Finanzchef: "Activision muss ihr Image verbessern"

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29. Juni 2010 - 21:00 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Der erfolgreiche Publisher Activision bzw. dessen Führungsspitze scheint einige seiner Fehler einzusehen. Activision war des öfteren in der Kritik, unter anderem wegen den Streitigkeiten mit Infinity Ward, der Preisgestaltung der DLC-Pakete und dem Geliebäugele mit der Einführung eines Abosystems (GamersGlobal berichtete). Finanzvorstand Thomas Tippl ließ verlauten, dass er erkannt habe, dass Entscheidungen der Vergangenheit Activision in Spielerkreisen in schlechtem Licht dastehen ließen. Allerdings sei man in einer exponierten Position wie der von Activision sowieso ein Magnet für Kritik. Es gäbe aber tatsächlich Dinge, die man bei Activision verbessern könnte, unter anderem den Kontakt zur Community.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 25. Juni 2010 - 11:34 #

Seltsam. Für alle möglichen und unmöglichen Dinge gibt es selbsternannte Experten, denen solche offensichtlichen Probleme auffallen und sie diese der Masse, welche das schon lange selbst erkannt hat, offenbaren. Nicht bei Activision! Hier muss erst der Finanzvorstand her, um solche "Weisheiten" auszukotzen...

Age 19 Megatalent - P - 14011 - 25. Juni 2010 - 11:34 #

Welches Imageproblem? Millionen Spieler würden ihnen doch sogar schimmlige Brotkrumen für 5 Euro das Stück aus der Hand fressen...

Woldeus 14 Komm-Experte - P - 1975 - 25. Juni 2010 - 11:50 #

genau.
die kriiker sind, beachtet man den mw2 map pack umsatz, wohl die minderheit. also, welches schlechte image? ;)

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 26. Juni 2010 - 8:12 #

@Age
Geiler Satz! :-)

Denis Brown 16 Übertalent - 4926 - 25. Juni 2010 - 11:56 #

naja, allein schon die 26763 innovationlosen Guitar Hero -Nachfolger, Gerichtverhandlungen mit Musikern usw... obwohl das eher Neversoft direkt betrifft, als Activision.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 25. Juni 2010 - 12:13 #

wers glaubt ... =)
einziger weg wie die noch ihr image verbessern könnten ist wenn ein noch spielerunfreundlicher publisher um die ecke kommt wie im Fall EA zB Activision ^^

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13404 - 25. Juni 2010 - 12:21 #

Muss es nicht heißen "Activision muss sein Image verbessern"?

Corthalion 16 Übertalent - 4765 - 25. Juni 2010 - 12:39 #

So hieß es in meiner ursprünglichen Version auch, irgendwer hat es abgeändert... *wieder zurückänder*

Tr1nity 28 Endgamer - P - 101045 - 25. Juni 2010 - 14:34 #

Sieh man in den Versionsverlauf, dann siehst du wer es geändert hat und ggf. warum. Da Firmen immer "weiblich" sind, hatte das schon seinen Grund :).

Corthalion 16 Übertalent - 4765 - 25. Juni 2010 - 15:24 #

Aber es ist "der" Publisher. Aber wenn ihr darauf besteht, änder' ich es eben wieder...

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13404 - 25. Juni 2010 - 17:13 #

Entschuldigung, aber da gehe ich mit Jörg nicht konform. Es heißt doch auch nicht "die Siemens". Firmen sind zwar weiblich (die Fa. Siemens), aber dennoch muss Siemens _sein_ Image verbessern, nicht _ihres_. Ebenso Activision.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 26. Juni 2010 - 15:09 #

Firmennamen sind nicht immer weiblich, aber in diesem Fall hattest du recht. Wenn nicht ersichtlich ist, welcher Genus benutzt wird, dann richtet sich der Genus nach dem vollständigen Firmennamen. In diesem Fall ist es also "die Activision Blizzard AG".
Nachzulesen im Duden.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13404 - 26. Juni 2010 - 15:23 #

Immer noch nicht einverstanden. Wenn das Wort AG dabei ist, OK. Aber wenn nur der Firmenname genannt wird, dann ist dieser Begriff in der Regel männlich. Ausnahmen: die Post, die Bahn, aber das sind ja sowieso keine normalen Unternehmen ;-)

Sonst müsste es ja auch heißen "Siemens entlässt ihre Manager", denn Siemens ist auch eine AG. Aber m.E. muss es "Die Siemens AG entlässt ihre Manager" und "Siemens entlässt seine Manager" lauten, je nachdem.

