Radon Labs meldet Insolvenz an (Update)

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17. Mai 2010 - 17:19 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Update vom 14.05.2010:
Laut neusten Meldungen hat Radon Labs tatsächlich beim Amtsgericht Charlottenburg ein Insolvenzverfahren eingereicht. Aufgrund der Tatsache, dass ein Investor bei der Entwicklung von Drakensang 3 abgesprungen ist, war das Studio gezwungen die Insolvenz anzumelden.

In einem Interview gegenüber PC Games gab Bernd Beyreuther, Geschäftsführer von Radon Labs, allerdings bekannt, dass es sich bei dem Investor nicht um den Publisher dtp handelt. Die derzeitigen Probleme bei Radon Labs sollen sich auch nicht auf das Drakensang 2 Add-On Phileassons Geheimnis auswirken. Die Entwicklung der Erweiterung läuft weiterhin planmäßig, so Beyreuther im Interview. Derzeit redet und verhandelt Radon Labs sowohl mit reinen Investoren als auch mit Publishern um das Studio zu retten und um an Drakensang 3 weiterzuarbeiten. Innerhalb der nächsten Wochen soll es schon zu ersten Ergebnissen kommen.

Original-News vom 12.05.2010:

Eigentlich sollte der deutsche Entwickler Radon Labs derzeit an einem dritten Teil der Drakensang-Reihe arbeiten und an der offiziellen Erweiterung Phileassons Geheimnis zu Drakensang - Am Fluss der Zeit. Doch nun scheint alles anders zu kommen, denn laut verschiedenen Presseberichten steht der Entwickler kurz vor dem finanziellen Aus.

Unbestätigten Meldungen zufolge hat Radon Labs schon beim Amtsgericht Berlin ein Insolvenzverfahren eingereicht. Der Publisher dtp, der dieses Jahr sein 15. Jubiläum feiert (wir berichteten), ist angeblich von den Projekten abgesprungen und gab keine finanzielle Unterstützung mehr. Allerdings hat sich weder dtp noch Radon Labs bislang dazu geäußert.

Laut 4players.de haben viele Mitarbeiter des Studios sich schon bei anderen Entwicklern in der näheren Umgebung von Berlin beworben. Ebenso sollen diese ihren Lebenslauf oder Beschäftigungsstatus bei den Job-Netzwerken Xing und LinkedIn geändert haben. Bisher liegen auch hier keine Beweise für diese Tatsache vor.

Ebenso wird vermeldet, dass Radon Labs angeblich Sacred 3 entwickeln wollte. Der Rechteinhaber Koch Media hat es sich aber dann doch anders überlegt und das Projekt an einem bislang unbekannten Entwickler gegeben.

pepsodent 13 Koop-Gamer - P - 1492 - 13. Mai 2010 - 0:04 #

Irgendwas ist elementar verkehrt an dieser Welt, wenn einer der besten (wenn nicht sogar DER alleinige beste) deutschen Spieleentwickler pleite geht. Was soll dieser ganze Spiele-Zirkus dann eigentlich noch?
Es gibt Tage, die sollte es nicht geben...

vicbrother (unregistriert) 13. Mai 2010 - 11:59 #

Wie Blue Byte pleite?

Carsten 18 Doppel-Voter - 12133 - 13. Mai 2010 - 0:07 #

Fände ich auch schade, falls das stimmt. Halte die Jungs für einen sympathischen Haufen, die wirklich Herzblut in ihre Spiele legen und versucht haben, das bestmögliche aus den begrenzten Geldmitteln zu machen. Ich hoffe das beste!

Spielstern (unregistriert) 13. Mai 2010 - 0:09 #

NEEEEEIIIN!!!! Lass das bitte absolut nicht wahr sein. Nach all den Jahren gab es endlich wieder stimmiges DSA-Feeling auf dem PC. Die Jungs dürfen einfach nicht dicht machen.

Faxenmacher 16 Übertalent - P - 4008 - 13. Mai 2010 - 0:12 #

Das wäre sehr schade und mal wieder ein großer Verlust für die deutsche Spiele Entwickler Szene!
Habe Drakensang zwar nie gespielt weil es mich nicht so angesprochen hat, aber es war doch allseits beliebt und geachtet für seinen oldschooligen Charme.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11444 - 13. Mai 2010 - 0:18 #

Das wäre wirklich verdammt schade. :-/ Dabei haben mir beide Teile (bisher nur bei Freunden angespielt) auf den ersten Blick sehr gut gefallen und ich dachte, diese hätten genug Geld in die Kassen gespült. Positiv angekommen sind sie ja.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24229 - 13. Mai 2010 - 0:37 #

Hab ihre Spiele mangels Spiele-PC zwar nicht gespielt, dennoch fänd ich das sehr schade. Ihre Spiele versprühten zumindest auf Screenshots und in Videos mehr Charme als die sonstigen deutschen Rollenspiele wie Gothic und Risen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7773 - 13. Mai 2010 - 0:49 #

Irgendwie kann das doch nicht sein, oder? Die haben in den letzten Jahren super Rollenspiele veröffentlicht, die auch bei den Spielern und Kritikern sehr gut angekommen sind und sich doch eigentlich auch ordentlich verkauft haben, zumindest nach meinem Eindruck. Wie können die dann pleite gehen bzw. wie können da die Publisher abspringen? Das macht doch keinen Sinn.

faldnd 12 Trollwächter - 971 - 13. Mai 2010 - 16:27 #

Klar können die abspringen. Wer sagt das die wirtschaftlich gearbeitet haben? Nur weil der Titel ok war heisst das nicht das sich das für den Publisher auch gelohnt hat. Vielleicht ist ein Team aus Polen bei gleicher Qualität einfach günstiger.

MMKING 17 Shapeshifter - 6725 - 13. Mai 2010 - 0:58 #

Das wäre echt zu schade. Ich hoffe das sind nur Gerüchte weil die wenigen Entwickler die Deutschland hat sollten erhalten bleiben

Politician 12 Trollwächter - 1110 - 13. Mai 2010 - 1:03 #

Das kann man echt nicht wirklich verstehen. Ich habe zwar bisher kein Drakensang gespielt aber ging doch davon aus, dass sich das Spiel sehr gut verkauft hat. Es ist schon wirklich schlimm, dass die Entwickler die bugfreie Games abseits des mainstreams produzieren keine Chance haben. Mir persönlich war die Welt zu bieder obwohl ich bei beiden Drakensangs überlegt habe zu kaufen.
Im nachhinein fühle ich mich fast ein wenig schuldig :(

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 13. Mai 2010 - 1:14 #

Blöder Mist blöder... :(

fragpad 13 Koop-Gamer - P - 1487 - 13. Mai 2010 - 1:26 #

Hat sich Drakensang nicht gut verkauft ?
Hätte gedacht, daß die Jungs sich damit halten können :(

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2203 - 13. Mai 2010 - 1:37 #

Das kann doch nicht wahr sein!? Die Spiele sind so großartig. Ich dachte sie wären auch erfolgreich. Zumindest in Deutschland :(
Wäre wirklich traurig. Bei den deutschen Spielen ist Drakensang mein 2.liebstes nach Gothic

Vaedian (unregistriert) 13. Mai 2010 - 3:29 #

Kein Verlust. Die beiden DSA-Spiele waren doch der letzte Witz, gegen die sogar Dragon Age wie ein echtes RPG aussah. Es wundert mich auch nicht, dass sich die Spiele nur mäßig verkauft haben. Deutsche Spartensoftware und die "Geiz ist geil"-Gesellschaft... das passt halt nicht zusammen.

