Blizzard: "Fusion mit Activision hat nichts geändert"

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30. Juli 2010 - 10:18 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

In letzter Zeit wurde rund um Blizzard immer wieder Kritik laut: Maßnahmen wie das 20-Euro-Mount für World of Warcraft, der Battlenet-Zwang bei Starcraft 2 oder die (allerdings nach heftigen Protesten schnell wieder zurückgezogene) Idee, in den Blizzardforen mit Klarnamen posten zu müssen, stießen bei vielen Fans auf Ablehnung. Oft wurde in diesem Zusammenhang geargwöhnt, Activision stecke hinter diesen Maßnahmen, frei nach dem Motto "gutes Blizzard, böses Activision". Doch Blizzard-Geschäftsführer Michael Ryder sagte nun in einem Interview mit dem britischen Handelsmagazin MCV, Activision habe mit den Entscheidungen, die man bei Blizzard treffe, nichts zu tun.

Seit unserer Fusion mit Activision hat sich bei Blizzard nichts geändert. Die Firma agiert auf die selbe Weise wie vorher. Wir treffen die selben Entscheidungen auf die selbe Art, wie wir sie immer getroffen haben, und unsere Beziehung zu Activision hat das nicht verändert.

Er erklärt auch, dass Blizzard intern eine besondere Kultur entwickelt habe, mit Werten wie Teamwork und einem starkem Fokus auf gutem Gameplay. Diese Kultur definiere die Art und Weise, wie sich der Publisher verhalte und sei verantwortlich für ihre Fähigkeit, exzellente Spiele zu entwickeln.

Age 19 Megatalent - P - 13971 - 28. Juli 2010 - 8:09 #

Besser machts das trotzdem nicht, was Blizzard da abzieht...

FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 28. Juli 2010 - 8:35 #

Meiner Meinung nach könnte das Titelbild missverstanden werden.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 28. Juli 2010 - 8:39 #

Nicht wenn man die News dazu liest.

Christaneu 12 Trollwächter - 1094 - 28. Juli 2010 - 8:49 #

Ich muss sagen, dass auch wenn Activision nichts an Blizzard geändert hat, ich kostenpflichtige Zusatzinhalte bei einem Spiel, dass ohnehin 13 Euro im Monat kostet eine Frechheit finde!

Liam 13 Koop-Gamer - 1222 - 28. Juli 2010 - 8:58 #

Ich seh aber bei sowas die Schuld klar bei den Spielern. Wenn dir jemand 30 Euro zusätzlich gibt, weil du ihm bei der Arbeit eine Tasse Kaffee einschenkst, würdest dich vermutlich auch nicht wehren.

Blizzards hats Angeboten und wie soviele andere mussten sie feststellen, dass solch spielerisch rel. irrelevantes Zeug, welches in verhältnismässig auch noch rel kurzer Zeit erstellt werden kann, insgesamt mehrere Millionen an Mehreinnahmen bringt.
Solange soviele Spieler Geld dafür ausgeben, macht die Firma nichts anderes als was wir in unserem geliebten Kapitalismus so hoch schätzen, sie bedienen eine Marktlücke.

Gadreel 11 Forenversteher - 747 - 28. Juli 2010 - 9:01 #

es gibt zig Flugmounts in wow und noch mehr pets, kann mir keiner erzählen, dass man dann dazu genötigt wird ein Flugmount oder eines der 5-6 pets im Shop zu kaufen. Wär das nicht macht hat absolut keinen Nachteil.

Porter 05 Spieler - 2981 - 28. Juli 2010 - 10:25 #

die optionalen pets, geben absolut keine Vorteile, die mini Pets sind eh nur Staffage von denen man im Spiel selbst sowieso unendlichviele andere bekommen kann und dieses Flugmount kann man auch erst nutzen nachdem man ein ähnliches Ingamepet sich gekauft hat, von daher sind das alles nur teure wohlstands Statussymbole.

Und Real ID ist eh vom Tisch...

uLu_MuLu 14 Komm-Experte - 1902 - 28. Juli 2010 - 8:57 #

Ihr dürft den Preis nur nicht zahlen! Selbst wenn ich WoW spielen würde (die Monatskosten gehen bei einem Abo gerade so noch in Ordnung), solche Dienste würd' ich nie nutzen...