VisionGamer 10 Kommunikator - 418 - 25. Juni 2010 - 12:31 #

Activision hat sich ja in jüngerer Vergangenheit nicht mit Ruhm bekleckert, daher kann ich die Meldung nur unterstreichen. Auch wenn nun Blizzard einverleibt wurde und das Geld wohl nur so sprudelt, muss man einfach den Markt beobachten und dem Kunden Honig ums Maul schmieren, sonst wandern diese schnell mal ab. Mit überzogenen Preisen und internen Firmengepflogenheiten der Marke "Unmenschlicher geht´s nicht mehr" funktioniert das halt nicht.

Kappi 15 Kenner - 3287 - 25. Juni 2010 - 12:51 #

naja... offensichtlich ja doch

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8352 - 25. Juni 2010 - 13:51 #

Blizzard hat sich Activision einverleibt, immerhin hat Vivendi 51% am Unternehmen Activision Blizzard. Das werd ich solange betonen bis es jeder weiß :P

Dilldapp 08 Versteher - 201 - 25. Juni 2010 - 15:25 #

Vivendi hält 52 Prozent an Activision/Blizzard, plant aber diesen Anteil durch Aktienrückkaufe zu erhöhen. Blizzard war vor der Übernahme durch Activsion unter der Sparte Vivendi Games im Vivendi Konzern integriert. Vivendi hat dann 2007 Activision mit Vivendi Games fusioniert. Da Blizzard ein Teil von Vivendi Games war, hat Blizzard sich in keinster Art und Weise Activision einverleibt. Blizzard mußte die Fusionierung schlucken, denn sie gehörten zum Vivendi Konzern, in diesem Blizzard übrigens eine recht kleine Nummer war, gemessen am Umsatz(Jahrumsatz Vivendi 2009, 30 Milliarden Euro).

http://www.mediadb.eu/datenbanken/game-publisher/activision-blizzard-inc.html

Wie du siehst kann in keinster Weise davon die Rede sein das Blizzard sich irgend etwas einverleibt hätte, oder diese Entscheidung beinflussen konnte.

Starslammer 15 Kenner - 2767 - 25. Juni 2010 - 13:18 #

Man beisst ja auch normalerweise nicht in die Hand, die einem füttert.

Mick Schnelle Freier Redakteur - P - 6159 - 25. Juni 2010 - 15:03 #

Typischer Fall von illusionärem Quartalsdenken: Activision muss nicht das Image ändern, Activision muss die Arbeitsbedingungen und das eigene Auftreten gegenüber der zahlenden Kundschaft ändern. Und das nachhaltig und nicht von einer Imagekampgne zur nächsten. Die Menschen sind ja nicht dumm und die meisten haben durchaus ein funktionierendes Gedächtnis...

heraider 10 Kommunikator - 437 - 25. Juni 2010 - 15:11 #

So lang der Gewinn am Ende stimmt wird keiner der Verantwortlichen auch nur an eine solche Option denken. Ist leider einfach so.

Anonymous (unregistriert) 25. Juni 2010 - 16:10 #

Wie paar Jungs, die sich in den Foren herumtreiben, haben vielleicht einen etwas schlechten Eindruck von Activision (kaufen die Produkte aber natürlich trotzdem). 90% der Käufer hängen hier nicht herum und finden an deren Geschaftsgebahren nichts besonderes.

Die Aussage würde ich in Richtung der Aktionäre getätigt sehen, von denen vielleicht ein paar gejammert haben, ob nicht er Umsatz unter dem schlechten Ruf leiden könnte.

Revolted 09 Triple-Talent - 276 - 25. Juni 2010 - 15:54 #

Momentan gibt es wohl nur wenige Publisher die keinen Dreck am stecken haben. Dazu gehören laut meinem Wissen nur Take 2 und Sony. Ihr könnt das natürlich anders sehen.
Mir ist alles lieber, als so ein bescheuerter Online Pass -.- Ich hoffe immernoch das Ea damit floppt...

thuruis (unregistriert) 25. Juni 2010 - 17:51 #

Um es mal sagen...ich habe über Kotick in noch keiner Presse negative Schlagzeilen gelesen. Ausgenommen sind Print- und Online-Medien welche mit Computerspielen auf irgend einer Art und Weise zu tun haben.
Der Punkt ist, dass objektive Berichterstattung eindeutig anders aussieht. Und nachdem ich von diesem Vorfall von 2009 bei der Deutsche Bank Securities Technology Conference NIRGENDS außer bei Computer-Spiel-Medien gelesen habe (und so ein Sager kommt garantiert direkt auf die Hauptseite jedes Business-Teils jeder "vernünftigen" Zeitung) bezweifle ich schlicht und einfach dass er derartiges genau so gesagt hat.
Ich weiß wie Medien gesagte Wörter im Mund umdrehen, und wer in politischen und wirtschaftlichen Themen die ComputerBild oder PC Games als Quelle nennt, dem ist ja sowieso nicht mehr zu helfen...