*vor den Fanboys in Deckung geh*

Man muss ihnen aber zugute halten, dass sie sich vom Einheitsbrei abheben wollten - nur leider in die falsche Richtung.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12525 - 13. Mai 2010 - 8:46 #

Warum sind sie damit denn in die falsche Richtung gegangen?
Eigentlich wars genau die richtige...

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 12:16 #

Mich wuntert es auch nicht. Dragensang ist kindlich naiv, kunterbund und trallala. Die Demo hat bei mir nur schamgefühle hervorrgerufen.
Und nur weil es deutsche Enwickler sind, gibt es noch keinen grund Bedauern zu empfinden. Aber klar, für dir Fans tut es mir Leid.

Vaedian (unregistriert) 13. Mai 2010 - 13:56 #

Genauso sieht's aus.

Die Polen bringen das RPG-Machtwort "The Witcher" und wir? Das Villa-Kunterbunt-Drakensang.

Dafür kann man sich nur schämen.

Spielstern (unregistriert) 13. Mai 2010 - 14:15 #

OK, ok, ist zwar n klares Troll-Posting, aber ich beiß mal an: The Witcher hat keine Jugendfreigabe, ist also ab 18. Drakensang hat ne USK-Freigabe ab 12 und ne PEGI-Alterseinstufung ab 16. Die Ausrichtung der Spiele ist also etwas unterschiedlich, sie richten sich mit anderen Worten an etwas verschiedene Zielgruppen, die sich aber auch überschneiden können (wie in meinem Fall, ich hab beide Spiele gerne gespielt). The Witcher will ein raues Rollenspiel für Erwachsene sein, Drakensang eher ein gemütliches, freundliches Rollenspiel. Beides vertretbare Ansätze in meinen Augen.

Warum jetzt bei Dir bei einem bugfreien, grafisch und storytechnisch absolut akzeptablen Spiel Schamgefühle auftauchen, das kannst wahrscheinlich nur Du selbst beantworten. Ich möchte gar nicht wissen, was Du empfindest, wenn Du Dir das noch buntere WoW anschaust (USK-Freigabe ab 12, PEGI-Alterseinstufung ab 12, also noch "kindischer" als Drakensang)...

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 15:30 #

Meine Güte, es ist doch albern normale Kritik als Trollposting zu bezeichnen. Will du mir jetzt sagen, dass alle Spiele USK-12 Spiele nur fuer Kinder bis 16 sein sollen? Sogar wenn das der Fall sein sollte, dann war meine Kritik eindeutig auf die Festlegung auf eine derartige Zielgruppe bezogen. Ich spiele sehr gerne Rollenspiele, und die Giganten des Genres (Planescape,Baldurs Gate) haben auch USK-12 Freigaben. Diese Spiele faszinieren mich heute genauso wie damals, als ich sie mit 15 Jahren zum ersten Mal gespielt habe. Es gibt Wendungen, Tragik und ernste Entscheidungen, und ich habe ich habe das Gefühl eine gute Geschichte zu erleben. Drakensang hingegen wirkt auf mich wie eine einziges Klischee, es ist so unglaublich voll von Stereotypen und eindimensionalen Charakteren, dass ich eher das Gefühl hatte, eine Gute-Nacht-Geschichte für kleine Kinder zu Spielen. Die Entwickler haben auch selbst in einem Interview zugegeben, dass sie ein Spiel machen wollen, welches auch ihre kleinen Söhne spielen können. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber es ist einen eindeutige Festlegung auf eine Zielgruppe(Kinder 10-14 Jahre), der ich nun mal nicht angehöre.
Es gibt genug Spiele, die auf den ersten Blick einen kindischen Anstrich haben, aber durch ihre subtile Art interessant für "erwachsenenere"- Spieler werden(z.B. The Whispered World). Bei Drakensang konnte ich nicht einmal ansatzweise sowas wie subtile Ernsthaftigkeit entdecken. Meinetwegen kann jeder damit seinen Spaß haben, ich hab keinen, und genauso wenig Bedürfnis, mein Leben und Geld mit einer Cashcow wie WOW zu verschwenden.

Jedem das Seine!

vicbrother (unregistriert) 13. Mai 2010 - 18:09 #

Quests bei denen der Zwerg sich betrinkt um eine Kuh zu (ver-)führen sind weder Kindgerecht noch Erwachsenengerecht.

Wenn ich in RPGs ein Helden spiele der den dunklen Bedrohungen trotzt, dann sind solche Quests verstörend. Die Zeiten der Bring-Hole-Such-Dienerquests (hören sich eher wie Hundequests an) müssen doch irgendwann mal vorbei sein. So gesehen war Radeon Labs wohl lange nicht mehr am "Fluss der Zeit"

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 13. Mai 2010 - 18:12 #

Drakensang ist aber kein buntes Klischeespiel, weil die Entwickler es nicht besser können - Es ist deren volle Absicht, eine gemütlich mittelalterlich-deutsche "alles ist schön"-Welt zu bauen und deren (teilweise lächerlich wirkende) Problem(chen)e liebevoll in Szene zu setzen.

Wenn Dir das nicht gefällt, ist dagegen natürlich nichts zu sagen - aber es hat offenbar vielen gefallen, denn Drakensang hat sich sehr gut verkauft.
Übrigens auch Erwachsenen - nicht jeder Erwachsene steht darauf, in Rollenspielen literweise Blut und jede Menge nackte Haut zu sehen, auch wenn eben das allgemein als "erwachsen" verschrien ist.
Drakensang versprüht hier einen gemütlichen Charme, den Kinder zwischen 12 und 14 meist noch gar nicht verstehen :)

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 18:21 #

Ja klar. Ich hab auch nicht behauptet, dass sie es nicht besser konnten, sondern finde es Schade, dass sie nichts gemacht haben was eher meinem Geschmack entspricht. Denn auf DSA habe ich mich schon gefreut, und war nach den Demos ziemlich enttäuscht. Aber warum müssen sich die Leute hier gleich so aggressiv aufregen, wenn jemand ihren Geschmack nicht teilt?

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 14. Mai 2010 - 2:42 #

Na, wahrscheinlich, weil Dein Eingansbeitrag (ich nehme mal an, das warst Du) ziemlich polternd war ;)

vicbrother (unregistriert) 14. Mai 2010 - 15:57 #

Also literweise Blut und nackte Haut brauche ich auch nicht, aber ich wünsche mir Rätsel, die sich klar im Rahmen der Hauptgeschichte bewegen. Das würde ich schon besser finden.

Mich stört bei Rollenspielen leider immer wieder der Aufbaupart. Warum habe ich nicht zu Anfang schon eine gute Basisausrüstung und erarbeite mir notwendige Informationen z.B. mit belauschen, verfolgen, tarnen, tricksen etc? Warum kann ich nicht einfach einige NPCs gegeneinander ausspielen? Das macht u.a. doch Pen&Paper-Spiele so interessant - eine echte Gesamtstrategie kann man aber nicht entwickeln, vielmehr klappert man oft nur Quests ab.

