Kurios: iPhone im Weltall

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18. Oktober 2010 - 18:33 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Viele möchten das iPhone gerne ins All schießen.die Gründe dafür sind meist grundverschieden, doch ein Vater-Sohn-Gespann aus den USA machte nun ernst!

In mühevoller Arbeit bauten die beiden einen Wetterballon samt Schutzvorrichtung für ein iPhone. Im Weltall herrscht eisige Kälte, eines der vielen Probleme war also, das iPhone vor den äußeren Einflüssen zu schützen. Dies gelang den beiden durch eine Außenhülle aus Styropor und vielen handelsüblichen Handwärmern, die zusammen mit dem iPhone in die Styropor-Kiste gepackt wurden und es vor den extremen Temperaturen schützten.

Startpunkt des Wetterballons war Newburg/New York, von dort trat der Wetterballon samt iPhone an Bord die lange Reise bis in die Stratosphäre unserer Erde an. Die Kamera des Smartphones blieb dabei die ganze Zeit an und zeichnete die Reise auf.

Auf einer Höhe von circa 30.000 Metern angekommen platzte der Wetterballon und die Kiste mit dem iPhone flog zurück auf die Erde. Sie landete nur 50 km entfernt vom Startpunkt in einem Baum. 

Nach circa acht Monaten Arbeit und Vorbereitung steht nun das Video zum Experiment auf YouTube im Netz und sorgt dort für massig Klicks und viel positive Resonanz.

Video:

Sheak 13 Koop-Gamer - 1625 - 18. Oktober 2010 - 18:56 #

Omg wie coool ist das denn! Und das Video ist mal super geworden!

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 18. Oktober 2010 - 19:15 #

sehr schön. Im Wired war ein Artikel, sowas ist gar nicht so krass schwer zu bauen. ein paar Leute und Sommerferien reichen schon

Corthalion 16 Übertalent - 4765 - 18. Oktober 2010 - 19:40 #

Wir basteln das gleiche mit ein paar mehr Luftballons und legen dem iPhone den Jörg bei. Ich glaub, er ist der kleinste von uns, ihn kriegen wir am ehesten verpackt. *duck und weg* :D

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 19. Oktober 2010 - 12:26 #

http://www.wired.com/gadgetlab/2009/09/the-150-space-camera-mit-students-beat-nasa-on-beer-money-budget/

den meinte ich

Trey 12 Trollwächter - 961 - 18. Oktober 2010 - 19:38 #

Das ist unglaublich!
Krieg meinen Mund hier kaum zu - so simpel und doch so erstaunlich.

Masax 12 Trollwächter - 826 - 18. Oktober 2010 - 19:47 #

Schöne Sache, gab es aber schonmal vor einiger Zeit von ein paar Studenten und für billiger: http://space.1337arts.com/

Flopper 15 Kenner - 3503 - 18. Oktober 2010 - 20:06 #

Coole Aktion! Bloß waren es sicherlich keine 30.000 Kilometer Höhe sondern Meter, 90.000 Feet sind ca. 27km Höhe.

furzklemmer 15 Kenner - 3106 - 18. Oktober 2010 - 20:11 #

Normalerweise würde ich jetzt ja wieder meckern, von wegen was so ne Meldung auf GG zu suchen hat. Aber diesmal halte ich meine Klappe. Einfach zu cool, diese Aktion. Man fühlt sich ein klein wenig wie ein Raumfahrer. Und diese Stille da oben - herrlich.

Chiffre 10 Kommunikator - 393 - 18. Oktober 2010 - 20:15 #

Also wenn ich nach dem Video gehe, wurde da zwar auch ein iPhone ins All befördert, aber die Aufnahmen stammen von einer HD-Video-Kamera. Mit dem iPhone wurden nur die GPS-Koordinaten ermittelt und übertragen. Bei der Augsburger Allgemeinen stehts zwar auch anders, aber am Anfang zeigt der Vater noch "here's the video camera" und danach kommt erst das Telefon ins Paket.

Johannes Mario Simmel 13 Koop-Gamer - 1565 - 18. Oktober 2010 - 20:29 #

Ich hassseee das iPhone *Gargamel-Ton*. Aber das ist sowas von Ober-Super-Wahnsinnig!

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 18. Oktober 2010 - 20:30 #

Amazing!

Blaine 12 Trollwächter - 1119 - 18. Oktober 2010 - 21:45 #

Ist wirlich super die idee. Schade das es nicht noch höhre gestiegen ist. Da wär die Aussicht noch spektakulärer!;)

Punisher 19 Megatalent - P - 13366 - 18. Oktober 2010 - 23:29 #

Nur, damit kein armer GG-Leser im STudio bei Herrn Jauch an der Millionenfrage "in welcher Höhe beginnt der Weltraum?" den Traum von Reichtum aufgeben muss, weil er 30000 meter für die richtige Höhe hält - nach auffassung der Raumfahrtbehörden beginnt das WEltall bei 80-100 km - das arme EiPhone war also noch ein ganzes Stück von ETs VOrgarten entfernt.

