Ubisoft-Boss Yves Guillemot verteidigt Kopierschutz

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10. Juli 2010 - 12:21 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

In einem Interview mit Spiegel Online hat Ubisoft-Gründer und Chef Yves Guillemot (siehe unser Foto oben) den umstrittenen Kopierschutz Game Launcher (wir berichteten) verteidigt. Zum Kampf der Spieleentwickler und -publisher gegen Raubkopien sagte er:

Es ist ein guter Kampf. Jede Seite will sicherstellen, dass alle Spiele auch gespielt werden können. Aber wir wollen sicherstellen, dass die Schöpfer auch bezahlt werden, die anderen sagen: 'Wir wollen spielen, ohne zu bezahlen.'

Es sei wichtig, Menschen online zu verbinden, so Guillemot weiter, damit sie Teil einer Gemeinschaft seien und gerne dazu bereit, dafür zu zahlen. Zur zwingenden Online-Verbindung und den durch einen Server-Crash (Millionen Kunden von Assassin's Creed 2 und Silent Hunter 5 konnten längere Zeit nicht spielen) entstandenen Problemen äußert sich der Franzose ebenfalls -- indem er der Frage ausweicht:

Daraus haben wir gelernt. Wir haben das große Potential entdeckt, dass es mit sich bringt, wenn Leute beim Spielen online sind: Man kann dafür sorgen, dass all diese Leute gemeinsam Neues schaffen, wenn sie zusammen spielen.

Künftig werde sichergestellt sein, dass die Server nicht wieder zusammenbrechen. Außerdem arbeite man bei Ubisoft schon an neuen Ideen, um das Gemeinschaftsgefühl beim Spielen zu verstärken -- auch bei Einzelspielertiteln. Guillemot nennt ein Beispiel:

In einem in der Entwicklung befindlichen Spiel ist die Gesamtenergie der Spielwelt begrenzt. Wenn andere Spieler zu schnell zu viel Energie verbrauchen, wird man reagieren müssen - entweder, indem man andere im Spiel beeinflusst, um sie davon abzuhalten, Energie zu verbrauchen. Oder, indem man politisch aktiv wird, um den Verbrauch anderer Arten von Energie zu fördern. Im Spiel selbst wird man allein sein, aber man wird im Sinne der Gemeinschaft handeln müssen.

Das komplette Interview ist bei Spiegel Online (siehe Quelle) erschienen.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73388 - 6. Juli 2010 - 14:10 #

Ja, es ist schon toll, wenn man gemeinsam miteinander spielen kann. ABER: Das kann man zu reinen Multiplayer-Spielen sagen, doch bei einem Singeplayer-Spiel ist mir diese Einstellung ziemlich schnurz. Da will ich auch keine ständige Internetverbindung aufgezwungen bekommen.

Kopierschutz schön und gut, aber Ubisoft geht mit der Methode zu weit. Aber die Diskussion hatte man schon zu Genüge.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 6. Juli 2010 - 14:23 #

Menschen im Singleplayer miteinander verbinden. Aha. Mensch Kollege, sag doch einfach Multiplayer / Co-Op. Natürlich redet er nur in verschönter Form vom übertriebenen Onlinezwang.

Die sollen aufhören, einen "verbinden" zu wollen und stattdessen attraktive Lösungen anbieten, die mich aus freien Stücken dazu bewegen. Ich habe genug Verbindung zu anderen Menschen, die Verbindungen waren schon immer da, auch fernab vom Rechner.

Ein Ding der Unmöglichkeit, dass dedizierte Server schon für solch eine Verbindung zwischen den Menschen gesorgt haben...

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10734 - 6. Juli 2010 - 14:38 #

Was für ein gequirlter Dünnpfiff. Sorry, zu dem Thema ist schon alles gesagt, aber das Spiegel.de so ein Interview überhaupt veröffentlicht ist ein Armutszeugnis für die Seite. Die Fragen sind ein Armutszeugnis. Die Frage "Wie genau können Spieler das Singleplayerspiel verändern, wenn sie alle zusammen mit dem Server verbunden sind und alleine vor sich selber hinspielen am Beispiel von Assassins Creed 2 bitte kurz erläutert" hätte auf die blabla-Antwort hin gestellt werden müssen. Es wird völlig sinnfrei Multiplayer und Singleplayer vermischt und die Rechtfertigung für eine ständige Singleplayerverbindung wird durch Multiplayerspielmodi geliefert. Aber die meisten werden eh nach zwei Sätzen aufhören, zu lesen. So einen Mist tut man sich wirklich nur an wenn man sich ärgern möchte.

