Nintendo-CEO über Qualität und Piraterie

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9. Oktober 2010 - 13:01 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Nintendo hatte zuletzt stark unter Raubkopien zu leiden, insbesondere beim DS. Deshalb mag eine unlängst getätigte Relativierung der Raubkopier-Problematik durch Nintendo-Chef Satoru Iwata durchaus den einen oder anderen verwundern. Der Nintendo-Chef äußerte sich selbstkritisch über die unzureichende Kaufbereitschaft von Konsumenten.

Ich denke nicht, dass wir ausschließlich die Piraterie für schlechte Verkäufe verantwortlich machen sollten. Solange wir mit unseren Produkten die Aufmerksamkeit vieler Konsumenten anziehen und diese gut unterhalten, können wir trotz Piraterie die Nummer Eins der Software-Charts erreichen. Es wird immer den Einfluss von Piraterie geben. Deshalb ist es für uns wichtig, die Bereitschaft der Konsumenten zu erhöhen, Geld für unsere Produkte auszugeben.

Da es aber noch ein weiter Weg bis dahin ist, hat der neue 3DS laut Iwata besondere Schutzmaßnamen.

Selbstverständlich hat der Hardware-Hersteller eine besondere Verpflichtung, Piraterie zu bekämpfen. Die Veröffentlichung einer neuen Konsole birgt immer eine gute Gelegenheit, die Gegenmaßnahmen zu verbessern. Daran arbeiten wir auch zur Zeit.

Angesichts solch brillanter Titel wie Super Mario Galaxy 2 ist es fraglich, ob gute Produktqualität das geeignete Mittel gegen Piraten ist. Gerade diese hochwertige Titel verbreiten sich für gewöhnlich besonders schnell in illegalen Download-Netzwerken.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12976 - 9. Oktober 2010 - 13:11 #

ich hoffe sie bekommen es hin mit dem 3DS, denn der DS leidet schon und da kann selbst Nitnendo nichts schön reden denn bis auf Pokemon verkauft nintendo (im westen) selbst auch sogut wie nichts mehr (trotz werbung), in japan haben sie beim ds das glück das sie ein importverbot für diese karten erwirkt haben...

wirklich bekämpfen kann mans eh nie aber immerhin erschweren..

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 9. Oktober 2010 - 14:52 #

Ich bezweifle, das Raubkopien das Problem sind. Abgesehen von Pokemon und Dragon Quest ist in den letzten Monaten schlichtweg zu wenig gute Software für den DS da. Dass die nächste Lizenzumsetzung eher kopiert als gekauft wird, mag zwar die Produzenten stören, drückt aber auch eine gewisse Qualitäts-Abschätzung seitens der Kunden aus.
Gute Software wird von Leuten gekauft, die auch das entsprechende Geld haben. Das war schon immer so. Der Rest, der illegal konsumiert, hat entweder das Geld nicht oder ist schlichtweg der Meinung, dass das Spiel das Geld nicht wert ist.

Grinzerator (unregistriert) 9. Oktober 2010 - 16:03 #

Du willst allen Ernstes Diebstahl als Kunden-Statement verstanden wissen? Ja ne, is klar. Ich klau mir auch meine Klamotten immer im Laden, wenn sie mir zu teuer sind. Wenn ich das Geld nicht habe oder nicht ausgeben möchte, dann habe bekomme ich eben auch kein Produkt. Das ist bei Videospielen nicht anders als bei jedem anderen Luxusartikel.

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 9. Oktober 2010 - 16:13 #

Ach, wie oft muss man das noch erklären? Eine illegale Kopie ist KEIN Diebstahl. Juristisch nicht und ethisch auch nicht, allenfalls wenn du mal eben schnell eine Eigentumstheorie entwirfst, die die Unterschiede zwischen geistigem und materiellem Eigentum aufhebt.
Wenn man nur oft genug 'Raubkopie' sagt, ist es auf einmal keine Begriffsverwirrung einer bestimmten Lobby, sondern ein treffender Begriff?

Nochmal zum Mitschreiben: Wenn ich Klamotten stehle, steht der Händler nachher ohne Ware da, die er sehr wohl im Einkauf bezahlt hatte und für deren Verkauf er sein Ladenlokal gemietet hat und dessen Unterhaltskosten er bezahlt. Wenn ich mich hingegen in seinen Laden stelle, die Klamotten abzeichne, zuhause nachschneidere und ihnen nachher ein entsprechendes Abzeichen dranhefte, mag dem Händler ein Schaden entstehen, aber dieser wäre ganz anderer Qualität. Und ja, das würde auch gelten, wenn ich diese selbstgeschneiderten Kopien direkt vor seinem Laden verkaufen würde.

Grinzerator (unregistriert) 9. Oktober 2010 - 16:47 #

Achso, die "Raubkopierer" programmieren ihre Spiele selbst nach Vorbild des Originals. Verzeih mir, das wusste ich nicht. Ich dachte doch tatsächlich, dass sie die Spiele 1:1 kopieren und dann einen Crack drüber installieren.
"Wenn ich Klamotten stehle, steht der Händler nachher ohne Ware da, die er sehr wohl im Einkauf bezahlt hatte und für deren Verkauf er sein Ladenlokal gemietet hat und dessen Unterhaltskosten er bezahlt."
Aber eben das ist doch der Fall. Zwar hat der Händler nichts bezahlt, wohl aber der Publisher. Und zwar an den Programmierer. Der Gewinn für das von ihm finanzierte Produkt wird ihm aber entzogen, obgleich dieses ohne ihn nicht existieren würde. Natürlich ist nicht jede Raubkopie ein potenziell nicht verkauftes Spiel. Das heißt aber noch lange nicht, dass es richtig ist, sich des geistigen Eigentums anderer ohne zu bezahlen zu bemächtigen.

Cam1llu5_EX 14 Komm-Experte - 2623 - 9. Oktober 2010 - 16:49 #

Es ist aber eine Kopie und das ist der springende Punkt. Beim Ladenbeispiel klau ich ja eine bestimmte Ware. Bei der Raubkopie nehme ich das Produkt, vervielfältige es und stelle es quasi zurück in das Regal und nehme die kopie mit.

Grinzerator (unregistriert) 9. Oktober 2010 - 16:57 #

Es ging mir nur darum klarzustellen, dass Diebstahl kein Kunden-Statement ist. Dass digitaler Diebstahl anders zu bewerten ist, als der Diebstahl eines tatsächlichen Sachwertes, ist mir durchaus klar. Die Verharmlosung einer kriminellen Handlung stieß mir einfach sauer auf.

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 9. Oktober 2010 - 18:43 #

Es ist in genau dem gleichen Sinne ein Statement wie Schwarzfahren, Schulschwänzen, etc: Eine Handlung, die interpretiert werden kann. Und dass die meisten Leute, ein Spiel, dass ihnen gefällt und mit dem sie viel Zeit verbracht haben, lieber in der Packung zu Hause stehen haben als samt Crack auf der externen Festplatte, sollte doch wohl klar sein, oder?

