App der Woche: Miner Disturbance
Teil der Exklusiv-Serie App der Woche

iOS
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Bernd Wener 13733 EXP - 19 Megatalent,R10,S10,C10,A10
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1. April 2011 - 1:05
Zur App der Woche küren wir diesmal den Puzzle-Plattformer Miner Disturbance. Obwohl er bereits im Sommer erschienen ist, kennt ihn kaum jemand -- was ein mittelgroßer Skandal ist unserer Meinung nach! Das Spiel von Entwickler Jagex bietet viel Inhalt zum (mittlerweile) kleinen Preis. Ihr grabt darin mit einem knubbelnasigen Schnurrbartträger nach Erzen, Goldbarren und Diamanten und müsst zahlreiche Gefahren überstehen. Neben herunterfallenden Stalaktiten, giftige Gase absondernden Pilzen und Lava solltet ihr euch auch vor übergroße Fledermäusen, Spinnen und Maulwürfen in Acht nehmen.

Auf einer Weltkarte wählt ihr die gewünschte Mine aus. Die einzelnen Levels stellen euch vor unterschiedliche (teils optionale) Ziele. So müsst ihr eine gewisse Menge an Gold schürfen, eine Mine in einem bestimmten Zeitlimit absolvieren oder eine festgelegte Tiefe erreichen. Außerdem gibt es in den unterirdischen Höhlen versteckte Artefakte. Diese werden, sobald ausgegraben, im über die Weltkarte erreichbaren Museum ausgestellt. Je tiefer ihr grabt, desto dunkler wird es um euch herum. Hier hilft euch die aufrüstbare Lampe. Neben dieser könnt ihr noch viele weitere Upgrades im oberirdischen Laden kaufen, etwa bessere Sprungeigenschaften, mehr Gesundheit, eine stärkere Spitzhacke, oder gar ein Jetpack. Nach den ersten vier Minen schaltet ihr zudem eine winterliche Landschaft mit entsprechenden Eishöhlen frei. Ingesamt gibt es 30 Levels, die euch einige Zeit beschäftigen werden; in späteren Minen könnt ihr durchaus mal 10 bis 15 Minuten verbringen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, den Vulkan zu betreten. Dort gilt es, zufallsgenerierte Minen zu erforschen und möglichst viele Punkte für die Online-Rangliste zu scheffeln.


Vergleich iPod Touch (klein) und iPad im 2x-Modus: Auch auf dem großen Display sieht das Spiel gut aus.

Ihr steuert Miner Disturbance über einen recht gut funktionierenden virtuellen Joypad. Sprünge und der Einsatz der Spitzhacke löst ihr über Touch-Buttons aus. Ihr könnt in alle acht Richtungen graben; Felder mit Erde müsst ihr zweimal treffen, um sie komplett zu räumen. Schlagt ihr nur einmal, wird das Feld lediglich brüchig und fällt euch im schlimmsten Fall auf den Kopf.

Miner Disturbance stellt aber nicht nur eure Geschicklichkeit auf die Probe, sondern fordert in späteren Abschnitten auch den Einsatz eurer Gehirnzellen. So müsst ihr aufpassen, dass ihr euch nicht den Rückweg verbaut, wildes Drauflosgraben führt nicht immer zum Erfolg. Auch das dynamische Wasser solltet ihr richtig einschätzen. Wir sind im Test das ein oder andere Mal beinahe ertrunken, weil wir ein großes Wasser-Reservoir von unten angestochen haben... Die Grafik ist liebevoll gezeichnet, Soundkulisse und Musik klingen angenehm und passend. Online-Ranglisten und Achievements werden über OpenFeint geführt. Die App gibt es mittlerweile für 0,79 Euro; sie läuft auf allen Geräten ab iOS 3.0 ohne Probleme. Auch auf dem Retina-Display aktueller Geräte und auf dem iPad (im hochskalierten 2x-Modus) macht Miner Disturbance eine gute Figur.

Fazit und Fakten:

Miner Disturbance ist ein charmanter Plattformer mit leichtem Puzzle-Einschlag. Für den kleinen Preis könnt ihr, wenn ihr dem Genre nicht gänzlich abgeneigt seid, nichts falsch machen.
  • Aktueller Preis: 0,79 Euro
  • Erfordert iOS 3.0 oder höher
  • Keine iPad-Anpassung oder Universal App
  • OpenFeint-Unterstützung, Twitter- und Facebook-Anbindung

Video:

Wizard 13 Koop-Gamer - 1352 - 15. Dezember 2010 - 18:45 #

super Spiel, habs mir gleich mal geladen :-)

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 20727 - 16. Dezember 2010 - 0:17 #

Sorry für (etwas) OT:
Hat einer das Spiel "Eternal Legacy" mal gespielt?
Das Spiel ist für AppStore Verhältnis relativ teuer, hat aber ziemlich gute Nutzerbewertungen bekommen... Ist das wirklich so gut?

Bernd Wener 19 Megatalent - 13733 - 16. Dezember 2010 - 8:33 #

Gespielt habe ich es nicht. Ist offenbar ein Final Fantasy Clone. Soll ganz gut funktionieren. Ich persönlich finde aber keinen Zugang zu den zahlreichen Clone-Spielen von Gameloft (Angriff der Clone-Apps? ;) Sie sind spielerisch immer ganz passabel gemacht, mich persönlich stört aber dieses "seelenlose-Kopie"-Gefühl, das mich da immer beschleicht, va. wenn man die Originale kennt und mag. Habe bisher Hero of Sparta, Dungeon Hunter und N.O.V.A. gespielt.

Der mit dem Gnu im Schuh (unregistriert) 18. Dezember 2010 - 11:27 #

Habe jetzt 3 Stunden Spielzeit und ja, wenn man die leicht verkorkste Steuerung und die fehlenden Rendermovies ausser acht läßt, ist mehr Final-Fantasy drin, als bei FF-XIII. Was in gewisser Hinsicht ein ziemliches Armutszeugnis für Square-Enix ist.

Werde es wohl mit 4 Sternen bewerten.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 16. Dezember 2010 - 5:11 #

Jetzt bin ich tatsächlich ein wenig neidisch auf iWhatever-Besitzer. :(

Drugh 15 Kenner - P - 2991 - 16. Dezember 2010 - 7:37 #

iHab's jetzt auch. Danke für den Tipp!

Cohen 16 Übertalent - 4479 - 16. Dezember 2010 - 9:55 #

Im AppStore gibt es (ab?) heute einige iPhone- und iPad-Titel für 79 Cent, unter anderem das brandneue NfS Hot Pursuit, Mirror's Edge, Scrabble, Boggle, Yahtzee, Sim City Deluxe...

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