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 28. Juli 2010 - 10:55 #

Immer wieder lustig, wie Firmen dafür ausgebuht werden, das sie mit dem Produkt, das sie erschaffen haben, auch noch Geld verdienen will/muss. Oh Nein wie tragisch, darf man das?

Wenn man auf nem Fest ne Coke 0,2 für 5€ los wird, wer ist dann schuld? Man muss nicht alles kaufen, aber wenn es Kundschaft dafür gibt - schröpfen! Wäre mir neu, wenn es im Grundgesetz steht das ich alles kaufen muss, was jemand anderes anbietet.

Gerade bei WoW, wo die Zusätzeinkäufe das Pendant zum Echtgold-DVD Player hat - muss nicht sein, aber der eine oder andere findet es hübsch und hat das Geld. Wenn die Dinger Pflicht wären, oder die Balance über den Haufen werfen, klar dann lets Buuuh! Aber so... Kirche im Dorf lassen.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11219 - 28. Juli 2010 - 11:19 #

Klar muss man nichts zu unverschämten Preisen kaufen, drüber beschweren wird man sich aber noch dürfen. Eine Cola für 5€ kann den Gesamteindruck des Festes verschlechtern, ebenso wie käufliche Zusatzinhalte obwohl man schon ein Abo für das Spiel bezahlt.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 28. Juli 2010 - 15:09 #

Beschweren kann man sich immer, auch ne Meinung haben - aber man sollte halt die Relationen beachten. Wenn Blizzard plötzlich Xp Potions verkauft, oder Items die dir Vorteile bringen gegenüber Nichtkäufer, dann wäre ich einer der ersten der auf den Bandwagon des Protestest aufspringt ( wenn ich noch WoW spielen würde ). Aber so? Das ist als wenn ich den Stinkefinger erhebe gegen Leute die ne Collectors Edition kaufen und jetzt nen Artbook haben und ich hab nur ne poppelige DVD-Packung. Oder ist mein Vergleich falsch? Man zahlt mehr und hat mehr Gimmicks, nichts was dich bevorteilt und bisher gibt es halt keine kaufbaren Vorteile bei Blizzard.

Stelle man sich vor, in der SC2 CE wären mehr bessere Einheiten drinne, mit dennen man im MP Vorteile hätte - das gäbe einen Aufschrei und zwar zurecht - so aber ist das Jammern der Marke "Bäh bäh will auch!"

bersi (unregistriert) 28. Juli 2010 - 17:48 #

Soweit stimmt dein Vergleich, nur schau mal, was "uns" am 24. August erwarten wird:

http://www.wowtcgloot.com/ethereal_portal.htm

Und wir alle wissen, was allein schon ein Spektraltiger auf eBay kostet. Was das für die Zukunft heißt, tja, das darf sich jeder selber überlegen.

Um aber nochmal auf deinen Cola-Vergleich zurück zu kommen: Es gibt auch Festivals, da kostet ne 0,2 ebenfalls 5 Euro. Allerdings werden dir Getränke am Eingang abgenommen. Schonmal beim Publicviewing gewesen? Macht ne Heidenlaune in der brütenden Hitze zu stehen und die Getränke kaufen zu _müssen_.

Aber im Kern hast du natürlich Recht.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 28. Juli 2010 - 18:15 #

Letztendlich immer eine Sache des "Angebot & Nachfrage". Ich geh selten auf Public Viewings noch halte ich mich auf Festivals auf, die mir verbieten meine eigenen Getränke mitzubringen. Ich nehm auch (geschmuggelter Weise) Getränke mit ins Kino, aber wenn alle Stricke reissen, würde ich die jeweilige Location meiden. Ist ja nicht so, das es nicht andere Kinos, Events, Festivals, Public Viewings oder MMOs gäbe. Aber seien wir mal ehrlich, wie lange wird so ein WoW noch funktionieren, wann verblasst das und wann fängt man an die Cash-Cow zu Melken bis sie eingeht? Dafür ist das, was Blizz treibt, doch noch quasi Nix. Das Abendland geht nicht unter ... Und selbst wenn, es wird morgen immer noch ein anderes Game geben, das man spielt und sich darüber aufregen kann. ;)

