Hardware-News KW 30: Aldi-Notebook, GTS450 und große Displays
Teil der Exklusiv-Serie Hardware-News

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Dennis Ziesecke 29544 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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1. August 2010 - 22:58 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
Man kann fast den Kalender danach stellen: In steter Regelmäßigkeit stellt Medion im Auftrag der Supermarktkette Aldi ein Notebook vor, das den etablierten Elektronikhändlern Wasser in die Augen treiben soll. Ob dieses Vorhaben auch mit dem aktuellen Gerät gelungen ist (und natürlich noch einiges mehr) lest ihr in der aktuellen Ausgabe der GamersGlobal HardwareNews. 


Full-HD-Filme in voller Größe anschauen und dabei noch viel Platz frei behalten: Cinema Display 27" 

Apples 27-Zoll Cinema-Display angekündigt

Einige Käufer besonders luxuriös ausgestatteter Apple-Rechner nutzen diesen Bildschirm bereits und zittern wahrscheinlich noch immer vor Freude über die brilliante Bildqualität und die gigantische Auflösung. Die Rede ist von Apples 27-Zoll-Monitormonster mit 2560x1440 Bildpunkten. Bisher fand dieser Bildschirm seinen Weg in die Büroräume seiner Käufer nur in Form des ab 1399 Euro gelisteten "großen"  iMac. Im September bringt Apple den Luxus-Screen auch ohne Prozessor, RAM und Festplatte in Form des Cinema-Display 27" auf den Markt. Der LED-beleuchtete Bildschirm stellt seine extrem scharfen Bilder im 16:9-Format dar und nutzt ein hochwertiges IPS-Panel. Grafiker freuen sich so über blickwinkelstabile Bilder, die einen hohen Kontrast und realistische Farben aufweisen.

  Der Blickwinkelbereich ist IPS-typisch mit 178 Grad sehr hoch. Leider spiegelt der Bildschirm sehr stark. Ein Umgebungslichtsensor passt die Bildschirmhelligkeit dynamisch an die Umgebung an, maximal gibt Apple 375 Candela pro Quadratmeter vor. Wie bei Cinema-Displays gewohnt, sind ein Mikrofon und eine iSight-Webcam bereits integriert, weiterhin finden sich ein USB2-0-Hub und die Möglichkeit, ein Macbook oder Macbook Pro über einen integrierten Ladeadapter mit Strom zu versorgen. Anschluss findet der Bildschirm über einen Mini-Displayport, wer also keine entsprechende Buchse am Computer hat, muss zusätzlich investieren. Bei einem Verkaufspreis von 999 Euro dürften allerdings ein paar Euro für den Adapter nicht mehr ins Gewicht fallen. Für knapp 400 Euro zusätzlich bekommt man also mit dem kleinsten iMac nicht nur den Bildschirm, sondern auch noch einen 3 GHz C2D-Prozessor, 4GB RAM, eine ATI HD4670 und 1 TB Festplattenspeicher - kein schlechtes Angebot für sich alleine genommen. Allerdings ist der iMac nicht ganz so elegant schmal wie der nackte Bildschirm und benötigt mehr Energie.

NVidia GTS 450 - Spezifikationen und Termin bekannt?

Um im Grafikkartenmarkt stets aktuell informiert zu sein, muss man mittlerweile nicht mehr nur der englischen Sprache mächtig sein: Auch Türkisch ist dank der Kollegen von donanimhaber.com erstaunlich wichtig geworden. Aktuell wurden den Mitarbeitern dieser Internetseite Informationen zur kommenden Mainstream-Grafikkarte aus dem Hause NVidia zugespielt. Die GTS450 soll als Konkurrenz zu ATIs beliebter HD5770 den Markt erobern. Als Starttermin wird der 13. September gehandelt, Gerüchte, die den August thematisierten, scheinen sich nicht zu bestätigen. Während die aktuell sehr erfolgreiche Performance-Karte GTX460 auf den etwas abgespeckten GF104-Chip setzt, kommt auf GTS-450-Karten eine noch weiter reduzierte GPU namens GF106 zum Einsatz. Von den 480 Shadereinheiten der GTX480 verbleiben der GTS450 nur noch 192 (GTX460: 336 Shadereinheiten), das Speicherinterface ist mit 128 Bit Bandbreite Mittelklasse-Standard. Immerhin wird weiterhin schnelles GDDR5-RAM genutzt.

