THQ: Gebrauchte Spiele sind Betrug am Entwickler (Update)

Bild von Bernd Wener
Bernd Wener 13733 EXP - 19 Megatalent,R10,S10,C10,A10
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Archivar: Hat Stufe 10 der Archivar-Klasse erreichtSilber-Cutter: Hat Stufe 10 der Cutter-Klasse erreichtSilber-Schreiber: Hat Stufe 10 der Schreiber-Klasse erreichtSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreicht

27. August 2010 - 8:34 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Update 24.08.2010 - 21:00 Uhr

THQ hat mittlerweile eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der Danny Bilson, Executive Vice President von THQ, zu den getätigten Aussagen Stellung nimmt. Man wolle auf keinen Fall Käufer von gebrauchten Spielen bestrafen, heißt es dort:

"[...]Für die Tatsache, dass ihnen [den Gebraucht-Käufern] für unseren Premium Online Access Kosten entstehen, schenken wir ihnen neue Download-Inhalte. Das heißt beispielsweise, dass wenn man unser kommendes WWE-Spiel gebraucht erwirbt, erhält man für ca. 10 Dollar nicht nur den besagten Zugang zu sämtlichen Online-Elementen des Spiels, sondern auch das erste DLC-Paket dazu."

Man liefere den Gebraucht-Käufern damit Inhalte, die "[...] ihr Geld tatsächlich um so mehr wert sind." Man wolle sicherstellen, dass die Einnahmen der Spiele auch wirklich an die Entwickler gehen. Denn nur durch Einnahmen könne weiterhin gewährleistet werden, dass man auch weiterhin an Triple-A-Titel arbeiten und sie finanzieren kann.

"Wir möchten dabei jedem gerecht werden, so dass wir es schließlich nur mit zufriedenen Konsumenten zu tun haben – unabhängig davon, ob sie ein neues Spiel oder dessen gebrauchte Version kaufen."

Des Weiteren distanziert sich THQ von den teilweise fälschlich und/oder unvollständig wiedergegebenen Aussagen in den Foren und der Presse.

Ursprüngliche News:

Viele Spiele-Entwickler sehen den Handel mit gebrauchten Spielen kritisch und lassen nichts unversucht, diesen durch Kontenbindung für Online-Funktionen zu verhindern. Alternativ wird mittels beigelegten, einmalig gültigen Codes für zusätzliche Spielinhalte der Weiterverkauf eines Spiels möglichst unattraktiv gestaltet. In der Gaming-Community wird über diese Entwicklung heiß diskutiert. Während die Sammler unter den Spielern damit argumentieren, dass sie ihre Spiele ohnehin nicht weiterverkaufen möchten, boykottieren andere Zocker mit derartigen Maßnahmen ausgestattete Software von vornherein.

Cory Ledesma, Creative Director bei THQ Entertainment, kann die Kritik der Spieler nicht nachvollziehen. In einem Interview gegenüber CVG äußerte er sich wie folgt:

Ich denke nicht, dass wir uns wirklich darüber Gedanken machen sollten, ob Käufer von gebrauchten Spielen sich darüber aufregen, dass Käufer, die das Spiel neu kaufen, alles bekommen. Wenn sich Käufer von gebrauchten Spielen darüber beschweren, dass sie die Online Features nicht bekommen, hege ich keine Sympathie für sie.

Ledesma geht sogar noch weiter und bezeichnet das Kaufen gebrauchter Spiele als Betrug am Entwickler:

Wir hoffen, die Leute verstehen, dass wir betrogen werden, wenn die Spiele gebraucht gekauft werden.
Suzume 14 Komm-Experte - 1937 - 24. August 2010 - 14:51 #

Keine Sympathie für Cory Ledesma - wen? Wer? Wayne.

Mithos (unregistriert) 24. August 2010 - 17:46 #

Wer soll das sein? Der Klang des Namens lässt auf einen Gebrauchtwagen-Verkäufer schließen.

Mithos (unregistriert) 24. August 2010 - 23:07 #

Ah, jetzt erinnere ich mich wieder: Der Typ war damals in der Schule immer mies gelaunt, weil er wieder die alten Klamotten von seinem großen Bruder tragen musste. :-)

thurius (unregistriert) 24. August 2010 - 14:54 #

Der Betrieb von Online-Servern kostet Geld - und und zwar abhängig von der Anzahl der verkauften Spiele und deren durchschnittlicher Onlinezeit pro Spieler. Die Gebühr für die Online-Nutzung ist im Kaufpreis eines Spieles also bereits enthalten. Wird das Spiel weiterverkauft haben Entwickler und Publisher aber keine Einnahmen, müssen aber trotzdem die Kosten für die Online-Nutzung eines weiteren Spielers (oder gar mehrerer bei Wiederverkäufen) tragen.

Es ist also nur legitim, wenn der Publisher für seine erbrachten Leistungen eine Gebühr verlangt. Solange die im Bereich von 5-10 € liegt ist das m.E. OK.

Im übrigen schlägt sich das ja auch im Wiederverkaufspreis eine Spiels nieder. D.h., ein Spiel, welches einen Gebrauchtwert von sagen wir mal 25€ hätte würde bei einer Online-Gebühr von 10€ halt nur noch 15-20€ kosten, wodurch die Online-Gebühr effektiv vermutlich eher vom Verkäufer getragen würde. Die Käufer von Gebrauchtspielen sind davon eher nicht betroffen.
Autohersteller verdienen im Gegensatz zu den Spieleherstellern auch an den Ersatzteilen, Kundendiensten, Reperaturen.
Spielehersteller müssen hier auf DLCs und diese MP-Tickets ausweichen.
Ich finds nicht schön, aber irgendwie verstehe ich die Publisher/Entwickler auch.
top

Sok4R 17 Shapeshifter - P - 6373 - 24. August 2010 - 14:59 #

Wenn mal davon aussgeht, dass die Verkäufer keine Sicherungskopie "ausversehen" behalten ist dein Argument hinfällig, da die Spielerzahl nicht steigt.

Decorus 16 Übertalent - 4278 - 24. August 2010 - 14:59 #

Wenn ich ein Spiel weiterverkaufe, dann kann ich das Spiel und den Onlinemodus nicht mehr benutzen. Die Relation zwischen verkauften Spielen und (möglichen) Onlinenutzern bleibt gleich.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 24. August 2010 - 15:04 #

Sorry, das ist in Utopia vielleicht so... In der Realität kostet der selbe "Dreck" der in 2 Monate mit 10 Mann gebastelt wurde genauso 60€ wie der Multimillionen €uro Titel. Von den Spielen die gar keinen Multiplayer haben oder die Spiele die sich manch einer kauft und never ever den Multiplayer benutzt ganz zu schweigen. Dazu kommt das irgendwann (wenn der Publisher sagt: "So Schnauze voll") die Server weg sind und sowohl der Originalkäufer als auch Gebrauchte nix mehr haben wo sie Online spielen können.

Als Gebrauchtspieler hast du ja auch Nachteile... Du bist nicht im "Trend" und möglicherweise ist der Multiplayer sowieso längst ausgestorben. Es muss doch jedem selbst überlassen sein ob er sein Lebenlang das Ding besitzt oder es nach 14 Tagen abgibt und noch etwas von der Kohle retten möchte, weil der Publisher "Den Himmel auf Erden" versprochen hat aber letztlich doch nur die Gurke der Marke 0815 abgefeuert hat. Es hat ja auch ein Grund, warum man ein Spiel verkauft der über das Stadium "Ich habe es durchgespielt" hinausgeht: Es war mist, es gibt besseres, es ist ALT.

Tristan 11 Forenversteher - 824 - 24. August 2010 - 16:12 #

Zitat: «Der Betrieb von Online-Servern kostet Geld»

Übernimmst du häufiger solche Behauptungen, wo dir Marketingtypen oder Politiker aus reiner Stimmungsmache etwas weissmachen wollen?

Die in der News zitierten Leute wollen auch den Gebrauchthandel von Spielen lahmlegen, die überhaupt kein Online-Element besitzen. Aber dann die Kosten der Server als Argument einbringen...

Oder wie erklärst du dir reine Online-Spiele, die nach dem Erwerb zum üblichen Preis von ca. € 45,- dem Spieler jahrelang kostenfrei das Zocken ermöglichen? Deren Betreiber sagen, der Serverbetrieb verursache keine nennenswerten Kosten, deshalb können sie den Dienst ständig ohne Monatsabo anbieten. Bei einem Online-Rollenspiel! Ist das Hexerei? Wirtschaftlicher Wahnsinn?
Jetzt bringen sie bald ein neues Spiel heraus. Noch besser, noch toller. Und schon wieder ohne Monatsabo - weil es sich in der Vergangenheit schon gut gerechnet hat.

Was ich sagen will: das Serverkostenargument ist totaler Humbug. Die Hersteller wollen einfach, dass jeder sein Spiel original bei ihnen kauft. Kein Gebrauchthandel - und das ist einfach dreist und gegen die Rechtsordnung. Sowas sollte man auf keinen Fall akzeptieren, wenn man noch ein bisschen Mumm in den Knochen hat.

Spot710 05 Spieler - 58 - 24. August 2010 - 18:35 #

Hi!

Das stimmt nicht ganz.
Ich denke du spielst mit deinem Beispiel auf die Firma NC Soft und deren Guild Wars Spiele an, oder?

Wenn das der Fall ist, dann machst du einen Denkfehler.
Denn NC Soft kann sich den "kostenlosen" Betrieb von Servern nur leisten, da sie diesen mit anderen Produkten Querfinanzieren. Somit bieten die das eigentliche Produkt zwar ohne Monatsgebühren an, finanzieren aber die nötige Hardware und die Betriebskosten über andere Projekte und Spiele.

D.h. also, dass sie sehr wohl etwas für die Bereitstellung der Hardware haben wollen, diesen Betrag aber einfach besser verteilen.

Zum Topic:

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann ist dieser Mensch doch ein Angestellter bei THQ, der für die richtige Ausführung der Entwicklung bei WWE Spielen zuständig ist, richtig?
Und er gibt doch, zumindest so gelesen auf einer anderen Seite, nur seine eigene Meinung wieder...
Warum steht dort oben also, dass dies die offizielle Meinung von THQ wäre?

Das habe ich bisher noch nicht verstanden.

Der Mann ist ein simpler Angestellter, kein CEO. Wenn Kotick solche Phrasen schmettert, dann verstehe ich ja den Aufruhr, doch hier war es doch noch irgend ein kleines Lichtlein?

Wäre super wenn mir das mal Jemand erklären könnte.

Gruß,

Rene

Tristan 11 Forenversteher - 824 - 24. August 2010 - 20:40 #

Zitat: "Wenn das der Fall ist, dann machst du einen Denkfehler.
Denn NC Soft kann sich den "kostenlosen" Betrieb von Servern nur leisten, da sie diesen mit anderen Produkten Querfinanzieren. Somit bieten die das eigentliche Produkt zwar ohne Monatsgebühren an, finanzieren aber die nötige Hardware und die Betriebskosten über andere Projekte und Spiele."

Das glaubst du doch selbst nicht. [kopfschüttel] Als ob ncsoft Guild Wars und seinen Serverbetrieb absichtlich Verluste machen lässt. Wenn sich das Modell nicht bewährt hätte, würden sie es kaum sehenden Auges bei GW2 nochmal machen!

Es ist schon erstaunlich, welche abstrusen "Erklärungen" man sich zurechtlegen kann, um sich einzureden, dass diese Servermähr vielleicht doch keine Kundenverhohnepiepelung ist, weil man ja ständig dafür zahlt...

Spot710 05 Spieler - 58 - 25. August 2010 - 6:16 #

Sehr qualifizierte Aussage...

Wie wäre es denn mit konstruktivem und objektiven Dialog anstatt deiner blinden Angstbeisserei?

Gruß,

Rene

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34449 - 25. August 2010 - 7:45 #

Oh, da muss ich ihm aber Recht geben.
Es macht nämlich keinen Sinn ein Produkt zu verkaufen mit dem sich offensichtlich nur Verlust einfahren lässt, der sich durch andere Projekte finanzieren muss. Oder bist du der Meinung NCSoft macht dies aus reiner Nächstenliebe, aus puren Glauben an eine gute Sache für die Fans?

Solch ein Vorgehen mag bei Mammutkonzernen funktionieren, da sie sich langfristig mehr Marktanteile versprechen (z.B. Sonys Spiegelreflexkamerasparte). Auch in anderen Sparten ist dies ein probates Mittel (Drucker, da hier primär an den Tintenpatronen verdient wird). Aber im Falle von NCSoft sehe ich keinen Grund für ein solches Vorgehen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 25. August 2010 - 8:37 #

Ich hab mir auch sagen lassen dass das Battle.Net mit Diablo auch nix gekostet hat - und ja, das war bevor die Ihre Gelddruckmaschinerie (namentlich WoW) am Start hatten.

Macht das Kosten? Bestimmt. Macht man sich eine große Fanbase? Bestimmt.

Man kann halt an den falschen Sachen sparen... Und zu NCSoft - seh ich genauso, wenn GW kein Geld machen würde, wären die Server längst down. Die brauchen eh kleinere Server, weil alles Instanzen sind, eine ganz andere Geschichte wenn es um Persistente Welten geht, wo sich Hinz und Kunz in der Umwelt tummelt.

Spot710 05 Spieler - 58 - 25. August 2010 - 15:42 #

Moinsen!

Ich glaube ihr habt da was falsch verstanden bzw. ich mich nicht klar genug ausgedrückt.

NCSoft macht sicherlich Gewinn mit Guild Wars, sonst würden diese es nicht vertreiben.
Die Betriebskosten werden aber, wie bei den meisten Unternehmen, unabhängig von der Größe, querfinanziert.

D.h., die Kosten für den Betrieb der Server (abhängig von Größe, Nutzlast etc.) werden so verteilt, dass möglichst viele Produkte auf die gleiche Infrastruktur zugreifen können. So finanzieren sich diese aus allen/vielen Titeln von NCSoft und werden gleichzeitig auch von all diesen Titeln genutzt.

