Starcraft 2: Kostenlose Charakter-Umbenennung möglich

PC andere
Bild von Benjamin Ginkel
Benjamin Ginkel 10252 EXP - 18 Doppel-Voter,R9,S8,C9,A8
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Cutter: Hat Stufe 5 der Cutter-Klasse erreichtBronze-Schreiber: Hat Stufe5 der Schreiber-Klasse erreichtBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtScreenshot-Geselle: Hat 500 Screenshots hochgeladenDatenbank-Geselle: Hat 100 Steckbriefe angelegtStar: Hat 1000 Kudos für eigene News/Artikel erhalten

3. November 2010 - 19:42 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
Starcraft 2 - Wings of Liberty ab 14,99 € bei Amazon.de kaufen.

Allen, die sich beim ersten Einloggen in Starcraft 2 - Wings of Liberty in ihrer Namenswahl vertan haben und beispielsweise auf Pseudonyme wie "SuperGosu2000", "Ihrseiddochallenoobs" oder "Stacraftspieler555" setzten, kann ab sofort geholfen werden – aber auch allen, die nicht wussten, dass der Name dauerhaft mit dem Spielerprofil verbunden bleibt. Ab heute bietet der Entwickler Blizzard allen Spielern die Möglichkeit, in der Accountverwaltung den Namen des Starcraft-2-Charakters zu ändern.

Bisweilen könnt ihr die Namensänderung nur einmalig durchführen, doch die Entwickler haben bereits angekündigt, dass die Umbenennung – nachdem die kostenlose Umbenennung aufgebraucht wurde – kostenpflichtig werden könnte. Zu der Höhe der Kosten oder einem Zeitpunkt, wann der Service verfügbar ist, hat sich Blizzard allerdings noch nicht geäußert.

KingJames23 15 Kenner - 3225 - 3. November 2010 - 18:54 #

Da kann man doch direkt n DLC "Char-Umbennenung" draus machen, 29,99 €.
Dazu am Besten noch die DLCs "Einloggen" und "Spiel beenden", zusammen für 14,49 €.

-------

Krass, dass man selbst sowas schon zu Geld machen will.

Corthalion 16 Übertalent - 4765 - 3. November 2010 - 19:05 #

Oder man nutze das Modell der Mikrotransaktionen: 0,99€ für jeden Suchlauf über die Matchmakingfunktion. o.O

Larnak 21 Motivator - P - 25930 - 3. November 2010 - 19:19 #

Ich denke das wird einfach gemacht, damit nicht ständig alles und jeder seinen Namen ändert - das dürfte im Sinne Blizzards sein, wenn ich an die Pläne mit dem Echtweltnamen denke.

Mithos (unregistriert) 3. November 2010 - 19:38 #

Zu dem Zweck könnte man auch einfach definieren, dass nach einer Namensänderung die nächste Änderung erst wieder in 7 Tagen möglich wird. Jede weitere Änderung verdoppelt diesen Warte-Zeitraum. Wer dann trotzdem noch extra will, muss zahlen.

Aber Blizzard hat erkannt, dass sie sich diese einfache Änderung in einem Datenbank-Eintrag auch gleich bezahlen lassen können.

bam 15 Kenner - 2757 - 3. November 2010 - 19:19 #

Und wer dafür dann zahlt (hypothetisch), der zahlt eben. Die Konditionen waren von Beginn an klar: Der Account-Name (wie bei so vielen Accounts) ist fix. Diese einmalige Umbenennung ist nun ein Service der wirklich jeden zufriedenstellen sollte.

Asto 15 Kenner - 2904 - 5. November 2010 - 15:24 #

Ist doch auch kein Problem wenn es kostet, man darf es ja jetzt 1x ändern. Wer selbst das vermasselt, der muss halt zahlen.

