Prozessor-DLC: Mehr Leistung durch Rubbelkarte

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Dennis Ziesecke 29316 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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19. September 2010 - 11:36 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Neue Spielinhalte per kostenpflichtigem Upgrade freizuschalten ist ein alter Hut. Doch laut Engadget.com bietet Intel entsprechende Funktionen in den USA nun auch bei aktuellen CPUs an, also bei Hardware. Die Funktionsweise ist demnach denkbar einfach: Käufer einer neuen CPU bekommen ein Modell, das um einige Funktionen beschnitten wurde, die sich mittels einer Softwareaktivierung freischalten lassen. Dafür lädt man sich ein entsprechendes Programm bei Intel herunter, gibt einen Freischaltcode ein und entsperrt so den Prozessor. Entsprechende Codes liefert der Einzelhandel in Form von Upgradekarten, die auf der Rückseite einen freizurubbelnden Code enthalten. In US-amerikanischen Best-Buy-Filialen gibt es diese Karten anscheinend bereits zu einem Preis von 50 US-Dollar zu erwerben.

Aktuell lässt sich erst eine CPU freischalten, der Intel Pentium G6951, ein Prozessor aus dem Einstiegssektor. Diese CPU verfügt normalerweise über 3 MB L3-Cache, zwei CPU-Kerne ohne Hyperthreading und 2800 MHz Taktfrequenz. Nach dem Upgrade per Rubbelkarte schaltet Intel ein weiteres Megabyte L3-Cache frei und entsperrt die Funktionen für Hyperthreading, was die CPU in die Nähe des Core-i3 rückt -- ohne ganz dessen Funktionsumfang zu erreichen. Funktionen wie Hyperthreading (um vier statt nur zwei Threads simulatan abarbeiten zu können) und der zusätzliche Cachespeicher sind also bereits in der Hardware vorhanden und nur softwareseitig gesperrt. Für eine erfolgreiche Freischaltung wird neben der passenden CPU auch noch ein spezielles Mainboard von Intel benötigt.

Intel verspricht so für jeden Käufer preiswerte und in den Funktionen auf die eigenen Bedürfnisse angepasste CPUs ohne selbst in zu viele Fertigungslinien investieren zu müssen. CPU-Upgrade ohne Hardwarebastelei klingt für Einsteiger auf den ersten Blick natürlich nicht uninteressant. Allerdings bleibt zu befürchten, dass ein solches Upgrade nicht in allen Punkten positiv für den Kunden ausfallen wird. Das schale Gefühl, eine künstlich gebremste CPU gekauft zu haben, bleibt. Weiterhin bieten sich Intel auf diese Weise viele kundenfeindliche Strategien, die die Softwareindustrie bereits erfolgreich einsetzt: Stichwort Einschränkung der Weiterverkaufsmöglichkeit.

Es stellt sich weiterhin die Frage, wie es um das Verhältnis von Preis und Leistung bestellt ist, wenn für eine CPU, die maximal 100 US-Dollar kostet, ein Freischaltcode für weitere 50 US-Dollar angeboten wird.  Dazu kommt der bei nicht freigeschalteten CPUs unnötig hohe Energiebedarf -- auch gesperrter L3-Cache benötigt aller Wahrscheinlichkeit nach Energie, die erst nach Freischaltung sinnvoll eingesetzt wird.

Wären die Leser von GamersGlobal bereit, für Funktionen zusätzlich zu zahlen, die der Prozessor bereits beherrscht?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 19. September 2010 - 10:08 #

Was kommt als nächstes? Ein Vierkerner, der sich zum Sechskerner freischalten lässt? Ein Prozessor, der im September für 150 Euro angeboten wird, im Oktober dann 140 Euro kostet aber nur noch halb so schnell ist und per 100-Euro-DLC zu einer 150-Euro-CPU freigeschaltet werden kann?

neone 15 Kenner - P - 3155 - 19. September 2010 - 17:59 #

Ich schätze es würden dann bald massig Key-Generatoren im Internet herumschwirren, falls sich das wirklich durchsetzt.

Peter (unregistriert) 19. September 2010 - 20:00 #

Jetzt muss man nur noch die CPU an den Personalausweis oder den Fingerabdruck binden, dann wäre das Problem mit dem Gott verdammten Gebrauchtmark auch endlich Geschichte. Was man da noch an Geld raus holen könnte.