Grinzerator (unregistriert) 10. Oktober 2010 - 1:32 #

Nein. Schwarzkopieren ist nicht interpretierbar. Ein Statement wäre es, einfach das Spiel nicht zu spielen. Oder es nur in der Videothek auszuleihen. Oder auf die Budgetversion zu warten. Oder es gebraucht zu kaufen. Schwarkopieren ist einfach nur eine Straftat.

"Und dass die meisten Leute, ein Spiel, dass ihnen gefällt und mit dem sie viel Zeit verbracht haben, lieber in der Packung zu Hause stehen haben als samt Crack auf der externen Festplatte, sollte doch wohl klar sein, oder?"
Dafür würde ich gerne einen Beweis sehen. Ich würde mir nur in den seltensten Fällen ein Spiel kaufen, dass ich schon komplett durchgespielt habe.

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 10. Oktober 2010 - 10:03 #

Jede Handlung hat eine Bedeutung. Und zwar unabhängig davon, wie ich oder du sie beurteilen magst. Das ist schlichtweg Fakt. Die juristische Interpretation ("illegal") ist die eine, eine betriebswirtschaftliche (entweder der Handelnde ist ein 'potenzieller Kunde' oder aber schlicht ein 'Straftäter') ist eine andere Möglichkeit.
Oder glaubst du allen Ernstes, dass sich der Großteil der Schwarzkopierer primär als Straftäter sehen? Sie werden ihr Vorgehen anders interpretieren und damit rechtfertigen (entweder 'kein Geld' oder 'Produkt ist nicht gut genug').

Zu dem zweiten Punkt kann ich dir schlecht Beweise liefern. Aber schau dir all die Sammlungen an, die irgendwo im Internet zu finden. Analoges lässt sich auch für Musik und Filme sagen. Und ich wette, dass es extrem viele Plattensammlungen gibt, die trotz der Möglichkeit entstanden sind, die gleiche Musik für nahezu umsonst auf Kassette zu haben.
Abgesehen hab ich niemals gesagt, dass es hierbei ausschließlich um durchgespielte Spiele geht. Okay, vielleicht liegt das auch daran, dass mich dieser Action-Kram, der 5 Stunden durchgespielt ist, nicht wirklich interessiert. Da diese Spiele eh nur zum kurzweiligen Konsum da sind, wird sie wahrscheinlich kaum einer nachher kaufen. Spiele, die länger zu fesseln wissen, werden sicherlich eine bessere Quote haben. Ich für meinen Teil habe so manche Spiele aus meiner Jugend nachgekauft, die ich damals nur geliehen und kopiert hatte, einfach weil ich schöne Erinnerungen mit ihnen verbinde. Die Publisher sind selber schuld, dass es da nur langweilige Budget-Versionen gibt und nichts schönes fürs Regal. Ich hätte es gekauft.

Grinzerator (unregistriert) 10. Oktober 2010 - 11:49 #

Ich glaube, dass wir hier aneinander vorbeigeredet haben. Ich hatte es so verstanden, dass du das Schwarzkopieren als Kunden-Statement verstanden wissen wolltest. So wie du es jetzt formulierst, halte ich es für durchaus richtig.
Dass sich ein Schwarzkopierer nur ungern als Straftäter betrachten will, kann ich mir gut vorstellen. Dennoch ist es eben das, was er in diesem Zusammenhang primär ist, egal wie er sein Verhalten selbst deuten mag.

Eine Raubkopie durch einen Nachkauf nachträglich zu "legalisieren", ist tatsächlich ein wesentliches Standbein des Budgetspielverkaufs. Nichtsdestotrotz wird die vorangegangene Straftat dadurch nicht ungeschehen gemacht. Der Entwickler/Publisher mag durch mangelnde Verkaufszahlen pleite gegangen sein oder Personal entlassen haben. Und das kann man nicht zurücknehmen. Natürlich warst du damals ein Kind und auch ich habe als Kind schwarzkopierte Spiele gespielt. Und man sollte wohl nicht so weit gehen, sich deswegen heute schuldig zu fühlen. Man war eben ein Kind. Aber zumindest die eigene Teilhabe an oben erwähnten Entwicklungen, sollte man sich klar machen.

Larnak 21 Motivator - P - 26258 - 10. Oktober 2010 - 15:29 #

Wenn es denn wenigstens "kein Geld" oder "nicht gut genug" wäre. Meistens ist es doch schlichtweg "Warum bezahlen? Geht doch auch ohne".

@Grinzerator: Richtig, man war Kind - und kein Erziehungsberechtigter fühlte (oder fühlt) sich verpflichtet, die Kinder mal darüber aufzuklären, was Schwarzkopien eigentlich bedeuten. Weil sie selbst Musik, Filme und Co schwarzkopier(t)en...

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 10. Oktober 2010 - 16:07 #

Und woher nimmst du diese Erkenntnis? Das ist schon wieder so ein typischer Fall eines zweigeteilten Menschenbildes: Alle anderen handeln schlecht, aber ich handle gut. Du kaufst doch auch die Spiele - wie wäre es dann, es dir bei den anderen vielleicht nicht ganz so einfach zu machen und sie dann auch noch alle über einen Kamm zu scheren?

Larnak 21 Motivator - P - 26258 - 10. Oktober 2010 - 20:01 #

Diese 'Erkenntnis' sehe ich täglich in Chats, Foren, bei Bekannten. Die Mühe , sich hinter "kein Geld" oder "Spiel nicht gut genug" zu verstecken, macht sich mittlerweile kaum noch jemand. Warum auch, wenn es gesellschaftlich akzeptiert ist, Schwarzkopien zu nutzen?

Schwarz-Weiß-Denken liegt mir übrigens grundsätzlich fern. Ich habe einen kurzen Beitrag geschrieben, um auf einen bestimmten Umstand hinzuweisen, nicht, um mein Menschenbild zu erläutern. Da wäre ich wohl mit ein paar Zeilen nicht ausgekommen.

Scorp.ius 17 Shapeshifter - 8078 - 10. Oktober 2010 - 11:26 #

Bin durchaus deiner Meinung, nur der letzte Satz scheint von der Industrie ja mittlerweile anders gesehen zu werden, da immer mehr Spiele download only sind, und es womöglich in Zukunft immer krasser werden könnte :( *grusel*

ich meinte diesen hier: Ziat "Und dass die meisten Leute, ein Spiel, dass ihnen gefällt und mit dem sie viel Zeit verbracht haben, lieber in der Packung zu Hause stehen haben als samt Crack auf der externen Festplatte, sollte doch wohl klar sein, oder?"

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 10. Oktober 2010 - 12:31 #

Hallo, Herr Retro-Snippets! ;)

Ja, da geb ich dir Recht. Die Publisher degradieren ihre Produkte gerade selbst zu reinen Konsumgütern. Digitale Distribution mag ihre Vorteile haben - Sammler anzusprechen gehört sicherlich nicht dazu. Deshalb bin ich ja auch dafür, dass Publisher wie Buchverlage auch, ihre Spiele eher als etwas zeitloses ansehen, wo auch mal Titel aus der Backlist gekauft werden und Neuveröffentlichungen gewagt werden. Ich hätte meine Alpha Centauri-Erfahrungen lieber mit einer gut ausgestatteten Sammler-Edition legalisiert, als mit mit einer billigen Budget-Variante...

bam 15 Kenner - 2757 - 9. Oktober 2010 - 23:38 #

Es ist immer noch kein Diebstahl. Hier muss man schon so genau sein. Du willst nicht das etwas verharmlost wird, benutzt aber im Umkehrschluss viel schwerwiegendere Begriffe für eine urheberrechtswidrig hergestellte Kopie. Es handelt sich um ein Vergehen, kein Verbrechen.