Talakos 14 Komm-Experte - P - 2026 - 6. Juli 2010 - 14:39 #

Der Typ is für mich Geschichte. Von seiner Firma kauf ich keine Games mehr, fertig..

estevan2 14 Komm-Experte - 1936 - 7. Juli 2010 - 6:34 #

Das seh ich auch so. Für mich keine Ubisoft Titel mehr - und fertig

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11214 - 6. Juli 2010 - 14:41 #

Klingt so, als wolle man einem Gefangenen den Knast schönreden.

Faxenmacher 15 Kenner - 3981 - 6. Juli 2010 - 15:01 #

Bullshit echt, Ubisoftspiele können mir mit dieser Politik weiterhin gestohlen bleiben!

Anonymous (unregistriert) 6. Juli 2010 - 15:04 #

Jede Woche verteidigt er den Kopierschutz.Ein Verhältnis unterstelle ich dem Fetischist nicht.^^
Die Zahlen sprechen für sich man muss nur die Börse verfolgen.
Weniger Verkäufe weniger Umsatz.

bender79 13 Koop-Gamer - 1380 - 6. Juli 2010 - 15:09 #

Hoffe das Ubisoft mit dem kundenverachtenden Kram in den Konkurs rutscht und dann der Herr sich nochmal dazu äussert.

Immer wird diese 'Online-Community' angepriesen. Kommt mir bisschen so vor wie Payback. Von irgendwelchen Vorteilen (Prämien) reden und den eigentlich Sinn (billige Marktforschung, gläserner Kunde)verschleiern.

Wenn ich aber schon reale Kumpels hab und mit denen zocken möchte, dann will ich das ohne Internet,Zwangsaktivierung und ohne Zusatzdienste zu installieren die meinen Rechner zumüllen.

greets

Trey 12 Trollwächter - 961 - 6. Juli 2010 - 15:14 #

Ubisoft, as usual: wunderbar schwammige Antworten, nichts Konkretes und die Hoffnung, immer noch genug Knallerspiele am Start zu haben, damit Leute trotz dieses Kopierschutzes (oder aus Unwissenheit) weiterhin schön kaufen.
Die sind für mich einfach nur gestorben.

Es bleibt aber weiterhin lustig anzusehen, wie sie versuchen, diese Frechheit von Schutzsystem schön zu reden.
Aber, da kann man quirlen wie man will, ihr wisst schon was es bleibt.

Sunstar (unregistriert) 6. Juli 2010 - 15:14 #

Ich hab lieber PC-Spiele mit Onlinezwang, als gar keine PC-Spiele mehr.
Eine Internetverbindung ist mittlerweile so selbstverständlich wie eine Stromverbindung.
Das Raubkopiererproblem hat sich mit der Verbreitung von DSL-Flatrates massiv ausgeweitet und leider gibt es bis heute keinen hundertprozentigen Schutz, das System von Ubisoft ist zumindest schwerer auszuhebeln, als andere gängige Standards.
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Aber die Deutschen können ja immer nur meckern...

Trey 12 Trollwächter - 961 - 6. Juli 2010 - 15:20 #

Da hast du aber fein in der "Mir sind meine Rechte egal und ich schiebs auf die Volksmoral"-Kiste gekramt.

Im Ernst, es gibt viele Beispiele aus jüngster Zeit, in der Spiele ohne auch nur annähernd so dreisten Kopierschutz wie geschnitten Brot verkauft wurden. (Mass Effect 2 oder Dragon Age anyone?)

Obwohl ich absolut die Meinung vertrete, dass Qualität immer noch am meisten Spiele verkauft, kann ich die Notwendigkeit eines Kopierschutzes verstehen.
Aber du denkst da einen Schritt zu weit.
Der erste Satz müsste richtiger heißen:

"Ich hab lieber PC-Spiele mit ordentlich Umfang und einem verträglichen Kopierschutz, als PC-Spiele mit Onlinezwang."

