Deus Ex - Human Revolution: Spieldaten werden gesammelt

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21. November 2010 - 19:54 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
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Schon vor einigen Wochen ließ die Spieleschmiede Eidos verlauten, dass sie Fortsetzungen für das im April 2011 erscheinende Deus Ex - Human Revolution plant, sollte sich das Spiel angemessen verkaufen. Um dem qualitativen Anspruch auch gerecht zu werden, will Eidos während des Spielens die Daten der Spieler sammeln. Beispielsweise könne man anhand Levelstatistiken feststellen, an welchen Stellen es Probleme beim Durchspielen gab. Mithilfe dieser will Eidos den möglichen Nachfolger dann verbessern.

Dies bestätigte Produzent David Anfossi in einem Interview mit siliconera.com. "Wo der Spieler getötet wurde, vielleicht ist diese Map zu schwer. Vielleicht erkennen wir, dass diese Halle nicht gut gemacht ist, weil die Leute immer wieder den selben Weg nutzen. Nachdem wir diese Art von Daten erhalten, können wir entscheiden, was wir in Zukunft machen, für den Fall, dass es eine Fortsetzung gibt", ließ er im Interview verlauten. Jedoch wird die Datensammlerei vollends anonym erfolgen: "Wir müssen mit Microsoft und Sony zusammenarbeiten um dieses Matrix-System einzubauen. Alles ist sehr vertraulich. Wir bekommen nur Feedback über die Maps, wie die Leute sie gespielt und wie sie sich in Konversationen verhalten haben."

Fyyff 11 Forenversteher - 681 - 21. November 2010 - 20:04 #

Ja sollen sie mal machen. Bekommt die Firewall halt eine weiteres Programm hinzugefügt das nicht online darf.

Wurstmensch (unregistriert) 21. November 2010 - 20:10 #

Und was ist an der Analyse so schlimm? Macht Valve schon ewig und das ist für jeden einsehbar. Die wollen nich deinen Namen oder irgendwelche sonstigen privaten Sachen.

Dummkopf.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 20:40 #

Valve sammelt nicht nur mit Zustimmung. Da wurde auch schon mal der Fragmentierungsgrad der Platten der Spieler ohne deren Wissen untersucht.
Dann weiß Valve schon mal, ohne das du es willst, wie viele Platten, Partitionen und viel viel Speicher du insgesammt hast.
Aber ich nehme an sowas schreibst du einfach unter jeden Kontakt zu einer Firma.

@Topic
Sehe ich genauso, Firewall und gut. Mitlerweile ist eine Softwarefirewall eines der wichtigsten Werkzeuge geworden...
Außerdem, was soll das. Wenn früher viele Spieler an einer Stelle nicht auf anhieb weiterkamen war es eben eine herrausfordernde Stelle. Aber heute muss die dann für den nächsten Versucht glattgebügelt sein.
Warum? Ich will Passagen durch die ich mich durchbeißen muss.
So was glattgebügeltes in dem man in einem rutsch durchkommt macht doch ähnlich viel Spaß wie ein Film der immer nur seicht vor sich dahinplätschert.

Wurstmensch (unregistriert) 21. November 2010 - 20:48 #

Quelle?

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 21:13 #

Das deutsche Wiki zu Steam

Unterpunkt:
Hard- und Software

[...]
Jedoch sammelt Valve auch bei Nichtteilnahme Daten über die jeweiligen Computer: So gab Valve zum Beispiel an, Daten über die Festplatten-Fragmentierung gesammelt zu haben, um ein Problem mit langen Level-Ladezeiten zu ergründen
[...]

Ein kleiner unbedeutender Nebensatz.

TSH-Lightning 18 Doppel-Voter - P - 9641 - 21. November 2010 - 21:03 #

Steam sammelt bei jedem Programmstart Daten. Mir ist das immer aufgefallen, als dann immer meine externe Platte aus dem Schlafmodus erwacht ist, aber dort hat Steam eigentlich nix zu suchen...

Wurstmensch (unregistriert) 21. November 2010 - 21:06 #

Quelle?

