US-Gericht untersagt Weiterverkauf gebrauchter Software

Bild von Atomsk
Atomsk 4878 EXP - 16 Übertalent,R8,S3,A8,J8
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtScreenshot-Geselle: Hat 500 Screenshots hochgeladenDiskutierer: Hat 1000 EXP durch Comments erhaltenStar: Hat 1000 Kudos für eigene News/Artikel erhaltenKommentierer: Hat 100 EXP mit Comments verdientVorbild: Hat mindestens 100 Kudos erhalten

14. September 2010 - 6:31

Softwarehersteller dürfen den Weiterverkauf benutzter Software durch den Besitzer untersagen, wenn sie die Lizenzbestimmungen des Produktes entsprechend gestalten, dies bestätigte das neunte Bezirksgericht von San Francisco in einer Berufungsverhandlung. Der Online-Händler Timothy Vernon hatte das Programmpaket AutoCAD Release 14 von einem Architekturbüro erworben und es nach der Benutzung auf ebay zum Verkauf angeboten. Die Lizenzbestimmungen des Herstellers Autodesk untersagten jedoch einen solchen Weiterverkauf, weshalb Vernon vom Hersteller verklagt und das Angebot von ebay gelöscht wurde.

In der Verhandlung berief sich Vernon auf die "First Sale Doctrine", welche in etwa mit dem Erschöpfungsgrundsatz des europäischen Urheberrechts vergleichbar ist und es einem legitimen Besitzer eines rechtlich geschützten Werks erlaubt, es nach Gebrauch an andere weiter zu verkaufen. Das Gericht war jedoch der Ansicht, dass die "First Sale Doctrine" hier nicht als Rechtsgrundlage herangezogen werden könne, da dem Lizenznehmer laut Lizenzbestimmungen des Herstellers ausdrücklich nur der Gebrauch der Software erlaubt gewesen sei. Der Anwalt von Vernon beantragte bereits eine Neuanhörung vor der nächsten Instanz.

Das Urteil wurde von der Software & Information Industry Association, der neben Google, Adobe, McAfee und Oracle auch viele weitere Hersteller angehören, und der Motion Picture Association of America begrüßt. Sollte das Urteil auch von den folgenden Instanzen bestätigt werden, könnte dies starke Auswirkungen auf den amerikanischen Gebrauchtmarkt urheberrechtlich geschützter Werke haben, da die Hersteller von Software einen Weiterverkauf ihrer Produkte in den Lizenzbestimmungen dann generell ausschließen könnten.

neone 15 Kenner - P - 3157 - 14. September 2010 - 2:49 #

Die News speichere ich mir für die Nachwelt ab. Das wird den amerikanischen Markt gehörig umkrempeln... Nach dem Motto: Autsch, meine Rechte wurden gerade beschnitten!

Larnak 21 Motivator - P - 25991 - 14. September 2010 - 3:01 #

Na, da stehen denen ja lustige Jahre bevor. Mal sehen, wie sich das hier in Europa entwickelt: Es wird Zeit, dass die ganzen neuen Vertriebsmöglichkeiten einen vernünftigen rechtlichen Rahmen bekommen und nicht ständig nur in Grauzonen, wie momentan, ablaufen.

Nivek242 14 Komm-Experte - P - 2474 - 14. September 2010 - 6:34 #

Schöne neue Zeit. Ich darf etwas kaufen, und es gehört mir trotzdem nicht :(

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 15:16 #

ich glaube rein rechtlich hat dir software noch nie gehört nach dem kauf. du hast nur die lizenz zur nutzung erworben....falls ich mich irre berichtigt mich.

CH Guerrilla 11 Forenversteher - 732 - 14. September 2010 - 15:57 #

Ja da hast du meiner Meinung nach recht. Bei Windows kauft man sich ja den Lizenzschlüssel welchen man auf bis zu drei Geräten Benutzen kann.

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9900 - 14. September 2010 - 6:40 #

Das kann ja was werden. Bin mal gespannt, welche Nachbeben drauf folgen werden.

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 14. September 2010 - 6:49 #

Die Frage für mich ist hier ob Herr Vernon das Programmpaket nach dem Verkauf hätte weiter nutzen können?
Wenn ja ist es natürlich nur rechtens wie das Gericht entschieden hat, wenn nein kann man sich dann auf jeden Fall darüber streiten.

Wobei es natürlich schlecht ist wenn schon in den Lizensbestimmungen der Weiterverkauf verboten wird. Macht die Argumentation in dem Fall sicher schwierig.