Man könnte sie natürlich aber auch gegen eine monatliche Gebühr von sagen wir mal 12,99 vermieten. Daraus würden sich bestimmt auch ein paar Vorteile ergeben.

fux21 05 Spieler - 47 - 19. September 2010 - 10:19 #

Ich dachte erst es handelt sich um einen Aprilscherz. :D Man könnte das ja auch noch weitertreiben: Zum Beispiel die Kaffeemaschine, die nach Freischaltung auch Espresso zubereiten kann. Oder der Sportwagen, bei dem per Rubbelkarte die künstliche Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben wird.

Aber zurück zum Thema: Ich denke das regelt der Markt selber. Wenn das Preis- / Leistungsverhältnis stimmt, wird es funktionieren.

Punisher 18 Doppel-Voter - P - 12719 - 19. September 2010 - 11:28 #

"Oder der Sportwagen, bei dem per Rubbelkarte die künstliche Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben wird."

Hm, das geht meistens ohne Rubbelkarte - allerdings ists auch nicht ganz günstig, den elektronischen Begrenzer deaktivieren zu lassen ;-)

Orxus 13 Koop-Gamer - 1436 - 19. September 2010 - 10:19 #

nunja ... und dann wundern die sich noch das immer mehr leute versuchen irgendwo geld zu sparen damit man sich solch ein mist noch leisten kann...

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3196 - 19. September 2010 - 10:28 #

Die Ausbeute bei der Prozessorproduktion scheint z.Z. sehr gut zu sein...

Früher hat man solche "DLCs" mit einem Bleistift freigeschaltet. Wer kann sich noch erinnern? ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 19. September 2010 - 10:32 #

Und AMD hat es damals versäumt, Bleistiftmonopolist zu werden ;) .

Dass Intel sehr gute Gewinnspannen bei den CPUs hat ist schon länger so. Im Vergleich zu GPUs sind aktuelle Prozessoren ja Kindergartenorigami und dank noch feineren Herstellungsprozessen auch *noch* preiswerter zu fertigen. Dafür ist der Verkaufspreis einer CPU deutlich höher als der einer GPU - da gibt es genug Spielraum.

Und theoretisch klingt es ja nett - ich kauft mir heute eine preiswerte CPU und wenn ich irgendwann mal z.B. virtualisieren muss kaufe ich mir den Rubbelcode für die entsprechenden Funktionen ohne eine neue CPU anschaffen zu müssen. Unangenehm wird das Gefühl halt erst wenn man bedenkt, dass Intel bei der Produktion dieser unfreigeschalteten CPU die gleichen Kosten hat wie für freigeschaltete - die Gewinnspanne also wahrscheinlich mit jedem "Rubbellos" wahnsinnig nach oben geht.

matthias 12 Trollwächter - 1162 - 19. September 2010 - 12:11 #

eben, darauf wird es ja hinauslaufen. da die kosten identisch sind wird sich auch nichts am verkaufspreis ändern, für das upgrade wird extra abkassiert.

selbst wenn die kosten sinken würden, würden die eher den gewinn nach oben schrauben, als den preis nach unten zu korrigieren. wirkliche konkurrenz ist ja nicht existent.

Vin 18 Doppel-Voter - 11829 - 19. September 2010 - 12:42 #

Wenn du Kosten für die CPU gleich bleiben, kann Intel dann die kastrierten Chips ja auch nicht billiger anbieten. Wenn ein Core iXY jetzt 200 kostet, kann sich Intel es doch nicht leisten, ihn zu beschrenken und für 170€ zu verkaufen, weil es immer Leute gibt, die keine Rubbelkarten kaufen. Also müssen die Preise ja gezwungener Maße steigen. Naja, vielleicht lässt AMD dann ihre CPUs künfitg nurnoch laufen, wenn sie mit dem Master Server verbunden sind...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 19. September 2010 - 13:07 #

Sie könnten bei den momentan sehr hohen Gewinnspannen die CPUs durchaus günstiger anbieten. Werden sie aber nicht, warum auch. Also wird eine CPU die vorher ohne Rubbelkartentechnik 200 gekostet hätte auch später 200 kosten, dann aber für die Vollversion 250 ;) .

estevan2 14 Komm-Experte - 1929 - 19. September 2010 - 10:41 #

Ja das war cool damals :)

Cloud 17 Shapeshifter - 7697 - 19. September 2010 - 10:39 #

Dass sich Intel-Käufer gerne das Geld aus der Tasche ziehen lassen, ist ja nichts neues. Dies ist nur ein weiterer Weg hierzu und wird auch sicher wieder gerne angenommen.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 19. September 2010 - 10:42 #

Wartets ab, in einem Jahrzehnt gibts dann den ganzen Prozessor nur noch als Upgradecode im Netz - und den zugehörigen Crack auch. Und dann werden die oft veralberten Visionäre, die mehr RAM runterladen wollen und glauben, ihr Browser hieße Microsoft, als die Propheten erkannt werden, die sie eigentlich sind.

