiber zurückgreifen.

Einige Notebook-CPUs aus der Sandy-Bridge-Reihe benötigen nur 17 Watt Energie und bieten dennoch die schnellere HD3000-Grafik (allerdings mit reduzierten Taktraten). Der Weg ist also frei für schnelle Subnotebooks mit vergleichsweise hoher Grafikleistung und langen Akkulaufzeiten. Wo die Desktop-CPUs also nur eine kleinere Evolutionsstufe darstellen, werden kommende Notebooks stark von den Verbesserungen der Architektur profitieren können. Und endlich werden sich auch Quadcore-CPUs in Mobilrechnern etablieren können.

Azzi (unregistriert) 3. Januar 2011 - 19:47 #

Hmm schön das Inel neue CPUs rausbringt aber wer soll soviel Kohle(Board+CPU) investieren wenn es keine Anwendung gibt die soviel Rechenleistung braucht?

Da fast jedes Spiel auch für Konsolen erscheint bringen solche schnellen Rechner nix mehr, da für die Mehrleistung im Vergleich zu den Konsolen keine bessere Grafik raus springt weil die Spielehersteller für den PC meist nix extra programmieren.

Naja mir gefällts ich kann aktuell mit meinem Sockel 775 4-Kerner und meiner 4870 noch alles in maximalen Details spielen ;)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 3. Januar 2011 - 19:59 #

Tock Tock ;) Die neuen CPU´s zielen ja nicht Hauptsächlich auf Gamer die jetzt aufrüsten. Allein wegen der eingebauten Grafikeinheit liegt der Schwerpunkt wohl eher auf kleinen und Kompakten Geräten. Was benötigte Rechenleistung angeht werden wir aber vielleicht 2011 noch etwas erleben wenn ich da an Rage/Crysis 2 denke :)

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 3. Januar 2011 - 19:48 #

Ha! Wusst ich's doch, dass Ke$ha ihren Song von den Intels gecovert hat.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 3. Januar 2011 - 19:50 #

Schöner Bericht :)

"Nicht weniger als 43" muss dass denn echt noch sein heutzutage? Die Dinger Takten sich doch eh schon selber rauf und runter, muss man da wegen jedem MHz Pups neue Bezeichnungen bringen? :) Manchmal bekommt man das Gefühl die machen das nur um Hardwareseiten am benchmarken zu halten^^

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 3. Januar 2011 - 20:04 #

Nö, die machen das um Kunden zu verwirren ;) .. Ok, wahrscheinlich eher, um jedem Kunden *die* perfekte CPU anbieten zu können. Gerade bei den OEMs herrschen oft Zustände wie bei der Prinzessin auf der Erbse.

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 3. Januar 2011 - 20:09 #

"Auch die komplett überarbeitete und jetzt vollständig auf das CPU-Die gewanderte Grafikeinheit profitiert vom Turbo der CPU und steigert ihre Taktfrequenz bei geringer CPU-Last."

Da hat sich wohl der ein Fehlerchen eingeschlichen.

Ich freue mich auf Sandy Bridge und werde vermutlich im März meinen Rechner aufrüsten...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 3. Januar 2011 - 20:13 #

Der Satz liest sich nicht schön, wie ich gerade feststelle. Aber einen Fehler finde ich nicht. Wenn die CPU weniger stark gefordert wird, kann die GPU hochtakten, das ist so korrekt.

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 3. Januar 2011 - 20:49 #

Ah, ertappt. Damit habe ich wohl mein halbgares Hardware-Wissen offenbart! Ich wusste nicht, was ein Die ist und fand den Satz deshalb sehr merkwürdig. Nun hab ich mich informiert, bin klüger als je zuvor und finde den Satz jetzt auch total schön! ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 3. Januar 2011 - 21:23 #

ich mag den immer noch nicht, mal sehen ob ich noch zeit finde, den zu ändern :) .

Scorp.ius 17 Shapeshifter - 8078 - 3. Januar 2011 - 22:08 #

mal ein Vorschlag :P

Auch die komplett überarbeitete Grafikeinheit, welche jetzt vollständig auf das CPU-Die gewandert ist, profitiert vom Turbo der CPU und steigert ihre Taktfrequenz bei geringer CPU-Last.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 3. Januar 2011 - 22:12 #

Das "welche" würde mir der Herr ChefRed übel nehmen ;) . Aber ansonsten, danke :) .

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 3. Januar 2011 - 22:13 #

Dann nutz es doch nicht? ;-)

"Auch die komplett überarbeitete Grafikeinheit, jetzt vollständig auf das CPU-Die gewandert, profitiert vom Turbo der CPU und steigert ihre Taktfrequenz bei geringer CPU-Last."