Ich sehe da im übrigen auch keine Verharmlosung. Es ist nunmal Realität dass hochbewertete und damit in der Regel richtig gute Spiele von vielen gekauft werden. Produktqualität ist Faktor Nr. 1 für hohe Verkaufszahlen, das lässt sich mit den verfügbaren Zahlen belegen.

Es kann eigentlich in dieser Debatte nicht oft genug betont werden, dass man streng genommen keine Aussagen darüber treffen kann ob ohne die Möglichkeit der Schwarzkopien insgesamt mehr verkauft werden würde. Man könnte sogar Annehmen (nicht dass dies zwingend wahr wäre), dass ohne die Möglichkeit der Schwarzkopien z.b. weniger Hardware verkauft wird, da die Anschaffung der Hardware sich für einige nicht mehr lohnen würde, wenn sie nicht die Möglichkeit des Schwarzkopierens hätten.

Grinzerator (unregistriert) 10. Oktober 2010 - 1:37 #

Nun, Diebstahl ist tatsächlich nicht der korrekte Begriff, auch wenn es sich nach meinem Dafürhalten um das digitale Äquivalent ebenjener Straftat handelt. Um es aber klarzustellen: Es geht um Verstöße gegen das Urheberrecht.
Soweit ich das bei einer kurzen Internetrecherche feststellen konnte, ist Diebstahl aber keineswegs zwangsläufig eine schwerere Straftat als ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Beides fällt unter den von dir schon verwendeten Begriff der Vergehen, sofern es sich nicht um schweren Diebstahl handelt. Ich habe im Übrigen das Wort "Verbrechen" überhaupt nicht verwendet, demzufolge bin ich ein wenig verwirrt ob deiner diesbezüglichen Zurechtweisung. Vielmehr habe ich sogar das Wort "Raubkopierer" mit Absicht nur in Anführungszeichen verwendet, da der Begriff einen unzutreffenden Straftatbestand suggeriert.

"Es ist nunmal Realität dass hochbewertete und damit in der Regel richtig gute Spiele von vielen gekauft werden. Produktqualität ist Faktor Nr. 1 für hohe Verkaufszahlen, das lässt sich mit den verfügbaren Zahlen belegen."
Das stimmt zwar vermutlich nicht (Ich denke, dass Werbung und auch Serientitel größeren Einfluss auf die Verkaufszahlen haben.), aber selbst wenn es so wäre, würdest du auf einem beliebigen Downloadportal mit großer Wahrscheinlichkeit ebenjene Titel auf den vordersten Plätzen bei den Download-Zahlen wiederfinden. Schwarzkopien sind kein Kunden-Statement. Vielleicht reden die Betreffenden sich selbst ein, dass sie das Spiel nur deswegen illegal besitzen, weil ihnen ein bestimmtes Feature oder die Charaktermodelle oder was-weiß-ich-was nicht gefällt und sie deswegen "den Entwickler/Publisher nicht mit ihrem Geld unterstützen" möchten, doch das ist reine Selbsttäuschung. Immerhin ist ihnen das Produkt ihre Lebenszeit wert, warum also kein Geld? Wenn besagtes Feature doch so nervig ist, warum spielt man das Spiel dann trotzdem? So nervig kann es dann ja doch nicht sein. Wenn man ein Statement anbringen möchte, dann durch einfachen Verzicht.
Schwarzkopierer sind Straftäter. Ohne Wenn und Aber.

"Es kann eigentlich in dieser Debatte nicht oft genug betont werden, dass man streng genommen keine Aussagen darüber treffen kann ob ohne die Möglichkeit der Schwarzkopien insgesamt mehr verkauft werden würde."
Nun, das habe ich ja oben auch schon erwähnt. Dennoch kann mir niemand erzählen, dass sich kein einziger Schwarzkopierer ohne die Möglichkeit der Schwarzkopie das Spiel gekauft hätte. Letztlich spielt dies aber auch nur für den Publisher/Entwickler eine Rolle. Illegal ist es in jedem Fall.

Dein Argument mit den Hardware-Verkäufen ist allerdings abseits jeder Realität. Den Hauptteil der Einnahmen der Konsolenhersteller machen die Spiele aus. Abgesehen davon, dass nicht jeder Publisher seine eigene Hardware hat.

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 10. Oktober 2010 - 10:11 #

"Wenn man ein Statement anbringen möchte, dann durch einfachen Verzicht."
Du gehst davon aus, dass es sich bei dem Anfertigen einer illegalen Kopie um ein bewusstes Statement handelt, nach dem Motto: "Ha, jetzt habe ich es euch gezeigt, ihr seht keinen Cent von mir!" - das habe ich aber nie behauptet. Ich habe lediglich behauptet, dass jemand der ein Spiel illegal kopiert, obwohl er die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung hätte, zeigt, welche Bedeutung er dem kopierten Produkt beimisst. Und die kann durchaus sein, dass er bereit ist, einen Teil seiner Zeit damit zu verbringen, ohne dass es ihm deshalb gleich 60-70€ wert ist.

"Schwarzkopierer sind Straftäter. Ohne Wenn und Aber."
Viel Spaß beim Einbunkern ganzer Schulhöfe. Das zeigt eher, dass hier der Bereich der Straftat viel zu weit gefasst ist. Wenn man glatt 50% der Jugendlichen einbuchen müsste, stimmt irgendetwas mit dem System nicht.

Grinzerator (unregistriert) 10. Oktober 2010 - 11:21 #

"Ich habe lediglich behauptet, dass jemand der ein Spiel illegal kopiert, obwohl er die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung hätte, zeigt, welche Bedeutung er dem kopierten Produkt beimisst."

"Dass die nächste Lizenzumsetzung eher kopiert als gekauft wird, mag zwar die Produzenten stören, drückt aber auch eine gewisse Qualitäts-Abschätzung seitens der Kunden aus."

Eben hier irrst du dich. Denn es ist keineswegs so, dass vor allem schlechte oder mittelmäßige Produkte kopiert werden. Schwarzkopierer stehen auf genau die gleichen Spiele, die sich auch bei den Verkaufszahlen gerade an der Spitze befinden. Es handelt sich hier nicht um eine Kundenalternative, sondern um - ich werde es langsam müde, dies zu sagen - eine Straftat. Dies mag durchaus eine Aussage haben, jedoch nicht für den Publisher. Dass sein Spiel kopiert wurde, zeigt ihm höchstens, dass es ein tolles Produkt ist. Das wusste er aber auch schon durch die Verkaufszahlen. Und so wird er beim nächsten Spiel höchstens einen noch drastischeren Kopierschutz anwenden.

