Sega: Online-Pass sei eine „sehr clevere Idee“

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4. Juni 2010 - 20:13 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Auch Entwickler und Publisher Sega denkt möglicherweise über eine Art Online-Pass bei Spielen nach. Nach der Ankündigung von Electronic Arts, zukünftig alle Sportspiele mit einem entsprechenden Code auszustatten (wir berichteten), äußert sich damit – neben Unternehmen wie zum Beispiel Ubisoft, THQ, Microsoft oder Sony – ein weiterer Branchenriese positiv über die Verwendung einer solchen Möglichkeit. Mike Hayes, Präsident von Sega-West, sagte dem Branchenmagazin MCV:

Es ist eine sehr clevere Idee und etwas, das wir uns natürlich genauer anschauen werden.

Die Idee hinter dem Online-Pass ist, jedem neu gekauften Spiel eine Berechtigung beizulegen, die Mehrspieler-Modi oder -Inhalte freischaltet. Spieler, die sich den jeweiligen Titel gebraucht kaufen, müssen in Folge dessen einen bestimmten Betrag für den Erhalt eines Passes zahlen, wenn sie ebenfalls in den Genuss dieser oder anderer Inhalte kommen möchten. Aktuelle Beispiele sind die erwähnten Sportspiele von EA oder UFC 2010 Undisputed des Publishers THQ (wir berichteten).

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 5. Juni 2010 - 0:56 #

Wenn sich die ganze Sache mit den Onlinepässen dahin entwickelt, dass mehr Spiele für den PC entwickelt/konvertiert werden, dann sehe ich das auch als "clevere Idee". Aber das werden wir erst in einigen Jahren sehen, weswegen ich die ganze Sache auch nicht von vornherein verfluchen möchte.
Ich kann mich ehrlich gesagt auch nichtmal dran erinnern, wann ich mein letztes, gebrauchtes Spiel gekauft habe.

Anonymous (unregistriert) 5. Juni 2010 - 2:33 #

Ist doch eh nur für die Konsolen interesant. Wie viele PC Spiele gibt es denn noch, deren Multiplayer nicht an irgendeinen Account gebunden ist.
Diesmal wird einfach nur was vom PC auf die Konsolen übertragen.
Für den PC wäre es sogar eine Verbesserung, da viele der Accountbindungen sich derzeit nicht lösen lassen und somit für Gebrauchtware überhaupt kein Multiplayer möglich ist.
Für die Konsolen wäre es eine Verschlechterung. Ausleihen geht dann nicht mehr so einfach. Fragt sich nur wann die Onlinefreischaltung auf den Konsolen in der breiten Masse kommt...

Tw3ntyThr33 15 Kenner - P - 3162 - 6. Juni 2010 - 0:49 #

Eine clevere Idee ist es auf jeden Fall für die Publisher, um an Gebrauchtkäufen auch noch Geld zu verdienen. So steigert sich sogar der Wert für ein Spiel, dass auch gebraucht verkauft wird, für den Publisher, bzw. für seine Einnahmen. Es sei denn, der Online-Teil wird nie genutzt und ich muss ehrlich sagen, dass ich FIFA niemals online gespielt habe.
Wenn es allerdings für Spiele wie Bad Company 2 umgesetzt wird, verdient sich EA eine goldene Nase.
Und was die Accountbindungen betrifft wäre das wohl wirklich eine Erleichterung, vll kommt Steam ja irgendwann auf eine ähnliche Idee, wünschenwert wäre es. So hat sich bspw. der Bruder eines Freundes von mir Empire: Total War gekauft, aber auf seinem PC läuft es nicht...ich würde es ihm ja gerne abkaufen, aber das ist nicht möglich, weil Steam.
Gebrauchte Spiele kaufe ich zumeist eigentlich für meine alte XBox, v.a., da die Preise für Neukäufe stellenweise noch unverschämt hoch sind.

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