Orxus 13 Koop-Gamer - 1436 - 3. Januar 2011 - 20:38 #

4kernprozessoren sind doch schon seit längerem im laptop bereich angekommen. leider fressen diese doch deutlich viel strom wenn man sie nich per hand runterschraubt.
ich freue mich auf in 2-3 jahren wenn ein neuer laptop ansteht :P
mal schaun wieviel die dinger dann noch an energie verbrauchen ;D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 3. Januar 2011 - 20:43 #

Angekommen, ok. Aber nicht durchgängig. Eher in der Oberklasse und auch selten in durchschnittlich belüfteten Systemen ;) .

ChrisnotR (unregistriert) 4. Januar 2011 - 3:46 #

Die Triple-und Quadcore CPUs in Notebooks sind bis jetzt nur unnütz: Die Taktrate ist einfach zu niedrig (was nützen mir die 4x1.6Ghz eines Core i Mobile bei etwas älteren Spielen ->nichts, selbst neuere Spiele benötigen einen ausreichend hohen Grundtakt auch wenn sie für Multicore optimiert wurden), der Preis und die Abwärme zu hoch.

Hatte da letztens einen Bekannten dessen neues Notebook mit Amd Triplecore Cpu (3x2,0 Ghz lol) beim Spielen alle 10min für ca. 1Minute ruckelte, da die hohe Abwärme in Heruntertakten des Prozzis mündete. Und dies lies sich auch nicht abstellen.

Davon abgesehen war die Grundleistung im Vergleich zu Phenom 2 Desktop CPUs einfach viel zu gering, trotz des hohen Preises!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 4. Januar 2011 - 8:40 #

Die "älteren" Intel-Quads sind schon praktisch - gerade bei älteren Spielen. Diese nutzen nicht alle vier Kerne, so dass die CPU (bei entsprechender Belüftung, weshalb man halt tunlichst sinnvoll aufgebaute Markennotebooks kaufen sollte) den Turbo aktivieren kann und entsprechend hohe Taktraten erreicht.

ChrisnotR (unregistriert) 4. Januar 2011 - 16:23 #

Naja er hat ein Acer-Notebook, was ich schon als Marke bezeichnen würde.

Und von überteuerten Gamernotebooks, welche die 1000€ Grenze weit übersteigen (u.a. alle Core i Quadcore Mobiles,letzens wieder welche gesehen für 1400€!!), würde ich jederzeit abraten.

Wer sich den Rechner selbst zusammenstellt oder dass einen technikgewandten Bekannten machen lässt, zahlt für eine guten Desktop-Gamer PC mit zB AMD Phenom 2 Quadcore und einer guten Graka (keine überteuerte ATI Eyefinity oder Gtx 480!) sicher nicht mehr als 600- 700€. Und hat dabei wesentlich mehr Gamerleistung und muss nicht um jedes FPS und Überhitzungsprobleme bangen.

Dann lieber noch ein günstigeres Notebook irgendwann später holen, welches auch ein gutes P/L Verhältnis hat und auf dem alles andere als aktuelle Games laufen. Bei dem du dir aber dann auch keinen Bruch hebst, wenn du mal über WLan im Wohnzimmer ins Internet willst.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 4. Januar 2011 - 16:26 #

Acer mag zwar einer der größten Notebookhersteller weltweit sein, von Qualität sind die aber leider bei vielen Geräten weit entfernt. Hab Acer-Books immer nur eher ungerne verkauft, auch weil ich die Qualitätsprobleme bei vielen Serien kenne und den Service von Acer als unterirdisch erfahren habe. Einige Timeline-Modelle sind ok, das wars dann aber auch.

Anonymous (unregistriert) 4. Januar 2011 - 0:34 #

DRM lock-down (digital rights management) und remote-kill-switch direkt im chip? schon wegem drm kann intel diese chips behalten

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 4. Januar 2011 - 0:51 #

Vom DRM lock-down habe ich bislang nur beim Inquirer gelesen, sonderlich bestätigt klingt das nicht. Und der Diebstahlschutz ist Sache vom Chipsatz und bei V-Pro auch schon in der Vorgängergeneration enthalten.

