GC10: Cataclysm - Q&A mit Tom Chilton

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20. August 2010 - 9:42
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Eine spektakuläre  Neuankündigung blieb Catacylsm-Game-Director Tom Chilton im Rahmen der gamescom-Pressekonferenz schuldig. Stattdessen beantwortete er bereitwillig die Fragen von Journalisten und verriet, dass Freunde vielleicht bald nicht nur spielübergreifend chatten, sondern auch miteinander sprechen können.

Chilton bestätigte erneut, dass die dritte Erweiterung von World of Warcraft auf jeden Fall noch in diesem Jahr erscheinen wird. Er wurde sogar ein wenig konkreter: "Um Mitternacht des ersten Dienstages nach wenn es fertig ist". Bei Blizzard sei man sehr zufrieden über den Verlauf der Beta und die vorwiegend positiven Rückmeldungen der Spieler.

Für die Verlassenen sei Catacylsm eine Zeit der Neuorientierung: Immerhin waren Sylvannas und ihre Untoten vor allem durch ihre Rachegelüste am Lich King getrieben, die im Finale von Wrath of the Lich King, mit dem Fall von Arthas, befriedigt wurden. Die Umgestaltung der Alten Welt sei nach all den Jahren notwendig geworden, um die Grafik, aber auch die Quests an die heutigen Standarts anzugleichen.

Der Schritt, weg von den bekannten Kontinenten und Quests, hin zum Cataclysm, sei für die Mitarbeiter bei Blizzard sehr emotional. Noch vor der Erweiterung sollen -- möglicherweise in mehreren kleineren Patches -- Events stattfinden, die auf das finale Cataclysm-Event zusteuern, das vor dem Herunterfahren der Server zum Aufspielen der Erweiterung stattfindet. Direkt nach dem Event werden die neuen Klassen-Rassen-Kombinationen freigeschaltet.

Chilton erklärte, dass nach Cataclysm mit der Scherbenwelt und Nordend auch die anderen Kontinente überarbeitet werden sollen und dem aktuellen Geschehen angepasst werden. Gegen Ende der Fragerunde wies Chilton Gerüchte zurück, dass die Nutzerzahlen des MMO-Blockbusters sänken: "WoW wächst weiter und mit jeder Erweiterung, die wir veröffentlichen, wächst die Zahl der Nutzer an. So erwarten wir auch mit Cataclysm einen Anstieg unserer Nutzerzahlen.

Abschließend verriert der Game Designer, dass man bei Blizzard daran arbeite, einen Voice-Chat für das Battle.net zu entwickeln, damit Freunde auch über Spielgrenzen hinweg miteinandern in Kontakt bleiben könnten. Nach einigen weiteren Lobeshymnen zum Battle.net im Allgemeinen und der Ankündigung, dass die Plattform von Blizzard auch zukünftig fleißig weiterentwickelt werde, endete die Fragestunde.

Die von Vielen erhoffte Weltpremiere des Catacylsm-Cinematic auf der gamescom blieb aus. In einem Interview erklärte Chilton später, dass der Render-Film zum ersten Mal im Spiel zu sehen sein wird, um den Spielern die Vorgeschichte des Cataclysm zu erzählen.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 20. August 2010 - 14:28 #

'Gegen Ende der Fragerunde wies Chilton Gerüchte zurück, dass die Nutzerzahlen des MMO-Blockbusters sänken: "WoW wächst weiter und mit jeder Erweiterung, die wir veröffentlichen, wächst die Zahl der Nutzer an. So erwarten wir auch mit Cataclysm einen Anstieg unserer Nutzerzahlen.'

er hat das gerücht nicht zurück gewiesen, er hat drumherum geredet. natürlich wächst wow, es wird ja ständig erweitert und natürlich steigen die nutzerzahlen mit einem addon, wie bei jedem x beliebigen mmo. nur was ist im moment und 2-3 monate nach cataclysm? mike morhaime sagte 3 monate nach dem erscheinen der erweiterung lich king, die zahlen stagnieren seit 2 jahren ( kurz nach dem erscheinen von burning crusade ). ist irgendwas dazugekommen, das man sagen könnte es gab plötzlich einen schub, gabs überhaupt irgendwas neues bis auf das übliche 'hier neue ini mit must have items, nu geht farmen'?

was kommt im allgemeinen, wenn ein online spiel 2 jahre spieler gewinnt und anschließend 2 jahre nicht? sind das noch gerüchte oder logische schlußfolgerung?

bam 15 Kenner - 2757 - 20. August 2010 - 14:46 #

Warum muss man denn die Aussage von einem Blizzardverantwortlichen in Frage stellen, wenn man selber keine Gegenteiligen Daten hat? Fest steht durch diese Aussage, dass die Nutzerzahlen wachsen. Nicht gesagt ist um wieviel sie wachsen und welchen Schwankungen diese Nutzerzahlen unterliegen.