Soul (unregistriert) 14. September 2010 - 6:51 #

Traurige Welt: Man soll am Besten alles kaufen, soll alles hinnehmen und ansonsten die Fresse halten.
Geboren ist der Konsumsklave 2010.

thurius (unregistriert) 14. September 2010 - 7:39 #

das urteil gabs schon früher in deutschlang
LG München (Az.: 7 O 23237/05)
Oracle International Corp. gegen die usedSoft GmbH aus München
und dann noch
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=52877&pos=5&anz=634&Blank=1.pdf
Valve gegen den Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv)

Age 19 Megatalent - P - 13997 - 14. September 2010 - 9:23 #

Valve gegen vzbv ist ganz anders gelagert... aber das weißt du eigentlich... mittlerweile...

SirDalamar 14 Komm-Experte - 2035 - 14. September 2010 - 8:05 #

Ein eindeutig falsches Urteil. Ich weiss gar nicht wo ich damit anfangen soll, "falsch" zu definieren.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95848 - 14. September 2010 - 8:15 #

Wenn sich das durchsetzt, ist es für die Entwickler/Publisher der Spieleindustrie Weihnachten.

Sunturion 09 Triple-Talent - 298 - 14. September 2010 - 8:29 #

Da bin ich mir gar nichtso sicher. Ich denke, es wird bewusster gekauft. Jetzt kauft man sich z.B. einen Shooter von dem man annimmt, dass man ihn in 10-15 Stunden durchgespielt hat (mal angenommen man steht nicht auf Multiplayer). Man weiß, dass wenn man ihn dann gkleich verkauft immer noch einen ganz guten Preis auf dem Gebrauchtmarkt erzielt. Mit dem Geld kann ich dann schon wieder fast das nächste Spiel kaufen.

Wenn die Möglichkeit gebrauchte Spiele zu verkaufen wegfällt, überlege ich es mir mindestens zwei mal welche Software ich mir kaufe. Vorallem wenn ich Schüler oder Azubi etc. bin und nicht gerade in Geld schwimme.

Ich glaube, die Umsätze der Spieleindustrie würden massiv zurückgehen.

Andererseits könnten dann Spiele wieder billiger werden, weil die Nachfrage nicht mehr sdo groß ist. Das ist aber bloß eine Spekulation, für die ich nicht meinen Ar...m verwetten würde.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1332 - 14. September 2010 - 10:45 #

Mal davon abgesehen, dass ich ein Spiel, das gut ist, nicht mehr verkaufe, weil ichs später gern mal wieder spielen würde, denke ich, dass es die Masse an Käufern heutzutage gar nicht juckt... die kauft es trotzdem, und wenns mal schlecht oder blöd ist, oder nicht zu verkaufen geht, dann ist das halt so. Trotzdem wird nicht aufgehört das nächste Produkt, das gerade "IN" ist zu kaufen.
Oder glaubst du, dass alle sich Gedanken drüber machen, wie es mit ihren Rechten aussieht. Liest doch niemand die EULA.

Und wenn die Umsätze zurückgehen, gibts genug Wege für die Industrie, sich die auf anderen Wegen zurückzuholen. Aber die Spiele werden nicht billiger.

Aber ja... wie gesagt, schön wärs ;)

So genug schwarzgemalt.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3290 - 14. September 2010 - 8:33 #

Einfach nichts von Anbietern kaufen, die einen Weiterverkauf verbieten, dann hätte sich so etwas schnell von allein erledigt.

Aber das funktioniert ja nicht, verzichten kann scheinbar kaum jemand. Also in Sachen "Konsumsklave" nicht so laut schreien, ihr legt euch die Ketten schließlich selber um den Hals.

Avrii (unregistriert) 14. September 2010 - 8:43 #

Ja klar und bloß niemals Sex vor der Ehe sonst kommt man net in den Himmel...

Der nächst logische Schritt mMn ist einfach Software/Spiele zur Miete. Dann ist es auch berechtigt das man es nicht weiter verkaufen darf :-)

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3290 - 14. September 2010 - 8:49 #

Bringt eh nichts - das ist Deine Rechtfertigung?

Jeder der so etwas durch Käufe unterstützt ist mit Schuld daran, wenn es am Ende zur Mietsoftware kommt.

bananenboot256 13 Koop-Gamer - 1241 - 14. September 2010 - 9:42 #

Ja, schon. Aber du weißt doch selbst, dass diejeniegen die überhaupt wissen um was es bei DRM, Weiterverkauf (bla bla bla) geht nur Nerds wie wir sind, die täglich auf einer Gamerseite sind.

Daher wird kein "Protest" oder etwas in der Art was bringen. Wer jetzt "Schuld" daran ist lässt sich von mehreren Blickwinkeln aus betrachten. Einerseits natürlich der Käufer, der bewusst Spiele mit solchen Beschränkungen kauft. Auf der anderen Seite (und imho die überwältigende Mehrheit) sind es die unwissenden Käufer, die null Ahnung von der Thematik haben und einfach nur spielen wollen.

