Amazon Kindle 3: Günstiger und optional ohne 3G (+Video)

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30. Juli 2010 - 11:19 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Nach dem ersten Kindle (in zwei Varianten) sowie dem Kindle DX hat Amazon heute die neueste Generation ihres E-Book-Readers vorgestellt. Das Kindle 3 hat nun 4GB Speicherplatz, also doppelt soviel wie das Vorgängermodell, wiegt nur noch 250 Gramm bei einer Display-Diagonalen von 6 Zoll. Zusätzlich wurde die Akkulaufzeit weiter verlängert.

Doch was das Kindle 3 erst richtig interessant macht, ist der Preis: Kostet die DX-Version noch knapp 380$, liegen die Preise für das Kindle 3 mit integriertem UMTS-Mobilfunk ("Whispernet" genannt, in Wahrheit auf Kooperationen mit diversen Providern weltweit beruhend) bei 189$. Erstmals gibt es das Kindle nun auch ohne 3G/UMTS, für 139$. Diese Variante benötigt ein WLAN-Netz, um Verbindung mit der Außenwelt aufzunehmen.

Da das Kindle wieder nur über Amazon.com verschickt wird, fallen noch Steuern sowie Versandkosten nach Europa an. Amazon bietet euch den Service, diese Kosten direkt in den Kaufpreis mit einzubeziehen. Somit müsst ihr keine extra Zahlung an den Zoll tätigen und euer Paket kommt ohne Probleme bei euch an. Aktuell zahlt ihr für das Kindle Wi-Fi ca. 147€, für das Kindle mit Wi-Fi und 3G etwa 192€. Die Euro-Preise sind dabei abhängig vom aktuellen Dollar-Kurs.

Ein Großteil der rund 350.000 Bücher für Kindle sind auf Englisch -- deutsche Inhalte gibt es kaum. Außerdem unterliegen die gekauften Texte einem strengen DRM, ihr könnt sie weder weiterverkaufen noch auf anderen Kindles lesen. Allerdings könnt ihr einmal gekaufte eBooks problemlos auf dem iPhone (via Kindle-App) sowie auf dem PC oder Mac lesen.

Das Amazon Kindle 3 basiert weiterhin auf der E-Ink-Technologie, einer Technik, die digitales Papier möglichst echt darstellt. Durch den hohen Kontrast könnt ihr den Text auch bei starker Sonneneinstrahlung noch gut lesen, dazu hält der Akku sehr lange. Jedoch verhindert diese Technologie sowohl schnelle Bildwechsel (Filme oder Spiele werden deswegen nicht unterstützt), als auch Farben. Bilder werden deswegen in Form von sechs Graustufen dargestellt.

Video:

falc410 14 Komm-Experte - 2429 - 29. Juli 2010 - 18:55 #

Naja Internet surfen mit 6 Graustufen ist jetzt nicht wirklich prickelnd - da ist ein iPad dann die bessere Wahl. Für eBooks aber natürlich unschlagbar.

Maidus 12 Trollwächter - 960 - 29. Juli 2010 - 19:15 #

Ich bin mir grad ernsthaft am überlegen ob ich so ein Ding bestellen soll. Mit dem iPad wird's ja leider nichts, da der iBook Store in der Schweiz ausser Faust u.ä. keine Bücher enthält :(

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 29. Juli 2010 - 20:56 #

Für das iPad gibt es auch die Amazon-Kindle-App, mit der man alle Bücher, die es auch für den Kindle gibt, bestellen kann.

Maidus 12 Trollwächter - 960 - 30. Juli 2010 - 1:01 #

Ok dann wär's wieder eine Überlegung wert :)

Anonymous (unregistriert) 30. Juli 2010 - 13:37 #

Kindle hat aber eine viel angenehmere Auflösung fürs LEsen von Büchern & Co.

Punisher 19 Megatalent - P - 15514 - 29. Juli 2010 - 19:42 #

Das ist mal wirklich ein geiler Preis. Ich fand den Kindle immer schon super als eBook-Reader, meine Bücher les ich eh auf englisch... war mir nur bisher zu schwer und zu teuer. Aufs surfen ist gepfiffen... *kreditkarte rausfummel*

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2206 - 29. Juli 2010 - 19:53 #

Richtige Bücher brauchen keine Batterie. Dagegen kann kein Ebookreader anstinken ;) Mein PC-Spiele Hobby verbraucht schon genug Energie...