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 21:15 #

Auch Wiki unterpunkt Statistik-Funktionen

Du stimmst explizit jeder Datensammlung und Übermittlung zu wenn du den Haken bei "Ich habe es nicht gelesen stimme aber zu" setzt.
Was dann übertragen wird und was genau untersucht wird liegt ganz alleine bei Steam.

Fyyff 11 Forenversteher - 681 - 21. November 2010 - 21:23 #

Das Dummkopf geb ich gerne zurück unregistrierter Troll. Wo steht das ich Angst habe private Sachen zu verlieren? Ich bin nur ein Fan davon das ICH bestimme wann was auf meinen PC passiert. Nutzungsdaten für Eidos sammeln ist für mich wurst, ergo darf das Teil auch nicht meine Internetverbindung benutzen, wenn ich es effektiv verhindern kann. Ende.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 23:33 #

Leider gibt die News nicht her ob das Feature auch ausgeschaltet werden kann, oder ob es zwangsweise immer läuft.
Mass Effect 2 und Dragon Age hatten das übrigens auch schon, allerdings konnte man das bei Mass Effect 2 (automatisches Sammeln anonymer Nutzdaten im Hintergrund durch das Spiel) immerhin im Menü abschalten.
Ansonsten hast du natürlich Recht. Ich sehe das auch sehr kritisch. Solange man es aber wenigstens noch wahlweise an/ausschalten kann, kann ich damit leben.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 23:13 #

Nur weil ein Programm beim ersten Versuch ins Netz zu kommen durch eine Softwarefirewall erwischt wird, heist das nicht das es nicht durch kommt :>

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 21. November 2010 - 23:48 #

Allgemein gesprochen stimmt das schon, dass auch eine Firewall kein Garant dafür sein muss, dass wirklich keine Kommunikation stattfinden kann, jedoch kenne ich jetzt kein einziges Spiel (bei sonstiger Anwendungssoftware das gleiche, das können eigentlich nur manche Rootkits/Trojaner/sonstige Malware), dass dies vollbracht hätte. Lasse mich da aber sehr gerne belehren!
Dort läuft es gemeinhin so, dass eine Programmdatei die Kommunikation beginnen will (bei einigen aktuelleren Titeln haben auch die zunächst gestartete Launcher.exe und dann nochmal die eigentliche Spiel.exe eine solche Funktion) und dann wirklich alles stillgelegt ist, wenn man diese Datei in der Firewall blockt.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 23:58 #

Selbst das Sony Rootkit hat das mMn nicht geschafft.
Sollte aber ein Spiel auf den Markt kommen, dass eine solche Malwarewirkung hat, dann könnte der Publisher sich nicht nur auf eine Erwähnung in den Medien außerhalb des Internets freuen sondern auch noch über ein paar Sammelklagen in den USA.

Anonymous (unregistriert) 22. November 2010 - 0:35 #

Ein Beispiel im Spielesektor habe ich nun auch nicht ;)
Mir persönlich ists meist auch egal ob Daten gesammelt werden, habe unter Windows nicht wirklich wichtige Daten.

Aber man sollte sich halt im Klaren sein, das ne Firewall nicht 100% Schutz bietet, wenn man keine gesammelten Daten haben will => Rechner NIEMALS ins Netz, keine USB Sticks, ..., was auch Probleme macht dank DRM / Onlineaktivierung / etc.

Elmo (unregistriert) 21. November 2010 - 22:31 #

"und wie sie sich in Konversationen verhalten haben"`?

Wie bitte?

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 22:52 #

Schon Deus Ex 1 hatte RPG Elemente ;)
Du wirst bei Gesprächen über Antwortmöglichkeiten entscheiden dürfen.
Oder wenn sie Mass Effect nachäffen nur über deine Grundhaltung.

Und falls alle Ammikiddys an allem und jeden ihre angestaute Agression auslassen müssen, dann steht uns bei Deus Ex 4 ein reiner Hau-Drauf-Shooter bevor.

Elmo (unregistriert) 22. November 2010 - 0:11 #

Ah na das wäre ja noch ok. klang so als würden sie Spieler-konversationen unter einander auswerten wollen, so wie du es sagst wären es ja nur Spiele-Entscheidungen.