Von den 56 Textureinheiten einer GTX460 verbleiben nur noch 32 bei der GTS450, bei den unter anderem für Kantenglättung genutzten ROPs wird von 24 bei der GTX460 auf 16 reduziert. Um diese Einschnitte auszugleichen, hebt NVidia die Taktraten stark an -- der Chip wird mit 789 MHz (GTX460: 675 MHz) arbeiten, die Shaderdomäne taktet mit 1578 MHz (GTX460: 1350 MHz) und der Speicher mit 940 MHz (GTX460: 900 MHz). Besonders bei der DX11-Paradedisziplin Tesselation dürfte die GTS450 im Vergleich zu ihren dort sehr potenten Brüdern allerdings dennoch arg Federn lassen müssen: Nur noch eine entsprechende Funktionseinheit ist auf GF106-Chips verfügbar. Die knapp 200 Euro teure GTX460 nutzt gleich sieben solcher Einheiten. Der Stromverbrauch wird voraussichtlich zwischen 75 und 150 Watt liegen, nähere Angaben gibt es noch nicht. Die Karte verfügt jedoch über einen 6-Pin-Stromstecker, welcher auf eine solche Energieaufnahme hinweist. Preislich wird NVidia die GTS450 wohl als direkte Konkurrenz zu ATIs HD5770 platzieren, zwischen 120 und 140 Euro wären demnach denkbar. 



Aktuelles Aldi-Notebook: Der  Medion Akoya P6512 hat eine gute Ausstattung, ist aber nicht spieletauglich


Neues Aldi-Notebook mit DX11-Grafik für 599 Euro

Ab Montag, den 2. August 2010, steht wieder einmal ein Notebook in den Regalen der Supermarktkette Aldi. Und wie nicht anders zu erwarten, wird auch dieses Modell von Aldis Haus- und Hoflieferanten Medion gefertigt, welche auch die dreijährige Garantie abwickeln. Die technische Basis stellt ein AMD Athlon II P320 mit 2,1 GHz Taktfrequenz nebst 4 GB DDR3-RAM, 320 GB Festplattenspeicher und einem Mainboard mit ATI-Onboardgrafik. Zusätzlich verbaut Medion noch einen diskreten Grafikchip, den DX11-tauglichen ATI HD5470 mit 512 MB eigenem Speicher. Zwischen diesen beiden Grafiklösungen kann bei Bedarf auf Knopfdruck gewechselt werden. Eine elegante und automatisch umschaltende Lösung wie NVidias Optimus bietet AMD bislang noch nicht an. Auch wenn das 15,6-Zoll-Display mit nur 1366x768 Bildpunkten auflöst, für spieletaugliche Bildraten eignet sich die HD5470 eher selten. Ältere Spiele dürften allerdings ausreichend flott laufen, bei aktuellen Titeln muss man allerdings fast immer die Details auf "Minimum" stellen. Selbst das an sich eher anspruchslose Starcraft 2 läuft hier nicht mit hohen Details. Eine Besonderheit ist allerdings die Tatsache, dass das Display nicht wie gewohnt verspiegelt ist sondern eine entspiegelte Oberfläche aufweisen soll. Die Ausstattung des Notebooks ist sehr gut - neben VGA, HDMI, USB 2.0, LAN, einem Kartenleser und HDMI finden sich auch eSATA, eine Webcam und WLAN nach dem aktuellen "n"-Standard mit bis zu 300 MBit/sek. Übertragungsrate. Windows 7 ist natürlich bereits vorinstalliert. Ein Akku mit sechs Zellen versorgt das Gerät mit Energie, Laufzeiten sind bislang noch nicht bekannt, aufgrund der genutzten Komponenten dürfte das Notebook allerdings unter Last und aktiver diskreter Grafik nicht länger als 1,5 Stunden durchhalten und bei geringer Last nach knapp drei Stunden nach einer Steckdose verlangen. Mit einem Gewicht von 2,4 Kilogramm ist das Medion Akoya P6512 durchaus als transportabel zu bezeichnen. Der Preis von 599 Euro ist für dieses Gerät fair und gerechtfertigt, solange man keine falschen Hoffnungen bezüglich der Grafiklösung hegt.