Somit minimiert man die Kosten und finanziert seine Infrastruktur quer.

Das hat soweit eigentlich auch nichts mit Guild Wars an sich zu tun, nur wurde das Beispiel ja aufgegriffen.

Wie das jetzt genau bei einzelnen Spielen im Konsolensektor aussieht, dass kann ich nicht sagen.
Das spielt allerdings auch gar keine so große Rolle.
Ich finde es nur schade, dass die Diskussion bzgl. Mehrkosten bei Spielen immer mit dieser "Hysterie" betrieben wird.

Ein wenig mehr Objektivität würde dem ganzen Thema gut tun.

Wie dem auch sei, meine Frage von gestern steht immer noch und keiner hat mir diese bisher beantwortet.... Warum regt ihr euch denn so auf, die Aussage stammt doch von einem simplen Angestellten... Ich meine, die News wurde dahingehend ja auch schon geupdated, aber ein bisschen komisch finde ich diese Reaktionen schon, gerade in Anbetracht des Hintergrundes DIESER News.

In diesem Sinne noch frohes Schaffen!

Rene

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 25. August 2010 - 17:56 #

Ich weiss jetzt zwar nicht, warum du auf Konsolen kommst - aber egal. :) Diablo ist für mich immer noch das Ur-PC Spiel, auch wenn es auf irgendner PS Kiste mal lief.

Zu deiner Frage... Das sollte man eigentlich rauslesen können aus vielen der Kommentare - den wenn man sowas Unkommentiert oder Schulterzuckend einfach fliegen lässt, kommt der Chef von dem Persönchen auf die Idee, "Hey, der Mann hat Recht!". Jetzt aber kommt das Zuckersüsse geblubber es sei nie so gemeint gewesen und das Würstchen sei eben das, ein Würstchen. Sowas benutzt man zB um Stimmungen zu Checken. Der "Betrüger" Spruch von dem Knaben war auch Hysterie - und man sollte Feuer mit Feuer bekämpfen. *flame* :)

Tristan 11 Forenversteher - 824 - 25. August 2010 - 19:09 #

Gut erkannt.

Zunächst eine hanebüchene Behauptung aufstellen. Reaktion abwarten. Wenn die darauf hinweist, wie hanebüchen das ist, erstmal pikiert sein, Unsachlichkeit unterstellen etc.

Dann, falls es halbwegs plausibel von der Gegenseite begründet wird, ist es auf einmal ein Missverständnis.
__________

ncsoft finanziert den Serverbetrieb NICHT quer mit anderen Produkten. Das wäre unlogisch. Es liegt kein Grund vor, dies zu tun. Wer es dennoch sagt, sollte erstmal mit etwas rüberkommen, was diese Annahme zumindest im Ansatz stützt.

Auch müsste erklärt werden, warum es beim kommenden Spiel schon wieder gemacht wird. Diesmal sogar bei einem MMO mit persistenten Welten.

Spot710 05 Spieler - 58 - 25. August 2010 - 20:15 #

Ich schmeiß die Keule jetzt einfach mal zurück.

Und worauf stützt du deine Annahme?

Denn, wie stellst du dir das denn vor? Die werden für Summe x einmal einen Grundstock eigener Hardware gekauft haben. Diese Investition holen Sie mit ihren Spielen wieder rein. D.h., dass Aion, GW und Co. die angeschaffte Hardware finanzieren. Also wird die Hardware und letztendlich auch der Betrieb von allen Produkten finanziert. Korrigiere mich, wenn ich falsch liegen sollte, aber genau das nennt man Querfinanzierung.

Sich für jedes Produkt eine eigene Infrastruktur anzuschaffen macht m.A.n keinen Sinn.

Und wenn ich deinen Post lese, dann hast du viel geschrieben, dabei leider aber wenig gesagt.
Vielleicht möchtest du deine Bauhauptung ja auch mit einer These untermauern.

Gruß,

Rene

Spot710 05 Spieler - 58 - 25. August 2010 - 20:17 #

Okay, finde ich zwar nicht, aber das macht nichts.

Und auf die Konsolen kam ich, da ich nicht weiß wie die Breitstellung seitens Sony und MS läuft, da dort ja die Spiele nicht auf separaten Servern laufen.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2218 - 25. August 2010 - 15:47 #

"Die brauchen eh kleinere Server, weil alles Instanzen sind, eine ganz andere Geschichte wenn es um Persistente Welten geht, wo sich Hinz und Kunz in der Umwelt tummelt."

Aber auch Instanzen laufen auf dem Server ab und nicht lokal !

Decorus 16 Übertalent - 4278 - 25. August 2010 - 15:59 #

Der Rechenaufwand für so etwas ist deutlich geringer als gemeinhin angenommen. Da die Server keine Grafik berechnen müssen und viele nicht-essentielle Berechnungen auf den Client ausgelagert werden (sofern die Sicherheit nicht dagegen spricht) halten sich die Kosten für die Server im Rahmen.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2218 - 25. August 2010 - 16:09 #

Ich bezog mich nur auf das von ihm geschriebene "Kleinere Server" wegen "Instanzen". Die Server müssen für Instanzen genauso schwitzen, da diese auch auf dem Server ablaufen.
Dass die Server sowieso keine Grafikdarstellungen berechnen müssen, ist sowieso klar, das ist Aufgabe der Clients.

Tristan 11 Forenversteher - 824 - 25. August 2010 - 19:01 #

Das stimmt für GW nur bedingt. Klar, in GW1 ist alles instanziert und die Serverbelastung vermutlich gering. Aber es wird aus Sicherheitsgründen nichts wichtiges auf dem Client-Rechner berechnet, die Hardware-Anforderungen an den Spieler sind trotz der auch heute noch netten Grafik minimal.

Aber das wcihtigste ist: in GW2 gibt es persistente Welten und auch das ist dauerhaft abofrei! Es geht also auch bei diesem angeblich erheblich höheren Serveraufwand.

CJK (unregistriert) 25. September 2010 - 12:26 #

Nein, müssen sie eben nicht. Die Berechnungen gehen für instanzierte Welten deutlich schneller, weil sie weniger Faktoren berücksichtigen müssen. Damit ist die Belastung durchaus geringer.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3353 - 24. August 2010 - 17:31 #

Das Deine Logik hinkt, haben meine Vorposter schon beschrieben.

Hinzu kommt, wenn die Hersteller dedizierte MP-Server verweigern und DRM-Server betreiben um die Kunden kontrollieren zu können, darf man sich hinterher nicht über die Betriebskosten beschweren.

DRM freie Spiele und dedizierte Server wären eine ganz einfache Lösung.

Decorus 16 Übertalent - 4278 - 24. August 2010 - 14:55 #

Ich werde beim nächsten Mal, wenn ich gebrauchte Filme/Spiele kaufe, eine Kerze für die notleidenden Publisher anzünden.

fightermedic (unregistriert) 24. August 2010 - 19:35 #

friede iheren armen seelen

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 24. August 2010 - 14:56 #

Genau und verdammt noch gleich die Auto-Gebrauchtwagen Verkäufer, Second Hand Baby-Wäsche, Waschmaschinen, Fernseher, Handys, (insert any buyed stuff)... Pöse, Pöse, Menschenkinder!

Nicht denken, nur Quartalszahlen im Kopp haben... Blub.

Sok4R 17 Shapeshifter - P - 6373 - 24. August 2010 - 14:57 #

Ich gehöre jetzt auch zur Sammlerfraktion und mich stören die meisten Sachen nicht übermäßig, aber diese Aussage ist schon sehr dreist. Von Betrug zu sprechen ist gerade zu absurd, da gerade in Deutschland das Wiederverkaufs-Recht fest verankert ist (wie das in den USA aussieht weis ich nicht, bin da schon einigemale überrascht worden, was da alles zulässig ist)

Warum der Gebrauchtmarkt eingeschränkt wird bzw versucht wird, ihn auszutrockenen: Zwar verdient der Publisher an Gebrauchtläufen auch nichts, aber im Gegensatz zu notorischen Schwarzkopierern, die sowieso nichts zahlen, sind Gebrauchtkäufer bereit Geld für ein Spiel hinzulegen. Die lassen sich viel eher zum Neukauf bringen als die, die grundsätzlich nichts für Spiele bezahlen.

Michl Popichl 24 Trolljäger - 51393 - 25. August 2010 - 7:05 #

dazu sag ich nur, ich sammel auch, aber ich seh nicht mehr ein das ich den vollen preiß bezahle, ich hol mir die spiele halt einfach ein halbes jahr später denn dann sind sie meistens um die hälfte billiger, iss das jetzt auch betrug am hersteller ? ich find die diskusion fürn arsch, wer sich ein spiel gebraucht kauft würde sich dieses spiel nie zum vollen preiß kaufen, so sehe ich das zumindest.

thurius (unregistriert) 24. August 2010 - 15:02 #

"Second Hand Baby-Wäsche, Waschmaschinen, Fernseher"
dafür hast du bei Second Hand wäsche/elekro keine anrecht auf gewährleistung/kostenloser austausch/reparatur also hinkt dieser vergleich

bei multiplayerspielen muss man server stellen ,die wartung erforndern und der traffic muss auch jemand bezahlen

"Zwar verdient der Publisher an Gebrauchtläufen auch nichts, aber im Gegensatz zu notorischen Schwarzkopierern, die sowieso nichts zahlen, sind Gebrauchtkäufer bereit Geld für ein Spiel hinzulegen."

es machen aber gerade shops wie gamestop sehr viel gewinn mit Gebrauchtspielen

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 24. August 2010 - 15:10 #

Ich hab auch als Gebrauchtspieler null Rechte - Server sind aus? Pech gehabt! Bug im Spiel? Pech gehabt!

So groß hinkt der Vergleich nicht.

Das Thema Serverkosten muss man pro Spiel sehen - das kannst du nicht generell da rein Pfeffern. Es gibt genug Spiele die machen aus DIR den Host und die anderen Joinen auf deine Maschine. Serverkosten, null!

Und selbst wenn es Serverkosten gibt:

Was passiert mit einem Multiplayer Titel, den keiner spielt, wo das Matchfinding ne halbe Stunde dauert, weil keiner da ist? Der Titel stirbt! Lieber hab ich einen Server mit vielen Spielern von denen 80% mit gebrauchten dabei sind als nur die im letzten Monat hinzugekommenen 20% Männekens. So kann man wenigstens beim nächsten DLC/neuen Titel auf mehr Verkäufe hoffen.

Decorus 16 Übertalent - 4278 - 24. August 2010 - 15:10 #

Woher kommt die Annahme, es gäbe kein Recht auf Gewährleistung bei gebrauchten Waren?

thurius (unregistriert) 24. August 2010 - 15:18 #

Gebrauchtwaren: Die zweijährige Gewährleistung ist jetzt auch bei gebrauchten Waren einzuhalten. Die Ausnahmen: Gewerbliche Verkäufer können diese Frist auf ein Jahr herabsetzen (z.B. beim Gebrauchtwagenkauf) und bei privaten Second Hand-Geschäften kann die Gewährleistung vertraglich ganz ausgeschlossen werden.

Decorus 16 Übertalent - 4278 - 24. August 2010 - 15:24 #

Korrekt, aber das ist dann schon etwas ganz anderes als:
"dafür hast du bei Second Hand wäsche/elekro keine anrecht auf gewährleistung/kostenloser austausch/reparatur also hinkt dieser vergleich"
Ausserdem kann dir das doch egal sein, denn Gewährleistungsanspruch hat man gegenüber dem Verkäufer und nicht gegenüber dem Hersteller.

bersi (unregistriert) 24. August 2010 - 15:15 #

"bei multiplayerspielen muss man server stellen ,die wartung erforndern und der traffic muss auch jemand bezahlen"

Es gibt so eine Erfindung die nennt sich dedicated Server. Gibt sogar Spiele, die erlauben es den Spielern diese selbst aufzusetzen und somit die Kosten für die Server selber zu tragen. Zumindest erzählt man sich so etwas auf der großen Datenautobahn. ;)

Aber hast natürlich Recht. Wenn Entwickler oder Publisher der Meinung sind Spiele nur noch mit nervigen Matchmakingsystemen auszurüsten um dann unter dem Deckmantel "Wir müssen ja die Server warten" ihre Kunden als Betrüger abzustempeln, selbst wenn sie Geld für ihr Produkt zahlen, ist so ein albernes Verhalten natürlich gerechtfertigt.

Suzume 14 Komm-Experte - 1937 - 24. August 2010 - 17:49 #

Die Matchmaking-Systeme haben einen psychologischen Grund:
Der Spieler "lernt", dass der Hersteller des Spiels für die Konnektivität sorgt. Weiterhin wird der Spieler an die jeweilige Plattform gebunden - er bewegt sich also innerhalb der "Produktwolke" des Herstellers... und lässt so eher sein Geld dort für neue Spiele oder Zusatzinhalte.
Natürlich ist es auch bedeutend einfacher, sich nicht selbst um das Aufsetzen eines dedizierten Servers kümmern zu müssen.
Wer die frühen Jahre der Ego-Shooter mitgemacht hat weiß, wie schwierig es teilweise war, einen Clan am laufen zu halten:
- Website admnistrieren
- Events organisieren (Wars, Friendly Matches etc.)
- Servergebühren eintreiben
- Mitglieder anwerben
- Streitigkeiten schlichten
- u.v.m

Durch die heutigen Maßnahmen sind die Online-Spielerzahlen wahrscheinlich bedeutend größer als zu vergangenen, "nerdigeren" Zeiten.
Aber damit einher geht eben auch der Verlust individueller Freiheit - sowohl die fragwürdige Freiheit, seinen Server Flak 88 zu nennen und mit zweifelhaften Mods zu bestücken als auch die Freiheit, selbst für den Fortbestand eines Lieblingsspiels zu sorgen.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3353 - 24. August 2010 - 18:05 #

Die sinnvollste Variante wäre doch, dedizierte Server optional anzubieten. Die bequemen Spieler nutzen die (kostenpflichtigen?) Server des Herstellers, die anderen kümmern sich selber darum.

