Iron Cross: Neue Erweiterung für Hearts of Iron 2 erhältlich

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8. Oktober 2010 - 15:47 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Unter dem Namen Iron Cross ist ab sofort eine neue Erweiterung für das mittlerweile über fünf Jahre alte Weltkriegs-Globalstrategiespiel Hearts of Iron 2 verfügbar. Sie setzt entweder Hearts of Iron 2 inklusive seiner Erweiterungen bis einschließlich Armageddon (beziehungsweise Hearts of Iron 2 Complete) oder das im Februar diesen Jahres erschienene Arsenal of Democracy voraus. Die Erweiterung kann seit gestern für 9,99€ von Gamersgate bezogen werden. Iron Cross möchte dem Gameplay des altgedienten Hearts of Iron 2 mit folgenden Neuerungen zu neuen Ehren verhelfen:

  • Eine überarbeitete Weltkarte mit über 4000 neuen Provinzen
  • Neue Szenarien und eine erweiterte Spielzeit von 1933 bis 1964
  • Neue Einheiten und Brigaden einschließlich Spezialeinheiten, Infanterie und schwerer Artillerie
  • Neuer Forschungsbaum mit rund 800 Technologien
  • Über 6000 neue Events
  • Verbesserte KI mit zusätzlichen Optionen

Paradox Interactive veröffentlicht unter dem Label "Europa Engine Projects" bereits seit einiger Zeit die Werke der Modder-Gemeinde, die das Niveau von kommerziellen Produkten erreichen. Auch das schon genannte Arsenal of Democracy entstammt einem solchen Modderprojekt. Paradox realisiert damit, welch erheblichen Einfluss solche Arbeiten einer treuen Spielerschaft auf die Lebenszeit eines Spiels haben können. Die Europa Engine wurde schließlich schon von den klassischen Paradox-Spielen vom ersten Europa Universalis über Victoria bis Hearts of Iron 2 verwendet.

Mit der Anmeldung eines Projektes für den kommerziellen Vertrieb bei Paradox können sich Modder Zugang nicht nur zu den Spieldateien, sondern zum Sourcecode der Engine selbst verschaffen -- ohne vertragliche Regelung eine juristische Unmöglichkeit. So können auch Veränderungen des Basisspiels umgesetzt werden, die über die reinen Skriptdateien nur unzureichend oder umständlich zu bewerkstelligen sind. Und die Produkte der Modder finden durchaus ihren Absatz: Bereits jetzt führt Iron Cross die Paradox-eigenen Verkaufscharts an, gefolgt von Arsenal of Democracy. Erst ab Platz drei finden sich momentan die Produkte von Paradox Interactives Hausentwicklern.

Limper 16 Übertalent - P - 5442 - 8. Oktober 2010 - 16:11 #

Interessante News. Ich nehme an die Modder bekommen auch was davon ab?

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 8. Oktober 2010 - 16:19 #

Sicherlich. Sie organisieren sich in Teams, die als Entwicklerstudios unter Paradox als Publisher fungieren. Bei Arsenal of Democracy findest du auf der hiesigen Spieledatenbank zum Beispiel BL-Logic als Entwicklerstudio angegeben -- ein ebensolches Team, bestehend aus im Paradox-Forum aktiven Moddern und Spielern.

Porter 05 Spieler - 2981 - 8. Oktober 2010 - 17:45 #

ja die Mitte des 20. Jahrhunderts ist halt einfach am beliebtesten für Militaristen/Strategie Freunde...
leider ist mir das Spiel viel zu viel zu wenig "Eyecandy"... :)

aber jucken tuts mich ja schon immerwieder einen Zergstaat zur Sklaventreibende-, Faschistenschweineweltmacht auflaufen zu lassen und in friendliche/neutrale Staaten einzumaschieren..., denn ohne das lässt sich keine ordentliche (Angriffs)Kriegsmaschinerie in gang setzen, hab ich mal gelesen...

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 8. Oktober 2010 - 17:53 #

Es gibt einen AAR zur Vanilla-Version von Hearts of Iron 2, in dem jemand das so friedliche Tibet zur Weltmacht gemacht hat. Nach dem Motto: "Heute China, morgen die ganze Welt!" XD
Mit Mods für egal welches Paradox-Spiel ist sowas aber nicht so leicht. Das erste, was Modder mit größeren Projekten machen, ist, das Spiel schwieriger zu gestalten und das sogenannte Blobbing und Blitzing zu vermeiden.

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