Je mehr man die Story durch Entscheidungen ändern kann um so besser, wenn sie es intern auswerten wollen auch ok. Hauptsache sie nehmen das nicht als fadenscheinige Begründung um eine immer aktive Internetverbindung zu fordern oder Spielerdaten optionslos zu veröffentlichen.

bam 15 Kenner - 2757 - 21. November 2010 - 23:03 #

Finde ich sehr vernünftig. Das Problem ohne das Sammeln solcher Daten ist, dass man als Entwickler/Publisher sonst nur ein sehr verzerrtes Bild der Spielerschaft bekommt.

Die Masse der Spieler ist nicht in Foren unterwegs, sie gibt kein Feedback. Schlimmer noch: Eine kleine Gruppe von Spielern tut dies und erweckt den Anschein repräsentativ für die gesamte Spielerschaft zu stehen. Da kann Feedback bzw. Kritik genau in die falsche Richtung gehen.

Mitlerweile können Entwickler die Daten sammeln und auswerten, letztendlich sollte das (wenn richtig genutzt) helfen bessere Spiele zu entwickeln.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 22. November 2010 - 6:52 #

"Das Problem ohne das Sammeln solcher Daten ist, dass man als Entwickler/Publisher sonst nur ein sehr verzerrtes Bild der Spielerschaft bekommt."

Da die meisten, wenn nicht alle, der besten Spiele aller Zeiten erstellt wurden OHNE solche Daten zu sammeln, kann es wohl kein so großes Problem sein (sie nicht zu haben).

Und wer sagt, dass das Bild so weniger verzerrt ist? Viele Spieler werden diese Optionen ausschalten, wenn sie nicht sowieso beim Spielen offline sind ODER eine Firewall nutzen.

Die sollen lieber gute Designer an die Spiele setzen und sich auf die eigentliche Entwicklung fokussieren, bevor Zeit mit sowas verschwendet wird. Spiele stinken doch dann, wenn man nicht lange/gründlich genug am Produkt arbeiten konnte. Vorausgesetzt die zugrunde liegende Idee war überhaupt eine gute.

Ich habe zwar kein wirkliches Problem mit solchen Funktionen, solange sie sich noch vom Nutzer an/ausschalten lassen (wie etwa bei Mass Effect 2), aber Freudensprünge werden bei mir da nicht ausgelöst, wenn man sich mal anschaut wie solche Daten normalerweise genutzt werden.

Wenn viele Spieler an der gleichen Stelle sterben, oder sich verlaufen, dann ändern sie den Schwierigkeitsgrad oder bauen Level noch schlichter auf. Für mich ist es jedenfalls so, dass gerade diese Dinge motivieren können. Ich laufe viel lieber mal kurz in eine falsche Richtung, als immer nur durch geradlinige Tunnel zu rennen. Das ist doch langweilig! Und wie sollen Spiele auch noch eigene Akzente setzen können, wenn sie alle so glatt geschliffen sind?

Bei Half-Life 2 (kann auch Episode 1 gewesen sein) hatten sie damals auch den einen Zombie-Level per Patch nachträglich leichter gemacht (weil deren Auswertung der Spielerdaten ergaben das dort viele starben). Zu dem Zeitpunkt war ich schon längst fertig und ich bin ganz sicher kein außergewöhnlicher Spiele-Gott. Das fand ich damals schon eher überflüssig.

Ganz allgemein muss ich dazu sagen, dass nur weil man jede erdenkliche Information erfassen und verarbeiten kann, dies nicht so verstehen sollte, es auch immer tun zu müssen. Mein Vertrauen darin, was die Marketing-Fuzzies mit diesen Daten anstellen (also in Punkto tatsächliche Verbesserung der Sequels) ist jedenfalls recht begrenzt. Etwa die Umbenennung des "easy" Schwierigkeitsgrades in "casual", was sich jetzt in so manchen Spielen beobachten lässt, kommt nämlich aus genau dieser Ecke und ich finde es schlicht lächerlich.

bam 15 Kenner - 2757 - 22. November 2010 - 9:08 #

Wie schon geschrieben. Das Problem besteht nicht zwingend damit diese Informationen nicht zu haben, sondern das Problem besteht darin auf falsche Informationen zu vertrauen.