Sunstar (unregistriert) 6. Juli 2010 - 15:39 #

Mass Effect und Dragon Age zielten als Rollenspiele halt vor allem auf die Gruppe der Hardcore-Gamer ab.
Auch wenn Hardcore-Gamer bei dem Thema (zum Glück) anders ticken, denken sich die meisten doch "Warum soll ich 50 Euro für was ausgeben, das ich auch umsonst haben kann?".
Zeigt ja z.B. die Populariät von Raubkopierermodulen für den DS.
-
Des Weiteren ist jedes kopierte Spiel eines zuviel und es ist gut , dass die Publisher endlich konsequenter dagegen vorgehen.
Sonst haben wir am Ende nur noch FIFA und Need for Speeds die sich auch trotz der Raubkopierei noch gut genug verkaufen um einen Nachfolger zu finanzieren. Aber Spiele wie Mirror's Edge kann man sich dann abschminken.

Age 19 Megatalent - P - 13971 - 6. Juli 2010 - 18:25 #

Yves bist du's?

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 6. Juli 2010 - 19:45 #

Man geht gegen Raubkopien vor, indem man Käufer belohnt, nicht, indem man sie bestraft.
Ich dachte, zumindest die Spieler hatten dieses Prinzip mittlerweile verstanden - aber Du hast Recht, da meckert man lieber über die Meckerer.

Man sieht doch, dass auch Ubis Schutz längst geknackt ist - und schneller geknackt wurde als andere "neue" Systeme vergangener Zeit.
Aber ist natürlich klar, dass der Herr Boss alles schönreden muss, wie sähe das sonst auch aus.

Lars (unregistriert) 6. Juli 2010 - 15:32 #

"Aber die Deutschen können ja immer nur meckern..."

Ach, wieder der blöde Spruch. Weltweit regen sich die Leute über diesen Kopierschutz auf und "meckern" zurecht, nicht nur wir Deutschen. Leg mal dieses kleinkarierte Denken ab.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 6. Juli 2010 - 16:33 #

"Eine Internetverbindung ist mittlerweile so selbstverständlich wie eine Stromverbindung."

Ab da hab ich aufgehört zu lesen, kann nichts bei rumkommen :)

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 6. Juli 2010 - 16:57 #

Eben. Klar ist sie da, aber vor allem nicht über schnell genug. DSL 1000 als Voraussetzung, hätte ich z.B. nicht.
Zudem jeder Server kann mal ausfallen, weiterverkaufen will ich das Spiel auch und keine sagt mir, dass Ubisoft in 10 Jahre nicht blank ist...

X742DU57 09 Triple-Talent - 295 - 6. Juli 2010 - 19:05 #

"Internetverbindung so selbstverständlich wie eine Stromverbindung".
Für Menschen in Ballungsgebieten (Berlin, München, Stuttgart, ...) wahrscheinlich schon. Aber es gibt noch jede Menge Bundesbürger, die unfreiwillig in der Inet-Steinzeit leben müssen: http://www.kein-dsl.de/
...und das ist DE. Leute in vielen Nachbarstaaten mit noch schlechter ausgebautem Datennetz grenzt Ubi$oft erst recht aus. Zwar befürworte ich "Raubkopiererei" nicht, aber wenn der Hersteller den ehrlich sein wollenden Kunden derartige Steine in den Weg legt und ihm etwas verkaufen möchte, was er weder will noch braucht, dann wundert´s mich echt nicht, dass viele Zocker darin wieder das Heil sehen.

Anonymous (unregistriert) 6. Juli 2010 - 15:29 #

Tja für neue Spiele bezahlen zu müssen ist schon Scheiße.^^
Natürlich hat nicht jeder Rechner einen Internetanschluss, aber auf einem PC von anno 2000 kann man die neuen Ubisoft Spiele eh nicht zocken.
Seid lieber froh, dass Ubisoft die Spiele überhaupt noch in die Läden stellt und nicht nur zum Download auf der eigenen Website anbietet.

Darkling (unregistriert) 6. Juli 2010 - 16:21 #

Diese Person könnte noch einiges von Gabe Newell lernen.
(computerandvideogames.com/article.php?id=238900)

Solange Ubisoft ihr Pro-Pirate-System beibehält gibt es eine einfache Möglichkeit BOYCOTT UBISOFT

Derumiel 13 Koop-Gamer - 1395 - 6. Juli 2010 - 16:22 #

Wieder schönes, schwammiges, ausweichendes PR-Gelaber...
Solange sich die Ubisoft Spiele gut genug verkaufen haben sie nur leider keinen Grund von der Strategie abzuweichen.
Die paar Leute, die wirklich auf den Kauf verzichten machen da wohl wenig aus.