Freiheit für die einen, Bequemlichkeit für die anderen.

Suzume 14 Komm-Experte - 1937 - 24. August 2010 - 18:34 #

Das wäre natürlich ideal. Aber der aktuelle generelle Trend zu geschlossenen Communities (Youtube, Facebook, Appstore usw.) scheint dieses Szenario auszuklammern.
Ein interessantes Essay über einen "Wired" Artikel zu diesem Thema (nicht direkt auf Spiele bezogen aber durchaus darauf anwendbar) findet sich hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,712637,00.html

bersi (unregistriert) 25. August 2010 - 13:57 #

Siehe Left 4 Dead :)

Sok4R 17 Shapeshifter - P - 6373 - 24. August 2010 - 17:58 #

Zitat: "es machen aber gerade shops wie gamestop sehr viel gewinn mit Gebrauchtspielen"

Gamestop vielleicht, aber THQ wird davon nichts sehen - und wenn Gamestop damit gewinnen macht ist das dem Publisher egal bzw er kommt da eh nicht ran.

Tr1nity 28 Endgamer - 101244 - 24. August 2010 - 15:05 #

Ja nee is klar. Und z.B. jeder Gebrauchtwagenkauf ist ein Betrug an die Autohersteller.

Farang 14 Komm-Experte - 2465 - 24. August 2010 - 15:07 #

Gibt auch ein Betrug am Käufer....Spiel für teuer Geld im Laden stellen und dann mit DLCs einfach weiter machen....

Stefan1904 30 Pro-Gamer - P - 128500 - 24. August 2010 - 15:21 #

Eure Vergleiche hinken: Gebrauchte Autos etc. verschleißen und haben eine begrenzte Lebensdauer.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 24. August 2010 - 15:28 #

Spiele veralten, werden subjektiv hässlich und bei Multiplayertiteln tummeln sich immer weniger Leute auf dem Server. Dazu kommt, dass die Kalkulation der Publisher ja trotzdem die gleiche bleiben kann: Angenommen ich kaufe mir Multiplayerspiel AAA und spiele es einen Monat bis ich es verkaufe. Der Käufer spielt es auch einen Monat und verkauft es weiter - jetzt haben drei Leute das Spiel genutzt und trotzdem war immer nur ein Spieler mit meinem ehemaligen Spiel gleichzeitig auf dem Server.

So langsam wird mir die ganze Branche hochgradig unsympatisch.

Stefan1904 30 Pro-Gamer - P - 128500 - 24. August 2010 - 15:42 #

Wenn ich ein Multiplayer-Spiel verkaufe, bin ich wohl nicht mehr daran interessiert, es zu spielen und bin nicht mehr auf dem Server. Kann ich es verkaufen, ist der Käufer aber für eine gewisse Zeit auf dem Server usw.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 24. August 2010 - 15:55 #

Klar. Aber wäre ich weiterhin interessiert und hätte es gespielt wäre ich auch auf dem Server. Wo ist da der Verlust?

Decorus 16 Übertalent - 4278 - 24. August 2010 - 15:28 #

Filme auf Blu-ray/DVD aber nicht, naja zumindest wenn man damit entsprechend umgeht.
Spiele haben auch eine begrenzte Lebensdauer. Ohne Einsatz von Emulatoren kannst du viele alte Spiele garnicht mehr spielen.
Was bei einem Auto die Reperatur ist beim Spiel der Programmierer, der dir Emulator und Patches zur Verfügung stellt. Der Unterschied ist, letztere machen das häufig als Hobby und stellen es kostenfrei zur Verfügung.

fragpad 13 Koop-Gamer - P - 1525 - 24. August 2010 - 15:39 #

Der Vergleich dieses "Creativ-Director" hinkt ebenso -
Betrug ist eine schwere Straftat(bis 5 Jahre Bau) und der Erwerb(!!!) eines gebrauchten Computerspiels ist also ebenso eine schwere Straftat ???
Das der Mann sauer ist, daß er immer noch keine xyz Millionen aufm Konto hat versteh ich ja. Aber solch ein Tonfall gegenüber seinen potentiellen Kunden, das nenne ich Dummheit.

Stefan1904 30 Pro-Gamer - P - 128500 - 24. August 2010 - 15:44 #

Er hat im Original "Cheating" gesagt, was zwar auch "betrügen" heißt, aber nicht mit dem von dir genannten Betrug gleichzusetzen ist.

fragpad 13 Koop-Gamer - P - 1525 - 24. August 2010 - 16:19 #

Ok, welche Übersetzung den sonst? Mogeln ? Täuschen ?
Sorry, aber für mein Sprachverständnis läuft in diesem Zusammenhang ein "cheating" auf betrügen hinaus. In einem offiziellen Interview sollte er sich schlicht nicht so aus dem Fenster lehnen, man sieht ja mit welcher Begeisterung das aufgenommen wird ;)

Cornerstone 14 Komm-Experte - 1850 - 24. August 2010 - 15:25 #

<3 bersi :D

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 24. August 2010 - 15:53 #

Ich hätte mal ne Frage an Herrn Cory Ledesma:
Was mache ich den dann mit meinen Alten Spielen oder Games die mir nicht mehr gefallen? Einfach in den Hausmüll werfen? Das wäre besser?!?!

Ja ne, is klar! Der Typ ist doch schon lange Hirntod!

Stefan1904 30 Pro-Gamer - P - 128500 - 24. August 2010 - 15:58 #

Ich finde es erstaunlich, wie sich alle über eine Aussage von jemandem aufregen, der bei THQ keine führende Position besitzt.

Green Yoshi 21 Motivator - 25375 - 24. August 2010 - 16:36 #

Die Aussage passt aber perfekt zur Unternehmenspolitik von THQ, siehe UFC 2010.

fightermedic (unregistriert) 24. August 2010 - 19:40 #

ja die leute hier regen sich wohl mehr generell über die einstellung der pblisher (und zurecht) auf als über den typen da jetzt speziell

thurius (unregistriert) 24. August 2010 - 16:00 #

Die Gebrauchtwagenkäufe machen der KFZ Industrie durchaus zu schaffen, solltest mal ein Wirtschaftsblatt lesen, Neuwagenkäufe in der Rezession, Gebrauchtwagenbranche boomt, aber gottseidank kauft man das Auto als Ware und nicht ein Nutzungsrecht daran.
Warum wohl im 21. Jahrhundert bei einem Neuwagen nach 10 Jahren die Reperaturkosten den Restwert übersteigen anfangen, und die Summe der Ersatzteile ein zigfaches mehr kostet als das gesamte Fahrzeug.

Da regt sich keiner so auf, wie wenn ein Publisher die Kosten zum Erhalt der Multiplayerserver senken will
Und wie gesagt, es geht in dem Ursprungsartikel um den Erhalt der Multiplayer parts und "Cheat" als Anzlizismus bedeutet durchaus etwas anderes als "cheat" als englisches Wort.

Aber so wie die News verfasst sind, bringen sie genau die Leute in Blutrage und zum posten, die am wenigsten dazu geeignet sind.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7810 - 24. August 2010 - 16:02 #

Bücher, BluRays und DVDs, die weiterverkauft werden, sind auch kein Betrug am Autor, Regisseur, Schauspieler, etc. Einfach total schwachsinnige Aussage, es geht hier allein um Profitgier, nichts weiter.

bolle 17 Shapeshifter - 7614 - 24. August 2010 - 16:02 #

Finde die Diskussion immer wieder interessant. Ist ein Spiel ein Ding wie ein Tisch, oder eher eine Dienstleistung wie ein Kinofilm? Gibt für beides Argumente. Ich persönlich tendiere in Richtung Dienstleistung, von daher geb ich dem Herrn von THQ irgendwo Recht.

Und ebenfalls interessant: Wieso regt sich da bei Büchern keiner auf?
Die sind im Grunde genommen das Selbe, ein Datenträger, auf dem Unterhaltung als geistiges Eigentum gespeichert ist und verkauft wird. Und die werden verkauft, verliehen und so weiter ohne dass ein Verleger auf die Idee kommen könnte das zu kritisieren.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 24. August 2010 - 16:05 #

Eine Kinokarte kann ich aber nur einmal nutzen und dann nicht gebraucht verkaufen ;) . Wenn ich aber ein Kinoabo haben sollte und nach einem Monat merke, dass ich die kommenden 11 Monate keine Lust mehr auf Kino haben werde - ist es dann Betrug am Kinobetreiber wenn ich das Abo verkaufen würde?

bersi (unregistriert) 24. August 2010 - 16:30 #

Nein definitv nicht, da das Unternehmen für ein Produkt einmal entlohnt wurde. Es nutzt weiterhin nur eine Person das Abo.

Man kann jetzt zwar argumentieren, dass der Gebrauchtkäufer kein "eigenes" Kinoabo abschließt und somit kein zweites Abo verkauft wird, aber man weiß nicht, ob der Gebrauchtkäufer überhaupt ein Abo für 12 Monate für den vollen Preis abgeschlossen hätte.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 24. August 2010 - 16:36 #

Und ebenso beim Multiplayerspiel. Der Publisher wurde einmal entlohnt, es nutzt immer nur eine Person den Server, der Gebrauchtkäufer hätte höchstwahrscheinlich ohne die Möglichkeit des Gebrauchtkaufes nie das Spiel gekauft und dem Publisher sind irgendwie auch keine zusätzlichen Kosten entstanden.

bersi (unregistriert) 24. August 2010 - 19:09 #

genau das will ich damit sagen :)

LivingC 13 Koop-Gamer - 1708 - 25. August 2010 - 10:12 #

Dies ist in der Tat eine interessante Fragestellung.
Ist ein Spiel eine Ware, Dienstleistung oder beides. Ich behauptet, ein Spiel kann alle drei Formen annehmen.
Spiel als Ware: Spiele, die keine spiel-entscheidende Elemente über Onlinedienste des Publishers beziehen. Bsp: Online-Ranking, Online-Check nach Updates.
Spiel als Ware und Dienstleistung: Dienste, die ein Teil des Spiels mit Onlinediensten des Publishers benutzen. Bsp: Matchmaking über den Publisher, Multiplayer-Modus über den Publisher
Spiel als Dienstleistung: Dieste, die elementare Spielelemente über die Onlinedienste des Publishers beziehen. BSP: MMORPG

Ich finde, dass alle Spiele auch als Gebrauchtspiele verkauft werden sollten. Wenn wir auf die klassische Warenwelt schauen, gibt es dort Waren, die mit Dienstleistungen verknüpft sind. Wenn ich mir beim Neuwagenkauf eine Garantieverlängerung hole, dann das Auto innerhalb der Garantieverlängerung verkaufe, dann gilt die Garantieverlängerung auch für den Käufer des Gebrauchswagen.

Für mich haben die Publisher nur schlecht geplant.
Ich stelle mal die Frage in den Raum, wieviel Serverkosten für einen Egoshooter anfallen, der
in den ersten 6 Monaten 10.000 Nutzer,
in den nächsten 6 Monaten 7000 Nutzer,
im nächsten Jahr 2000 Nutzer,
im nächsten Jahr 300 Nutzer,
im nächsten 5 Jahren 100 Nutzer
gleichzeitig beherbergt.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 24. August 2010 - 16:12 #

Es nervt halt irgendwie dieses Bashing. Wenn einen die Digitalen Einwanderer einen Potentiellen Killer, angehenden Amokläufer mit einem Sozialverhalten eines Psychopathen, Cola & Fritten als Grundnahrungsmittel vertilger, etc. & cokg ans Bein heften und jetzt bin ich auch noch ein Betrüger? Herje, wann kommt endlich das Digitale Woodstock? Geht einen ja auf den Keks, diese Nixblicker.

Green Yoshi 21 Motivator - 25375 - 24. August 2010 - 16:32 #

Die Dreistigkeit der Publisher, Gebrauchkäufer in ein schlechtes Licht zu rücken, scheint keine Grenzen mehr zu kennen.
Ich werde in Zukunft Spiele von THQ, wenn sie mich interessieren, absichtlich als Gebrauchtware kaufen.
Die Musikindustrie musste es ja auch erst auf die harte Tour lernen, dass sich Musik-CDs ohne DRM-Scheiß besser verkaufen als CDs mit Kopierschutz.

Liam 13 Koop-Gamer - 1231 - 24. August 2010 - 16:56 #

Wobei man natürlich auch sehen muß, dass vermutlich nicht die Leute gemeint sind, die ein Spiel nach 6 Monaten verkaufen um noch was vom Geld rauszuholen, sondern das geht wohl eher an die professionellen Reseller ala Gamestop, die schon sehr kurz nach erscheinen Spiele gebraucht leicht vergünstigt wiederverkaufen und die extrem wichtigen Verkaufszahlen im ersten Monat ruinieren. Wenn ich ein Spiel 2 Millionen mal verkaufen muss um die Entwicklung rauszuholen und dank gebraucht Verkauf, schaffe ich nur eine Milllionen, mag es zwar rein rechtlich kein Betrug sein, führt aber trotzdem dazu, dass selbst ein erstklassiger hochgelobter Titel als Flop gilt.

Oh und bitte nicht imemr das Gebrauchtwagen Beispiel bringen, mal abgesehen davon, dass es für den Automarkt durchaus auch ein Problem ist, verdienen die Firmen immerhin noch weiterhin durch Wartungverträge, Reparaturteile etc. alles Komponenten die Spiele bisher noch nicht haben bzw. wenn sie wie EA etwas einführen ala Online Pass dann ja direkt große Empörung nahe an "jetzt droht das Weltenende" hervorrufen.

