E3: Castlevania Lords of Shadow angeschaut

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Jörg Langer 332164 EXP - Chefredakteur,R10,S10,C10,A10,J9
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18. Juni 2010 - 8:31 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
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Es ist das erste Castlevania, das nicht in Japan entwickelt wird, auch wenn Kojima Productions (normalerweise für die Metal Gear-Serie zuständig) das Projekt "überwacht". Und auch sonst will Castlevania Lords of Shadow so ziemlich alles anders machen als die gewohnte Serie. Die wurde bekanntlich in einer seitlichen Sicht dargestellt -- jetzt aber gibt es schönstes 3D. Und auch die lieb gewonnene Peitsche, das Markenzeichen der Serie überhaupt, muss zuhause in der Besenkammer bleiben. Stattdessen schwingt unser Held Gabriel ein Kampfkreuz, das er für Fernkampfzwecke in eine Kette verwandeln kann. Doch wie ehedem die Peitsche, so ist auch das Kampfkreuz ein Multifunktionsgerät -- per Kette schwingt sich unser Held über Abgründe oder hangelt sich zu unzulänglichen Stellen hoch.

Gabriel ist ein Ritter im Jahr 1407, der seine Frau an den Tod verloren hat. Damit will sich Gabriel nicht abfinden, ein Relikt könnte die Holde wiederbeleben. Doch dieses ist dummerweise in drei Stücke geteilt, jedes davon befindet sich im Besitz eines Fürsten des Schatten. Es gibt einen Lord der Werwölfe, einen Lord der Vampire und schließlich noch den Lord der Untoten -- womit auch schon die Standardgegner beschrieben wären, auf die ihr im jeweiligen Spielabschnitt trefft. Ihr hackt und kombiniert euch (die durchs Schnetzeln verdienten EXP wandelt ihr in neue Kombos um) aber nicht nur durch Gegnerhorden, sondern werdet serientypisch auch auf Plattform-Elemente und Rätsel treffen, bei denen ihr Schalter betätigen oder den richtigen Gegenstand mitbringen müsst.

Neben 08/15-Gegnern wie Werwölfen mit blau leuchtenden Augen werdet ihr auf mehrere Großbosse treffen, darunter ein Eis- und ein Erdmonster. Und "groß" soll wirklich groß heißen, nämlich den Bildschirm sprengend (siehe Screenshot oben). Ihr seid teils auch mit Begleiter, nämlich dem Ritter Zobek, unterwegs, aber keinesfalls nur zu Fuß. Vielmehr reitet ihr in speziellen Levels auf allerlei Kreaturen, darunter Fantasy-Pferde, Wargs, Riesenspinnen, Trolle und sogar einen Adler. Während dieser Reitsequenzen kämpft ihr gegen andere Berittene, könnt entweder sie selbst oder ihr Reittier attackieren -- und sogar ein von seinem Jockey befreites Reittier selbst übernehmen. Bei den Kämpfen kann euch die inkludierte, sich selbst erweiternde Monster-Enzyklopädie helfen, die euch auf Schwachstellen bestimmter Gegnertypen hinweist.

Mehrere Schauplätze stehen bereit, darunter ein Dorf, Waldgebiete, ein Sumpf, ein Gebirge und eine Eiswelt. Das Finale findet dann natürlich in einer Burg statt, soviel Reminiszenz muss sein. Und auch die guten alten Weihwasser-Phiolen (aka "Granaten") oder die Wurfmesser stehen wieder zur Verfügung. Nach rund 20 Stunden soll man das Ende sehen können, ohne aber das Spiel komplett gelöst und alle Geheimnisse entdeckt zu haben. Um das zu schaffen, wird man immer wieder in schon bewältigte Levels zurückkehren und sie akribisch durchforsten müssen.

Auf uns hat Castlevania Lords of Shadow auf Anhieb einen sehr guten Eindruck gemacht. Wem allerdings das ganze 3D zu neumodisch ist, der sollte sich alternativ den kommenden Konami-Downloadtitel Castlevania Harmony of Despair vormerken: In klassischer 2D-Grafik kehrt ihr damit in die Zeit von Harmony of Dissonance zurück  (dem neben dem Grafikstil auch einige Gegnertypen entlehnt sind). Dabei gibt es aber zwei Besonderheiten: Zum einen könnt ihr die Grafik zweimal herauszoomen, sodass ihr schließlich den gesamten Level auf einmal auf dem Bildschirm sehen (und eure Figur weiterhin steuern) könnt. Zum anderen können via Xbox Live bis zu sechs Spieler gleichzeitig mit- oder gegeneinander auf die Drakula-Jagd gehen.

Bernd Wener 19 Megatalent - 13635 - 18. Juni 2010 - 12:13 #

Hmm, klingt fast nach nem God of War Clone. Aber wenn es gut wird, warum nicht.

neone 15 Kenner - P - 3157 - 18. Juni 2010 - 22:27 #

Sehe ich auch so, ich freu mich drauf!

Fabian Knopf Dev - P - 12787 - 18. Juni 2010 - 13:25 #

Manchmal wünscht man sich doch eine Next-Gen Konsole für Zuhause :)

magic (unregistriert) 19. Juni 2010 - 10:46 #

Ich hoffe auf Kojima das Hack & Slay Genre auf ein neues Level zu heben. Das Genre hat noch potenzial für mehr. Siehe Darksiders.

Apolly0n 12 Trollwächter - 901 - 19. Juni 2010 - 17:47 #

Nur hat Kojima doch recht wenig bei der Entwicklung mitzureden. Nach Aussagen der Entwickler dient Kojima nur als Mentor. All zu viele Einflüsse von ihm werden sich im Spiel daher sicher nicht wiederfinden.
(Ähnlicht Metal Gear Rising, das auch von einem anderen Produzenten entwickelt wird.)

Aber auch ohne Kojima's direkte Beteiligung bin ich doch sehr an diesem Spiel interessiert :)

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