Anscheinend hält sich WoW ganz gut jenseits der 11 Mio. Spieler und bisher sieht es auch nicht so aus, als ob in näherer Zukunft diese Zahl sinken wird. Man muss einfach bedenken, dass immer neue Spieler hinzu kommen und somit Spieler 'ersetzt' werden, die aufhören.

Gerade Cataclysm gestaltet nun ja die alte Welt neu, das ist definitiv ein starkes Zugpferd um neue Spieler zu erreichen. Wo man sonst behaupten könnte, dass der Neueinstieg öde ist, weil auf einem Stand von vor 5 Jahren, hat man nun frischen, vollkommen neuen Content. Davon sollten gerade auch die Testversionen profitieren, welche dann einen 'repräsentativeren' Eindruck vom Spiel liefern.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 20. August 2010 - 15:04 #

'Warum muss man denn die Aussage von einem Blizzardverantwortlichen in Frage stellen, wenn man selber keine Gegenteiligen Daten hat?'

ich schrieb, laut mike morhaime stagnieren die zahlen. sprich wow wächst nicht, was spieler angeht. der mann dürfte die zahlen etwas besser kennen als chilton.

einfach googlen, die news hat so ziemlich jede seite im archiv.

ooze (unregistriert) 20. August 2010 - 15:29 #

Es ist ja kein echter Beweis, höchstens ein Indiz, aber wenn man auf einschlägigen Websites wie dem DoubleClick Adplaner (das macht Google übrigens mit den gesammelten Analytics- und Ads-Daten) sinken die Besucherzahlen von Websites mit WOW-Bezug seit geraumer Zeit und z.T. sehr stark. Von einem ungebrochenen WOW-Wachstum zu reden klingt schon nicht so richtig glaubwürdig.

Anonymikus (unregistriert) 20. August 2010 - 16:29 #

Also, die Tatsache, dass Blizzard an Anforderungsniveau in den letzten Jahren stark nachgelassen hat, sieht man schon an Instanzen, wie Naxxramas oder Eiskronenzitadelle (Siehe 30%-Buff in ICC). Der Spieler wird nicht mehr wirklich gefordert, was unter anderem die damalige Motivation einiger Spieler verschwinden lässt.
Das wird meiner Meinung nach auch der Grund für ein wachsendes Desinteresse am Spiel sein. Die Vermarktung und Umschreibung des baldig erscheinenden Spieles ist im vollen Gange und natürlich wird die Nutzerzahl erneut steigen (was, wie matthias schrieb,'wie bei jedem x beliebigen mmo' ist, bei welchem ein Addon erscheint). Bloß für wie lange?

Alleine die Tatsache toller neuer Features, wie etwa die neuen Rassen und Gebiete, werden viele Spieler einige Zeit lang motivieren können, erneut zu daddeln. An sich sind da viele neu und vor allem gute Ideen dabei. Ebenso erfreulich ist die plattformübergreifende Vernetzung von Blizzardspielen. Trotzdem hat Blizzard teils nur Symptome mit diesem Handeln bekämpft, jedoch nicht die Wurzel des Übels ausfindig gemacht oder eben, so wie ich denke, schlicht und einfach ignoriert, um krampfhaft weiterhin absolut jeden Spieler zu behalten, auch wenn das Spiel nicht wirklich jedermanns Sache ist.
Die Aussage von Chilton, die Spielerzahl würde nicht sinken mag dahingestellt sein, aber Tatsache ist eben, dass Blizzard in letzter Zeit gravierende Schnapsideen (siehe RealLife-Namen in Blizzardforen) hatte, die zum Teil wieder storniert wurden. Das gibt mir eher den Anschein auf Ideenlosigkeit, als auf souveräne Handlungen, aufgrund gesicherter Spielerzahlen.

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