Anonymous (unregistriert) 24. August 2010 - 16:58 #

VW und Mercedes bekommen direkt auch keinen Cent, wenn ich deren Karren gebraucht kaufe.
Und der Handel bekommt auch keinen Cent, wenn ich mir ein Download-Game vom PSN oder XBL lade.
Diese allgegenwärtige Gier, bei der jeder immer bei allem mitkassieren will geht mir allmählich gehörig auf die Eier!

Blair 10 Kommunikator - 356 - 24. August 2010 - 17:22 #

Es ist ja schon beachtlich, wie sehr sich hier darüber aufgeregt wird, dass die Leute, die ihr Geld mit dem Produkt "Computerspiel" verdienen, auch tatsächlich was von ihrem Geld sehen wollen.
Der Standpunkt "Gebrauchtkäufer = Betrüger" mag zwar ein harter sein, noch durch eine mehr oder weniger richtige Übersetzung verschärft, aber das ändert nichts dadran, dass durch Gebrauchtkäufe Gewinn verloren geht.
Aber klar, erstmal "PROFITGIER!" rufen...
Mich wundert eh, dass das erst so langsam aufkommt, dass Gebrauchtkaufen genau das gleiche Problem wie kopieren ist: Das jeweilige Entwicklerstudio bekommt keinen Cent.
Ich kann der Aussage also nur zustimmen, klar, sie wirkt reichlich übertrieben, aber mit ein bischen Nachdenken doch auch vollkommen verständlich.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7810 - 24. August 2010 - 17:41 #

In den vielen Kommentaren hier drüber wurden so viele gute Argumente gebracht, warum die Aussage völliger Unsinn ist, auf die man mit ein bisschen Nachdenken auch selber kommt, dass es schon merkwürdig ist, wenn Du dann jetzt hier noch einmal ankommst mit: "aber mit ein bischen Nachdenken doch auch vollkommen verständlich."

Nein, ist nicht verständlich, schon gar nicht mit Nachdenken. Je mehr Nachdenken involviert ist, desto weniger Sinn macht die Aussage.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3353 - 24. August 2010 - 17:48 #

Du stellst also den Gebrauchtmarkt mit Kopierern auf eine Stufe?! Soll ich jetzt lachen oder weinen?
Wenn ich ein Spiel weiterverkaufe, haben sie sehr wohl an mir verdient. Was ich nach dem Kauf mit dem Spiel mache, geht - sorry - keine Sau etwas an.

Das ist in allen Bereichen so üblich, selbst bei Filmen oder Musik. Nur die Spieleindustrie will mal wieder extra abzocken. Die müssen sich nicht wundern, wenn in Zukunft immer mehr kopiert wird. Denn den Druck, den sie auf die ehrlichen Kunden aufbauen, wird sich auf Dauer kaum jemand aussetzen wollen.

deathproof (unregistriert) 25. August 2010 - 10:29 #

wenn man aber davon ausgeht das die publischer nur 20-30€ pro spiel bekommen und gamestop einmal 70€ und 50€ für ein PS 3 spiel bekommen, sieht man wohl wer eher davon profiliert.
der hersteller bekommt nur 30€ von den 100€ muss gamestop nur noch steuern und 15€ - 20€ rabatt fürs spiele ankaufen abziehen.
da würde ich mich als publischer auch fragen, ob ich nur für andere arbeiten müsste oder kann auch was daran verdienen.

Gähn (unregistriert) 25. August 2010 - 12:44 #

Wenn man nicht die geringste Ahnung von den Margen im Spieleverkauf hat, sollte man besser keine Kommentare posten.

Die "Gewinne" für Endverkäufer (zu denen auch Gamestop u.a. gehören) liegen bei ein paar Euro. Es ist nicht selten, daß die Marge auch nur bei ein paar Cent oder gar Null liegt. Das ist besonders häufig bei erwarteten Blockbustern der Fall, da man da mit den Preisen von Media Markt und amazon konkurrieren muß, die solche Spiele allein aus "Werbegründen" (bzw. um Kunden an die Plattform zu binden) praktisch ohne Gewinn abgeben können, da sie sie querfinanzieren können. Außerdem bekommen sie auch bessere Konditionen, da sie natürlich deutlich größere Mengen absetzen und auch mehr Marktmacht haben.

Wer's nicht glaubt darf sich gerne einen Gewerbeschein holen (gibt's für ein paar Euronen bei Eurer Stadtverwaltung) und als "Spieleverkäufer" die Preislisten beim Großhandel anfordern.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 25. August 2010 - 13:28 #

Endlich mal wieder jemand mit Ahnung von der Branche :) . Meld dich an und leiste Aufklärung, ich versuchs ja auch immer mal wieder, vergeblich meist.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34449 - 25. August 2010 - 14:01 #

Ich bin mir sicher du erreichst einige, vor allem die nicht schreibende Zunft. Gegenüber der antwortenden Zunft wird es eher schwierig bis unmöglich, da die eigene Meinung so tief verwurzelt ist, dass man nichts anderes akzeptieren möchte.

Egal, mach weiter so! :)

Gähn (unregistriert) 26. August 2010 - 14:11 #

Nein Danke, ich werde mich hier sicher nicht anmelden. Ich finde das ganze "Leser-Reporter"-Ding unterirdisch. Sieht man ja auch an der Qualität.

Ich melde mich lieber ab und zu so wenn's mal wieder zu haarsträubend wird - in den Kommentaren oder im Artikel ;)

Tr1nity 28 Endgamer - 101244 - 26. August 2010 - 14:27 #

Interessant. Es ist dir also zu unterirdisch oder zu haarsträubend aber du liest es trotzdem - und das offenbar regelmäßig. Das nenn ich jetzt mal Selbstdisqualifikation par excellence :).

Gähn (unregistriert) 26. August 2010 - 14:49 #

Wo ist da die Selbstdisqualifikation?

Das das Ding mit den Leserreportern nicht funktioniert liegt nicht nur auf der Hand, sondern wurde schon mit Untersuchungen nachgewiesen.
Die, die Ahnung haben können oft nicht schreiben oder recherchieren und die, die schreiben können haben keine Ahnung. Sonst könnte jeder Journalist sein.
Es gibt bereits eine Untersuchug hinsichtlich der BILD, die diesen Unsinn ja als erste in Deutschland eingeführt hat. Und siehe da, praktisch keine einzige echte Neuigkeit ging auf das Konto der Leserreporter (wobei die bei der BILD nicht mal schreiben sondern nur Fotos einschicken).

Und stell Dir vor, ich lese in Bereichen, wo ich mich auskenne oder für die ich mich interessiere, nicht nur die Publikationen, die meine eigene Meinung widerspiegeln oder die ich gut finde, sondern auch andere. Und sei es nur um Unsinn geradezurücken!

Tr1nity 28 Endgamer - 101244 - 26. August 2010 - 15:36 #

Die Selbstdisqualifikation liegt darin, daß, wenn man schon etwas schlecht findet -- und für dich ist es ja offensichtlich das Konzept von GG und somit GG selbst -- liest man es gar nicht bzw. meidet die Seite. Ich finde z.B. die BILD unterirdisch hoch 10 und lese sie deswegen nicht. Mir wäre allerdings dann auch die Zeit dafür zu schade, sie trotzdem zu lesen, um dann den dort geschriebenen Unsinn gerade rücken zu wollen, wie du es nennst.

Gähn (unregistriert) 26. August 2010 - 15:56 #

"...liest man es gar nicht bzw. meidet die Seite."
"Mir wäre allerdings dann auch die Zeit dafür zu schade,..."

Tja, so gehen die Meinungen auseinander. Mit "man" meinst Du doch bestimmt "ich", oder? Denn ich wüsste nicht, daß es dafür ein Gesetz gibt ;).
Immer wieder beliebtes Spiel, persönliche Ansichten als allgemeingültig hinzustellen.

Was ich mit meiner Zeit anfange, darfst Du getrost mir überlassen.

Und als Foren-Moderator sollte man auch besser nicht reflexartig meinen, man müsse alle Angriffe auf das "eigene" Medium abwehren. Man kann andere Meinungen auch einfach tolerieren. Und nichts anderes habe ich wiedergegeben - meine Meinung.

Tr1nity 28 Endgamer - 101244 - 26. August 2010 - 17:15 #

Du, es ging mir nicht darum eine Meinung zu vertreten, sondern ich stellte nur eine Tatsache fest. Deine sogenannte Meinung toleriere ich schon, auch wenn der Vorwurf von unterirdisch und haarsträubend alles andere als sachlich konstruktiv ist. Aber egal. Und eine Tatsache ist auch, daß GG nicht so unterirdisch oder die News/Artikel haarsträubend sein können, denn sonst würde es nicht die Leute trotzdem - und da meine ich dich jetzt auch :)) - immer wieder hier herziehen, die GG ja letztendlich soooo schlecht finden :). Ist ja auch schon was :).

Gähn (unregistriert) 26. August 2010 - 23:08 #

Du hast keine Tatsache festgestellt, sondern eine Meinung vertreten.
Das weiter zu behaupten ist Unsinn. Ich habe Dir bereits dargelegt, warum es durchaus Sinn macht, auch Seiten/Magazine/Zeitungen zu lesen, die man nicht so doll findet bzw. deren (politische) Richtung man nicht mag.
Und von der Leserzahl auf die Qualität eines Mediums zu schließen ist hanebüchen. Die BILD hat mit Abstand die meisten Leser in Deutschland, da kann sie ja Deiner Meinung nach nicht so schlecht sein, oder :D?

Es gab da mal so einen Spruch in den Achtzigern:

"Fresst Scheiße - Millionen Fliegen können nicht irren!"

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 26. August 2010 - 14:30 #

Lustig, ich finde gerade die Qualität vieler von den Usern hier erstellter Inhalte deutlich höher als auf Seiten wie Gamestar.de, Chip.de, Tomshardware oder auch den Computec-Einheitsseiten. Teilweise sogar drastisch - wo bei den üblichen Verdächtigen halt von den Mitarbeitern gerne mal nur eine Pressemitteilung abgeschrieben wird, gibts hier oft noch Hintergrundinfos.

Dass die eine oder andere News qualitativ abfällt passiert - ist aber vertretbar finde ich, das passiert den Kollegen von den bezahlt schreibenden Zunft leider auch oft genug. Übrigens - der Trick ist, es besser zu machen ;) .

Gähn (unregistriert) 26. August 2010 - 14:55 #

Das ist Ansichtssache - mir sind hier zu viele "Non-News" bzw. einfach von irgendwoher "kopierte" News (das ist das Äquivalent zu den abgeschriebenen Pressemitteilungen ;).

Aber Du hast Recht - Gamestar und Co. sind nicht besser.
Ich kenne eigentlich nur eine Seite, die mir wirklich gefällt. Sowohl vom Inhalt als auch von der Qualität der Kommentare her - Rock, Paper, Shotgun.

Und mit dem "besser machen" ist das so eine Sache ;). Ich habe lange als freier Mitarbeiter für die Lokalzeitung geschrieben, bin also nicht ganz unbedarft, wenn ich mir erlaube, Kritik zu üben. Muß ein Gastrokritiker gleichzeitig ein Sternekoch sein? Wer von den Spieleredakteuren kann denn selber bessere Soiele profgrammieren?

Ich muß keine Pizza backen können um zu beurteilen ob die auf meinem Teller gut oder scheiße schmeckt (wobei Kritiken ja immer ein gerüttelt Maß Subjektivität enthalten).

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 25. August 2010 - 13:32 #

Er meint aber bei GameStop den An-/Verkauf von Gebrauchtspielen und da ist die Marge überaus hoch. Da werden schon mal Titel für 5€ eingekauft und für Aktueller-Marktpreis (Amazon/Saturn) -5€ angeboten. Wer natürlich den Super Hype Verkauft bekommt auch mal 20-30€ in Hand gedrückt, das Ding wandert dann aber auch wieder für 40-60€ in die Regale.

GameStop macht mit Gebrauchtspielen von 30% bis 300% an Gewinn, ich hab auch Jahrelang in dem Bereich gearbeitet und kenne die Zahlen daher selber - nein, war nicht GameStop, das gabs da noch net. ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 25. August 2010 - 13:41 #

Auch da muss man allerdings quer kalkulieren - gibt genug Spiele die man ankauft, dann aber nicht mehr (oder nur sehr sehr preiswert) wieder los wird. Aber soweit stimmt es - wenn Gamestop Gewinn macht, dann nur mit Gebrauchtspielen, sicher nicht mit Neuware.

deathproof (unregistriert) 25. August 2010 - 16:30 #

wenn ware dann abhanden kommt muss der händler erst mal hundert spiele verkaufen um den verlust wieder einzufahren.
ein mediamarkt oder saturn mit 20 mitarbeitern muss 60000€ und mehr einnehmen.
bei 2€ gewinn pro spiel müssten die 30000 artikel verkaufen, ja klar.
das geht nur im lebensmittelgeschäft so aber nicht im elektronik markt.
in england bekommt man spiele am reales tag für 30-35€ und machen damit gewinn.
die händlermarge ist mehr als die hälfte sonst machen die geschäfte verlust bei preisen von 45€ - steuer.
wenn die nach deiner rechnung 17 € steuern und 3€ gewinn machen sind das 50€ kosten pro spiel.
bei hundert spielen für 45€ würden dann pro spiel 17€ verlust für den händler entstehen, das währen dan 1700€ oder was.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 25. August 2010 - 16:56 #