Und wo ist das Problem darin das man später dafür zahlen muss? Die haben auch einen gewissen Aufwand durch diese Möglichkeit, und sei der administrative gering, muss das Modul erstmal bereit gestellt werden.

stupormundi. (unregistriert) 3. November 2010 - 19:18 #

Wird aber langsam auch Zeit. Es muss übrigens im zweiten Absatz "bislang" statt "bisher" heißen.

Chopper 13 Koop-Gamer - 1355 - 3. November 2010 - 20:30 #

wenn die leute so dämlich sind und sich keine normalen namen ausdenken können, dann solln se für ihre dummheit bluten!
ma ehrlich... es ist ja im prinzip auch völlig egal wie du in starcraft heißt... das interessiert doch niemanden!

Fawks 10 Kommunikator - 402 - 3. November 2010 - 20:44 #

Blizzard halt. Bei WoW kostet ja auch jede Änderung (Charaktername, Aussehen, Rasse, Fraktion, Server) Geld. :D

Vidar 18 Doppel-Voter - 12580 - 3. November 2010 - 20:55 #

das gabs auch schon bei andren MMORPGs bevor Blizzard das überhaupt anbot und sowas ist auch ganz normal in den bereich!

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3278 - 3. November 2010 - 21:24 #

Viel schlimmer ist, dass so etwas heute in einem MMORPG überhaupt möglich ist...

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 4. November 2010 - 17:04 #

Wieso ist das Schlimm? Ich habe den (bezahlten) Service des Serverwechsels bei Lotro gerne in Anspruch genommen, als Freunde von mir auch angefangen haben zu spielen, aber unbedingt auf einem Englischen statt einem Deutschen Server spielen wollten.

Es sei doch bitte jedem selbst überlassen, ob er dafür Geld ausgeben will oder nicht. Unabhängig davon ist die Höhe des Preises natürlich durchaus ein berechtigter Streitpunkt. Und bei Blizzard ist (leider) der Preis meistens am anderen Ende (sprich: möglichst teuer) der Fahnenstange zu suchen...

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3278 - 4. November 2010 - 21:16 #

Warum das schlimm ist? Hast Du die letzten Jahre MMO-Geschichte verpennt und was dieses Servergehüpfe für einen Rattenschwanz an Problemen mitgezogen hat? Massives Fraktionsgefälle oder Geistserver sind da nur zwei Beispiele.

Aber das ist ja nicht alles. Die Geldgier hat DAS Kernelement in Rollenspielen neutralisiert: Die Charakterentwicklung.
Alles ist mittlerweile auf Knopfdruck reversibel. Echte MMORPG-Fans schauen in die Röhre, weil jeder Anbieter auf den Casual-Zug aufspringt.
Letzte Meldung: In WAR kann man bald Levelaufstiege kaufen. Herzlichen Glückwunsch!

bam 15 Kenner - 2757 - 5. November 2010 - 0:31 #

Echte MMORPG-Fans soso. Das ist doch genau das elitäre Gehabe was man bei jeder News lesen muss; die Phrase "Casual-Zug" passt auch vortrefflich. Blizzard und im Grunde jeder Entwickler spricht eine bestimmte Zielgruppe an und entwirft die bestmögliche Erfahrung für eben diese Zielgruppe. Zahlen lügen nicht. WoW erreicht immer mehr Leute und die sind genauso echter MMORPG-Fan wie du oder jeder andere MMO-Spieler. Für dich mag das ganze negativ erscheinen, die Masse sieht es aber nunmal positiv. Was du Casual nennst, nenne ich eine bessere Spielerfahrung.

Gerade Dinge wie Charaktertransfers, Namensänderungen und Co. können sich positiv Auswirken, wenn eine Restriktion (eine Gebühr) gegeben ist. Solche Dinge sind in der Vergangenheit nachgefragt worden und werden entsprechend von den Entwicklern auch angeboten. Kostenlos und ohne Beschränkung kann sowas nicht gehen, das endet im Chaos, aber so geregelt macht das alles Sinn und verbessert die Spielerfahrung.