Und an dritter Stelle der Pubisher, denn der weiß einfach, dass er sich fast alles erlauben kann, da sich selbst in der heutigen Zeit der Großteil der Käufer nicht informiert.

Im Endeffekt sind es wenige Prozent, die das Spiel nicht kaufen und daher keine Auswirkungen auf den Publisher, auf die Verkäufe haben.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3290 - 14. September 2010 - 10:37 #

Natürlich gibt es die Käufer, die nicht wissen, was sie da alles mit dem Spiel kaufen.
Aber das die „überwältigende Mehrheit“ Spontankäufer sein sollen, bezweifle ich doch stark. Bei Landwirtschaftssimulator 0815 mag das passen, aber nicht bei Titeln für „echte“ Gamer. Die interessieren sich sehr wohl im Vorfeld über anstehende Titel.

Dafür sprechen Indizien, wie z.B. der fehlende Launcher bei Ruse, oder wieder angekündigte dedizierte Server bei CoD. Auch wenn die Hersteller das offiziell natürlich anders begründen. Ich bin mir sicher, wenn die Spieler konsequent kundenunfreundliche Produkte im Regal stehen lassen, können sich solche Praktiken nicht durchsetzen.

Hier wären aber auch die Medien gefragt, solche Produkte endlich kritischer zu bewerten.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1332 - 14. September 2010 - 10:52 #

Die "überwältigende Mehrheit" informiert sich nur in sofern, dass sie weiß: OH, es gibt ein neues CoD, MUSS ICH HABEN. Ich kenns selber aus meinem Bekanntenkreis... früher nie gespielt, weil keine Ahnung von PC, aber heutzutage einfach mal alles kaufen, was als cool gilt. Prima.

Der fehlende Launcher und dedicated Server... Ist doch nur konsequent: Jetzt kann Ubi sagen "Wir gehen doch auf die Community ein." Und wenn nur ein, zwei Boykottierer das nächste CoD kaufen, haben sie was sie wollten.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3290 - 14. September 2010 - 11:02 #

Naja, wenn Ubi ein Spiel ohne DRM veröffentlichen würde – warum sollte man den Laden dann noch meiden? Solche Spiele zu kaufen wäre sogar das richtige Signal. Nachtragend sein bringt niemanden etwas.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1332 - 14. September 2010 - 21:52 #

oh oh oh, Schande über mich, da verwechsle ich doch glatt Ubi mit Activision... Auf jeden Fall ist die Strategie von ihrer Marketing Abteilung doch sowas von durchschaubar... Kurz etwas wieder zurückrudern und dann als "Entgegenkommen" verkaufen, denn die Gruppe der "ernsthaften" Spieler ist (noch) nicht bereit für alles... Dann eben erst in 1, 2 Teilen den Launcher integriert lassen oder Dedis dann für immer rausschmeißen.

Klar, wenn sich denn alles wieder zum Guten wenden würde, wärs Top, aber mal ehrlich: Gewinnoptimierung hat oberste Priorität.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1332 - 14. September 2010 - 10:47 #

signed @ kokojambo.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10801 - 14. September 2010 - 9:50 #

Das sehe ich genauso. Aber "das bringt doch eh nichts" ist nunmal die Rechtfertigung vieler. Das kann man bei jeder Wahl beobachten. Rein von der Logik müssten wir längst von einer linken Partei regiert werden, da ja geradie diejenigen, die kaum etwas haben, seit Jahren immer weniger bekommen (und einen nicht gerade kleinen Anteil an der Bevölkerung stellen). Und man müsste ja eigentlich die wählen, die potenziell dafür sorgen, dass es einem selber besser geht. Da aber gerade unter denen, die solche Dinge betreffen, die faulen Ausreden zum Standardrepertoire gehören, bekommen gerade solche Parteien nicht die ausreichende Anzahl an Stimmen. (Ob eine linke Regierung wünschenswert wäre, bezweifle ich aber stark.)

Es wird aber nie "nur" Mietsoftware geben. Vielleicht kehrt sich das Verhältnis mal um. Dann gibt es die großen Produktionen nicht mehr zu kaufen, sondern nur noch zu mieten. Aber selbst das ist Zukunftsmusik. Nischenmärkte wird es immer geben.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11186 - 14. September 2010 - 10:42 #

Die DLC-Politik macht eindrucksvoll vor, dass sowohl der Verkaufserfolg als auch die Beschwerden riesig sind. Ändert tut sich wegen ersterem nix. Ich glaube nicht daran, dass es sich jetzt plötzlich ändern sollte, nur weil der Weiterverkauf untersagt ist. Dank Steam und Co sind die meisten eh schon dran gewöhnt und/oder nehmen es, wie ich z.B. auch, hier und da bewusst in Kauf.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3290 - 14. September 2010 - 10:55 #

Tja, damit wirst Du (leider) Recht haben.
Wer bei Steam kauft, hat sich mit dem Weiterverkaufsverbot eh längst arrangiert. Würde mich interessieren, wie viele Steam-Kunden unter den Kommentatoren hier sind...