Mach doch einfach mal ein Praktikum bei Mediamarkt oder Saturn und schau den Jungs dort über die Schulter. Ich habe den mir unterstellten Azubis und Praktikanten immer auch einen kleinen Einblick in die Warenwirtschaft und die Kalkulationen gegeben, damit sie sehen, warum man gewisse Dinge macht oder eben auch nicht. Und bei einem Spiel für 39 Euro ist der Gewinn sehr selten höher als 1 Euro. Bei teuren Elektroartikeln sieht das schon etwas anders aus, so eine Stereoanlage kann eben auch mal ein paar Euro mehr bringen und finanziert so andere Bereiche quer. Man merkt halt gerade an deinen ersten Sätzen, dass du absolut keinen Einblick in die Kalkulationen der Händler hast, du darfst aber gerne den Leuten glauben, die selbst im Handel arbeiten. Übrigens, bei Computerteilen schauts sogar noch schlechter aus, in dem Bereich habe ich nämlich die letzten 11 Jahre verbracht und mich teilweise über 2% Gewinnmarge gefreut. Wenn dann noch ein Neunmalkluger Kunde mit nem ebayausdruck kommt "ey, ist fast nicht gebraucht, kostet hier 1 Euro!" und auf Preisgarantie pocht fragt man sich halt auch ob man lachen oder weinen soll. Und Argumente wie "In zwei Monaten kostet die Grafikkarte doch eh nur noch 50 Euro statt 120 Euro - da müsst ihr also ja wohl auch mindestens 80 Euro Gewinn mit machen" sind immer sehr lustig - wenn die Karte später im Preis fällt kann man glück haben und der Großhandel nimmt die Ware zurück - oder man macht eben Verlust. Das nennt sich unternehmerisches Risiko..

deathproof (unregistriert) 25. August 2010 - 17:37 #

dann machen die geschäfte ja nur in den ersten 6 monaten gewinn mit spielen und bei der ersten preissenkung nur noch verluste.
dann ist das ja ruinöser wettbewerb wenn gamestop dann auch weniger nimmt, und bei 10 geklauten artikel ist man schon fast ruiniert.
die geschäfte können sich auch nur bei restbeständen weniger als 10% verluste durch preissenkungen leisten und das ist nach über einem jahr erst der fall.
wenn ein media markt 200-400 artikel am tag verkauft ist das schon viel in einer 80000 einwohner stadt bei 24 tagen im monat währen das 4800-9600 artikel für über 60000€ was das geschäfte für laufende kosten braucht.
nach deiner rechnung müste dann fast jeder einwohner einmal im monat was kaufen um kostendeckend zu arbeiten.
die hälfte verkaufen die geschäfte ja auch noch mit verlust nach 6 monaten, mit 10€ oder 20€ dann müsten sie ja nochmal 100000€ an der nicht reduzierten wahre verkaufen.
auf komision wird das ganze wohl auch nicht laufen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 25. August 2010 - 18:45 #

Ach bitte, hör auf mit deinen nicht wirklich passenden Rechenbeispielen. Ich hatte ja schon geschrieben, dass andere Artikel mehr als nur ein oder zwei Euro Gewinn machen (besonders bei preiswerten, in Kassennähe liegenden Artikeln ist die prozentuale Spanne sehr hoch). Und es sind selbst in kleinen Märkten täglich weit mehr als 1000 Artikel (weil eben auch Kabel und Kram dazu gehört) die verkauft werden. Hast du dich noch nie gewundert, warum Kabel z.B. so teuer sind bei Mediamarkt und bei Reichelt nicht? Mit einem 5 Meter Netzwerkkabel verdient der Markt mindestens 40%, teilweise sind es bis zu 90% Gewinn mit so Kleinkram. DA kommt das Geld her. NICHT durch Spiele. Das ist auch der Grund, weshalb es kaum noch Spieleläden gibt, die Gewinne fehlen einfach, man müsste zu viele Spiele pro Tag verkaufen um überhaupt die Ladenmiete zahlen zu können. Ein Punkt, den Internetshops übrigens nicht berücksichtigen müssen. Bei denen geht es um die Masse - ein bundesweit verkaufender Laden wie Spielegrotte setzt deutlich mehr Einheiten ab als ein Saturn in der City einer Stadt. Daher kann der Gewinn pro Einheit geringer ausfallen, man verkauft statt 10 Packungen Starcraft2 dann eben 100. Statt 3 Euro Gewinn reicht also schon ein Bruchteil.

Aber auch dort muss der Inhaber schauen eben keine zu großen Mengen zu bestellen - wenn er auf denen sitzen bleibt ist das ein Fall für die Grabbelkiste und der Händler macht Verluste. Die sind übrigens schon kalkuliert.

Zu den Diebstählen: geklaute Ware ist tatsächlich ein Problem. Aber kennst du den Begriff "Versicherungen"? Du gehst an die Sache SO blauäugig heran, dass ich dir wirklich raten würde, mal in den Ferien (du bist doch Schüler oder irre ich mich?) ein Praktikum in einem solchen Laden zu machen. Du wirst dich wundern, dass deine Theorien teilweise sehr weit von der Wahrheit entfernt sind.

Und wenn du mir nicht glauben willst - ist schon ok, elf Jahre Berufserfahrung bei PC-Händlern und Flächenmärkten wie eben Saturn reichen dir offenbar nicht, um halbwegs kompetent in Sachen Marge zu sein. Du hast natürlich mehr ahnung mit - wieviel Berufserfahrung in diesem Bereich doch gleich?

deathproof (unregistriert) 25. August 2010 - 18:54 #

das ist wie an der pommes bude um die ecke wo eine curry wurst im einkauf 30¢ kostet dann für 2.50 oder 3€ verkauft wird.
aber ist ja gut du hast recht und ich meine ruhe.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 25. August 2010 - 19:34 #

Dass ich recht habe weiß ich, immerhin habe ich den Einkauf im Saturn gemacht - und verkauft hab ich den Kram auch. Brauchst also nicht so süffisant zu tun. Und frag mal einen Händler nach seiner Spanne, im Computerbereich (und auch bei Spielen) wird keiner fröhlich sein dabei. Ich kanns dir nur raten - mach ein Praktikum und schau wie es läuft. Aber das willst du wahrscheinlich gar nicht wissen, dann müsstest du ja dein Weltbild ändern, geht ja nicht. Erinnert mich an die Bild-Zeitung - "Eine gute Schlagzeile versauen wir uns nicht durch zu viel Recherche..".

deathproof (unregistriert) 25. August 2010 - 23:43 #

kannst dir ja mal folgende seite anschauen
h ttp://ww w.zentrada.de/index.cfm/Spielekonsolen/:var:navGruppeID:2005:roll:True:prod:2252:navModus:Artikel
auf die richtigen seten kommt leider nur nach einer registrierung.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 26. August 2010 - 9:22 #

Joa, großartig. Allgemeine Meinung über Zentrada: "Vorsicht, viele Händler dort liefern nicht!" - "Hallo, hab hier einiges über Zentrada gelesen. Hatte da auch schon mal so eine Testmitgliedschaft (kostenlos). Betreibe nebenbei ein Internethandel über Ebay ect. Mir gings da auch so, hatte einige interessante Angebote bei Zentrada gefunden, leider waren die komischerweise alle schon abverkauft. Oder aber von dem Verkäufer stand schon genung negatives im Internet." - "Ich habe einige Kumpels die sind schon öfters über Zentrada betrogen wurden! Nachweislich haben die Händlern von Zentrada Geld überwiesen (5.000 Euro, 3.000 Euro) und nichts mehr von denen gehört. Zentrada antwortet darauf labidar: "Wir haben die Gewerbeanmeldung erhalten und geprüft, für uns hat sich die Angelegenheit damit erledigt". Ausserdem gibt es bei Zentrada fast nur Fake-Angebote. Ruft man den Händler dann an, sind die Angebote "natürlich" bereits ausverkauft. Ausserdem sind die Jahresgebühren viel zu teuer. Meiner Meihnung nach lohnt sich eine Mitgliedschaft bei zentrada nicht." ..

Seriös ist anders. Und mit solch windigen Plattformen wird sich kein professionell arbeitender Mensch abgeben. DAS ist wieder was für Leute die denken, die Gewinnspannen im Handel wären wirklich hoch und man könnte schnell viel Geld verdienen.

Gähn (unregistriert) 26. August 2010 - 14:20 #

Hör lieber auf, denn Du blamierst Dich gerade maßlos.

Zwei Leute, die lange in der Branche gearbeitet haben (Dod & meine Wenigkeit) erklären lang und breit, wie die Dinge in der Branche liegen und Du spielst den Besserwisser. Das ist so lachhaft und peinlich daß ich aus dem fremdschämen gar nicht mehr rauskomme.

Mach den Test - Gewerbeschein oder Praktikum. Häufig kann man gerade im Mediamarkt auch mal einem freundlichen Mitarbeiter über die Schulter gucken und einen Blick auf den Bildschirm der WaWi-Software werfen. Da stehen dann die EKs. Du wirst Dich wundern. Und dann hoffentlich wieder hierherkommen und 'mea culpa', "mea maxima culpa" posten ;)

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34449 - 25. August 2010 - 20:54 #

Das die Pommes Bude um die Ecke aber auch mal Investitionen, Standmiete, Mitarbeiterkosten, Strom-/Gas-/Wasserkosten, Gewerbesteuer und vieles vieles mehr an Kosten hat und mit den 2,50€ oder 3€ eben keine 500% Gewinn macht verschweigst du also geflissentlich.

Da fällt mir ein hübsches Zitat ein: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. Deine unqualifizierten Beiträge zeugen von "Null Ahnung".

deathproof (unregistriert) 26. August 2010 - 0:43 #

stimmt die 400€ kräfte sind ja auch teurer als ein media markt mitarbeiter der 2100€ verdient und 3200€ kostet.
ein 500qm bis 1000qm landen in der innenstadt ist ja auch günstiger als eine 25qm pommes bude, von strom und sonstigen kosten ganz zu scheigen.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34449 - 26. August 2010 - 1:13 #

Wenn du alles so gut und viel besser weißt, dann eröffne doch eine Pommes-Bude und werde innerhalb kürzester Zeit zum Mill... ach was Multimillionär. Viel Glück bei deiner zukünftigen unternehmerischen Tätigkeit!

Spot710 05 Spieler - 58 - 26. August 2010 - 7:25 #

2100€? Träum wieter! Sag mal, du bist wirklich noch Schüler, oder?

Tr1nity 28 Endgamer - 101244 - 26. August 2010 - 7:28 #

Auch die Rechnung ist falsch. Eine 400€-Kraft (Mini-Job) darf im Monat ebend maximal nur diese 400€ verdienen. Leg das mal in Stunden um. Die Pommes-Bude ist jetzt aber mal täglich 8 Stunden auf. Um die wiederum stundenmäßig immer zu besetzen brauchst du also wieder einige 400€-Jobber. Was letztendlich wieder aufs Gleiche rauskommt, auch wenn du bei denen nur pauschalierte Lohnsteuer und Sozialabgaben zahlst. Dafür hast du - oder dein Steuerberater, oder deine Lohnbuchhaltung - wiederum wieder Mehrarbeit und somit wieder Mehrkosten.

deathproof (unregistriert) 26. August 2010 - 7:50 #

hast ja recht beim media markt mitarbeiter hab ich ja auch noch vergessen, das der chef auch noch urlaubsgeld und weihnachtsgeld mit zurücklegen muss.
das fällt ja auch nicht vom himmel.

Tr1nity 28 Endgamer - 101244 - 26. August 2010 - 8:10 #

Wobei Urlaubs- und/oder Weihnachtsgeld keine gesetzlich vorgeschriebene Zahlung ist, sondern eine freiwillige Zugabe der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer. Ein Arbeitnehmer hat per se keinen Anspruch darauf.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 26. August 2010 - 8:12 #

Urlaubsgeld? Weihnachtsgeld? In welcher Welt lebst du? 2100 Euro? Das bekommt bei den beiden Märkten gerade mal ein Teamleiter, der normale Verkäufer (gerne Berufsanfänger) darf mit 500-600 Euro weniger (brutto, NICHT netto) nach Hause gehen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 26. August 2010 - 9:58 #

Deathrproof macht seinen Namen ehre, er ist der Tödliche Beweis. Don't feed the Trolls. Wer das noch schluckt was er schreibt, der ist auch nicht zu Retten oder Verwandt mit ihm.

deathproof (unregistriert) 27. August 2010 - 1:52 #

bolletproof heißt kugel sicher, nur soviel zu meinen seudonüm.
wenn ihr glaubt das games nur einen oder drei euro einbringen, dann gute nacht.
ein versandthändler wird wohl mit mehr als 10% rücksendungen rechnen müssen, und da sind 3€ schnell fällig, und 2 oder 3 spiele verluste sind dann der ruin.
zur versicherung nur soviel, wenn man am überschwemmungs gebiebt wohntg kann man sich keine hochwasser versicherung mehr leisten.
wenn ihr meint das UK versänder bei 30€ - 35€ draufzahlen, ist euch nicht mehr zu helfen.
ein handwerker muss in deutschland zwei stunden arbeiten um sich eine stunde eigene arbeit leisten zu können.
ja genau in deutschland kostet der telefonleitungs unterhalt 40€ und die anderen anbieter machen nur verlust, nur in der gastromonie macht man 500% bis 1000% gewinn.
träumt was schönes.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34449 - 27. August 2010 - 7:02 #

2 Ameisen fahren mit 3 U-Booten die Ampel hoch. Warum hat der Joghurt keine Gräten?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 27. August 2010 - 7:50 #

Ok, eine letzte, ernst gemeinte Frage: Wie viel Erfahrung hast du im Einzelhandel sammeln können - beruflich? Oder kannst du dir einfach nur nicht vorstellen, dass es so ist wie wir sagen? Und wenn du es dir einfach nicht vorstellen kannst - warum glaubst du, dass ich dich anlügen sollte?

Wenn jemand, der sich gerade einen Arm abgesägt hat zu dir sagt, dass das höllisch weh tut, dann kommst du sicher auch mit "Ach, das ist doch Humbug, das kann nicht sein, das kann ich mir nicht vorstellen, sei ruhig, du hast keine Ahnung - ich hab im Fernsehen gesehen dass das gar nicht weh tut, die stehen nachher immer wieder auf" oder?

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 27. August 2010 - 9:17 #

Ähm, jetzt fütter ich dich auch noch...