"Viel Spaß beim Einbunkern ganzer Schulhöfe. Das zeigt eher, dass hier der Bereich der Straftat viel zu weit gefasst ist. Wenn man glatt 50% der Jugendlichen einbuchen müsste, stimmt irgendetwas mit dem System nicht."
Kennst du den Begriff "Ersttäterbonus"? Ein zum ersten Mal erwischter Straftäter, der sich eines Vergehens schuldig gemacht hat, bekommt normalerweise nur eine Geldstrafe. Dadurch gilt man nicht als vorbestraft. Und ja, ich bin für eine striktere Verfolgung von Schwarzkopierern. Denn in unserer Gesellschaft muss endlich ein Unrechtsbewusstsein für dieses Vergehen geschaffen werden. Die heutige Kopierermentalität ist ein Überbleibsel aus Zeiten, in denen es keine Möglichkeit zur Ahndung und auch keine eindeutige Gesetzgebung zu diesem Thema gab.

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 10. Oktober 2010 - 12:27 #

Ich antworte mal hier, um die beiden Stränge zusammenzuführen...

1. Zur Qualität: Ich glaube, hier ist wie bei anderen Medien auch, eins eher unbewusster Unterscheidungsmechanismus am Werk. Die Musikindustrie bietet hier vielleicht ein besseres Beispiel als die Spielehersteller. Trotz der theoretischen Möglichkeit, nahezu jedes Stück der Musikgeschichte kostenlos aus dem Internet zu bekommen, leidet die Industrie im unterschiedlichen Maße: Während die 'Großen', die für die Charts und Radiostationen Ohrwürmer produzieren, unter starken Einbrüchen zu leiden haben, geht es unabhängigen Labels nach wie vor recht gut. Sie nutzen teilweise die Möglichkeiten des Filesharings aktiv, um ihre Produkte zu verbreiten. Auch, wenn ich (und auch sonst kein anderer) kein objektives Urteil über Qualität fällen kann: Das Beispiel zeigt, dass Qualität nichts mit (kurzfristigem) Erfolg zu tun hat, denn die Produkte einer unabhängigen Szene scheinen von den Kunden prozentuell einen größeren Wert beigemessen zu bekommen.
Bei Videospielen kann man das nicht ganz so leicht zeigen, hier ist die Trennung zwischen Massenproduzenten und unabhängigen Entwicklern ja noch nicht vollständig ausgeprägt (aber sie wird kommen). Aber trotzdem: Wie ist es zu erklären, dass die großen Publisher Produkte mit großem Verkaufserfolg hinbekommen, aber trotzdem noch über die Ausfälle durch illegale Kopien klagen, während kleinere, unabhängige Firmen auf eine loyale Fanbase zählen können, die sogar Produkte kauft, die zum Start noch eine Bugs aufweisen, einfach nur um das Projekt, das dahintersteht, zu finanzieren.
Mit anderen Worten: Ein Spiel von Paradox kopiert man sich vielleicht illegal. Aber dennoch werden die meisten Leute, denen derartige Spiele dann gefallen, das Spiel kaufen. Einfach weil es sich um ziemlich einzigartige Produkte handelt, die sonst auf dem Markt eher nicht zu finden sind.

2. Straftaten. Ich finde du vergisst hier, wie Gesetze entstehen. Gesetze werden in einer demokratischen Gesellschaft von Mehrheiten der Bevölkerung entschieden. Anders ausgedrückt: In Demokratien ist es schlicht unmöglich ein Gesetz auf lange Zeit aufrecht zu erhalten, gegen das die Mehrheit der Bürger verstößt. Das funktioniert nicht. Deswegen führt dein Weg, einfach alles und jeden als Straftäter zu bezeichnen, nicht wirklich weiter.
Und das haben die Firmen ja auch begriffen. Sonst würde es statt Kopierschutzmaßnahmen Massenverhaftungen geben.
Um auf das Thema zurückzukommen: Nintendo überlegt ja nicht, wie sie dafür sorgen können, jeden einzubuchten, der ihre Spiele kopiert. Die Möglichkeit haben sie (zum Glück) nicht.
Meine Meinung ist halt, dass die wirksamste Maßnahme ein breites, differenziertes Spielangebot ist, bei dem die Kunden das Gefühl haben, mehr als nur Kunden zu sein. Und bei letzterem gibt sich Nintendo wirklich Mühe (man braucht nur den Newsletter anzuschauen, auch die zahlreichen Nintendo-Seiten geben Auskunft).

Larnak 21 Motivator - P - 26258 - 10. Oktober 2010 - 15:41 #

Bei dem Urheberrecht liegt man hier aber falsch. Wenn man das lockert, weil es "die Mehrheit der Bürger" so möchte, wird es bald keine Produkte mehr geben, die man noch schützen könnte. Ich kenne einige Künstler, die schon jetzt den Sinn darin nicht mehr erkennen, etwas zu schaffen, wenn andere sich damit ohne Wenn und Aber schmücken können.

Übrigens würde wahrscheinlich ein Großteil der Bürger ganz deutlich sagen: "Ja, das Urheberrecht ist sehr wichtig!" - weil es zum einen logisch und zum anderen von Vorteil für die einzelne Person ist, wenn man mal etwas schaffen sollte, was unter das Urheberrecht fällt.
Oder anders: Die meisten halten das Urheberrecht nur dann für doof, sofern sie selbst nichts haben, was darunter fällt. Es gibt nur wenige, die ihre Werke ganz bewusst frei zu halten versuchen von den mit dem Urheberrecht verbundenen Einschränkungen.

Die Bürger nutzen die Möglichkeit für Schwarzkopien jeglicher Art wohl nur, weil es geht und weil es offenbar vom Staat niemanden interessiert.
Daher: Ja, man sollte hier stärker durchgreifen und auch entsprechende Bußgelder verhängen.
Wenn wir die Gesetze scheinbar "nach dem Willen des Volkes" ändern, hätten wir bald ein ganz großes Problem. Wir haben ja nicht ohne Grund in erster Linie eine repräsentative und keine direkte Demokratie.

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 10. Oktober 2010 - 16:04 #

Das Urheberrecht muss der jetzigen Zeit angepasst werden, ich habe nirgends geschrieben, dass man es man es abschaffen sollte. Für viele Güter wüsste ich nicht, ob es dafür eines Urheberrechts bedarf, damit sie existieren. Und die wirklichen Probleme beim geistigen Eigentum (TRIPS und Medikamente für die dritte Welt) können wir bei Videospielen sogar ausklammern - es bleiben noch genug Problemstellen für unsere Gesellschaft bestehen.

Aber man muss das Ganze doch nicht gleich auf einer großen Skala diskutieren. Mir würde es schon reichen, wenn man lockerer damit umgeht, dass es Kopien gibt (und auch immer geben wird). Vor allem, was die meisten, die hier 'hart durchgreifen' wollen, nicht plausibel machen können, was damit zu erreichen wäre.
Wie ich schon oben geschrieben habe: Hauptsächlich profitiert die Kulturindustrie vom derzeitigen Urheberrecht. Ein Wirtschaftszweig der hauptsächlich davon lebt, gleichartige Produkte soweit zu mit Werbung zu pushen, dass genügend Leute sie kaufen. Erst wenn wirklich bewiesen wäre, dass qualitativ hochwertige (!=Markterfolg) Güter nicht mehr entstehen, weil es zu viele illegale Kopien gibt - dann, und nur dann kann man über irgendwelche Maßnahmen reden.