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17193 - 14. September 2010 - 16:51 #

Naja, man sollte aber auch nicht den Fehler begehen und alle Steam-Kunden über einen Kamm scheren.
Ich z.B. habe mir einige Spiele bei Steam gekauft. Aber das sind alles Spiele, bei denen ich auch als normale Ladenversion nicht daran denken würde, sie weiterzuverkaufen.
Weil a) sie entweder MP-fähig sind (L4D, TF2) oder b) preislich zwischen 1 und ~6 Euro lagen, als ich sie gekauft habe (und das trifft auf die meisten meiner Spiele bei Steam zu - nämlich auf alle bis auf die von Gruppe a).

Und ganz abgesehen davon bin ich sowieso niemand, der seine Spiele weiterverkauft (bis auf einige wenige Ausnahmen). Gehöre gleichzeitig aber auch zu der Gruppe von Menschen, die sich extrem selten Spiele zum Neupreis holen... (Ausnahmen wie GT5, Red Faction (ja, Teil 1) sowie Max Payne (auch Teil 1) bestätigen die Regel)

Slomo86 06 Bewerter - 95 - 14. September 2010 - 19:24 #

Stell ich mir auch schwierig vor. Ich kauf ein Spiel, LESE die komplette EULA, stelle fest dass ich es nicht weiterverkaufen darf. Also ab in Laden: Ich will das Spiel zurückgeben, weil ich es nicht weiterverkaufen darf. Antwort: Tut mir leid Sie haben die Verpackung geöffnet, damit ist der Umtausch ausgeschlossen.

Age 19 Megatalent - P - 13997 - 14. September 2010 - 19:45 #

Ein schlaues System oder? :)

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7086 - 14. September 2010 - 8:46 #

Dann müssen die Händler die Ware aber auch bei uns zurücknehmen, wenn man von dieser Klausel erst bei der Installation erfährt. Von daher sehe ich es locker. Entweder ich kaufe eh nur nochVollpreisspiele, die ich sicher länger spiele oder ich haue dem Händler das Ding um die Ohren, wenn der Text nicht auf der Verpackung stand.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 14. September 2010 - 9:07 #

Ich wüsste nicht, was an der gerichtlichen Untersagung zu dieser News anfechtbar wäre:

Üblicherweise wird man beim Kauf von Business-Software auf die Lizenzbestimmungen ausreichend genug hingewiesen. So ist in einigen Fällen auch Weiterverkauf von Software nur unter der Bedingung möglich, dass der neue Nutzer zeitgleich beim Hersteller eine neue Lizenz erwirbt. Dies kann z.b. in Form einer Online-Aktivierung erfolgen.

Bei Software für den Consumer-Markt gibt es sicherlich andere Möglichkeiten, wenn man schon die Ware auf Treu&Glaub kaufen muss um eben nicht erst bei der Installation aufzuwachen - eben wie mein Vorredner Blacksun84 sagt, mit expliziten Hinweis vorne oder hinten auf der Verpackung. Idealerweise eher vorne gleich neben dem USK-Logo.

Gecko 13 Koop-Gamer - 1518 - 14. September 2010 - 9:54 #

An dem Urteil wird man wohl nicht viel rütteln können, da haben sie sich in ihren Lizenzbestimmungen schon gut abgesichert.
Nur jetzt machen sie tatsächlich auch mal davon Gebrauch.

Leider könnte das Ganze zur Auswirkung haben, dass dort nun eine Klagewelle bevorsteht, wenn sich daran nichts mehr ändert.
Schon ganz schön bedenklich, man sollte besser nicht weiter denken, was dies noch auslösen könnte.

Age 19 Megatalent - P - 13997 - 14. September 2010 - 9:58 #

Erstmal abwarten, was in der Revision bei der nächsten Instanz passiert.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8204 - 14. September 2010 - 10:02 #

Na erst mal abwarten was andere Instanzen dazu sagen, vielleicht ist da ja auch ein Richter mit bei, der auch Ahnung von der Materie hat oder ein wenig über den Tellerrand schauen kann.