Gainward bringt GTX460 mit 2 GByte Speicher

Es soll tatsächlich noch Anwender geben, die gerade einmal zwei GByte Hauptspeicher in ihrem PC nutzen und damit noch nicht einmal so unglücklich sind, wie manch ein Profizocker denken mag. Jetzt prescht Gainward vor und stellt eine übertaktete GTX460 "Golden Sample" mit -- für eine Grafikkarte -- beeindruckenden 2 GByte Grafikspeicher auf den Markt. Als Kühler kommt das bereits von den bereits erhältlichen GTX460-GS-Modellen bekannte Design zum Einsatz, das sich als effektiv und ausreichend leise erwiesen hat. Gainward nutzt die Gelegenheit und übertaktet die Grafikkarte moderat -- der Grafikchip arbeitet mit 700 MHz (Referenz: 675 MHz), die Shadereinheiten mit 1400 MHz (Referenz: 1350 MHz), der Speicher bleibt unangetastet. Für den Kontakt zum heimischen Bildschirm stehen zweimal DVI, einmal HDMI und einmal VGA zur Verfügung, je zwei dieser Anschlüsse können gleichzeitig genutzt werden. Ein endgültiger Preis steht noch nicht fest, es wird allerdings von einem moderaten Aufpreis gegenüber der 1GB-Version gesprochen, welche ab 220 Euro angeboten wird. Ob der zusätzliche Grafikspeicher wirklich einen zusätzlichen Nutzen bietet muss abgewartet werden -- Freunde von High-Resolution-Texturmods dürften sich allerdings über diese Version freuen...


Logitech G510: Gamertastatur mit Makrofunktion, Headsetanschluss und Beleuchtung


Logitech präsentiert neue Gamer-Tastatur mit Display

Für viele Nutzer ist ein LCD-Bildschirm auf einer Tastatur ein seltsamer Gedanke. Logitech feiert allerdings schon seit der beliebten G15 große Erfolge mit diesem Prinzip. Jetzt erscheint ein weiteres Gaming-Modell mit einigen auf Spieler zugeschnittenen Eigenschaften -- und mit Bildschirm. Die G510 genannte Tastatur verfügt wie bereits ihre Vorgänger über Makrotasten, mit denen sich Tastenkombinationen direkt aus dem laufenden Spiel heraus aufnehmen lassen. Auch zeitliche Abstände zwischen dem Drücken der aufzunehmenden Tasten werden berücksichtigt - "e", drei Sekunden Pause, "w", "space" und nach fünf Sekunden dann "tab" sind also problemlos einstellbar. 18 frei belegbare Sondertasten lassen sich mit oft benötigten Programmaufrufen belegen und natürlich sind auch Tasten für die Steuerung des Mediaplayers oder der Lautstärke vorhanden. Die integrierten Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse der Tastatur lassen sich so auch auf Knopfdruck stumm schalten.

Sinnvolles Detail: Die Windows-Taste lässt sich auf Knopfdruck sperren, um nicht im Eifer des Gefechtes auf den Desktop geworfen zu werden. Da Gamer ja offenbar eher lichtscheue Gesellen sein sollen, ist die G510 mit einer praktischen Tastaturbeleuchtung ausgestattet, hier lassen sich die Farben Grün, Rot, Blau und Weiß auswählen. Bei der Gelegenheit kann man auch die LCD-Beleuchtung in einer dieser Farben erscheinen lassen. Aufgrund der energieintensiven Beleuchtung und den Vorlieben vieler Spieler handelt es sich bei der G510 um ein kabelgebundenes Modell. Preislich liegen erste Listungen des Keyboards bei knapp 81 Euro. 