Punisher 19 Megatalent - P - 15514 - 29. Juli 2010 - 20:14 #

War das jetzt ein "Elektrogeräte sind so umweltfeindlich"-Statement? Soll ich das jetzt ernst nehmen? ;) Ich möchte mal tippen, dass die Energiebilanz bei einem e-Book besser ausfällt als bei einem gedruckten - das ist aber mehr ein Bauchgefühl.

Suzume 14 Komm-Experte - 1933 - 30. Juli 2010 - 1:21 #

Wäre interessant, da mal eine Energiebillanz zu lesen.
Metalle (Kupfer, Aluminium), Edelmetalle (Gold, Platin, Iridium), Öl für den Kunststoff und diverse andere Rohstoffe für diese E-Reader wachsen nicht im Wald sondern müssen unter hohem Energieaufwand geschürft werden.
Dabei fällt mitunter sicher genauso ein hoher Strom- u. Wasserverbrauch an wie bei der Verarbeitung von Holz zu Papier und der Herstellung von Druckerschwärze und dem eigentlichen Druckvorgang.
Aber Bücher müssen jedes einzelne für sich ihren Weg zum Verbraucher finden (Transportkosten) - wohingegen jeder nur einen E-Reader bräuchte. Dafür fallen da wieder Kosten für den Akku und die Infrastruktur (Internetserver) zur Bereitstellung der Daten an.
Komplex sind beide Varianten... und teuer. Aber Bäume wachsen nach. Platin nicht (das muss erst wieder aufwändig recycled werden).

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 30. Juli 2010 - 7:43 #

Wäre dies für den Kindle positiv ausgefallen, hätte Amazon ihre, garantiert schon erforschte, Studie dazu öffentlich gemacht. Alleine die Werbung das ein Kindle Umweltverträglicher ist als ein Buch, hätte Amazon sich nicht entgehen lassen.
Ohne so eine veröffentlichte Studie, kann man aber nur spekulieren.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 29. Juli 2010 - 20:58 #

Was ich nicht verstehe: In England verkauft Amazon.co.uk den Kindle in dieser neuen Version auch direkt (Wi-Fi-Version für 109 Pfund), ich darf den aus Deutschland aber nicht bestellen sondern muss das Gerät aus den USA importieren. Was soll das?!?

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 29. Juli 2010 - 23:15 #

Ich wäre einer der ersten die sich einen Kindle kaufen würden, wenn man sich auch aktuelle deutsche Bücher kaufen könnte. Aber so bleibt mir nichts anderes übrig als mein Buch in die Hand zu nehmen und darin zu lesen. Zumindest solange bis Deutschland im 21. Jahrhundert angekommen ist.

Haroon 11 Forenversteher - 555 - 29. Juli 2010 - 23:57 #

Kann man an dem Kindle eigentlich auch PDF Dokumente bearbeiten?, soweit ich das verstanden habe hat das Gerät ja einen Touch Screen.

The Eidolon (unregistriert) 30. Juli 2010 - 13:08 #

Als Möchtegern Autor stellt sich mir natürlich die Frage wann es möglich wird eigene Texte über das Kindle zu vertreiben ohne den teuren Weg über Verlag und Druck gehen zu müssen. So sehr ich echte Bücher auch liebe, muss ich doch eingestehen dass eine solche Technologie für den Schriftsteller an sich eine große Erleichterung darstellt wenn es darum geht die Leser zu erreichen.

FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 30. Juli 2010 - 13:48 #

Kann man überhaupt schon irgendwo deutsche Bücher downloaden?

Anonymous (unregistriert) 30. Juli 2010 - 15:31 #

Wie gut zeigt das Kindle freie Formate an, z.b. PDF?

Ich würde mir so ein Ding kaufen und als Türschild neben die
Bürotür kleben.
Als "Buch" packe ich ein PDF mit ein paar Seiten drauf:
Seite 1: Im Büro
Seite 2: Zu Tisch
Seite 3: Feierabend
usw.

Das ginge auch mit digitalen Bilderrahmen für 30 Euro,
aber die verbrauchen ja Strom, während das Kindle durch
das E-Papier ja nur beim Umblättern Strom braucht, oder?

Sven 18 Doppel-Voter - 9146 - 30. Juli 2010 - 22:45 #

Ihr dürft das iBook-Dingens gerne haben - ich nehme die Frau! :-)

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 30. Juli 2010 - 23:15 #

Mit 3G oder reicht Dir Wi-Fi? ;-)

Sven 18 Doppel-Voter - 9146 - 31. Juli 2010 - 1:42 #

Ganz altmodisch mit G-Punkt und einstöpseln, bitte.

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