Wenn es nur noch Ware aus erster Hand zu erwerben gibt, sehe ich das Zeitalter der Boomenden Software-Pyramiden - den Kunde X hat nicht plötzlich mehr Geld zur Verfügung.

Aber vielleicht wirds ja wieder wie in der "guten alten Zeit", als man einen Titel mal 3 Monate spielte und dann erst einen anderen Titel anfasst - ob das den Firmen besser gefällt... Ich glaubs ned so recht.

Vaedian (unregistriert) 14. September 2010 - 10:35 #

Was kommt als nächstes? Einwegautos?

People Can Fly (unregistriert) 14. September 2010 - 10:36 #

Warum soll ich 70 Euro für ein Spiel ausgeben, wenn ich es nicht weiterverkaufen kann und Portale wie Rapidshare und co. sich immer größerer Beliebtheit erfreuen?
Die meisten Spiele sind es eh nicht wert gekauft zu werden, da hab ich dann auch kein schlechtes Gewissen wenn ich sie runterlade.
Auch wenn Moralapostel das natürlich anders sehen, aber wenn ich mich nach denen richten würde, dürft ich als Unverheirateter noch nicht Mal Sex haben.^^

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11186 - 14. September 2010 - 10:44 #

Wenn es dir der Kauf nicht wert ist, wieso willst du es dann trotzdem spielen? Kostengründe, kein Argument, da kannst du auch warten bis es fürn 10er verkauft wird. ;)

People Can Fly (unregistriert) 14. September 2010 - 10:57 #

Moralisch fragwürdige Spiele wie Modern Warfare 2 will ich nicht mit meinem Geld unterstützen.
Die hundertste Fortsetzung will ich auch nicht unbedingt monetär unterstützen, da kauf ich lieber Spiele wie Alan Wake, Enslaved und Little Big Planet 2.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11186 - 14. September 2010 - 11:03 #

Aber konsumieren? :D Die Logik ist ja interessant.

People Can Fly (unregistriert) 14. September 2010 - 11:12 #

Na ja, Privatfernsehen konsumiere ich auch, obwohl ich für den Mist niemals Geld ausgeben würde.^^

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3290 - 14. September 2010 - 11:18 #

Natürlich zahlst Du dafür. Indirekt, sobald Du ein Produkt kaufst, welches dort Werbung schaltet.

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 11:25 #

Bei FIFA 10 gibts auch viel Werbung.^^

Cohen 16 Übertalent - 4496 - 14. September 2010 - 19:04 #

http://art.penny-arcade.com/photos/791728635_VJ8Qa-L.jpg

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1332 - 14. September 2010 - 10:55 #

lol... sex vor der Ehe ist ja soo schlimm.

Aber mal ehrlich: Der Mercedes kostet 70.000 wieso soll ich mir ihn kaufen, wenn ich ihn mir auch klauen kann. Und weil der irgendwann eh in die Werkstatt muss, hab ich auch kein schlechtes Gewissen dabei.
Wenn die Spiele eh scheiße sind, dann spiel sie nicht. Punkt.

People Can Fly (unregistriert) 14. September 2010 - 11:04 #

Was für ein dummes Argument, der Mercedes ist nur ein Mal da.
Wenn ich meinem Nachbar den Mercedes klauen könnte, ohne dass dieser seinen Mercedes verliert oder der Wagen Schaden nimmt, würd ichs machen.
Es gibt keine Knappheit digitaler Güter.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1332 - 14. September 2010 - 21:54 #

Ok, an das hab ich nicht gedacht... Aber trotzdem versteh ich deine Logik nicht... Etwas, das eh nicht unterstützenswert ist zu klauen, ist gut. !?

Doomhammer 11 Forenversteher - 759 - 15. September 2010 - 0:03 #

Danke, das ist genau die Einstellung, die uns diesen ganzen DRM-Schwachsinn eingebracht hat.

Wieso lädt man sich überhaupt ein Spiel herunter, wenn es nicht einmal Wert ist gekauft zu werden? Anscheinend ist es ja doch etwas wert, sonst würdest du es ja nicht spielen wollen.

thurius (unregistriert) 15. September 2010 - 10:04 #

entweder konsumsucht oder eines der pseudogrüde sein handlen zu rechtfertigen

pseudogrüde der sauger
zu teuer
hät ich mir eh nicht gekauft
protest
PC/Konsolenspiele sind Grundbedürfnisse
Rebellion aka Grundgesetz Art 20
Zitat:
Und zum Thema rechtsfreier Raum: 1. gibt es hierzulande Recht und Pflicht auf "Rebellion", wenn die Entwicklung dem allgemeinen Sinne entgegenstehen (aka Demokratie) und 2. werd ich einem Dieb/Betrüger, der mit unlauteren Versprechungen Geld aus der Taschen lockt sicher nicht noch ein weiteres mal meine Tasche öffnen. Unlautere Versprechen sind in dem Zusammenhang mit unfertiger Software, Nichteinhalten von Versprechen (z.B. Left4Dead 1), oder all zu kurz ausfallende Produkte. Immehin kann man bei diesem Produkt nicht von Außen auf den Inhalt schließen, ein Widerruf ist allerdings auch nur selten möglich.