Probleme hinsichtlich Fraktionsgefälle und Geisterserver sind darauf sicherlich nicht zurückzuführen. Diese Punkte waren schon vor diesen Features gegeben. Der Unterschied war, dass man statt Charaktertransfer einen neuen Charakter hochleveln musste (was dann auch gemacht wurde).

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3278 - 5. November 2010 - 10:43 #

Es lässt tief blicken, wenn Du es „Elitäres Gehabe“ nennst, nur weil man auf die klassischen Eigenschaften eines MMORPGs Wert legt. Und nein, damit meine ich kein „Langweiliges Gegrinde“, womit Deine sogenannte Zielgruppe diese Eigenschaften gemeinhin verbindet.

WoW Spieler sind eben keine echten MMORPG-Fans, denn sie mögen das neue, aktuelle WoW – ein MMO ohne Tiefgang. Denn mit einem MMO_RP_G hat dieses Spiel schon lange nichts mehr zu tun. Man spielt nicht mal mehr unbedingt mit den Leuten des eigenen Servers, eigentlich könnte man die Hauptstädte schon fast als Lobby und die Inis und BGs als Maps bezeichnen. Selbst von einem MMO ist da nicht mehr viel übrig. Die Charakterentwicklung ist völlig platt, unbegrenzt lassen sich z.B. Skills ändern. Würde mich nicht wundern, wenn man irgendwann sogar Klasse, Rasse oder Fraktion ändern kann…

Natürlich machen die Hersteller es richtig, die breite Masse zu bedienen. Schließlich verdient man damit viel Geld. Leider werden Spieler, denen das nicht reicht und die ein Spiel noch selber spielen, und nicht für Euros Spielinhalte ausblenden wollen, aus dem Genre verdrängt. Und das die darüber nicht gerade glücklich sind, sollte verständlich sein.

Wenn Du glaubst, Balanceprobleme hätten nichts mit Servertransfers zu tun - geschenkt. Fakt ist, in einem PvP-MMORPG ist das Fraktionsgleichgewicht enorm wichtig und der Anbieter sollte alles daran setzen, es zu halten.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 23777 - 3. November 2010 - 20:48 #

Die Blödmänner die beim Accounterstellen den Hinweis nicht gelesen haben, können doch über die 1. Gratisumbenennung froh sein, alle anderen die jede 2te Woche ihren Char umbennen wollen (wie in WoW) dürfen von mir aus gerne dafür Zahlen.

Da es nicht Spielrelevant ist und mir als nichtteilnehmer kein Content verwehrt wird, find ichs i.o.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 3. November 2010 - 22:07 #

Abgesehen davon, dass ich die Bindung eines Spiels an einen speziellen Account schon nicht leiden kann - die Nachteile überwiegen die Vorteile des Verbrauchers -, zeugt es doch von schlechtem Service, dem Kunden nicht mehrere unentgeltliche NamensänderungeN anzubieten.
Ich bin einer dieser "Blödmänner", die den Hinweis nicht gelesen haben, und heiße seitdem "Kirkwood" - kein unerträglicher Name, aber sicherlich nicht mein Wunschname. Ich habe mich im Vorfeld nicht mit allen Konditionen vertraut gemacht und wollte am Releasetag einfach nur losspielen, ohne Hinweise oder Nutzungsbedingungen lesen zu müssen. Wenn mir Blizzard nun nur eine kostenlose Namensänderung zubilligt, so muss ich das akzeptieren und kann daran nichts ändern. Ich könnte jedoch mein Missfallen zum Ausdruck bringen, indem ich wegen kundenunfreundlicher Politik ihr nächstes Spiel im Regal stehen lasse.

Verbraucher sollten sich nie zu Advokaten von kundenunfreundlicher Politik machen lassen. Und uns Videospielern täte es mal ganz gut, Rückgrat zu zeigen und bestimmte Spiele einfach mal im Regal stehen zu lassen, wenn uns die Kundenpolitik nicht gefällt. Ansonsten nimmt die Abwärtsspirale der Kundenfreiheiten und -vorteile weiter ungehindert ihren Lauf.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 23777 - 3. November 2010 - 22:15 #

Das der Name permanent ist, stand in einem zweizeiler genau an der Stelle wo du dein Nick eingegeben hast, was versteckte Gängelungen in Nutzungsbedingungen angeht, stimm ich dir zu, sowas is pfui.