Anonymous (unregistriert) 4. Januar 2011 - 1:12 #

habs in ner Reuters News von Noel Randewich gelesen

thurius (unregistriert) 4. Januar 2011 - 14:53 #

dann poste doch mal die quelle dazu

falc410 14 Komm-Experte - 2519 - 4. Januar 2011 - 11:05 #

Ist doch bei fast jeder neuen Generation die gleiche Diskussion. Auf den Pentium 3 wollten alle verzichten weil er eine UID hatte und manche Mainboardhersteller haben extra Funktionen ins BIOS eingebaut um das zu unterdruecken. Beim P4 dann hies es wir muessen alle jetzt zuschlagen weil im Jahr drauf alle Mainboards mit Intel Chipsatz nur noch mit TPM ausgeliefert werden und man dann nicht mehr selber entscheiden darf welche Software installiert werden kann.

Und was ist geblieben? Viel Aufregung um Nichts..

Anonymous (unregistriert) 4. Januar 2011 - 12:00 #

geblieben ist das der durchschnittskunde mittlerweile nicht mehr weiss wo/ob uid und was sonst noch gesendet wird und dass seine dvds/medien mglw nicht laufen weil windows das dank drm verhindert.
wenn das notebook mal kaputt geht es für ihn kaum wahrscheinlich ist herauszubekommen was denn nun kaputt ist, würde sich garnicht erst rentieren nachzusehen sagt dann der techniker.
jetzt werden funktionen direkt in den chip gepackt die gerät direkt lahm legen können und von dem der großteil der nutzer schon bald nichts weiss. ein interface zum günstigen systemkomponentencheck um den defekt zu ermitteln wie beim auto hätte ich als sinnvoller empfunden.

thurius (unregistriert) 4. Januar 2011 - 14:54 #

glaub beim kopp-verlag bist besser augehoben

Anonymous (unregistriert) 4. Januar 2011 - 17:03 #

ohoh, wie erwachsen..

Anonymous (unregistriert) 5. Januar 2011 - 16:09 #

ignorier thurius einfach, der ist als forentroll bekannt. der lässt öfter herablassende sprüche ab, kannst du in seiner history sehen.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 6. Januar 2011 - 8:27 #

http://neuerdings.com/2011/01/03/intel-widi-2-0-hd-filme-fuer-neue-prozessoren/

meinst du den DRM ?

falc410 14 Komm-Experte - 2519 - 4. Januar 2011 - 11:03 #

Im Text richtig aber in der Tabelle falsch. Der Core i5-2500K hat kein HT. Ansonsten guter Artikel!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 4. Januar 2011 - 14:23 #

Du hast natürlich recht, steht ja sogar im Text da drunter. Naja, Tabellen sind SO stumpf ;) .

Worth2die4 13 Koop-Gamer - 1443 - 5. Januar 2011 - 10:05 #

Wenn man sich vor einem Jahr erst einen i7 860 nebst 250,- MB gekauft hat, kommt man sich leicht verar***t vor... -.-

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 5. Januar 2011 - 11:09 #

Kommt man sich das im Hardwarebusiness nicht immer? Was ist mit den Leuten, die sich eine GTX480 gekauft haben und jetzt die Mehrleistung einer GTX580 sehen? Oder die armen RAM-Aufrüster, die noch 90 Euro für 4 GB bezahlt haben vor einigen Monaten und jetzt neidisch auf Preise um die 30 Euro für den gleichen Speicher schauen? Wer sich teure Hardware kauft, muss damit leben. Wer sich ein Mainboard für 250 Euro kauft, naja, der hat offenbar eh genug Geld ;) .

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 6. Januar 2011 - 6:49 #

und 2012 kommt DDR4 Speicher also keine sorge die jetzt kaufen ärgern sich in einem Jahr auch wieder weil sie "alten" Kram haben ;)

Anonymous (unregistriert) 5. Januar 2011 - 11:20 #

Vor kurzem hat man sich noch über AMD aufgeregt, daß unter dem Namen eines Modelles verschiedene Architekturen angeboten worden. Aber was Intel hier abzieht ist einfach nur dreist; kein rating, keine sinnvolle und nachvollziehbare Bezeichnung der CPUs. Was soll das?^^

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 5. Januar 2011 - 12:07 #

Naja, halbwegs nachvollziehbar ist es innerhalb der Serie schon. i7 = Top, vier Kerne, HT und Turbo. i5 = Performance, vier Kerne, kein HT aber Turbo. i3 = Einstieg, zwei Kerne, HT, kein Turbo. Nur ein i5 schert als verkappter i3 aus der Reihe, dämliche Idee das. Wenn du Verwirrung willst, dann schau dir das Chaos bei der Notebook-CPU-Namensgebung an ;) .

Und wer sich über AMD aufregen möchte: Dort wurde gerade ein Phenom II ohne L3-Cache veröffentlicht. Also eigentlich ein Athlon II unter falscher Flagge. Und deren Notebookgrafiklösungen der 5000er-Reihe bekommen auch nette neue 6000er-Namen.

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