Hardware-News KW51: GTX560, Tegra 2, Sandy Bridge (+Video)
Teil der Exklusiv-Serie Hardware-News

PC
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Dennis Ziesecke 29505 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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21. Dezember 2010 - 0:18 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
So langsam beginnt die geruhsame Zeit des Last-Minute-Einkaufens, in den beschaulich geschmückten Innenstädten kuscheln freundliche Menschen beim entspannten Schaufensterbummel. Der PC riecht lecker nach Zimt und Marzipan und die Partnerin freut sich auf die LAN-Party an Heiligabend. War da noch was? Ach ja: Die Hardware-News.

Spezifikationen der NVidia GTX560

Der Wettstreit AMD vs. NVidia ist in eine neue Runde gegangen. Mangels adäquater PC-Spielekost interessieren sich allerdings zunehmend weniger Nutzer für die Highend-Modelle der aktuellen Grafikkartenserien. Da in den meisten Anwendungsbereichen auch die sogenannte Performanceklasse (früher konservativ "gehobene Mittelklasse" genannt) ausreichend Leistung bei überzeugenderen Preisen bietet, richten viele Anwender ihr Augenmerk eher darauf. Einen Überraschungserfolg konnte dieses Jahr NVidia mit der GTX460 erziehlen. Kaum jemand hatte der Fermi-Baureihe zugetraut, derart geringe Leistungsaufnahmen und leise Lüfter mit so überzeugender Gesamtleistung zu kombinieren. Im kommenden Jahr soll eine Neuauflage dieses Erfolges mit einem überarbeiteten Chip folgen -- die GTX560.

Kam bei der GTX460 noch der sogenannte GF104 zum Einsatz, benennt NVidia das überarbeitete Modell mit GF114. Insgesamt soll die GTX560 auf 384 Shadereinheiten zurückgreifen können, die mit 820 MHz getaktet sein sollen. Der mit 256 Bit Bandbreite angebundene GDDR5-Speicher soll auf 4000 MHz beschleunigt werden. Zum Vergleich: Die GTX460 nutzt 336 Shadereinheiten bei einem Takt von 675 MHz und greift auf 3600 MHz schnelles GDDR5-RAM zu. Zusammen mit den chipinternen Optimierungen von denen bereits die GTX570 und GTX580 profitieren konnten, verspricht die GTX560 also eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorgängermodell. Sollten sich die technischen Daten bestätigten, wird wohl auch die GTX470 problemlos geschlagen. Im Vergleich zu dieser ist auch die maximale Energieaufnahme von 180 Watt eher unbedenklich; die GTX460 benötigte allerdings nur 160 Watt.


Sandy Bridge bereits im Handel - allerdings vorerst nur in Malaysia.


Sandy Bridge bereits im Handel aufgetaucht

Intels kommende CPU-Generation mit dem einprägsamen Namen Sandy Bridge wird offiziell erst zur CES im Januar erwartet. Dennoch sind jetzt in einigen PC-Fachgeschäften Sandy-Bridge-CPUs aufgetaucht, auch passende Mainboards werden teilweise bereits verkauft. Bei den Prozessoren handelt es sich um das Topmodell i7-2600 mit vier Rechenkernen, Hyperthreading und 3,4 GHz Taktfrequenz sowie um die beiden Core i5-Modelle 2400 und 2300. Beim i5-2400 handelt es sich um einen 3,1 GHz schnellen Quadcore ohne Hyperthreading, der i5-2300 nutzt ebenso vier Kerne (ohne HT) und taktet mit 2,8 GHz. Preislich sind die Prozessoren bei umgerechnet 300 US-Dollar für den i7, respektive 195 und 185 US-Dollar für die beiden kleineren i5-Modelle. Auch die Asus P8P67- und P8P67Pro-Mainboards für den Sandy-Bridge-Sockel LGA1155 sind bereits im Handel aufgetaucht. Einziger Nachteil für potentielle CPU-Aufrüster: Diese Angebote findet man aktuell nur in Malaysia.  Die Informationen stammen aus dem Facebook-Account des Retailers Compuzone, in dem auch einige Fotos von CPUs und Boards zu sehen waren. Mittlerweile ist dieser Account allerdings nicht mehr verfügbar.

Der offizielle Start der neuen Prozessorgeneration soll tatsächlich erst mit der CES 2011 in knapp drei Wochen beginnen. Allerdings ist es für Intel nicht ungewöhnlich, quasi zum Test einige Zeit vor dem Launch einer neuen Plattform schon einmal einen asiatischen Markt zu bedienen. Und in Malaysia besitzt Intel drei Werke und beschäftigt über 8.500 Menschen...