Warum bin ich immer der Depp in RPGs, wo ich immer auf stärkere Gegner treffe, sich aber selten ein Gefühl einer dynamischen Welt entfaltet? Die Zeiten von Ego-Shooter meets Adventure-Rätsel sollten doch vorbei sein oder etwa nicht?

Ich wünschte es gäbe einen funktionierenden Cryo-Schlaf - ich liesse mich dann wecken wenn die RPG-Hersteller gute Spiele herstellen.

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 18:42 #

Ah jetzt hast du noch was geändert, und da sag ich nicht ja klar. ;)

Es geht gar nicht um Blut&Sex, ganz im Gegenteil. Ich möchte nur eine Geschichte die mich emotional fesselt, mich überrascht und vor schwierige Entscheidungen stellt, da muss nichts jugendgefährdendes ;) dran sein.

Gerade diesen gemütlichen Charme konnte ich bei Drakensang nicht entdecken. Dafür waren mir die Dialoge zu naiv und ohne dieses Augenzwinkern wie bei Trine zum Beispiel. Anders ausgedrückt, nimmt sich Drakensang in weiten Teilen(sicher gibts wenige Ausnahmen) viel zu ernst. Aber das ist auch nur meine Sicht der Dinge. Wer ich wohl fühlt, nur zu. Mit war es eher unangenehm.

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 14. Mai 2010 - 2:48 #

Dass es nicht primär um Blut und Sex ging, hatte ich schon vermutet, das war nicht direkt auf Dich (oder eben das andere anonyme Dings :O ) bezogen :)
Das, was Du mit Geschichte und Entscheidungen schreibst, ist doch eigentlich eher das Gegenteil von "gemütlich" oder?
Sicherlich könnte Drakensang in einigen Bereichen noch ordentlich zulegen, aber welches Spiel kann das nicht? Mir gefällt es jedenfalls auch so wie es ist schon sehr gut. Es legt auf ganz andere Dinge Wert als die üblichen Genrevertreter.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 13. Mai 2010 - 12:35 #

DSA & Dragen Age... Dein Vergleich ist ein Witz.

Vaedian (unregistriert) 13. Mai 2010 - 14:05 #

- beide nennen sich RPG
- beide nutzen das Partysystem
- in beiden Spielen erhält man EXP für die man Skills steigert und teilweise kauft
- beide Spiele bieten Entscheidungsmöglichkeiten
- etc.

Jep, der Vergleich entbehrt jeder Logik. Aber hey, Hauptsache man hat GG-Exp gesammelt!

Spielstern (unregistriert) 13. Mai 2010 - 14:20 #

Bitte? Deine RPG-Kriterien entbehren leider jedweder Logik. Dann können wir auch gleich Final Fantasy 13 mit Fallout 2 und Drakensang vergleichen. Haben alle n Partysystem, nennen sich alle RPG, Skills und EXP kommen auch in allen Spielen vor (bei Final Fantasy 13 heißen die EXP zwar Crystogen Points, haben aber die gleiche Funktion, nämliche neue Fähigkeiten freizuschalten und so den Charakter zu formen) und Entscheidungsmöglichkeiten gibt es auch mehr oder weniger ausgeprägt in jedem genannten Spiel.
Jep, aber Hauptsache erstmal ganz arrogant und ironisch posten und GG-Exp sammeln.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4263 - 13. Mai 2010 - 14:33 #

Lies dir bitte die Definition von einem Rollenspiel durch. Die ist so weit gefächert, dass man wirklich problemlos FF13, Fallout und Drakesang miteinander vergleichen kann.

Ich komm mir hier vor, wie auf einer Scif-Fi Convention, auf der irgendwelche Trekkies einen StarWars Fan flamen, weil Star Wars ja schließlich kein Scifi, sondern Fantasy ist. Eine 80 Seite Liste auf Fließpapier mit den Gründen inklusive

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 13. Mai 2010 - 14:24 #

Und ja, beide haben inhaltlich vollkommen andere Zielsetzungen. :)
Vergleichen? Bitte, gern. Aber dann doch bitte vernünftig.

Aber mal davon abgesehen:
In letzter Zeit scheinen enorm viele "früher war alles besser"-Rollenspieler aus dem Boden zu wachsen, die es nicht mit sich vereinbaren können, dass auch Rollenspiele sich weiterentwickeln. Das merkt man auch hier vielen Kommentaren an.

Für mich war das wahrscheinlich die erste News seit Jahren, die mir spontan ein lautes "NEIN!!" in den Kopf hat schießen lassen.
Drakensang ist ein tolles Spiel, das sich außerdem auch gut verkauft hat. Wenn aber ein Publisher die finanzielle Unterstützung versagt (wie es ja die Gerüchte vermelden), hat ein Entwickler trotzdem nicht die Möglichkeiten, sich weiter über Wasser zu halten. Die Zeiten sind vorbei.

Spielstern (unregistriert) 13. Mai 2010 - 14:41 #

Genau so ging's mir auch beim Lesen der News.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10783 - 14. Mai 2010 - 15:50 #

Für mich war Drakensang das erste Rollenspiel, was mich wirklich durch die Steuerung so genervt hat, dass ich es nach zwei Stunden weggelegt habe. Im Grunde sogar das erste Spiel überhaupt.

Grundsätzlich bedauere ich den Inhalt der Meldung aber. Das haben sie nicht verdient.

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2203 - 13. Mai 2010 - 17:48 #

Stimmt bei diesem blöden Spiel musste man ja "nachdenken". Ich hasse dieses "nachdenken" auch.

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 18:25 #

???

Anonymous (unregistriert) 23. Mai 2010 - 19:54 #

Fand die DSA Spiele einfach zu anspruchslos. Die Kämpfe waren öde, was für mich ein KO Kriterium ist. Aber auch Dragon Age ist eig. schlecht. An BG2 kommt das alles nicht mal nah ran.

Paendrag (unregistriert) 13. Mai 2010 - 4:01 #

Sicher, Dragon Age und Mass Effect 2 sind/waren natuerlich eine heftige Konkurrenz. In sofern war das Timing des Releases nicht ganz ideal.

Aber man darf auch nicht vergessen, dass die oben genannten Spiele ein ganz anderes Marketing verwirklichen konnten.

Ich finde nicht wirklich, dass Drakensang weniger Spielspass als Dragon Age bietet. Es sind beides sehr gute Spiele. Der Unterschied ist halt nur, dass sich Radon Labs und dtp nicht einen solch unsaeglichen HYPE leisten koennen.

Dein Kommentar, Vaedian stoesst mir ob seiner Kaelte dann doch schon sehr auf. Radon Labs ist ein deutscher Traditionsdeveloper. Einer der wenigen, die wir hierzulande noch haben, die tolle (AAA) Spiele machen. Da ginge viel Kreativpotential floeten und macht auch nicht gerade viel Mut fuer Firmenneugruendungen in der Industrie.

Es laeuft auf mangelnde Diversitaet hinaus. Am Ende haben wir nur noch drei grosse Publisherauf der Welt die fuenf IPs an der Hand halten und jedes Jahr den naechtsen vermeintlichen "Superhit" mit ner Nummer mehr dran an Markt bringen. (CoD5,6,7,8,9,xyz)

Kleinere Unternehmen mit guten Ideen haben da keine Chance mehr Geld zu verdienen. Die wenden sich dann den "Casual Gamern" zu und basteln halt innovative Browserspiele.

Der PC/Konsolen Markt veroedet halt...

Man denke da nur an die Entscheidung von 2K X-COM als FPS (statt TBS) neu aufzulegen. Das war sicherlich auch ne Marketing/Geld-Entscheidung und keine, die sich an der Frage "was waere das bessere X-COM Spiel?" orientiert.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 13. Mai 2010 - 9:44 #

Huch, da steht ja mein Kommentar =)

*thumbs up*

vicbrother (unregistriert) 13. Mai 2010 - 12:04 #

Wenn drei große RPG mit ähnlicher Wertung zu einem Zeitpunkt rauskommen, so bedeutet dies für viele Spieler auch ein abwägen, welches Spiel (zuerst) gekauft wird. Gerade bei den sehr lange dauernden RPGs spielt man nur eins zur Zeit und damit fehlt Drakensang natürlich erstmal die Einnahme - zumal der Preis des Spiels in den folgenden Monaten ja auch sinkt.

Stevomat (unregistriert) 13. Mai 2010 - 4:04 #

In einer besseren Welt würde so etwas nicht passieren und Leute wie Vaedian würden nicht als "05 Kenner" ausgewiesen ... Traurig ist das!

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 12:17 #

ulala! Die Fanboys schlagen zu!

Riot (unregistriert) 13. Mai 2010 - 5:50 #

Schade.Als Fan von DSA natürlich schmerzhaft.Und mir irgendwie unverständlich,machen gute Spiele und gehen pleite *sigh*

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 13. Mai 2010 - 14:28 #

Naja, heutzutage hängt eben alles an der Unterstützung durch den Publisher.
Es mag mal möglich gewesen sein, dass ein Spiel so viel Geld eingespielt hat, dass damit die Entwicklung des nächsten finanziert werden konnte - und einigen sehr wenigen gelingt das vielleicht auch heute noch.
Aber in der Regel läuft es darauf hinaus, dass die Einnahmen aus einem Titel die Kosten der Produktion decken und noch ein bisschen Gewinn übrig bleibt. Aber bei weitem nicht genug, um ein neues Projekt aufzuziehen.
Wenn dann in so einer Situation das Geld vom Publisher ausbleibt - tja, was bleibt dem Entwickler übrig? Die Mitarbeiter wollen trotzdem ihr Geld haben...

xemmy 09 Triple-Talent - 277 - 13. Mai 2010 - 6:00 #

Hmm, recht überraschend.
Habe den ersten Teil gekauft und gespielt. Ich fand ihn wirklich nicht übel.
Nicht das beste Rollenspiel, das ich jemals gespielt habe, aber mit schönem Setting. Ich habe es genossen und werde mir bei Gelegenheit auch den zweiten Teil mal ansehen.
Ich hatte eingentlich auch gedacht, dass die Spiele sich recht gut verkauft hatten.
Das Publisher abspringen muss aber auch nicht nur mit den Verkaufszahlen zusammenhängen, sondern kann auch einfach mit Firmenpolitik zusammenhängen.
Ich hoffe mal, dass es nur ein falsches Gerücht ist. :/

Vidar 18 Doppel-Voter - 12525 - 13. Mai 2010 - 8:48 #

Also drakensang war durchaus erfolgreich, zumindest der erste teil und dies nicht nur in Deutschland! der zweite is ja bisher nur in DE erschienen...

Aber wenn das wirklich alles stimmt, dass der Geldgeber DTP und Koch media (wegen sacred3) abgesprungen sind fehlt da einfach umglaublich viel! Grade für so ein kleines Studio...
allerdings find ich es komisch dass sich ein Studio nur auf ein einzigen Geldgeber verlässt, abspringen kann schnell einer!
Evtl haben sie sich auch zu gut gehen lassen kann genauso sein, sprich zuviel geld verschleudert (wie damals Ascaron mit Sacred2)

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 16:48 #

Radon Labs war nicht klein. Außer Crytek dürfte es wenig größere Entwickler in Deutschland geben. Aber wenn man keine Aufträge hat, dann kommt eben auch kein Geld rein. dtp ist ein vergleichsweise kleiner Fisch und die internationalen Publisher haben eigene Studios oder langjährige Partner. Als unabhängiger Entwickler in einem Spieleentwicklungsland wie Deutschland hat man es da eben ziemlich schwer. Wenn das Folgeprojekt nicht rechtzeitig am Start ist, dann bricht eben die Finanzierung zusammen.

Wahrscheinlich wird die Firma jetzt filettiert und die Rosinen von der Konkurrenz herausgepickt.

Drugh 15 Kenner - P - 2989 - 13. Mai 2010 - 9:06 #

Die Hälfte der Spieler hier schreibt "oh, ja, tolle Spiele, beim Freund angespielt, war alles nett. Selbst gekauft? ach nööö lass mal...".

Kein Wunder dass Firmen Pleite gehen. Statt dessen mal lieber schön MW2 zu 60 EUR im Hypewahn kaufen... Fein das.

Vaedian: Arm. Deine Meinung zwar ehrlich kundgetan, aber trotzdem arm. Deutschland ist das Land, wo der Landwirtschaftss(t)imulator mehr Geld einfährt als Drakensang. Jeder bekommt das, was er verdient. Klonserien, Durchschnittsschrott und im Hype kaufen alle wieder Gothic und wundern sich über Bugs. Am Ende überlebt in Deutschland nur Anno, Crysis und der Landwirtschaftss(t)imulator.

P.S.: Zu Hause bei mir liegen sowohl Drakensang 1+2 als auch ME 1+2 als auch DA. MW2 dafür nicht. MW1 schon.

Erynn 08 Versteher - 222 - 13. Mai 2010 - 9:46 #

naja, ich hatte mir beim 2. teil von drakensang sogar die personal edition geholt, die hat immerhin 80 euro gekostet, solche aktionen mach ich nur bei ganz wenigen spielen.

vicbrother (unregistriert) 13. Mai 2010 - 18:20 #

Die Mehrheit versteht halt nicht, dass ein Spiel mal eben geschrieben wird oder mehr als ein Hobby sein kann.
Durch den großen Gebrauchtmarkt und die Massen von Raubkopien können sich kleine Entwicklungsstudios nicht lohnen und die großen Firmen ala Activision stellen nur noch Mainstream-Spiele her, deren Neuerungen einzig in den neuen Kopierschutzfinessen zu finden sind.
Die Spieler sind daher doch letztendlich selber schuld.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 13. Mai 2010 - 10:14 #

Der erste Teil von Drakensang wartet hier noch aufs Durchspielen - hatte irgendwann in der Mitte keine Zeit mehr und seitdem ist es mir immer wieder durchgerutscht (ok, das passierte mir auch mit Mass Effect und MA2..). Sehr schönes Spiel, fängt die Atmo eines Rollenspieles gut ein und nervt nicht so sehr wie das P&P-DSA ;) .. Wenn die Gerüchte um Radon Labs stimmen würde mich das durchaus traurig machen - wenn ein gutes Team sehr gute Arbeit macht ist es immer sehr schade, wenn es sich auflösen muss. Schade auch, wenn da tatsächlich niemand zur Rettung einspringt, die Qualität der Arbeit von Radon Labs ist ja nun oft genug unter Beweis gestellt worden.

CruelChaos 12 Trollwächter - P - 833 - 13. Mai 2010 - 10:30 #

Das ist echt mal verdammt Schade.

McSpain 21 Motivator - 27275 - 13. Mai 2010 - 10:31 #

Wenn es stimmt ist das ein sehr trauriger Tag für die Deutsche (Qualitäts-) Spieleindustrie.

Quin 12 Trollwächter - 1150 - 13. Mai 2010 - 10:52 #

Da fehlt ein "mal wieder". :/

Arno Nühm 15 Kenner - - 2803 - 13. Mai 2010 - 11:21 #

Wenn das wirklich stimmen sollte, dann müssen wir alle kräftig die Daumen drücken, auf dass sich im Rahmen des Insolvenzverfahrens wieder ein Investor findet.

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 13. Mai 2010 - 14:32 #

Das Problem ist nur: Wenn die Mitarbeiter bis dahin alle abspringen, wie es in der News angedeutet ist, bringt das unter Umständen auch nicht mehr viel.
Wenn es ein fast komplett neues Team gibt, heißt das ja nicht, dass die Arbeit weiterhin so gut wird. Auch, wenn Activision Blizzard uns das immer wieder glauben machen will.

Corthalion 16 Übertalent - 4765 - 13. Mai 2010 - 11:44 #

Irgenwie gehen hier in den Kommentaren die Meinungen sehr weit auseinander, was die Verkaufszahlen betrifft.

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 11:49 #

Hahaha manche Kommentare Dragon Age und ME2 mehr RPG als Drakensang ja klar Dragon Age und ME2 sind alles aber keine ernstzunehmende RPG´s
bei Drakensang sitzt man schon par Minuten vor dem Char Bogen um zu überlegen was ich den jetzt am besten Steigere. Aber ich vermute mald as die heutige Jugend damit überfordert ist oder sich da nicht einarbeiten will. ich zu meinem teil fand Dragon Age alles andere als prickelnd.

Farang 14 Komm-Experte - 2404 - 13. Mai 2010 - 11:53 #

kann ich nicht glauben, radon labs hat doch mit drakensang super rpgs hingelegt und waren meines wissen ja auch richtige verkauserfolge.
das darf echt nicht wahr sein :(

vicbrother (unregistriert) 13. Mai 2010 - 12:07 #

Was mich irritiert:

Welche Spieleschmieden gibt es um Berlin? Gibt es irgendwo eine Übersicht über Spiele-Entwicklungsfirmen in D?

McSpain 21 Motivator - 27275 - 13. Mai 2010 - 12:25 #

Da gibt es eine Firmenübersicht mit Deutschlandkarte. Keine Ahnung ob die vollständig ist:
http://www.makinggames.de/index.php/company

SonkHawk 14 Komm-Experte - 2251 - 13. Mai 2010 - 12:10 #

Tja, Schicksalskline und Sternenschweif waren halt besser.... :-P

Spielstern (unregistriert) 13. Mai 2010 - 13:30 #

Darüber lässt sich streiten und darüber hinaus hat Attic Entertaintment Software (Entwickler der DSA-Trilogie) hat 2001 seine Pforten geschlossen. Man kann gut sein, man kann sogar fantastisch sein und trotzdem am Ende blöd da stehen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12525 - 13. Mai 2010 - 12:10 #

Wäre doch nun eigentlich wieder was für kalypso, sich kostengünstig das studio zu schnappen + deren rechte :D

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 13. Mai 2010 - 14:35 #

Mh, damit hast Du eigentlich Recht :)

patchnotes 13 Koop-Gamer - 1741 - 13. Mai 2010 - 22:54 #

Uhm, Radon Labs ist nicht kostengünstig. Die haben um die 100 Mitarbeiter.

Das dürfte wohl auch das Problem gewesen sein, zusammen mit den mauen Verkaufszahlen von Drakensang 2.

Radon Labs dürfte wahrscheinlich für alle deutschen Publisher ein zu teures Pflaster sein und für ausländische Publisher sind sie eher uninteressant.

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 12:13 #

Das kann doch wirklich nicht wahr sein. Beide Drakensangs sind gute Rollenspiele mit einem einzigartigem Charme. Nicht nur für deutsche Rollenspielliebhaber wäre das Aus von Radon Labs ein großer Verlust.

DarthTK 13 Koop-Gamer - P - 1589 - 13. Mai 2010 - 12:21 #

Ich hab die Nachricht auch eher schockiert gelesen :) Vor allem, da mich die beiden Drakensangspiele dazu gebracht habt, von dem unsäglich verhunzten D&D 4E wegzukommen. Unsere P&P-Gruppe spielt jetzt DSA :D

Deady (unregistriert) 13. Mai 2010 - 12:36 #

Schade :-/ Eine schöne Spieleserie ohne Bugs und ohne Dauer-Online-Konto-Aktivierungsdreck geht den Bach runter. Ist halt wie überall, die Guten fallen und die Geldscheffler bleiben. Aber wie weiter oben schon erwähnt, eine reiche Gesellschaft ohne Vernunft und Hirn, welche sich auch noch gern kontrollieren lässt, hat wohl nix besseres verdient....NFS10/MW8/Assassins Creed/Siedler 7 etc. alles tolle und innovative Spiele respektive Spielkonzepte mit "Onlinemehrwert"*muha*

Tanatas 05 Spieler - 58 - 13. Mai 2010 - 12:41 #

Wäre sehr schade, sympathisch die Leute dort, durchaus Talentiert.
Irgendwie sieht es mir(nach diesem Bericht) nicht nach der "klassischen" Pleite des Publishers aus, sonder eine Pleite bedingt durch einen Rückzug desjenigen.
Und wer dick Werbung auffährt für 15Jahre dtp mit Verlosung und allem zipp&zapp kann nicht wirklich am Hungertuch nagen.
Vermute eher so eine Activision/Infinty Ward Geschichte(meinetwegen auch JoWood/PB), gegen die sich das kleine Radon Labs nicht vernünftig wehren kann...

Hoschimensch 14 Komm-Experte - 2080 - 13. Mai 2010 - 12:48 #

Es ist immer schade wenn Entwickler dicht gemacht werden, schließlich hängen da auch Arbeitsplätze dran und für den Entwickler-Markt in DE ist das natürlich auch wieder ein Rückschlag, sollten sie so einen fähigen Entwickler verlieren.

Keintollernick (unregistriert) 13. Mai 2010 - 13:23 #

Ich habe mir damals den ersten Teil von Drakensang gekauft aber irgendwann aufgehört zu spielen weil der Funke nicht übergesprungen ist.
Es war einfach nicht mein Spiel und deswegen habe ich den zweiten Teil auch nicht gekauft.

Um den Entwickler tut es mir aber schon Leid. Es ist immer schlimm wenn Leute ihren Arbeitsplatz verlieren. Vor allem wenn sie eine Spielereihe entwickeln, die sehr vielen Leuten gefällt.

Aber noch ist die Hoffnung nicht verloren und Insolvenz bedeutet noch lange nicht das Ende. Das Add-On ist in der Entwicklung und vielleicht findet sich ja ein anderer Publisher der Radeon Labs unter die Arme greift. Drakensang sollte ja eigentlich eine gute Marke in Deutschland sein oder?

Limper 16 Übertalent - P - 5260 - 13. Mai 2010 - 13:24 #

Mann, das gibts doch nicht....

Paxy 13 Koop-Gamer - P - 1277 - 13. Mai 2010 - 14:25 #

Verschwörungstheorie : Sie haben einfach zu sehr Bugfreie Spiele auf den Markt geworfen. Sowas kann einfach nicht funktionieren und darf nicht funktionieren.

Daher mußten sie alle abspringen und werden jetzt Ihre Projekte wieder anderen Firmen unterjubeln, es könnte ja vorkommen das sie die neuen Produkte auch so relativ Spielbar auf den Markt werfen.

Es ist schade Drakensang 1 und 2 sind vieleicht nicht der ultimative Olymp der Unterhaltung aber ich habe mit freude ca. 100 Euro investiert und bin bei 70 std spielzeit die ich nicht vermissen möchte.

Hier läuft wirklich was schief

DELK 16 Übertalent - 5488 - 13. Mai 2010 - 14:35 #

Wär echt schade, wenn Radon Labs zusperrt, ich hab Drakensang gemocht, eines der besten Rollenspiele der letzten Zeit...

Dr. Garry 11 Forenversteher - 595 - 13. Mai 2010 - 15:08 #

Wirklich schade, denn den Hersteller gibt es eigentlich noch nicht so lange. Vielleicht schaffen sie es noch sich zu retten, denn das Schwarze Auge war wirklich ein Klasse Game.

Anonymous (unregistriert) 13. Mai 2010 - 16:16 #

Gute Spiele, brauchbares Marketing und vermutlich miese Finanzbuchhaltung... uuuund weg vom Fenster. Wäre schade, aber so ist es nun einmal.
Vor allem International hat man sich böse verzettelt. Die Wertungen sind zwar ganz okey durchschnitt von 70%) aber naja... PC only auf dem internationalen Markt ist gefährlich genug...

Schade drum - aber selber schuld...

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85145 - 14. Mai 2010 - 0:14 #

Was kann die Finanzbuchhaltung denn dafür?

Du hast keine Ahnung wie eine Firma läuft, oder? :D

Anonymous (unregistriert) 14. Mai 2010 - 0:20 #

Werde mal nicht gleich unverschämt.

Eine Firma geht nun mal meist pleite, weil das Geld fehlt. Also muss in der Buchhaltung einfach geschlampt wurden sein oder es sind geplant Risiken eingegangen. Ein guter Betrieb informiert sich über die finanzielle Situation und analysiert Risiken bzw. kosten laufender Projekte.
RL hat vermutlich zu viel Riskiert mit den letzten Projekten oder einfach damals an den Verhandlungstischen zu wenig ausgehandelt. Normalerweise darf es, bei guter finanzieller Lage, nicht passieren das eine Firma Insolvenz anmelden muss, wenn ein Projekt gesprengt wird.

Ich denke nun einmal das sich die Jungs vor allem International böse verzettelt haben. Will man, vor allem in den USA erfolgreich sein, so brauch es schon SEHR gutes Marketing oder eben zumindest eine Konsolen-Version. Auf dem amerikanischen Markt mit einem RPG nach deutscher Spielart Geld zu machen, ist schon schwer genug....

vicbrother (unregistriert) 14. Mai 2010 - 16:00 #

Also Geschäftsführer einer GmbH im IT-Bereich kann ich dir sagen:

1. Jedes Unternehmen geht Risiken ein. Insbesondere bei Softwareprojekten (die seit neuster Rechtssprechung kein Werk- sondern überwiegend ein Kaufvertrag darstellen!) ist das Risiko groß:
Ein Spiel wirft nur in der kurzen Verkaufszeit Geld ab, es gibt eine große Konkurrenzsituation, es veraltet schnell und Raubkopien und Softwaregebrauchtmarkt (welcher wohl drei von vier Spielen umfasst) beschränken die Einnahmen zusätzlich.
Auf der anderen Seite sind die Kosten für die Entwicklung eines Spiels immens - bei 100 Mitarbeitern (und die braucht ein solches Spiel auch) befinden wir uns im Multimillionenbereich pro Jahr!

Daher wird Radeon Labs sich mit Drakensang ordentlich verzettelt haben, sprich die Verkaufszahlen liegen unterhalb der Erwartungen.

2. Eine Firma geht aber nicht einfach "pleite", sondern sie wird bilanziell Überschuldet und zahlungsunfähig sein. Dann wird sie insolvent.

3. Insolvenz ist aber noch nicht "pleite", sondern ein Rettungsmechanismus. Nun gilt es sich umzustrukturieren und neu am Markt zu positionieren. Und genau das wird Radeon Labs jetzt wohl tun müssen.

PS: Und wer sich für die Zahlen von Radeon Labs interessiert der kann ja mal unter https://www.unternehmensregister.de suchen.

Anonymous (unregistriert) 14. Mai 2010 - 19:48 #

Ist mir doch klar und ich habe nichts anderes behauptet ... (: Die Insolvenz ist aber meist der letzte Weg bzw die letzte Hoffnung.

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 13. Mai 2010 - 17:21 #

Wäre wirklich schade, wenn die deutsche Computerspielindustrie noch ein fähiges Team mehr verliert, und dann auch noch aus diesen Gründen. :(

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2203 - 13. Mai 2010 - 17:50 #

Hauptsache der Skilift-Simulator 2010 verkauft sich, aber solche Produkte nicht :/

vicbrother (unregistriert) 14. Mai 2010 - 19:50 #

Da stimmt halt Story und Aufmachung ;)

aideron 10 Kommunikator - 464 - 13. Mai 2010 - 18:01 #

Fänd es schade, wenn der Entwickler auch zu den vielen Pleiten der letzten Jahre gehören würde. Ich fand Drakensang und Am Fluß Der Zeit sehr gelungen (letzteres war aber schon etwas schlechter), als DSA-Fan hab ich mir die beiden Spiele auch sofort gekauft und hätte gern mehr davon gehabt (Nachfolger, Addon etc.). DSA ist natürlich eine Sparte, die nur hier in Deutschland richtig funktionert, ich denke Finanznöte für Radon Labs würden nicht aus schlechten Verkäufen der Spiele resultieren, eher aus Problemen bei der Vorfinanzierung neuer Produkte etc.

Ich drück die Daumen, dass diese Meldung doch nicht so stimmt!

Muhkuh (unregistriert) 13. Mai 2010 - 22:55 #

Ist denn DSA2 international wirklich so schlecht gelaufen?
Für mich hört sich die Teamgröße viel zu groß an. Ich mein PB hat nur so 20 Mitarbeiter oder weniger und machen ähnlich erfolgreiche Spiele.

Vaedian (unregistriert) 13. Mai 2010 - 23:42 #

Das war aber mal ein Schlag unter die Gürtellinie :P.

Anonymous (unregistriert) 14. Mai 2010 - 19:14 #

Großartig. Das erklärt wohl auch, warum G3 so sch***** war, trotz ausreichend langer Entwicklungszeit. Also zumindest die Amis wie Bethesda schaffen das in derselben Zeit, und das sogar parallel für XBox und PC.