DarkMark 15 Kenner - 2908 - 19. Oktober 2010 - 7:18 #

Und noch ein fettes Lob zum Teaserbild!

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 19. Oktober 2010 - 7:22 #

Coole Sache!

In D hätte man danach wahrscheinlich eine Anzeige des Luftfahrt Bundesamtes am Hals... ;)

Chiffre 10 Kommunikator - 393 - 19. Oktober 2010 - 11:47 #

Kann schon sein, wenn mans nicht anmeldet. Ich glaub aber nicht, dass das in USA anders ist.

Anonymous (unregistriert) 19. Oktober 2010 - 15:10 #

Hier im Haus werden zweimal am Tag Wetterballons gelaunched. Die schaden den Flugzeugen nicht, das Triebwerk spuckt die einfach wieder geschreddert aus. Nur die Piloten bekommen gelegentlich einen Schock, wenn so ein Teil vor deren Nase auftaucht.

Grundsätzlich benötigt man eine Genehmigung, aber die genaue Flugbahn des Ballons kann keiner vorhersagen, da wir die Windverhältnisse so weit oben ja erst durch die Ballons feststellen. Das kann schon mehrere 100km Unterschied ausmachen, so großflächig kannst du den Luftraum eh nicht sperren.

Die Genehmigung hat nur den Sinn, dass der Staat weiß, wer sowas macht. Theoretisch gehört der Luftraum über dem Launcher uns, aber je nach Windstärke hat der Ballon den kleinen Bereich von vielleicht 300x300m schon nach wenigen Sekunden verlassen.

Chiffre 10 Kommunikator - 393 - 19. Oktober 2010 - 16:18 #

Wo ist "hier im Haus"? Wetterballons ab einer Masse von 500g musst du in Deutschland bei der DFS anmelden. Ich hab meine Zweifel, dass die einem Flugzeug nicht schaden können - wenn so eine Radarsonde bei 900 km/h irgendwo im Rumpf einschlägt, wird sicher was beschädigt. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, äusserst gering.

Fluglotsen werden über den Aufstieg eines Wetterballons informiert, mit Ort, Uhrzeit und ungefährer Steigrate. Da aber keiner genau weiss, wo der Ballon hindriftet, wird der Luftraum nicht freigehalten, sondern lediglich die Piloten von eventuell betroffenen Flügen informiert. Die Dinger steigen mit etwa 1000 ft/min, haben also nach etwas über einer halben Stunde den von Airlinern genutzten Höhenbereich verlassen.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 19. Oktober 2010 - 17:15 #

Muss man sich nicht viel mehr sorgen machen um die Fracht die zur Erde zurückfliegt? Also z.B. in diesem Falle die Kiste mit dem iPhone - wenn das jemanden auf dem Kopf fällt ist vorbei...

Reset (unregistriert) 19. Oktober 2010 - 17:29 #

Zum einen ist die Fracht an Fallschirmen aufgehängt, die sich im Ballon befinden. Das knallt also nicht ungebremst zu Boden. Zum anderen gehen 99% davon in irgendwelchen Wäldern, Bergen Gewässern oder Bäumen runter. Gelegentlich zahlt unsere Versicherung für eine verletzte Kuh.

Reset (unregistriert) 19. Oktober 2010 - 17:17 #

"Hier im Haus" ist beim Deutschen Wetterdienst. Die Radarsonde hat ja nur 200-300g, das hinterlässt auch bei 900 km/h nur eine Beule im Rumpf. Wir dürften nicht 14 Stück jeden Tag in Deutschland aufsteigen lassen, wenn dadurch tatsächlich eine Gefahr entsteht. Mach das 50 Jahre und das Teil trifft auch Kühe und geht im Cafe-Geschirr eines Kindergartens runter, obwohl die Wahrscheinlichkeit dafür äußerst gering ist.

Chiffre 10 Kommunikator - 393 - 19. Oktober 2010 - 17:47 #

Richtig, und wenns weniger als 500g sind brauchst ja auch keine Freigabe von der Flugsicherung. Ich wollte nur ein wenig dem Eindruck entgegenwirken, man könnte problemlos allerlei Dinge in große Höhen befördern und die eventuell erforderliche Genehmigung wäre eigentlich nur überflüssige Formsache.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 19. Oktober 2010 - 18:53 #

Schade, ich hatte grade die tolle Idee meinen Hund an einen Wetterballon zu schnallen und ihm so eine Reise ins Weltall zu ermöglichen! Natürlich hätte er dabei das Goldfischglas als sicheren Helm aufgehabt!

Chiffre 10 Kommunikator - 393 - 19. Oktober 2010 - 19:27 #

Hmm da müsste man erstmal klären, ob das überhaupt noch ein unbemannter Ballon wäre ;-)

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 19. Oktober 2010 - 12:40 #

Schöne News!

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