Zu deinem letzten Absatz, ich mache das mit allen Ubisoftspielen so, obwohl ich eingefleischter Clancy fan bin, hole ich mir die Spiele nicht, unabhängig ob diese den Launcher enthalten oder nicht.

Problem ist wirklich das wir dann meckern, aber nix dran ändern.

Das Protest was bringt hat man gerade bei Blizz ja mit der RealId gemerkt.

bam 15 Kenner - 2757 - 3. November 2010 - 23:51 #

Du schreibst hier von den Kunden oder den Verbrauchern; du bist aber nur ein Verbraucher bzw. ein Kunde. Genauso wie ich und ich sehe das ganze nicht als kundenfeindlich an und genug andere werden da meine Einschätzung teilen.

Dass du dich über das Produkt welches du kaufst nicht ausreichend informiert hast, ist dein Problem, war schon immer so: Wer sich nicht ausreichend vor dem Kauf informiert, könnte bitter enttäuscht werden. Die Informationen waren verfügbar, zig Seiten sind sogar speziell auf diesen Punkt eingegangen.

Ich sehe hier jedenfalls viele Vorteile hinsichtlich des festen Accountnamens. Der Account ist sehr leicht von anderen Spielern identifizierbar: Hinsichtlich den Community-Features kann man bestimmten Content einem Account eindeutig zuordnen. Der Namenswechsel auf den gleichen Namen einer bekannten Person (z.b. erfolgreicher Spieler) wird unterbunden bzw. erschwert. Unsinns-Namen wird ein Riegel vorgeschoben, da man nur einen Account besitzt und der Name eben (bis auf diese eine Ausnahme) nicht mehr änderbar ist.

Allgemein geht Blizzard konsequent den Weg weg vom einfachen Produkt, hin zu einem Service. Das ist meiner Meinung nach eine gute Entwicklung, auch wenn viele das kritischer sehen werden. Die Vernetzung der Blizzard-Spiele über den Service ist jedenfalls etwas, was ich sehr begrüße.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 4. November 2010 - 2:53 #

Konsens dürfte darüber herrschen, dass kostenpflichtige Namensänderungen zumindest nicht kundenfreundlich sind. Ein exzellenter Service würde eine solche Dienstleistung unentgeltlich verrichten.

Dass ich mich über das Produkt nicht richtig informiert habe und deswegen auch nicht zu meckern habe, ist Unsinn. Man kann von einem Verbraucher nicht erwarten, dass er alle Informationen kennt, ehe er ein Gut kauft. Nicht umsonst gibt es im deutschen Recht den Verbraucherschutz.
Dass aus meiner Unkenntnis der Accountbindung keine rechtlichen Ansprüche erwachsen, ist klar. Fühle ich mich aber in irgendeiner Weise von Blizzard übervorteilt, lasse ich ihr nächstes Produkt einfach im Regal stehen. Diesen Schaden trägt Blizzard, nicht ich. Ich kann ohne Blizzards Spiele leben, Blizzard aber nicht ohne mein Geld.