Ungewöhnliches Konzept: Dell Inspiron Duo mit drehbarem Display.


Dell Inspiron Duo - Notebook mit Klappdisplay

Tablet, Netbook oder Convertible? Wer sich nicht entscheiden kann, dürfte bei Dell fündig werden. Das Inspiron Duo ist ein Netbook mit umklappbarem Touchdisplay. Allerdings bewegt man beim Duo nur das eigentliche Display im Rahmen anstatt wie bei einem Convertible die komplette Oberseite zu drehen. Laut Dell hält die Mechanik, mit der das Display gewendet wird, rund einer Million Betätigungen stand. Von den Leistungsdaten unterscheidet sich das Inspiron Duo nur wenig von klassischen Netbooks: ein Intel Atom N550 mit zwei Rechenkernen und 1,5 GHz Taktfrequenz treibt das Gerät an, unterstützt von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Das 10 Zoll große und spiegelnde Display löst mit 1366x768 Bildpunkten ungewöhnlich hoch auf -- sehr angenehm wegen feiner Schriften und ungewohnt viel nutzbarer Fläche, allerdings auch unpraktisch wegen zu kleinen Buchstaben und Icons auf dem Desktop. Da Intels in die Atom-CPU integrierte Grafikeinheit weiterhin zu langsam für hochauflösende Videos und Flashmaterial ist, verbaut Dell zusätzlich einen Videobeschleuniger von Broadcom. Diesem Zusatzchip war bislang auch in anderen Geräten kein großer Erfolg beschieden, da es auch mehr als ein halbes Jahr nach Erscheinen der Hardware weiterhin Treiberprobleme gibt. Zur Beschleunigung von 3D-Grafik eignet sich der Beschleunigerchip ebenfalls nicht, so dass Spieler weiterhin auf Clouddienste wie Onlive oder leistungsstärkere Geräte zurückgreifen müssen. 

Bei den Schnittstellen zeigt sich Dell geizig: Einzig zwei USB-2.0-Ports und ein Kopfhörerausgang finden sich am Gerät. Auf HDMI und andere Monitorausgänge wurde komplett verzichtet. Laut Dell angeblich, da Marktforschung ergeben hätte, entsprechende Geräte würden nur selten als HD-Zuspieler genutzt. Die schlechte Softwareunterstützung des Broadcom-Chips und die mangelnde Beschleunigerleistung der Atom-CPU würden HD-Videos allerdings eh verhindern. Schmerzlicher vermissen dürfte man indes einen Cardreader. In diesem Punkt hat Dell offenbar bei Apple gelernt (vielleicht wurde auch nur das selbe Marktforschungsunternehmen befragt), der Cardreader wurde in ein zusätzliches "Sounddock" ausgelagert, das gleichzeitig auch als hochwertiger Stereolautsprecher mit Technik von JBL fungiert. Auch ein Netzwerkanschluss findet sich ausschließlich am Sounddock, das nackte Inspiron Duo muss mit WLAN vorlieb nehmen. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium zum Einsatz.


Inspiron Duo: Schnittstellenvielfalt gibt es nur mit dieser Dockingstation.

Das kapazitiv arbeitende Display ist multitouchfähig, unterstützt also die Bedienung mit mehr als einem Finger gleichzeitig. Dell setzt bei der Bedienung auf eine eigene Software namens "Stage", die für eine flüssige Touchbedienung sorgen soll. Windows 7 ist zwar auch mit rudimentärer Touchsteuerung ausgestattet, schlägt sich im Vergleich zu dedizierten Tablet-Betriebssystemen wie iOS allerdings eher schlecht als recht.

Die Akkulaufzeit soll laut Dell maximal vier Stunden betragen. Unter Last oder auch nur bei alltäglichen Arbeiten dürfte dieser Wert allerdings nicht erreicht werden. Apples iPad bleibt hier mit zehn Stunden Laufzeit auch unter Last Spitzenreiter und auch Samsungs Galaxy Tab erreicht immerhin gute sechs Stunden. Im Gegensatz zu diesen beiden Tablets muss die Atom-Plattform allerdings aktiv gekühlt werden, so dass das Duo permanent für Hintergrundrauschen sorgt. Erst mit der kommenden Oak-Trail-Plattform wird Intel einen Prozessor auf den Markt bringen, der für Tablets wirklich geeignet sein soll -- die aktuellen Atom-Geräte sind nur eine Notlösung.