Spieleentwicklung wird immer komplexer. Von der technischen Seite, von der Menge und Qualität des Contents, aber auch von der Business-Seite. Wer ein Spiel entwickelt sollte sich sicher sein, dass das Produkt am Ende auch gekauft wird und den Spielern gefällt. Wo die Investition vor einem Jahrzehnt in ein Spiel vielleicht an der Millionengrenze gekratzt hat, oder in Ausnahmefällen drüber lag, sprechen wir heute von Summen jenseits der 100 Mio. inklusive Marketing.

Informationen sind gut. Umso mehr Informationen (und damit sind verwertbare Informationen gemeint), desto besser. Wie man diese Informationen nun nutzt, ist eine ganz andere Frage. Wichtig ist, dass der Spieler selber diese so neutral wie nötig abgibt und genau das ist durch diese Art der Erfassung gewährleistet.
Die meisten Spieler sind in diesem Fall doch Konsolenspieler und diese werden einen Teufel tun die Verbindung da zu blockieren, genauso wie es die meisten PC-Spieler ebenso wenig tun werden. Die Menge an Informationen ist jedenfalls die größtmöglich erfassbare und damit die am wenigsten verzerrte.

Man darf sich hier auch nicht vertun. Neu an diesem Konzept ist eigentlich nur das Sammeln der Daten und die Qualität der Daten. Meinungsbilder von Spielern bzw. gezielte Befragung (früher natürlich eher informeller) waren schon immer Bestandteil der Spieleentwicklung. Warum sollte man sich also gegen eine verbesserte Methodik wehren?

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 22. November 2010 - 19:28 #

"Das Problem besteht nicht zwingend damit diese Informationen nicht zu haben, sondern das Problem besteht darin auf falsche Informationen zu vertrauen."

Uh, wie schon geschrieben, dass Abgreifen aller verfügbaren Daten bei so vielen Spielern wie möglich, ist auch kein Garant dafür, auf die besten Informationen zu setzen. Deshalb nannte ich ja Half-Life 2 EP 1, wo sie schon Änderungen basierend auf solchen Daten vornahmen. Gehörte getrost in die Kategorie "was die Welt nicht braucht".

"Spieleentwicklung wird immer komplexer."

Ist das so? Leben wir denn nicht längst in der Welt der endlosen Runtimes und Engines, die nur noch lizenziert werden statt selbst entwickelt, damit man sich gleich komplett auf das eigentliche Spiel konzentrieren kann? Heute setzt man sich doch oft direkt an die Erstellung des eigentlichen Spiels, statt noch Ressourcen auf die Entwicklung der dafür nötigen Technik vergeben zu müssen.

"von der Menge und Qualität"

Spiele werden aber immer kürzer, oder? In den 90ern musste man Spiele echt suchen, die man nach 4-5 Stunden durch hatte. Heute gilt das für die meisten Action Titel. Mal Force Unleashed 1/2 gespielt? Typischer aktueller Titel.

"aber auch von der Business-Seite"

Ist das nicht durch Änderungen wie digitalen Vertrieb ebenfalls stark vereinfacht worden? Weil man sein Spiel direkt auf eine Plattform werfen kann, ohne sich noch groß um internationalen Vertrieb durch diverse Publisher kümmern zu müssen?
Klar machen das nicht alle ausschließlich so, aber der Trend geht doch in die Richtung. Dazu gibt es ja sowieso nur noch ein paar Große.

"Wer ein Spiel entwickelt sollte sich sicher sein, dass das Produkt am Ende auch gekauft wird und den Spielern gefällt."

Wer in der Entertainment Branche irgendein Produkt auf den Markt werfen will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es immer mit einem Risiko verbunden ist. Es gibt keine garantierten Verkäufe. Überraschungshits sind nicht planbar. Duh.

"Wo die Investition vor einem Jahrzehnt in ein Spiel vielleicht an der Millionengrenze gekratzt hat, oder in Ausnahmefällen drüber lag, sprechen wir heute von Summen jenseits der 100 Mio. inklusive Marketing."