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 6. Juli 2010 - 16:32 #

Wann lernen Publisher endlich, dass es viel einfacher ist ehrliche Kunden zu vergraulen als notorische Spielekopierer zu zwingen ein Spiel zur Abwechslung mal zu kaufen.

Darkling (unregistriert) 6. Juli 2010 - 16:42 #

@Sunstar
1."Aber die Deutschen können ja immer nur meckern..." WTF nuff said
2. Du bist nicht zufällig einer von der Entwickler von diesem Schwachsinn oder ? oder bist du ernsthaft so leicht gläubig ?
3. Ich bin kein Deutscher *fg*
4. Gegen eine Produktaktivierung über das Internet habe ich überhaupt nichts.
5. Die Sachen mit den Raubmordkopier ist nicht ganz so einfach wie dich die Industrie das gerne glauben machen will.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 6. Juli 2010 - 17:33 #

Welches Spiel es wirklich gut zeigt, wie man On- und Offline spielen miteinander verknüpfen kann, dann ist daß Demon's Souls. An dem Standart muss man sich messen lassen wenn man sowas aufzieht.

Naja, egal. Ubi VS Raub(haha)kopiere = Kunde verliert.

Chiffre 10 Kommunikator - 393 - 6. Juli 2010 - 17:44 #

Der kann das schönreden wie er will, der Kopierschutz ist und bleibt eine Frechheit. So was darf man nicht kaufen, sonst lernen sies nicht.

Zerberus77 13 Koop-Gamer - P - 1508 - 6. Juli 2010 - 17:50 #

Ist das 3. Zitat schlecht übersetzt oder hat der das wirklich so gesagt? Und im letzteren Falle; welche Drogen nimmt der Typ? Jedenfalls hat er den Kontakt nicht nur zur Realität verloren! Wenigstens erklärt das einige Entwicklungen und Entscheidungen der Spielebranche der letzten Zeit.

Okay, habs nochmal in Ruhe gelesen und jetzt verstanden. Dachte zuerst er redet noch über Kopierschutz u.ä. Dennoch halte ich die Einnahme von Drogen für eine plausible Erklärung für den ganzen KS- und DRM-Mist der letzten Zeit.

Goldfinger72 15 Kenner - 3092 - 6. Juli 2010 - 17:56 #

Naja, was soll er auch anderes zum Kopierschutz sagen?

Ich glaube kaum, dass man sich vor der Konkurrenz die Blöße geben wird, damit voll auf die Nase gefallen zu sein.

Und egal wie viel auch überall gemotzt wird: Anscheinend verkaufen sich die Spiele noch immer wie geschnittenes Brot, weil heimlich spielt es ja doch jeder. Ist so ähnlich wie bei Mc Donald's. Da geht ja angeblich auch niemand essen, weil es so fürchterlich schmeckt.

Quin 12 Trollwächter - 1150 - 6. Juli 2010 - 18:44 #

Ubisoft sieht von mir keinen Heller mehr. Ich will meine Singleplayerspiele auf dem Laptop auch in der Bahn oder im Urlaub spielen. Dass es auch ohne diesen lästigen Kopierschutz geht zeigen andere Spielehersteller, was ich letztlich auch mit dem Kauf ihrer Spiele honoriere. So nicht, Ubisoft!

Imperitum 18 Doppel-Voter - 9391 - 6. Juli 2010 - 19:31 #

Ubisoft wird sich früher oder später eingestehen müssen, dass ihr Kurs ein Fehlschlag war.
Dies sieht man allein schon an der Börse:
http://www.finanzen.net/aktien/Ubisoft_Entertainment-Aktie
Innerhalb eines Jahres, hat der Aktienwert dieses Unternehmens konstant erhebliche Verluste erlitten.
Zumindest spiegelt sich anhand dessen, in gewisser Weise der Unmut der Kunden wieder.

Im Bezug auf Sunstars Aussage:
"Mass Effect und Dragon Age zielten als Rollenspiele halt vor allem auf die Gruppe der Hardcore-Gamer ab"
Dem muss ich klar widersprechen.
Wie kommst du auf eine solche Aussage und mit welcher Begründung?
Ich kenne einige Freunde/Leute in meinem Umfeld, die alles andere als "Hardcore-Gamer" sind und dennoch absolute Fans dieser Spiele.