Also 1.) Heisst das Bulletproof und Pseudonym. Proof steht indes nicht nur für "Schutz" sondern auch für "Beweis". Dein Name ist allerdings nicht Bulletproof sondern Deathproof - ergo, nein, du bist nicht Kugelsicher. ;)

2.) Im Software Bereich verdienst du nur (viel) Kohle, wenn du ordenlich (viel) mit Gebrauchtwaren handelst - sprich: Titel ankaufen die andere wollen, oder den Ankauf so niedrig halten das selbst bei einem Wiederverkauf von 5€ noch 1€ Gewinn abfällt. Mit Neuware macht keiner Gewinn. Die großen Märkte machen eine Querfinanzierung und treiben so die kleinen Softwareshops in die Insolvenz. Es gab Zeiten da mussten Spieleshops ihre Ware selber bei Merkur & Geiz Markt einkaufen, weil der EK (Einkaufspreis) über die Zulieferer höher war, als der VK (Verkaufspreis) der jeweiligen Märkte. Da die Leute aber lieber dem "Geiz ist Geil" Spruch folgen und sich nicht um Beratung scheren, können die kleinen Shops mit ihrem Service das nicht Kompensieren...

3.) Ja, die Gastronomie ist Wahnsinnig erfolgreich, deswegen machen auch dauernd soviel zu. Achja, stimmt, Konkurenz an jeder Ecke welche die Preise runterschiessen... Aber du siehst ja immer nur: Wurst & Brot kostet bei Lidl 99cent + 50cent = 1.49€ = 10 Brötchen + Wurst bei Gastronomie = 25€. Wir vergessen dann einfach immer Miete, Strom, Gas, Wasser, Personal, Ware wegwerfen wenn nicht Verkauft/Schlecht geworden, etc pp.

Kannst oder willst du es nicht verstehen, erzähl mal.

deathproof (unregistriert) 27. August 2010 - 10:42 #

das mein ich ja auch die mieten und personal kosten sind der größte anteil und das muss erst mal erwirtschaftet werden.
das geht nicht mit 5% gewinn.
stimmt die machen gewinn mit patchkabeln, wohl eher mit baterien und glühbirnen.
kein geschäft wird wohl eine versicherung gegen ladendiebstahl haben, genauso wie leute die im hochwassergebiet sich eine hochwasserschutz versicherung leisten können.
träut schön weiter davon das die publischer nur in deutschland sich dumm und dämlich verdienen, in GB bekommen sie ja nur 30€ - 35€ für neuware.
deswegen verzichten sie ja auf den deutschen markt bei indizirungen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 27. August 2010 - 11:16 #

Das geht nicht mit 5% Gewinn bei Spielen, das geht aber sehr wohl mit einer Hausgewinnspanne von 15-20%, die eben die 5% bei den Spielen aber auch die 40% beim Zubehörkram einrechnet. Jetzt kapiert?

John of Gaunt Community-Moderator - P - 66023 - 27. August 2010 - 11:46 #

Dod, gib es auf, du kämpfst hier wie Don Quijote gegen Windmühlen. Und auch der hatte keinen Erfolg...

deathproof (unregistriert) 27. August 2010 - 17:52 #

gut gehen wir von 20% gewinn aus, dann müsste bei 60000€ für löhne und miete strom 300000€ pro monat oder 1,6 mio im jahr umsatz gemacht werden bei 100 saturn markten und 100 media markt markten währen das dann schon 3,2 mrd
und laut wiki ist 3.2 mrd das brutto inlandsprodukt für ganz deutschland.
na dann laßt media markt und co nicht sterben sonst ist unsere wirtschaft tot.
doppel facepalm und mach kein geschäft auf, bitte.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 27. August 2010 - 18:17 #

Mach du bitte kein Geschäft auf, von Betriebswirtschaft verstehst du nämlich weniger als der Pudel meiner Nachbarn. Übrigens, du hast meine Frage noch nicht beantwortet - bist du nur ein unwissender Klugscheisser ohne praktische Erfahrung oder hast du schon mal in einem entsprechenden Geschäft gearbeitet? Wenn ersteres passt - geh in die Politik, die haben da offenbar genauso viel Ahnung wie du, genauso viel praktische Erfahrung und versuchen auch immer alles mit total falschen Zahlen zu erklären ohne zu wissen wovon sie reden.

deathproof (unregistriert) 27. August 2010 - 19:48 #

hier noch ein paar fakten für dich von wikipedia
Europaweit gibt es über 237 Saturn-Märkte die einen Gesamtumsatz von 1,9 Mrd. Euro (Stand: 2003) erreichen.
wenn man das ganze auf ein geschäft runterechnet und auf einen monat bleiben weniger als 80000€ übrig.
von 16000€ kann man die ausgaben nicht bezahlen und gewinn wäre vollkommen utopisch.
denk mal darüber nach.
das war mein letzter kommentar zu deinen erfahrunge.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 27. August 2010 - 22:45 #

Yeah, Wikipedia beats Saturn-Mitarbeiter. Willst nen Lebenslauf? Soll ich dir nen Geschäftsführer eines Marktes vorbeischicken? Welchen hättest du gerne? Ich kann dir auch noch ein Vorstandsmitglied der Media-Saturn-Holding anbieten, der Herr Strese war mal mein Chef, vielleicht überzeugt der dich ja? Aber nein, du glaubst ja niemandem außer dir selbst und dem Internet. Übrigens, du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet - Theoriedepp oder praxiserfahren?

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 27. August 2010 - 16:33 #

Die Software wird doch hauptsächlich Verkauft, für den Fall das einer die Grundhardware kauft. Wenn Opa dem Enkel ne PS3 kauft damit der auch Fein noch 3 Spiele für SummeX kaufen kann. Und wenn er schon da ist, kauft er auch noch gleich ne neue Elektrobürste für seine Vierten-Zähne und zwei Packungen Batterien - die gerade SUPERGÜNSTIG an der Kasse hingen.

Ich gebs auf.

deathproof (unregistriert) 29. August 2010 - 18:18 #

nur mal so, selbst sony und MS zahlen bei der hardware drauf, da wird der handel wirklich wenig daran verdienen.
musik, filme und spiele ist die haupteinnahme quelle.
großgeräte werden wohl nicht alzuviel gewinn bringen.
batterien und sonstige kleinteile muss man massenhaft verkaufen, kannst ja mal ausrechnen wieviele man verkaufen muss um 5000€ zu verdienen bei 40% und einen preis von 3-4€.

deathproof (unregistriert) 25. August 2010 - 17:53 #

geh mal auf spielegrotte de und schau dir die preise für PS 3 spiele an, keiner ist bei 70€ und du sagst ja das ab 69€ kein gewinn mehr für den händler abfällt.
dann ist spielegrotte endweder in der geldwäsche mit der mafia am zusammenarbeiten oder ein millionär finaziert uns die spiele.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3353 - 25. August 2010 - 13:49 #

Davon abgesehen, dass Deine "Berechnungen" völlig daneben sind, sie gehen am Thema vorbei. Denn der Gebrauchtmarkt hat nichts damit zu tun, ober der Publischer oder der Händler mehr an einem Produkt verdient.

Wenn der Publisher meint, er verdiene zu wenig an einem Spiel, soll er den EK erhöhen. So läuft es in der Wirtschaft, vom Bäcker bis zum Automobilhersteller.
Aber diese hinterhältigen Machenschaften mit Onlinepässen oder DLCs erinnern mehr und mehr an Bauernfängerei. Mal sehen, wann das erste Spiel mit Abofalle erscheint...

bersi (unregistriert) 24. August 2010 - 19:14 #

Das heißt also, du warst noch nie auf einem Flohmarkt, hast nie ein Kleidungsstück von deinen Geschwistern aufgetragen und besitzt keinen eBay Account? Respekt. So viel Disziplin verdient Anerkennung.

Limper 16 Übertalent - P - 5447 - 24. August 2010 - 19:54 #

Sehe das genauso. Die, die die Arbeit machen sehen kein Geld beim Gebrauchtkauf. Damit sind Gebrauchkäufer aber noch nicht auf einer Stufe mit Kopierern, aber nicht viel darüber. Wenn ich was nicht gleich haben muss kauf ichs als Budget und fertig. Problematisch wird das Ganze ja eigentlich nur deswegen, weil Firmen damit richtig gut Geld verdienen. Pöses GameStop!

bersi (unregistriert) 24. August 2010 - 21:03 #

Und auch an dich die Frage: Du hast keinen eBay Account?

maddccat 18 Doppel-Voter - 11745 - 24. August 2010 - 21:34 #

"Damit sind Gebrauchkäufer aber noch nicht auf einer Stufe mit Kopierern, aber nicht viel darüber."

Ich kann nicht mehr. Der Gebrauchtkauf ist in jeder Branche völlig normal aber hier kaum besser als Raubkopien? Okay...

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 25. August 2010 - 8:41 #

Brainwashing funktioniert halt bestens. Wenn man Gebetsmühlenartig sagt: Raubkopierer machen den Markt kaputt, DRM ist Wichtig und Online-Zwang steigert die Sozialkomponente ist es nicht mehr weit zum Gebraucht-Betrüger.

Ich denke auch, es sollte noch eine Spielesteuer eingeführt werden damit dieser herbe Verlust aufgefangen werden kann.

Shigawire 11 Forenversteher - 613 - 24. August 2010 - 18:03 #

Die Branche sollte sich meines Erachtens da mehr selber an der Nase fassen und generell weniger Spiele (die Branche ist riesig gewachsen im Vergleich zu meiner Jugendzeit und die Anzahl der Titel ob online, offline etc pp erst recht) und vor allem besser optimierte Spiele (Technik, Gameplay, etc) )auf den Markt bringen. Aber so ist es halt wenn ein Milliardenmarkt am Entstehen ist will jeder auch seinen Teil am Kuchen haben und Spiel über Spiel wird auf den Markt geworfen

Für mich persönlich ist die Möglichkeit Spiele zu verkaufen entscheidend dafür auch neue Spiele zu kaufen, weil ich gekaufte Spiele als "Kapitalspeicher" betrachte und keine Lust mehr darauf habe durch die technologische Entwicklung von Hardware und Systemen irgendwann auf "Softwarealtmüll" zu sitzen, der nur mit großen Aufwand oder gar nicht mehr nutzbar gemacht werden kann. Im Gegensatz jüngerer Generationen habe ich eben schon den ein oder anderen Formatwechsel (z.B. 3,5" Disk auf CD) miterlebt und dabei mitansehen müssen was mit einer Softwaresammlung passiert. Mehr als etwas Nostalgie kann ich auch den alten X-Wings, Tie-Fighters, Privateers etc auch nicht mehr abgewinnen dazu tragen eben nicht unerheblich die Fortschritte bei Hard- und Software der letzten Jahre, Jahrzehnte bei. Sicherlich ließe sich argumentieren dass dieses und jenes Spiel "Kunst" sei, das ist mir bei der Spieleschwemme und dem Spieleeinerlei der heutigen Zeit aber relativ egal und daher verkaufe ich meine Spiele in der Regel auch und kaufe vom Erlös dann in der Regel was neues aus dem Fast-Food Regal.

Den Vorwurf des "Betruges" (bzw. cheating) sehe ich daher auch nicht im geringsten gegeben, da wie z.B. Vorredner schon erwähnt haben Mehrkosten bei Multiplayer durch Gebrauchtverkäufe von Spielen eher ein maues Sommermärchen sind, zumal den Großteil nach wie vor rein Singleplayer ist oder der MP nach 2 Monaten mausetot ist. Allerdings verwundert mich nicht dass das Thema Gebrauchtspiele bei den Herstellern und Vertreibern von Unterhaltungssoftware so ein Dorn im Auge ist, ganz einfach weil sie nix dran verdienen. Ließe sich der Gebrauchtverkauf von Spielen nur über die Hersteller und Publisher abwickeln dann wäre das höchstens ein Thema über den Beitrag für den Jahresabschluss

Gähn (unregistriert) 25. August 2010 - 12:51 #

Sehr vernünftiger Kommentar, der endlich das allerwichtigste Argument bringt, das immer so gern unter den Tisch fällt (bzw. gefallen lassen wird).

Das Budget für Unterhaltung ist endlich. Die allerwenigsten Menschen haben genug Geld um sich einfach alles zu kaufen was sie interessieren würde. Ist mein Budget für Kino/Spiele/Musik erschöpft, dann kaufe ich auch nichts Neues mehr. Und die "Erlöse" des Gebrauchtverkaufs fließen fast immer in den Kauf von neuen Spielen.

Zu glauben, daß mehr Neuspiele über den Ladentisch wandern, wenn gebraucht nichts mehr verkauft wird, ist so himmelschreiender Unsinn, daß es fast schon weh tut. Wo soll denn das zusätzlich benötigte Geld denn herkommen?

Age 19 Megatalent - P - 14048 - 24. August 2010 - 18:06 #

Sie sollten einfach die EA-Strategie anwenden und ihre Server für Multiplayer-Titel einfach zwei Jahre nach Release abschalten, am Besten gekoppelt mit einem Online-Pass-System. Dann kann man Gebrauchtkäufer doppelt für ihre Boshaftigkeit bestrafen. :)

Ganesh 16 Übertalent - 5035 - 24. August 2010 - 18:07 #

Muss mal kurz einige Argumente aufgreifen, die hier von manchen angebracht werden, um den Typen zu unterstützen:

1. GameStop: Die meisten Leute sind sich einig, dass Gebrauchtspiele bei Gamestop viel zu teuer sind, größtenteils teurer als im als der Neukauf bei Amazon. Mich würde interessieren, wie viele Spiele Gamestop wirklich im Verhältnis zu Neukäufen absetzt... Abgesehen davon gibt es wirksamere Mittel als diesen rechtlich zweifelhaften Kurs gegen Gebrauchtkäufer, die man gegen GameStop unternehmen kann: Einfach GameStop keine neuen Spiele mehr zukommen lassen, bis sie ihr Gebraucht-Modell ändern...