Wing Commander 4 hat 1995 12 Millionen gekostet. Mir ist auch heute, 15 Jahre später, kein Spiel bekannt, das tatsächlich 100 Millionen gekostet hätte. Es gab bisher kaum solche Titel und auch dann wurden solche Äußerungen/Schätzungen eher zu Werbezwecken gemacht (siehe GTA IV). Die überwältigende Mehrheit der Spiele kommt auch heute nicht mal in die Nähe solcher Summen. Ist ja auch offensichtlich, ansonsten könnten ja nicht ständig tolle Titel irgendwelcher kleinen, noch unbekannten Indie-Firmen auf den Markt strömen.

"Wie man diese Informationen nun nutzt, ist eine ganz andere Frage."

Nö, dass ist die allerwichtigste, zentrale Frage - der Kern-, Dreh- und Angelpunkt.

"Wichtig ist, dass der Spieler selber diese so neutral wie nötig abgibt"

Der Spieler gibt ja überhaupt nichts ab, die Software schneidet halt vollautomatisch alles mögliche mit und verschickt es.

"Warum sollte man sich also gegen eine verbesserte Methodik wehren?"

Naivität 2.0?

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Mir geht es auch überhaupt nicht darum das zu verteufeln, ich fand es nur viel spannender auch mal über eine andere Seite der aktuellen Lage zu sprechen. Da der Tenor hier ja, wie üblich, in die Richtung geht es einfach nur geil zu finden, wenn man sich vom Marketing diverser Firmen benutzen lassen darf, ist das wohl nötig.
Früher™ war es jedenfalls mal so, dass man zum Zwecke der Marktforschung oft sogar bezahlt wurde. Jetzt werfen sich viele umsonst darauf als ginge es um Sex mit dem jeweiligen Traumpartner. Bizarr! Schließlich arbeitet ja jeder Spieler somit ein ganz kleines bisschen für den Profit der entsprechenden Firma. Ohne aber dafür entschädigt zu werden. Die Preise für Spiele senken würde deshalb selbstverständlich niemand. Aber das war ja schon bei der digitalen Distribution nicht anders, dass eingesparte Kosten nicht an den Kunden weitergegeben werden.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 100932 - 21. November 2010 - 23:15 #

Ich sehe das jetzt auch nicht so tragisch. Da ziehe ich mal den Vergleich zu einem F1-Wagen: Die Telemetriedaten vom Auto helfen den Mechanikern und Ingenieuren auch erheblich weiter, als nur der Popometer ihres Fahrers allein, um den Wagen besser zu machen.

MTR 12 Trollwächter - 1033 - 22. November 2010 - 0:02 #

Ich bin auch kein Fan von Überwachung, aber paar Infos können sie wegen mir schon bekommen, wenn es tatsächlich hilft (womit es schon wieder kritisch wird mit begründen ;-) ), das Spiel zu verbessern. Es ist schwer in Sachen Überwachung am PC eine Grenze zu ziehen, denn nur selten weiß man, was wirklich vorgeht, so finde ich das zumindest. Es mag zwar sein, dass es "nur" Spieledaten sammelt, aber vielleicht kommen doch mehr Informationen mit, bzw öffnet sich so ein Türchen für andere Programme, was nach außen zu senden.
Wir können aber nur hoffen, dass die aktive Internetverbindung bei Spielen nicht zur Regel wird, denn dann wird es schwierig, das Spiel mit seiner Sammellust auszubremsen, und trotzdem spielen zu können.

Elmo (unregistriert) 22. November 2010 - 0:16 #

an sich sollte es ja kein Problem geben diese Daten, Spielstände, Tode und Entscheidungen in eine Textdatei zu schreiben die jeder lesen kann. Transparenz in dieser Hinsicht würde der Firma auch nochmal extra Respekt und guten Ruf bringen.