Wenn ich Spiele sehe wie LotRO die schon nach kurzer Zeit weg gehen vom Abo System ( und ihre Life-Time-Kunden veräppeln - sorry auch mit Bonus Punkten für den Store, ist und bleibt es nen Affront ) und sich mit Micropayment mehr Gewinn erhoffen, da ist mir doch Blizzard um Lichtjahre genehmer. Aber jedem sein Bier. ;)

DELK 16 Übertalent - 5488 - 28. Juli 2010 - 19:00 #

Blizzard kann es sich leisten, beim traditionellen System zu bleiben, die anderen würden sonst vielleicht eingehen. Da ist es besser, als Micropayment-Spiel weiterzuleben.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 28. Juli 2010 - 22:02 #

Kann man so sehen, aber was hinterlässt das beim Spieler für einen Eindruck wenn das System mir nix dir nix gedreht wird? Für die meisten ist das wie ein Schlag ins Gesicht, gleichzusetzen mit: Experiment gescheitert. Ich lese halt jetzt schon all diese Anfeindungen und Aufschreie- obwohl bisher nur die Konkurrenz extra Kohle für mehr PowerOnChars verlangt. Sturm im Wasserglas sozusagen.

bersi (unregistriert) 28. Juli 2010 - 20:49 #

Leider sind solche Infos nicht immer im vorraus ersichtlich. Und 10 Minuten vorm Anstoß festzustellen, dass Getränke auf dem Gelände nicht erlaubt sind, erlaubt einem keine großen Alternativen.

Übrigens hat LotRO ganz schön lange mit dem Abo System stand gehalten. Zwar ändert das nichts an dem Life-Time Kunden Problem, das stimmt, aber nach WoW würde ich LotRO doch mit als stärkstes Abo-MMO sehen, bis dato.

Mir persönlich sind Shop Items egal, trotzdem sollte man die Entwicklung nicht aus den Augen lassen. WoW ist nun einmal dsa Zugpferd an dem sich andere Spiele orientieren. Und ehe man sich versieht stirbt einem das MMO-Genre weg, weil all die anderen Games genau den selben Scheiß durchziehen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 28. Juli 2010 - 22:10 #

Ich glaube nicht dass das MMO Genre ausstirbt, das würde auch heissen das Social Gaming am Ende ist und das ist doch jetzt gerade erst so richtig im kommen.
Würde mich nicht wundern wenn der eine oder andere schon FarmVille als MMO bezeichnet. Es ist ja quasi MASSIVE.

Was Item-Shops angeht, hab ich nix dagegen wenn das schon steht und nicht erst später kommt ( so das ich weiss, worauf ich mich einlasse ). Allerdings meide ich Spiele mit Item-Shops wo man sich Vorteile erkaufen kann (Xp/Skills/LvL/Items+). Pferdchen, schöne Schränke fürs Housing, ne Blonde Igelfrisur what so ever - damit können die gerne Shoppen und sich Dumm und Dusselig verdienen. Daher verteufel ich auch nicht RoM und ArchLord usw usf, ich spiele es halt nicht, weil es nicht mein Ding ist. Über LotRO motze ich, weil ich mal Spieler war und die plötzlich die Regeln geändert werden. Genauso würd ich auch über WoW motzen, iss aber nicht der Fall. ;)

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2010 - 14:53 #

Du hast natürlich Recht, die Kunden allein sind schuld (und darum hasse ich diese "Klingeltongeneration", die für jeden Mist Geld ausgibt).

Dennoch sollte man es sich nicht ganz so einfach machen.
Vergleichen wir mal WoWs Pet-Shop mit Deinem Cola-Beispiel. Stell Dir vor, Du zahlst jeden Monat X Euro und hast dafür in Deiner Stamm-Cocktailbar alle Getränke frei. Irgendwann jedoch kommt der Inhaber und verkauft einzelne Cocktails doch extra.

Also, ich wäre schon allein für den Versuch sauer auf den Inhaber, da er ofensichtlich versucht doppelt zu kassieren.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 29. Juli 2010 - 16:24 #

Der Unterschied ist doch aber: Der Drink schmeckt nicht anders, der ist halt in Königsblau statt in Weinrot. Du wirst nicht dazu gezwungen und du brauchst es auch nicht um besser betrunken zu werden. Wenn der Cocktail mehr Alk, mehr Inhalt oder eine berauschendere Wirkung hätte - ok, aber er hat nur ne andere Farbe. So what?

