E3: Ghost Recon Future Soldier angeschaut

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Jörg Langer 324086 EXP - Chefredakteur,R10,S10,C10,A10,J9
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17. Juni 2010 - 0:03 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
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Die Präsentation von Ghost Recon Future Soldier war kurz, aber heftig. Das lag nicht nur daran, dass sich Ubisoft eine tolle Idee hat einfallen lassen, um dem allgegenwärtigen Messegetöse zu begegnen: Sowohl Spielsound als auch Kommentar des Vorführenden werden in einen Kopfhörer geleitet, den der Delinquent, will heißen, der interessierte Journalist, aufzusetzen hat. Klasse Idee, so lange der Kommentator daran denkt, dass er nun nicht mehr den Messelärm übertönen muss. Und keinen Hustenanfall bekommt. Aber lassen wir das und kommen zum eigentlichen "Kurz und Heftigen", nämlich zur Beispielmission, die wir erleben konnten.

Diese startete an einem Strand mit allerhand Gebäuderuinen. Ghost Recon Future Soldier heißt bekanntlich so, weil es zum einen in der (näheren) Zukunft spielt und ihr zum anderen mit futuristischer Waffentechnik operiert, die aber keine reine Fiktion sind, sondern existierende und in der Entwicklung befindliche Technologien zur Grundlage haben. Beispielsweise trefft ihr im Spiel nicht auf Panzer, sondern auf Dronen, also Robotpanzer, die euch mit Autocannon und Co. beharken und (angeblich) ziemlich schlau sind. Besonders stolz sind die Entwickler darauf, dass man die Solokampagne zu viert kooperativ bestreiten kann. Und natürlich auf die über 30 eingebauten, mehr oder weniger futuristischen Waffen.

Vor allem aber geht ihr mit eurer Squad gegen feindliche Infanteristen vor. Ziel in der Beispielmission: Einen bösen Terroristenführer (gibt es auch gute?) mitten aus seinem Soldaten heraus gefangen zu nehmen. Lebend, natürlich. Also arbeiten wir uns Stück für Stück vom Strand aus zu dessen aktueller Stellung vor, wobei uns und unseren Kameraden vor allem der Camouflage-Anzug nützt, der uns für begrenzte Zeit faktisch unsichtbar macht. Wie seit alten AD&D-Tagen üblich, verliert die Tarnkappe aber in dem Moment ihre Wirkung, in der wir einen Nahkampfangriff starten oder unsere Waffe abfeuern. Außerdem sind einige der feindlichen Kämpfer mit Thermalbrillen ausgestattet, mit denen sie uns trotz Camouflage-Anzug erspähen können.

Was uns besonders beeindruckt hat, ist die Zerstörbarkeit des Levels. Eigentlich wollen wir hinter einem massiven, umgestürzten Betonpfeiler in Deckung gehen und in Ruhe darauf warten können, dass unser Hasenherz wieder langsamer schlägt. Nicht so in Ghost Warrior Future Soldier: Stärkere Waffen wie MGs zerlegen problemlos den Betonpfeiler bis auf das zugrundeliegende Metallgitter. Also müssen wir in Bewegung bleiben und darauf hoffen, dass die Kameraden uns Feuerschutz geben.

Als die Feinde zur Verstärkung eine der erwähnten Drohnen von einem Helikopter abseilen wollen, schalten wir dessen Piloten per Snipergewehr aus -- der Helikopter verschwindet daraufhin mit seiner Fracht sehr schnell von der Bildfläche. Solche teils spielbaren, teils geskripteten Szenen scheint es öfter zu geben: Als wir uns an unsere Zielperson herangeschlichen haben, läuft die Gefangenname (nebst Erschießung seiner Wachen durch unsere Kameraden) automatisch ab. Als wir dann versuchen, den Bösen zum Extraction-Point zu bringen, machen wir doch noch Bekanntschaft mit dem Dronenpanzer, der den Absturz offensichtlich überlebt hat -- doch besiegen dürfen wir ihn nicht mehr.

"Das erlebst du dann im fertigen Spiel", wird uns beschieden, und wir sehen nur noch den Abspann der Mission: Die Ghotsts haben die Trümmerlandschaft noch etwas trümmeriger gemacht, den einen oder anderen abgeschossenen Helikopter hinterlassen und sich dann vom Acker gemacht -- nun kommen die normalen US-Soldaten und sammeln die Reste ein.

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 17. Juni 2010 - 10:36 #

Das Gameplay hat mich bisher nicht überzeugt.

Hoschimensch 14 Komm-Experte - 2045 - 17. Juni 2010 - 12:03 #

Gefällt mir schonmal sehr gut. Freu mich sehr auf das Spiel.

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 17. Juni 2010 - 18:43 #

Klingt Gut!

Obwohl ich den Dativ mag, ist er in Absatz 3 hier wohl Folge eines Tippfehlers: "mitten aus seinem Soldaten heraus gefangen zu nehmen"

(Es sei denn, es handelt es sich um einen winzig kleinen Terroristenführer der in einen Soldaten einoperiert wurde :) )

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