2. Oben ist die Frage aufgemacht, ob es sich bei Spielen um eine Ware oder eine Dienstleistung handelt. In der Tat hängt von dieser Frage ab, ob man wirklich behaupten kann, dass Gebrauchtkäufer einem Publisher schaden ohne unser gesamtes Eigentumsrecht in Frage zu stellen.
Allerdings ist die Frage relativ einfach durch Analogien zu beantworten: Videospiele sind eine Ware, weil vergleichbare Unterhaltungsmedien es auch sind und Dienstleistungen im Unterhaltungsbereich anders funktionieren: Sie erfordern entweder eine ständige Gebühr (z.B. erwirbt man bei MMORPGs die Daten, um das Spiel spielen zu können, braucht man aber auch den Server etc.) oder man erwirbt etwas einmaliges (z. B. Kino-Besuch).

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 24. August 2010 - 18:24 #

THQ also.
Ist nun auf meiner Liste. Kann ja nur größer werden :)

Spike 09 Triple-Talent - 276 - 24. August 2010 - 18:45 #

naja ich versteht THQ... die wollen auch Provit machen und je mehr desto besser.
Da leiden zwar die Second- Hand- Käufer und Gebrauchthändler, aber ich denke für ein gutes Spiel gibt man mal mehr aus.
Wenn man unbedingt online Spielen möchte dann muss man mal in den sauren Apfel beisen.

Ich meine 5€ wäre für mich auch die Grenze um, imprinzip recht belanglose Sachen (außer online Fkt.), nach zu kaufen

Quin 12 Trollwächter - 1150 - 24. August 2010 - 19:16 #

Diese Arroganz der Spielehersteller/-publisher ist manchmal echt zum k...

skybird 13 Koop-Gamer - P - 1473 - 24. August 2010 - 19:20 #

Ich bin durchaus bereit, für Spiele ohne Weiterverkaufsmöglichkeit zu bezahlen. Aber dann halt maximal 10-15 Euro oder für die kleinen gebundenen Konsolen/Handyspielchen halt dann nur 5 Euro.

Ist nicht das Betrug am Entwickler? Wenn die Onlinebindung Käufer abschreckt?

In dem Zusammenhang möchte ich auch darauf verweisen, dass in der Zeit ohne Copyright die Autoren am meisten verdient haben (da gibts Studien die das in knallharten Zahlen auch belegen können).

bonesaw 13 Koop-Gamer - 1214 - 24. August 2010 - 19:37 #

Herr schmeiss Hirn vom Himmel, das kann er sich ja gerne denken, aber dann auch noch in einem Interview rauslassen...

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11566 - 24. August 2010 - 20:01 #

Wenn ich statt 3 THQ-Spielen dann bald nur noch 0-1 spiele, aber das dann zum Vollpreis, weil ich mir nicht mehr leisten kann, das ist dann also besser für die Entwickler?

Spot710 05 Spieler - 58 - 25. August 2010 - 15:38 #

Genau genommen ja!

Denn, wenn du dir sagen wir drei Spiele kaufst, diese dann aber gebraucht, dann sieht der Publisher davon nichts.

Kaufst du dir eins, dann hat er davon was.

Also, ja, für den Publisher ist es besser wenn du ein Spiel zum Vollpreis kaufst anstatt drei gebrauchte.

Decorus 16 Übertalent - 4278 - 25. August 2010 - 16:02 #

Da musst du dann aber auch wieder den mit einberechnen, der die gebrauchten Spiele verkauft, weil der dann auch wieder weniger Einnahmen hat, kann er damit weniger neue Spiele kaufen.
Bei solchen Rechnungen muss man aufpassen, nicht auf der einen Seite etwas zu gewinnen, nur um es auf der Anderen zu verlieren.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3353 - 25. August 2010 - 16:47 #

Doch, an diesen 3 Spielen hat der Publisher schließlich schon verdient.

Denn die, die Spiele wieder verkaufen, finanzieren damit oft weitere Neukäufe. Können sie Spiele nicht mehr verkaufen, fehlt ihnen u.U. das Geld für weitere Vollpreisspiele. Oder sie verzichten, weil ihnen ein 8h SP-Game einfach keine 60€ wert ist.

Bleibt die Frage, ob Gebrauchtkäufer auf Neuware umsteigen würden, oder vielleicht doch eher auf Budgetversionen warten.

Ich tippe auf letzteres, da viele sich ganz einfach keine Spiele zum Vollpreis leisten können.

Die Industrie muss aufpassen, dass sie sich bei der Torpedierung des Gebrauchtmarktes am Ende nicht selber ins Knie schießt...

Spot710 05 Spieler - 58 - 25. August 2010 - 17:58 #

Klar, sehe ich doch eigentlich auch so.

Nur bezog sich seine Frage ja gezielt auf SEINEN Kauf von drei gebrauchten Spielen, und von denen hat der Publisher nichts.

Aber ihr habt natürlich Recht, wenn man den Gedanken weiterführt.

ronnymiller 12 Trollwächter - 899 - 24. August 2010 - 20:29 #

Gebrauchte Spiele sind Betrug am Entwickler?

NEIN! Käufer von gebrauchten Spielen (das sind Originale, keine Kopien liebe Entwickler!) werden durch die Beschränkungen im Online-Bereich vom Publisher betrogen. Nicht umgekehrt.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3353 - 24. August 2010 - 20:45 #

Das Update setzt dem Ganzen noch die Krone auf. An Dreistigkeit sind solche Aussagen kaum zu überbieten. Solche Töne kennt man normalerweise nur von TV-Verkaufsshows, wie sie Nachts um 2 auf DSF & Co laufen.

Die Praktiken, mit denen die Spieleindustrie mehr und mehr arbeitet, ähneln immer mehr denen von Jamba Sparabos oder Handy-Verträgen - möglichst viele versteckte Kosten (z.B. DLCs) und Fallstricke (z.B. DRM).

fragpad 13 Koop-Gamer - P - 1525 - 24. August 2010 - 20:48 #

Na, da hat der gute Mann ja den ganzen Laden aufgeschreckt ;)

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 24. August 2010 - 20:51 #

HöHö, einen Vorschicken und Guggen wie sie ihn Meucheln wenn er mal Tacheles redet und dann sagen: "Näää, Nääää, wir ham unsere 2nd-Futzis suppa lieb! Koffste dann jibbet noch nen Pfund DLC mit Druff!"

Hachja... Googgle hat mehr THQ treffer als Gestern, Mission accomplished.

Anonymous (unregistriert) 24. August 2010 - 21:30 #

Gebrauchte Lederjacken sind Betrug an Verkäufernund Herstellern von Lederjacken !

Schön das wir in einer Zeit Leben, in der man das frei sagen kann. Das Publikum beschäftigt sich sicher mit Detaildebatten, um so den Kern der Sache schön aus dem Auge zu verlieren.
Da kann man jeden Hersteller von egal was fragen. second-hand Handel mit ihren Waren freut da doch keinen. "Für normal" nimmt sowas die Gesellschaft aber nicht hin.
Ich denk man darf schon sagen, daß die games-Konzerne im Netz eine "Präsenz" duch riesen communyties und zig andere Kanäle haben, von denen jeder andere der was verkaufen will nur träumen kann.
Es wundert schon wie schnell im Netz "frecher Gier", von denen die es eigentlich abkriegen, eine Lanze gebrochen wird.
Egal ob "spiele müssen teurer werden", oder "unsere Sachen soll keiner weiterverkaufen", es findet sich immer eine komplizierte Erklärung warum das gut für den ist der es schlicht abkriegt.

Nur weil man etwas nicht aufessen kann, heißt das noch nicht das man etwas aus eigenem Besitz nicht handeln darf. Und bei nem Spiel, vor allem mit account, kann es eh nur ein aktiver Besitzer nutzen und genau dafür wurde bezahlt. Das war der deal. (Weiterverkauf dank "accounts" eh schn meist fail). Da kann keiner sagen "beim Gebrauchtkauf sieht der arme Entwickler ja kein Geld".
Das alles ist ja bald so verrückt wie der Lizenznutzungsvertrag auf dem Karton von Lexmark Druckern.

Age 19 Megatalent - P - 14048 - 24. August 2010 - 22:40 #

Hallo, ich verkaufe diese modischen Lederjacken! :-)

Sebastian Conrad 16 Übertalent - 4740 - 24. August 2010 - 23:36 #

Ihr habt schon alle mitbekommen, dass THQ sich von der ursprünglichen Aussage distanziert hat und die News entsprechend upgedatet wurde?

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8344 - 25. August 2010 - 8:44 #

Och wenn in der Politik jemand ne Aussage trifft und dann Zurückrudert wird auch weiter gebashed - und das ist auch gut so. Die sollen ruhig sehen welches Minenfeld die Betreten bevor sie wieder so einen Testballon starten. Die "Was interessiert mich der Mist den ich gestern gesagt habe" - Mentalität ist ja eh weit verbreitet. ;)

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3353 - 25. August 2010 - 9:06 #

Wo hat sich jemand distanziert?

Die Geschichte wurde im Update nur schöngeredet, was die Sache in meinen Augen sogar noch verschlimmert.

Sinngemäß beschreibt er den EA-Onlinepass: Wir nehmen dem Gebrauchtkäufer schon bezahlte Inhalte (DLCs) wieder weg und verkaufen sie ihm anschließend erneut. Das ist unverschämt und dreist, nichts weiter.

PARALAX (unregistriert) 24. August 2010 - 23:54 #

Lieber verzichte ich auf ein Spiel, als mir von irgendeinem Hersteller eine Gebühr aufzwingen zu lassen, die ich nicht bezahlen kann. Neupreisspiele sind mir einfach zu teuer. Danke THQ, war eine schöne Zeit...

neone 15 Kenner - P - 3159 - 25. August 2010 - 1:16 #

Der Trend geht ganz klar zum Direktvertrieb durch den Hersteller um "unnötige" Kosten, verursacht durch Groß- und Einzelhandel, einzusparen und das Geld selbst einzusacken. Fällt dies weg, kann man sogar die "UVP", die dann schlicht "der Preis" ist, vom Kunden verlangen. Allerdings fällt dies gerade in der Videospielbranche besonders auf, da Software wunderbar auch ohne physisches Medium funktioniert. Eine Lizenz auf eine Lederjacke stelle ich mir schwierig vor.

Leute, ich verstehe echt eure Aufregung nicht. Ihr habt doch selbst entschieden wie es läuft:
Der Handel (egal in welcher Branche) zerfleischt sich derzeit um jeden Kunden und unterbietet sich gegenseitig. Dabei kommen dann lächerliche Margen von z.B. 20 Euro oder weniger für einen 1.000 Euro TV zustande. 2-3 Euro für ein verkauftes Spiel? Ja ok, wenns sonst nicht anders geht? Die Masse machts, ist die Devise - ob der Handel dem noch lange standhalten kann? Der Kunde untstützt dies schließlich durch den Einkauf beim billigsten Anbieter. Großmacht Handel? Aus, vorbei.

Die Zukunft sieht düster aus, vor allem was den klassischen Fachhandel betrifft. Wer ist bereit für eine fachmännische Auskunft noch Geld zu bezahlen? Oder besser gesagt: Für wen ist Beratung und Ausstellung eines Artikels auf einer teuren Gewerbefläche ein >>Mehrwert<<, der auch bezahlt werden sollte? Wohl für die wenigsten. Ab zum Arbeitsamt, such dir einen Job als Lagerarbeiter bei notebooksbilliger, lieber Fachberater! Da fällt mir nur die Aussage eines Mediamarkt-Lageristen ein, der auf die Frage, was die Unterschiede zwischen zwei völlig unterschiedlichen DVD-Playern ist, folgendes antwortete: "Der hier ist silber, der Andere ist schwarz."

Suzume 14 Komm-Experte - 1937 - 25. August 2010 - 1:47 #

Ob wir deshalb keine anderen Zivilisationen im All entdecken werden?
Weil sie alle in die Medienfalle getappt sind und sich nur noch selbstgerecht an ihren Konsumgütern berauschen und dabei jedes Interesse für das Wie und Warum ihrer Existenz verloren haben?
Wen juckts, wo ist meine schwarze Fernbedings für das Ding mit den bewegten Bilddingern? ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29914 - 25. August 2010 - 6:43 #

Wobei der stationäre Handel wohl leider auch so lange an einem Negativimage mit inkompetenten Fachberatern gearbeitet hat, bis der Unterschied zur Notebooksbilliger-Beratung irgendwann nicht mehr vorhanden war. Und das betrifft nicht nur MediaMarkt und Saturn sondern schon seit vielen Jahren leider sehr oft auch den kleinen Fachhändler. Ich habe auf die Frage in einem Bewerbungsgespräch 1999 "Warum wollen sie ausgerechnet Computer verkaufen, was unterscheidet sie von all den anderen Verkäufern da draußen?" geantwortet, dass ich nicht nur das Hintergrundwissen für den Job habe sondern auch die Bereitschaft es weiterzugeben - im Gegensatz zu vielen anderen Fachberatern. Und in den darauf folgenden 11 Jahren PC-Einzelhandel habe ich extrem viele Kollegen gehabt, die zwar an sich nicht doof waren und sich super auskannten, die man aber besser hinter einer Bürotür einsperren sollte anstatt sie auf Kundschaft loszulassen. Dummerweise war der Anteil an fachlich inkompetenten Stans aber viel höher - die Jungs konnten alles verkaufen, wussten aber leider nicht WAS sie denn da verkaufen - hauptsache weg. Da würde ich als Kunde beim nächsten mal auch lieber bei Amazon kaufen, da sieht man wenigstens Kundenmeinungen..

