Nintendo verliert Visitenkarten von Kunden

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2. Oktober 2010 - 20:54 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Auf einer Nintendo-Konferenz, zu der Presse, Branchen-, und Finanzvertreter geladen waren, sind circa 1.200 Visitenkarten, die Nintendo von den Gästen gesammelt hatte, auf unerklärliche Weise verschwunden. Nintendo bestätigte jetzt den Verlust offiziell und kündigt eine Untersuchung der Sache an. Nun haben sie den Fall publik gemacht, um eventuell Hinweise auf den Verbleib der Karten zu bekommen.

Ihr werdet euch vielleicht Fragen, warum solch Aufhebens um die Sache gemacht wird. In Japan werden Informationen wie Telefonnummern und E-Mail Adressen, die sich üblicherweise auf Visitenkarten befinden, als privat angesehen. Wenn ihr in Japan eine Visitenkarte überreicht bekommt, werden euch damit diese persönlichen Daten anvertraut. Durch den Verlust der Karten durch Nintendo hat die Vertrauenswürdigkeit der Firma einen Knacks erlitten.

Das Unternehmen will für die Zukunft Schritte einleiten, um die Wiederholung eines solchen Vorfalls zu verhindern.

nova 19 Megatalent - P - 14055 - 2. Oktober 2010 - 21:31 #

Passend dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=gCKjctTWIsw

;D

marshel87 16 Übertalent - 5681 - 3. Oktober 2010 - 20:07 #

lol xD
aber wer klaut schon so karten Oo .. irgendwo wird die box schon hingekommen sein

Larnak 21 Motivator - P - 26028 - 2. Oktober 2010 - 21:39 #

Mh, sind Telefonnummer und Emailadresse hierzulande keine privaten Daten? :/
Die Infos kriegen auch nur Leute, die sie kriegen sollen. Gut, fürs Geschäftliche nähme ich dann natürlich Geschäftsanschlüsse, die je nach Branche auch schon mal öffentlich sein können, aber grundsätzlich sind das für mich auch Privatdaten...

PS: "damit, diese" und "Nintendo, hat" sind die Kommata falsch :)

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 2. Oktober 2010 - 22:35 #

Laut unserer Regierung sollten sie es nicht sein ;)

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 3. Oktober 2010 - 1:49 #

Aaaaalter! Wenn Nintendo meine Visitenkarte verlieren würde, würde ich denen eine neue geben!!!111einseinself

Ich verstehe die Japaner zwar nicht, aber es ist immer wieder schön etwas neues über sie zu erfahren.

bersi (unregistriert) 3. Oktober 2010 - 1:58 #

Für den Fall, dass dir dieser Klassiker noch unbekannt sein sollte, verweise ich dich einfach mal an Herrn Golnik bzw. Herrn Barrett. Einfach klasse :)

http://www.thomas-golnik.de/japan/04.html

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 3. Oktober 2010 - 2:30 #

Muhahahahaha!

Was für ein geiles Essay. Selten habe ich so sehr beim lesen gelacht. :D

Loliland 13 Koop-Gamer - 1683 - 3. Oktober 2010 - 17:59 #

Hehe das ist gut :D

llg 13 Koop-Gamer - 1343 - 4. Oktober 2010 - 15:14 #

Man erfährt auch erschreckend viel (mehr, als man wissen möchte) hier:
http://classic.dryang.org/japanese/index.htm

Anonymous (unregistriert) 3. Oktober 2010 - 14:37 #

Ähm, ja, drei Worte: Sack. Reis. Umfallen.

Wen interessiert das? So eine überflüssige News! An der Vertrauenswürdigkeit von Nintendo wird das nichts ändern, auch wenn der Autor das hier mutmaßt.

Olphas 24 Trolljäger - - 48138 - 3. Oktober 2010 - 15:26 #

Das sagst Du. In Japan ist sowas ein handfester Skandal und da Nintendo eine japanische Firma ist, werden sie sich was einfallen lassen müssen, um wie man so schön sagt, ihr Gesicht zu wahren.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 3. Oktober 2010 - 15:46 #

Was für ein überflüssiger Kommentar, zu einer interessanten News.

Makariel 19 Megatalent - P - 14072 - 4. Oktober 2010 - 13:34 #

Ähm, ja, drei Worte: lesen -> denken -> posten

Kann manchmal schwer sein zu verstehen, aber andere Länder haben nunmal andere Sitten und Gebräuche und wenn es um Visitenkarten geht verstehen Japaner keinen Spaß. Wenn man von denen eine Visitenkarte bekommt hat man sie gefälligst mit beiden Händen zu nehmen und für einige Sekunden eingehend zu bewundern, alles andere ist beleidigend oder wird bestenfalls westlicher Überheblichkeit zugeschrieben.

Zeitgeist (unregistriert) 3. Oktober 2010 - 15:23 #

WOW

Vorratsdatenspeicherung (unregistriert) 4. Oktober 2010 - 13:58 #

Immerhin verstehen die Japaner noch etwas von Datenschutz, während man hierzulande an allen Ecken und Enden Politik gegen das friedliche Volk betreibt und es mit Knüppeln, Hochdruckwasser und Tränengas einzuschüchtern versucht. Übrigends: Die CDU plant nun eine "Werbekampagne" für Vorratsdatenspeicherung. Gleich passend zur AKW-Verlängerung, Stuttgart 21 bei gleichzeitiger Einstampfung des Sozialstaates, sonstiger Korruption. An die Finanzpolitik denke ich nun gar nicht. Lang lebe die Diktatur. Aber ich sag euch eins: Der Wind wird sich langsam, aber sicher drehen. Das denkende Volk spürt, dass es verraten und verkauft wird, wenn es so weitergeht wie bisher.

Mr.Yeah (unregistriert) 4. Oktober 2010 - 14:37 #

Unglaublich. Ich versuche mir vorzustellen, wie ein Haufen aus 1200 Visitenkarten aussieht, aber ich krieg's nicht hin. Und so viele in nur einer Konferenz.
Wahrscheinlich ist die Menge für ein Unternehmen wie Nintendo nur Peanuts.
Kann man die Daten, sofern sie gestohlen worden sind, außerhalb von Spam-Mails zu Geld machen?

Soul (unregistriert) 5. Oktober 2010 - 8:03 #

Sehr erfreulich zu sehen, dass es anscheinend doch noch Länder gibt in denen mit den Daten der Leute sehr umsichtig umgegangen wird.
Hier dagegen lebt man ja bald in einem großen Big Brother Haus.

Red237 18 Doppel-Voter - P - 11170 - 5. Oktober 2010 - 12:48 #

Hm... Peinlich... Aber wie meine Vorredner bereits gesagt haben, immer noch kein Vergleich zu Vorkommnissen in Deutschland.

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