Madrakor 15 Kenner - - 3219 - 22. November 2010 - 5:35 #

Eine offene Datei wäre zwar schön für uns Spieler, aber der Publisher/Entwickler kriegt dadurch eher Probleme, da sich diese Daten dann ja wunderbar manipulieren ließen. Das wird wahrscheinlich nicht oft vorkommen, aber falls jemand aus Spaß an der Freude den Publisher nerven will, sagen wir mal mit 500 Toden in einem Level, und dieses Log mehrmals hintereinander abschickt, dann kann er die erfassten Daten stark verfälschen und teilweise sogar nutzlos machen. Das Beispiel ist stark überzogen, aber es zeigt warum solche Daten im Normalfall nicht frei zugänglich gemacht werden.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 22. November 2010 - 7:06 #

Das glaubst du doch nicht wirklich. Selbst wenn da jemand so lame ist und im großen Stil verfälschte Daten hinschickt, fällt das doch auf. Die sind ja auch nicht von gestern. Gerade Extreme entgehen doch niemandem. Es wird ja mindestens die Seriennummer des Spiels erfasst, man weiß also sofort das es immer vom gleichen Rechner kommt - unter anderem.

Der Firefox 4 ist derzeit Beta und sie haben dort auch ein Feedback Programm eingebaut. Sie werten alles mögliche aus und es ist dort kein Problem, sich alle Daten anzeigen zu lassen die erfasst wurden, einmal visuell aufbereitet in einer Grafik, aber auch in ihrer Rohfassung, dann kann man entscheiden ob man es verschicken will.
Alles überhaupt kein Problem! Dazu schafft das einfach Vertrauen beim User, wenn er selbst ganz genau weiß, was erfasst und gesendet wird. Natürlich wäre das bei einem Spiel genauso möglich, wenn der Hersteller das wollte.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 63810 - 22. November 2010 - 0:02 #

Wurde bei Mass Effect 2 auch schon gemacht, von daher habe ich kein Problem, wenn auch Eidos das so macht. Wenn die Erfahrungen in noch bessere Spiele umgesetzt werden, ist das doch nur gut.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24743 - 22. November 2010 - 0:55 #

Solange das ganze anonym ist, ist daran wirklich nix auszusetzen.

Neon 10 Kommunikator - 389 - 22. November 2010 - 5:48 #

Solche Datensammelfunktionen gehören mWn schon lange mit zur U3 Engine. Jeder der PSN, XBox Live, Steam oder irgendein Spiel mit einer wie auch immer gearteten Onlineanbindung spielt, darf davon ausgehen, dass Daten an den Hersteller gesendet werden, entweder als Abfallprodukt, oder gezielt zur Analyse des Nutzungsverhaltens.

Das aber nun wirklich kein Grund in Paranoia zu verfallen. In 90% der Fälle interessieren den Hersteller ohnehin nur die aggregierten Daten, also z.B. wie viel Prozent der Spiele eine bestimmte Charakterklasse wählen. Das wird schon niemanden weh tun ;)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 22. November 2010 - 6:52 #

Oder man verpackt das ganze in tollen Awards die man dann in seinem Onlineaccount Hinz und Kunz zeigen kann :D

Klingt ja besser wenn man schreibt "Du bekommst die SupaDupa voll oft gestorben Medaille" (dafür speichern wir die Anzahl deiner tote )

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7123 - 22. November 2010 - 8:23 #

Diese Spielerdaten werden doch oft gesammelt, z.B. auch bei WoW, wenn man beim Einloggen eine Meldung erhält. Solange ich sehe, was wann gesammelt wird, stört mich das nicht, denn unterm Strich werden die Daten (hoffentlich!) nur zur Spielverbesserung genommen.

Anonymous (unregistriert) 22. November 2010 - 14:17 #

Und wieder mal ein Problem, das der Raubkopierer dann nicht hat...

Wenn man's wenigstens abstellen könnte - so wie die meisten heute mit ihren Daten um sich werfen, würden das sowieso höchstens 5% tun. Ok, vielleicht wäre der Prozentsatz unter DX-Spielern etwas höher, weil die ja finsteren Machenschaften gegenüber recht sensibel sind... ;)

Makariel 19 Megatalent - P - 14064 - 22. November 2010 - 15:27 #

Uhm... ja, das ist jetzt nichts das mich sonderlich schockiert oder überrascht und nix was jetzt speziell Deus Ex betreffen würde. Dachte es wäre schon längst üblich die anonymisierten Datenströme auszuwerten.

kingklumpen 05 Spieler - 53 - 29. November 2010 - 12:33 #

Also ich muss sagen ich bin echt Gespannt auf das Spiel die ersten beiden waren nicht der reiser.

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