Mein Schluß daraus: wenn das irgendwann so weiter geht, dann werd ich wieder "Raubkopierer" und kauf mir ab und an ein Spiel NACH dem ich es ausgiebig "getestet" hab. Wenn das dazu führt, dass ein zu groß gewordener Markt wieder auf gesund Größe schrumpft, dann ist das in meinen Augen gut.
Zum Thema Rebellion: Der Staat (also wir alle) ist für die Gesetze verantwortlich, die jegliches Handel in ihm ermöglicht, bzw. reguliert. So gesehen reagiert ein Staat auch nur auf "Antrag" seiner Bürger, sprich bei massiven und andauernden Gesetzesverstößen. Das kann das Anketten auf Bahngleisen sein, oder eben auch das nutzen von Kopien auf weiter Front. Nehmen wir mal das Thema Musik: also ich kenne wirklich niemand inkl. meiner Chefs, die nicht schon mal ne CD kopiert, MP3 davon angefertigt, oder sich selber "in dunklen Kanälen" runtergeladen haben. Wenn also solch ein breiter, Bevölkerungsschichten übergreifender Konsens besteht, dass das "okay geht" muss dann nicht die Politik umdenken? Muss dann nicht die Wirtschaft zurückstecken, wenn das Volk in einer Demokratie es anders sieht? /zitat

Es gibt hunderte von Spielen die den USER nichts kosten. Es gibt auch die Möglichkeit alte spiele günstig zu erwerben und zu nutzen.
was ist mit den freeware games oder den browserspielen?
warum muss immer die neusten spiele haben auch wenn man es sich nicht leisten kann?
Wer kopiert sollte schon so ehrlich sein und es nicht rechtfertigen. Ich kann verstehen wenn jemand wenig geld hat. Aber dann sollte man so ehrlich sein und kein game runterladen und wenn man mit der firmenpolitk nicht einverstanden ist dann solle man eben komplett auf das spiel verzichten,vielleicht sollten die menschen die nicht drauf verzichten können zur suchtberatung gehn

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3290 - 15. September 2010 - 10:48 #

Wobei das auch nur die halbe Wahrheit ist. Wurde DRM wegen des Kopierschutzes durchgedrückt? Oder doch eher, weil man damit z.B. den Gebrauchtmarkt abwürgen kann?
Ist ja nicht so, als wenn DRM-geschützte Spiele sicher vor Kopien wären.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95848 - 15. September 2010 - 10:24 #

Der Vergleich hinkt nicht nur, der sitzt schon im Rollstuhl.

Mal abgesehen von den lächerlichen Pseudo-Argumenten, warum man das Raubkopieren rechtfertigt, sich schön redet oder was auch immer:

Wieso verzichten solche Nasen dann nicht einfach mal auf so ein Spiel?

bender79 13 Koop-Gamer - 1381 - 14. September 2010 - 11:03 #

Ordnet euch alle der Profitmaximierung der Konzerne unter!
Jetzt auch per Justiz bestatigt.

Triumph (unregistriert) 14. September 2010 - 11:16 #

Wer gegen Raubkopien ist, muss auch so konsequent sein und gegen Gebrauchtspiele sein.
Das ist scheinbar die Logik der Publisher.
Spiele sind Kulturgut und Kulturgüter sollten jedem zur Verfügung stehen, egal wie viel Geld dieser hat.

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 11:22 #

Quatsch, Spiele sind weder Kultur noch Kunst, sondern Kommerz!
Sie sind nicht lebensnotwendig, wenn sie einem nix wert sind, sollte man sie auch nicht nutzen.
Zur News: Ich denke nicht, dass Businessoftware 1:1 mit Videospielen vergleichbar ist. Allerdings kann man die meisten PC-Spiele bereits heute nicht mehr weiterverkaufen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8204 - 14. September 2010 - 11:39 #

Umgekehrt sind also Kultur und Kunst lebensnotwendig? Herrje müsste ich schon lange Tot sein, so als Kunst & Kulturbanause! ;)

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 23817 - 14. September 2010 - 11:45 #

Es wird aber nicht explizit der Weiterverkauf untersagt - es heisst nur das man nicht automatisch das Recht auf Weiterverkauf hat - und der Hersteller der Software das Einschränken/Eingrenzen kann.