Koffeinpumpe (unregistriert) 30. Juli 2010 - 9:10 #

Richtig, man wird nicht gezwungen, genauso wie man nicht gezwungen ist ein Spiel überhaupt zu spielen...
Dieses Argument steht auf einer Stufe mit "Ich habe nichts zu verbergen, Überwachung ist mir egal".

Es gibt Spieler, denen gefällt das Mount oder sammeln sie, und die haben keine Chance es zu bekommen, ohne noch einmal Geld auszugeben. Sehr viel Geld, wenn man bedenkt das ein ganzes Addon gerade mal 30€ kostet.

Aber darum geht es nicht. Hier wurde ein Damm gebrochen, der P2P von F2P spielen trennt. Bei WoW zockt man doppelt ab: Einmal mit montl. Gebühren und jetzt noch mit exklusiven Dingen im Shop.

Für Kunden bedeutet das nur eines: Es wird teurer.
Und wie man das als Kunde gut finden, bzw. durch den Kauf unterstützen kann, werde ich nie begreifen.
Denn man muss schon sehr naiv sein um zu glauben, es bliebe bei Mounts oder Pets. Mit dem Mount haben sie quasi ohne Gegenleistung sehr schnell sehr viel Geld verdient, darum wird diese Schiene ausgebaut und von anderen Anbietern auch nachgeahmt werden. Garantiert.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 30. Juli 2010 - 13:09 #

Es wird nur für die teuerer, die alles haben wollen. Genauso wie es für die mehr Zeit kostet, die alles sehen wollen und es mehr Nerven kostet alles mal umgehauen zu haben.

Ich würde auch gerne mal den Oberbösewicht umhauen, aber ich hatte keinen Bock auf nen Raid.

Es geht um bunten Krimskrams den man nicht braucht, der dich nicht besser macht. Ob das später dazu führt, das es Kram gibt der dich anderen gegenüber Bevorteilt (für Geld) das steht auf einen anderen Blatt. Das kommt sicher auch, wenn sich abzeichnet das man WoW in Rente schickt und nochmal Geld machen will. Das ist aber (noch) nicht der Fall und anscheint ist die Basis bereit für bunten Pixelquatsch echtes Geld hinzulegen, das kann man nicht ignorieren, das wäre Superblöd es nicht zu tun.

Koffeinpumpe (unregistriert) 30. Juli 2010 - 16:05 #

Natürlich braucht man den Kram nicht - man braucht nichts in einem Computerspiel. Aber man hätte bestimmte Sachen gern.

Blinkenden Tx-Krempel braucht man auch nicht um ein MMO zu spielen. Es sei denn man will den Obermotz in Ini XY legen. Das wollen aber nicht alle, viele die ich kannte sammelten lieber Pets oder eben Mounts, oder gingen dem RP nach.

Mir hat es immer Spaß gemacht Dinge zu erspielen. Es gibt nichts langweiligeres, als sich Krempel für ein paar Euro einfach so zu kaufen. Darum kamen für mich auch nie F2P in Frage. Das ich sie bei dem System oft auf die Nase bekam, weil viele mehr spielten als ich war OK. Diese Vielschichtigkeit gehört(e) zur Seele eines MMORPGs.

Naja, lange Rede wenig Sinn, ich nehme Blizzard diesen Schritt sehr übel, auch wenn Du, wie gesagt, vollkommen Recht hast - am Ende sind die Spieler schuld.