Olphas 24 Trolljäger - - 46533 - 19. September 2010 - 11:10 #

Ich hab ja bis zuletzt einen Scherz erwartet aber ... das ist es wohl nicht. Aber macht Intel sich da keine Sorgen um die sicher schnell aus dem Boden schießenden "Hardware"-Cracker? Das kann ja nur eine Frage der Zeit sein, bis Leute anfangen, ihre eigenen, gekauften CPUs illegal zu cracken um das zu bekommen, was sie eigentlich gekauft haben. Schräge Story.

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 6727 - 19. September 2010 - 11:21 #

genau das habe ich mir auch gerade gedacht... nach der Win7 Neuinstallation:"Hey, wo ist mein CPU-Update hin?" Intel-Hotline:"Sie müssen einen neue WoW.. ähm CPU Timecard kaufen, damit sie die nächsten 6 Monate eine bessere CPU haben."

Oder der hier: "Mein CPU-Update-Intel-Mega-Account wurde gehackt, was soll ich tun?" Da ergeben sich ganz neue "Möglichkeiten".

rapidthor 14 Komm-Experte - 2668 - 19. September 2010 - 11:41 #

Oder es werden Leute abgemahnt die sich ihre CPU cracken. Das eröffnet ganz neue Einnahmequellen :D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 19. September 2010 - 11:42 #

Ich sehe es schon - Megaupload steigt in den Hardwaremarkt ein. "Intel Core i7 inklusive Crack" :D .

brabangjaderausindien 13 Koop-Gamer - 1449 - 19. September 2010 - 12:01 #

ich warte schon sehnlichst auf die cyrix x86er "cpu of the year" edition. also die edition, die alle dlcs bereits drinnen hat und weniger kostet!

hoschi 13 Koop-Gamer - 1461 - 19. September 2010 - 12:13 #

Klingt erstmal blöd - ist aber an sich einfach nur logisch. Denn oft ist es ja so, dass ein leistungstechnisch schlechteres Gerät aus genau der gleichen Hardware besteht wie das bessere. Beispiel Festplatten: Wenn man sich eine 250GB Platte kauft bekommt man rein Hardwaremäßig gesehen eine 500GB Platte bei der 250GB deaktiviert sind. Grund hierfür: Es ist einfach billiger für den Hersteller.
So gesehen fällt das Ganze ja eher unter "sinnvoles Angebot seitens der Industrie" anstelle "Abzocke", oder?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 19. September 2010 - 12:34 #

Dafür kosten 500er aber auch nur noch 35 Euro und 250er liegen bei 33 Euro ;) .

hoschi 13 Koop-Gamer - 1461 - 19. September 2010 - 13:15 #

ja da hast du recht, der preis bei hdds ist aber wieder ein anderes thema

Anonymous (unregistriert) 19. September 2010 - 12:29 #

klingt meiner Meinung nach unverschämt....wozu Geld für eine kastrierte CPU ausgeben?!

hoschi 13 Koop-Gamer - 1461 - 19. September 2010 - 13:14 #

vielliecht weil du, wenn du eine leistungsschwächer cpu kaufst, "immer" eine kastrierte bessere kaufst???

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50454 - 19. September 2010 - 12:55 #

iss scho widder april ???

Anonymous (unregistriert) 19. September 2010 - 13:22 #

Cool! Endlich gibt es raubkopierte Hardware.

fightermedic (unregistriert) 19. September 2010 - 20:45 #

mehr gibts dazu nicht zu sagen

Thomas Barth 21 Motivator - 26814 - 19. September 2010 - 13:22 #

Sehr geil! Das ganze lässt sich dann hervorragend auf Konsolen ausweiten. Dann kriegen vielleicht irgendwann Xbox Live Platin Kunden die Möglichkeit, das interne DVD-Laufwerk zu einem Blu-Ray Player aufzurüsten. Und wenn man dann Halo 6 spielen möchte, benötige man auch noch das CPU und GPU Upgrade.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 19. September 2010 - 13:25 #

Ich dachte zuerst an die PS3. Für nur 100 Euro Aufpreis lässt sich dann der PS2-Modus wieder freikaufen nachdem er zuvor kostenlos gesperrt wurde.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 10720 - 19. September 2010 - 15:04 #

"kostenlos gesperrt" klingt fast wie eine Serviceleistung.^^

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 19. September 2010 - 15:06 #

So war's geplant ;) . Von Bobby lernen heißt siegen lernen - auch bei Sony.