Die von dir genannten Vorteile kann ich mit Ausnahme der Unsinnsnamen (ob jemand jetzt Looseraccount37 oder Arcturus heißt, ist mir egal) nachvollziehen. Nur werden diese mehr als aufgewiegt durch die vielen Nachteile des Systems:
1. "Inkognito"-Spielen wird verhindert. Ich möchte unbehelligt von meinen Freunden und Kontakten StarCraft II im Multiplayer spielen können, wenn mir mal danach ist.
2. "Trainings"- bzw. "Spaß"-Accounts sind nicht mehr möglich. Wenn man mal unbedingt eine neue extravagante Taktik ausprobieren wollte, ging das in StarCraft I völlig unproblematisch mit dedizierten Accounts. Im zweiten Teil wird jede Kreativität von der Angst um die eigenen Stats gehemmt. Mir sind meine Stats egal, vielen anderen aber nicht. Und das merkt man den Ranglistenspielen an, wo die überwiegende Mehrheit immer nach Schema F spielt. Subjektiv war das in StarCraft I nicht so schlimm.
3. In WarCraft 3 gab es Banlisten, die einfach mit neu erstellten Accounts umgangen werden konnten, die - zugegebenermaßen - die Grundidee solcher Listen ad absurdum führte. Ich hasse Leaver in DotA (in SC II wohl SotIS) zwar auch wie die Pest, dennoch beunruhigt mich der Gedanke von hieb- und stichfesten Blacklists, die manche vom Spielen ausschließen. Wer weiß, vielleicht wird man ja sogar mal ungerechtfertigt auf so eine Liste gesetzt und kann nichts gegen die Ausgrenzung unternehmen.
4. Für viele offensichtlich kein großes Thema, für mich aber schon: Privatssphäre. Ich sehe keinen Grund, wieso Blizzard auch nur irgendwelche Informationen über mich sammeln sollte. Alles was ich schreibe oder im Voice-Chat sage, kann Blizzard speichern - und kennt seit Neuestem auch noch meinen Namen. Ich behaupte nicht, dass Blizzard momentan irgendetwas von mir speichert. Blizzard hat sich jedoch die technischen Möglichkeiten dazu geschaffen. Und das ist schon beunruhigend genug.

Man könnte noch mehr Nachteile nennen, das sind aber wohl die bedeutendsten.

Man kann ja das Battle.net 2.0 als den Übergang von einem Produkt hin zu einem Service zu verherrlichen versuchen. In meinen Augen strebt Blizzard einfach nur nach mehr Kontrolle, um diese langfristig in Bares verwandeln.

thurius (unregistriert) 4. November 2010 - 3:18 #

so wichtig bis du auch wieder nicht

"Alles was ich schreibe oder im Voice-Chat sage, kann Blizzard speichern"
du weiß aber schon das jede chatsoftware das speichert was man so im chat schreibt ,nennt sich chatlog die auf den server wo der chat ist gespeichert ist und der admin dort im falle einer belästigung/beleidigung nachsehen kann ob die beschuldigungen gegen ein user stimmen,btw sie können das nicht nur sondern speichern alle chatlogs seit beginn von wow
ich kann man ich mal am support von blizzard wenden und einfach mal behaupten der user Kirkwood 188 verbreitet zumbeispiel "naziparollen" im starcraftchat wie ohne die chatlogs sollen die admins das heraus finden ob stimmt oder nicht?

http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=15110916078&sid=3
wie soll blizard gegen belästigung ohne die chatlogs vorgehen?

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 4. November 2010 - 15:22 #

Ob das, was ich schreibe, oder meine Person wichtig sind, ist doch völlig irrelevant. Blizzard hat die technische Möglichkeit, das von mir Geschriebene mit meinem Echtweltnamen zu verbinden. Das hat für mich keine Vor-, sondern ausschließlich Nachteile. Deswegen gibt es auch keinen Grund, das gutzuheißen.
Dass Blizzard gegen Belästigungen und Bedrohungen vorgehen würde, ist eine Mär. Auf die von mir gemeldeten Verstöße hat Blizzard bislang nicht reagiert - und diese liegen mittlerweile mehr als drei Monate her, genug Zeit, um tätig zu werden. Was interessiert es denn Blizzard, ob User X User Y bedroht?

thurius (unregistriert) 4. November 2010 - 17:10 #

GG hat auch die möglichkeit stupormundi mit max mustermann zuverbinden
und alles was er schreibt

stupormundi
Meine persönlichen Daten
Vor + Nachname Privat
Alter 19
Geschlecht männlich

warum ist das bei blizzard böse und bei GG nicht?

