Der Move-Controller auf dem Operationstisch

PS3
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Ketzerfreund 5978 EXP - 16 Übertalent,R8,S3,A6
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21. September 2010 - 21:39 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Nach der Markteinführung von Playstation Move am letzten Mittwoch hat iFixit.com nun den Teardown des Controllers vollzogen. Er zeigt sich diesmal erwartungsgemäß wenig spektakulär, wenn auch die Ausstattung des Geräts durch ein paar Überraschungen beeindruckt.

Nach leicht vollzogener Öffnung des Gehäuses zeigen sich zuerst die drei LEDs, die für die Erleuchtung der weichen Plastikkapsel verantwortlich sind. Ob der seitens iFixit geäußerte Wunsch, der Ball wäre aus Glas, hinsichtlich Sicherheit und Gewicht vernünftig ist, kann angezweifelt werden. Die LEDs beherrschen einen 24-Bit-Farbraum und können somit Licht in über 16 Millionen Farben verströmen. Der leuchtende Ball erlaubt der Playstation über die bereits 2007 ohne nennenswerten Erfolg eingeführte Eye-Kamera nicht nur die Unterscheidung verschiedener Spieler. Er kann seine Farbe während eines Spiels ändern, um als zusätzliche Informationsquelle für den Spieler zu dienen, oder sie auch an das Umgebungslicht anpassen, um der Eye-Kamera die optische Ortung zu erleichtern. Anders als die Wii-Fernbedienung, deren X/Y-Position mittels einer Infrarotkamera, einer Sensorleiste mit IR-Emittern und ein wenig Trigonometrie festgestellt wird, verfügt Playstation Move über volle Ortbarkeit im dreidimensionalen Raum. So begnügt sich Move nicht allein damit, die Eye-Kamera die relative Größe des Balls messen zu lassen, um die Entfernung des Controllers vom Bildschirm festzustellen. Ein Blick auf die Rückseite der Hauptplatine offenbart das beeindruckende Paket an Elektronik, das Move erlaubt, jederzeit über den Aufenthaltsort seines Controllers im Bilde zu sein. Neben den von heutigen Smartphones gewohnten Komponenten wie dem ARM-basierten Mikrocontroller, einem Beschleunigungsmesser, einem gyroskopischen Sensor und Bluetooth findet sich dort sogar ein elektronischer Drei-Achsen-Kompass, der dem Controller seine Lage im Erdmagnetfeld meldet.

Wie üblich kommentiert iFixit auch diesmal wieder die Reparierbarkeit des Geräts. Der Lithium-Ionen-Akku, der nur unwesentlich größer als eine AA-Batterie ist und laut Sony für zehn Stunden Strom liefert, läßt sich durch die Steckverbindung zur Hauptplatine leicht auswechseln. Leider sind der Vibrationsmotor, der Mini-USB-Port und die LEDs mit der Hauptplatine verlötet. Immerhin steckt im Kopf des Move-Controllers ein Wärmeleitblech für die LEDs, deren Lebenszeit sich schließlich auch nicht in die Unendlichkeit erstreckt.

Davon, wie sich die verhältnismäßig stattliche Ausstattung des Move-Controllers in der Praxis schlägt, konnten wir uns bereits vor der letzten E3 ein Bild machen.

Gerjet Betker 19 Megatalent - 13638 - 21. September 2010 - 21:47 #

In der Beschreibung der Wii-Mote hast du die HSF-Kamera in derselben vergessen.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 21. September 2010 - 22:05 #

Dabei handelt es sich um eine Infrarotkamera, die IR-Signale von der Sensorleiste empfängt. Ich habe das im Text ein wenig in der Wortwahl präzisiert.

Loliland 13 Koop-Gamer - 1683 - 22. September 2010 - 17:02 #

Schön geschriebener Text deine Zusammenfassung gefiel mir schon beim Ipod gut.:)

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