Vietnam will Online-Gaming einschränken

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1. August 2010 - 10:34 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Die Regierung von Vietnam plant zur Zeit, den Konsum von Online-Spielen zu limitieren. Laut Le Doan Hop, dem vietnamesischen Minister für Information und Kommunikation, sollen bis zu einer endgültigen Regelung für Online-Spiele keine neuen Lizenzen vergeben werden. Das zur Zeit in Arbeit befindliche Gesetz sieht vor, dass die Öffnungszeiten aller Internetcafés von örtlichen Behörden geregelt werden. Ist in einem Ort keine lokale Behörde zuständig, kann das Internetcafé nur von 6 Uhr bis 22 Uhr benutzt werden. Spieler, die im Mehrspielermodus spielen, sollen nur drei Stunden am Tag in das selbe Spiel investieren dürfen. Gilt das Spiel als kulturell oder erzieherisch wertvoll, wird diese Grenze auf 4 bis 5 Stunden angehoben.

Bereits zu Beginn des Jahres wurde angekündigt, dass Lizenzvergaben stark verlangsamt werden, um ausländische Firmen an der Herstellung von Onlinegames zu hindern. Gleichzeitig werden inländische Enwickler dazu angehalten, eigene Spiele für Vietnam zu entwickeln und den Import zu senken. In den Fokus der Politik sind MMOs geraten, nachdem Jugendliche Straftaten ausübten, um Online-Spiele zu finanzieren, weshalb auch Werbung für Spiele im Internet verboten wurde.

Haroon 11 Forenversteher - 555 - 1. August 2010 - 14:48 #

Straftaten werden auch für Essen begangen..., wobei Essen Existenziell wichtig ist und MMOs nicht. Hmm..., wenn Vietnam alles Regeln würde wofür die Menschen Straftaten begehen, dann hätten die viel zu tun. Fragt sich nur wie die das in Privathaushalten durchsetzten wollen. Wobei ich diese Idee nicht unterstütze. Finde sie aber auch Grundsätzlich nicht falsch, normaler weise wäre die Eltern ja für so was zuständig.

Finde den Ansatz aber auch irgendwie dumm. "nur drei Stunden am Tag in das selbe Spiel investieren dürfen", da würde ich all MMO Süchtling mir einfach noch zwei mehr Kaufen um den Tag zufüllen. Dadurch würde aber noch mehr Kosten für mich entstehen und ich wäre potenziell Krimineller, als wenn ich nur ein MMO finanzieren müsste. Naja, da müssen die aber nochmal drüber nachdenken.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 1. August 2010 - 21:15 #

Naja, Politiker müssen halt zu einem gewissen Grad populistisch agieren. Und nachdem in Vietnam eine Zeit lang die Zeitungen voll waren mit Berichten zu Raubüberfällen und Morden, die von Jugendlichen zur Finanzierung ihrer MMOs begangen wurden, musste irgendetwas passieren. Ich halte es auch nicht für die beste Lösung, allerdings denke ich nicht, dass beispielsweise ein WoW-Süchtiger unbedingt AoC anfängt, nur weil er nur mehr drei Stunden das selbe Spiel spielen kann.

Nazjatara 10 Kommunikator - 496 - 2. August 2010 - 1:49 #

Du hast völlig recht. Ich kenne niemanden der zwei MMO`s gleichzeitig spielt, von dem her ist diese "Maßnahme" eigentlich recht effektiv. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt.

VanillaMike 14 Komm-Experte - 1875 - 2. August 2010 - 11:33 #

Vollkommener Schwachsinn...
Als ob die gesetzliche Reduzierung der Spielzeit irgwas ändert. Außer den Hass der Gamer auf sich zu ziehen.
Das bekommen die eh net Kontrolliert.

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