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 4. November 2010 - 17:52 #

Ich habe nie behauptet, dass andere Unternehmen oder Dienste sich nicht ebenso wie Blizzard schuldig im Sinne von unbotmäßiger Erhebung personenbezogener Daten machen. Im Gegensatz zu Blizzard war die Angabe bei gamersglobal.de freiwillig, ich habe gamersglobal.de diese Daten zugänglich gemacht, musste aber nicht. Möchte ich StarCraft II nutzen, werde ich gezwungen, personenbezogene Daten (Name, Alter, Anschrift (Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Die Anmeldung liegt eine Weile zurück.)) anzugeben und Blizzard die faktische Möglichkeit zur Überwachung meiner Chatnachrichten einzuräumen.

Ich möchte Blizzard deswegen nicht verdammen, gutheißen kann man das mit Sicherheit aber nicht.

bam 15 Kenner - 2757 - 4. November 2010 - 10:00 #

Warum sind kostenpflichtige Namensänderungen nicht kundenfreundlich? Es wäre ein zusätzlicher Service. Die Vorteile der fehlenden Namensänderungen überwiegen nach meiner Argumentation die Nachteile, also ist das Konzept insgesamt kundenfreundlich.

Natürlich musst du dich über ein Produkt informieren. Gute Anbieter geben hier alle relevante Informationen preis und genau das hat Blizzard gemacht. Warum sollte man das nicht vom Verbraucher erwarten können? Es gibt nicht grundlos Zeitschriften wie Stiftung-Warentest, die komprimiert Informationen zu Produkten aufbereiten und es gibt nicht grundlos Zeitschriften oder Webseiten die sich mit Spielen befassen: Ein Zweck ist es immer die Verbraucher zu informieren. Wer das Angebot von Blizzard selber oder von dritten nicht nutzt hat nunmal Pech.

1. Seh ich keinen Grund zu
2. Trainings- und Spaßaccounts zerstören die Ladder, da man hier als viel besserer Spieler auf weniger gute stößt und ihnen den Spielspaß verdirbt (die Erfahrung konnte man bei Warcraft 3 sammeln)
3. Banlisten dürften allgemein gegen die Nutzungsbedingungen des Battle.nets verstoßen und sollte es entsprechend in Starcraft 2 gar nicht mehr geben
4. Diese Speicherung dient letztendlich der Sicherheit (Weitergabe von Drohungen, angekündigten oder begangenen Straftaten usw. an die zuständigen Behörden) ähnliches gilt in Hinsicht auf einfache Bans, die mit der Speicherung wesentlich effektiver sind (man erinnere sich nur an konstanten Spam oder rechtsradikale Parolen in den Warcraft 3-Channels, die nie zu Bans führen)

Wie du siehst kann man das alles anders sehen als du (und genau das tu ich). Letztendlich entscheiden die Kunden. Bei den starken Verkäufen von Starcraft 2 würde ich aber mal behaupten, dass der Kunde schon entschieden hat und zwar pro Blizzard bzw. pro Battle.net.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 4. November 2010 - 15:38 #

Inwiefern kann man etwas für den Kunden Kostenpflichtiges "kundenfreundlich" nennen? Blizzard lässt sich für diesen Service schließlich entlohnen, analog zu Microsoft vermutlich sogar fürstlich (keine solche Datenbankänderung kostet zehn Euro!). Dir zufolge ist es wohl von Blizzard bereits ein Akt der höchsten Kundenfreundlichkeit, StarCraft II an deinen Videospielhändler verkauft zu haben, der es wiederum dir für einen Obolus überlassen hat. In meinen Augen begreifst du deine Rolle als Kunde völlig falsch: Blizzard tut dir nichts Gutes, du tust Blizzard etwas Gutes. Du könntest auch ohne StarCraft II gut zurechtkommen, Blizzard aber nicht ohne das Geld ihrer Kunden.

Dass Videospieler ihre Rolle als mündige Kunden (noch) nicht richtig verstehen, ist einer der Gründe für Zwangsaktivierungen, höhere Preise und wahnsinnige Kopierschutzsysteme, kurzum für kundenunfreundliche Politik.