Ist in Deutschland auch nicht anders. Hat das Bundesverfassungsgericht ja entschieden. Als Endkunde besitzt du ja auch nicht die Software - sondern erwirbst einfach nur eine Nutzungslizenz.

VOn daher nicht wirklich neu!

jroger 09 Triple-Talent - 281 - 14. September 2010 - 13:45 #

Wann hat das Bundesverfassungsgericht jemals dazu geurteilt?

Edit: Beim Valve-Urteil des Bundesgerichtshofes war wohl auf der Packung des verkauften Spiels ein Hinweis angebracht, dass man das Produkt online aktivieren muss und den Steam Subscriber's Agreement zustimmt. Das reicht nach Ansicht des BGH aus. Es wurde übrigens geurteilt, dass DVD etc. weiterverkauft werden dürfen, aber die Lizenz trotzdem nur für die erste Aktivierung gilt.

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 12:05 #

Was in der News ziemlich untergeht: Es handelt sich um ein Urteil zu Business-Software. Keine Ahnung, wie die das in den USA handhaben, aber in Deutschland gelten die Bestimmungen zu AGBs gerade nicht oder nur äußerst eingeschränkt im B2B-Bereich. Grundsätzlich können Lizenzbedingungen beliebig ausgestaltet werden und sind dann auch rechtlich bindend. Das Urteil wäre in Deutschland mMn haargenauso ausgefallen. Für den Spielebereich und andere Endkonsumentensoftware hat das aber keine Auswirkungen.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 14. September 2010 - 12:32 #

Auf diesen Sachstand wies ich zuvor auch schon hin.
Ich bin sicherlich kein Rechtsverdreher und auch kein Vertreter von Software-Entwicklern, aber man muss in der heutigen Zeit, wo jeder Zugang zum Internet hat und vieles darüber auch fast ausschliesslich nur noch abgewickelt wird, einiges etwas differenzierter sehen:

Bisher:
- Über dem Onlineweg vertriebene Endbenutzersoftware: Eindeutig pro Urheber
- Endbenutzersoftware, vertrieben auf physikalischen Medien: Tendenziell pro Endbenutzer, da Anwendung von Erschöpfungsgrundsatz

Und zu letzterem gibt es bisher ein eindeutiges Urteil vom BGH bezüglich Half Life 2, was dem Urheber zugesprochen wurde. Tjo! Wat nu?!

Da gibt es also mehrere Streitpunkte, und es lohnt sich in der jetzigen heissen Phase da durchaus auch mal gegen ranzugehen. Und nicht nur zu jammern. Gutes Recht - ja! Aber dann muss man auch sicherstellen, dass man beim Weiterverkauf von Software sich schön als Nutzer wieder abmeldet und damit die Lizenz löscht, so dass der neue Nutzer sich wieder mit der gleichen Lizenz anmelden kann.

Gegen doppeltes Abkassieren kann man, gem. dem heute geltendem Erschöpfungsgrundsatz, den Urheber sicherlich vorm Kadi ziehen.

Und sicherlich darf man dann durchsetzen, dass auf der Verpackung vorne(!!) einen deutlichen Hinweis steht, dass eine lizenzpflichtige Aktivierung nötig ist und diese bei Nichtmehr-Nutzung wieder deaktiviert werden muss.

Corthalion 16 Übertalent - 4765 - 14. September 2010 - 14:07 #

Autsch.

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 14:49 #

Dann könnte man auch keine Spiele mehr aus der Videothek ausleihen und müsste immer die Katze im Sack kaufen. Keine schöne Vorstellung.

Fyyff 11 Forenversteher - 681 - 14. September 2010 - 14:52 #

Bei den Gebrauchtabzochern von Gamestop u.ä. ist vermutlich grad Weltuntergangstimmung. Das ist aber auch so ziemlich das einzig positive an diesem Urteil. :/

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 15:29 #

demnächst darfst du auch dein Auto nicht mehr verkaufen, dann gibts nur noch Neuwagen die man solange behalten muss bis man sie verschrottet.

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 15:30 #

Was passiert eigentlich nach dem Urteil wenn der Softwareinhaber stirbt? Darf die Software weitervererbt werden oder muss sie dann vernichtet werden?

fightermedic (unregistriert) 14. September 2010 - 20:44 #

vernichtet natürlich
wo kämen wir hin wenn man demnächst noch sein eigentum vererben könnte!

DELK 16 Übertalent - 5488 - 14. September 2010 - 23:12 #

Bei der Software, um die es hier geht (die ist nicht billig, da gehts um einige tausend Euro) ist es soweit ich weiß so, dass selbst bei Insolvenz des Käufers die Lizenz wieder eingezogen wird.