Auch in einer repräsentativen Demokratie passen sich die Gesetze früher oder später dem Verhalten der Bürger an. Es dauert halt nur länger. Und das würde ich jetzt eher als Verlust begreifen.

Larnak 21 Motivator - P - 26258 - 10. Oktober 2010 - 19:57 #

Vom Abschaffen habe ich auch kein Wort erwähnt, ich sprach vom Aufweichen und vom Anpassen nach dem scheinbaren Willen des Volkes - das ist doch das, wovon du gesprochen hast.

Und wie stellst du dir das "lockerer umgehen" vor? Weitgehende Straffreiheit für die, die sich solche Kopien aktiv organisieren, sie nutzen und weiter verteilen ist doch schon ziemlich locker, oder nicht?

Niemand glaubt ernsthaft, dass Schwarzkopien verhindert werden könnten. Aber ein Ziel muss zumindest sein, ihre Verbreitung stark zurückzudrängen. Denn jeder ehrliche Kunde muss sich dabei doch fragen, warum er eigentlich mit seinem Geld die ganzen "Schmarotzer" mitfinanzieren soll, die ihr Geld stattdessen (Im Falle eines Jugendlichen oder jungen Erwachsenen) für Partys und Alkohol ausgeben, die der werte ehrliche Kunde sich womöglich wegen seiner Ehrlichkeit nicht leisten kann.
Das Dilemma ist ja nicht nur eines der Publisher und der Gerichte, sondern auch eines der Gesellschaft: Wenn sich die Bereitschaft, illegale Kopien zu nutzen, weiter durch die Gesellschaft frisst, kann das System irgendwann nicht mehr von selbst stehen. Und dazu kann es ganz leicht kommen, wenn nur den ehrlichen Kunden auf geht, was für Idioten sie im Sinne der Gesellschaft eigentlich sind. Nicht nur, dass einem das direkt entgegen schallt ("Wie, du KAUFST Spiele?!), mit nur etwas Nachdenken wird einem auch die oben angesprochene indirekte Form auffallen.

Auch wenn das Volk also scheinbar nach mehr Rente, weniger Steuern und aufgeweichtem Urheberrecht zu schreien scheint: Es gibt eben Dinge, die rein logisch in Bezug auf den Gesamtkontext (für den viele Bürger nicht kämpfen - sie kämpfen, verständlicherweise, für sich selbst) nicht umgesetzt werden können - jedenfalls nicht so, wie viele Bürger das gerne hätten. Das Leben ist kein Wunschkonzert, auch in einer Demokratie nicht :)
Was wir brauchen ist eher eine Möglichkeit, bestehendes oder geändertes Urheberrecht auch effektiv anwenden zu können. Uns bringt das tollste Urheberrecht nichts, wenn sich zwar die Unternehmen, aber nicht die Bürger daran halten.
Das wäre auch bei einem gelockerten Urheberrecht noch der Fall, da müsste mal also schon sehr weit lockern, um wieder eine Deckung mit tatsächlich durchgesetztem Recht zu erhalten.

Ichius (unregistriert) 9. Oktober 2010 - 13:16 #

Oder man überdenkt einfach mal den Preis für die Spiele?

45€ sind für Spiele, auf mobilen Geräten, einfach nicht mehr zeitgemäßg (siehe Iphone).

Shatter 09 Triple-Talent - 273 - 9. Oktober 2010 - 13:43 #

Der Preis hatte noch nie was damit zu tun, der Vergleich zwischen XBOX 360 und PS3 zeigt das doch. Wenn kopiert werden kann, dann wird auch kopiert.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8419 - 9. Oktober 2010 - 14:38 #

Ich denke schon, dass der Preis eine Rolle darin spielt, keine die das ganze Problem komplett ausmacht aber doch im Teil. Ich wäre nicht bereit für 4 Stunden Spielspass 45 € auf den Tisch zu werfen, ich lasse das dann (heutzutage) ganz sein, aber in meiner Jugend hätte ich mir den Titel dann sicherlich Kopiert - der Schaden wäre aber keiner gewesen, weil ich als Jungspund eh nur ~50 DM zur Verfügung hatte und das dann lieber in Titel investierte, die mich Anhaltend begeistern sollten.

Shatter 09 Triple-Talent - 273 - 9. Oktober 2010 - 14:44 #

Das wurde doch schon Vidar kommentiert, wenn der Preis ausschlaggebend wäre, dann wären Apps doch von Raubkopien befreit. Ich will hier garnicht "böse böse raubkopierer" rufen, aber das Argument zu hoher Preise wird von ebendiesen doch widerlegt. Preis und Spieldauer haben so gut wie keinen Einfluss auf das Kopierverhalten der breiten Masse. Da gehts um verfügbar oder nicht.

saxz 14 Komm-Experte - 1923 - 9. Oktober 2010 - 15:24 #

Sehe ich ähnlich. Es gibt einfach eine Gruppe, die für sowas kein Geld ausgeben will, da kann der Preis noch so niedrig oder die Qualität und Umfang des Spiels noch so gut sein. Deshalb ist es imo auch ganz legitim, dass die Hersteller gewisse Maßnahmen ergreifen, die das Kopieren erschweren soll, damit es nicht Hinz und Kunz machen kann - "Profis" wird man aber so oder so nicht davon abhalten können.
Davon abgesehen halte ich aber die Preise für bestimmte Spiele trotzdem für zu hoch, da stimmt teilweise einfach die Relation von Inhalt und Preis nicht ganz.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8419 - 9. Oktober 2010 - 18:18 #

Du würdest sogar Kopien sehen, wenn das Spiel statt Geld nur durch die Eingabe einer EMail Adresse bezahlt werden müsste. Es wird immer Kopien geben. Zu sagen das der Preis aber garnix damit zu tun hat, ist meines Erachtens Falsch.

Wenn Du nur 50€ zum Ausgeben hast und deine Wunschtitel entsprechen zusammen 500€ haste mehrere Möglichkeiten: Warten auf Budget/Gebraucht (und Betrüger werden *g*), Sparen, Verwerfen, Leihen, Schenken lassen oder eben Kopieren.

Du kommst mit dem Beispiel Appstore - schön, dann komm ich mit GoG und Steam - warum verkaufen sich die alten Schinken für um die 5€ wie geschnitten Brot? Die Spiele kriegste überall zum DL, Cracks gleich noch hinterher, so what?

Ich hab nix gegen Kopierschutz - solange der Käufer nicht mehr Probleme mit seiner erstandenen Software hat, als der 0815 Kopierer.

Shatter 09 Triple-Talent - 273 - 9. Oktober 2010 - 18:39 #

Richtig, aber wir widersprechen uns hier garnicht. Meine Aussage lautete: Jemand der Kopiert interessiert sich nicht für den Preis - (jemand der Kauft womöglich schon). Steamkäufer fallen in die zweite Kategorie. Es ist ja nicht so das niemand Apps kaufen würde, von daher sind Steam und GoG auch überhaupt keine Gegenbeispiele. Das Käufer (!) preisbewusst sind hab ich ja nirgendwo bezweifelt. Aber wenn ich ohnehin gerade nen RS-Account hab, warum soll ich den dann nicht auch ausschöpfen?