Chiffre 10 Kommunikator - 393 - 1. August 2010 - 23:35 #

"Bisher fand dieser Bildschirm seinen Weg in die Büroräume seiner Käufer nur in Form des ab 1150 Euro gelisteten "großen" iMac."

Na das stimmt aber so nicht. Der 27 Zoll-iMac startet bei 1500 bis 1700 Eur, für 1100 aufwärts kriegt man nur das 21,5 Zoll-Modell. Damit ist natürlich auch dieser Vergleich falsch:

"Bei einem Verkaufspreis von 999 Euro dürften allerdings ein paar Euro für den Adapter nicht mehr ins Gewicht fallen. Für nur 149 Euro zusätzlich bekommt man also mit dem kleinsten iMac nicht nur den Bildschirm, sondern auch noch einen 3 GHz C2D-Prozessor, 4GB RAM, eine ATI HD4670 und 1 TB Festplattenspeicher."

Wenn das (wirklich unglaublich gute) 27-Zoll Display 999 Eur kostet, muss man also nochmal 500 bis 700 Eur drauflegen für einen kompletten iMac.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29544 - 1. August 2010 - 23:41 #

Wie du dem Link unter der News entnehmen kannst, bin ich da einem unseriösem Händler bei googles Preisvergleich auf den Leim gegangen. Sorry. Aber wir können uns bei dreiviertel treffen - für 1399 Euro habe ich den 27"-iMac nämlich selbst schon verkauft. Im Saturn zu meiner Zeit als Hardwareschubser. Werde die Stellen im Roundup entsprechend ändern.

Chiffre 10 Kommunikator - 393 - 2. August 2010 - 15:11 #

Ahso - nachdem du bei den Preisen von "gelistet" sprachst, ging ich von den 'offiziellen' Apple-Preisen aus.
Bisher konnte man den 27er iMac bei Apple selbst ab 1500 Eur kaufen. Die neuen iMacs, die just vorgestellt wurden, werden etwas teurer; dafür kann man die bisherigen Modelle momentan recht günstig erwerben, sind ja quasi Auslaufmodelle.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29544 - 2. August 2010 - 17:00 #

Die 1399 waren sogar Einführungspreis "damals". Hat sich einige Zeit gehalten, die Dinger waren aber recht beliebt.

Nazjatara 10 Kommunikator - 496 - 2. August 2010 - 0:10 #

Danke für die tolle News. Da muss ich mich selbst nicht mal darum kümmern um auf dem laufenden zu bleiben.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7810 - 2. August 2010 - 23:41 #

Naaaaajaa. Will ja niemandes Arbeit schlecht machen (denn das ist sie nicht), aber zum "Auf dem Laufenden bleiben" eignet sich diese News eher weniger.

Sehr selektiv, nicht umfassend und wenn man ehrlich ist, auch wenig kritisch hinterfragend. Das ist sicherlich dem eigentlichen Thema der Webseite geschuldet, welche den Fokus natürlich eher weniger auf die Technik legt, denn auf die Software die darauf läuft, umso wichtiger ist es, sich auch auf anderen Seiten weiter zu informieren.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29544 - 3. August 2010 - 6:50 #

Nun, zumindest der Hardwareroundup will ja auch gar nichts anderes sein als selektiv. Das ist der Natur der Sache geschuldet, immerhin konzentriert sich diese Übersicht auf drei bis vier Themen der vergangenen Woche.

Übrigens könnte auf Gamersglobal deutlich mehr über Hardware berichtet werden. Es muss nur auch jemand machen! Das Konzept der Seite verbietet niemandem, sich um dieses Thema zu kümmern. Und trotzdem stehe ich damit oft sehr alleine da. Warum schreibst du nicht auch mal die eine oder andere News wenn du ein Thema gefunden hast, das dich interessiert? Würde mich freuen.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 3. August 2010 - 12:17 #

Hoffentlich wird die G510 ein würdiger Nachfolger für die G15 classic q.q"

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