GC10: Interview mit Pandora-Entwickler Michael Mrozek

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3. September 2010 - 0:09 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Vor über drei Jahren wurde das Projekt OpenPandora mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine Konsole zu entwickeln, die für jeden Entwickler frei zugänglich und zugleich leistungsfähig ist. Bereits im April 2007 wurde die Community über das geplante Vorhaben in Kenntnis gesetzt, das zwar zunächst allgemeine Skepsis, später aber große Begeisterung hervorrief. Durch von zahlreichen Forenmitgliedern eingebrachten Ideen und Vorschlägen unterstützt, entstand innerhalb weniger Jahre die Pandora, die ihre beiden inoffiziellen Vorgänger dort ergänzen sollte, wo diese eklatante Schwächen aufwiesen. Bereits vor der Veröffentlichung galt sie Kennern als ultimativer Open-Source-Handheld. Im Oktober 2008 konnten Vorbestellungen für die erste Fabrikationsserie aufgegeben werden; es wurden ungefähr 4.000 Exemplare vorbestellt. Die Auslieferung war zunächst für Ende November 2008 geplant, verzögerte sich jedoch aufgrund von Produktionsschwierigkeiten infolge der Finanzkrise. Erst im Mai 2010 konnten die ersten Kunden ihr lang ersehntes Gerät in Empfang nehmen. Damit ist die Pandora die derzeit leistungsstärkste Handheld-Konsole auf dem Markt.

Radio PARALAX traf sich mit einen der Entwickler, Michael Mrozek, am Fachbesuchertag auf der gamescom in Köln und befragte ihn ausführlich über das Gerät sowie die Zukunft des OpenPandora-Projektes. Außerdem konnte ein detaillierter Blick auf den Desktop, Amiga- und Nintendo-64-Emulator sowie einige Systemprogramme geworfen werden.

Viel Spaß beim Anschauen!

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 31. August 2010 - 15:55 #

Habe das Pandora Projekt eine ganze Weile mitverfolgt (eher so zu der Zeit wo man sagen kann, dass der Wiz noch "aktuell" war). Der Wiz hat mich dann auch am meisten angesprochen, meine Bestellung habe ich nach diversen Unklarheiten wieder zurückgenommen. Die Pandora kam und kommt für mich insofern nicht in Frage, da es mir einfach zuviel Gerät für unterwegs ist, andererseits wieder zu kompakt um es als Arbeitsgerät zu verwenden. Trotz alledem ein feines Stück.

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