Vidar 18 Doppel-Voter - 12976 - 9. Oktober 2010 - 13:56 #

abgesehn das sie meistens keine 45€ kosten sondern nur noch 25-35 könnte man dem zustimmen!

allerdings haben die DS/PSP spiele meist mehr umfang und wirkliche größere produtionen kann man sich dadurch sicherlich nicht finanzieren, zumal der preis auch nichts bringt, denn auf dem Iphone wird genausoviel raubkopiert wie überall!
zeigen diverse statistiken von Iphone Entwicklern die ihre OnlineHighscroes überprüft haben
siehe hier zum beispiel:
http://www.iphone-ticker.de/wp-content/uploads/2009/05/sanchez.png

Ichius (unregistriert) 9. Oktober 2010 - 14:20 #

Ich kenne mich zwar beim raubkopieren auf dem Iphone nicht aus, aber für den DS hat man ja auch einiges an Mehrkosten und Aufwand.

Ab einem gewissen Punkt würde sich das Raubkopieren auf dem DS vielleicht gar nicht mehr lohnen.

Shatter 09 Triple-Talent - 273 - 9. Oktober 2010 - 14:48 #

Das ist doch quatsch, schau doch einfach nach den Preisen für solche Systeme. Selbst wenn ich Spiele für nen Euro verkaufen würde, schon Mittelfristig komm ich mit Raubkopien günstiger weg.
Der Trend geht nicht zufällig zur zweit-XBox, ebenfalls viel günstiger. Bei der Menge an Spielen die von entsprechenden Personen dann auch geladen wird kann man über den Preis nichts machen.

ps: Von der Wii möcht ich in dem Zusammenhang garnicht anfangen, da ist die Sache doch noch viel schlimmer.

Ichius (unregistriert) 9. Oktober 2010 - 16:06 #

Wenn ein Spiel 1€ kosten würde, würde sich mit Sicherheit keiner ein System für 25€ kaufen!

M@rlon 12 Trollwächter - 1107 - 9. Oktober 2010 - 14:34 #

Es soll keine Rechtfertigung sein, aber der Preis bei vielen DS-Spielen ist mit knapp 40,-€ wirklich viel zu hoch angesetzt. Zumal oftmals die Produktionskosten nur den Bruchteil eines Spieles für PS3 oder XBOX360 kosten.

Makariel 19 Megatalent - P - 14358 - 9. Oktober 2010 - 15:12 #

Solang mich ein neues Spiel am DS mehr kostet als ein neues Spiel am PC werd ich keine DS-, sondern lieber PC-Spiele kaufen.

Ivo Wetzel 12 Trollwächter - 1187 - 9. Oktober 2010 - 18:34 #

Leute die "Raubkopieren"(das Wort an sich ist ja schon oxymoron), tun das auch dann noch, wenn das Spiel nur $1 kostet.

Die Industrie schiebt Illusionen vor sich hin, wenn sie glaubt, dass sie mehr als 20% der Kopierer zu ehrlichen Käufern konvertieren kann.

Abgesehen davon, sehe ich bei Nintendo eh schwarz, was den Kopierschutz angeht, man hat ja bei der Wii gesehen, was die Nintendo Programmier hin bekommen. Nämlich nichts. RSA selbst implementieren und dabei Mist bauen, großes Kino, wo es doch genug getestete Implementationen gibt, die man hätte benutzen können.

Aber noch etwas zum Preis, ja 50€ sind wirklich zu viel für DS Titel. Aber 30-40€ sind im Rahmen denke ich. Man darf auch nicht vergessen, das hinter diesen Titeln(im Großteil der Fälle) eine Menge Entwicklungszeit sowie Personalkosten stehen.

Wer nun mit dem iPhone vergleicht, dem wird hoffentlich klar sein das ein DoodleJump keine $5 Mio gekostet hat. Und dem wird hoffentlich auch klar sein, das Ports großer Namen quersubventioniert werden.

Ein richtiges Metal Gear lässt sich iPhone only nicht finanzieren, das gilt auch für den Rest. $30+ zahlt kein iPhone Besitzer, dazu hat Apple den AppStore zu sehr in ein Dumping Paradies verwandelt.

Ichius (unregistriert) 9. Oktober 2010 - 23:12 #

Wer würde denn noch raubkopieren, wenn die dafür erforderliche Hardware 30€ kostet? Das ist doch totaler Unsinn!

Und ja, selbstverständlich lassen sich Spiele für den DS nicht mit Spielen für das Iphone vergleichen (was ich im übrigen nie gesagt habe), aber auf einer mobilen Konsole zählt nunmal kurzweilige, günstige Unterhaltung und kein umfangreiches Metal Gear.
Wenn ich sowas will spiele ich das auf dem PC oder auf der Konsole, mit weitaus besserer Grafik.

thurius (unregistriert) 9. Oktober 2010 - 23:32 #

"Wer würde denn noch raubkopieren, wenn die dafür erforderliche Hardware 30€ kostet?"
wieviele haben sich den jailbrak usbstick für die ps3 vorbestellt für 130$ oder wares es 180$?

130/180$ fürn stück hardward damit man seine kopienen abspielen kann

Ichius (unregistriert) 10. Oktober 2010 - 13:00 #

Ich würde dich doch sehr bitten meine Sätze nicht aus dem Zusammenhang zu reisen.
Außerdem würde mich wirklich brennend interessieren, wo ich auch nur in einer Silbe von der PS3 gesprochen habe.

Shatter 09 Triple-Talent - 273 - 10. Oktober 2010 - 13:53 #

Wieso diskutierst du an zwei Stellen das gleiche Thema, ignorierst aber das an anderer Stelle gesagte?
Die Hardware um Ds Kopien abzuspielen kostet auch über 30 Euro, kaufen tuns die Leute trotzdem. Wir sprechen hier nicht nur von irgendwelchen Software Emulatoren. Insofern sind auch XBox und PS3 Vergleiche angebracht, da muss man nicht aufgescheucht um sich schlagen.

Weiter Oben warst du der Meinung, DS Kopien würden sich aufgrund des Preises und des Aufwandes für entsprechende Systeme nicht lohnen, sollten DS Spiele im Preis fallen. Schaun wir uns die Preise an und rechnen mal kurz nach zeigt sich schnell das dies ein Irrglaube ist sobald man sich dadurch den Kauf einer zweistelligen Menge Spiele spart. Insofern ist hier das Preisargument gescheitert.

Hier unterstellst du dann außerdem noch, dass Spiele für den DS ausschließlich kurzweilig (und auch gleich günstig) sein sollten. dieser Zusammenhang ist weder sinnvoll noch entspricht er der Realität. Es gibt sicherlich Spiele auf die ersteres zutrifft, die findet man allerdings auf allen Konsolen, andere Spiele dagegen sind auf Spielzeiten ausgelegt die auch von vielen Spielen anderer Konsolen nie erreicht werden (zuletzt z.B. Etrian Odyssey 3).
Du implizierst hier DS Spiele seien billig und ihr gefordertes Geld nicht wert, es macht allerdings keinen Sinn sich mit dieser Prämisse über die den Preis als Grund für Raubkopien zu streiten, zumal wir ja das Preisargument bereits widerlegt haben.

ps: Wir sollten auch nicht vergessen dass der eine Euro der hier unterstellt wird natürlich absurd ist und lediglich der Anschaulichkeit halber verwendet wird.