Natürlich entbindet der Verbraucherschutz den Verbraucher nicht vom Informationserwerb. In vielen Fällen aber wie den Haustürgeschäften oder Fernabsatzverträgen ist es dir als Verbraucher erschwert, alle nötigen Informationen über ein Produkt zu sammeln. Darüber hinaus ist es unmöglich, dass du als Verbraucher jedes der von dir gekauften Produkte in und auswendig kennst. Ich weiß nicht, welche Teile allesamt in meinem Auto verbaut sind. Und man kann von mir als Kunden auch nicht erwarten, diese Fülle an Informationen parat zu haben, da es schlicht unmöglich ist - bei tausenden von Produkten.

1. Für dich spielt dieser Punkt vielleicht keine Rolle, aber du dürftest nachvollziehen können, dass er ein wichtiger für andere sein könnte.
2. Auch ohne Spaßaccounts kann man als viel besserer Spieler auf bedeutend schlechtere stoßen, beispielsweise bei Platzierungsmatches einer neuen Teampaarung.
3. Die Banlist war ja bereits in WarCraft 3 eine nicht unumstrittene Sache. Ich weiß nicht, wie genau Blizzard auf eine Version für StarCraft II reagieren würde. Ich denke, das muss man noch abwarten.
4. s.o.

Hoschimensch 14 Komm-Experte - 2082 - 3. November 2010 - 21:11 #

Würde ich mir auch gerne für mein 360-Profil mal wünschen. Will keine 10 € für ne Namensändrung ausgeben. Wer wissen will wie ich dort heiße, schaue doch bitte in meinem Profil die Gamercard an.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 3. November 2010 - 21:26 #

Zuerst stand "bisher" da, was sprachlich inkorrekt war. Jetzt steht hier "bisweilen", was noch "falscher" ist, da es synonym zu "manchmal" und nicht "bislang" ist. Man kann mir mit "bislang" ruhig folgen. :)
Der Unterschied zwischen "bislang" und "bisher" ist aber ohnehin nur etwas für Sprachfetischisten, "bisher" hätte man also auch stehen lassen können.

hollow_ichigo 06 Bewerter - 87 - 3. November 2010 - 21:43 #

Und wieder eine Möglichkeit Geld zu verdienen. Reicht ja noch nicht, das Spiel unbedingt in 3 Teilen verkaufen zu wollen...

thurius (unregistriert) 4. November 2010 - 2:57 #

zwingt dich einer zuhause deinen starcraft namen jede woche zu ändern?

Anonymous (unregistriert) 4. November 2010 - 10:42 #

Ich als Boss wuerde fuer das Aendern des Password jeweils einen Euro verlangen und jeden verpflichten, jede Woche das Passwort zu aendern. Und dann gleicht noch 2 Euro Transaktionsgebuehren draufschlagen. Das nenne ich Service.

nox 05 Spieler - 50 - 4. November 2010 - 16:47 #

Nickname-Change geht schon ziemlich lange, nur die Funktion dafür gibt es erst jetzt. Bisher musste man den Service direkt kontaktieren.
Aber kostenlos hat man es immer schon nur beim ersten mal gemacht.

Schnuffelduffel 06 Bewerter - 86 - 4. November 2010 - 19:59 #

ich finds gut, das es bei einer ksotenlosen änderung bleibt, nicht damit blizz kohle scheffelt, aber bei festen namen erkennt man üble spieler sofort, z.b leute die bei nem 2vs2 einfach verschwinden oder noch schlimmer im game bleiben und von anfangan nix machen.
leider kann man bei dem matchmaking system keine spieler in nen filter eingeben mit denen man nicht wieder zusammen spielen will.

bei diablo2 hätt ich mir sowas gewünscht nur 1 fester account name, damit man pks sofort wieder erkennt oder leute die beim traden betrügen wollten.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
GuckyCrizzo