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 28. Juli 2010 - 11:16 #

Sag ich ja schon immer, alles was Blizzard tut tun auch sie und nicht otick. Der würde wohl gerne. Hab mir auch die Pets und das Mount gekauft einfach weil ich sie Ingame sammel.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 28. Juli 2010 - 13:53 #

"einfach"? Ich sammle auch gern Dinge, die mir gefallen - aber ich würde für einen derart minimalen Gegenwert niemals so viel Geld zahlen :)
Da nehm' ich das Geld lieber, und kauf' mir ein Spiel davon, was vielleicht schon 2-3 Jahre auf dem Buckel hat :)

@Thema:
Aha, jetzt hat offenbar sogar Blizzard schon vergessen, dass es nicht deren Fusion mit Activision war, sonder dass Vivendis Games-Sparte mit Activision fusionierte...
"Seit unserer Fusion mit Activision"

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 29. Juli 2010 - 12:59 #

Klar kann ich auch machen aber das unterstützt meinen Sammelaspekt da nicht^^

Klar ist das teuer aber wer das Geld ausgeben will kann es tun und wer nicht eben nicht man wird ja nicht gezwungen und spielentscheidend ist es ja nicht.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 28. Juli 2010 - 11:57 #

ich denke wir sind uns alle einig, das jeder wow spieler das geld dafür übrig hätte. wer 146 euro im jahr für ein spiel zahlt, wird nicht verhungen wenns mal 20 mehr sind.

das argument 'wenns man hat, warum nicht' zieht meiner meinung nach überhaupt nicht. treffender wäre 'wenn man sich dadurch besser fühlt'.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 28. Juli 2010 - 14:37 #

Soso, sie haben sich also ganz alleine in die falsche Richtung entwickelt. Soll das jetzt besser sein?

bam 15 Kenner - 2757 - 28. Juli 2010 - 16:45 #

Leute meckern wenn sich etwas verändert, es gibt durchaus berechtigte Kritik, aber meistens ist es einfach Rumgeheule ohne jegliche Argumentation. Blizzard ist sich in meinen Augen treu geblieben. Man bleibt allerdings nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickelt sich mit der Zeit.

WoW war ein so riesiger Erfolg und man könnte sicherlich sämtliche Ressourcen in WoW und ein nachfolgendes MMO stecken, aber man macht es nicht. Man entwickelt auch weiterhin traditionelle Spiele wie eben Starcraft 2 und Diablo 3. Niemand behauptet dass Blizzard dies nicht ohne wirtschaftliche Begründung tut, aber der einzige Beweggrund ist dies auch nicht.

Die Entwickler sind doch selber Spieler und haben bei Blizzard das Glück Spiele so entwickeln zu können wie sie sich es vorstellen. Insbesondere Starcraft 2 merkt man an, dass man sich und der Serie treu bleibt, aber das ganze auch da modernisiert wo es Sinn macht.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 29. Juli 2010 - 12:21 #

Starcraft 2 gefällt mir sehr gut, aber ich wünschte Blizzard wäre nie auf den MMO-Zug aufgesprungen, ich kann damit einfach nix anfangen (obwohl ich Rollenspiele mag).
Und die letzten fünf Jahre bis nun endlich Starcraft 2 erschienen ist, hat Blizzard ja leider ausschließlich WoW Produkte veröffentlicht.
Ich gönn den Fans ja ihren Spaß, aber alle Blizzard-Fans die damit nichts anfangen können, sind die Gelackmeierten.

Avrii (unregistriert) 29. Juli 2010 - 12:30 #

Freu dich doch, durch WoW haben Sie Ressourcen ohne Ende um erstmal so ein Projekt wie SC2 zu realisieren.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 29. Juli 2010 - 12:36 #

Mir geht's genauso: Mich interessieren MMORPGS kein bisschen, in dem Sinne hat Blizzard seit WC 3: TFT (obwohl mir das eigentliche Gameplay von WarCraft 3 nicht zugesagt hat; die Funmaps waren dafür klasse) für mich nichts mehr veröffentlicht. StarCraft 2 ist denn auch das erste Blizzard-Spiel seit sieben Jahren, das ich gekauft habe.

Z 12 Trollwächter - 1009 - 29. Juli 2010 - 14:11 #

Bei der PR die Mr. Kottick so betreibt, muss man sich nicht wundern, wenn der Schwarze Peter ausschließlich Activision zugeschoben wird. Ausserdem wissen die meisten die Zuständigkeitsbereiche eines Entwicklers und eines Publishers sehr gut auseinander zu halten. Aber nett, dass Mr. Ryder sich als Teamplayer gibt und Activision ein wenig aus der Schussbahn nimmt.