Dass die Firmenpolitik von Activision Blizzard etwas Kontroverse ist müssen wir hier auch nicht diskutieren. Allerdings gibt der Erfolg der Firma (und nicht Kotick! Es tun alle so, als wäre er der Master of Puppets, der alles selbst regelt, überall seine Nase in der Firma reinsteckt --> Wer das glaubt hat schlicht und einfach keine Ahnung wie es in einem größeren Betrieb, geschweige denn in der Chef-Etage eines Konzerns zugeht) recht. Die Preise werden auch so lange noch ansteigen solange genügend Menschen die Spiele, DLCs, Maps, etc. kaufen.
Was daran verwerflich ist, verstehe ich allerdings nicht. Wer würde denn wirklich so dumm sein und einen hoch potentiellen Markt nicht so gut wie möglich ausschöpfen um damit Profite zu machen? Das hat gar nichts mit Moral oder Ethik einer Firma zu tun sondern schlicht und einfach mit ein wenig Wirtschafts-Menschen-Verstand - den, und das soll jetzt keine Kritik sondern eine bloße Feststellung sein, hier auf der Seite der Computer-Spiele-Medien sowie Video-Spieler die allerwenigsten haben.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 25. Juni 2010 - 18:36 #

Natürlich ist es vom rein wirtschaftlichen Standpunkt profitabler, sich so zu verhalten. Und auch wenn damals nicht alles besser war, BWL war einfach in der Spielebranche kein Thema, und ich würde mir wünschen, dass es vielleicht wieder weniger wichtig wird, und die Bindung der Publisher und Entwicklerstudios zum Spieler wieder stärker wird. Derzeit hat man bei den großen Publishern ja nur die Auswahl zwischen Pest und Cholera :\

xPhil (unregistriert) 25. Juni 2010 - 23:30 #

In der Spieleindustrie spielt BWL eine Rolle, seit es in der Spieleindustrie um Geld geht. Also schon lange.

Man darf als Unternehmen nicht nur die kurzfristigen Folgen seines Handelns betrachten, man muss auch die langfristigen mit einkalkulieren. Ein Imageschaden kann ziemlich hartnäckig werden und sich mit der Zeit auch aus einer kleinen Minderheit heraus in größere Kreise verbreiten.

Ich sehe gewisse Parallelen zu EA. Gegen die hat sich auch irgendwann langsam ein Widerstand formiert. Die Masche von Activision kann eine Weile gut gehen, aber vielleicht läuft es dann auch irgendwann nicht mehr so toll, wenn irgendwann Call of Duty 12 rauskommt... Denn was ist der große Unterschied zwischen einer jährlichen Neuauflage eines Sportspiels oder eines Shooters. Sicherlich dass es bei einem Shooter Missionen und Skriptsequenzen gibt. Aber im Endeffekt ist es dann doch meist eine aneinanderreihung bekannter Spielelemente.

Fuzzymancer 12 Trollwächter - 918 - 25. Juni 2010 - 21:59 #

Mhhh..ich denke mal mit Image meinen die nicht unbedingt (nur) die Beziehung zu ihren Kunden sondern auch generell als Unternehmen und Arbeitgeber.

Viele Spieler mosern zwar aber die Verkaufzahlen sprechen eine andere Sprache. Allerdings dürften sie doch ein paar Schrammen bekommen haben insbesondere durch die massive Abwanderung bei IW.

Ich denke die wollen sich vor Allem als Arbeitgeber und evtl. Branchenpartner besser etablieren. Da kann ich mir schon vorstellen, dass durch die vergangen Ereignisse die nicht gerade toll aussehen.

xPhil (unregistriert) 25. Juni 2010 - 23:34 #

Die können erzählen sie haben erkannt, dass sie umkehren müssen und dabei zielstrebig in die gleiche Richtung weitermarschieren.

Ist nichts Neues zu versuchen, durch solche Statements eine gewisse Beschwichtung zu erzielen. Frei nach dem Motto, erzählen wir denen mal was von unserem Besserungswillen, dann können wir noch länger so weiter machen wie bisher...

Porter 05 Spieler - 2981 - 26. Juni 2010 - 12:36 #

pff scheiss aufs Image, die sollen weiterhin ordentliche Spiele produzieren das ist das wichtigste, und wenn der x-te Call of Duty Klon immernoch Spass macht zu zocken (weil die Qualität halt doch irgendwo stimmt)) dann ist mir das doch nur Recht!

allerdings Realitätsfremde und durch pure Gier gesteurte Preise für z.B. lächerliche Mappacks werden von mir einfach mit Kaufverweigerung bestraft, da kann der Laden ein noch so gutes Image haben...
für Nippes zahl ich nix!

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