Bereits am 3. Januar 2011 wird Dell das Inspiron Duo zu Preisen ab 579 Euro auf den Markt bringen. Ob dieses Gerät wirtschaftlich erfolgreich sein kann, wird sich zeigen lassen. Auch wenn das Konzept interessant klingt und ein Windows7-Tablet sicherlich einige Nutzer anspricht -- die Hardwareplattform ist alles andere als überzeugend. Bislang konnte auch Windows 7 als Tabletbetriebssystem bei keinem Gerät überzeugen, zu sehr ist die Bedienung noch auf kleine Buttons und winzige, mit den Fingern kaum bedienbare Scollbalken ausgelegt. Vergleichbare Netbooks sind bereits ab 399 Euro erhältlich, allerdings ohne Touchscreen -- eventuell die sinnvollere Alternative.


SoCs wie NVidias Tegra 2 vereinen viele Prozessoren zu einem multifunktionalen Chip


Trend 2011? NVidia Tegra 2

Auch wenn viele Anwender den Nutzen eines Tablet-Computers noch nicht sehen, das kommende Jahr wird von den kleinen Couchcomputern bestimmt werden. Für die im Januar stattfindende Unterhaltungselektronikmesse CES haben so gut wie alle namhaften Hersteller neue Tablets angekündigt. Intel will mit einem speziellen Tablet-Prozessor namens Oak Trail punkten und laute Lüfter aus Intel-Tablets verbannen. AMD konnte mit Acer bereits einen großen Hersteller zum Einsatz seiner Fusion-Prozessoren gewinnen. Doch die Zukunft der energiesparenden Prozessoren wird wohl nicht bei der alten und im Desktop gereiften x86-Technologie (auf der auch alle aktuellen Desktopprozessoren von Intel und AMD basieren) liegen. In den meisten Smartphones und Tablets kommen ARM-Prozessoren zum Einsatz, leistungsfähigere Geräte setzen dabei bislang auf Singlecore-Versionen mit bis zu einem Gigahertz Takt. In Zukunft soll sich die Leistung allerdings massiv erhöhen -- und das bei sinkendem Energiebedarf.

Mit dem Tegra-Prozessor ist NVidia auch bei dieser Technik dabei und konnte mit Samsung schon einen großen Kunden zum Einsatz dieses Prozessors überzeugen. Auch wenn Samsung selbst ARM-Prozessoren produziert, werden kommende Geräte wie das überarbeitete Galaxy Tab angeblich auf Tegra2 basieren -- eine Bestellung über 250 bis 350 Millionen US-Dollar hat Samsung jedenfalls bereits getätigt. Tegra ist ein sogenanntes System on a Chip (SoC), quasi eine komplette Hardwareplattform auf einem Chip. So integriert NVidia bei den Tegra-Prozessoren neben zwei ARM Cortex-A9-Rechenkernen auch eine Grafikeinheit, Ein- und Ausgabeeinheiten, ein WLAN-Modul und diverse andere Steuerungseinheiten. 

Besonders die Grafikeinheit ist vergleichsweise gut ausgestattet. Die interne Displayauflösung darf bis zu 1680x1050 Bildpunkte betragen, NVidia unterstützt auch hardwarebeschleunigte Kantenglättung. Per HDMI 1.3 lassen sich hardwarebeschleunigt dargestellte Videos mit 1080p (1920x1080 Bildpunkte) ausgeben. Der Chip soll bis zu 71 Millionen Dreiecke pro Sekunde berechnen können. Zum Vergleich, die Geometrieleistung des Apple iPad liegt bei etwa 29 Millionen Dreiecken pro Sekunde, eine Playstation 2 kommt auf ca. 75 Millionen Dreiecke pro Sekunde (ein moderner PC hingegen berechnet mehr als 1,5 Milliarden Dreiecke pro Sekunde, benötigt dafür aber auch über 300 Watt mehr als ein Tegra2). Im Gegensatz zu den Atom-Grafikchips unterstützt Tegra auch die Beschleunigung von Flashanwendungen und HTML5.

Und wer jetzt immer noch überlegt, wofür man einen Tablet-PC eigentlich benötigt, sollte sich das folgende Video anschauen und überlegen, wie wichtig ihm seine Katze ist. Offenbar ein weiterer, allerdings eher zweifelhafter, Trend des Jahres: Haustier-Apps wie das Game for Cats, das kostenlos für das iPad im Appstore zu finden ist.

Video:

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 21. Dezember 2010 - 0:22 #

Cat-Content!