Kramer (unregistriert) 14. September 2010 - 16:10 #

Bei Produkten, die man physisch und eben nicht rein digital erwirbt, finde ich Wiederverkaufsverbote völlig unsinnig.

Weil, Beispiel Computerspiel (eines aus der Prä-DRM-Ära ohne Aktivierungszwang und nur einmalig verwendbare DLCs):

Ich besitze ein Computerspiel (DVD-Box, Handbuch, DVD).
Kauf und "Konsumation" ist 5 Jahre her, ich will es nicht mehr spielen, ich will es nicht mehr in meinem Besitz haben. Behalten ist also keine Option.

- In den Abfall damit (blödsinnig, weil es funktioniert ja noch und jemand anderem kann es immer noch nützlich sein/eine Freude bereiten)

(Ich will übrigens nicht wissen, was mit Game-Exemplaren gemacht wird, die die Publisher nicht mehr loswerden, weil die Nachfrage kleiner war als erwartet. Ich wette, da wird zum Teil auch einfach weggeschmissen. Warum nicht verschenken, d.h. abholen lassen durch Interessierte?)

- An jemanden verschenken

- Es weiterverkaufen

Alles kein Problem, die produzierte Ware kann ich weitergeben (gratis oder gegen Geld).

Wenn ich das aber nicht mehr kann, aus welchen Gründen auch immer (Vorschrift der Publisher / Online-Aktivierungszwang / Account-Bindung usw.), dann kann ich so ein Game (sprich Hülle, Handbuch und Disc) nur noch in den Abfall schmeissen. Und das ist ein schlechter Scherz. Vor allem aus Umweltgründen.

Schon klar, dass die Hersteller lieber mehr Verkäufe haben, aber Ware - die produziert wurde (Umwelt!) und eigentlich immer noch funktioniert und weiterverwendet werden kann, bis sie eben physisch mal kaputt ist - für "nur 1x verwendbar" zu erklären, das ist so absurd und dumm, dass es weh tut.

Also wenn schon, dann bitte nur bei rein digitaler erworbener Software. Denn dort wurde, bis auf den Strom beim Bereitstellen und Herunterladen der Software, die Umwelt nicht belastet.

Dort finde ich es auch okay, dass man sein Game nicht weiterverkaufen/weiterverschenken kann, denn bei Singleplayer-Spielen könnte ich sonst das Spiel weiterhin nutzen, obwohl ich die Daten weitergegeben habe.

Ich höre jetzt hier auf. Ich hoffe, man versteht, um was es mir geht. :-)

Suzume 14 Komm-Experte - 1933 - 14. September 2010 - 16:17 #

AutoCAD gehört zum Produktkatalog von Autodesk.
Denen gehört nicht nur 3ds Max und Mudbox sondern mittlerweile auch Maya - alles Programme, die für das Erstellen von 3D-Inhalten für Spiele in der Branche üblicherweise verwendet werden.
Die Lizenzbedingungen von Autodesk waren allerdins schon immer so, dass dem Käufer nur ein Nutzungsrecht an der Software eingeräumt wurde. Daran ist also nichts neu, und das Gerichtsurteil krempelt auch den US-Markt nicht um.
Das wäre dann der Fall, wenn sich das Gericht zugunsten des Beklagten entschieden hätte ... denn dann müsste Autodesk sich endlich seine Lizenz neu stricken. Aber bevor das passiert, friert die Hölle ein - der Staat wird es sich mit so einem finanziellen Big-Player nicht verscherzen wollen.

MichaelK. (unregistriert) 14. September 2010 - 19:33 #

Ok, dann verschenk ich nur noch meine Spiele - wenn mir jemand Geld etwas Geld schenkt ->kein verkauf. ;)

Selbst WENN ich nur ein Nutzungsrecht kaufe, kann ich doch auch das Nutzungsrecht an jemand anderen übertragen. Ist ja bei Filmen und Musik nicht anders.

PARALAX (unregistriert) 14. September 2010 - 20:30 #

Wenn sich das hier durch setzen sollte, werde ich mir keine Spiele mehr zulegen und meine Spielekonsolen nur noch für Emulatoren benutzen. Sprich: XBox 360 und PS3 werden verkauft, einzig die Wii bleibt daheim. Spiel ich eben nur noch Retrospiele.

tobzzzzn 11 Forenversteher - 795 - 14. September 2010 - 21:26 #

Vielleicht sorgt das ja nur dafür, dass die gewerblichen Gebrauchtspielhändler von der Bildfläche verschwinden. Deren fast schon korrupten Ankaufspreise gehören verboten, es ist mir schleierhaft, wer bei diesen Preisen seine Spielperlen überhaupt abgibt.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit