Studie: Casual Games fördern Wahrnehmung

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Florian Pfeffer 25276 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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27. Mai 2010 - 13:47

Am Beispiel von bekannten PopCap-Spielen wie Peggle oder Bejeweled wurde jetzt in einer Studie gezeigt, dass diese Art von Spielen die kognitive Wahrnehmung fördern können. Die Studie wird vom Department of Psychophysiology der East Carolina University unter der Leitung von Dr. Carmen  Russoniello an über 40 Probanden aller Altersgruppen (auch über 50-Jährige sind darunter) durchgeführt. Sie lief bisher sechs Monate lang und soll noch bis Ende des Jahres weitergeführt werden.

PopCap als Hersteller der verwendeten Spiele legt Wert auf die Tatsache, dass die Studie in keiner Weise gesponsert oder gefördert wird. Anläßlich der jährlich stattfindenden Games for Health-Konferenz in Boston erläuterte Dr. Russoniello einige Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit:

Die ersten Ergebnisse, die wir bekommen, sind sehr verblüffend, weil sie nahelegen, dass die nötige "aktive Mitarbeit" bei einem Casual Game wie Bejeweled eine Art mentales Training darstellt, das bei passiveren Tätigkeiten wie z.B. beim Fernsehen nicht gegeben ist.

Soweit dürfte die Aussage die Wenigsten überraschen, doch Russoniello geht auch darauf ein, warum speziell Casual Games für das Kognitionstraining besonders gut geeignet sind:

Videospiele mit komplexerem Regelwerk und Steuerung und ausgefeilterer Grafik - so genannte Hardcore Games - bringen vielleicht die gleichen Vorteile für manche Menschen. Aber man braucht deutlich länger, um sie zu erlernen und sie sprechen einen deutlich kleineren Teil der Gesamtbevölkerung an, besonders zu sehen bei älteren Kunden. Nach unserer Erfahrung sind "Casual Games" ideal, was ihre Zugänglichkeit und Leichtigkeit des Verständnisses betrifft und außerdem sprechen sie fast jeden an.
Momsenek 13 Koop-Gamer - P - 1561 - 28. Mai 2010 - 5:40 #

Bis über 6 Monate - Spiele wie Peggle oder Bejeweled spielen ...
ich würde sterben ! :) Das sind wirklich genau solche Spiele,die ich noch nie wirklich gemocht habe :-)

Aber zum Beitrag : Die Studien und die Ideen dahinter finde ich immer sehr interessant. Nur gibt es mittlerweile zu all möglichen Spiel-Studien so verschiedene Ergebnisse ,dass man diese mal gegenüber stellen müsste und in einem Beitrag zusammenfassen sollte .

Mal wird ausgesagt " Spiele fördern das Gehirn ", dann wiederum " Spiele wirken sich nicht auf die Gehirntätigkeit aus " usw.
(Jedenfalls empfinde ich das so durch mitlesen der Artikel)

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