Madrakor 15 Kenner - P - 3219 - 21. Dezember 2010 - 1:23 #

A) Ich brauche echt ne Katze. Ich liebe die Viecher einfach.
B) Trotzdem würde ich nicht unbedingt ein teures iPad mit App als Spielzeug für das Tier herhalten lassen. Aber die Idee ist nett, und ich gebe zu dass mir das Video ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert hat.

Schöner Hardware-Bericht, mal abwarten wie sandig diese Brücken am Ende werden. Wobei ich trotz etwas älterem Q9400 momentan keinen Grund sehe in nächster Zeit aufzurüsten. Aktuell steckt der noch alles was kommt locker weg, und übertakten kann man den ja auch recht fein wenn es nötig wird. Ähnliches bei den Grafikkarten, bei mir werkelt eine passiv gekühlte (Gehäuselüfter zählen grade nicht) 5770 fröhlich vor sich hin und macht eigentlich alles was ich will. Da muss erst mal wieder ein Spiel rauskommen das die PC Hardware wirklich fordert, dann überlege ich mir auch gerne eine Neuanschaffung. Je nachdem wie die Anforderungen von The Witcher 2 ausfallen könnte das noch dauern.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 21. Dezember 2010 - 7:34 #

Die 5770 ist ja auch ne tolle Karte - bei den aktuell stagnierenden Hardwareanforderungen reicht die ja auch für fast alles aus, ebenso der 9400. Wer aber eh rundum erneuert oder gleich ganz neu kauft dürfte die 560 nicht uninteressant finden.

Anonymous (unregistriert) 21. Dezember 2010 - 0:49 #

hi, kannst du mir zu intels Sandy Bridge Prozessoren den Remote-Killswitch erklären? Ich habe das so gelesen das es sich um eine sicherheitsmassnahme bei notebookdiebstahl handeln soll, der prozessor kann per g3, wifi oder internetverbindung ausgeschaltet oder unbrauchbar gemacht werden können, nur stand leider nicht dabei wie sicher die funktion wäre, wer die kontrolle hat und wie sicher die prozessoren dann wirklich sind. hab wenig lust in ein oder zwei jahren mein notebook von nem skriptkiddy geschrottet zu bekommen, oder von intel wenn die denken es wäre zeit für neue hardware.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 21. Dezember 2010 - 0:56 #

Das Problem daran: Bisher ist die "Diebstahlsicherung" weder bestätigt noch weiter dokumentiert. Jeder Erklärungsversuch wäre momentan wohl eher ins Blaue raten..

Anonymous (unregistriert) 21. Dezember 2010 - 1:15 #

ok, danke. Jeff Marek, director of business client engineering bei intel soll vPro mittlerweile allerdings doch bestätigt haben.

im artikel fehlt mir eigentlich nur noch das adam tablet von notion ink, mit 16h batterielaufzeit und dynamischem wechsel zwischen eInk und lcd wäre das jedenfalls das erste was ich mir im januar ansehe. ansonsten schöner artikel.

so eine katzenapp macht sich sicher gut um die passenden wolverinespuren aufs display zu zaubern :)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 21. Dezember 2010 - 7:22 #

vPro ist definitiv bestätigt - seit einigen Jahren bereits. Dabei handelt es sich um die Businessplattform von Intel. Einige CPUs, vornehmlich für OEM-Hersteller benutzen dafür TPM (Trusted Platform Module) und ein paar andere für geschäftliche Anwendungen interessante Funktionen.

Laut dem von rambazamba (ich spare mit die großen As) verlinkten Dokument wird die Diebstahlsicherung sich auch auf vPro-Plattformen beziehen. Man braucht also keine Sorge zu haben, dass Intel oder sonst jemand plötzlich den eigenen PC deaktiviert. Und wenn, dann wird der eigene Administrator wissen, wie man den wieder reaktiviert ;) .

Zum Adam-Tablet: Ich hatte schon Sorge, überhaupt über Tegra zu berichten, da ich in letzter Zeit sehr viel über Tablets schreibe und nicht so recht weiß, obs überhaupt jemanden interessiert. Tegra ist ja immerhin noch von NV und hat einen Geforce-ähnlichen Grafikkern - also ist es zumindest ansatzweise Spielerelevant ;) . Aber im Rahmen der CES oder kurz danach wird es von mir sicher einen größeren Text über Tablets geben. Nur evtl. nicht bei GamersGlobal weil einfach der Spielebezug fehlt.