Kann man unendlich fortführen. "Wir haben ihren Account kostenlos gesperrt, bitte bedanken sie sich unter folgender eMail-Adresse..." :D .

Daikan 09 Triple-Talent - 320 - 19. September 2010 - 13:34 #

Gefällt mir garnicht, wie sich das alles in letzter Zeit mit DLC entwickelt. Schon bei Mafia 2 fand ich es schon ein starkes Stück, aber das hier ist schlägt dem Fass echt den Boden aus ...

Ike 14 Komm-Experte - P - 1860 - 19. September 2010 - 14:28 #

Das is ja wohl... ich muss auch in die "Haben wir April?"-Fraktion. Also, DLC für Spiele, jaja, mies und nervig und warten auf die GOTY-Version sowieso und überhaupt, aber eine HARDWARE mit DLC-Funktion? WTF? o_O Danke, ich bleib bei AMD und hoffe, dass die nicht auch auf den Zug aufspringen.

Imperitum 18 Doppel-Voter - 9390 - 19. September 2010 - 15:22 #

Wenn Intel dies wirklich durchsetzen sollte, wäre das für AMD eine gute Gelegenheit aufzuholen und sich die ganzen verärgerten Intel-Nutzer zu schnappen (Insofern AMD natürlich nicht nachzieht).

Ich persönlich habe die Entwicklung von DLCs bei Videospielen schon von Anfang an sehr skeptisch betrachtet.
Mafia 2 hat dies in meinen Augen derzeit auf die Spitze getrieben.
Wenn jetzt noch die Hardwaresektion mit einem solchen System nachzieht, sehe ich ehrlich schwarz.

Die Produktpalette könnte sich in meinen Augen mit einem solchen System (wie Intel es hier präsentiert) derart unübersichtlich gestalten, dass man letzten Endes nicht mehr weiß welches Hauptprodukt man eigentlich kauft und wie der reelle Preis aussieht.
(Vergleich: Bei der Bahn kann mir aufgrund der tausenden Rabattoptionen auch keiner sagen, was der eigentliche Grundpreis für Ticket XY ist)

Ich für meinen Teil werde diese Entwicklung jedenfalls genau beobachten und je nachdem definitiv auf Hersteller umsteigen, die ein solches System nicht unterstützen.

Maisto 10 Kommunikator - 475 - 19. September 2010 - 18:26 #

Wie kommen Hardware-Hersteller/Entwickler auf solch eine Idee ?:

Intel-Scouts: "Schaut euch mal an was EA, 2K Games und Konsorten machen, die verkaufen einfach Spiele-Häppchen die schon (in der Regel) im fertigen Spiel waren an die treuen Fans und nennen es DLC. Und die meisten dieser Fans sind so blind und kaufen es ! Und dass zu extrem überteuerten Preisen ! Was für eine Geschäftsidee !"
Intel-Bosse: "Klingt ja hervorragend, können WIR, als Hardware-Hersteller, dies nicht auch irgendwie zur Kundenverar... ehm zum Vorteil für den Kunden nutzen ?"
Intel-Scouts: "Hmm nunja es gäbe da diese Möglichkeit unsere neuen CPUs per Freischaltung erst richtig schnell zu machen. Sozusagen ein Glücksspiellos, mal ist vllt ein bisschen mehr Cache drin mal 100 Mhz Takt und vllt auch mal eine Niete ! Und das alles für etwa 50 Dollar ! Wir hätten gedacht diese Idee scheint zu extrem und zu "kundenverarschend" aber wir sollten es dennoch probieren. Es stehen jeden Tag tausende neuer Deppen auf !"
Intel-Bosse: "So machen wir es."

ciao

Maisto

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 19. September 2010 - 19:11 #

Im Serverbereich ist eine solche "Upgradevariante" schon länger üblich. Ich bezweifle aber, dass Intel mit dem aktuellen "Downloade mir ein paar Prozent Leistung"-Versuch weiterkommt. Privatanwender sind .. anders..

Und so wie du es schilderst ist es ja nicht. Die Freischaltcodes offerieren garantierte Verbesserungen. Also "mal ein paar MHz oder auch ein MB Cache" ist nicht. Die Funktionen stecken ja auch alle bereits 100% getestet in den CPUs und müssen eben nur aktiviert werden.

