AMD: Zambezi nun doch nicht mit Sockel AM3 kompatibel

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29. August 2010 - 21:09 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Nach einigen Unklarheiten über die Bulldozer-Prozessoren von AMD und ihre Kompatibilität zu AM3-Sockeln, hat Planet 3Dnow nun direkt bei AMD nachgefragt und einige interessante Informationen bekommen. Laut Planet 3Dnow gibt AMD bekannt, dass die Zambezi-Prozessoren, entgegen vorheriger Angaben, nicht mit Sockel AM3 kompatibel sein werden. Das bedeutet einen Neukauf des Mainboards beim Einsatz dieser CPU. Vorgesehen ist dafür der Sockel AM3+, der allerdings abwärtskompatibel ist, das heißt, er kann mit einer AM3-CPU bestückt werden.

AMD begründet dies damit, dass die geplanten Features der Bulldozer-Familie mit dem Sockel AM3 nicht durchführbar sind und man sich deswegen für den neuen Sockel entscheiden musste, um die maximale Performance der Prozessoren zu erreichen sowie alle Funktionen des Bulldozer zu bieten. Außerdem würde nur eine Minderheit der PC-Nutzer ihr System mit einer neuen CPU aufrüsten, Enthusiasten hingegen -- die laut AMD schon zu AM3-Platinen gegriffen hätten -- würden nicht auf die neuen Funktionen verzichten wollen, die mit AM3+ möglich sind. Es sei aus Zeit- und Kostengründen auch keine AM3-kompatible Variante von Zambezi geplant.

Punisher 19 Megatalent - P - 14041 - 30. August 2010 - 12:08 #

Ich muss sagen - eigentlich egal. Seit ich den direkten Vergleich zwischen einem Phenom II X 4 965 und dem nur ca 50 Euro teureren I5 740 gesehen habe will ich keinen AMD-Chip mehr...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 30. August 2010 - 12:40 #

Es gibt keinen i5-740. Es gibt aber einen i5-750. Vielleicht meinst du den? Der Leistungsunterschied dürfte einem Zocker aber zumindest den Aufpreis (auch für die oft teureren Boards) nicht wert sein. Bei professionellen Anwendungen schaut es da schon wieder anders aus.

Punisher 19 Megatalent - P - 14041 - 30. August 2010 - 16:46 #

Sorry, Tippfehler - du hast natürlich völlig recht, das sollte 750 heissen.

Da ich meinen PC nicht "nur" zum Zocken verwende sondern auch drauf arbeite fällt mir der Performanceunterschied schon recht stark auf - gefühlt würde ich so 20-25% Mehrleistung schätzen. Wie gesagt ein gefühlter Wert - zumindest mir aber das Geld durchaus Wert, bei nem 600 Euro-Rechner sind das nicht mal 10% Mehrkosten.

Bibliothekar 11 Forenversteher - 770 - 31. August 2010 - 8:12 #

Dazu eine Frage: Ich selbst arbeite mit dem PC als Informatiker. Vor alle probiere ich viel mit Virtualisierung. Aber 20% bis 25% unterschied sind das Geld nicht Wert finde ich. Ab 50% werden die Sprünge interessant. Aber dann würde ich mich wiederum für einen AMD 6 Kern entscheiden. Ist natürlich spezifisch für die Arbeit die man macht, aber was arbeitest du das die paar % so interessant sind?

Wiking 10 Kommunikator - 497 - 1. September 2010 - 8:41 #

inb4 photoshop

kukulcan 10 Kommunikator - 377 - 30. August 2010 - 19:15 #

Ich finde das mit den ständig neuen Sockeln nicht gut.
Ich habe seit Jahren nur AMD und erst ein neues Board gekauft wegen DDR3 Speicher.
Wenigstens konnte ich mein altes Board mit dem DDR2 Speicher mit dem gleichen Phenom II X4 965 wie ich ihn habe für meinen Sohn nutzen.
Das würde diesmal nicht funktionieren.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 30. August 2010 - 19:35 #

Ich finde AMD ist sogar noch sehr vorhersehbar was die Sockel angeht. Intel produziert ja offenbar für jede CPU-Generation gleich mehrere Sockel - und wenn nicht das, dann gehen Nachfolge-CPUs nicht weil der Chipsatz nicht mehr unterstützt wird. Bei AMD findest du AM3-Boards mit Nforce5x0-Chipsätzen, die Dinger sind quasi unverändert seit der Vorstellung von AM2 auf dem Markt - biblisch also.

Und immerhin kann man sich beim Release erster AM3+-Boards ein Board kaufen, seine alte CPU nutzen und später aufrüsten. Sockelwechsel sind zwar immer ärgerlich aber technisch eben oft nicht anders realisierbar. AMD wägt da schon ganz gut ab finde ich.

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