Anonymous (unregistriert) 14. Mai 2010 - 0:22 #

Es lief nicht gut, ob man damit geplant hat ist eine andere Geschichte... ohne eine Konsolenversion ist es eben auch sehr riskant, vor allem in den USA.

fightermedic (unregistriert) 14. Mai 2010 - 0:05 #

ach das ist mal schade
ich fand die beiden drakensangs haben sich recht interessant angehört auch wenn ich sie nie gespielt hab
radon labs schien mir eine der wenigen übrigen entwickler zu sein die noch herzblut in ihre spiele investierten vor allem deren chef dieser bernd bayreuter (oder wie auch immer man den schreibt) kam immer so sympathisch rüber, dem meinte man doch anzusehen, dass er das was er da programmiert aus überzeugung macht ;)

Anonymous (unregistriert) 14. Mai 2010 - 0:34 #

Wer heutzutage noch PC-exklusive Spiele auf den Markt bringt, darf sich über schlechte Verkaufszahlen nicht wundern.
Ich verstehe ja den Verzicht auf eine PS3-Version, aber die Xbox 360 Architektur ähnelt dem PC doch sehr.
Vielleicht findet sich ja noch ein Käufer für das Studio, UbiSoft steht doch im Rollenspielsektor ziemlich schwach dar.

Anonymous (unregistriert) 14. Mai 2010 - 0:38 #

Das passiert wohl, wenn PC-Spiele ohne strikten Kopierschutz veröffentlicht werden.
Warum sucht sich Radon Labs keinen neuen Publisher, z.B. Bethesda, Ubi Soft oder Disney? So ein talentiertes Studio wär doch für einige sicher ganz interessant.

Vaedian (unregistriert) 14. Mai 2010 - 1:30 #

Weil die PC-Spiele von Ubisoft auch so ein riesiger Verkaufsschlager sind, gelle?

Nene, die sollten sich ein Beispiel an Stardock nehmen. Die bringen seit Jahren ihre Spiele komplett ohne Kopierschutz raus, lediglich fürs Onlinespiel und die Updates wird eine Serial benötigt. Der Firma geht's finanziell super und sie designen friedlich einen Erfolg nach dem anderen vor sich hin. PC exlusiv, versteht sich.

Auch hätte man sich einfach mal ein Beispiel an CD Project aus Polen nehmen können, die ihren Witcher über eine million Mal verkauft haben. Die wollten auch "was anderes" machen, sind aber im Gegensatz zu Radon Labs den richtigen Weg gegangen. Weg vom WoW-Comiclook, hin zu düsterer, erwachsener RPG-Athmosphäre mit anspruchsvollen Quests und hohem Wiederspielwert. Drakensang hingegen will nicht wie die Konkurrenz auf Blut und Gewalt setzen (Zitat: Radon Labs), sondern mit Hochglanz-Fantasy Flair punkten.

Das haben sie geschmeidig gegen die Wand gefahren und kassieren nun die Rechnung. Ist leider typisch deutsch. Wir sind ja auch schon seit dem Kosovo im Krieg und erst dieses Jahr ist wem aufgefallen, dass da auch mal Blut fließt. Gleichermaßen lassen sich Paralellen zum Deutschen Computerspielepreis und insbesondere dessen Jury ziehen.

Tanatas 05 Spieler - 58 - 14. Mai 2010 - 3:55 #

Auch ich glaube das der PC als Spieleplattform nicht untergeht, weil wenn dann (endlich...) die UBIs und EAs weg sind, wird jemand anderes (besseres...) den Markt bedienen.
Wie es CD Projekt und Stardock machen und zurecht dort gutes Geld verdienen.
Allerdings kommt mir gerade nicht der Zusammenhang, was Radon Labs explizit falsch gemacht haben soll.
Gut, der PC Markt ist anspruchsvoll/er und deutlich erwachsener, bedingt durch die Reifezeit die er hinter sich gebracht hat, was eben CD Projekt und Stardock bestens bedienen.
Aber Erwachsen = Blut halte ich dann doch für diskussions-würdig.
Eventuell gibt es garnicht (mehr) die Menge junger Spieler um hervorragende Verkäufe zu haben u.o. RPGs sind aufgrund Textmenge, Spielzeit und Schwierigkeit(verskillen) ohnehin nicht angesagt bei denjenigen welchen.
Aber DAS sind zahlen die der Publisher kennen MUSS und das wusste dtp dann auch wohl schon beim ersten Teil, wozu also Geld geben für eine (errechenbare) Totgeburt?
Die Gründe sollen wohl wo anders liegen als im Design, eher Deadlines, Kalkulation oder dergleichen.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 14. Mai 2010 - 4:03 #

In Sachen besserer Storyline und tiefgründigere Quest gebe ich dir durchaus recht, aber ich halte es dezent für ein Gerücht, dass "Erwachsen" unbedingt Blut und Gewalt heißen muss.
Je älter ich werde, desto uninteressanter finde ich die beiden Aspekte in Spielen eigentlich, im Gegenteil finde ich es sogar immer lächerlicher mit was da teilweise versucht wird ein Spiel vollzupacken.
Von dem extrem erwachsenen Klima in Witcher bei dem ich nicht nur halbes dutzend+ Frauen ins Bett bekommen kann, sondern auch noch wie zu besten Panini Zeiten hinterher Posenbilder fürs Andenkenalbum bekomme, gar nicht erst zu reden.

Vaedian (unregistriert) 14. Mai 2010 - 12:16 #

Okay, da habt ihr mich ein bißchen falsch verstanden. Kann ja mal vorkommen :).

Ich sage nicht, dass Blut und Gewalt Garanten für ein erfolgreiches Spiel sind, sondern, dass Radon Labs genau davon weg wollte und deswegen den Karren gegen die Wand gesetzt haben. Denn mit den Schnitten beim Gore blieb es nicht. Gleichzeitig haben sie die Welt in einer Comicgrafik aufgezogen und kindlich naive und entsprechend unglaubwürdige Dialoge geschrieben, die so aufgesetzt wirken, dass sie nur echte Fanboys ohne schamvolle Gänsehaut über sich ergehen lassen konnten.

Mit ihrer "weg von Blut und Gewalt"-Taktik haben sie gleichzeitig den anspruchsvollen Tiefgang und die Glaubwürdigkeit der Spielwelt über Bord geworfen.

Larnak 21 Motivator - P - 25895 - 14. Mai 2010 - 15:09 #

Ich kann den Kommentar jetzt inhaltlich überhaupt nicht nachvollziehen...
Naja, wahrscheinlich bin ich einfach kindlich naiv, was? ;)

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 14. Mai 2010 - 20:47 #

Gut das natürlich immer der schwere Weg den Mittelweg zu finden :).
Wobei würde mich wirklich mal interessieren, wie die Verkaufszahlen waren und wieweit sich die ersten beiden Teile rentiert haben.
Das ein Publisher bei nem weiteren Projekt abspringt heißt ja nicht notwendigerweise, dass die vorherigen finanziell total daneben gegangen sind.