Deady (unregistriert) 19. September 2010 - 18:26 #

Ich hasse diese DLC-S****

Anonymous (unregistriert) 19. September 2010 - 18:40 #

Also das hört sich gut an - Hacker und Cracker werde mir sicherlich bald einen leistungsstarken aber günstigen Rechenkern verschaffen :)

marshel87 16 Übertalent - 5512 - 19. September 2010 - 20:55 #

DAS war auch mein erster Gedanke!

hoschi 13 Koop-Gamer - 1461 - 19. September 2010 - 22:51 #

gibt es schon längst in dem Bereich.
Man konnte zB über Cracks normale Spielegrakas zu CAD Grakas machen, die nichts anderes sind, nur eben für gewisse Dinge "entbremst" werden müssen.

harrypuuter 12 Trollwächter - 1065 - 19. September 2010 - 19:10 #

Bei Software mag ein DLC noch okay sein, aber bei Hardware ?
nein Sorry da hörts auf.
Man weiß dass der Prozessor, den man hat nicht die volle Leistung bringt, weil man nicht genug Geld hat um einen bescheuerten Key einzugeben und das Ding voll auszulasten
Bitte nicht .....

hoschi 13 Koop-Gamer - 1461 - 19. September 2010 - 22:53 #

Aber genau das ist doch schon immer der Fall. Jetzt hat aber man wenigstens die Möglichkeit seine Hardware zu beschleunigen indem man sich nicht für teuers Geld neue Hardware kauft.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 7697 - 19. September 2010 - 21:04 #

Das ist doch Klasse und demnächst gibt es dann das Intel.net oder den Intel-Store in dem man sich einloggen muss, wobei dann Online geprüft wird ob mit dem Account der Prozessor auch so schnell Taktet wie bezahlt wurde. Wenn dann mal die Server überlastet sind, und so die Überprüfung nicht möglich ist (Hallo Ubi$oft!), fahren die eigenen PC kurz in den schlummer Modus runter bis der Server verfügbar wird. Reselling ist natürlich auch verpöhnt da die Hardware an den Account gebunden ist.

Schöne neue Medien Welt! ;)

Pentium Lover (unregistriert) 19. September 2010 - 23:36 #

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es den Slogan "Pentium Inside" (wie auf dem Foto zu sehen) schon länger nicht mehr gibt... wieso nur *grübel* ;-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 20. September 2010 - 0:17 #

Dann darf ich zurück hinweisen, dass es den Slogan sehr wohl noch gibt. Der Pentium ist mittlerweile eher in den Rang eines Celeron gerückt, also als Billigprozessor für Officerechner.

http://www.intel.com/cd/products/services/emea/deu/processors/pentium_dual-core/341209.htm?cid=emea:ggl|processor_de_pent|d5BBBA9|s

Intel nutzt das Pentium-Inside auch aktuell noch für Einstiegs-CPUs.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 20. September 2010 - 10:33 #

Ich warte schon auf die Groups, die den ganzen Kram aushebeln.

Würde ich Intel kaufen...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 31266 - 20. September 2010 - 11:05 #

Die Meldungen werden ja immer schwachsinniger. Erst der "Gag" von GOG und jetzt das hier. Was kommt als nächstes? Grafikkarte zum Download? Immerhin sollen Ati-Treiber bald über Steam kommen...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29316 - 20. September 2010 - 11:10 #

Hey, "das hier" kam vor GOG, sogar CPU-DLC ist also steigerungsfähig :D .

GamingHorror Game Designer - 968 - 20. September 2010 - 11:31 #

Wie wär's denn mit dem Leistungs-Abo?

Für 15€ im Monat kann man sich seine 1-Kern CPU von 1 auf 3 GHz und 4 Kerne hochschalten lassen. Brauch man die Leistung nicht mehr, zahlt man auch nicht mehr. Im Grunde doch fair, oder? Meine Rechenleistung liegt die meiste Zeit lang brach.

Ich sehe, das das momentan noch kontrovers ist. Meiner Einschätzung nach wird das aber kommen, spätestens wenn sich Applikationen ihre Rechenleistung (siehe Onlive usw.) aus dem Internet holen. Dann hat man eine Desktop Applikation, die sich durch zusätzliches, kostenpflichtiges hinzuschalten der Server-Anbindung deutlich beschleunigen lässt. 3DS Max und Maya, sowie Raytracing sehe ich hier als Kandidaten.

Umgekehrt wäre es mir durchaus willkommen, wenn mich andere dafür bezahlen würden das ich meine freie Rechenleistung zur Verfügung stelle. Also nicht nur freiwillig für das analysieren des rauschens im Weltall, in der Hoffnung ein Zeichen von Intelligenz zu entdecken, zu verbraten.

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