Aber ansonsten gebe ich dir gerne recht - bereit für eine nachweislich gute Beratung auch einen Aufpreis zu zahlen ist kaum noch jemand. Ich kaufe zwar auch viel Online, dann aber bei den Shops wo ich weiß, dass der Service gut ist. Auch wenns etwas teuerer ist als beim Geizhals-Erstplatzierten. Aber im Fachhandel vor Ort kaufe ich nicht mehr ein - dazu kenne ich die Machenschaften dort zu gut, erkenne zu schnell die Verkaufsmaschen und die oft haarsträubende Unwissenheit des Personals. Und bin dann doch nicht gewillt, dafür auch noch 10-20% Aufpreis zu zahlen. Schade eigentlich.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34449 - 25. August 2010 - 8:08 #

Manche Machenschaften sind tatsächlich unglaublich. Es gibt aber durchaus noch sehr seriöse Fachhändler, man muss sie nur finden. Bei gewissen Dingen ist mir der Mehrwert einer Fachberatung tatsächlich nichts wert, z.B. beim Kauf einer Grafikkarte. Ich kann mich hier wunderbar online selber beraten, alles ist schön objektiv messbar und die unterschiedlichten Messergebnisse sind für mich einsehbar. So kann ich also auch ohne große Kenntnisse die für mich und meinen Geldbeutel passende Grafikkarte online ordern. Wobei ich auch hier, wie du, nicht auf den allerletzten Cent schaue sondern bei bewährten Händlern mit gutem Service kaufe.

Anders sieht es z.B. bei HiFi-Lautsprechern aus. (Eines meiner Hobbys, bin audiophil veranlagt.) Wenn ich hier eine Neuanschaffung tätige, so möchte ich auf keinen Fall blind kaufen. Zwar gibt es auch in diesem Bereich genügend Testberichte und technische Daten, jedoch ist ein Hörerlebnis nicht objektiv in Worte und Zahlen zu fassen, es ist etwas rein Subjektives. Dazu kommt noch, dass die akustischen Begebenheiten im eigenen Hörraum maßgeblich zum Endergebnis beitragen. Dort ist mir der Service im Fachhandel, in dem ich für eine Vorauswahl die gewünschten Komponenten mit meiner eigens mitgebrachten Musik/Film Probe hören kann und dann noch die heißesten Kandidaten kostenfrei nach Hause geliefert bekomme um dort den Favoriten zu küren und schlussendlich zu kaufen, während der Händler die nicht gefallenen wieder einpackt und mitnimmt, durchaus einen höheren Preis wert.

Ebenso bin ich grundsätzlich bereit dazu einen um bis zu 5-15% (abhängig vom Preis) höheren Preis im örtlichen Einzelhandel gegenüber den gängigen Online-Preisen zu bezahlen um die regionale Wirtschaft zu unterstützen. Leider ist es hier aber oft der Fall, dass die Produkte meist wesentlich teurer sind, was ich dann irgendwo doch nicht einsehe.

Gähn (unregistriert) 25. August 2010 - 13:02 #

Geht mir ähnlich und ich kenne auch die teilweise haarsträubende Unwissenheit in der Branche.

Diese "Geiz-ist-geil"-Mentalität kommt ja aber nicht von ungefähr. Hier einfach dem Verbraucher den schwarzen Peter zuzuschieben greift IMO viel zu kurz. Wer hat denn diese Mentalität mit unzähligen Werbespots selbst befeuert? Wer ist denn so scharf auf Marktanteile, daß man Produkte mit Verlust verkauft, in der Hoffnung so die Konkurrenz aus dem Markt zu drücken und dann die Preise ohne Wettbewerb diktieren zu können (genau das was IMO die Spielehersteller mit ihrer "Anti-Gebraucht-Kampagne" gerade vorhaben)?

Und wo sollen die meisten Menschen denn das Geld hernehmen, um die regionale Wirtschaft zu unterstützen? Das können sich die meisten schlicht nicht leisten. Die Reallöhne sinken seit Jahrzehnten. Deswegen sind wir ja auch "Exportweltmeister" - und sind auf diesen zweifelhaften Titel auch noch stolz.

Akronym (unregistriert) 26. August 2010 - 13:19 #

Bin absolut deiner Meinung.
Indien war auch mal "Exportweltmeister" - als eine von vielen Kolonien der Engländer.
Wenn es den Menschen eines Landes gut gehen soll, dann muss es der Binnenwirtschaft gut gehen.

Gähn (unregistriert) 26. August 2010 - 14:28 #

Mittlerweile schafft Indien in den USA Arbeitsplätze :D.
Die Löhne in den USA sind mittlerweile so niedrig (und die Löhne in Indien so gestiegen), daß es sich für indische Callcenter lohnt, Arbeitsplätze in die USA zu verlagern.

Wir sind übrigens auf demselben Weg hier in Deutschland....

Anonymous (unregistriert) 25. August 2010 - 8:59 #

Ich werde jetzt also schon als Betrüger bezeichnet wenn ich ein gebrauchtes Spiel kaufe?
Danke für dieses hilfreiche und einsichtige Statement in die Innenverhältnisse dieses Betriebes. Von THQ werde ich zukünftig also auch kein Spiel erwerben.

Mittlerweile muss sich die Spieleindustrie fragen ob sinkende Verkaufszahlen - sinken Sie überhaupt? Ich bezweifle das... - bzw. weniger Gewinn - sinkt er überhaupt? - nicht ein hausgemachtes Problem ist. Es wird für mich als Kunde zunehmend schwieriger ein Spiel zu erwerben;
- hat es DRM,
- welches DRM,
- Online-Aktivierung,
- dauerhafter Online-Zwang,
- Bindung an einen Account,
- was ist nur absurder Marketing-Hype oder glatte Lügen -> zig Testberichte lesen und in Foren nachforschen,
- Werbung/Kaufaufforderung von DLC innerhalb des Spiels,
- vorab herausgenommene Spielinhalte um sie als DLC anzubieten,
- mittlerweiler reduzierter Patchsupport,
- keine Handbücher mehr
- kein Medium mehr auf dem das Spiel gespeichert ist, stattdessen nur eine leere Hülle und ein Code
- Diffamierung und Gängelung als Spieler von Seiten des Publishers

Ist doch kein Wunder wenn Spieler lieber gebrauchte Spiele kaufen oder auf eine "Alles-in-einem-20€-Box" warten oder gleich auf alte Spiele ohne DRM ausweichen (gog.com).

AticAtac 14 Komm-Experte - 2218 - 25. August 2010 - 9:14 #

Die Rechnung ist recht einfach: Angebot und Nachfrage
Die Publisher werden immer wieder bis an die Grenze der "Kundengängelung" gehen und schauen dann bis weit sich die Kunden das mit sich machen lassen. Dafür sind sie Publisher und haben die Macht.
Auf der anderen Seite können die Kunden durch ihr Kaufverhalten das Verhalten der Publisher beeinflussen. So gesehen haben wir als Käufer eine grössere Macht. ABER, da gibt es ja auch noch die Effekte
- "Die Masse ist dumm"
- Computerspieler neigen zu (kennen wir alle aus unserer Kindheit) will-unbedingt-haben gegen den Vernunft

Deswegen bin ich gespannt, wie die "Situation" in 5 Jahren ausschaut, ob wir alle dann neben zig Kopierschutzmaßnahmen, etlich AGB's, die wir vor dem Spielen zustimmen müssen, auch noch eine Webcam installieren müssen, bei der die Publisher uns beobachten, ob wir auch wirklich alle "Maßnahmen" einhalten.

Gähn (unregistriert) 25. August 2010 - 13:05 #

Fanboiismus hast Du in Deiner Liste noch vergessen^^

Andererseits wäre dieses Phänomen natürlich auch schon in beiden Punkten enthalten bzw. könnte sie ersetzen :D

Anonymous (unregistriert) 25. August 2010 - 9:45 #

Wer Spiele an Jugendlich verkaufen will, der muss auch verstehen,
dass die nicht mehr als 20 Euro für ein Spiel ausgeben, wenn sie
es später erfolgreich weiterverkaufen.

Ohne Gebrauchtmarkt und bei 60 Euro für eine Neuerscheinung
bricht der Spielemarkt also im schlimmsten Fall um 2/3 ein.

Also lieber Hersteller, sagt später nicht, es hätte euch
keiner gewarnt!

PS: Ich werde mir Ende der Woche Mafia II für 33 Euro kaufen.
Für mich einer der erhofften 5 Top-Titel des Jahres. Da
werde ich für die restlichen Spiele dieses Jahr, die "B-Ware",
bestimmt nicht mehr Geld bezahlen!

FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 25. August 2010 - 9:59 #

Vielleicht sollten sich die Hersteller mal Gedanken über ein dynamisches Preismodell machen. Anscheinend sind viele Käufer der Meinung, dass 60€ zu teuer für ein Spiel sind. Wahrscheinlich können sich viele, selbst wen sie es wollten, nicht regelmäßig so teure Spiele leisten. Die Entwickler sollten sich fragen ob sie wirklich ein GTA, für den gleichen Preis ins Regal stellen sollten, wie Fitness oder Brain what ever Training. Die Preise sollten sich meiner Meinung nach am Entwicklungsaufwand orientieren.

Könnte auch nach hinten losgehen. Bobby würde dann wahrscheinlich das nächste Call of Duty für 120€ bringen.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10864 - 25. August 2010 - 10:15 #

Es ist einfach gruselig wieviele Leute bereitwillig auf Ihre Rechte an dem, was sie mit ihrem Geld bezahlt haben, verzichten.

Es kommt einfach jemand daher und macht aus etwas, was man schon immer kaufen und verkaufen konnte etwas, das man nicht mehr weiter verkaufen kann. Er ändert nicht das Produkt, sondern definiert es einfach um.

Für uns bedeutet das, unser Geld ist entwertet, der Gegenwert nie wieder teilweise liquidierbar.

Und ihr findet das richtig. Warum? Genau betrachtet ist das saudämlich. Da muss man auch garnicht mehr irgendwelche Argumente anführen - egal wie man es dreht und wendet, man wird schlechter gestellt als früher. Da gibt es doch für intelligente Leute eigentlich keinen Grund zur Diskussion. Ob man etwas dran ändern kann sei mal dahingestellt, aber es auch noch freiwillig gut finden? Demnächst kommt die "Lizenz zum Lesen von Büchern". Weiterverkauf und Verleihung durch Irisscanner ausgeschlossen. Lächerlich? Es finden sich bestimmt genug Argumente die ihr toll finden könnt. Wartets nur ab.

Gähn (unregistriert) 25. August 2010 - 13:08 #

"Demnächst kommt die "Lizenz zum Lesen von Büchern". "

Haben wir doch schon. Mußt Dir nur ein eBook kaufen ;).

Da werden Dir dann schon mal Deine gekauften Bücher vom Verkäufer nachträglich wieder entzogen :D (z.B. "1984" bei amazon).

Horselover Fat 09 Triple-Talent - 315 - 25. August 2010 - 10:51 #

Nur noch zum Kotzen, was da abgeht.

Tchibo 13 Koop-Gamer - 1450 - 25. August 2010 - 13:43 #

--- Ich hab mal ne Zwischenfrage an jemanden der sich auskennt ---

Wie ist eigentlich die rechtliche Lage aktuell in Amerika/Kannada was das Thema "Gebrauchtwaren" angeht.
Welche Rechte hat der Kunde?
- Garantie
- Kundendienst
- usw

Das bei uns nach deutschem Recht so etwas wahrscheinlich durchaus anfechtbar ist steht nämlich auf einem ganz anderen Blatt.

Z 12 Trollwächter - 1009 - 25. August 2010 - 14:51 #

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mir die Branche mittlerweile zum Halse raushängt.

Geschockt (unregistriert) 25. August 2010 - 17:50 #

Ich bin dafür, dass wir alle min. sagen wir mal 53% unseres Bruttos an die Film-,Musik- und Spiele Industrie sofort von unserem Arbeitgeber überweisen lassen um die Kosten der Entwickler zu decken, welche ihnen meist durch gehypten Schrott der dann im Laden vergammelt und den man nur für 5markfüfzisch auf dem flohmark gebraucht kauft, weil einem der Russe hinter dem bis zum Rand gefüllten Krabbeltisch leid tut.

Da wir Zocker he nur daheim vor dem monitor sitzen und virtuelles Blut vergiesen brauchen wir nicht mehr zum leben als die 20euro für die DSL Flat und 28-31(je nach monat) flaschen schnaps. Kippen werden he bald verboten da spart man sich auch noch 5euro am tag. diese kann man dann entweder für sinnfreie DLC´s oder für Vollgepackte Specialeditionen ausgeben. ähm ne vollgepackt stimmt ja bald nicht mehr da alles ja per download/stream gekauft wird bzw. online gespielt (siehe onlive) oder noch besser:

Jeder bekommt bei geburt ein Chip in die stirn eingepflanzt. Diesen braucht man später nur an einem Speziel dafür gemachten Scanner hinhalten und schon fließt das viertuelle Geld.

Also in einer Bahnhofstoillete z.b. erstmal mit dem Kopf die Tür rammen und nach dem signalton pissen gehen.
Beim supermarkt kopf senken und die verkäuferin packt sich diesen und führt den Chip über dem Scanner am band...
Oder im Bordel. Der tusse schnell ein Headnut geben und dann...

ups von thema abgekommen.

Naja zum Thema:

Alle macht den demokratisch gefördeten Kapitalismus:-)
Dauert nicht mehr lange dann müssen wir zocker uns daheim ein Automaten hinstellen wo wir alle 5min. die Schrift lesen:

PLEASE INSERT COIN

Anonymous (unregistriert) 25. August 2010 - 19:39 #

Kippen werden nicht verboten. Für das Systm ist der Raucher eine tolle Sache. ....in JEDER Hinsicht.

PLEASE INSERT COIN

..so geht das: INSERT COIN !!!!

Fisch (unregistriert) 27. August 2010 - 0:35 #

Tja, dann kann man ja nur hoffen, daß die Kollegen ihm auf die Frage "gibst Du mir mal den Sportteil" nur ein empörtes "Cheater" zurufen!

MichaelK. (unregistriert) 28. August 2010 - 14:25 #

IMO: Den Kunden den Kauf von gebrauchten Spielen zu unterbinden ist Betrug am Kunden.

Wenn mir jemand was verkauft, geht denjenigen es GARNICHTS mehr an, was ICH damit mache. Punkt.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)