Das Hauptproblem an dem Kopierschutzsystem von Ubisoft sehe ich persönlich darin, dass die Gruppierungen der "Cracker" (Kopierschutz-Hacker) mittlerweile ein Imagewandel erleben.
Vom Geächteten hin zu einem Revolutionär...
Leute die sich gegen das System auflehnen.
Ein moderner "Robin Hood" wenn man es so sehen möchte und das ist in meinen Augen viel gefährlicher für die Branche.

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32525 - 6. Juli 2010 - 20:24 #

Hm...Wäre ich bei einem Publisher für den Kopierschutz verantwortlich, ich würde mitlerweile komplett darauf verzichten. Offenbar bestraft man ja damit nur die Spieler, die das Spiel anscheinend ehrlich gekauft haben und warum sollten die es dann nicht auch immer und überall spielen dürfen? Daher schließe ich mich den Vorrednern an, die sagten, dass man mit Qualität die meisten Spiele verkaufen kann.

Karl-Arsch (unregistriert) 6. Juli 2010 - 20:57 #

take it or leave it ...

... mehr ist dazu wirklich nicht zu sagen!

Imperitum 18 Doppel-Voter - 9391 - 6. Juli 2010 - 21:05 #

Traurig aber wahr, das Leben beinhaltet mehr als nur Schwarz und Weiß.

MicBass 19 Megatalent - 14265 - 6. Juli 2010 - 23:01 #

Das Ärgerliche an seinen Antworten ist ja die Unehrlichkeit dahinter. Wenn er sagen würde "Ok, ich weiß unser Kopierschutz bietet eine Menge Zwang und Einschränkungen, tut uns Leid für die Käufer, aber wir möchten unsere Produkte nunmal so schützen." dann könnte man zustimmen oder auch nicht. Aber der Versuch, durch schönfärberische Gerede von "zusammen führen" und "gemeinsam Neues erschaffen" einen Nachteil auch noch als Vorteil zu verkaufen ist schon dreist.

Paendrag (unregistriert) 7. Juli 2010 - 3:02 #

Den großen Bossen fehlt doch einfach das Spielerherz!

Allzu oft sind leitende Angestellte bei den großen Publishern geleckte Armani-Manager-Typen, die keine Spielerseele haben. Wichtige Entscheidungen werden nicht mehr von den Devs getroffen sondern von denjenigen, die Video-Spiele nur aus der Zeitschrift kennen.

Entsprechend werden Entscheidungen gegen den Spieler und für den Anleger getroffen.

Die Spiele-Industrie versumpft m.E. mit der voranschreitenden Komerzialisierung zunehmend.

Bestes Beispiel ist doch "XCOM" (Oder sollte ich besser Xenoshock sagen?). Jeder Fan der Originalserie schreit "foul" und 2K-Games behauptet weiterhin stur und fest, dass es ein würdiger Nachfolger für die X-Com-Reihe werden wird. LMFAO.

Das war eine reine Geld-Entscheidung. Shooter XYZ hat ein besseres Gewinnpotenzial, als ein klassisches TBS-Spiel. (Wobei es hier auch durchaus Gegenbeispiele gibt, wie z.B. die Civ-Reihe aus gleichen Hause).

Meine 2 cent.

P.S.: ich kauf mir übrigens auch keine Ubisoft-Games mit besagtem Online-Zwang mehr, obwohl ich ein ausgesprochener Spielesammler bin und gerne Siedler 7 oder SH5 in meine Sammlung aufgenommen hätte.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 7. Juli 2010 - 15:45 #

Naja, mal ehrlich, ein XCOM Titel so aufzubereiten, das jeder Einäugige Fan sogar erkennt dass das nix mit XCOM zutun hat, der kauft das Teil doch nicht. Die Mär von "wir machen Geld im überfluss" - how? Der Fan will's nicht und der nicht Fan sagt sich "WTF soll XCOM sein?".

Echt XCOM Fans spielen eh das Original! ;)

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2010 - 0:39 #

Mit Online-Zwang ist die Welt ein besser Platz.
Dann finde ich noch den Alkohol-Zwang gut (mehr Kunden für
Taxifahrer). Den Fleischzwang (statt Gesundheit und für
schnelleren Treibhauseffekt) und natürlich den
Religionszwang, damit unser Geld nur einmal versteuert
sicher in kirchlicher Obhut landet, verwaltet in
geheimen Kassen der bischöflichen Stühle.

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