Koffeinpumpe (unregistriert) 29. Juli 2010 - 14:36 #

Bislang ging man davon aus, Blizzard wurde aufgrund Activisions Druck kundenunfreundlich.
Jetzt erfährt man, Blizzard selbst steht hinter diesem Kurs.
Ob dieses „Geständnis“ jetzt Blizzards Image verbessert, wage ich zu bezweifeln… ;)

Pausen 11 Forenversteher - 763 - 29. Juli 2010 - 14:49 #

Du must es aus den Augen eines Blizzardfanboys sehen

"Nur Blizzard ist so ehrlich das zuzugeben"

Koffeinpumpe (unregistriert) 29. Juli 2010 - 14:54 #

Oder so. ;)

Casa 12 Trollwächter - P - 1037 - 29. Juli 2010 - 15:31 #

Einige schreiben aber auch einen Quatsch, was Spiele und Qualität anbelangt ist Blizzards "Image" durchaus vergleichbar und auf einer Stufe wie Bioware und danach kommt qualitativ lange nichts.

Koffeinpumpe (unregistriert) 29. Juli 2010 - 16:25 #

Habe ich irgendwo deren Spielequalität erwähnt?
Aber die Kundenfreundlichkeit hat in letzter Zeit gelitten.
Sei es der Itemshop in einem P2P, Battlenet-Zwang, Realnamenvorstoß, fehlender LAN-Modus...

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 29. Juli 2010 - 16:14 #

Blizzard gibt also unumwunden zu, dass sie seit World of WarCraft selber zu solchen miesen Methoden greifen... Tja, wusste ich ja bereits vorher schon.

pepsodent 13 Koop-Gamer - P - 1414 - 29. Juli 2010 - 17:45 #

Aha. Na, dann ist Blizzard halt von ganz allein scheiße geworden. Glückwunsch!

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 29. Juli 2010 - 18:06 #

Hmm, dass es Leute gibt die 20 Euro für ein fliegendes Astralwesen bezahlen ist kein Grund Blizzard zu verdammen. Und ohne Battle.net würde StarCraft 2 das ganze Drumherum (Gruppen-Management, Freundeslisten, Match-Making etc. fehlen). Von daher (und weil die Idee mit der Real.ID verworfen wurde) finde ich Blizzard eigtl. recht angenehm. Ein Kritikpunkt wäre vllt. der Activision-Preis von 60 Euro UVP, aber hey, wer hat StarCraft 2 denn nicht für 39 Euro bekommen? Das Blizzard eine Kultur hat merkt man wirklich, auch wenn man noch nie zuvor eins ihrer Spiele gespielt hat. Das Cover ist extrem cool gemacht (mit Papp-Schuber + Klettverschluss-Aufklapp-Bild), das Gameplay ist genial und das Spiel hat verdammt viele Inhalte (25h-Kampagne, Coop, Szenarien, Multiplayer etc). Man merkt SC2 von vorne bis hinten an, dass es kein Activision-Abzock-Spiel ist.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 29. Juli 2010 - 19:35 #

Bis auf die Tatsache, dass es an ein DRM System ohne Wiederverkaufsmöglichkeit gebunden ist, keinen LAN Modus bietet, das Spiel auf drei (vielleicht sogar Vollpreis-)Titel aufgeteilt wurde etc. etc. etc....

Ich mein, ich mag SC2. Wirklich. Aber man braucht Blizzard keineswegs schön reden. Die Firma hat sich definitiv verändert seit sie mit WoW Geld scheffeln wie Heu.

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 29. Juli 2010 - 19:42 #

Ok, die beiden Punkte hab ich nicht beachtet, treffen sie doch inzwischen auf (leider) ziemlich alle Spiele zu. Ich hab zwar SC1 nie gespielt, hab aber gehört, dass alle 3 Kampagnen da zusammen so lang waren wie jetzt nur die erste, von daher ist die Aufteilung in 3 Teile doch gerechtfertigt (nicht so wie die Aufsplittung von Harry Potter 7 in 7 und 8). Außerdem sollen alle 3 Spiele ganz anderes Spieldesign außerhalb der Missionen haben. Bei den Protoss muss man diplomatisch irgendwelche Stämme zusammenhalten, und bei den Zerg einen Planeten verwalten oder so.

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