Ichius 10 Kommunikator - 463 - 10. Oktober 2010 - 15:07 #

Weil es überhaupt nicht zum Diskussionsthema passt?!

Ich werde es jetzt nochmal zusammenfassen, damit es vielleicht auch noch der Letzte begreift:

Angenommen ein DS Spiel würde 1€ kosten, dann würde sich wohl kaum jemand die entsprechende Hardware, zum raubkopieren auf dem DS, für 30€ kaufen, da sich das vom Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht rechnen würde. Zumindest nicht für den Durchschnittsspieler.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass dieses Beispiel völlig unrealistisch ist, jedoch möchte ich damit noch einmal verdeutlichen, dass der Preis der Spiele sehr wohl einen gewissen Einfluss auf das Raubkopieren hat.

Dass sich die Hardware zum abspielen gut verkauft dürfte ja wohl selbstverständlich sein, immerhin hat man den Kaufpreis schon nach einem Spiel wieder drin.

Inwiefern andere Konsolen mit diesem Beispiel etwas zu tun haben sei mal dahingestellt, genauso wie deine angebliche Wiederlegung des Preisarguments.

Und von "Casual Games" scheinst du auch noch nicht sonderlich viel gehört zu haben.

Kleiner Tipp: Mal über den Tellerrand blicken.

Larnak 21 Motivator - P - 26258 - 10. Oktober 2010 - 15:48 #

Ich glaube nicht, dass es möglich ist, entsprechend große Produktionen so billig zu verkaufen, dass Schwarzkopien sich nicht mehr lohnen würden - bei denen fällt dafür schlicht zu viel Aufwand flach.

Denn das Vergünstigen würde effektiv wohl erst spürbar wirken, wenn man wirklich in der gleichen Preiskategorie wie bei Schwarzkopien ist, wenn nicht drunter. Das ist bei großen Projekten nicht machbar fürchte ich.

Ichius 10 Kommunikator - 463 - 10. Oktober 2010 - 16:19 #

Da stimme ich dir voll und ganz zu.

Shatter 09 Triple-Talent - 273 - 10. Oktober 2010 - 16:57 #

Deinen Eingangssatz kann ich jetzt nicht mit dem von mir gesagtem verbinden, auf was bezieht der sich? Dazu find ich es nicht zielführend ständig reales und irreales zu vermischen, dabei gehts um den Preis. (Und auch der Ton driftet langsam ab, muss nicht sein.)

Man kann also nicht von Spielen für einen Euro reden, gleichzeitig den Preis für den "Hack" real lassen. Wir gehen hier von einer Marktsituation aus also ist auch davon auszugehen, dass entsprechende Systeme billiger werden, sollte sie ihren Erfolg bedroht sehen. Aber selbst wenn wir in diesem Beispiel bleiben halte ich deine Ansicht für falsch:

Wenn du die Wahl zwischen 30 Spielen und allen Spielen die in Zukunft erscheinen werden hast, was wäre für dich die wirtschaftlichere Option? Wenn du die Wahl zwischen gezieltem aussuchen und allem mal anspielen mal hast, wofür würdest du dich entscheiden? Wir reden hier ja nicht über eine einmalige Investition in unglaublicher höhe. 30€ (unser angenommener Wert) ist unabhängig der realen Spielepreise nicht sehr hoch.

Dann beziehst du dich auf den Durschnittsspieler, was sehr problematisch ist. Denn was zeichnet den denn aus? Das er wenige Spiele spielt, oder wenig Zeit mit Spielen verbringt? Gehen wir von letzterem aus (was mir logisch erscheint), müsste man zu dem Schluss kommen dass auch dieser von vielen Spielen profitiert. Grade die (nach der von dir getroffenen Annahme) kurzen Gameboyspiele eignen sich doch ideal dafür ständig gewechselt zu werden.

Warum andere Konsolen damit etwas zu tun haben: Weil sie (mMn.) sehr schön zeigen das der reale Preis keinen Einfluss auf das Kopierverhalten hat. Wenn wir absteigend von XBox nach Pc, Wii, Gameboy Apps gehen werden wir feststellen das überall kopiert wird. Insofern halte ich die Unterscheidung nach Qualität auch nicht für sinnvoll, immerhin sinkt ja auch der Preis entsprechend (ohne das die Qualität sinkt, wenn man sich nicht auf die Grafik festlegt). Insofern würde ich durchaus von einem konstanten Gegenwert reden (im Gegensatz zum "Preis").

Der Punkt mit den Casual Games erschließt sich mir nicht, außer das du mir auf unfreundliche Weise was unterstellst. Sie machen natürlich einen Teil der verfügbaren Software aus, was der Punkt jetzt genau sagen soll kann ich aber nur erahnen. Ich versuchs mal: Casual Games sind deiner Meinung nach das bezahlte Geld nicht wert, ergo überteuert, ergo würden reduzierte Preise zu höheren verkäufen führen. Das ist natürlich auch eine Frage der Wertschätzung, womöglich halten "Casuals" (Unwort) solche Spiele garnicht für überteuert wärend sie mit "Core Games" nichts anfangen können.

Vor dem Fazit nochmal eine wichtige Anmerkung: Steigende Verkaufszahlen in Ehren, am Ende zählt der Gewinn. Sinkende Preise sind für die Hersteller nur bei steigendem Gewinn sinnvoll. Ich hoffe hier wurde bisher nicht an einander vorbeigeredet weil das nur implizit gesagt war.

Wenn ich also nun die Preise senke, um wieviel auch immer, werden diejenigen die bereits ein System haben das ihnen das kostenlose Spielen ermöglicht auch weiterhin darauf setzen. Dafür werden schon die Anschaffungskosten sorgen. Diejenigen die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gehen werden sich ebenfalls für die Kopien entscheiden, ich kann einfach keine Zweifel daran sehen (selbst im 30 zu 1 Beispiel, das ja unrealistisch ist). Insofern werden nur diejenigen kaufen, die auch vorher gekauft haben. Womöglich werden diese jetzt mehr kaufen, da gilt es aber den vorhergegangenen Absatz zu beachten.

Ich hoffe jetzt ist klar was ich meine und wie ich es begründe (und ich schreibe extra nicht "das es auch der letzte begriffen hat" weil unpassend und so).

Ichius 10 Kommunikator - 463 - 10. Oktober 2010 - 18:56 #

1.

PS3 und Xbox haben in diesem Beispiel nichts verloren weil es nicht um sie geht. Das ist wie eine Diskussion um die Kosten von Stuttgart 21 und plötzlich fängt einer mit den Flugpreisen an.

2.
Das mit den Spielen für 1€ war ein Beispiel, und mal angenommen (rein theoretisch wie ich jetzt nocheinmal betonen möchte) die Preise von aktuellen DS-Titeln würden auf 1€ reduziert, hätte das wohl kaum automatisch Auswirkungen auf die Kosten für Hardware zum abspielen von Raubkopien.