Anonymous (unregistriert) 21. Dezember 2010 - 12:44 #

für mich heisst es trotzdem nun lieber auf AMD setzen, die wälzen den preis für so unnötigen kontrollwahn nicht auf den kunden ab. und mal ehrlich, wenn ich hardware kaufe gehe ich davon aus das die mir gehört, und nicht dass die 'freunde' vom hersteller sich da ein hintertürchen aufhalten könnten.

nen hardware u -tabletüberblick find ich jedenfalls interessant. wo würdest du sowas denn eher posten? in nem tech-only/hardwareforum fehlt dann wieder die spielekomponente

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 21. Dezember 2010 - 13:22 #

TPM und ähnliches gibt es im Businessbereich bei Intel schon lange. Die höheren preise für diese Plattform zahlen da übrigens ausschließlich die Businesskunden - durchaus fair, auch wenn ich AMD schon mag ;) ..

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 21. Dezember 2010 - 4:34 #

http://antitheft.intel.com/Libraries/Documents/Intel_R_Anti-Theft_Technology_-_Technology_Brief.sflb.ashx

Oder mal nach ANti Theft 3.0 googeln :)

Ich selbst sehe diese Entwicklung als unnötig und noch schlimmer wie diese Downloadcodes für mehr CPU Power.

http://www.chip.de/news/Intel-CPUs-Mehr-Power-mit-50-Euro-Upgrade-Code_44774952.html

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 21. Dezember 2010 - 7:17 #

Wobei in diesem Dokument steht, dass dafür ein PC mit Intel Core oder Core2 ausreicht, wenn er vPro unterstützt. Das wäre dann ja keine Sandy-Bridge-Neuerung sondern bereits bekannt?

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 21. Dezember 2010 - 8:24 #

Anti Theft gibt es ja schon länger bei Sandy ist es wohl eine erweiterte Version stärker in die CPU/Mainboard eingebaut. was genau neuer sein wird ?:)

http://www.bit-tech.net/news/hardware/2010/12/20/intel-confirms-anti-theft/1

derDon 08 Versteher - 221 - 21. Dezember 2010 - 2:34 #

Danke für den Bericht!

Bernd Wener 19 Megatalent - 13635 - 21. Dezember 2010 - 7:17 #

Der PC riecht lecker nach Zimt und Marzipan? Köstich! Schau mal, ob dir nicht jemand Süßkram ins Netzteil gequetscht hat ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 21. Dezember 2010 - 7:24 #

Ich hab mal ein gebrauchtes NT hier gehbat, das hat sehr stark nach Kaminrauch gerochen. Immer wenn ich es gemütlich haben wollte, habe ich das Netzteil gestartet, war echt praktisch!

floppi 22 AAA-Gamer - - 32795 - 21. Dezember 2010 - 9:25 #

Made my day! :)
Und danke für den wieder mal tollen Bericht. Die 560 kommt definitiv in das Fenster für evtl. Neuanschaffungen.

Raokhar 06 Bewerter - 866 - 21. Dezember 2010 - 11:46 #

In einigen deutschen Foren tummeln sich bereits Leute, die einen neuen Sandy Bridge-Prozessor besitzen. Die Dinger sollen, auch unter Luftkühlung, sehr übertaktungsfreudig sein. Aber man sollte darauf achten, einen mit der Endung K (z.B. 2600K) zu wählen, da hierbei der Multiplikator offen ist.

Ukewa 15 Kenner - P - 3689 - 21. Dezember 2010 - 13:45 #

Die Tegra2-SoCs sind doch Doppelkerner - oder?
Qualcomm bringt ja auch demnächst die Konkurenz dazu, den neuen Snapdragon Doppelkerner mit neuer Architektur. Die entstehen dann im 28nm Verfahren u sind laut Hersteller 5 mal so schnell wie der Vorgänger (65nm u 45nm). Auch deren Grafikkern ("Adreno") soll in der neuen Ausgabe etwa 4 mal so schnell sein und somit laut Hersteller so schnell wie eine Xbox360 oder PS3 sein - und als wäre das nicht genug, soll die Leistungsaufnahme auch noch 75% unter(!) der des Vorgängers liegen... Genaue Taktangabe usw gibt es noch nicht.

Diese Chips sollen ihren Einsatz in Smartphones finden, ich könnte sie mir aber auch in Tablets vorstellen.
(Quelle: CT)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 21. Dezember 2010 - 15:50 #

Haben wir auf GG glaube ich schon besprochen. Allerdings wird die Rechenleistung der Grafikchips trotz aller Herstellerversprechen unter der eine XBox360 liegen, recht weit sogar. Die reine Dreiecksleistung ist halt auch nicht alles.

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