Anonymous (unregistriert) 14. Mai 2010 - 22:25 #

DraSa1 kostete wohl um die 5 Mio €. In Deutschland hat es sich deutlich über 100.000 mal verkauft. Gewinnspanne vll 30€, sind wir bei mehr als 3 Mio. € Einnahmen. Rechnen wir noch den Rest von Europa und USA dazu, dürfte es sich rentiert haben.

vicbrother (unregistriert) 14. Mai 2010 - 23:25 #

Das hast du aber die Rechnung ohne den Wirt, äh Publisher, gemacht. Der will sein eingesetztes Geld schließlich auch verzinst wiedersehen, wobei der Zinssatz aufgrund des Risikos natürlich höher als auf dem Girokonto sein sollte.

Oh, und das gleiche gilt natürlich auch für die Besitzer von Radeon Labs, die lieben vielleicht Spiele, aber dennoch wollen auch diese eine Rendite sehen...

Anonymous (unregistriert) 15. Mai 2010 - 0:02 #

Soviel Ahnung von Marktwirtschaft hab ich auch. Es waren aber auch mehr als 100.000 Versionen allein in D. Wieviel muss man absetzen, um ein Goldversion veröffentlichen zu dürfen? Außerdem darf man die betont zufriedenen Aussagen der Beteiligten durchaus als Indiz werten, dass es sich gelohnt hat. Immerhin hat dtp zwischendrin das Budget erhöht. Wär der Schuss wirklich nach hinten losgegangen, wärs das gewesen.

Anonymous (unregistriert) 15. Mai 2010 - 0:06 #

btw hat Radon Labs selbst Geld ins Projekt eingebracht. Mindestens 500.000 € der Mitteldeutschen Medienförderung. Und die Lizenz liegt meines Wissens bei Radon Labs, nicht bei dtp.

vicbrother (unregistriert) 15. Mai 2010 - 11:12 #

Das mit den >100.000 verkauften Exemplaren hattest du bereits geschrieben, aber wenn man eine Renditeerwartung von 10% für Radeon Labs und den Publisher annimmt (und das dürfte aufgrund der Entwicklungszeit und Zinseszinseffekt noch ein kleiner Wert sein), dann decken 100.000 Exemplare gerade mal 50% der zu erwartenden Verkaufszahlen. Beim weltweiten Export muß man dann auch noch weitere Kosten einbeziehen und den geringeren Verkaufserlös berücksichtigen.

Letztendlich können wir aber munter weiter spekulieren, aber so überragend sieht der Erfolg für mich nicht aus.

vicbrother (unregistriert) 14. Mai 2010 - 23:26 #

Ich finde RPGs sollten insgesamt mal erwachsener werden.

Tolkien hat mit dem Herrn der Ringe eine wunderbare Blaupause für echte Heldentaten geliefert: Das Böse zu bekämpfen durch die Vernichtung einer allmächtigen Waffe, die Ausrufung eines neuen Königs, das Schmieden einer Völkerallianz, die Suche nach neuen Verbündeten, die Führung von Truppen in mehreren großen Schlachten, das Sichern von Zivilisten,...

Ich hasse "Quests", wo ich fünf Blätter irgendeines Krauts zusammensuchen soll oder einen Raum fegen muss - das sind doch keine Heldentaten! Ich bin im Reallife sicherlich kein Held weil ich täglich meine Wohnung durchfege - und ich renne auch nicht durch die Stadt und frage jeden ob er einen "Auftrag" für mich hat oder nehme mich der Sorgen von Wildfremden an.

Daher bitte ich die Hersteller von RPGs, mehr Quests im Bezug zur Hauptstory zu implementieren, die wahre Helden wie mich nicht unterfordern - aber bitte lasst mich ein großer Held sein!

vicbrother (unregistriert) 14. Mai 2010 - 23:26 #

Stardock - die derzeit an einem interessanten Projekt namens "Elemental - War of Magic" arbeiten - lebt aber hauptsächlich von anderen Softwareprodukten. Spiele sind nur ein Ableger von denen. Dein Vergleich hinkt damit gewaltig.

Anonymous (unregistriert) 14. Mai 2010 - 19:00 #

Du solltest bei deiner Lobeshymne auf CD Projekt allerdings nicht vergessen, dass die nur durch eine Notfusion mit einem Serveranbieter vor der Pleite gerettet wurden. Die Konsolenumsetzung des Witchers wurde aus Kostengründen gecancelt und dem größten Teil der Entwickler gekündigt. Eine Millionen Spielverkäufe in überwiegend osteuropäischen Staaten sind auf dem Papier vielleicht eine Menge Holz, in Euros umgerechnet aber leider auch nicht soviel wert. Gepaart mit niedrigeren Lohnkosten kommt man in Polen damit vielleicht grad so über die Runden, das ist dann aber ein Standort-Vorteil und nicht unbedingt Zeichen einer besseren Finanzbuchhaltung. Radon Labs hat wohl eher das Pech, das nicht gleich eine andere Firma Gewehr bei Fuß stand, um sie sofort zu übernehmen.

Jan-Niklas 12 Trollwächter - 1100 - 14. Mai 2010 - 10:43 #

Gibt es inzwischen schon was Neues in irgendeiner Form? Mir kommt die Meldung nämlich immer noch nicht richtig vor, ohne dass ich jetzt etwas über die Verkaufszahlen von Am Fluss der Zeit wüsste.

Aber mir erscheint die Meldung trotzdem recht fragwürdig, denn obwohl Drakensang ein sehr gemächliches Spiel ist(und ich persönlich hatte da jetzt nichts gegen) und heutzutage irgendwie jeder Dragon Age zum Erzählrollenspiel der Superklasse erklärt(was gelogen ist, da die Story dünner als dünn und total emotionslos ist), konnte es zumindest in Sachen Atmosphäre und ja auch in der Story punkten(ich wollte immer wissen wie es weitergeht). Und am Fluss der Zeit schien es da noch besser zu machen und ich denke mindestens die Hälfte von denen, die den ersten TEil gekauft haben, haben auch Teil 2 gekauft.

Also muss es an etwas anderem liegen, aber dafür muss sich die Meldung erst einmal bestätigt haben und ich zweifel bis dahin weiter.

Marcel 13 Koop-Gamer - 1377 - 14. Mai 2010 - 12:50 #

http://www.eurogamer.de/articles/radon-labs-meldet-insolvenz-an_7

Laut Eurogamer hat Random Laps beim Aamtsgericht Charlottenburg Insolvenz angemeldet. Grund sei der Absprung eines Investors für Drakensang 3.

Die News könnte also ein Update vertragen.

Erynn 08 Versteher - 222 - 14. Mai 2010 - 14:17 #

Es gibt neue Infos...PCGames hat ein Interview mit dem Geschäftsführer Bernd Beyreuther geführt...es scheint das die Arbeiten an den nächsten Drakensang spielen bald wieder aufgenommen werden...noch keine echte Entwarnung...aber Beyreuther scheint recht zuversichtlich was die nächsten Teile angeht.
http://www.pcgames.de/Drakensang-Am-Fluss-der-Zeit-PC-220388/News/Radon-Labs-im-Interview-Produktion-des-naechsten-Drakensang-wird-wieder-aufgenommen-747846/

Arno Nühm 15 Kenner - - 2803 - 14. Mai 2010 - 17:19 #

Na das sind doch mal halbwegs erfreuliche Nachrichten :-)

Suzume 14 Komm-Experte - 1932 - 14. Mai 2010 - 21:01 #

Ich drücke ihnen die Daumen.

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