3.

Nehmen wir mal an, dass in irgendeiner anderen Dimension, in einer weit weit entfernten Galaxie, gibt es DS-Spiele für 1€ und die Hardware zum abspielen von Raubkopien kostet 30€.

Das würde bedeuten:

- Rein rechnerisch müsste man 30 Spielen heruterladen um im positiven Bereich zu sein.

- Für jedes Spiel müsste man einen gewissen Mehraufwand betreiben als beim Kauf von Orginal-Kopien des Spiels.

- Müsste die entsprechende Hardware erstmal gekauft werden, wodurch wiederum ein gewisser Aufwand betrieben werden müsste.

- Das Ganze zum laufen zu bringen würde einen gewissen Aufwand erfordern.

- Gäbe es eine gewisse Chance beim herunterladen dieser Raubkopien erwischt zu werden, was eine saftige Geldstrafe mit sich bringen würde.

- Ggf. moralische Bedenken.

- Ggf andere Dinge die mir jetzt spontan nicht einfallen.
______________________________________________________________

Fazit: Es gibt jetzt schon genug Menschen die durch die genannten Punkte vom Raubkopieren abgehalten werden. Würden die Spiele für 1€ verkauft werden so bin ich mir sicher, würden noch ein paar mehr hinzukommen.

Nochmal: Mir ist völlig klar, dass diese Beispiel völlig fiktiv ist und warscheinlich nicht mal ansatzweiße funktionieren würde, jedoch
wollte ich damit ausschließlich verdeutlichen, dass ein geringerer Preis die Hemmschwelle heben würde.

Dass das an den bereits gekaufen Systeme jedoch nichts ändern würde stimmt wohl, aber zumindest den Neukauf dieser Systeme könnte man damit wohl verhindern.

4.

Mit "Casual-Games" beziehe ich mich auf die Hauptzielgruppe von DS, Wii und co, die ja eher im "Casual"-Bereich angesidelt ist.

Schlusswort:

Ich hoffe ich konnte dir meinen Standpunkt etwas genauer verdeutlichen.

Außerdem möchte ich anmerken, dass ich selbstverständlich weder die Reaktion der potenziellen Käufer, noch der potenziellen Raubkopierer und schon gar nicht die Verkaufsbilanzen vorhersagen kann. Das kann wohl keiner.

PS: Meinen "Ton" bitte ich zu entschuldigen. In so langen Kommentaren und bei einem doch recht schwierigen Thema kann man manchmal etwas ungehalten werden.

Wingz 05 Spieler - 57 - 9. Oktober 2010 - 20:53 #

Ich sehs schon kommen, der 3DS wird auch wieder schnell "geknackt" beim DS hat es auch nicht länger als ca. 1-2 Monate gedauert, bis die "Cracker" es herausgefunden haben. Mein DS verstaubt hier vor sich hin, da es aktuell keine guten Spiele gibt (außer Dragon Quest, wobei mir einfach die Zeit fehlt für so ein Spiel, dann lieber nochmal Ace Attorney od. Prof. Layton)

Green Yoshi 21 Motivator - 25523 - 10. Oktober 2010 - 13:57 #

Handhelds sind scheinbar besonders anfällig für Kopien, sowohl für DS als auch für die PSP wird viel kopiert.
Ist einfach praktischer Dutzende Spiele auf einer SD-Karte zu haben, als die ganzen Module mitzuschleppen.
Hab zwar meine PSP Spiele alle gekauft (DS hab ich nicht), aber sie fast alle als ISO auf den Memory Stick gesaugt (dafür muss man die PSP mit dem Rechner vebinden und aus der UMD eine ISO Datei erstellen), erstens ist das besser für den Akku, zweitens sind dann die Ladezeiten kürzer, drittens können dann die empfindlichen UMDs nicht kaputt gehen (hab schon mehrere Plastikhüllen zerdrückt).
-
Der Hauptgrund für Kopien dürfte aber sein, dass die meisten DS- und PSP-Spiele schlicht keine 40-50 Euro wert sind und wenn das Kopieren so einfach geht, dann machen es die Leute natürlich auch.
-
Wenn Nintendo keine Kopien auf dem 3DS sehen will, müssen sie einfach mehr Geld in einen Schutzmechanismus investieren, ist ja nicht so, dass es unmöglich ist eine Hardware zumindest für die ersten 2-3 Jahre uncrackbar zu machen (siehe PS3).

DELK 16 Übertalent - 5488 - 10. Oktober 2010 - 21:32 #

Wobei die PS3 ja der Witz an der Sache ist. Die einzig unknackbare Konsole... und dann kauft die niemand!!!1! (Und ja, niemand ist natürlich übertrieben, aber gegen die Wii und die X-Box 360 hat die PS3 bei den Verkaufszahlen halt ziemlich verloren).

PARALAX (unregistriert) 11. Oktober 2010 - 22:27 #

Wenn es hier auch nur EINE Person gibt, die noch nie im Leben raubkopierte Spiele gespielt oder genutzt hat, selbst nur zu Testzwecken einschließlich der gesamten Retro-Palette (also auch C64 und Amigatitel, etc.), soll sie sich hier und jetzt melden oder für immer schweigen. Soviel sag ich dazu. Und ich wette, das sich jetzt nichtmal die hochrangigsten Spieleveteranen zu Wort melden würden. ;-)

Wingz 05 Spieler - 57 - 14. Oktober 2010 - 1:15 #

@Paralax:

Ich seh das eher als "natürliche"Handlung, jeder hat schonmal irgendwo eine Raubkopie gespielt/erworben/gesaugt etc. So war es schon immer und es wird auch so bleiben, bis es irgendwann nur noch On-Demand Spiele gibt oder eine andere Lösung. Sei es aktuelle Vollpreisspiele oder Retrospiele, die Sache ist nur ob man "befriedigt" wird oder es eher einen motiviert Raubkopien zu spielen. Ich kenne viele aus meinen Umkreis die X Spiele saugen, aber selten oder oft nicht spielen, sei es Schrotttitel (Larry Magna Cum Laude) oder Top Titel (MW2 etc.), es geht nur darum das Spiel zu haben, egal ob legal erworben oder nicht.
Im Grunde kommt es immer auf die Person an, ob diese den Wert an einen Spiel erkennt. Mag sein das man als Student,Schüler nicht soviel Geld ausgeben kann/will oder wenn ein AAA Titel schon Wochen vorher im Netz ist oder wenn das Spiel so verbuggt ist am Release, das man kein Geld dafür ausgeben will, dann ist der Reiz natürlich gross, sich das Spiel illegal zu beschaffen.
Aber wie gesagt es kommt immer auf die Person die es schätzen ein Spiel zu kaufen und somit die Entwickler zu unterstützen.
Man muss sich nicht schämen wenn man Raubkopien gezockt hat, aber man muss auch bedenken was man für ein Schaden den Entwicklern, Publishern & Spielern anrichtet, nicht als einzelne Person sondern als Masse der Piratie.
Deshalb sage ich auch offen, wer Raubkopien zockt und dem gefällt das Spiel dann kauft es euch als Original, wenns zu teuer ist, dann wartet bis es günstiger geworden ist.

Peace
Soliduz

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