John Romero engagiert sich im Social Gaming

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8. September 2010 - 8:57 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Der berühmte (Doom, Quake) und berüchtigte (Daikatana) Designer John Romero, Gründer und Chef des MMO-Entwicklerstudios Slipgate Ironworks, ist nun auch als Designer in beratender Funktion bei LOLapps, einem Entwickler für Facebook-Apps und -Spiele, tätig.

Die Firma LOLapps war, in Anlehnung an die bekannten "Lolcats" benannt, mit ihren Anwendungen Gift Creator und dem Quiz Creator, die sich durch von Benutzern erstellte Sub-Apps viral verbreiteten, zu weit höheren Benutzerzahlen gekommen, als in Statistiken erfasst wird. Da sie diese Anwendungen nicht unter firmeneigenem Label auf Facebook veröffentlicht hatten, blieben sie von der Konkurrenz unerkannt. So habe sich laut Firmenchef Arjun Sethi bislang auch kein Mitbewerber je direkt gegen LOLapps auf dem Social-Gaming-Markt positioniert. Das habe die Firma in die komfortable Position versetzt, in aller Stille die Spieleentwicklung im eigenen Hause vorantreiben zu können. Mittlerweile ist LOLapps eine der erfolgreichsten Social-Games-Entwicklerfirmen, die von sich behaupten können, unabhängig zu sein.

Nach mehreren Facebook-Spielen im Jahr 2009, darunter das in Kooperation mit Electronic Arts veröffentlichte Band of Brothers, und den beiden Titeln Garden Life und Critter Islands in diesem Jahr hat sich John Romero als beratender Entwickler eines bislang noch unbenannten Spiels zu der Firma gesellt. Er setzt aber seine Arbeit in seinem Entwicklerstudio Slipgate Ironworks bei Gazillion Entertainment fort. Das Studio hatte im Herbst 2009 infolge wirtschaftlicher Probleme unter einigen Entlassungen zu leiden, und es musste die Arbeit an einem 2005 begonnenen und bis dato noch immer nicht mit einem Namen versehenen MMOs mit kleinerem Entwicklerteam fortgesetzt werden. Im letzten Monat ließ Romero jedoch in einem Tweet verlauten, dass man sich wieder nach Programmierern mit Erfahrungen in der Unreal-3-Engine umschaue.

Vaedian (unregistriert) 8. September 2010 - 9:30 #

Was soll man dazu noch sagen, ausser "LOL".

So kann man seine Karriere auch gegen die Wand fahren. Nach dem Daikatana-Debakel wurde es ja merklich still um den größenwahnsinnigen Typen.

Als nächstes kommt dann Daikatana 2 in bunt bei Bigpoint, oder wie?

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 8. September 2010 - 9:38 #

Er ist da ja nur *beratender* Designer. ;] Wobei ich mich frage, was jemand einem bislang doch offenbar klug agierenden Social-Gaming-Startup beibringen könnte, der selbst noch nie was in dem Bereich gemacht hat? Und technisch kommt von ihm ja offenbar auch nichts weiter, wenn das MMO, an dem er hockt, nun offenbar auf der Unreal-3-Engine basieren soll.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 8. September 2010 - 10:04 #

Wieso Karriere an die Wand fahren? Diese Sparte ist eine der gewinnträchtigsten überhaupt. Sich da mit reinzuhängen ist clever.

Loliland 13 Koop-Gamer - 1683 - 8. September 2010 - 17:42 #

Beratender Designer hehe.
"Und da gehört noch ein Skelett hin, ach ja der Brunnen sollte Blut sprühen." :)
Spaß beiseite, ich finde es gut wenn der Mann endlich mal wieder Fuß fasst.

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